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Sehr schöne und seltene Unterhebelrepetierbüchse Marlin 336 – Kal. 30-30 – Seltenes Stempel « JM » – Waffe von Marlin vor der Insolvenz – Eine echte Marlin von Marlin! – Hervorragende Verarbeitung von 1973 – Traumhafte Anpassungen – Ausgezeichneter Zustand! – TBE++

1.350 €
Erwerbsscheinpflichtig
75002 Paris, Frankreich
5
ID: 10338694
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Kategorie
Erwerbsberechtigung
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Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
nicht lieferbar

Aktualität

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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 11 Stunden

Beschreibung

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Der Unterhebelrepetierer wird immer eine ewig junge Waffe bleiben.

Eine Pionierwaffe. Eine Waffe der Cowboys und Outlaws bei ihren Schießereien. Eine Waffe im Kampf gegen die Indianer. Eine Waffe für freie Männer, die sich Herausforderungen und der Natur stellen. Auch eine Waffe aus Kindheitsträumen …

Heute gilt sie in vielen US-Bundesstaaten, die den Zugang zu Sturmgewehren einschränken, noch immer als Symbol der Freiheit.

In Kategorie C eingestuft, handlich, leicht, leistungsstark und, wie die Jugend heute sagen würde, „stylisch“ – diese Waffen machen beim Schießen richtig Spaß. Ihre Wirksamkeit zeigt sich sowohl auf der Zielscheibe am Schießstand als auch bei der Jagd auf Wildschweine auf über 150 m. Das Ergebnis ist „street cred“, wie die Jugend ebenfalls sagt.

Was ist eine Marlin 336? Ein Unterhebelrepetierer. Gewiss. Aber was noch?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir zu den Marlin 1893 und 1894 zurückgehen.

Die erste „moderne“ Marlin kam 1893 aus den Werken. Dieses Modell sollte die Modelle 1881 und 1889 ersetzen. L. L. Hepburn, ein hauseigener Ingenieur und ehemaliger Mitarbeiter von Colt, vereinfachte ihr Design und brachte sie damit nahezu zur Perfektion.

Um 1890 war der Wettbewerb bei Repetiergewehren sehr hart, denn das Konzept war äußerst beliebt.

Günstig und mit einer unvergleichlichen Feuerkraft. Dank ihnen konnten wenige Männer die Stärke einer kleinen Armee aufbringen!

Die echten Dalton-Brüder konnten nach dem Überfall auf den Zug der Santa Fe am 9. Mai 1891 mit ihren Winchester-Unterhebelrepetierern vier gegen eine ganze Miliz bestehen, die mit guten alten, mit Schrot geladenen Flinten bewaffnet war …

Die 1893 ist eine vereinfachte und zuverlässigere Version des Modells 1889. Sie war für „große“ oder „lange“ Kaliber wie 32-40, 38-55, 30-30 und folgende gedacht. Sie wurde in zahlreichen Kurzwaffen- und gemischten Kalibern (nach unserer Gesetzgebung) angeboten und zur 1894 weiterentwickelt. Die 1894 ist einfach eine 1893 für 32-20, 38-40, 44 mag, 45 Colt und ähnliche Kaliber.

Daher unterscheiden sich die Gehäuse in ihrer Größe – daran erkennt man sie sogar –, auch wenn einige Teile wie die Schäfte austauschbar waren.

Und die 95 ist eine 93, die noch größere Patronen verschießt, etwa 40-82, 40-65, 45-70, 45-90 und ähnliche. Heute wird sie nur noch im Kaliber 45-70 Gvt. angeboten. Historisch gesehen ist das aber ihre Bestimmung.

Die Marlin 336 ist selbst eine Weiterentwicklung der 1893, deren Produktion 1936 eingestellt wurde (die 1894 wurde bereits 1935 eingestellt).

