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Sehr seltener und schöner Luger P08 Polizeipistole – Weimarer Zeit – Sonderanfertigung DMW von 1920 bis 1921 Polizei /Armee – Eine der 45.000 neu produzierten sogenannten „Alphabet DWM“ – Seltene Abzugssicherung „Schywie“ nach 1933 – Vollständig monomatrikuliert außer Magazin – Sehr schöne Mechanik und Ästhetik – Sehr guter Lauf – Seltenheitszustand und von großer Seltenheit – TBE+/TBE++

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75002 Paris, Frankreich
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
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Details

Originalsprache
Französisch
Kategorie
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Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 9 Stunden

Beschreibung

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Und hier haben wir ein schönes Stück. Und gar nicht so leicht zu finden, glaubt mir. Vor allem nicht in diesem Zustand.

Ein echter Flingus-Fund. Nicht, weil ich schlauer wäre als die anderen. Ganz und gar nicht. Aber ich suche aktiv danach. Für euch. Wie der leidenschaftliche Sammler, der ich all dieser Dinge einmal war.

Und ab und zu erwische ich eines. Ein wirklich seltenes Stück.

Haaaaaa! Wenn man doch all diese Lulus sammeln könnte. Denn die Welt der Luger ist so groß und so interessant.

Aber hier fühle ich mich ganz klein. Allein über diesen Lulu gäbe es schon einen riesigen Berg zu schreiben.

Meinen treuen Lesern gegenüber ist mir das sehr unangenehm, aber hier muss ich noch stärker als sonst vereinfachen und karikieren, so komplex ist das Thema. Aber vor allem ist es faszinierend.

Es geht um die Luger der Weimarer Republik. Hier ist ein sehr schönes und seltenes Exemplar – gleich vorweg: Auf dem Lauf ist als ursprüngliche Kammermarkierung deutlich „1921“ zu lesen, nicht „1920“.

Es hat also schon einmal nichts mit den Waffenstillstandsklauseln und den „1920“-Überstempelungen zu tun, die angebracht wurden, um die kaiserlichen Luger zu erfassen, die unter alliierter Kontrolle wieder in Umlauf gebracht wurden, damit in einem untergehenden Deutschland wenigstens ein Mindestmaß an Ordnung herrschte. Zumindest nicht direkt. Dazu kommen wir noch.

Wir gehen vom allgemeinen Kontext bis zu unserer heutigen Waffe. Und vereinfachen dabei „gewaltig“. Nur damit klar ist, was wir vor uns haben.

1918 wird Deutschland von den Alliierten fertiggemacht, bevor es unbedingt darauf besteht, 20 Jahre später noch einmal anzutreten und erneut fertiggemacht zu werden. Ungefähr aus denselben Gründen des Größenwahns (aber ohne de Funès, der uns zum Lachen bringt) und mit demselben Ergebnis: einer vernichtenden Niederlage.

Hier beginnt die äußerst komplexe Geschichte der Luger der Weimarer Republik. Eine bei uns viel zu wenig beachtete Geschichte, die ich hier in großen Sprüngen durchgehen muss.

1918 gibt es also überall Militär-Luger aus den Jahren 1904–1918 und zivile Modelle (vor allem aus der Vorkriegszeit): bei den Überresten des untergegangenen Heeres, bei den Freikorps, bei den Demobilisierten, bei den Berliner Spartakisten, bei den Anhängern von Kurt Eisner in Bayern, bei den Ganoven, bei den Polizisten, bei denen, die sie gestohlen und versteckt haben, bei den Liliputanern und so weiter und so fort.

Ja, aber der Versailler Vertrag von 1919, den Deutschland widerwillig unterzeichnet, erlaubt nur 94.000 Soldaten, 6.000 Offiziere, 15.000 Seeleute und 150.000 Polizisten (den Polizeibestand der Vorkriegszeit). Keinen einzigen mehr.

Der Versailler Vertrag selbst geht zwar nicht ins Detail, was die einzuziehenden Lulus angeht, doch die Interalliierte Militär-Kontrollkommission, kurz IMKK (Inter-alliierte Militärkontrollkommission), wird sich mit Begeisterung dieser Frage widmen.

Zunächst einmal sind alle langen Luger (bei uns P08-Artilleriemodelle), Maschinenpistolen wie die MP18 und Panzerbüchsen schlichtweg verboten und müssen vollständig zerstört werden.

Sowohl die neue Weimarer Regierung als auch die IMKK gehen mit aller Härte gegen sämtliche Waffen vor, die bei Durchsuchungen von Einheiten und Lagern gefunden werden, durch recht großzügige Rückkaufaktionen und mit juristischen Drohungen.

Das Arsenal in Erfurt wird aufgelöst. Die IMKK tut außerdem alles, um die DWM zu schließen, das andere große Produktionszentrum für Lulus.

Die DMW wird schließlich ab 1922 von der BKIW der Familie Quandt übernommen, um zu retten, was noch zu retten ist (und nebenbei ein gutes Geschäft zu machen).

Die Waffen werden in riesigen Mengen zerstört, was Militär und Polizei in Deutschland keineswegs davon abhält, ebenfalls so viele wie möglich zu verstecken.

Ab Februar 1921 erklärt die Reichswehr ganz gelassen, sie besitze nur 52.000 Luger. Die meisten davon sind neben ihrem ursprünglichen Herstellungsjahr auf dem Lauf mit „1920“ überstempelt und der berühmten IMKK gemeldet.

52.000 – natürlich eine riesige Lüge.

Auch die IMKK selbst muss einige Leichtwaffenfabriken weiterlaufen lassen. Erstens, weil ihre Schließung ohne jegliche Kontrolle gerade jede Kontrolle unmöglich machen würde. Und zweitens, weil die Deutschen dreist behaupten, ihnen würden wohl die Waffen fehlen, um ihre Polizei und Armee auszurüsten.
da man ihnen alles genommen hat … Das ist kaum übertrieben.

Außerdem stehen die Alliierten zwischen den Fronten, denn Deutschland befindet sich tatsächlich mitten in einer Revolution: Unruhen, Freikorps, Kommunistische Ligen, Sozialdemokraten, Monarchisten usw. Alle sind bewaffnet und schießen aufeinander. Und die Ordnung muss wiederhergestellt werden.

Was die Luger angeht, war Simson&Co in Suhl die einzige Fabrik, die von der IMKK offiziell zur Herstellung von Lugern autorisiert war. Simson produzierte unter diesen Bedingungen nur 12.000 Stück.

