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Wunderschöne Winchester 1895 – Furchtbar kal. 30.06 – Exzellente Verarbeitung von Miroku in Japan für Browning – Sehr schöne Hölzer, mindestens Grade V – Wunderschöner Lauf und perfekte Mechanik – Waffe in sehr gutem Zustand – TBE+!

2.300 €
Erwerbsscheinpflichtig
75002 Paris, Frankreich
4
ID: 10338467
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Marke
Winchester
Kategorie
Erwerbsberechtigung
Erforderlich - Was darf ich kaufen?
Kaliber
.30-06Spring
Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
lieferbar

Aktualität

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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 12 Stunden

Beschreibung

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„Die Winchester, die nach meinen Wünschen ausgestattet und eingeschossen ist, ist ganz offensichtlich die beste Waffe, die ich je besessen habe, und ich benutze sie jetzt fast ausschließlich …“

Das erklärte 1885 der noch sehr junge Theodore Roosevelt in „Die Jagdreisen eines Ranchman“.

Die Winchester-Familie ist riesig, und jeder kann darin eine passende Gefährtin finden.

Die heute weniger bekannte 1895 dürfte dennoch die international erfolgreichste Karriere gemacht und Geschichte geschrieben haben.

Ab 1915 war sie beim letzten Aufbäumen des Zarenreichs im Kaliber 7.62×54 Mosin dabei und sollte 1938 auf Initiative von Joseph Staline sogar gegen die Franquisten in Spanien zum Einsatz kommen!

Einige wurden 1939 am Ende des Bürgerkriegs von unseren Gendarmen bei republikanischen Flüchtlingen beschlagnahmt, und nur wenige haben all diese Abenteuer überlebt. Deshalb findet man bei uns auf den Dachböden der Pyrenäen manchmal noch einige davon.

Die neue Winchester 1895 sollte die Marke aus New Haven ins 20. Jahrhundert katapultieren.

Diese x-te Kreation von John Moses Browning behält das Unterhebelprinzip bei, das den Ruf der Firma begründet hat, verzichtet aber auf das gute alte Röhrenmagazin zugunsten eines senkrechten Magazins vom Typ Lee (dasselbe Lee wie bei den britischen Lee-Enfield „Schweinenasen“ des Ersten Weltkriegs).

Diese neuartige Anordnung ermöglicht es, längere und leistungsstärkere Patronen zu laden. Später sollte sie sich auch perfekt für Spitzgeschosse eignen, die sich zehn Jahre später allgemein durchsetzen würden. Außerdem ist sie das erste Winchester-Gewehr, das von Anfang an für das neue rauchlose Pulver konzipiert wurde.

Verliert Ihr den Verstand, Meister Flingus, werdet Ihr mich fragen?

Denkt Ihr denn nicht an das Modell 1894, geladen mit der 30-3o Schwarzpulverpatrone, die wieder einmal aus dem fruchtbaren Geist des großen Browning stammt?

Ja und nein, meine lieben Freunde.

Zwar kam die ikonische 1894 vor der 1895 auf den Markt, doch ihr ursprüngliches Kaliber war nicht die 30-30 Schwarzpulverpatrone, sondern die 38-85, eine Schwarzpulvermunition. Später wurde sie für rauchloses Pulver angepasst – mit der berühmten und ebenso ikonischen 30-30 unseres liebsten Heiligen der Letzten Tage.

Damit eröffnete unsere Winchester 1895 den Reigen der PSF-Patronen Made in USA in Winchester-Gewehren. Zunächst waren das die Kaliber 38-72 und 40-72 für die Jagd sowie das damals dienstlich geführte Kaliber 30-40 Krag für mögliche militärische Einsätze. Der Rest – 405 WCF, 303 British und 30.06 Springfield – kam später.

Diese seltsamen Kaliberbezeichnungen stammen aus der Tradition der US-amerikanischen Schwarzpulverkaliber, bei denen die erste Zahl den Geschossdurchmesser und die zweite die Anzahl der Grains Pulver angab, die in die Hülse gefüllt werden mussten, um das Geschoss anzutreiben (zur Erinnerung: Ein amerikanisches Grain entspricht 64,798 Milligramm oder 0,064798 Gramm).

Bei einer fünfmal höheren Leistung der neuen rauchlosen Pulver gibt das eine Vorstellung vom Potenzial dieser Torpedos, die von 4.7 Gramm rauchlosem Pulver angetrieben werden (zum Vergleich: Die damaligen Militärpatronen 8×57 Mauser oder 8×51 Lebel wurden von etwas weniger als 3 Gramm PSF angetrieben).

Winchester versuchte immer wieder, der Regierung seine Winchester 1895 bei den Kommissionen zur Neubewertung der Krag-Jorgensen-Gewehre anzubieten, die nur langsam überzeugten. Zwischen ihrer Einführung und dem ersten in Springfield gefertigten Krag waren bereits mehr als zwei Jahre vergangen …

Wenn die Amerikaner doch nur einen General Boulanger gehabt hätten, wäre alles viel schneller gegangen!

Doch letztlich scheiterte Winchester daran, die Armee der Vereinigten Staaten auszurüsten.

Der Firma blieb noch der Markt der Nationalgarden, die ihre Ausrüstung selbst bezahlten und daher nicht dasselbe Gewehr wie die reguläre Armee wählen mussten.

So stürmten 1898 an den Stränden Kubas zahlreiche dieser Regimenter mit alten …
ux Trapdoor in .45-70 im Vergleich zu modernen Mauser 1893 im Kaliber 7 mm, die mit einem Fünf-Schuss-Ladestreifen des spanischen Heeres geladen wurden …

Es gab damals große Aufträge bei Winchester, insbesondere für ein Freiwilligenregiment, das bald berühmt werden sollte: die Rough Riders, eine Kavallerieeinheit unter dem Kommando des stellvertretenden Marineministers, eines zukünftigen Präsidenten: Theodore Roosevelt.

Die Wahl unseres Mannes fiel auf Winchester, weil er bereits seit über fünfzehn Jahren Erfahrung mit den Karabinern der Marke hatte.

1884, im Alter von 26 Jahren, nach dem schmerzlichen Tod seiner ersten Frau, ließ unser reicher New Yorker, der nichts von der Natur verstand, alles hinter sich – bis auf eine Wildlederjacke und eine Winchester 1876 im leistungsstarken Kaliber .45-75 (stärker als das Armeekaliber!) – und machte sich auf den Weg in die Badlands von Dakota. Tiefstes Hinterland, Made in USA.

Natürlich sollte es unser Abenteurer dabei nicht belassen: In den folgenden Jahren kaufte er zwei weitere 1876er sowie gleich nach ihrer Markteinführung eine 1886 im Kaliber .45-90. Er erprobte diese Waffe persönlich an zahlreichen Bisons und sogar an Piraten auf seinen Reisen!