1936 gab es zwar ein Modell 36 als Nachfolger der 1893, mit geändertem Schaft, Vorderschaft und Visierung. Damit sollten die Verkäufe des damals etwas altmodisch wirkenden Modells 1893 angekurbelt werden (es wurde immerhin von 1893 bis 1936 produziert!).

Kurz gesagt: Man verpasste ihr einen neuen Look. Im Wesentlichen war es aber eine Verjüngungskur.

Das 1948 eingeführte Modell 336 hingegen, das bis heute produziert wird, brachte echte Verbesserungen mit sich: insbesondere ein überarbeitetes, einfacheres und stabileres Verriegelungssystem sowie vor allem den berühmten runden Verschluss, der den „square“ oder „eckigen“ Verschluss der Vorgängermodelle ersetzte.

Warum ist das wichtig?

Das Gehäuse der Waffen mit rundem Verschluss ist hinten rechts nicht ausgefräst, wie es bei den Modellen mit eckigem Verschluss der Fall ist. Der Verschluss ist dadurch rundum von Metall umgeben und wird auf beiden Seiten der Waffe gestützt. Die Gehäuse mit eckigem Verschluss sind dagegen auf der rechten Seite offen.

Die etwas aufwendigere Bearbeitung der Gehäuse von Waffen mit rundem Verschluss wie der 336 macht sie widerstandsfähiger gegen Druck. Das sorgt auch für das (tatsächliche) Gefühl, dass die 336 robuster ist als frühere Marlin-Modelle (und sogar als die Winchester 94, ihre Hauptkonkurrentin!) – und beim Repetieren hat sie zudem etwas weniger Spiel.

Bemerkenswert ist, dass diese zukunftsweisende Konstruktion es der 336 auch ermöglicht hat, sich problemlos an die zunehmende Leistung der Kaliber anzupassen.
seit 1945.

Nicht ohne Grund übernehmen auch fast alle neuen Marken, die in den Markt für Unterhebelrepetierer einsteigen, den Mechanismus und die Bauweise von Marlin. Ob Pedersoli, Chiappa, Henry, Rossi oder inzwischen auch Smith & Wesson: Alle ihre für die Jagd oder den taktischen Einsatz bestimmten Modelle basieren auf einer Marlin-Konstruktion.

Marlin war bereits 1881 die erste Firma, die ein geschlossenes Systemgehäuse mit seitlichem Auswurf anbot. Neben der höheren Steifigkeit des Gehäuses ermöglichte das auch die Montage von Optiken. Erst in den 1970er-Jahren bot die Konkurrenz als Option sogenannte Angle-Eject-Gewehre an. Erwähnenswert ist, dass das Gehäuse der 336 auch besser für die Montage von Optiken geeignet ist als das ihrer Vorgänger 1893 und 1894.

Die berühmten Micro-Groove-Züge („Mikrorillen“) der Marlin-Läufe wurden zwar zunächst beim Modell 322 im Kaliber .222 Rem mit klassischem Spannhebel getestet (wobei es bei den ersten Fertigungen zu vorzeitigem Verschleiß kam, der später durch einen Wechsel des Stahls behoben wurde), doch erst bei der 336 wurden sie flächendeckend eingesetzt. Diese Marlin-Züge wurden 1953 patentiert und 1956 auf die gesamte Modellreihe ausgeweitet.

Diese Läufe sind der Stolz der Marke. Die Micro-Groove-Züge sorgen für höhere Präzision, weniger Verschmutzung und eine deutlich höhere Verschleißfestigkeit.

Kurz gesagt: Die Marlin 336 ist ein bewährter Klassiker unter den Unterhebelrepetierern. Mehr als 5 Millionen Stück wurden verkauft. Auch die modernen 1895er von Marlin übernehmen die Konstruktion der 336 und nicht die der ursprünglichen 1895er.

Lange Zeit war sie die stärkste Konkurrentin und Außenseiterin der Winchester 1894. Ab den 1980er-Jahren wurde sie in einem Land voller leidenschaftlicher und anspruchsvoller Schützen zum meistverkauften Unterhebelrepetierer der USA. Und jetzt weißt du auch, warum.

