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Sehr schöne Gallagher Büchse – Schwarzpulver und Metallpatronen – Kal. .54 – Kavalleriewaffe der Union während des Bürgerkriegs und des Deutsch-Französischen Krieges von 1870-1871 – Seltene Erma-Fertigung mit Lothar Walther Lauf für Navy Arms – Sehr seltene Waffe von 1978 in ausgezeichnetem Zustand – TBE ++

1.600 €
Erwerbsscheinpflichtig
75002 Paris, Frankreich
8
ID: 10338671
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Marke
Erma
Kategorie
Erwerbsberechtigung
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Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
nicht lieferbar

Aktualität

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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 17 Stunden

Beschreibung

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Über Mahlon J. Gallagher ist kaum etwas bekannt, außer dass er aus South Carolina stammte. So wenig, dass sein Name in Veröffentlichungen, selbst in den seriösesten, manchmal anders geschrieben wird: Gallager …

Eine solche Anonymität ist in der Geschichte der Waffentechnik ziemlich selten. Vor allem bei einem Erfinder einer neuartigen Waffe, die eine beachtliche militärische Karriere hatte.

Man weiß lediglich, dass er am 17. Juli 1860 ein Patent anmeldete, als er in Savannah im Süden lebte, und sein Patent an Richardson and Overman aus Philadelphia im Norden verkaufte. So kam seine Erfindung dem unionistischen Norden zugute. Doch damals geschah so viel. Vielleicht ist er wie so viele andere einfach in den Wirren des Krieges verschwunden …

Die Gallagher-Karabiner ist eine Etappe auf dem langen Weg (seit dem 15. Jahrhundert ein sehr mühsamer) zu dem, was seit der Erfindung der tragbaren Feuerwaffe allen offensichtlich schien: dem Laden über den Verschluss.

Die Gallager Carbine hat ein eher ungewöhnliches Hinterladesystem, das eine modifizierte Version eines klassischen Hebelmechanismus verwendet.

Wie damals üblich dient der Hebel zugleich als Abzugsbügel. Nachdem man einen kleinen Knopf zurückgezogen hat, der den Hebel nach dem Laden in geschlossener Position hält, zieht man den Hebel nach unten. Dadurch gleitet der Lauf nach vorn und löst sich vom Gehäuse. Anschließend kippt der Lauf von selbst nach unten in die geöffnete Position – ähnlich wie bei einer Flinte im Kaliber 12.

So kann der Nutzer die leere Hülse herausnehmen und eine neue Patrone einsetzen. Sobald die neue Patrone eingesetzt ist, wird der Hebel wieder nach oben bewegt. Der Lauf gleitet dann durch die Hebelbewegung nach hinten, bis er wieder am Gehäuse anliegt.

Ein angenehmes kleines „Klack“ des Hebelhalters zeigt an, dass Lauf und Gehäuse wieder Kontakt haben und der Hebel erneut verriegelt ist – für eine besonders zuverlässige Abdichtung. Die Waffe ist wieder schussbereit.

Ursprünglich im Kaliber .50 war die Gallagher-Karabiner eine leichte Waffe mit einem 56 cm langen gezogenen Lauf und separater Zündung.

Der Schaft hat auf der rechten Seite ein Fach für Ersatz-Zündhütchen und -Piston. Dieses recht geräumige Fach, das beim Anschlag nicht stört, ist mit einer hübschen Metallklappe abgedeckt. Eine schöne, durchdachte Waffe.

Ein Aufhängestab mit Ring an der linken Seite des Griffs lässt keinen Zweifel am Einsatzzweck der Waffe: Kavallerie.

Die Visierung beschränkt sich auf eine Klappkimme und ein kleines, auf einer Schwalbenschwanzführung montiertes Korn – für Kavalleristen, die meist auf kurze Distanz kämpften, völlig ausreichend.

Ein weiteres Merkmal der Gallagher-Karabiner ist das vollständige Fehlen eines Vorderschafts und Handschutzes, was ihr vorne ein sehr modernes Aussehen verleiht.

Bei näherer Betrachtung ist diese Konstruktion durchaus logisch: Der Lauf muss nach dem Vorschieben nach unten kippen. Mit einem Vorderschaft hätte der Lauf weiter nach vorn verschoben werden müssen, damit der Nutzer die neue Patrone laden kann.