Um dir eine Vorstellung von der Wirkung dieser Patrone zu geben: 1914 entschied sich die Londoner Luftabwehr für Winchester 1886 im Kaliber .45-90, um mit Brandmunition auf Zeppeline zu schießen.

Neben seiner Rolle als US-Präsident und als Vater des amerikanischen militärischen Interventionismus sowie der großen Naturparks wie Yosemite sollte dieser Roosevelt (Franklin Delano war ein entfernter Cousin von Theodore) zur besten Werbung für die Marke werden. Und das für die nächsten dreißig Jahre.

Denn dieser Waffenliebhaber besaß nicht weniger als zwanzig Winchester-Karabiner!

Der zukünftige 26. Präsident der Vereinigten Staaten liebte Waffen und Winchester so sehr, dass er den für die Ordnance zuständigen General William Crozier zwang, ihm mit Nachdruck das brandneue, 1903 vom Heer eingeführte Springfield-Gewehr zu überlassen – allerdings mit demselben Schaft und derselben Kimme wie bei seinen Lieblingskarabinern!

Roosevelt persönlich bevorzugte für das „Varminting“ (also die Jagd auf Nagetiere wie Präriehunde oder Murmeltiere) eine Winchester 1894 im Kaliber .30-30, mit Schalldämpfer und ohne Zielfernrohr …

Das dürfte bei vielen Autoren, die sich auf das Schießen auf sehr große Entfernungen auf diese kleinen Nager spezialisiert haben, einen Herzinfarkt auslösen!

Unser Abenteuer- und Naturfreund hatte auf Kuba mit der Winchester 1895 ausgesprochen gute Erfahrungen gemacht. Das Modell hatte ihn endgültig überzeugt.

Wenn die neue Winchester 1895 auf Kuba spanische Infanteristen mühelos zu Fall brachte, warum sollte man sie dann nicht auch den größten Tieren der USA und anderswo gegenüberstellen?

In der damaligen Welt der Großwildjagd dominierten zwei Strömungen.

Auf der einen Seite standen die schweren amerikanischen Einzelladerbüchsen, die für die weiten Ebenen des Westens und Ziele wie Bisons ausgelegt waren, etwa die Hawken und die Sharps 1874.

Auf der anderen Seite bevorzugte die englische Schule für ihre afrikanischen und orientalischen Kolonien Expressbüchsen: große Doppelflinten mit gezogenen Läufen, eingerichtet für die leistungsstärksten Patronen der Welt.

Diese kostspieligen Waffen waren für jeden Großwildjäger unverzichtbar. Die Zeit der Explosivgeschosse von Devisme war vorbei.

Doch diese unvergleichlich schnell schussbereiten Waffen hatten einen schrecklichen Nachteil, besonders wenn man einem verwundeten Tier gegenüberstand, das um sein Leben kämpfte: Was tun, nachdem der zweite Lauf abgefeuert war?

Die einzige Lösung war wie bei der Fasanenjagd: ein zweites Gewehr dabeizuhaben und es vom Diener tragen zu lassen.

Diese wenig diskrete, wenig schnelle, personalintensive und wenig amerikanische Lösung sollte bald an Bedeutung verlieren – wenn ich so sagen darf –, als 1904 die gefürchtete .405 Winchester Center Fire entwickelt und für unsere schöne Winchester 1895 eingerichtet wurde.

Einer der ersten Kunden war natürlich unser Lieblings-Roosevelt, der inzwischen …
hat einen weiten Weg zurückgelegt, denn er war Präsident der USA geworden.

In jenem Jahr kaufte er gleich drei davon!

Dieses neue Kaliber brachte an der Mündung 4.400 Joule. Zum Vergleich: Die militärische 8×57 der MG42 kommt auf etwa 3.500 Joule, eine 9 Para in ihren allerbesten Jahren auf 550 Joule.

Das ist ganz schön viel für einen Zweibeiner, selbst für einen etwas wohlbeleibten wie mich. Für Dickhäuter und andere Mitglieder der „Big Five“ ist es dagegen wie geschaffen.

Es war übrigens das erste „afrikanische“ Kaliber unter 10,1 mm – eine Revolution für die damalige Zeit, als .577 und das englische .450 der Standard waren. Zwanzig Jahre zuvor hatte noch das Kaliber 4 (gut 24 mm) in der Savanne das Sagen. Frédérick Sellous’ Wange kann davon ein Lied singen!

Das 405 WCF ist übrigens bis heute ein beliebtes Kaliber.

Um seinen Ruhestand gebührend zu feiern, beschloss unser Mann, gerade einmal fünfzig Jahre alt, 1909 gemeinsam mit dem Smithsonian Museum eine „wissenschaftliche“ Expedition nach Uganda zu organisieren.

Als passionierter Jäger war er dafür zuständig, mit seiner Winchester 1895 wissenschaftliche Proben zu beschaffen.

Das ist Amerika. Und die Rede ist vom 26. Präsidenten der USA.

Also wurde nicht gekleckert: 300 Teilnehmer, Reisekosten von 75.000 Dollar – heute mehr als 6 Millionen … Auch an der Organisation gab es nichts auszusetzen.

Im Gepäck befanden sich fünfzehn Kisten mit Waffen und Munition sowie zahlreichen Ersatzteilen (der vorausschauende Roosevelt hatte zehn Jahre zuvor für Kuba bereits nicht weniger als zehn Brillenpaare eingepackt!).

Auf einer Rechnung aus jener Zeit findet man daher wenig überraschend:

– zwei Winchester 1895 im Kaliber 405 mit 1.500 Patronen,

– eine dritte für seinen Sohn Kermit (nicht den grünen Frosch!),

– eine Winchester 1886 (diesmal im Kaliber 45-70),

– eine Holland & Holland Express im Kaliber 500/450 Nitro Express (!), die bald den Spitznamen „Big Stick“ („großer Knüppel“) erhielt,

– seine Springfield 1903, noch im Kaliber 30.03, mit 480 Patronen, die bei etwa einem Dutzend Nashörnern großen Eindruck hinterlassen sollten (Reporter Tintin wird Teddy trotz ausgeklügelter Methoden nicht übertreffen),

– ein Mannlicher-Karabiner (der wohl für Gazellen und andere Impalas gedacht war),

– eine Fox-Bockdoppelflinte im Kaliber 12/70 mit Seitenplatten – das Beste, was Amerika zu bieten hat, versteht sich.

Die Expedition endet im April 1910. Während der Expedition werden etwa 11.400 Tiere getötet …

Und er selbst kehrt mit mehr als 3.000 Trophäen erlegter Tiere nach Hause zurück.