 

Unsere heutige Marlin 336 ist wunderschön. Aber auch ein wenig besonders. Sie ist zwar eine sehr schöne Sport- und Jagdwaffe, aber gewissermaßen auch ein Sammlerstück.

Wie so oft in meinem Beruf vergehen Monate, manchmal sogar Jahre, ohne dass man ein bestimmtes oder eher seltenes Modell zu Gesicht bekommt. Und dann findet man plötzlich zwei oder drei kurz hintereinander. So ist es auch mit meiner heutigen Marlin 336, denn ich hatte schon vor einigen Monaten eine ergattern können.

Sie trägt nämlich einen „JM“-Stempel am Lauf. Die Initialen stehen für John Marlin, den Gründer der Marke. Der Stempel weist auf eine Fertigung vor der Übernahme von Marlin im Jahr 2008 und den damit verbundenen Folgen hin. Das „JM“ ist für Marlin, was „Pre-64“ für Winchester ist. Dazu kommen wir noch.

2008 war für Marlin ein Wendepunkt, ähnlich wie 1964 für Winchester oder 1982 für Smith.

Diese von Marlin selbst gefertigten und entsprechend gestempelten „Original“-Marlin-Gewehre sind in den USA wegen ihrer Verarbeitungsqualität, die den Ruf der Marke begründet hat, besonders begehrt. Der „JM“-Stempel war sogar der letzte Stempel, der am Ende der Qualitätskontrolle bei Marlin angebracht wurde, als das Werk noch in Betrieb war.

Ich konnte diese zu 100 % von Marlin gefertigte Waffe mit neueren 336 von Ruger (die allerdings auch ziemlich gut sind) und mit Remington-Fertigungen vergleichen. Da gibt es keinen Vergleich. Amerikanische Marlin-Fans empfehlen sogar, „Marlin“-Fertigungen aus der Zeit zwischen Mitte 2010 und 2014 zu meiden.

Sie suchen gezielt nach Exemplaren mit „JM“-Stempel wie dem heutigen – vorausgesetzt, sie sind in gutem Zustand.

Warum?

Anfang 2008 wurde Marlin, das in finanziellen Schwierigkeiten steckte, weil das Unternehmen in einem immer stärker auf „billig, billig“ ausgerichteten Markt nie bei der Qualität Abstriche machen wollte, von Remington übernommen. Im Laufe der Jahre 2009 und 2010 schloss Remington nach und nach die beiden Marlin-Standorte, um die Produktion in die Remington-Werke in Ilion bei New York und Mayfield in Kentucky zu verlagern.

Ab der tatsächlichen Übernahme durch Remington im Laufe des Jahres 2010 (das damals bereits nur noch ein Schatten seiner selbst und schon zur „Outdoor Company“ geworden war …) sanken die Produktionsstandards so weit, dass
zu den Qualitätsproblemen führen, die von amerikanischen Schützen festgestellt wurden (gebrochene Teile, schwankende Verarbeitung, mikroporöse Metalle usw.). Remington besserte nach, wenn ich das so sagen darf, etwa 2014/15, konnte aber 2020 selbst die erneute Insolvenz nicht verhindern.

Die Marke Marlin wird inzwischen von Sturm Ruger hergestellt, die sie nach der Insolvenz von Remington übernommen hat. Dabei gelten zwar moderne, aber sehr strenge Fertigungskriterien, mit denen Ruger umzugehen weiß.

Du kannst also eine neue oder nach 2016 gefertigte Marlin 95 oder 336 bedenkenlos kaufen, auch wenn Verarbeitung und Passgenauigkeit nie an die große Marlin-Ära heranreichen werden, für die unser heutiges Gewehr ein sehr schönes Beispiel ist.