Außerdem kann eine Kavalleriewaffe mit Aufhängestab auf den Riemenbügel verzichten. Im Kampf mit dem Bajonett kommt sie nur selten zum Einsatz, da der Reiter bereits mit einem Säbel ausgerüstet ist. Auch ein Handschutz ist daher nicht unbedingt nötig.

Die Gallagher wurde von hinten mit Messinghülsen geladen, die das Geschoss und das Pulver, aber kein Zündhütchen enthielten.

Das Geschoss war mit einer gefetteten Filzscheibe bedeckt. Es wurde in den zuvor durch die Hebelbewegung nach oben gekippten Lauf eingesetzt, gefolgt von der Hülse. Wie bei den konkurrierenden Vorderladern, etwa dem Springfield, wurde die Ladung mit einem klassischen separaten Perkussionszündhütchen gezündet.

Die Waffe nimmt a.
auch Papierpatronen und das Laden von der Mündung her. Passende Messinghülsen findet man in Deutschland und den USA. Wenn du möchtest, gebe ich dir die Bezugsquellen.

Hülse mit separater Zündung, durchdachte Konstruktion, einfaches Nachladen, zuverlässige Funktion, geringes Gewicht, sehr gute Verarbeitung: Der Gallagher-Kavalleriekarabiner hatte seinen Zeitgenossen einiges entgegenzusetzen. Gallagher oder der Hersteller Richardson and Overman dürften bei den Erprobungen zur Einführung auch mit dem schnellen Nachladen geworben haben. Letztlich stellte sich jedoch heraus, dass das Ausziehen der Hülsen der größte Schwachpunkt der Waffe war.

Richardson & Overman boten den Gallagher-Karabiner den Bundestruppen für Tests an, die Ende August 1861 unter der Aufsicht von Leutnant Thomas J. Treadwell im Arsenal von Frankford in Pennsylvania stattfanden.

Die Tests scheinen gut verlaufen zu sein, denn bereits am 31. August 1861 wurde ein erster Vertrag über die Lieferung von 200 Exemplaren abgeschlossen. Im Oktober 1861 folgte eine weitere Bestellung über 5.000 Exemplare. Weitere Bestellungen und Lieferungen folgten, bis im Februar 1864 insgesamt 17.628 Exemplare ausgeliefert waren.

Die Entscheidung von 1861 wurde also weitgehend bestätigt. Man muss allerdings auch sagen, dass die Nordstaatenarmee 1861 überall Waffen suchte und dabei nichts unversucht ließ. Im Süden war es noch schlimmer.

Die Waffe war zwar innovativ und sehr gut verarbeitet, bei den Truppen aber unbeliebt.

Durch die natürliche Ausdehnung der Hülsen nach dem Schuss klemmten diese häufig im Patronenlager, weil sich der vordere Teil der Hülse ausdehnte. Daher musste man oft zum Messer greifen, um widerspenstige Hülsen zu entfernen …

Eine 1864 von der Ordnance durchgeführte Gesamtstudie zur Wirksamkeit und Nutzung der in den Unionsarmeen eingesetzten Ordonnanzwaffen hob diese Schwierigkeiten beim Ausziehen der Hülsen bei den Gallagher-Karabinern hervor. Das hinderte die Armee jedoch nicht daran, im Dezember 1864 weitere 100 Karabiner zu bestellen.

Parallel dazu nahm Richardson & Overman in Erwartung der allgemeinen Einführung von Metallpatronen mit Randfeuerzündung und der Standardisierung auf die Patrone 56-50 Spencer das Modell für dieses Kaliber an. Dabei wurde der Zündkamin durch einen Schlagbolzen ersetzt. Das war der Gallagher „2. Typ“.

Die in den oben genannten Berichten hervorgehobenen Mängel verhinderten nicht, dass im März 1865 weitere 5.000 Karabiner für Metallpatronen im Kaliber 56-50 bestellt wurden. Die Waffen wurden im Mai und Juni desselben Jahres ausgeliefert – also sogar nach dem Krieg!

Letztlich wurden nur 22.728 Gallagher-Karabiner ausgeliefert, insgesamt also sehr wenige. Angesichts der geringen Produktionszahl und der vergangenen Zeit ist die Waffe heute selten und meist nur als Reproduktion zu finden – anders als etwa die Spencer oder die Springfield-Gewehre.

