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Sehr schöner Luger Artillerie P08 – Lauf 8 Zoll (20 cm !) – Seltene Waffe von 1914 aus der Fabrik von Erfurt (nur 25.000 Exemplare!) – Vollständig monomatrikulierend (außer das Magazin, das ist aus der Zeit) – Kal. 9×19 – Verstellbare Visierung des ersten Typs – Ästhetischer Zustand Premium – Guter Lauf – Originalbrünierung zu 95% – Sehr schöne Mechanik – TBE

2.200 €
Erwerbsscheinpflichtig
75002 Paris, Frankreich
8
ID: 10338562
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Kategorie
Erwerbsberechtigung
Erforderlich - Was darf ich kaufen?
Kaliber
9mmLuger
Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
nicht lieferbar

Aktualität

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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 5 Stunden

Beschreibung

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Erzähl mir von Luger, erzähl mir von der Liebe.

Mit diesen Worten ließe sich eine der außergewöhnlichsten Waffenleidenschaften der Welt zusammenfassen: die für Parabellums und das Werk von George Luger (1849–1923), einem Wohltäter der Menschheit. Zumindest für die Waffenliebhaber. Und nebenbei ein herausragendes Mitglied im Pantheon von Maître Flingus.

Als Weg in die Zukunft des neuen Jahrhunderts (wir schreiben etwa 1900) galt die sogenannte „automatische Repetierpistole“ (gemeint ist halbautomatisch), wie man sie damals nannte, als Muss für jede Armee, die auf dem neuesten Stand der Technik sein wollte.

Die Schweiz war im Mai 1900 die zweite Macht, die eine dieser „Halbautomaten“ einführte – der Inbegriff der Moderne. Und vor allem war sie die allererste, die die Luger einführte. Noch vor Deutschland selbst.

Bei den halbautomatischen Pistolen im Allgemeinen ließ sie sich nur um zwei Monate von der frechen Belgien überholen. Die mit ihrer Browning 1900 den Anfang gemacht hatte.

Dafür sollte sich die Schweiz später revanchieren, denn die von den Eidgenossen gewählte Waffe hatte eine überaus erfolgreiche und beeindruckende Nachkommenschaft.

Von diesem Zeitpunkt an waren Luger neben den zahlreichen zivilen Bestellungen bei allen staatlichen Programmen zur Einführung von Faustfeuerwaffen dabei. Sogar in Frankreich.

Es gab sie für jeden Geschmack: Dutzende Varianten der Lulus, mit unterschiedlichen Lauflängen, Funktionsdetails, Bestimmungsländern und natürlich Kalibern.

Sie verschoss alles vom 7,65 Parabellum bei den Schweizern bis zur .45 ACP (!) bei den Amerikanern, dazwischen das allgegenwärtige 9mm Parabellum, das 1902 vom selben Vater, George Luger, für die Waffe entwickelt wurde und bis heute in zahlreichen Armeen Dienstkaliber ist. Ein beeindruckender Langlebigkeitsrekord!

Alle waren schöner und besser verarbeitet als die anderen. Alle trugen auf dem Verschluss fantastische Embleme, passend zu ihrem Bestimmungsort: vom friedlichen Schweizerkreuz über den wilden Löwen Persiens vor aufgehender Sonne bis hin zum Weißkopfseeadler der USA.

Wenn es unter den dienstlich geführten Lugern einen König gibt, dann ist es der deutsche.

Germania war ihren Söhnen nicht undankbar und wies jeder ihrer kämpfenden Waffengattungen ein eigenes Modell zu.

Als Erste wurde ab 1904 ihre stolze Marine ausgerüstet, die es mit der unerschütterlichen Royal Navy aufnehmen wollte. Auch sie erhielt ein Modell mit langem Lauf (15 cm) und ansteckbarem Anschlagschaft sowie einer Visierung für Schüsse auf 200 m. Das ist die legendäre Luger P04, ein Phantom der modernen Waffentechnik, nach dem alle hoplophilen Paparazzi der Welt gierig Ausschau halten. (Hier ist sie.)

Dann kam 1908 das Heer an die Reihe: mit der Luger P08, mit 10-cm-Lauf, dem mit Abstand am häufigsten und am längsten produzierten Modell.

Diese Luger P08 war noch mehr als 35 Jahre nach ihrer Einführung zu sehen – in den Holstern der Flieger der Lufwaffe und der deutschen U-Boot-Besatzungen in der Atlantikschlacht.

Mit ihnen ging sie von den ölreichen Küsten Venezuelas bis in die schwer geschändeten und keineswegs befreiten Ruinen Berlins verloren. Nur erobert.