Ich habe euch ein Foto von einem der 3.000 Opfer beigefügt, das noch immer in Position (!) aufbewahrt wird, sowie eines von Teddy mit seiner Winchester 1895 im afrikanischen Einsatz!

Die wissenschaftlichen wie auch jagdlichen Leistungen der Roosevelt-Expedition brachten dem kleinen Brillenträger, den sein Vater in jungen Jahren verspottet hatte, die Spitznamen „Bwana Mukabwa“ und „Bwana Tumbo“ ein.

„Großer Meister“ und „Großjäger“ waren in der Tat Spitznamen, die perfekt zu ihm passten.

Die Winchester 1895 erhielt nebenbei von Dr. Roosevelt den Titel „bestes Mittel gegen Löwen“.

Von etwas mehr als 425.000 hergestellten Winchester 1895 (zum Vergleich: 8 Millionen leichte Winchester 1894) gelangten nur etwa 125.000 Winchester 1895 auf den zivilen Großwildjagdmarkt. Das ist sehr wenig. Entsprechend wenige sind noch übrig.

Der Großteil (300.000) ging an die zaristische Ostfront des Ersten Weltkriegs, wo sie ebenfalls in großer Zahl verloren gingen. Sie wurden unter anderem von finnischen Truppen und lettischen Schützen eingesetzt, die damals im Dienst des Russischen Reiches kämpften.

Den Restbestand dieser Waffen aus dem Ersten Weltkrieg, der den Krieg überlebt hatte (vielleicht 9.000 Stück), schickte Stalin 1938 zusammen mit Mosin-Nagant-Gewehren an die spanischen Republikaner. Beide Waffen verwenden nämlich dasselbe russische Kaliber 7,62×54 R von 1891. Die Winchester 1895 bewies damit eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit und wurde zur Militärwaffe!

Dieser Restbestand verschwand zwischen 1936 und 1939 fast vollständig. Die wenigen, die diesem Schicksal entgangen sind, …
Der spanische Holocaust musste außerdem die Beschlagnahmung durch die Gendarmerie überstehen, die Tausende republikanische Flüchtlinge entwaffnete, die vor Franco über Hendaye flohen und bei ihrer Ankunft entwaffnet wurden.

Doch der glückliche Sammler, der in Frankreich manchmal noch eine Winchester 1895 im Kaliber 7,62×54 R findet (aber oft in welchem Zustand …), weiß, dass er dafür indirekt … Genosse Stalin danken muss.

Anderswo, auch in den USA, sind Exemplare im Kaliber 7.62x54R sehr selten.

Abgesehen von der großen russischen Bestellung waren die beliebtesten Kaliber der 1895 in den britischen Kolonien .303 British und 405WCF. In den USA hingegen war mit Abstand das 30-40 Krag am beliebtesten. Jeder in den USA wollte sie im Kaliber 30-40 Krag, dem Kaliber der Armee.

Um eine Vorstellung davon zu geben: Madis erinnert in seiner 655 Seiten starken Bibel zu diesem Thema zu Recht daran, dass drei Viertel aller Winchester 1895 im Kaliber 30-40 Krag gefertigt wurden (die russische Bestellung nicht mitgerechnet).

„Echte“ Winchester 1895 (keine der heutigen Nachbauten) in anderen Kalibern als 30-40 Krag sind daher insgesamt selten. Das 30-06 kam erst später und nur in sehr begrenzter Stückzahl hinzu.

Dabei ist das Kaliber 30.06 Springfield zweifellos eines der besten, die je entwickelt wurden.

Als Weiterentwicklung des ursprünglichen 30.03 Springfield des gleichnamigen Gewehrs von 1903 verzichtet es in einer leicht verkürzten Hülse auf das schwere, vom Krag übernommene 220-Grain-Geschoss zugunsten eines schnelleren, doppelt ogivalen 150-Grain-Geschosses.

Reichweite und Geschwindigkeit machen die Patrone zu einer echten Marschflugkörper-Patrone, ideal für den Beschuss dichter Formationen auf Entfernungen von über einem Kilometer, von denen die Generalstäbe damals so sehr träumten. Damit eignet sie sich auch hervorragend als Maschinengewehrkaliber.

100 Jahre später ist 30.06 das universellste Kaliber für Repetiergewehre – sowohl wegen seiner Verbreitung als auch wegen seiner bei der Jagd nach wie vor geschätzten Wirksamkeit. Selbst der kleinste Lebensmittelladen in Alaska hat immer eine Schachtel davon vorrätig, und wenn es hart auf hart kommt, verlangen große Tiere selten eine zweite Runde.

Wenn uns das 308 seit 15 bis 20 Jahren als Standard für den zivilen Schießsport gilt, ist 30.06 ebenso sehr Vorbild wie Weiterentwicklung. Ob wegen des nutzbaren Pulvervolumens (über einen Zentimeter mehr Hülsenlänge) oder der Auswahl an Geschossen, die es ermöglicht: Für viele ist es überall auf der Welt die erste Stufe hin zu den Magnumkalibern.

Mit einer Winchester 1895 im Kaliber 30.06 sind Sie also bestens ausgerüstet!

Pancho Villa selbst machte die Winchester 1895 im Kaliber 30-06 zur Waffe seiner persönlichen Leibgarde und hielt sie ebenfalls für das beste Gewehr der Welt.

 

Als Winchester die Produktion der 1895 1931 einstellte, übernahm Browning/FN ab 1985 den Staffelstab – parallel zu den BLR. Auch Unterhebelrepetierer, die jedoch nach einem ganz anderen Prinzip funktionieren.

Auf Wunsch von Browning fertigte Miroku, der langjährige japanische „Partner“ des Unternehmens, kleine Serien von Winchester 1895, die nur mit Browning gekennzeichnet waren, darunter auch Sondermodelle. Sie wurden nach sehr präzisen Vorgaben und auf dem Niveau ihrer Vorfahren hergestellt – mit einer ausgesprochen hochwertigen japanischen Verarbeitung.

Da die Zustimmung von Olin (Inhaber der Marke Winchester) noch ausstand und erst 2006 mit der endgültigen Schließung von New Haven erteilt wurde, erkennt man diese 1895 daran, dass sie nicht die Kennzeichnung „Winchester“ tragen (sondern nur Browning). Vor allem aber sind sie in ihrer Funktionsweise den Originalen am ähnlichsten.

Das ist unsere Waffe des Tages.

Mit ihrer hervorragenden Brünierung und dem wunderschönen Holz, gefertigt aus modernen, hochwertigen Stählen, mussten wir bei den Standardmodellen über ein Jahr warten.