Abgesehen von den wenigen Simson-Exemplaren aus dieser Zeit und angesichts der schnell vergehenden Zeit (die Kontrollen werden ab 1923 deutlich nachlassen, und 1933 ist schnell erreicht) stellt Deutschland sehr bald wieder einige nagelneue Luger her.

Dabei handelt es sich nicht um nach dem Krieg zurückgewonnene Luger, die von der Kommission zur Bestätigung ihrer Kontrolle mit „1920“ überstempelt wurden, sondern um neu gefertigte Luger (auch wenn dafür oft wiederverwendete oder überarbeitete Teile verwendet wurden). Deutschland stellte sie ab 1920 und bis 1933 wieder her.

Es gibt also tatsächlich zwei verschiedene „1920“-Markierungen: die von der IMKK bei den Kontrollen auf ehemaligen kaiserlichen Waffen angebrachte und die auf Waffen, die ab 1920 neu produziert wurden. Das ist also keineswegs dasselbe.

Französische Sammler verwechseln diese beiden Waffentypen oft. Tatsächlich unter Weimar produzierte Luger sind statistisch gesehen jedoch sehr selten.

Was sind also diese neu produzierten „Weimar-Luger“?

Versuchen wir, anhand der Gesamtzahlen etwas Klarheit zu schaffen.

Doch zunächst eine Vorbemerkung, um Verwechslungen zu vermeiden: Alle Luger, die du mit „Doppeldatum“ wie „1917-1920“ oder „1914-1920“ siehst, manchmal auch nur mit „1920“ auf „Marine“- oder „Artillerie“-Modellen, sind meist entweder gut erhaltene kaiserliche Waffen, die von der IMKK kontrolliert und im Rahmen der Verträge „legal“ wieder ausgegeben wurden, oder Nachkriegs-Neumontagen kaiserlicher Luger. Diese Neumontagen beschäftigten DWM und andere Hersteller in großem Umfang …

All diese kaiserlichen Luger, die die IMKK-Kommissionen durchliefen oder für Weimar aus bereits vorhandenen kaiserlichen Lugern „überarbeitet“ wurden – das „Recycling“, wenn man so will –, machen etwa 102.000 Waffen aus.

Das sind jedoch recycelte ältere Waffen. Keine neuen Waffen, die unter Weimar produziert wurden. Unsere Waffe gehört also nicht dazu.

Die „echte“ Weimarer Produktion, wie bei unserer Waffe, ist „neu“. Wirklich Made in Weimar nach 1919. Zwar wurden je nach Zeitraum manchmal oder oft einige überarbeitete Teile verwendet, aber es handelt sich um neue Waffen.

Von nun an spreche ich ausschließlich von diesen unter Weimar neu produzierten Waffen.

Obwohl es davon mengenmäßig nicht allzu viele gab (insgesamt nur 199.000 in fast 15 Jahren – das ist nichts), gab es viele Varianten (Dutzende), eine seltener als die andere, dieser tatsächlich zwischen 1919 und 1933 unter Weimar produzierten Luger. Und oft handelt es sich dabei übrigens um kommerzielle Modelle.

Wer waren sie also?

Zunächst Militär- und Polizeiwaffen (82.250 DWM + die 12.000 Simson). Paradoxerweise gab es aber noch mehr „Exporte“ (auch an ausländische Polizei- oder Militärkräfte) und kommerzielle Modelle (insgesamt 104.750 kommerzielle Modelle und Exporte).

Hier können wir nicht die Geschichte aller Weimarer Produktionen erzählen. Das wäre zu komplex.

Wir können diese Weimarer Produktionen aber in drei große Kategorien einteilen, die von amerikanischen Sammlern geschaffen wurden (die uns gegenüber den Vorteil haben, dass sie ohne Kontingentbeschränkung großartige Sammlungen von Faustfeuerwaffen zusammenstellen können). Diese Kategorien werden auch im Still aufgeführt, einem der Standardwerke zu diesem Thema.

So können wir diesmal unsere heutige Waffe ganz genau einordnen.

Zunächst gibt es – die erste Kategorie – das, was sie „Weimar 5 digits“ („mit 5 Ziffern“) oder im Werk von Still „20 DWM“ nennen.

Diese wurden alle zwischen 1920 und 1921 von DMW hergestellt, bevor das Unternehmen von Quandt übernommen wurde (DWM r
1922 in BKIW umbenannt, aber die Waffen werden weiterhin mit „DWM“-Kniegelenken gefertigt).

Sie sind in der Regel (aber nicht ausschließlich) ohne Datumsangabe im Patronenlager (das erste Erkennungsmerkmal, denn das ist in der großen Luger-Familie eher ungewöhnlich), oft mit zivilen Beschusszeichen (man hält sich bedeckt, man hält sich bedeckt …) und haben alle fünfstellige Seriennummern ohne Suffixbuchstaben. Vor allem liegen sie alle zwischen den Seriennummern 74845 und 91989.

Hier herrscht ein äußerst komplexes Durcheinander: 50 kommerzielle Exemplare für die Schweiz (!) – die Seltenheit kannst du dir vorstellen –, 9 Para mit klassischem 4-Zoll-Lauf; 7,65 mit 3-Zoll-5/8-Lauf; Stoeger-Exporte für die USA (500!), Exemplare mit den Jahreszahlen „1920“ oder „1921“, die an die Polizei gingen (400 bzw. 1100 Stück), kommerzielle Exemplare und sogar 200 undatierte Exemplare für die Polizei von Basel in der Schweiz …

Insgesamt sind es aber nur 17.000 Waffen. Auftragsarbeit in Handarbeit, verglichen mit der Kriegsproduktion. Ab 1920! Wieder alle fünfstellig und ohne Suffixbuchstaben. Jetzt weißt du, wie du sie erkennst.

Die zweite Kategorie der Weimarer Luger sind die zwischen 1921 und 1928 produzierten Exemplare.

Diese wurden nach der Übernahme durch BIKW größtenteils weiterhin von DWM gefertigt. Viele bestehen zu 100 % aus Neuteilen. Aber längst nicht alle. Bei etlichen wurden Neuteile mit Lagerbeständen oder überarbeiteten Teilen kombiniert – häufig mit Kniegelenken.

Vor allem änderte sich aber die Nummerierung. Für alle ging es wieder mit vierstelligen Nummern in Blöcken und einem Suffixbuchstaben los. Auf diese Weise wurden 140.000 Stück produziert. Wegen des zurückgekehrten Suffixbuchstabens tauften amerikanische Sammler sie „DWM Alphabet“.