Schließlich wurde auch der Artillerie diese Wunderwaffe in (relativ) großer Zahl zugeteilt: die lange Luger P08, auch „Artillerie“ genannt. Diesmal ist unsere Luger mit einem 20-cm-Lauf ausgestattet. Das macht Eindruck.

Doch sie kam erst 1914 in Erfurt und in sehr kleiner Stückzahl zur Welt, weshalb Artillerie-Luger mit der Jahreszahl 1914 besonders begehrt sind. Darauf kommen wir mit unserer heutigen Waffe noch zurück.

Daher auch die Bezeichnungen „P14“ oder „P08/14“, die Sammler manchmal dafür verwenden.

Diese Bezeichnung ist allerdings nicht offiziell. Das Heer kannte als offizielles Modell nur die „Lange Pistole 08“ oder „Pistole lang, Modell 1908“. Nicht einmal „Artillerie“.

Die Amerikaner waren von dieser Waffe sehr beeindruckt. Sie erkannten den ganzen Nutzen des Pistolenkarabiner-Konzepts, selbst in einem leichten Kaliber. Ein „leichter“ Karabiner oder sogar ein halbautomatischer Pistolenkarabiner wie die lange P08, den man bequem an der Seite tragen kann, ist oft nützlicher als eine Pistole – selbst wenn sie so leistungsstark ist wie eine Colt 1911,
um seine Artilleriestellungen gegen einen Feind zu verteidigen, der sie überrascht hatte.

Denn Visierlinie und Wiederholgenauigkeit sind gegen einen beweglichen Gegner auf kurze, aber nicht auf unmittelbare Distanz ein deutlich größerer Vorteil als reine Feuerkraft.

Ihre Bewertungsberichte über diese kuriose lange Luger P08 mit abnehmbarer Schulterstütze und oft mit 32-Schuss-Schneckenmagazin brachten sie auf die Idee, ihre technischen Truppen wie Artilleristen und Pioniere ab November 1918 mit einer leichten halbautomatischen Waffe auszustatten, die länger war als ihre Colt 1911.

Dank Routine und der Krise von 1929 mussten sie bis 1941 und zur berühmten USM1 warten, um diese hervorragende Idee umzusetzen.

Doch zu wissen, dass unsere ikonischen Artillerie-Luger auch die entfernten, zumindest geistigen Vorläufer der ebenso ikonischen USM1 sind, ist schon amüsant.

 

Diese Artillerie-Luger, unsere Waffe des Tages, ist wunderschön – mit ihrer bis 800 m skalierten Kimme (also fast der halben Reichweite des Repetierkarabiners im Kaliber 8×57 IS, mit dem dieselben Artilleristen ausgerüstet waren!).

Und ihr wunderbarer 20 Zentimeter langer Lauf ist so anmutig wie die Beine von Adriana Karembeu …

Die Artilleristen des Kaisers tauschten also teilweise einen eleganten Mauser 98a-Karabiner im Kaliber 8×57 IS mit Repetiersystem gegen das, was als zerlegbarer halbautomatischer Karabiner gedacht war: ein zwar weniger leistungsstarkes Kaliber, dafür aber weniger sperrig und mit höherer Wiederholgenauigkeit.

Zur Zeit der beliebten Roni-Umrüstsätze war das Konzept einer Kurzwaffe, die sich im Handumdrehen in einen kleinen Karabiner verwandeln lässt, bereits weit entwickelt!

Und dieses Exemplar hat eine unvergleichliche Ausstrahlung.

Diese „spezialisierte“ Truppenwaffe wurde auch zu einer der ikonischsten Waffen des Ersten Weltkriegs, als die gefürchteten Sturmtruppen sie erbeuteten.

Und nicht nur sie.

Der berühmte Rote Baron, der Rittmeister (ein Kavalleriedienstgrad, vergleichbar mit einem Hauptmann; unser Manfred war schließlich Ulanenoffizier) Manfred von Richthofen, hatte eine bei sich in seinem scharlachroten Dreidecker.

Denn die Fliegertruppen, der Vorläufer der Luftwaffe, hatten diese ikonische Waffe bereits 1913 eingeführt – zunächst nur in kleinen Stückzahlen und einige Monate vor der Artillerie. Als Waffe für den Luftkampf war sie zunächst Beobachtern und Bordschützen vorbehalten.

Bei den Sturmtruppen machten ihre langen Luger P08 mit Schulterstütze und den später, um 1917, eingeführten Magazinen mit sehr hoher Kapazität sie zu gefürchteten Grabenräumern.

Eine Waffe, aus den Schmieden des Vulkan geschmiedet, die durch Ares und die Wirren eines wilden Krieges wie kaum eines anderen zum Sammlermythos wurde.