Bemerkenswert ist, dass Schuyler, Hartley & Graham, ein Großhändler aus New York, 1870 insgesamt 2.500 Stück für 12,5 $ pro Stück an die Regierung der Défense Nationale für den Krieg von 1870–71 weiterverkaufte. Diese Waffen wurden 1873 vom Arsenal in Bayonne weiterverkauft. Ich habe dir ein Foto eines stattlichen Nordstaaten-Kavalleristen mit seiner Gallagher beigefügt … Geschichte, die einen nicht loslässt.

Die Gallagher-Karabiner aus der damaligen Zeit sind sehr selten, auch bei uns – trotz des Weiterverkaufs durch die Domaines im Jahr 1873.

Richardson & Overman versuchten nach dem Krieg zwar, zivile Varianten zu entwickeln, doch der Markt war nach 1865 mit überschüssigen Waffen gesättigt. Viele der nach dem Sezessionskrieg als Überschuss weiterverkauften Exemplare wurden von ihren Besitzern mehr oder weniger „künstlerisch“ auf eine große Vielfalt von Kalibern umgebaut.

Auch Reproduktionen sind nicht gerade häufig. Und Meister Flingus hat für dich das einzige Exemplar mit wirklich hervorragender Verarbeitung aufgetrieben.

Und das aus gutem Grund: Es handelt sich um eine Fertigung von Erma in Deutschland. Auf dem Gehäuse prangen stolz das Wischo-Logo (Voere-Gruppe) und die Aufschrift „Gallagher Modèle 1860 Mfd (man
ufactured) von Erma Werke Made in W. Germany ».

Die Verarbeitung ist tadellos – erstklassige Stähle – ebenso hochwertiges, dunkles Nussbaumholz – präzise Passungen. Wirklich Made in West Germany.

Das Holz weist nur wenige leichte, oberflächliche Gebrauchsspuren auf, hauptsächlich am Schaft auf der linken Seite. Sie sind wirklich oberflächlich und lassen sich daher leicht ausbessern.

Die Stahlteile haben noch 100 % ihrer ursprünglichen Brünierung und keinerlei Oxidation, auch nicht im Ansatz. Sehr vereinzelte, leichte Kratzer – auf meinen Nahaufnahmen wie üblich stark übertrieben und mit der Waffe in der Hand nicht sichtbar. Insgesamt ist die Waffe in ausgezeichnetem Zustand – TBE++

Die Mechanik ist einwandfrei – einschließlich des Schlagmechanismus. Der Hebel und sein Befestigungsknopf unter dem Schaft funktionieren tadellos. Spannmechanismus und Rastungen sind perfekt.

Die Visierung ist voll funktionsfähig und entspricht der damaligen Ausführung.

Die Waffe hat das Kaliber .54 – Sie kann mit Vorderladung, mit Papierpatronen oder mithilfe von Messinghülsen ohne Zündhütchen geladen werden. Diese ähneln den damals verwendeten Hülsen, sind aber robuster, wodurch sich das Problem beim Ausziehen der Hülse beheben lässt, sofern sie nicht überladen wird.

Diese Hülsen sind in Deutschland und den USA erhältlich. Falls du Schwierigkeiten mit Englisch hast, kann ich sie für dich besorgen, wenn du welche möchtest. Eine Hülse lege ich dem Karabiner bereits als Muster und zum Ausprobieren bei. Eine Kopie der Anleitung und eine Anleitung zum Wiederladen sind auf Anfrage erhältlich.

Außerdem ist der Lauf in außergewöhnlichem Spiegelzustand. Zur Information: Bei der Entwicklung dieser Replik im Jahr 1978 wurden die von Erma verwendeten Läufe ausschließlich von niemand Geringerem als … Lothar Walter geliefert, dem renommiertesten Gewehrlaufhersteller der Welt!

Die meisten dieser Waffen wurden in die USA an den bekannten Händler Navy Arms exportiert, der für die Qualität seiner Produkte bekannt ist. Das erklärt auch, warum dieser Gallagher bei uns so schwer zu finden ist.