Diese wiederum lassen sich in zwei große Unterkategorien einteilen, von denen eine zu unserer heutigen Waffe gehört:

Zunächst die kommerziellen und Exportmodelle mit den Suffixbuchstaben i, k, l, m, n, o, p, q und r. Davon wurden 90.000 Stück produziert. Woran erkennt man sie?

Abgesehen von diesen Buchstaben sind sie größtenteils auch ohne Datumsangabe im Patronenlager – keine Jahreszahl (außer bei der Serie „i“, die fast alle mit „1921“ datiert sind). Sie haben das Kaliber 7.65, einen 3-Zoll-5/8-Lauf (etwas kürzer als der Standardlauf mit 10.16cm / 4 Zoll) und sind oft mit „Germany“ markiert. Davon gibt es 75.600 Stück unter diesen 90.000. Das ist die große Mehrheit.

Bei den übrigen „kommerziellen“ Exemplaren (90.000 – 75.600 = 14.400 Stück!) herrscht wieder ein heilloses Durcheinander: 10 Varianten. Noch eine Handvoll Stoeger für die USA, 6.000 im Kaliber 7,65 für die finnische Armee und, um es uns noch schwerer zu machen, weitere 100 Exemplare für die Weimarer Marine im Kaliber 7.65. Dazu kommen sogar einige „kommerzielle“ Exemplare mit der Jahreszahl „1921“, aber aus der Serie „i“, die bei der Polizei landeten! Hier finden sich auch Patronenlager mit den Markierungen „1924“, „1925“, „1928“ …

Angesichts der produzierten Stückzahlen und dessen, was davon übrig ist, begegnet man ihnen nicht oft (euphemistisch gesagt).

Als Nächstes kommt die zweite Unterkategorie dieser DWM Alphabet, die direkt mit unserer Waffe zu tun hat: eine seltene Neufertigung aus dem Jahr 1921. Diese umfasst eine Serie von nur 50.000 Exemplaren, die speziell für die Reichswehr und die Weimarer Polizei bestimmt waren. Und alle diese Exemplare stammen aus dem Jahr 1921 – und nur aus dem Jahr 1921.

Im Gegensatz dazu sind sie alle mit einer Jahreszahl im Patronenlager markiert. Sie haben ebenfalls vierstellige Nummern und einen Suffixbuchstaben (da es DWM Alphabet sind). Vor allem ist dieser Suffixbuchstabe aber immer und ausschließlich ein „a“, ein „b“ oder ein kurioses „ns“. Daran erkennt man sie sogar eindeutig.

Außerdem tragen sie alle zwingend entweder ein Waffenamt ArA4 oder ein WaA 4. Kurioserweise steht davor entweder ein kleiner klassischer Weimarer Adler oder ein anderer Vogel, den die Amerikaner „Taube“ („Dove“) getauft haben.

Diese Exemplare (die Alphabet für Polizei/Armee) sind, wie gesagt, alle mit einer Jahreszahl im Patronenlager markiert (und nicht überstempelt). Sie sind entweder mit „1920“ oder „1921“ oder auch mit „1920/1920“ bzw. „1920/1921“ markiert. Und obwohl sie alle ausschließlich 1921 produziert wurden, gilt das auch hier!

D
désir d’enfumer la Commission d’armistice IMKK ? De leur donner une apparence « contrôlée » avec ces variantes du marquage « 1920 » en chambre ? De jouer sur les numéros de série ? Je ne sais pas, mais c’est comme ça.

C’est exactement le cas de notre arme du jour. Une arme de police Weimar neuve, avec une chambre marquée « 1921 » seulement, un numéro de série à quatre chiffres, le suffixe b) et le Waffenamt WaA4. Nous y reviendrons.

La dernière des trois grandes catégories d’armes fabriquées sous Weimar est celle des « 29 DWM », selon la terminologie des collectionneurs américains. Elles portent toutes les numéros de série « s », « t » et « u ». Elles ne sont pas datées en chambre (à 95 %). Elles ont toutes été produites en 1929 et 1930, avant la reprise de la production des Luger par Mauser en 1930. Mauser n’en a ensuite produit que très peu entre 1930 et 1933… Il y en a également eu très peu : 30 000.

Ces dernières ont presque toutes été attribuées à la police, quelques-unes à l’armée (moins de 1 000 pour la Marine), et le reste correspond à divers modèles commerciaux, à des armes redistribuées au sein de la police ou même non identifiées lors du transfert de la production à Mauser. Elles sont peut-être même arrivées en pièces détachées. La grande majorité de celles destinées à la police portent le Waffenamt à l’aigle Wa66. Un autre moyen de les identifier.

Combien reste-t-il de ces 199 000 Luger neufs fabriqués au total sous Weimar ?

Pas grand-chose. Les collectionneurs du monde entier se les arrachent, car ils sont pour beaucoup infiniment plus rares que les modèles « classiques » de la Seconde Guerre mondiale ou ceux de 1914-1918.

La Seconde Guerre mondiale et les destructions administratives ont laissé très peu de survivants parmi les moins de 200 000 armes produites sous Weimar. De nombreuses pièces ont également été recyclées et renazifiées.

Arme d’aristocrate, hautement technique, complexe mais fiable et très bien finie, l’Allemagne retrouve dès 1920 ses standards de production des beaux P08 d’avant-guerre. Leur finition est à la hauteur des meilleures productions d’outre-Rhin.

Au final, seule une poignée de « happy few » a pu traverser l’Histoire et parvenir jusqu’à nous en bon état général, voire mieux. En voici un. Il faudra en prendre soin.

Notre rare exemplaire de police Weimar est vraiment plus que très bien.

Il est d’abord au même numéro de série partout, sauf sur le chargeur. C’est déjà très rare pour un modèle de la Seconde Guerre mondiale, mais pour un Weimar…

Notre arme fait partie des 50 000 armes Alphabet DWM produites en 1921 pour la police et l’armée. Comme indiqué plus haut, ces armes peuvent porter le marquage « 1920 » ou « 1921 » (45 000 sont ainsi datées), ou « 1920/1920 » ou « 1920/1921 » (seules 5 000 de cette série portent ces doubles dates).

Et ce, même si elles ont toutes été produites en 1921, encore une fois.

La seule chose dont on soit sûr, c’est que les armes portant un « 1920 » frappé en usine sur la chambre (qui n’est pas le « 1920 » ajouté par la Commission de contrôle, encore une fois — le lettrage est différent) ont toutes été attribuées à l’armée, et non à la police.

Notre arme est un exemple parfait de cette production : une arme Weimar neuve, marquée « 1921 » seulement sur la chambre, donc destinée à la police, avec un numéro de série à quatre chiffres, le suffixe b) et le Waffenamt WaA4. 100 % conforme !