Der hervorragende Griff der berühmten Luger-Griffneigung wird bei unserem Exemplar durch Holzgriffschalen in ausgezeichnetem Zustand noch unterstrichen – ohne Flecken oder Dellen.

Die werkseitige Fischhaut ist perfekt und griffig. Da wurde nichts neu erfunden. Schon 1914 lag die Waffe kompromisslos in der Hand.

Der Schulterstützenansatz ist vorhanden und voll funktionsfähig. Er freut sich also darauf, eine hochwertige Originalschulterstütze aufzunehmen, um die Waffe in einen Karabiner zu verwandeln – oder auch eine Kopie.

Kopien sind im Internet leicht und günstig zu finden. Sie haben zwar mehr Spiel als die Originale, machen auf dem Schießstand aber viel Spaß. Außerdem vermitteln sie einen sehr genauen und überraschenden Eindruck davon, wie sich die Waffe als Karabiner nutzen lässt. Sehr effektiv!

Das Magazin unserer Waffe hat einen Holzboden, ganz wie bei den vorschriftsmäßigen Ausführungen aus der Zeit von 1914 bis 1918 (Aluminium und Bakelit stammen aus dem Zweiten Weltkrieg).

Die Waffe ist zwar auch mit den späteren Magazinen mit Aluminium- oder Kunststoffboden kompatibel, doch dieser kleine Unterschied ist ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt.

Die Seriennummer des Magazins unserer heutigen langen Luger P08 unterscheidet sich von der des restlichen, 111 Jahre alten Stücks.

Man sollte wissen, dass alle Luger P08, unabhängig vom Modell, zusammen mit einem Holster und zwei Magazinen mit der Seriennummer der Waffe an ihren Besitzer ausgeliefert wurden, aber q
dass es heute außergewöhnlich ist, sie (vor allem beide!) mit ihrer Originalwaffe zu finden.

Unser Magazin ist in ausgezeichnetem Zustand und hat auch nach 111 Jahren noch eine kräftige Feder.

Der Verriegelungsknopf fühlt sich fest an, sehr deutsch.

Der ordnungsgemäß mit „Gesichert“ gravierte Sicherungshebel lässt sich sehr leicht bedienen. Der Abzug ist militärisch, aber ausgezeichnet. Wenig Abzugsweg und ein sauberer Druckpunkt. Wenn du an eine Glock gewöhnt bist, wird er dir sogar noch besser vorkommen!

Ein paar leichte, sichtbare Bearbeitungsspuren, typisch für diese Kriegsproduktionen, bei denen man nicht mehr so viel Zeit hatte, „mit Samthandschuhen“ zu arbeiten wie vor dem Krieg. Und doch ist sie wunderbar verarbeitet!

Die Waffen aus Erfurt schienen mir übrigens schon immer besser verarbeitet als die von DWM, zumindest zu Kriegsbeginn.

Sie sind insbesondere deutlich „stärker gestempelt“ als die DWM-Teile. Sieh dir zum Beispiel die Griffschalenschrauben oder die Rückseite des Magazinhalters an. Und genau das ist auch bei unserer heutigen Waffe der Fall.

Aber Meister Flingus ist ein Pedant, wenn es um solche Details geht, das weißt du ja.

All diese Waffen sind jedenfalls deutlich besser verarbeitet als viele moderne Kurzwaffen – und das, obwohl die Fabriken des Kaisers im Dreischichtbetrieb liefen, um den unersättlichen Moloch an der Front zu versorgen. Die Hersteller moderner Waffen haben meiner Meinung nach keine Entschuldigung. Außer der unmittelbaren Rentabilität.

Der Auszieher hat dieselbe Nummer wie alle anderen Teile. Ein wichtiges Detail und ein Zeichen dafür, dass er nach dem Verschießen zu starker Ladungen nicht ausgetauscht wurde. Alle Teile der Waffe sind nummerngleich, bis hin zur Innenseite der Griffschalen.

Aufgrund des acht Zoll langen Laufs ist eine etwas kräftigere Ladung als für eine klassische P08 angebracht, sie sollte aber möglichst unter der einer „normalen“ 9 Para bleiben.

Die Federn sind perfekt – sie hält also auch handelsübliche Munition problemlos aus. Vorausgesetzt, du machst kein Maschinengewehr aus ihr und gönnst dieser edlen alten Dame Ruhepausen …

Am besten ist natürlich, selbst zu laden. Aber handelsübliche Unterschallmunition, die trotz schwererer Geschosse in der Regel 15 % weniger Mündungsenergie hat, dürfte ihr ebenfalls sehr gut bekommen.

Die Waffe funktioniert mechanisch sehr gut. Sie braucht lediglich eine gründliche Reinigung und Schmierung.