Abgesehen von der ausgezeichneten Verarbeitungsqualität der aktuellen Miroku 1895 unterscheidet sich ihre Funktionsweise etwas von der der Waffen vor 2006, da sie mit einem zurückspringenden Hahn und einer Griffsicherung ausgestattet sind (Druckknopfsicherung am hinteren Ende des Verschlusses p
aus regulatorischen Gründen in bestimmten Ländern.).

Unsere Waffe ist eine Browning-Bestellung aus der Zeit vor dieser Phase und vor der Vereinbarung mit Olin, den Namen Winchester auf der Waffe anzubringen. Sie stammt aus dem Jahr 1995 (Beschuss) und hat daher nicht diese unnötige Sicherung, die von amerikanischen Schützen als verwirrend kritisiert wird. Dasselbe Ergebnis wird beim echten Winchester-Mechanismus wie bei unserer Waffe durch die Stellung des Hahns in der Sicherheitsrast erreicht.

Sie gehört zu den wenigen Reproduktionen, die dem Originalmodell zu 100 % entsprechen. Ihre niedrige Seriennummer zeigt, dass sie zu den ersten 1895 gehört, die in dieser Serie gefertigt wurden.

Nach 1964 ist außerdem klar, dass Miroku die schönsten amerikanischen Unterhebelrepetierer hergestellt hat (und auch prächtige Browning 1886). Vor 2006 fertigte eine Handvoll Arbeiter in New Haven nur noch Gedenkmodelle – bis zur endgültigen Schließung des Werks im selben Jahr. Diese sind übrigens deutlich schlechter verarbeitet als die japanischen Modelle.

Objektiv betrachtet bestehen die Miroku aus besseren Stählen, haben sorgfältig ausgewählte Hölzer und eine Passgenauigkeit, die heute bei den meisten „Mainstream“-Marken unerreicht ist.

Diese „Made in Japan“-Fertigungen sind auch mechanisch deutlich besser als alles, was die Firma in New Haven etwa von Anfang der 1970er-Jahre bis zu ihrer Schließung 2006 produziert hat.

Alle amerikanischen Sammler sind sich einig: Selbst bei historischen Modellen wie dieser 1895 sind die Miroku besser verarbeitet als … die Originale!

Dieses Gewehr gehört zu den besonders schönen Waffen, die man am liebsten sofort ausprobieren und in den Anschlag nehmen möchte. Eine schlichte, schwarz brünierte Stahl-Schaftkappe schützt den Schaft aus wunderschönem Nussbaumholz mit rötlichem Schimmer. Es ist amerikanischer Nussbaum mindestens der Güteklasse V, mit sehr enger Maserung und herrlicher Zeichnung.

Das Holz ist hübsch mit Flächen am Vorderschaft und dem charakteristischen tulpenförmigen Abschluss vorne am Vorderschaft gestaltet. Es ist in sehr gutem Zustand, mit einigen vereinzelten Gebrauchsspuren im Lack und einer kleinen Delle im Schaft. Sehr guter Zustand / sehr guter Zustand+

Diese kleinen Mängel – die einzigen – werden wie üblich durch meine extremen Nahaufnahmen UNGEHEUER ÜBERTREIBEN dargestellt. Die Waffe ist optisch tatsächlich in mehr als sehr gutem Zustand, wenn man bedenkt, dass sie dreißig Jahre alt ist. Sie wurde nur sehr wenig benutzt, wie ihr Mechanismus beweist. Dazu kommen wir noch.

Brünierung zu 99 % erhalten – nahezu neuwertig – tiefschwarz, glänzend und prächtig, fast spiegelnd. Mit bloßem Auge sind an der Brünierung keine Kratzer zu erkennen, auch nicht, wenn man die Waffe in der Hand hält … Die Spuren, die ihr auf meinen VIEL ZU GROSSEN Nahaufnahmen sehen könnt, sind übrigens nur die Abdrücke von Meister Flingus’ großen Fingern, Schmutz und reichlich Staub aus seiner ebenfalls nicht gerade sauberen Werkstatt. Stahlteile in hervorragendem Zustand++

Alle Markierungen sind in hervorragendem Zustand – die Waffe war so gut wie nie auf dem Schießstand.

Die Passung zwischen Holz und Metall ist vorbildlich. Noch besser als bei einer Winchester vor 1964. Unsere Japaner haben sich richtig ins Zeug gelegt. Viel besser verarbeitet als jede Winchester-Gedenkwaffe aus New Haven …

Mechanisch ist die Waffe einwandfrei. Bei geöffnetem Verschluss weist der Hebelrahmen, der bei jedem Schuss in das Gehäuse hinein- und wieder herausgleitet, nur sehr wenige Gebrauchsspuren auf, und diese nur leicht auf der linken Seite (um sie zu sehen, muss man den Hebel in der geöffneten unteren Position halten). Das zeugt von sehr geringer Nutzung, denn bei diesem Modell ist dies der Bereich, der sich im Betrieb am stärksten abnutzt.

Der Mechanismus ist äußerst präzise angepasst und dennoch vollkommen leichtgängig, obwohl die Waffe noch nicht eingeschossen ist.

Keine Schwergängigkeit, kein Kratzen und auch kein Spiel. Der Hebel bleibt schön fest und fällt nicht von selbst herunter, wie es bei Waffen aus der späten US-Produktion vorkommen kann. Eine prächtige Arbeit an den Stahlteilen. Mechanik in hervorragendem Zustand+++

Der achteckige Lauf ist neuwertig, absolut spiegelblank – 100 % seines Potenzials. Ihr werdet lange Freude an der bemerkenswerten Präzision der 1895 haben, besonders im Kaliber 30-06. Auch die äußere Brünierung des Laufs ist einwandfrei. Lauf
on en TBE+++

Das Rampenkorn ist mit einem sehr edlen kleinen Messingeinsatz ausgestattet, der das Zielen über die klassische Krokodil-Kimme (dort „Buck-horn“) erleichtert. Die Kimme ist sehr präzise gearbeitet. Die Visierlinie ist top. 22-Zoll-Lauf.

Diese hochwertige 1895 bietet ihrem glücklichen Besitzer einen trockenen, klaren Abzug mit nahezu keinem Vorweg. Und dennoch ist er, wie die gesamte Mechanik, extrem leichtgängig und weich. Ein minimaler Druck, und man ist am Druckpunkt. Ein kleines bisschen mehr Druck, und der Schuss bricht.

Ein Genuss made in Japan.