C’est donc une arme de police qui a même poursuivi sa carrière sous le IIIe Reich. Comment le sait-on ?

Eh bien, son Waffenamt WaA4 est précédé de ces étranges colombes repérées par les collectionneurs américains (pour les armes militaires, il s’agit bien du même Waffenamt WaA4, mais précédé des petits aigles classiques des armes sous Weimar, différents de ceux du IIIe Reich).

Et surtout, notre exemplaire présente en plus une caractéristique peu courante, typiquement policière, typique du IIIe Reich et rare parmi tous les modèles de Luger confondus : une sûreté de gâchette Schiwy sur le côté gauche de la culasse.

Kesako ?

Dans la longue et complexe histoire des variantes de sécurité des armes Luger (sécuri
Die Magazinsicherung, die 1933 vom preußischen Innenministerium vorgeschrieben und später wieder abgeschafft wurde, die Geschichte der Funktionsweise von Hebelsicherungen am Verschluss, insbesondere bei den P04 Marine, unsere Schiwy-Abzugssicherung, …: Seit dem Ende der Weimarer Republik hat die deutsche Polizei ihre DWM mit der berühmten Schwyë-, Schywie-, Schwyz-, Schwywie- oder sogar Schwy-Sicherung nachgerüstet (je nachdem, welcher Schreibweise und Ursprungstheorie man folgt).

Tatsächlich wurde diese Sicherung 1929 von Ludwig Schiwy erfunden (Patent DRP501267 vom Juli 1929). 1933 wurde sie für die Waffen der preußischen Polizei vorgeschrieben. Die Bayern wollten sie nicht (wie üblich). Himmler brachte alle auf Linie, indem er sie 1936 für alle Polizeikräfte vorschrieb, als ihm die Leitung sämtlicher Polizeikräfte des Reiches übertragen wurde.

Diese Schiwy-Abzugssicherung war nie eine militärische Ausführung. Sie findet sich ausschließlich an Polizeiwaffen und wurde auch nie für kommerzielle Waffen angeboten. Das bestätigt endgültig den polizeilichen Ursprung unserer Waffe, die ihre Laufbahn nach 1933 also bei der Polizei des Dritten Reichs fortsetzte.

Diese Sicherung soll den Abzug durch eine kleine, oben links am Griffstück angeschraubte Klinge blockieren, wenn ein Teil des internen Mechanismus der Waffe nicht korrekt positioniert ist (zum Beispiel, wenn der Verschluss nicht vollständig verriegelt oder abgekippt ist).

Damit soll verhindert werden, dass sich die Waffe bei unsachgemäßer Handhabung (Druck auf den Abzug) oder durch einen Stoß infolge eines Sturzes versehentlich löst.

Grundsätzlich musste sie an allen Polizeiwaffen vorhanden sein. Man findet sie daher auch an Polizeilugern mit den Kennzeichnungen „G“ (1935), „1936“, „1937“, „1939“, „41 byf“ oder S/42 …

Auf Luger-Pistolen aus verschiedenen US-Sammlungen wurden 32 unterschiedliche Codes bzw. Datierungen mit dieser seltenen Sicherung gefunden!

Anfang 1942 wurde sie jedoch aus Gründen der Fertigungsvereinfachung abgeschafft. Das Befestigungsloch für die Sicherung wurde manchmal trotzdem noch bearbeitet – übrigens unglaublich sauber (!) –, die Sicherung selbst aber nicht eingebaut. Ich hatte einmal eine solche Waffe.

Kurz gesagt: Die Schiwy-Abzugssicherung ist eine seltene Besonderheit in der Geschichte der Luger-Waffen. Eine Art Erkennungsmerkmal der deutschen Polizei zwischen 1929 und 1942.

Die Brünierung unserer Waffe ist hervorragend. Zu 90 % erhalten. Einige Kratzer vor den Griffschalen – Aufhellungen finden sich fast ausschließlich auf der linken Seite, verursacht durch das Tragen im Holster. Sie sind vor allem an den Kanten und am Auswurffenster sichtbar. Am Laufende nur ganz leicht. Insgesamt aber sehr begrenzt. Die Waffe ist einfach SEHR schön.

Möglicherweise wurde sie vor sehr langer Zeit und sehr professionell neu brüniert, obwohl alle Markierungen klar erkennbar sind. Die Neubrünierung liegt lange zurück, denn wie oben erwähnt, weist die Waffe Spuren späteren Holstertragens auf.

Es ist gut möglich, dass diese sehr professionelle Brünierung erneuert wurde, als die Waffe um 1930/1933 in einer Büchsenmacherei war, um die 1921 noch fehlende Schiwy-Sicherung einzubauen. Die Brünierung von 1921 musste 1933 vermutlich erneuert werden.

Die Waffe weist außerdem noch deutliche Spuren ihrer alten Vergoldung auf. Auszieher, Abzug, Auswurffensterhebel, Sicherungshebel und Magazinhalter auf der rechten Seite zeigen noch viel vom ursprünglichen strohgelben Farbton, der eigentlich nicht lange halten sollte. Überall dort, wo er sein sollte. Falls die Vergoldung erneuert wurde, dann professionell und ebenfalls schon vor langer Zeit.

Auch die ursprünglich bläulich angelassenen Teile (Magazinhalterfeder, Auszieherfeder oder Kniegelenkachsen) sind noch blau. Ein sehr schönes Exemplar.

Wie immer sind die kleinsten Mängel auf meinen Fotos durch die VIEL zu starken Nahaufnahmen SEHR übertrieben dargestellt – aber so seht ihr alles. Die Übersichtsaufnahmen geben den Zustand der Waffe wieder, der, wie gesagt, noch sehr, sehr gut ist.

Nirgendwo Rost oder Orangenhaut. Bei diesen Waffen ist das angesichts ihres Alters und der Zeit …
durchquert und den Strapazen ausgesetzt, die ein Jahrhundert Lagerung mit sich bringt – oft unter mehr oder weniger günstigen Bedingungen.

Alle Markierungen und Stempel sind klar und gut lesbar. Die Griffschalen sind die originalen aus geöltem Holz und nicht aus Bakelit oder „trockenem“ Holz wie während des Zweiten Weltkriegs.

Für ihr Alter sind sie in sehr gutem Zustand, an der Oberfläche leicht abgenutzt. Aus reiner beruflicher Gewissenhaftigkeit weise ich darauf hin, dass die rechte Griffschale sich ganz leicht um 1 bis 2 mm bewegt. Sie könnte sich im Laufe der Zeit etwas gelockert haben. Das beeinträchtigt das Schießen in keiner Weise und ist überhaupt nicht sichtbar. Die Schrauben sind einwandfrei.

