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Bekleidung für die Drückjagd


Für die Bekleidung für Drückjagden gelten besondere Anforderungen, da diese Form der Gesellschaftsjagd in der kalten Jahreszeit stattfinden und für die angestellten Schützen ihre Drückjagdstände über mehrere Stunden nicht verlassen dürfen.

Drückjagdmütze

Dabei ist zunächste eine jagdlichen Mütze in Signalfarben empfehlenswert. Vieler Jäger bevorzugen auch ein auffälliges Hutband orangenen Neontönen, Mützen haben allerdings mehrere Vorteile. Zum Einen sind sie auffälliger als die meist nur 2-3 cm breiten Hutbänder. Zum Anderen ist es möglich beim Tragen der Mütze einen Gehörschutz zu tragen. Ein traditioneller Jagdhut lässt sich meist nicht besonders gut gleichzeitig mit einem Gehörschutz tragen, weswegen unserer Ansicht nach Hut am Besten mit Schalldämpfer kombiniert sein sollte. Auf der Drückjagd bevorzugen es viele Jäger aber ohne Schalldämpfer zu schießen, weil einerseits in der Bewegung geschossen werden muss und ein hoher Gewichstsschwerpunkt in Richung der Mündung irritierend sein kann, zum anderen sitzen viele Jäger auf Drückjagd auch in einer nicht offenen Kanzel, sodass ein Kürzerer Lauf vorteilhaft ist, weil man damit nirgendwo anstößt. 

Drückjagdjacke

Drückjagdjacken müssen in einem auffälligen Rot, Gelb oder Orange gehalten sein, damit der Träger von anderen Jagdteilnehmern sofort erkannt werden kann- notfalls auch in der Bewegung, wenn beispielsweise Wild hochflüchtig aus dem Schussbereich herauswechselt. Darüber hinaus sollte die Jacke auch vor Nässe und Kälte schützen, weil man bei Drückjagden den Witterungseinflüssen stärker ausgesetzt ist als beispielsweise beim Ansitz. Eine Alternative dazu bieten Warnwesten.

Ihr Vorteil: Falls man bereits eine klassisch in grün oder braun gehaltene Jagdjacke hat kann man diese auch für die Drückjagd verwenden. Außerdem ist eine Warnweste Witterungsunabhängig - man kann sie sowohl direkt über einem T-Shirt, beispielsweise bei der Erntejagd oder über einer wärmenden für den Winter ausgelegten Jacke tragen, und braucht daher nicht mehrere Schichten in auffälligen Warntönen.

Sauenschutzhosen

Für Treiber und "durchgehende" Jäger wie Hundeführer sind spezielle Sauenschutzhosen empfehlenswert. Wie der Name schon suggeriert, müssen diese Hosen vor allem Schlag- und Keilerschutz bieten. Daher sind sie durch stich- und schnittsichere Schichten verstärkt. Außerdem müssen sie dem Träger vor den Dornen von Brombeerhecken zuverlässig Schutz bieten. Wasser- und kältedicht sollten sie ebenfalls sein, und dabei den Träger nicht in seiner Bewegungsfreiheit einschränken. Eine Sauenschutzhose ist also ein Produkt, an welches die höchsten Anforderungen gestellt werden. Sauenschutzhosen sind aber vor allem für Treiber und Nachsuchenführer

Jagdstiefel

Müssen ebenfalls allen Temperaturen und Niederschlägen trotzen können. Die rutschfeste Profilsohle mit einer entsprechenden Isolierung sind Grundvoraussetzung, damit der kalte Boden keine Chance hat, die Füße zu erreichen.

Thermounterwäsche 

Dass es jemand im Winter bei der Jagd zu warm gewesen ist hört man äußerst selten. Für den Ansitz wie die Drückjagd ist wärmende Unterwäsche die Basis für ein angenehmes Körpergefühl, und unter Umständen für den Jagderfolg, weil man sich besser bewegen, oder länger geduldig wartend sitzen kann. 

Jagdhandschuhe

Spezielle Handschuhe für Jäger, bei welchen die Fingerkuppe des Abzugfingers für ein unverfälschtes Schussgefühl unbedeckt bleibt sind ein nützliches Accessoire für frostige Wintertemperaturen. 

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