Mit so einem Lauf wirst du deine Standnachbarn mit ihren Glocks schnell nerven! Und mit einem Anschlagschaft bist du unschlagbar!

Das Patronenlager ist mit dem stolzen Jahrgang „1914“ verziert – dem Jahr, in dem das große Gemetzel begann und die großen Massaker ihren Anfang nahmen, etwa am 22. August, als unsere Urgroßeltern an diesem einzigen Tag 22.000 Tote auf dem Schlachtfeld zurückließen. Verdammter Krieg, der mit seiner zweiten Runde von 1939 bis 1945 dem triumphierenden Europa ein Ende setzte.

Ab 1917 nahm die Produktion der Artillerie-P08 eine neue Dimension an, und die Waffe war nicht mehr den Artilleristen vorbehalten. Sie wurde in großer Zahl an die Sturmtruppen ausgegeben, die sich in spezialisierten Einheiten zusammenschlossen.

Zur Einordnung: 1916 wurden nur 25.000 Exemplare hergestellt, 1917 dann viermal so viele (100.000) und 1918 wieder 25.000.

Das erklärt, warum du (genau wie ich) angesichts der Verluste und Zerstörungen viel eher auf eine 1917er als auf einen anderen Jahrgang stößt!

Und die Luger P08 aus Erfurt sind insgesamt seltener als die von DMW, da nur 25.000 Exemplare hergestellt wurden – und zwar ausnahmslos 1914.

Es gibt also keine lange Luger P08 mit der Signatur des Arsenals von Erfurt aus einem anderen Jahr als 1914. Unsere Waffe ist daher in der Galaxie der langen Luger P08, auch Artillerie-P08 genannt, an sich recht selten.

Wie sieht es insgesamt aus?

Die Gesamtzahl der sogenannten Artillerie-Luger-P08 liegt dennoch bei etwas weniger als 200.000 Exemplaren, wahrscheinlich unter 195.000, bei einer Gesamtzahl von 1,35 Millionen zwischen 19 hergestellten Militär-Lugern.
08 und 1918 machten nur etwa 15 % der Gesamtzahl der langen Luger P08, auch Artillerie-Luger genannt, aus.

In dieser Gesamtzahl von 1,35 Millionen sind übrigens auch die 34.000 P04 enthalten, die zwischen 1904 und 1914 sowie während des Krieges hergestellt wurden.

Der Großteil der Luger P08 aus den Jahren 1914–1918 sind also P08 mit 10-cm-Lauf. „Normale“ Exemplare, die schon sehr begehrt sind und in sehr gutem Zustand immer seltener werden …

Die Artillerie-P08 wurde also letztlich in relativ geringer Stückzahl hergestellt.

Und wie viele wurden seitdem zerstört?

Sie ist vor allem in einem Zustand wie dem unseres Exemplars eine seltene Waffe.

Unser Exemplar ist mit der fein verstellbaren Kimme des ersten Typs ausgestattet, die ab September bzw. Ende 1917 durch eine vereinfachte und kostengünstiger herzustellende Kimme ersetzt wurde. Die Funktion ist einwandfrei.

Unsere Waffe wurde also in Erfurt hergestellt, der Hauptstadt Thüringens, das damals zum Königreich Preußen gehörte. Davon zeugt die schöne Krone auf dem Kniegelenk.

Unsere Waffe ist auch wegen ihres sehr guten Zustands mit zu mindestens 95 % erhaltener Brünierung selten. In diesem Zustand äußerst selten!

Die Kanten sind nur ganz leicht aufgehellt. Die Aufhellungen befinden sich vor allem auf der linken Seite und an der Mündung, was auf eine kurze Tragezeit im Holster schließen lässt. Eine originale Brünierung in einem solchen Zustand ist selten. Keine Oxidationsstellen. Wirklich eine sehr schöne Waffe, auf die du stolz sein wirst.

Wie immer betonen meine völlig übertriebenen Nahaufnahmen (fast Makroaufnahmen) jeden noch so kleinen Makel der Waffe, sogar herstellungsbedingte. Sie ist einfach wunderschön. Ein Blick auf die Gesamtaufnahmen genügt, um sich davon zu überzeugen.

So weißt du aber alles und kannst außerdem die Erfurter Stempelungen wirklich überall bewundern! Für eine industriell gefertigte Militärwaffe. Diese Germanen sind verrückt …

Das originale strohgelbe Finish der Teile, die es ab Werk haben sollten, ist aufgrund seiner Empfindlichkeit bei sorgfältigen Reinigungen verschwunden. Keine Stempel oder Markierungen sind abgeschwächt. Sie sind alle perfekt sichtbar, lesbar und in einwandfreiem Zustand.