Die Aufschrift „Navy arms &co Ridgefield N.J“ befindet sich übrigens unter dem Lauf, auf Höhe der Seriennummer. Die Serie umfasste nicht mehr als 5.000 produzierte Waffen. Ein hervorragender und sehr seltener Karabiner.

Letztlich eine der seltensten und am schwersten zu findenden Repliken aus dem Sezessionskrieg, in einer Premium-Ausführung aus den späten 1970er-Jahren, die heute undenkbar wäre, und in ausgezeichnetem Zustand – eine sehr schöne Ergänzung für eine Sammlung von Waffen aus dem Sezessionskrieg oder dem Krieg von 1870.

Waffe der Kategorie D f) gemäß CSI: Ein gültiger Personalausweis oder Reisepass ist erforderlich.

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Wir wiederholen es: Die Waffenkammer Flingus Maximus in Paris und überall in Frankreich ist auch für den Ankauf von Waffen- und Militaria-Sammlungen, die Bewertung deiner Waffen, Auskünfte zu den Vorschriften sowie Fragen zu Waffen in Nachlässen und Erbschaften da. Kontaktiere deinen Lieblingsbüchsenmacher über unser Kontaktformular oder unter [email protected]

Hinweis: Alle Sammler-, Jagd- und Sportwaffen sind gebraucht und werden im jeweiligen Zustand ohne Garantie verkauft.

Alle historischen Waffen älterer Herstellung, die als C oder D, „Sammlung“ oder „Cowboy-Schießen“ verkauft werden, sind Sammlerwaffen, die nicht für den Schuss geprüft und nicht auf dem Schießstand getestet wurden. Sie wurden hinsichtlich ihres allgemeinen Zustands und ihrer Mechanik einer Sichtprüfung unterzogen, aber keine davon wurde zum Schießen verwendet. Sie werden daher als ungetestet verkauft. Wer eine Waffe zum Schießen verwenden möchte, muss sich unbedingt vorher an das Nationale Beschussamt in Saint-Étienne wenden. Nur diese Stelle ist befugt, Beschusszertifikate für die Verwendung zum Schießen auszustellen. (Beschreibung in Originalsprache anzeigen)
On ne sait pas grand chose de Mahlon J. Gallagher, si ce n’est qu’il était originaire de Caroline du Sud. Si peu de choses que son nom est parfois aussi orthographié différemment, Gallager, dans des publications pourtant des plus sérieuses… 

Un tel anonymat est assez rare dans l’histoire de l’armement. Surtout pour l’inventeur d’une arme novatrice qui a eu une notable carrière militaire.

On sait juste qu’il a déposé un brevet le 17 juillet 1860,alors qu’il vivait à Savannah dans le sud et qu’il vendit son brevet à Richardson and Overman de Philadelphie dans le nord. De fait, c’est le nord unioniste qui bénéficia de son invention. Mais il s’est passé tant de choses à cette époque. Il a peut-être juste disparu dans les tourments de la guerre comme tant d’autres…

La carabine Gallagher est une des étapes de la longue marche (très pénible depuis le 15° siècle) vers ce qui semblait pourtant évident à tous depuis l’invention de l’arme à feu portative: le chargement par la culasse.

La Gallager Carbine possède une conception de chargement par la culasse plutôt inhabituelle, utilisant une version modifiée d’un classique mécanisme d’ouverture à levier.

Selon la tendance à l’époque, le levier fait aussi office de pontet. Après avoir tiré vers l’arrière un petit bouton qui sert au maintient du levier en position fermée une fois le chargement terminé, on tire le dit levier vers le bas. Cette opération fait coulisser le canon vers l’avant en le séparant du boitier. Puis le canon bascule de lui-même vers le bas en position d’ouverture façon fusil de chasse calibre 12.

Cela permet à l’utilisateur de retirer la cartouche usagée et d’insérer la nouvelle cartouche. Une fois la nouvelle cartouche mise en place, le levier est relevé. Le canon translate alors vers l’arrière sous l’effet du levier jusqu’à retrouver le contact avec le boitier.

Un petit « clac  » bien sympathique du bouton de maintien du levier vous indique alors que le contact boitier/canon est rétabli et que le dit levier est à nouveau en position verrouillée assurant une étanchéité des plus sérieuses. L’arme est à nouveau prête à faire feu.