Nicht zu vergleichen mit den Fertigungen nach 1964 und vor allem nach 1980, bei denen der Abzug wackelt …

Das Gehäuse ist schlicht, alle Schrauben sind in perfektem Zustand, ebenso wie der Rest der Waffe. Die Brünierung ist dick, perfekt und zu 100 % erhalten, ohne einen einzigen Kratzer. Das Magazin fasst 7+1 Patronen. Da ist man für alles gewappnet …

Das Laden des Röhrenmagazins ist einfach: Zuerst wird die Patrone senkrecht mit dem Hülsenboden gegen den Verschlusskopf eingesetzt. Dann muss man sie nur noch nach vorne kippen, und schon ist sie geladen.

Diese Ladeweise ist typisch für Winchester 1895 und Long Lee Metford. Sie soll Ladehemmungen verhindern, insbesondere bei Patronen mit Rand.

Das ist weder komplizierter noch umständlicher als bei einem klassischen Mauser-Magazin, das wir alle kennen. Die Bewegung ist vielleicht sogar eleganter.

Hier ist alles aus Stahl bester Qualität, und das merkt man sowohl beim In-die-Hand-Nehmen als auch beim Bedienen der mechanischen Teile. Eine Waffe, die Freude macht!

Die Waffe wurde 1995 in Ulm beschossen, passend zu ihrem hundertjährigen Jubiläum. Sie ist eine der wenigen Importe aus dieser Zeit.

Kurz gesagt: eine prächtige Winchester 1895 in ausgezeichnetem Zustand und mit tadelloser Fertigungsqualität. Sie ist das im Umlauf befindliche Modell, das den kaum auffindbaren Originalen am nächsten kommt (außer bei Maître Flingus, wie hier). Diese Miroku, die dem Original sehr nahekommt, ist auch ein echter Sammlerartikel, der sich bei der Jagd oder auf dem Schießstand bestens bewähren wird. Klasse in Waffenform.

Das Comeback der Unterhebelrepetierer in der Welt der Jagd und des Schießsports ist eine Wiedergeburt dieser legendären Waffen. Ihre ruhmreiche Geschichte und romantische Ausstrahlung sind zwar stets präsent, doch ihre Qualitäten sind, besonders bei einer derart hochwertigen Fertigung, nach wie vor aktuell.

Mit Zuverlässigkeit, Schnelligkeit, Sicherheit und Kapazität können nur wenige Repetiergewehre mithalten.

Die große Freude an ihrer Bedienung ist nur eines von vielen Argumenten, die dich sicher dazu bewegen werden, diese prächtige 1895 aus dem Waffenschrank zu holen.

Und außerdem … trägt man nicht jeden Tag eine Legende mit sich herum!

Von dort oben schaut Teddy Roosevelt sie sicher noch immer neidisch an.

Waffe der Kategorie C gemäß CSI: Kopie einer gültigen Schießlizenz oder eines Jagdscheins mit gültiger Jahresmarke für das laufende oder das vorherige Jahr UND Kopie eines ebenfalls gültigen Personalausweises oder Reisepasses. Ein eröffnetes SIA-Konto ist selbstverständlich erforderlich.

Zur Erinnerung: Mit deiner Schießlizenz oder deinem Jagdschein darfst du unbegrenzt viele Waffen der Kategorie C besitzen.

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  (Beschreibung in Originalsprache anzeigen)
« La Winchester approvisionnée et réglée à ma convenance est de toute évidence la meilleure arme que j’aie jamais eue, et je l’utilise maintenant presque exclusivement…»

Voici ce que déclarait en 1885 le tout jeune Theodore Roosevelt, dans « Les voyages de Chasse d’un Ranchman ».

La famille Winchester, est immense et chacun peut y trouver compagne à son goût.

Parmi les moins connues de nos jours, la 1895 est néanmoins celle qui aura peut-être connu la carrière internationale la plus brillante en ayant marqué l’histoire.

Elle fut du dernier sursaut de l’Empire des Tsars en calibre 7.62×54 Mosin à partir de 1915 et elle ira même faire le coup de feu en Espagne contre les franquistes en 1938 à l’initiative de Joseph Staline !

Certaines seront récupérées sur les réfugiés républicains par nos gendarmes en 1939 à la fin de la guerre civile et peu ont survécu à toutes ces aventures. Mais c’est ce qui explique que l’on en retrouve encore parfois quelques unes chez nous dans les greniers pyrénéens.

La nouvelle Winchester 1895 devait propulser la marque de New Haven dans le XXème siècle.

Cette énième création de John Moses Browning conserve le principe du levier de sous-garde qui a fait la réputation de la firme tout en abandonnant le bon vieux magasin tubulaire au profit d’un magasin vertical de type Lee (le même Lee que les Lee-Enfield britanniques « nez de cochon » de la première guerre mondiale).

Cette disposition inédite lui permet de chambrer des cartouches plus longues et plus puissantes. Elle se révélera ensuite parfaitement adaptée aux ogives pointues qui se généraliseront dix ans plus tard. Il s’agit d’ailleurs de la toute première carabine Winchester pensée dès le départ pour la nouvelle poudre sans fumée.

Perdez vous la tête Maître Flingus me direz vous ?

Que ne pensez vous donc au modèle 1894, chargé à la 30-3o poudre vive, sortie encore une fois des fertiles méninges du grand Browning ?

Oui et non très chers amis.

Certes, l’arme iconique qu’est la 1894 est venue avant la 1895 mais son chambrage d’origine n’était pas le 30-30 poudre vive mais bien le 38-85 qui est une munition à poudre noire. Elle sera, plus tard, adaptée à la poudre sans fumée via la fameuse, et tout aussi iconique, 30-30 de notre Saint du Dernier Jour préféré.

Ce sera donc notre Winchester 1895 qui ouvrira le bal des cartouches PSF Made In USA dans les Winchester.  Ce seront d’abord en calibres 38-72 et 40-72 pour la chasse et en calibre 30-40 Krag, alors réglementaire, pour ses possibles emplois militaires. Le reste, 405 WCF, 303 British et 30.06 Springfield, viendront après.

Ces dénominations étranges de calibres sont hérités de la tradition des calibres à poudre noire US où le premier chiffre indiquait le diamètre du projectile et le second le nombre de grains de poudre qu’il fallait mettre dans l’étui pour pousser le dit boulet (Rappel: un grain américain équivaut à 64,798 milligrammes ou 0,064798 grammes).

Avec une puissance de cinq fois supérieures pour les nouvelles poudres sans fumée, cela donne une idée du potentiel de ces torpilles poussée par 4.7 grammes de poudre vive (pour comparaison, les cartouches militaires de 8×57 Mauser ou de 8×51 Lebel de l’époque sont poussées par un peu moins de 3 grammes de PSF).

Winchester tentera maintes fois de proposer sa Winchester 1895 au gouvernement lors des commissions de réévaluation des fusils Krag-Jorgensen qui tardaient à convaincre. Entre leur adoption et le premier exemplaire de Krag sorti de Springfield, il avait déjà fallu plus de deux ans…

Si seulement les américains avaient eu un général Boulanger, tout cela serait allé bien plus vite !