Der 20 cm lange, schier endlose Lauf ist für eine 111 Jahre alte Waffe in gutem Zustand. Grau angelaufen, aber glänzend, mit Spuren leichter, älterer Oxidation am Grund der Züge. Die Züge sind noch schön scharf und deutlich besser als bei vielen vergleichbaren Exemplaren, die ich gesehen habe. Sehr guter Zustand+

Um ihr gerecht zu werden, lassen sich Kimme und Korn mit dem traditionellen Zweizapfen-„Schraubendreher“ einstellen, den jeder gute Sammler solcher deutscher Ausrüstung besitzen sollte. Falls du keinen hast, empfiehlt dir Maître Flingus, zumindest eine Reproduktion zu kaufen.

Solche Luger sieht man nicht alle Tage, besonders nicht als Artillerie-Ausführung, mit einheitlicher Seriennummer und in diesem hervorragenden Zustand.

Viele wurden tatsächlich sehr schnell zerstört. Und zwar nicht nur durch Kampfhandlungen und behördliche Vernichtungsaktionen in den letzten 100 Jahren.

Warum?

Der Versailler Vertrag von 1919 schrieb für Faustfeuerwaffen eine maximale Lauflänge von nur 10 cm vor.

Damit sollte gerade die Verbreitung dieser halbautomatischen Pistolen verhindert werden, die sich in perfekte Guerilla-Karabiner verwandeln ließen und sich leicht unter dem Regenmantel eines beliebigen Albert Léo Schlageter verbergen ließen …

Der Holocaust dieser außergewöhnlichen Waffen begann also sehr früh.

Dieser heilige Gral deutscher Waffentechnik ist ausnahmsweise bei deinem Lieblingsantiquar und Büchsenmacher erhältlich. Er ist sehr schön und wird mit originaler Brünierung in diesem Zustand immer schwieriger zu finden sein. Eine Flingus-Auswahl!

Für ein passendes Holster für diese Waffe: siehe hier

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Parlez moi de Luger, parlez moi d’amour.

En ces mots, on pourrait résumer l’une des plus extraordinaires passions armurières partout dans le monde: celles des Parabellums et de l’œuvre de George Luger (1849-1923), bienfaiteur de l’humanité. Au moins celle amatrice d’armes. Et accessoirement membre éminent du Panthéon de Maître Flingus.

Voie d’avenir en ce siècle nouveau (on est vers 1900), le pistolet dit « à répétition automatique » (comprendre semi-automatique) comme on l’appelait alors était un must pour toute armée qui voulait être à la pointe du progrès.

La Suisse, en mai 1900, fût la seconde puissance à adopter un de ces « semi-auto », comble de modernité. Et surtout la toute première à adopter le Luger. Avant l’Allemagne elle-même.

Pour ce qui est des semi-automatiques en général, elle ne se fit doubler que de deux mois par l’insolente Belgique. Qui avait frappé la première avec ses Browning 1900.

A charge de revanche, car l’arme choisie par les helvètes eu une prolifique et magnifique descendance.

A partir de cette date, et au delà de commandes civiles bien remplies, les Luger furent de tous les programmes gouvernementaux d’adoption d’armes de poing. Même en France.

Il y en eut pour tous les goûts: des dizaines de variantes de Lulus en taille de canon, en détails de fonctionnement, en pays d’attribution, et, bien sûr, en calibre.

Il a chambré du 7,65 parabellum chez les suisses jusqu’au .45 acp (!) chez les américains, en passant par l’omniprésent 9mm parabellum conçu pour l’arme par le même père, George Luger, en 1902 et qui reste depuis lors encore réglementaire dans nombre d’armées. Beau record de longévité!

Tous étaient plus beaux et mieux finis les uns que les autres. Tous étaient couverts d’emblèmes fantastiques en chambre selon leurs destinations, de la tranquille croix helvétique au féroce Lion de Perse sur Soleil Levant, en passant par la pygargue à tête blanches des USA.

Or, s’il y a bien un roi parmi les Luger réglementaires, il est allemand.

Germania ne fut point ingrate envers ses fils, attribuant à chacune de ses armes combattantes un modèle spécifique.

Son orgueilleuse marine, qui entendait défier indéboulonnable Royal Navy, fut servie la première, dès 1904, et reçut, elle aussi, un modèle à canon long (15cm) et à crosse d’épaule adaptable, avec une hausse pour le tir à 200m. C’est le mythique Luger P04, serpent de mer de l’armement moderne, guettés avec avidité par tous les paparazzi hoplophiles de la planète. (il est ici)

Puis ce sera l’armée de terre, en 1908, avec le Luger P08, en canon de 10 cm, le modèle qui sera de loin le plus produit. Et le plus longtemps.