Mit ihrer Seriennummer, die mit 27069xxx beginnt, und dem guten „JM“-Stempel ist unsere Waffe eine Marlin aus der großen Ära am historischen Standort North Haven (der Herstellungsort ist auf dem Lauf angegeben; zur Erinnerung: Seit 1973 lässt sich das Herstellungsjahr einer Marlin ermitteln, indem man die ersten beiden Ziffern der Seriennummer von 100 abzieht. Hier also 100 – 27 = 73, sprich 1973).

Unsere Waffe gehört also zu den allerersten mit dem neuen Nummerierungssystem.

Und tatsächlich ist sie gut verarbeitet und lässt sich ausgesprochen angenehm handhaben.

Es ist ein Standardmodell aus hochwertigem Nussbaumholz. Das Holz ist wunderschön und weist nur wenige Gebrauchsspuren oder Kratzer auf. Die kleinsten Mängel wirken auf meinen SEHR starken Vergrößerungen wie üblich viel ausgeprägter. Und die weißen Punkte, Flecken und Ähnliches auf den Nahaufnahmen sind einfach nur Schmutz, denn die Waffe muss von A bis Z gereinigt werden. Aber das Holz ist wirklich sehr schön. Selbst schmutzig würde man ihr in der Hand und ohne Nahaufnahme niemals ansehen, dass sie schon 52 Jahre alt ist!

Ein weiteres Qualitätsmerkmal aus ihrer Herstellungszeit: Unter dem Schaft befindet sich noch der berühmte „Bull Eye“-Einsatz („Bisonauge“ – der Punkt, auf den Bisonjäger früher zielten; zugleich steht er für die Präzision eines Schusses und den schwarzen Kreis auf amerikanischen Zielscheiben).

Bei Marlin wurde dieses Bull Eye als Symbol für die Präzision der Marke eingesetzt. Es war auch eine sehr gute Möglichkeit, die Marlin-Reihe beim Büchsenmacher zu kennzeichnen, wenn die Gewehre senkrecht im Ständer standen. Die Reihe der Bull Eyes war schon von Weitem zu sehen. So hob sie sich sofort von der Winchester-Reihe ab, damit der Kunde direkt zum besseren Produkt ging …

Dieses Qualitätssymbol, das für seine Anbringung einen zusätzlichen Fertigungsschritt erforderte, wurde um 1980 abgeschafft. Als würde Rolls-Royce die Siegesgöttin von Samothrake von seinen Kühlerfiguren entfernen …

Der vergoldete Abzug ist selbst bei den „Standard“-Waffen aus der großen Marlin-Ära ein kleines Extra.

Auch die Metallteile stehen dem in nichts nach: eine hochwertige, sehr dicke Brünierung, die zu 100 % erhalten ist, ohne Stöße oder Fehlstellen. Ein leichter Kratzer am Systemgehäuse, der wiederum nur auf meinen starken Vergrößerungen zu sehen ist. Aber so weißt du alles. Keine Oxidation. Die Ladeklappe weist nur ganz leichte Spuren vom Einführen der Munition auf – ein untrügliches Zeichen für eine sehr begrenzte Nutzung. Sehr guter Zustand ++

Auch die Schrauben sind in perfektem Zustand.

Die Waffe ist schwer (blind erkennt man eine 336 am Gewicht von einer modernen 94), ein Merkmal der guten Fertigungsqualität jener Jahre, und wunderbar passgenau. Das natürliche Öffnen des Verschlusses ist ein Vergnügen, nichts hat Spiel. Sie muss nur gründlich gereinigt und neu gefettet werden. Der Eindruck von Solidität, den sie vermittelt, ist für sich genommen eine Freude.

Das ist viel, viel besser als Remington und sogar besser als die Modelle, die heute bei Ruger gefertigt werden – obwohl Ruger ein Qualitätshersteller ist. Sie ist zugleich fest und geschmeidig. Damals wurde noch von Hand angepasst. Außerdem wird sie länger halten. Maître Flingus lebt in seiner eigenen kleinen Welt und lächelt in seiner Höhle.