Mais, in fine, Winchester échoua à fournir l’armée des États-Unis.

Il restait à la firme le marché des gardes nationales, qui, elles, s’équipant à leurs propres frais, n’étaient pas obligées de choisir le même fusil que l’armée régulière.

Si bien qu’en 1898 sur les plages de Cuba, nombre de ces régiments montèrent à l’assaut avec de vieux Trapdoor en 45-70 face à de modernes Mauser 1893 en 7mm et se chargeant par clip de cinq cartouches de l’armée espagnole…

Il y eu là de grosses commandes chez Winchester, et notamment pour un régiment de volontaire qui se rendra bientôt célèbre: les Rough Riders, une unité de cavalerie menée par le Secrétaire d’État adjoint à la Marine en la personne d’un futur Président: Théodore Roosevelt.

Le choix de notre homme pour Winchester était fondé sur une expérience de plus de quinze ans avec les carabines de la marque.

En 1884, à 26ans, au décès très douloureux de sa première épouse, notre riche new-yorkais qui ne connait rien de la nature, plaque tout contre une veste en daim et une winchester 1876 chambrée dans le puissant 45-75 (plus puissant que le calibre de l’armée!), pour partir en direction des Badlands du Dakota. La cambrousse profonde Made in USA.

Bien sûr, notre aventurier n’en restera pas là : il achète dans les années qui suivent deux autres 1876 ainsi qu’une 1886 dès sa sortie en 45-90. Il expérimentera personnellement cette arme sur de nombreux bisons et même sur des pirates lors de ses voyages !

Histoire de vous faire une idée du pouvoir de cette cartouche, il faut se rappeler que la défense aérienne de Londres en 1914 choisira des Winchester 1886 en 45-90 pour tirer des munitions incendiaires sur les Zeppelins.

Outre Président des USA et père de l’Interventionnisme militaire américain autant que des Grands Parcs Naturels type Yosemite, ce Roosevelt là (Franklin Delano est un lointain cousin de Théodore) allait devenir la meilleure publicité de la marque. Et cela pour les trente années à venir.

Car cet amoureux des armes ne possédait pas moins de vingt carabines Winchester !

Le futur 26ème président des États Unis était si amoureux des armes et des Winchester qu’il obligera le général responsable de l’Ordnance, William Crozier, à lui fournir manu militari le tout nouveau modèle de fusil Springfield adopté par l’armée 1903, mais avec les mêmes crosse et hausse que sur ses carabines préférées !

Les idées personnelles de Roosevelt lui faisaient préférer pour le « varminting » (comprendre la chasse aux rongeurs type chiens de Prairie ou marmottes), une Winchester 1894 chambrée en 30-30 montée d’un silencieux et sans lunette de visée…

De quoi donner un infarctus à de nombreux auteurs spécialisés du tir à très longues distances de ces petits rongeurs !

Notre adepte de l’aventure et de la vie au grand air retint des effets de la Winchester 1895 à Cuba une expérience des plus agréables et positives. Le modèle était définitivement adopté à ses yeux.

Si la nouvelle Winchester 1895 faisait tomber facilement le fantassin espagnol à Cuba, pourquoi ne pas la confronter aux plus grosses bêtes des USA et d’ailleurs ?

Dans le monde de la chasse « au gros » d’alors, deux courants dominaient.

D’un côté, il y avait les carabines lourdes à un coup américaines adaptées aux grandes plaines de l’Ouest et aux cibles du genre bison, telles que les Hawken et les Sharps 1874.

De l’autre, l’école anglaise leur préférait, pour ses colonies africaines et orientales, les Express : de gros fusils juxtaposés avec des canons rayés chambrés dans les plus puissantes cartouches au monde.

Ces armes de grand prix étaient un indispensable pour tout chasseur de fauve. Le temps des balles explosives de Devisme était révolu.

Or, ces armes à la rapidité sans pareil souffraient d’un terrible défaut surtout face à un animal blessé se battant pour sa vie: que faire après le tir du second canon?

Seule solution, comme au faisan: en posséder une paire et faire porter le second outil par son boy.

Cette solution, peu discrète, peu rapide, gourmande en petit personnel et peu américaine allait prendre du plomb dans l’aile, si je puis dire, avec la création de la redoutable 405Winchester Center Fire en 1904 et son chambrage dans notre belle Winchester 1895.

Un des premiers clients fut bien évidemment notre Roosevelt préféré, qui, depuis, avait fait du chemin puisqu’il était devenu Président des USA.

Il en acheta trois cette année là !

Ce nouveau calibre sortait à 4400 joules à la bouche (pour comparaison la 8×57 militaire de la MG42 c’est environ 3500 et une 9 para, c’est 550 joules les très très bonnes années).

Cela fait beaucoup pour un bipède, même un peu bon vivant, comme votre serviteur. En revanche, cela sied à merveille aux pachydermes et autres membres du « Big Five ».

Ce fut d’ailleurs le premier calibre « africain » à passer sous les 10,1mm, une révolution pour l’époque où le .577 et le .450 à l’anglaise étaient la norme. Vingt ans avant, c’était encore le calibre 4 (comptez un bon 24mm) qui faisait la loi dans la savane. La joue de Frédérick Sellous peut en témoigner !

Le 405 WCF reste d’ailleurs toujours un calibre apprécié.

Pour fêter dignement sa retraite, à cinquante ans à peine passés, notre homme décida de monter une expédition «scientifique» en Uganda en 1909 en association avec le Smithsonian Museum.

Grand chasseur il fut en charge de fournir les échantillons scientifiques à coups de Winchester 1895.

C’est l’Amérique. Et c’est du 26° Président des USA dont on parle.

Donc on ne fit pas les choses à moitié: Participants; 300 personnes; coût du voyage; 75 000 dollars soit plus de 6 millions actuels… Son organisation ne laissait non plus rien à désirer.

Il y avait dans les bagages quinze caisses d’armes et de munitions avec de nombreuses pièces de rechanges (Roosevelt, homme prévoyant, était déjà parti avec pas moins de dix paires de lunettes à Cuba dix ans plus tôt!).

On retrouvera donc sans surprise sur une des factures de l’époque:

– deux Winchester 1895 en 405 avec 1500 cartouches,

– une troisième pour son fils Kermit (pas la grenouille verte!),

– une Winchester 1886 (en 45-70 cette fois),

– un Express Holland et Holland en 500/450 Nitro express (!), qui sera rapidement surnommé le « big stick » (« gros bâton »),

– son Springfield 1903, resté en 30.03, avec 480 cartouches qui feront le plus grand effet sur une douzaine de rhinocéros (le reporter Tintin ne battra pas Teddy malgré l’emploi de méthodes ingénieuses),

– une carabine Mannlicher ( ça devait être réservé aux gazelles et autres impalas),

– un juxtaposé Fox en 12/70 à platines, ce qui se fait de mieux en Amérique, il va sans dire.