On le verra encore ce Luger P08, plus de 35  ans encore après son adoption, jusque dans les étuis des aviateurs de la Lufwaffe et dans ceux des sous-mariniers allemands de la Bataille de l’Atlantique.

Avec eux, il s’en perdra des côtes pétrolifères du Venezuela jusque dans les ruines de Berlin sérieusement outragée et nullement libérée. Juste conquise.

Enfin, c’est l’artillerie qui se verra attribuer cette merveille en nombre (relatif), le Luger P08 long dit « d’artillerie ». Cette fois-ci, notre luger est orné d’un canon de 20cm. Ça en impose.

Mais lui naîtra seulement en 1914, à Erfurt et en très petit nombre, ce qui rend les Luger d’artillerie datés 1914 très désirables. On va y revenir avec notre arme de ce jour.

D’où aussi le vocable « P14 » ou « P08/14 » utilisé parfois pour le désigner chez les collectionneurs.

Cette désignation n’en est rien réglementaire. La Heer n’a connu comme modèle officiel que le « Lange Pistole 08 » ou « pistolet long du modèle 1908 ». Même pas « Artillerie ».

Les américains seront très admiratifs de cette arme. Ils comprendront tout l’intérêt du concept de pistolet-carabine, même en calibre léger. Une carabine « light » voire un pistolet-carabine semi-automatique comme le P08 long, facile à porter au coté, est souvent plus utile qu’un pistolet, fut-il aussi puissant qu’un Colt 1911, pour défendre ses pièces d’artillerie d’un ennemi qui vous a surpris.

Car ligne de mire et répétabilité sont un atout bien plus sérieux que puissance pure face à un ennemi mobile, proche mais sans être pour autant à bout portant ou à bout touchant.

Leurs rapports d’évaluation sur ce curieux Luger P08 long à crosse amovible, et souvent à chargeur escargot 32 coups, feront qu’ils penseront à doter leurs troupes techniques genres artilleurs / Génie d’une arme légère semi automatique plus longue que leur Colt 1911 dès novembre 1918.

Routine et crise de 1929 aidant, ils leur faudra attendre 1941 et la fameuse USM1 pour concrétiser cette excellente idée.

Mais savoir que nos iconiques Luger d’artillerie sont aussi les pères lointains, au moins spirituels, de la tout aussi iconique USM1 est en soi amusant.

 

Ce Luger d’artillerie, notre arme de ce jour, est magnifique avec sa hausse graduée jusqu’à 800m (soit quasiment la moitié de celle du mousqueton à répétition manuelle en 8×57 IS qui équipaient ces mêmes artilleurs!).

Et son merveilleux canon de 20 centimètres est aussi gracile que les jambes d’Adriana Karembeu…

Les artilleurs du Kaiser troquèrent donc, pour certains, un élégant mousqueton Mauser 98a en 8×57 IS à répétition manuelle pour ce qui était pensé comme une carabine semi-automatique démontable, dans un calibre certes moins puissant, mais dont l’encombrement et la répétabilité l’emporteraient.

A l’heure de la popularité des kits de conversion Roni, le concept d’arme de poing transformable en un instant en une petite carabine était déjà très abouti!

Et il possède ici une allure incomparable.

Cette arme de troupe « spécialisée » deviendra aussi une des armes les plus iconiques du premier conflit mondial lorsque les terribles Sturmtruppen des troupes d’assaut s’en emparèrent.

Et pas qu’eux.

Le fameux Baron Rouge, le Rittmeister (grade de cavalerie équivalent à Capitaine, car notre Manfred était officier de Uhlans de son état) Manfred Von Richtofen en avait un avec lui dans son triplan écarlate.

Car les Fliegertruppen, l’ancêtre de la Luftwaffe, l’avaient adopté, au compte goutte, dès 1913 et quelques mois avant l’artillerie cet iconique engin. Outil de combat aérien, il fut d’abord réservé aux observateurs et aux mitrailleurs.

Pour ce qui est des Sturmtruppen, leur Luger P08 longs, munis de leur crosse d’épaule et de chargeurs de très hautes capacités qui viendront dans un second temps vers 1917, en feront de redoutables nettoyeurs de tranchées. 

Une arme sortie des forges de Vulcain devenue un mythe de collectionneur par la grâce d’Ares et des désordres d’une guerre sauvage comme peu le furent.

L’excellente prise en main de la célèbre pente de crosse du Luger est sublimée sur notre exemplaire par des plaquettes en bois en excellent état, sans taches ni coups.

Le quadrillage d’usine est parfait, bien accrocheur. On a rien inventé. Une prise en main intraitable dès 1914.