Der Abzug ist für ein „Fabrikmodell“ besonders klar. Der Hahn wurde um einen sehr nützlichen seitlichen Spannhebel ergänzt, der das Spannen zu einem kleinen Vergnügen des Tages macht.

Er lässt sich problemlos mit einem kleinen Inbusschlüssel abnehmen. Aber
Ich empfehle dringend, sie dort zu lassen, vor allem bei der Jagd, denn das ist ein unbestreitbarer Vorteil – auch mit Handschuhen.

Der Lauf ist ein klassischer 20-Zoll-Micro-Groove-Lauf der Marke mit 12 Zügen (daran erkennt man sie sofort). Er ist so spiegelblank wie mein Badezimmerspiegel.

Die Waffe ist mit einem Korn unter einem Tunnel und der klassischen Buckhorn-Kimme ausgestattet (bei uns „Krokodil“!). Klassisch, aber mit hervorragender Visierlinie.

Schöne originale Marlin-Schaftkappe aus dieser großartigen Zeit, in hervorragendem Zustand. Bei einer 52 Jahre alten Waffe ist das selten und zeigt einmal mehr, dass sie nur sehr wenig benutzt wurde.

Für die 336 gibt es eine Vielzahl an Zubehör, und der Käufer kann sich nach Belieben beim Customizing austoben.

Das Gehäuse ist ab Werk gebohrt, um eine Optik deiner Wahl zu montieren. Ein Leuchtpunktvisier auf einer Schiene würde perfekt dazu passen.

Die Waffe hat das klassische Kaliber 30-30, das leicht zu finden und wiederzuladen ist und eine große Auswahl an Geschossen sowie „Werksmunition“ bietet.

Kurzum: eine echte, seltene Marlin von Marlin, das Gegenstück zu den Winchester-Modellen vor 1964 – eine der letzten aus der noch besseren Fertigungszeit, in einem klassischen, gut ausgestatteten und individualisierbaren Modell. Und in ausgezeichnetem Zustand.

Kurz gesagt: eine außergewöhnliche Fertigung zum Gebrauchtpreis einer neueren Fertigung. Eine großartige Unterhebelrepetierbüchse und ein Muss für jeden respektablen Waffenschrank. Große Marlin-Klasse.

Eine neue oder gebrauchte Winchester aus der Fertigung nach 1964 zu einem ähnlichen Preis zu kaufen, die überall wackelt und die Jahre schlechter überstehen wird, grenzt an Masochismus. Aber jeder macht, was ihm gefällt, wie es im Lied heißt …

Waffe der Kategorie C gemäß CSI: gültige Schießlizenz, einschließlich ärztlichem Nachweis, oder Jagdschein mit gültiger Jahresmarke für das laufende oder das vorherige Jahr sowie gültiger Personalausweis oder Reisepass. EIN SIA-KONTO MUSS ZWINGEND ERÖFFNET SEIN!!

Zur Erinnerung: Mit deiner Schießlizenz oder deinem Jagdschein darfst du unbegrenzt viele Waffen der Kategorie C besitzen.

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Noch einmal: Die Waffenschmiede Flingus Maximus in Paris und überall in Frankreich ist auch für den Ankauf von Waffensammlungen und Militaria da, für Waffenschätzungen sowie für Fragen zu Waffen in Nachlässen und Erbschaften. Kontaktiere deinen Lieblingsbüchsenmacher über unser Kontaktformular oder unter [email protected] (Beschreibung in Originalsprache anzeigen)
La carabine à levier de sous-garde fera toujours figure d’arme éternellement jeune.

Une arme de pionnier. Une arme de cow-boys et de outlaws en règlement de comptes. Une arme à la bataille contre les indiens. Une arme d’homme libre face au défi et à la nature. Une arme de rêve de gosse aussi…

Aujourd’hui, elle fait encore figure d’étendard de la Liberté dans de nombreux états US qui limitent l’accès aux fusils d’assaut.