Das Magazin ist ein deutsches Militärmodell aus dem Zweiten Weltkrieg, was bei dieser Waffenart nicht besonders überraschend ist.

Kurz gesagt: eine ästhetisch hochwertige Waffe in sehr gutem bis ausgezeichnetem Zustand.

Auch mechanisch ist die Waffe einwandfrei. Sie muss vollständig gereinigt werden, aber diese 105 Jahre alte Dame ist wirklich wunderschön. Der Verschlussfang und die Magazinsicherung funktionieren einwandfrei.

Die Federn sind noch sehr straff. Sie verschießt Fabrikmunition problemlos. Für einen „militärischen“ Abzug ist der Abzug ausgezeichnet: kurzer Abzugsweg und ein klarer Druckpunkt.

Der Lauf ist noch glänzend und weist schöne, klare Züge auf – bei diesen inzwischen über hundert Jahre alten Schätzchen ist das ziemlich selten. Er wurde im Werk auf 8.82 geprüft und hat noch sein volles Potenzial.

Sie ist so schön, dass ich zu einem maßvollen Gebrauch rate, denn Exemplare in einem solchen Zustand sind SEHR schwer zu finden.

Aaaah … wie ich diese Lulu liebe – mit ihrer „Komplikation“ im Sinne der Schweizer Uhrmacherei, ihren „persönlichen“ Geschichten voller Überraschungen für alle, die danach suchen, ihrer erstklassigen Verarbeitung und ihrem Look à la James Bond oder Star Wars, ganz wie man möchte. Und ihrem Kniegelenkverschluss, wie ein Herz, das im Rhythmus des Geschützdonners der Geschichte schlägt.

Kurz gesagt: ein sehr schönes und seltenes Polizeimodell, eines der wenigen überlebenden Exemplare aus den begrenzten Neufertigungen der Weimarer Republik, das seine Karriere im Dritten Reich fortsetzte und in ausgezeichnetem Zustand zu uns gelangte – eine erstklassige Ergänzung für jede Sammlung europäischer Ordonnanzwaffen des 20. Jahrhunderts und insbesondere deutscher Ordonnanzwaffen.

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En voilà un beau. Et un pas si facile que ça à trouver, croyez moi. Surtout dans cet état.

Une vraie trouvaille Flingus. Pas que je sois plus malin que les autres. Du tout. Mais moi je les cherche activement. Pour vous. Comme le collectionneur passionné que j’ai été de toutes ces choses. 

Et de temps à autres, j’en serre un. Un pas courant du tout.

Haaaaaa! Si on pouvait les collectionner tous ces Lulus. Car il est si vaste et si intéressant le monde du Luger.

Mais là je me sens tout petit. Il y a une telle montagne à écrire rien que sur ce Lulu là. 

Je suis très confus vis à vis de mes fidèles lecteurs mais, là, je vais devoir caricaturer et simplifier encore plus que d’habitude tant c’est complexe. Mais c’est surtout passionnant.

Le sujet, c’est les Luger de Weimar. Dont voici un très bel et rare exemplaire – Noter de suite qu’il est bien marqué « 1921 » en marquage de chambre originel et pas « 1920 ».

Il n’a donc rien à voir, déjà, avec les clauses d’armistice et les sur-marquages « 1920 » appliqués pour pister les Luger impériaux remis en circulation sous contrôle des alliés afin d’assurer un minimum d’ordre dans une Allemagne en perdition . Au moins directement. On va y revenir.

On va aller du contexte général jusqu’à notre arme de ce jour. En simplifiant « grave ». Mais juste pour bien situer ce que nous avons sous les yeux.

En 1918, l’Allemagne se fait dessouder par les alliés avant de tenir absolument à remettre le couvert pour se faire dessouder une deuxième fois 20 ans plus tard. A peu près pour les mêmes raisons de folie de grandeurs (mais sans de Funès pour nous faire rire) et avec le même résultat. Une défaite cinglante.

Commence ici l’ultra complexe histoire des Luger de Weimar. Une histoire trop négligée chez nous que je dois parcourir ici à grande enjambées. 

En 1918, donc, il y a des Lugers militaires de 1904-1918 et des commerciaux (surtout d’avant-guerre) un peu partout: dans les restes de la défunte Heer, chez les Corps Francs, chez les démobilisés, chez les émeutiers spartakistes de Berlin, chez ceux de Kurt Eisner en Bavière, chez les voyous, chez les policiers, chez ceux qui les ont volés et planqués, chez les lilliputiens, etc, etc.

Oui mais le Traité de Versailles de 1919, signé par l’Allemagne à contre cœur, ne veut que 94.000 soldats, 6.000 officiers, 15.000 marins et 150.000 policiers (l’effectif policier d’avant-guerre). Pas une tête de plus.

Si le Traité de Versailles lui-même ne rentre pas dans le détail des Lulus à récupérer, la Commission Inter-alliée de Désarmement ou IMKK (Inter-alliierte Militär kontroll-Kommission), elle, va se passionner pour la question.

Déjà, tous les Luger longs (P08 d’artillerie chez nous), les PM genre MP18 et les fusils anti-chars sont tout simplement interdits et voués à la destruction totale.

Tant le nouveau Gouvernement de Weimar que l’ IMKK vont s’acharner sur toutes les armes trouvées via des fouilles en unités et magasins, des campagnes assez généreuses de rachats, des menaces judiciaires. 

L’arsenal de Erfurt est démantelé. L’IMKK fait tout ce qu’elle peut aussi pour fermer la DWM, l’autre grand centre de production de Lulus.

La DMW sera finalement reprise par la BKIW de la famille Quandt dès 1922 pour sauver les meubles (et faire une bonne affaire au passage).

Les destructions d’armes sont considérables ce qui n’empêchent nullement militaires et policiers allemands d’en planquer aussi un maximum.

Dès février 1921, la Reichswehr déclare tranquillement ne posséder que 52.000 Luger. La plupart sur-marqués « 1920 » au coté de leur date originelle de production en chambre et déclarés à la fameuse IMKK.

52.000, c’est bien sûr un très gros mensonge.

L’IMKK, elle même, est contrainte de laisser tourner quelques usines d’armement léger. D’abord, car les fermer sans aucun contrôle empêcherait tout contrôle justement. Et parce que les allemands ont le culot de dire qu’ils vont sans doute manquer d’armes pour armer leur police et leur armée puisqu’on leur a tout pris… Là, c’est à peine caricaturé.