Le tenon de crosse est bien présent, parfaitement fonctionnel. Il sera donc ravi d’accueillir une authentique crosse de qualité pour le transformer en carabine ou bien même une copie.

Elles sont facilement trouvables pour pas cher (en copie) sur le net. Certes, elles ont plus de jeu que les originaux mais c’est bien amusant au stand. Et elles permettent de ce faire une idée très exacte et surprenante de l’arme utilisée comme une carabine. Très efficace!

Le chargeur de notre arme est à fond bois bien conformément aux fabrications réglementaires de l’époque 14-18 (les aluminium et bakélite sont 2° GM).

Bien que l’arme soit compatible avec ces chargeurs fond alu ou plastiques plus tardifs, cette petite différence lui confère un plus non négligeable.

Le numéro de série du chargeur de notre Luger P08 long de ce jour est différent du reste de l’arme, qui souffle ses 111 bougies.

Il faut savoir que tous les Luger P08, quel qu’en soit le modèle, étaient livrés à leur titulaire avec un étui et deux chargeurs au numéro de l’arme mais qu’il est aujourd’hui exceptionnel de les retrouver (surtout les deux!) avec leur arme d’origine.

Notre chargeur est en excellent état avec un ressort bien ferme pour ces 111 ans passés.

La sensation du poussoir de verrouillage est ferme, très germanique. 

Le levier de sûreté dûment gravé « Gesichert » (« en sécurité ») se manipule avec une grande facilité. La détente est militaire mais excellente. Peu de course avec un départ bien net. Si vous êtes habitués au Glock, elle ne vous paraitra même encore mieux!

Quelques légères traces d’usinage visibles, typiques de ces productions de guerre, où on n’avait plus le temps de faire autant « dans la dentelle » qu’avant guerre. Et pourtant, il est merveilleusement fini !

Les armes de Erfurt m’ont d’ailleurs toujours semblé mieux finies, en début de guerre au moins, que celles issues de la DWM.

Elles sont, notamment, nettement « plus poinçonnées » en pièces que les DWM. Voir les vis de plaquettes par exemple ou bien le revers du poussoir de chargeur, toujours par exemple. Et c’est bien le cas ici sur notre arme de ce jour.

Mais Maître Flingus est un maniaque de ce genre de détails vous le savez.

Toutes ces armes sont en tous cas nettement mieux finies que beaucoup d’armes de poing modernes et ce, en dépit du fait que les usines du Kaiser fonctionnaient en 3/8 pour alimenter le Moloch insatiable du front. Les fabricants d’armes modernes n’ont, à mon sens, aucune excuse. A part celle de la rentabilité immédiate.

L’extracteur est au même numéro que l’ensemble des autres pièces. Détail important et signe qu’il n’a pas été changé suite au tir de trop fortes charges. Toutes les pièces de l’arme sont au numéro jusqu’à l’intérieur des plaquettes de crosse.

Du fait de son canon de huit pouces, un rechargement légèrement plus pêchu que pour un P08 classique s’imposera tout en restant en dessous d’un 9 para « normal » si possible.

Ses ressorts sont parfaits – il encaissera donc même de la munition du commerce sans broncher. A condition de ne pas le transformer en mitraillette et de respecter des temps de repos pour ce noble vieillard…

L’idéal est bien sûr de recharger. Mais de la subsonique du marché qui a, en général, 15 % de puissance à la bouche en moins en dépit d’ogives plus lourdes, pourra très bien lui convenir.

L’arme a un très bon fonctionnement mécanique. Elle nécessite juste un nettoyage de fond et un graissage.

Avec un canon pareil, vous allez vite énerver vos voisins de stand avec leur Glock ! Et avec une crosse vous serez imbattable ! 

La tonnerre est orné du fier millésime « 1914 », l’année du début de la grande boucherie et été des grandes tueries comme ce 22 août où nos arrières grands-parents ont laissé 22.000 tués sur le terrain pour cette seule journée. Foutue guerre, qui, avec sa seconde manche de 39-45, a mis fin à l’Europe triomphante. 

A partir de 1917, la production du P08 d’artillerie prend une autre dimension et l’arme n’est plus réservée aux artilleurs. Elle rejoint massivement les troupes d’assaut qui se regroupent en unités spécialisés.

Pour donner une idée, de vingt cinq mille exemplaires seulement en 1916, il en est produit quatre fois plus en 1917 (100.000) pour à nouveau 25.000 en 1918.

Cela vous explique pourquoi, compte tenu des pertes et des destructions, vous avez (et moi avec vous) bien plus de chance de tomber sur un 1917 que sur un autre millésime !

