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Die beste Waffe für Jungjäger

Gunfinder Magazin

Für Jungjäger stellt sich noch vor der Frage nach dem richtigen Kaliber die Herausforderung herauszufinden, welche Büchsenart am besten zu seinen Bedürfnissen passt.

Prinzipiell ist wichtig, für möglichst viele Jagdgelegenheiten ausgerüstet zu sein und sich nicht durch komplizierte Handhabung oder ein schwierig zu schießendes Kaliber zu belasten- der erste Schuss wird auch durch das Jagdfieber schwierig genug.

Im Folgenden soll ein kurzer Überblick über die Vor-und Nachteile der gängigsten Büchsen-Typen gegeben werden.

Repetierbüchsen für Jungjäger

Die Repetierbüchsen sind am weitesten verbreitete Art von jagdlichen Waffen,

woraus sich der Vorteil ergibt, dass der Markt für Gebrauchtwaffen sehr groß ist und sich hochwertige Büchsen zu niedrigen Preisen schon nach kurzem Suchen finden lassen. In der Praxis überzeugen Repetierer dadurch in kurzer Zeit mehrere Schüsse hintereinander abgegeben werden können. Das ist einerseits auf Drückjagden praktisch, andererseits gibt es dem Jungjäger ein sicheres Gefühl zu wissen, dass er bei einem eventuellen Fehlschuss schnell noch einmal nachschießen kann. Repetierbüchsen sind im Vergleich zu Kipplaufbüchsen meist etwas schwerer, wodurch der Rückstoß bei gleichem Kaliber weniger stark ausfällt. Das höhere Gewicht bringt auch mit sich, dass man weniger Gefahr läuft beim Schuss zu verwackeln. Allerdings sind Repetierbüchsen oft etwas länger als als Kipplaufbüchsen und dadurch weniger führig.

 
 

Kipplaufbüchsen für Einsteiger

Kipplaufbüchsen sind die leichtesten Büchsen und eignen sich daher neben dem klassischen Ansitz besonders gut zum Pirschen. Eine Kipplaufbüchse lässt sich außerdem einfach zerlegen und sich beispielsweise im Rucksack transportieren, was zum Beispiel bei der Jagd im Gebirge von großem Vorteil ist. Obwohl es länger dauert nachzuladen als bei einer Repetierbüchse liegt ein Vorzug von Kipplaufbüchsen darin, dass das Nachladen, zumindest ohne Ejektoren lautlos erfolgt, was bei Repetierbüchsen und Halbautomaten nicht möglich ist. Dafür ist die zum Nachladen notwendige Körperbewegung auffälliger und kann unter Umständen vom Wild entdeckt werden. Doppelbüchsen bringen bei etwas höherem Gewicht mit sich, sehr schnell hintereinander zwei Schüsse abgeben zu können - dabei sind schnellere Dubletten möglich als mit Repetierern. Allerdings kannn sich bei verlöteten Läufen der Treffpunkt bei mehreren Schüssen hintereinander verlagern. Das kann bei einläufigen Büchsen nicht auftreten.

 

Kombinierte Waffen für Jungjäger

Unter Kombinierten Waffen versteht man Langwaffen mit mindestens einem Schrot- und einem Büchsenlauf, oder mit mehreren Büchsenläufen in verschiedenem Kaliber. Die verbreitetsten Modelle sind die Bockbüchsflinte oder der klassische Drilling. Der größte Vorzug einer kombinierten Waffe liegt darin, für alles Wild die passende Patrone parat zu haben. Nachteilig kann sich dabei auswirken, dass es zu Verwechslungen bei der Wahl des Laufs kommen kann - was ein dramatisches Problem sein kann, beschießt man beispielsweise einen Rothirsch versehentlich mit einer Schrotpatrone. Drillinge sind darüber hinaus verhältnismäßig schwer. Für einen kräftigen Jäger eignen sie sich für erfahrene Jäger zur Pirsch, ansonsten sind kombinierte Waffen aufgrund ihrer Vielseitigkeit ideale Ansitzwaffen.

 

Halbautomatische Büchsen für Jungjäger

Die am wenigsten unter Jägern verbreitete Kategorie an Langwaffen sind halbautomatische Büchsen. Mit Ihnen können sehr schnell und ohne Nachladebewegung mehrere Schüsse abgegeben werden, wobei die Kapazität der Waffe gesetzlich auf drei Patronen begrenzt ist. Obwohl sie eigentlich sehr praktisch sind spielen sie bei der Jagd eine untergeordnete Rolle, weil sie von den meisten Jägern als nicht weidmännisch angesehen werden.

 
 

Die Wahl der richtigen Waffe hängt, wie die Wahl des Kalibers von der angestrebten Jagdweise ab. Für einen Jungjäger würden wir zu einer Repetierbüchse in einem günstigen Allround-Kaliber raten, da sie für die meisten Jagdgelegenheiten geeignet ist.

 

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