De plus, les alliés sont pris entre deux feux, car, effectivement l’Allemagne est en pleine révolution, émeutes, Corps Francs, Ligues Communistes, Sociales-Démocrates, Monarchistes, etc . Tout le monde est armé et se tire dessus. Et il faut rétablir l’ordre.

Pour les Luger, c’est Simson&Co à Suhl qui est la seul usine officiellement autorisée par l’IMKK à produire des Luger pour ce faire. Simson n’en produira que 12.000 dans ces conditions.

En réalité, hors des rares exemplaires Simson de cette époque, et compte tenu du fait que le temps passe vite (les contrôles vont commencer à s’affaiblir sérieusement dès 1923 et on sera vite en 1933), l’Allemagne refait très vite quelques Luger tout neufs.

Non pas les Luger récupérés post guerre et sur-marqués « 1920 » par la Commission pour attester de leur contrôle mais bien des Luger fabriqués à neuf (même si souvent avec des pièces de récupérations ou retraitées). Elle en refera dès 1920 et jusque 1933. 

Il existe donc bien deux marquages « 1920 » différents – Celui apposé lors des contrôles de l’IMKK sur les ex-armes impériales et celui apposé sur des armes produites à neuf dès 1920. Ce n’est donc pas du tout la même chose.

Les collectionneurs hexagonaux confondent souvent ces deux types d’armes. Mais les Luger effectivement produits sous Weimar sont eux fort rares statistiquement.

Alors c’est quoi ces « Luger de Weimar » produits neufs?

On va essayer de repartir des totaux pour y voir plus clair.

Mais d’abord un préalable pour éviter les confusions: tous ceux que vous voyez fabriqués par Erfurt ou DWM avec des « double date » genre « 1917-1920 » « 1914-1920 », parfois même simplement « 1920 » seulement sur des « Marine » ou des « Artillerie », sont le plus souvent soit des armes impériales en bon état, contrôlés IMKK et repartis « légalement », dans le cadre des traités, soit des ré-assemblages post guerre de Luger Impériaux. Ré-assemblages qui ont énormément occupé DWM et consorts…

Tous ces Luger impériaux passés en commissions IMKK ou « retraités » pour Weimar à base de Luger impériaux déjà existant, « le recyclé » si je puis dire, c’est environ 102.000 armes.

Mais c’est du recyclé d’armes antérieures. Pas des armes nouvelles produites sous Weimar. Notre arme n’en fait donc pas partie.

La « vraie » production de Weimar, comme notre arme, c’est du « neuf ». Du vrai Made in Weimar après 1919. Certes fabriqué à partir, parfois ou souvent selon les périodes, de quelques pièces retraitées, mais ce sont des armes neuves.

C’est bien de ces fabrications d’armes nouvelles sous Weimar et seulement de cela dont je parle désormais.

A défaut d’en avoir tant que cela en quantité (199.000 seulement en presque 15 ans en tout – ce n’est rien), il y a en aura beaucoup de variantes (des dizaines), plus rares les unes que les autres, de ces Lulus réellement produits sous Weimar entre 1919 et 1933. Et souvent, d’ailleurs, ce sont des commerciaux.

Alors qui sont-ils? 

Des Militaires et des Police d’abord (82.250 DWM +les 12.000 Simson). Mais, paradoxalement, encore plus d’ « exports » (y compris vers des forces de polices ou militaires étrangères) et des commerciaux (104.750 en tout pour les commerciaux et les exports).

On ne peut pas faire ici l’histoire de toutes les fabrications de Weimar. Ce serait trop complexe.

Mais on peut regrouper ces fabrications Weimar en trois grandes catégories créées par les collectionneurs américains (qui eux ont l’avantage sur nous de pouvoir constituer de splendides collections d’armes de poing sans quota). Ces catégories sont reprises par le Still, une des bibles sur le sujet.

Cela nous permettra cette fois de situer très exactement notre arme de ce jour.

On a d’abord – 1ière catégorie- ce qu’ils appellent des « Weimar 5 digits » (« à 5 chiffres ») ou les « 20 DWM » dans l’ouvrage de Still.

Ceux là ont tous été fabriqués entre 1920 et 1921 par la DMW avant son rachat par Quandt (DWM rebaptisée BKIW en 1922 mais les armes sortent encore avec des genouillères « DWM »).

Ils sont généralement (pas uniquement) sans aucune date en chambre (1er moyen de les reconnaitre car c’est peu courant dans la grande famille Luger), souvent avec des poinçons civils (on se cache, on se cache…), et tous dans des numéros à 5 chiffres et sans aucune sans lettre suffixe. Surtout, ils sont tous entre les numéros de série 74845 et 91989.

Ici c’est un bazar d’une grande complexité: 50 commerciaux pour la Suisse (!) – je vous laisse imaginer la rareté – des 9 para en canon 4 pouces classique; des 7,65 en 3 pouces 5/8; des Stoeger export pour les USA ( 500! ), des datés « 1920 » ou « 1921 » passés à la police (respectivement pour 400 et 1100 exemplaires), des commerciaux, et même 200 exemplaires non datés pour la Police de Bâle en Suisse…

Mais c’est 17.000 armes seulement en tout et pour tout. De l’artisanat sur commande comparé à la production de guerre. Dès 1920 ! Tous à 5 chiffres sans lettre suffixe encore une fois. Vous saurez désormais les reconnaitre.

Seconde catégorie de Luger Weimar, ceux produits entre 1921 et 1928.

Ceux-là sont toujours produits par la DWM après reprise par BIKW pour la plupart. Beaucoup sont faits à partir de 100% de pièces neuves. Mais pas tous, loin de là. Pas mal d’entre eux combinent pièces neuves plus de la récupération de stock ou des pièces retraitées à neuf – souvent des genouillères.

Mais surtout la numérotation change. On repart pour tous sur une numérotation à 4 chiffres en blocs et à lettre suffixe. Ils sont 140.000 à avoir été produits ainsi. Le retour de la lettre suffixe les a fait baptiser « Alphabet DWM » par les collectionneurs américains.

Et ceux-là, on les divisent eux mêmes en deux grandes sous-catégories dont l’une est celle de notre arme de ce jour:

D’abord, les commerciaux et export qui tous en lettres i,k,l,m,n,o,p,q,r – Ils ont été produits à 90.000 exemplaires. Comment les reconnaitre ?