Classées en catégorie C, maniables, légères, puissantes, « stylées » comme diraient les jeunes aujourd’hui, ce sont des armes fort plaisantes à tirer et dont l’efficacité autant sur la cible au stand que sur le cochon à la chasse se mesure à plus de 150m. Résultat « Street crédible » toujours comme disent les jeunes.

Qu’est ce qu’une Marlin 336 ? Une levier sous garde. Certes. Mais encore ?

Pour répondre à cette question, il faut repartir des Marlin 1893 et 1894.

La première Marlin « moderne » est sortie des usines en 1893. Ce millésime était destiné à remplacer les modèles 1881 et 1889, dont L.L Hepburn, ingénieur maison, transfuge de chez Colt, simplifie le design, leur permettant d’atteindre une quasi perfection.

Vers 1890, la concurrence est alors très rude dans le monde des carabines à répétions tant le concept est populaire.

Bon marché et offrant une puissance de feu sans pareil. Grâce à elles, quelques hommes peuvent ainsi avoir la force d’une petite armée!

Les vrais frères Dalton, après avoir attaqué le train de Santa Fé le 9 mai 1891, armés de Winchester à levier sous garde purent ainsi tenir tête à 4 contre toute une milice armée de bons vieux fusils de chasse chargés à chevrotines…

La 1893 est une simplification et une fiabilisation du modèle 1889. Et elle est destinée aux « gros calibres » ou « longs » genre 32-40, 38-55, 30-30, et suivants. Elle sera dérivée dans de nombreux calibres d’armes de poing ou mixtes (selon notre législation à nous) pour devenir la 1894. La 1894 c’est juste une 1893 destinée aux 32-20, 38-40, 44 mag, 45 Colt et assimilés.

Du coup, les boitiers sont différents en taille (c’est même à ça qu’on les reconnait) même si, certaines pièces, ont été interchangeables comme les crosses.

Et la 95, c’est une 93 faite pour avaler, elle, des cartouches encore plus grosse que la 93 genre 40-82, 40-65, 45-70,45-90 et consort. Aujourd’hui elle est ressortie uniquement en 45-70 Gvt. Mais, historiquement, c’est ça.

La Marlin 336 est elle-même un développement de la 1893, abandonnée en production en 1936 (la 1894, elle fut arrêtée en 1935).

Il y a bien eu un modèle 36 en 1936 pour succéder à la 1893 avec changement de crosse, de fut et d’organes de visée dans le but de redresser les ventes des modèles 1893 qui faisait un peu vieillots à l’époque (produits quand même de 1893 à 1936!).

Bref en lui donnant un nouveau look. Mais c’était essentiellement un rajeunissement.

En revanche, le modèle 336, introduit lui en 1948, et lui, toujours produit de nos jours, marqua de vraies améliorations avec notamment un système de verrouillage repensé, plus simple et plus solide et surtout avec la fameuse culasse ronde qui remplaçait la culasse « square » ou « carrée » des modèles précédents.

En quoi est-ce important ?

Le boitier des culasses rondes n’est pas usiné sur le côté arrière droit comme pour les culasses carrées. La culasse est ainsi entourée de métal sur tout son pourtour et soutenue sur les deux côtés de l’arme. Les boitiers à culasse carrée sont eux ouverts sur le côté droit.

L’usinage un peu plus complexe des boitiers de culasse des armes à culasse ronde type 336 les rend plus résistants aux pressions. C’est aussi ce qui donne cette sensation (réelle) de solidité supérieure de la 336 comparée aux Marlin précédentes (et même aux Winchester type 94 sa principale concurrente!) avec un peu moins de jeu à la manipulation en plus.

A noter que c’est aussi cette construction visionnaire qui a permis à la 336 de s’adapter sans problème à la montée en puissance des calibres après 1945.

Ce n’est pas pour rien non plus que les nouvelles marques se lançant dans les carabines à levier reprennent quasiment toutes le mécanisme et la configuration des Marlin. Que ce soit Pedersoli, Chiappa, Henry, Rossi et Smith et Wesson désormais, tous leurs modèles destinés à la chasse ou bien tactiques sont construits sur une architecture Marlin.