Initialement en calibre .50, la carabine Gallagher est une arme légère à canon rayé de 56 cm et à amorçage séparé.

La crosse comporte d’ailleurs sur sa droite un logement destiné aux amorces et cheminées de rechange. Ce logement, assez volumineux, mais ne gênant en rien l’épaulé, est recouvert d’une seyante trappe métallique. Une jolie arme, bien pensée.

Une tringle de suspension à anneau sur le côté gauche de la poignée ne laisse aucun doute sur la destination de l’arme: cavalerie.

Les instruments de visée se limitent à une hausse à planchette et à un petit guidon monté sur queue d’aronde largement suffisant pour des cavaliers qui combattent le plus souvent à courte distance. 

Une autre caractéristique de la carabine Gallagher est son absence totale de fut et de garde-main qui lui donne un coté très contemporain à l’avant.

Cette disposition n’est pas illogique si on y réfléchit une minute: le canon doit s’incliner une fois avancé. Un fut aurait aurait conduit à devoir déplacer le canon davantage longitudinalement pour permettre à l’utilisateur de charger la nouvelle cartouche. 

Par ailleurs, une arme de cavalerie à suspension à tringle peut aussi faire l’économie de bande de grenadière et elle ne servira que rarement en combat à la baïonnette puisque le cavalier est déjà équipé d’un sabre. Le garde main n’est donc pas non plus indispensable.

Le Gallagher se chargeait par l’arrière avec des étuis en laiton contenant le projectile et la poudre mais pas d’amorce. 

Recouvert d’un disque en feutre graissé, le projectile était inséré dans le canon préalablement basculé vers le haut sous l’effet du levier suivi de l’étui séparément, et (comme les fusils à chargement par la bouche concurrents, tels que le Springfield), le tout était mis à feu par un amorce à percussion séparée classique de système à percussion. 

L’arme accepte aussi les cartouches-papier et et le chargement par la bouche. On trouve ces étuis idoines en laiton en Allemagne et aux USA. Je vous donnerai les références si vous voulez.

Étui à amorcage séparé, conception rationnelle, rechargement simplifié, fonctionnement solide, légèreté, très belle fabrication, la carabine de cavalerie Gallagher ne manquait pas du tout d’atouts face à ses contemporaines. Il est clair aussi que Gallagher ou bien le fabricant Richardson and Overman ont bien du vanter aussi son rechargement rapide lors des essais d’adoption. Il s’avéra in fine que c’est l’extraction qui constituait le principal défaut de son arme.

Richardson & Overman proposa la carabine Gallagher aux fédéraux pour des tests qui eurent lieu à l’arsenal de Frankford en Pennsylvanie, à la fin août 1861 sous la supervision du Leutnant Thomas J. Treadwell. 

Les tests semblent s’être passés au mieux puisqu’un premier contrat pour la fourniture de 200 exemplaires fut illico passé dès 31 août 1861. Une nouvelle commande de 5000 exemplaires suivit encore dès octobre 1861. Les commandes et les livraisons se succédèrent pour un total de 17628 exemplaires livrés en février 1864.

Donc le choix de 1861 fut largement confirmé même s’il faut dire aussi qu’en 1861 l’armée du Nord faisait feu (si j’ose m’exprimer ainsi) de tout bois pour trouver des armes partout. C’était encore pire au Sud.

L’arme était certes novatrice et très bien fabriquée, mais elle se révéla impopulaire auprès des troupes.

L’expansion naturelle des étuis post tir provoquait fréquemment des blocages de douilles dans la chambre en raison de l’expansion de la partie avant de l’étui. D’où un recours assez fréquent au couteau pour retirer les étuis récalcitrants…

Une étude globale menée en 1864 par L’Ordnance sur l’efficacité / utilisation des armes individuelles réglementaires en service dans les armées de l’Union, souligna ces difficultés d’extraction sur les Gallagher. Cela n’empêcha néanmoins pas une dernière commande de 100 carabines en décembre 1864.

Parallèlement Richardson & Overman anticipant la généralisation des cartouches métalliques à percussion annulaire et une standardisation vers la cartouche 56-50 Spencer adopta son modèle pour ce calibre en remplaçant la cheminée supportant l’amorce par un percuteur. C’est la Gallagher « 2° type ».