Et les Luger P08 de Erfurt sont globalement plus rares que les DMW puisqu’ils n’ont été produits qu’à 25.000 exemplaires et rigoureusement tous en 1914.

Il n’existe donc pas de Luger P08 long signé de l’arsenal d’Erfurt en une autre année que 1914. Notre arme est donc en elle-même assez rare dans la Galaxie Luger P08 long dit d’artillerie.

Au global cela donne quoi ?

Le nombre total de Luger P08 dits d’artillerie produits est néanmoins d’un petit peu moins de 200 000 exemplaires, sans doute moins de 195.000, sur une population de 1,35 millions de Luger militaires produits entre 1908 et 1918 soit un petit 15% du total en Luger P08 long dit d’artillerie.

Ce total de 1,35 millions comprend d’ailleurs aussi les 34 000 P04 produit entre 1904 et 1914 et pendant la guerre.

La grande masse des Luger P08 14-18 sont donc des P08 à canon de 10cm. Des « normaux », déjà très désirables devenant tous rares en TBE…

Le P08 d’artillerie a donc in fine été relativement peu produit.

Et combien ont été détruits depuis lors?

Elle devient une arme rare surtout dans l’état du notre. 

Notre exemplaire est bien équipée de la hausse finement dérivables du 1er type qui sera modifiée pour une hausse simplifiée et moins chère à produire à partir de septembre/fin 1917. Son fonctionnement est impeccable.

Notre arme a donc été produite à Erfurt, capitale de la Thuringe et rattachée au Royaume de Prusse à l’époque. Elle en porte la belle couronne sur la genouillère. 

Notre arme est rare aussi par son très bel état avec son bronzage à 95% ou plus. Très rare dans cet état!

Il est juste très légèrement éclairci aux arrêtes. Les éclaircissements sont surtout en coté gauche et en extrêmité de canon ce qui témoigne d’un port peu prolongé en étui. Un bronzage d’origine dans un tel état est rare. Aucun point d’oxydation. Vraiment une très belle arme dont vous serez fier.

Comme d’habitude, mes TRÈS gros plans délirants (quasiment du macro) accentuent le moindre défaut, même de fabrication, de l’arme. Elle est juste superbe. Il suffit de regarder les photos d’ensemble pour s’en convaincre.

Mais comme ça vous savez tout et en plus vous aurez le bonheur d’admirer le poinçonnage de Erfurt absolurent partout ! Pour une arme militaire produite industriellement. Ils sont fous ces germains…

Le jaune paille d’origine sur les pièces qui le devaient à la sortie d’usine, fragile par essence, a disparu lors de nettoyages qui ont pourtant été soigneux. Aucun poinçons ou marquages n’est atténué. Ils sont tous parfaitement visibles, lisibles et en parfait état.

Le canon de 20cm, interminable, est en bon état pour une arme de 111 ans. Grisé mais brillant avec des traces de légères oxydations anciennes à fond de rayures. Les rayures sont encore bien nettes et bien meilleures que sur nombre de ses confrères que j’ai pu voir. BE+

Afin de lui rendre honneur, la hausse et le guidon sont réglables au moyen du traditionnel « tournevis » à deux tétons que tout bon collectionneur de ce type de matériel allemand se doit de posséder. Si vous ne l’avez pas Maître Flingus vous conseille de l’acheter au moins en repro.

Ce n’est pas tous les jours que l’on voit de pareils Luger, surtout en artillerie, mono-matricules et dans cet excellent état.

Beaucoup ont en fait été détruits et très vite. Et pas seulement du fait des combats et des destructions administratives des 100 dernières années.

Pourquoi ?

Le traité de Versailles de 1919 imposait des canons de longueur maximale de 10cm seulement pour les armes de poing.

Justement en vue d’empêcher la prolifération de ces pistolets semi automatiques pouvant devenir de parfaites carabines de guérilla facilement dissimulables sous l’imperméable d’un quelconque Albert Léo Schlageter…

L’holocauste de ces armes d’exception a donc commencé très tôt. 

Ce saint Graal de l’armement allemand est exceptionnellement disponible chez votre antiquaire et armurier préféré. Il est très beau et sera de plus en plus difficile à trouver dans cet état en bronzage d’origine. Une sélection Flingus !

Pour un étui qui convient à cette arme: voir ici

ARME DE CATÉGORIE B AU CSI: ARME SOUMISE À AUTORISATION, PHOTOCOPIES DE LA PIÈCE D’IDENTITÉ EN COURS DE VALIDITÉ ET DE LA LICENCE OBLIGATOIRES – COMPTE SIA OBLIGATOIREMENT OUVERT. Expédition contre signature en deux colis séparés d’au moins 48 heures obligatoire.

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