Marlin fut, dès 1881, la première firme à proposer un boîtier fermé et avec une éjection latérale. Outre une rigidité renforcée du boitier, cela permettait la pose d’optiques. Il faudra attendre les années 1970 pour que la concurrence propose en option des carabines dites angle eject. A noter que le boitier de la 336 est aussi plus apte à recevoir des optiques que ses prédécesseurs 1893 et 1894.

Si les fameuses micro grooves (« micro rayures ») des canons Marlin furent testées sur le modèle 322 en .222 Rem à levier d’armement classique (avec d’ailleurs des problèmes d’usure prématurée dans les premières fabrications ensuite résolus par un changement d’acier), c’est bien sur la 336 qu’elles furent généralisées. Brevetées en 1953, ces rayures Marlin furent ensuite généralisées à toutes la gamme en 1956.

Orgueil de la marque, ces canons micro-groove permettent une précision accrue, un encrassement réduit et une résistance à l’usure également significativement accrue.

Bref la Marlin 336 est une valeur sûre et éprouvée du monde des leviers sous garde. Il en a été vendu plus de 5 millions. Les 1895 modernes de Marlin reprennent elles-aussi l’architecture de la 336 et pas celle des 1895 d’origine.

De meilleure concurrente et outsider de la Winchester 1894 pendant longtemps, elle est devenue à partir des années 1980 la principale levier sous garde vendue aux USA dans un pays de tireurs passionnés et exigeants. Et vous savez désormais pourquoi.

 

Notre Marlin 336 de ce jour est superbe. Mais aussi un peu particulière. C’est une très belle arme de tir et de chasse certes mais c’est aussi un collector en quelque sorte.

Comme souvent dans mon métier, on passe des mois, voir des années, sans voir un modèle précis et ou un peu « pas fréquent », et puis, tout à coup, on en trouve deux ou trois coup sur coup. C’est bien le cas avec ma Marlin 336 de ce jour car j’en avais déjà récupéré une il y a quelques mois.

Elle en en effet marquée d’un poinçon « JM » en canon. Ce poinçon est aux initiales de John Marlin, le fondateur de la marque. C’est le signe d’une fabrication d’avant la reprise de Marlin de 2008 et de ses conséquences. Le « JM » est à Marlin ce que le pré-64 est à Winchester. On va y revenir.

2008 c’est l’année de rupture chez Marlin un peu comme 1964 chez Winchester ou 1982 chez Smith.

Ces Marlin « d’origine », fabriquées par Marlin, ainsi poinçonnées, sont particulièrement recherchées aux USA pour leurs qualités de fabrication qui ont fait la réputation de la marque. Ce poinçon « JM », c’est même le dernier poinçon qui était apposé au terme du contrôle qualité de chez Marlin quand l’usine existait encore.

J’ai pu comparer cette fabrication 100% Marlin avec des 336 récentes de Ruger (pourtant pas mal du tout) ou avec des fabrications Remington. Il n’y a pas photo. Les amateurs américains de Marlin recommandent même d’éviter les fabrications « Marlin » entre mi 2010 et 2014.

Et ils recherchent activement celles estampées « JM » comme celle de ce jour à condition qu’elles soient en bon état.

Pourquoi  ?

Début 2008, Marlin, en difficultés financières pour n’avoir jamais voulu rogner sur la qualité dans un marché toujours plus tiré vers le « apachère », est rachetée par Remington. Courant 2009 et 2010, Remington ferma progressivement les deux sites Marlin pour déménager la production sur ses sites Remington à Ilion à coté de New York et à Mayfield dans le Kentucky.

