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Wild abfangen

Um stets waidgerechte und saubere Schüsse antragen zu können, suchen nahezu alle Jäger regelmäßig den Schießstand auf und trainieren so ihre Schießfertigkeiten. Doch in der Jagdpraxis ist es wie überall sonst auch - es passieren auch hier ab und an Fehler oder es läuft nicht wie gewünscht. Gerade auf Drückjagden ist die Gefahr eines Fehlschusses oder eines nicht gut angetragenen Schusses nicht auszuschließen. 

Bei einem schlecht angetragenen Schuss, der ein krankgeschossenes Stück nach sich zieht, ist das Verhalten nach dem Schuss entscheidend. Oberste Priorität hat das baldige Auffinden des kranken Stücks sowie die schnelle Beendigung seines Leidens. Nicht immer ist es möglich, einen sauberen Fangschuss mit der Lang- oder auch mit der Kurzwaffe antragen zu können. Daher ist auch das Mitführen einer kalten Waffe sinnvoll, mit der das Leiden des Stückes durch fachmännisches Abfangen beendet werden kann.

Ist das Stück nur mithilfe eines brauchbaren Hundes zu finden gewesen, liegt es nun beim Hundeführer, das Stück abzufangen. Er kennt den am Stück arbeitenden Jagdhund und ist über sein Verhalten in solchen Situationen im Bilde und weiß zu handeln, ohne seinen Hund zu gefährden.

In jedem Fall ist zu beachten, dass das Stück sauber und waidgerecht abgefangen wird. Im Bezug hierauf hat sich eine Methode etabliert, die verlangt, die Klingenspitze hinter dem rechten Schulterblatt anzusetzen und die Klinge  zwischen den Rippen nach schräg links unten zu führen. Danach sollte die Klinge auf und ab bewegt werden. So klafft der Schnitt zwischen den Rippen auf und die in der Kammer befindlichen Organe werden zerstört. Auch ist zu beachten, nach Möglichkeit immer von hinten an das Stück heranzutreten und es bevor die blanke Waffe aus der Scheide geholt wird gut zu fixieren. Hierfür muss man in der Regel das eigene Körpergewicht nutzen. Es ist auch immer auf den Eigenschutz und den Schutz möglicher Mitjäger sowie der Jagdhunde zu achten.

Zwar gibt es auch Jäger, die andere Methoden des Abfangen kennen und nutzen, allerdings sind diese oft schwieriger und verlängern und vergrößern falsch ausgeführt die Leidenszeit des Stücks.

Wichtig ist es weiterhin, das richtige Werkzeug zum Abfangen einzusetzen. Gerade bei starken Stücken größerer Wildarten ist auf eine ausreichend lange und breite Klinge zu achten. Große Jagdmesser mit breiter Klinge sowie Waidblätter eignen sich sehr gut zum Abfangen.

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