L’expédition s’achève en avril 1910. Environ 11 400 bêtes sont tuées durant l’expédition…

Et lui-même rentre à la maison avec plus de 3 000 trophées de bêtes abattues.

Je vous ai mis une photo de l’une des 3.000 victimes toujours conservée en position (!) et de Teddy avec sa  Winchester 1895 en action africaine !

Les exploits tant scientifiques que cynégétiques de l’expédition Roosevelt valurent les surnoms de « Bwana Mukabwa » et « Bwana Tumbo » au petit binoclard que son père moquait quand il était jeune.

« Grand maître » et de « Grand chasseur » étaient en effet des surnoms qui lui allaient parfaitement.

La Winchester 1895 se verra au passage décerner le titre de « meilleur remède contre les lions » par le docteur Roosevelt.

Sur un peu plus de 425 000 Winchester 1895 fabriquées (à comparer à 8 millions de légères Winchester 1894), 125.000 Winchester 1895 seulement environ iront sur le marché civil de la chasse au gros. C’est fort peu. Et il en reste donc peu.

L’essentiel (300.000) ira sur le front de l’Est tsariste de la première guerre mondiale où elles seront très largement perdues aussi. Elles équipèrent notamment les troupes finlandaises et les fusiliers lettons qui combattaient alors au service de l’Empire russe.

C’est le solde survivant (peut-être 9.000 armes) de ces armes de la première guerre mondiale que Staline enverra en 1938 aux républicains espagnols avec des Mosin-Nagant. Les deux armes utilisent en effet le même calibre russe 7,62×54 R de 1891. Belle capacité d’adaptation de la Winchester 1895 devenue militaire!

Ce solde là a presque entièrement disparu entre 1936 et 1939. Les quelques qui ont échappé à cet holocauste espagnol ont du, en plus, survivre à la saisie par la Gendarmerie sur les milliers de réfugiés républicains qui fuyaient Franco par Hendaye et qui étaient désarmés à leur arrivée. 

Mais le collectionneur heureux, qui trouve encore parfois une Winchester 1895 en calibre 7,62×54 R en France (mais souvent dans quel état… ), saura qu’il doit, indirectement, en remercier… le Camarade Staline.

Ailleurs, y compris aux USA, celles en 7.62x54R sont très rares.

Hors la grosse commande russe en 7.62x54R, les calibres les plus populaires sur la 1895 seront le .303 British et le 405WCF dans les colonies britanniques. Tandis qu’aux USA, c’est le 30-40 Krag qui sera, et de loin, le plus populaire. Tout le monde aux USA la voulait en 30-40 Krag, le calibre de l’armée.

Pour en donner une idée, Madis dans sa Bible de 655 pages sur le sujet, rappelle à juste titre que les 3/4 des Winchester 1895 ont été produites en 30-40 Krag (toujours hors de la commande russe).

Les « vraies » Winchester 1895 (pas celles reproduites de nos jours) en d’autres calibres que le 30-40 Krag sont donc globalement rares. Le 30-06 ne viendra donc que plus tard et de façon très limitée.

Pourtant ce calibre 30.06 Springfield est sans doute un des meilleurs jamais produits.

Amélioration du 30.03 Springfield d’origine du fusil éponyme 1903, il abandonne, dans un étui légèrement raccourci, la lourde ogive de 220 grains héritée du Krag, pour une plus véloce 150 grains, bi-ogivale.

La portée et la vitesse obtenues transforment la cartouche en véritable missile de croisière, idéale pour le tir en formations serrées aux distances supérieures à un kilomètre tant fantasmé par les états-majors à l’époque. Cela en fera aussi un excellent calibre de tir pour mitrailleuse.

100 ans plus tard, le 30.06 est le calibre d’armes à verrou le plus universel tant par sa diffusion que son efficacité toujours appréciée à la chasse. La moindre épicerie de l’Alaska en aura toujours une boite tandis, qu’en cas de pépin, de gros animaux en redemandent rarement une seconde tournée.

Si le 308 nous est apparu comme un standard de tir civil depuis 15/20 ans ans, le 30.06 en est autant le modèle que le prolongement. Que ce soit par son volume de poudre utilisable (plus d’un centimètre d’étui supplémentaire) que par le choix d’ogives qu’il autorise, il est pour beaucoup, partout dans le monde, la première marche des calibres magnums.

Autant dire qu’avec une Winchester 1895 en 30.06, vous êtes bien accompagné !

Pancho Villa lui-même avait fait de la Winchester 1895 en 30-06, l’arme de sa garde personnelle, le considérant lui aussi comme le meilleur fusil du monde.

 

Si winchester interrompit la production de la 1895 en 1931, Browning/FN en releva le flambeau à partir de 1985 en parallèle de ses BLR. Des levier sous garde aussi mais qui fonctionnent sur un principe très différent.

A la demande de Browning, Miroku, leur « associé » japonais de longue date, sortira de petites séries de Winchester 1895 marquées Browning seulement, dont des commémoratives, suivant un cahier des charges très précis, à la hauteur de leurs ancêtres. Et dans une finition nipponne de très haute qualité.

N’ayant pas encore l’accord d’Olin (détenteur de la marque Winchester), accord qui ne viendra qu’en 2006 avec la fermeture définitive de New Haven, ces 1895 là se reconnaissent car elles ne portent pas le marquage « Winchester » (mais seulement Browning). Et surtout parce qu’elles sont les plus proches des originaux dans leur fonctionnement.

C’est notre arme de ce jour.

Sublimés par un bronzage et des bois superbes, dans des aciers modernes de haute qualité, nous étions sur plus d’un an d’attente pour les modèles standards.

Au-delà de l’excellente qualité intrinsèque des Miroku 1895 actuelles, leur fonctionnement est un peu différent de celui des armes d’avant 2006 puisqu’elles sont équipées d’un chien rebondissant et d’une sécurité de poignée (sécurité poussoir mise en place en queue de culasse pour des raisons réglementaires d’exportation dans certains pays.).

Notre arme est une commande Browning d’avant cette période et de l’accord avec Olin pour apposer le nom Winchester sur l’arme. Elle est de 1995 (épreuve) et donc sans cette inutile sécurité décriée par les tireurs américains comme source de confusion alors que le même résultat est atteint sur le vrai mécanisme Winchester, comme la notre, par la position du chien en demi armé.