Les défauts soulignés dans les rapports mentionnés ci-dessus n’empêchèrent pas une nouvelle commande de 5000 carabines à cartouche métallique en 56-50 en mars 1865. Les armes furent livrées en mai et juin de la même année. Donc encore après guerre!

In fine donc les Gallagher furent donc livrées à hauteur de 22.728 armes seulement ce qui est, globalement, très peu. Compte tenu de ce faible nombre produit et du temps qui passe, c’est aujourd’hui une arme rare qui n’existe le plus souvent qu’en reproduction à la différence des Spencer ou des fusil Springfield par exemple.

A noter qu’en 1870 Schuyler, Hartley & Graham, un grossiste de New York, en revendit 2.500 à 12.5 $ pièce au gouvernement de la Défense Nationale pour la guerre de 1870-71. Ces armes furent revendues par l’arsenal de Bayonne en 1873. Je vous ai mis une photo d’un beau cavalier du Nord avec sa Gallagher… Histoire quand tu nous tiens.

 

 

Les carabines Gallagher d’époque sont très rares et même chez nous en dépit de la revente des domaines de 1873.

Richardson & Overman ont bien tenté des modification civiles après guerre mais le marché était saturé d’armes de surplus après 1865. Et nombre des survivantes revendues en surplus post guerre de Sécession ont été transformées plus ou moins « artistiquement » par leurs propriétaires en des calibres d’une grande variété .

Les reproductions ne sont pas légion non plus. Et maître Flingus vous a déniché la seule qui soit de très belle fabrication.

Et pour cause: il s’agit d’une fabrication de Erma en Allemagne  – Elle porte fièrement en boitier le logo Wischo (Groupe Voere) et la mention « Gallagher Modèle 1860 Mfd (manufactured) by Erma Werke Made in W. Germany ».

La fabrication est sans reproche – aciers de qualité superbe – bois de noyer sombre de haute qualité aussi – ajustements intraitables. Vraiment du Made in Allemagne de l’Ouest.

Les bois ne portent que quelques légères traces de manipulation superficielles, en crosse essentiellement, coté gauche -C’est vraiment superficiel donc rattrapable en plus.

Les aciers possèdent encore 100% de leur bronzage d’origine et aucune oxydation même légère. Très éparses et légèrissimes rayures – très exagérées par mes gros plans comme d’habitude et qui ne se voient pas arme en main. Au total excellent état pour l’arme – TBE++

La mécanique est parfaite – percussion comprise. Le levier et son bouton de fixation sous crosse fonctionnent impeccablement. Armement et crans parfaits.

Organes de visée parfaitement fonctionnels et conformes à l’arme d’époque.

L’arme est en calibre .54 – Elle peut se recharger par la bouche, en cartouche papier ou au moyen d’étuis laiton sans amorce proches de ceux utilisés à l’époque mais en plus costaud ce qui règle les problème d’extraction de l’étui à la condition de ne pas surcharger.

On trouve ces étuis en Allemagne et aux USA et si vous avez des difficultés en anglais je m’entremettrai pour vous les acquérir si vous en souhaitez. J’en fournis déjà un avec la carabine à titre de modèle et d’essai. La copie de la notice et un tuto de rechargement sont disponibles sur demande.

A noter aussi un exceptionnel canon en état miroir – Pour information, lors de la création de cette réplique, en 1978, les canons utilisé par Erma ont été fournis par personne d’autre et rien moins que …. Lothar Walter, le plus prestigieux fabricants de canons de fusils au monde!

Ces armes ont été pour la plupart exportées aux USA pour le fameux détaillant Navy Arms connu pour la qualité de ses produits. C’est ce qui explique aussi la difficulté à trouver cette Gallagher sous nos climats.

D’ailleurs la mention « Navy arms &co Ridgefield N.J » apparait sous le canon dans l’alignement du numéro de série. La série n’a pas dépassé les 5.000 armes produites. Superbe carabine et très peu courante.

 

In fine une des plus rares et difficiles à trouver des répliques relatives à la Guerre de Sécession, dans une fabrication premium de la fin des années 1970 impensable aujourd’hui et en excellent état – Un très bel ajout à une collection d’armes de la guerre de Sécession ou de 1870.

 

 

Arme de catégorie D f) au CSI : CNI ou passeport en cours de validité obligatoire.

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