Outre ces lettres, ils sont très majoritairement vierges en chambre aussi – pas de date (sauf série « i » presque tous datés « 1921 »), ils sont en calibre 7.65, en canon 3 pouces 5/8 (légèrement inférieur au 10.16cm / 4 pouces standard) et beaucoup sont marqués « Germany ».  Ceux-là c’est 75.600 exemplaires sur ces 90.000. C’est la grosse majorité.

Les autres « commerciaux » (90000 – 75600= 14.400 pièces!) c’est encore un bazar sans nom : 10 variantes. Encore une poignée de Stoeger pour les USA, 6.000 en 7,65 pour l’Armée finlandaise et pire, pour bien nous les casser, encore 100 exemplaires pour la Marine de Weimar en 7.65, et même quelques « commerciaux » quand même datés « 1921 » mais en série « i » et repartis dans la Police ! Là, on voit aussi des chambres marquées « 1924 », « 1925 », « 1928 »…

Vu les nombres produits et ce qu’il en reste, on les croise pas souvent (euphémisme).

Ensuite, seconde sous catégorie de ces DWM Alphabet, celle qui nous concerne directement avec notre arme, une rare fabrication à neuf de 1921. Cette fabrication comprend un lot de seulement 50.000 exemplaires spécialement pour la Reichswehr et la Police de Weimar. Et ceux-là tous ceux-là sont de 1921 et seulement de 1921. 

Mais eux sont, en revanche, tous marqués en date en chambre. Ils sont aussi à quatre chiffres et avec une lettre suffixe (puisque ce sont des DWM Alphabet). Mais surtout cette lettre suffixe est toujours et seulement un « a », un « b » ou un curieux « ns ». C’est même à cela qu’on les reconnait sans erreur.

De plus, ils portent tous obligatoirement soit un Waffen amt ArA4 soit un WaA 4. Curieusement, celui est précédé soit d’un petit aigle classique Weimar soit d’un autre oiseau que les américains ont baptisé « colombe » (« Dove »).

Ceux là (les Alphabet Police/armée) sont tous datés en chambre encore une fois (et pas sur-marqués). Ils sont soit « 1920 » ou « 1921 » ou encore « 1920/1920 », « 1920/1921 ». Et même s’ils ont tous été produits uniquement en 1921 encore une fois!

Désir d’enfumer la Commission d’armistice IMKK ? De leur rendre une apparence « contrôlée » avec ces variantes du marquage « 1920 » en chambre ?  De jouer sur les numéros de série ? Je sais pas mais c’est comme cela.

C’est très exactement le cas de notre arme de ce jour. Une pure arme Weimar neuve, de police, à chambre marquée « 1921 » seulement, à quatre chiffres, à suffixe b) et à Waffen amt WaA4. On va y revenir.

La dernière des 3 grandes catégorie d’armes fabriquées sous Weimar seront les « 29 DWM » toujours selon la terminologie des collectionneurs US – Ceux là sont tous en série « s », « t » et « u ». Eux ne sont pas datés en chambre (à 95%). Ils ont tous été produits en 1929 et 1930 avant la reprise de la production des Luger par Mauser en 1930, Mauser qui, ensuite, n’en a pas beaucoup produits entre 1930 et 1933… Il y en a eu très peu aussi: 30.000.

Ces derniers ont presque tous été attribués à la Police, un peu à l’armée (moins de 1000 pour la Marine) et le solde sont des divers commerciaux ou repartis dans la Police ou même non identifiés dans le transfert de la production à Mauser. Ils y sont peut-être même arrivé en pièces détachées. La grande majorité de ceux-là, ceux de Police, portent le Waffenamt Aigle Wa66. Autre moyen de les identifier.

Combien en reste-t-il de ces 199.000 Luger en tout fabriqués à neuf sous Weimar ?

Pas grand chose Les collectionneurs du monde entier se les arrachent car ils sont pour beaucoup infiniment plus rares que les modèles seconde guerre mondiale « classique » ou ceux de 1914-1918.

La seconde guerre mondiale et les destructions administratives ont laissé fort peu de survivants sur cette production totale de moins de 200.000 armes réalisée sous Weimar. Nombre de pièces ont été aussi recyclées et re-nazifiées.

Arme d’aristocrate, hautement technique, complexe mais fiable et très bien finie, dès 1920, l’Allemagne retrouve ses standards de production des beaux P08 d’avant guerre. Elles sont au niveau de finition des meilleures productions d’outre Rhin.

In fine, seule une poignée de « happy few » a pu traverser l’Histoire et parvenir jusqu’à nous en bon état global. Voire mieux que cela. En voici un. Il faudra en prendre soin.

 

Notre rare exemplaire de Police de Weimar est vraiment plus que très bien. 

Il est d’abord mono-matricule sauf le chargeur. Déjà en seconde guerre mondiale ce n’est plus du tout courant mais en Weimar…

Notre arme est une des 50.000 armes Alphabet DMW produites en 1921 pour la police et pour l’armée. Ces armes, comme indiqué plus haut peuvent être marquées « 1920 » « 1921 » (45.000 sont ainsi datées) ou ou « 1920/1920 », « 1920/1921 » (5.000 seulement portent ces doubles dates dans cette série).

Et même si elles ont toutes été produites en 1921 encore une fois.

La seule chose dont on soit sûr est que celle qui portent un « 1920 » frappé d’usine en chambre (qui n’est pas le 1920 sur imposé par la Commission de Contrôle encore une fois – le lettrage est différent) sont toutes des armes attribuées à l’Armée (et pas à la Police).

Notre arme est « text book » de cette production: une pure arme Weimar produite neuve, marquée « 1921 » seulement en chambre, de police donc, numéro de série à quatre chiffres, bien à lettre suffixe b) et à Waffen Amt WaA4. 100% dans les clous!

C’est donc une arme de Police qui a même poursuivi sa carrière sous le III° Reich. Comment le sait-on ?

Et bien son Waffen Amt WaA4 est précédé de ces étranges colombes relevées par les collectionneurs US (pour les militaires, c’est bien le même WaffenAmt WaA4 mais précédés des petits aigles classiques des armes sous Weimar différents de ceux du III° Reich).

Et surtout notre exemplaire présente, en plus, une caractéristique peu courante, typiquement Police, typiquement III° Reich, et rare parmi dans tous modèles de Luger confondus : une sureté de gâchette Schiwy coté gauche en culasse.

Kesako ?

Dans la longue et complexe histoire de variations de sécurité des armes Luger (sécurité de chargeur rendue obligatoire en 1933 par le Ministère de l’Intérieur de Prusse puis abandonnée, l’histoire du sens des sécurités de culasse à levier notamment sur les P04 Marine, notre sécurité de gâchette Schiwy, …), la police allemande a rajouté, depuis la fin de la période Weimar sur ses DWM, la fameuse sécurité Schwyë, Schywie, Schwyz, Schwywie ou même Schwy (selon les tenants de telles ou telles orthographes et théories d’origine).