Elle fait partie des rares reproductions qui collent 100% au modèle d’origine. Son faible numéro de série nous indique que c’est une des premières 1895 fabriquée dans cette série.

Post 1964, il est aussi clair que c’est Miroku qui a produit les plus belles armes américaines en levier sous garde (et des splendides Browning 1886 aussi). Avant 2006, une poignée d’ouvriers de New Haven ne faisait plus que des commémoratives et ce jusqu’à la fermeture définitive de l’usine cette même année. Elles sont d’ailleurs nettement moins bien finies que les japonaises.

Objectivement, les Miroku sont dans de meilleurs aciers, avec des bois très choisis, et avec des ajustements intouchables aujourd’hui dans la plupart des marques « grand public ».

Ces fabrications « Made in Japan » sont aussi largement meilleures, mécaniquement, comparé à tout ce que la firme de New Haven a produit en gros du début des années 1970 jusqu’à sa fermeture en 2006.

Tous les collectionneurs américains s’accordent à dire que, même pour les modèles historiques comme cette 1895, les Miroku sont mieux finies que… les originaux!

Cette carabine se classe dans la catégorie des très belles armes que l’on a envie immédiatement d’essayer et d’épauler. Une sobre plaque de couche en acier bronzé noir protège sa crosse en très beau noyer aux reflets rouges. C’est un noyer américain de grade au moins V au grain très serré et aux veinures superbes.

Les bois sont joliment flutés avec leurs méplats en fût et le retour en tulipe caractéristique en avant de fût.  Ces bois sont en très bon état avec quelques marques éparses de manipulation en vernis et un petit coup en crosse.TBE/TBE+

Ces petits défauts, les seuls, sont, comme d’habitude OUTRAGEUSEMENT EXAGÉRÉES par mes très gros plans. L’arme est véritablement en état esthétique plus que très bon pour ses trente années passées. Elle a été fort peu utilisée comme sa mécanique le prouve. On va y revenir.

Bronzage à 99 % – quasi neuf – Noir profond brillant splendide presque miroir. Aucune rayure visible à l’œil nu en bronzage, arme en main… Du reste les marques ou traces que vous pouvez voir sur ms TROP GROS plans ne sont que les traces des gros doigts de Maître Flingus, de la saleté et pas mal de poussières de son atelier pas très propres non plus. Fers superbe en TBE++

Tous les marquages sont en superbe état – L’arme n’a quasiment jamais été sortie au stand.

Les ajustements bois métal sont exemplaires. Encore meilleurs que sur une Winchester prè-1964. Nos nippons se sont déchainés. Bien mieux fait que sur n’importe quelle commémorative Winchester de New Haven…

Mécaniquement l’arme est impeccable. Une fois ouvert, le bâti de levier, qui rentre et sort en carcasse à chaque tir, ne porte que très peu de marques de manipulation et seulement légèrement en coté gauche (il faut maintenir le levier en position basse ouverte pour le voir). Cela témoigne d’un usage fort limité car c’est la partie qui  se marque le plus en fonctionnement sur ce modèle.

La mécanique est d’un ajustage redoutable et néanmoins d’une fluidité parfaite même si l’arme n’est pas rodée.

Aucun point dur, ou grattage et aucun flottement non plus. Le levier reste bien ferme et ne tombe pas de lui même comme cela peut arriver sur les armes de fin de production US. C’est un splendide travail des aciers. Mécanique TBE+++

Le canon octogonal est neuf, absolument miroir – 100% de son potentiel. Vous profiterez longtemps de la remarquable précision de la 1895 surtout en 30-06. Bronzage externe du canon impeccable aussi. Canon en TBE+++

Le guidon tige sur rampe est équipé d’un petit insert laiton très classe qui favorise la prise de visée dans la classique hausse crocodile (Buck-horn là-bas). Tout ça est très ajusté en cran de mire. La ligne de visée est top. Canon 22 pouces.

Cette 1895 haut de gamme offrira à son heureux propriétaire une détente sèche et nette, quasiment sans course. Et néanmoins ultra souple et douce comme le reste de la mécanique. Une légèrissime pression et on est au point dur. On appuie un poil de plus et c’est parti.

Du bonheur made in Japan.

Sans aucune mesure avec les fabrications post 1964 et surtout post 1980 dont la queue ballotte… 

Le boîtier est sobre avec toutes ses vis en parfait état comme sur le reste de l’arme. Le bronzage, épais, parfait et présent à 100% sans aucune griffure. C’est une 7+1 en capacité. Il y a de quoi voir venir…

Le chargement du boîtier magasin est facile et se fait en positionnant d’abord la cartouche à la verticale, culot contre la tête de culasse. Il suffit ensuite de la basculer vers l’avant et le tour est joué.

Ce chargement est typique des Winchester 1895 et des Long Lee Metford. Il a pour but d’empêcher tout enraiement, notamment des cartouches à bourrelet. 

Ce n’est ni plus compliqué ni gênant que sur un classique chargeur Mauser que nous connaissons tous, le geste est peut être même plus gracieux.

Tout est ici en acier des meilleures qualité et on le sent tant à la prise en main que dans la manipulation des pièces mécaniques. Un plaisir d’arme !

L’arme a été éprouvée à Ulm en 1995 comme pour son centenaire. C’est une des rares importations de l’époque.

 

Bref une Winchester 1895 splendide, en excellent état et dans une qualité de fabrication irréprochable. Elle est le modèle en circulation la plus proche des introuvables originaux (sauf chez Maître Flingus comme ici).  Cette Miroku au plus proche de l’original est aussi un vrai collector qui se comportera très bien à la chasse ou au stand. La classe faite arme.

Le retour en force des armes à levier de sous-garde dans l’univers de la chasse et du tir est une seconde naissance pour ces armes de légende. Si leur histoire prestigieuse et leur dimension romantique n’est jamais loin, leurs qualités, surtout dans une telle fabrication supérieure, sont toujours d’actualité.

Associant fiabilité, vitesse, sécurité et capacité, peu d’armes à verrou peuvent leur tenir tête.

Le plaisir intense de leur manipulation n’est qu’un des nombreux arguments qui vous pousseront sans doute à sortir cette splendide 1895 du râtelier.

Et puis,… on ne se trimballe pas tous les jours avec une légende !

De là-haut, Teddy Roosevelt doit encore la regarder avec envie.

 

Arme de catégorie C au CSI : Copie de la licence de tir en cours de validité ou d’un permis de chasse avec sa validation pour l’année en cours ou l’année précédente ET copie de CNI ou passeport en cours de validité aussi. Compte SIA ouvert bien évidement.

Rappel avec votre licence ou permis de chasse vous pouvez détenir sans limite de nombre des armes de catégorie C.

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