En réalité, cette sûreté a été inventée par Ludwig Schiwy en 1929 (brevet DRP501267 de juillet 1929). Elle est rendue obligatoire sur les armes de Police de Prusse en 1933. Les bavarois n’en voulaient pas (comme d’habitude). C’est Himmler qui mit tous le monde d’accord en l’imposant à toutes les forces de police quand il lui échut de chapeauter toutes les polices du Reich en 1936. 

Cette sûreté de gâchette Schiwy ne fut jamais militaire. Elle est propre aux seules armes de Police et n’a même jamais été proposée sur les armes commerciales. Cela confirme définitivement l’origine police de notre arme qui a donc poursuivi sa carrière dans la Police du III° Reich après 1933.

Cette sécurité vise à immobiliser la gâchette par une petite lame visée en sommet de carcasse côté gauche si une partie du mécanisme interne de l’arme n’est pas correctement positionné (culasse incomplètement verrouillée /rabattue par exemple).

L’objet est alors d’empêcher l’arme de faire feu accidentellement en cas de manipulation maladroite (appui sur la queue de détente) ou suite à un choc du à une chute.

Elle était en principe présente obligatoirement sur toutes les armes de police. On la retrouve donc aussi sur des Luger de Police en lettre « G » (1935) « 1936 », « 1937 » des « 1939 » ou des « 41 byf » ou des S/42…

32 codes / dates différents ont été retrouvés sur les Luger de diverses collections US avec cette rare sûreté! 

Mais elle fût supprimée début 1942 dans un souci de simplification de fabrication. Le trou de fixation de la sûreté est néanmoins parfois encore usiné – incroyablement proprement d’ailleurs (!) – mais la sûreté n’est pas installée – j’en ai eu un comme ça.

Bref, la sûreté de gâchette Schiwy est une particularité rare dans l’histoire des armes Luger. Une sorte de marque distinctive de la Police allemande entre 1929 et 1942.

Le bronzage de notre arme est superbe. Présent à 90%. Quelques rayures en avant de poignées – Des zones d’éclaircissements sont présentes presque uniquement en coté gauche du à un port en étui. C’est essentiellement visible en arrête et en portière. Très légèrement en bout de canon. Mais cela reste très limité. L’arme est juste TRÈS belle.

Elle a peut-être été re bronzée très anciennement et très professionnellement même si tous ses marquages sont bien nets. C’est ancien car elle porte des traces de port en étui ultérieur à ce même bronzage comme signalé plus haut.

Il est fort possible que ce bronzage très « pro » ait été refait quand l’arme est repassée en armurerie vers 1930/1933 pour se voir installer sa nouvelle sécurité Schiwy dont elle était dépourvue en 1921. Le bronzage de 1921 était sans doute à reprendre en 1933.

L’arme porte aussi encore de larges traces de ses dorures anciennes. Extracteur, queue de détente, levier de portière, de sécurité, poussoir de chargeur coté droit possèdent encore pas mal du jaune paille d’origine qui n’était pourtant pas destiné à durer. Partout là où cela doit être. Si cela a été refait c’est pro et déjà fort ancien encore une fois. 

Les pièces bleutées d’origine (ressort de poussoir de chargeur, d’extracteur, ou axes de genouillère) le sont encore aussi. Très bel exemplaire.

Les moindres défauts sont, comme d’habitude avec moi, TRÈS exagérés sur les photos par mes TROP gros plans mais comme ça vous voyez tout. Les photos d’ensemble sont représentatives de l’état de l’arme qui est très très bon état encore une fois.

Aucune rouille ou peau d’orange nulle part. C’est très rare sur ces armes compte tenu de leur âge, de la période traversée, et des affres subis lors d’un siècle de stockage souvent plus ou moins heureux.

Tous les marquages et poinçons sont tous bien nets et bien lisibles – Les plaquettes sont les bonnes en bois huilés d’origine et pas en bakélite ou en bois « sec » comme pendant la seconde guerre mondiale. 

Elles sont en TBE pour leur âge, un poil usée en surface – je signale, par pure abnégation professionnelle, que celle de droite bouge très très légèrement sur 1 à 2 mm. Elle a pu jouer un peu dans le temps. Cela ne gène en rien le tir et ne se voit pas du tout. Les vis sont impeccables.

Le chargeur est un modèle militaire allemand seconde guerre mondiale ce qui n’est pas particulièrement étonnant sur ce type d’arme.

Bref une arme esthétiquement premium en TBE+/TBE++.

L’arme est mécaniquement impeccable aussi. Elle est à nettoyer à 100% mais elle est vraiment très belle cette ancêtre de 105 ans. L’arrêtoir de culasse et sécurité de chargeur sont parfaitement fonctionnels.

Les ressorts restent très fermes. Elle tirera de la manufacturée sans souci. Excellente détente pour une détente « militaire ». Course courte et départ bien net.

Le canon est encore brillant avec de belles rayures bien nettes ce qui est assez rare sur ces bébés plus que centenaires désormais. Il a été jaugé à 8.82 en usine et a encore tout son potentiel.

Il est si beau que j’en recommande une utilisation modérée car ils deviennent TRÈS difficiles à trouver dans un tel état.

 

Aaaah…  Que je les aime ces Lulu avec leur « complication » au sens que l’horlogerie suisse donne à ses montres, leurs histoires « personnelles » pleine de surprises pour qui sait les chercher, leur finition au top, leur look à la James Bond ou à la Guerre des Étoiles comme on voudra. Et leur mouvement d’étrier comme un cœur qui bat au rythme de la canonnade de l’Histoire. 

Bref une très belle et rare pièce de Police, une des quelques survivantes des fabrications neuves et limitées de Weimar, qui a poursuivi sa carrière sous le III° Reich pour venir à nous dans un état excellent – une addition de choix pour tout collectionneur d’armes réglementaires européennes du XX° siècle et, au premier chef d’armes réglementaires allemandes.

 

ARME DE CATÉGORIE B AU CSI : SOUMISE À AUTORISATION, PHOTOCOPIE DE LA PIÈCE D’IDENTITÉ EN COURS DE VALIDITÉ ET DE LA LICENCE OBLIGATOIRE – COMPTE SIA OUVERT BIEN ÉVIDEMENT – Expédition contre signature en deux colis séparés d’au moins 48 heures obligatoire.

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