A compter de la reprise effective courant 2010 par Remington (qui n’était déjà plus que l’ombre de lui-même et déjà devenue « Outdoor Company »…), les standards de production baissèrent suffisamment pour provoquer les soucis de qualité relevés par les tireurs américains (bris de pièces, finitions aléatoires, métaux micro-bullés, etc…). Remington corrigea le tir, si je puis dire, vers 2014/15 mais ne put éviter lui-même la faillite à son tour en 2020.

La marque Marlin est désormais produite par Sturm Ruger qui l’a reprise à la faillite de Remington avec des critères de fabrication certes modernes mais très sérieux comme Ruger sait les gérer.

Vous pouvez donc acheter une Marlin 95 ou une 336 neuve ou post-2016 aveuglément même si les finitions et ajustements ne seront jamais ceux de la grande époque Marlin dont notre carabine de ce jour est une très belle représentante.

Avec son numéro de série commençant en 27069xxx, et son bon poinçon « JM » notre arme est une de la grande époque Marlin en son site historique de North Haven (le lieu de production est indiqué en canon et, rappel, depuis 1973, on détermine l’année de production d’une Marlin en soustrayant les deux premiers chiffres du n° de série du chiffre 100 donc ici 100 – 27 =73 donc 1973 ). 

Notre arme est donc une des toutes premières du nouveau système de numérotation.

Et c’est vrai qu’elle est bien finie, et des plus agréables à manipuler.

C’est un modèle standard en noyer de grande qualité. Les bois sont superbes, avec peu de marques de manipulation ou rayures. Les moindres défauts sont comme d’habitude très exagérés par mes TRES gros plans. Et tous les points blancs , taches et autres en gros plan c’est juste de la saleté car elle est à nettoyer de A à Z. Mais les bois sont vraiment très beaux. Même sale, en main et pas en gros plan, on de croirait jamais qu’elle a déjà 52 ans!

Autre signe de qualité de son époque de fabrication, elle porte bien encore en dessous de crosse le fameux insert « Bull Eye » (« œil de bison », point visé autrefois par les chasseurs de bisons et exprimant tout à la fois la qualité de précision d’un tir et le rond noir des cibles en américain).

Ce bull eye était inséré chez Marlin comme symbole des qualités de précision de la marque. C’était aussi un très bon moyen de signaler le rayon des Marlin, posées verticalement en râtelier, chez l’armurier.  On voyait la série des bull eyes de loin. Cela les distinguait illico du rayon des Winchester pour que le client aille directement au meilleur produit… 

Ce symbole marketing de qualité qui nécessitait encore une étape de fabrication supplémentaire pour son insertion a été supprimé vers 1980. Comme si Rolls supprimait sa Victoire de Samothrace de ses sommets de radiateur…

La détente dorée est aussi un petit plus « Marlin » de la grand époque même sur ses armes « standards ».

Les fers ne sont pas en reste avec un bronzage de qualité, très épais, et présent à 100% sans coups ni manque. Une légère griffure en boitier qui ne se voit que dur mes très gros plans encore une fois. Mais comme ça vous savez tout. Aucune oxydation.  La portière de chargement ne porte que de très légères marques d’introduction de munitions, signe immanquable d’un usage plus que limité. TBE++

Les vis sont également en état parfait.

L’arme est lourde (à l’aveugle une 336 se reconnait d’une 94 moderne au poids), critère des bonnes fabrications de ces années là et merveilleusement ajustée. L’ouverture naturelle de la culasse est un plaisir, rien n’a de jeu. Il faudra juste nettoyer à fond et la re-graisser. L’impression de sérieux qui s’en dégage est un bonheur en soi.

C’est mieux bien mieux que Remington et même mieux que celles qui sortent désormais de chez Ruger, pourtant fabricant de bonne qualité. C’est ferme et souple à la fois. On ajustait encore à la main. Ça durera plus longtemps en plus. Maître Flingus est dans son petit monde à lui et il sourit dans sa grotte. 

La détente est particulièrement nette pour « une usine ». Le chien a été complété d’un fort utile prolongateur latéral qui fait de son armement un petit bonheur du jour en soi.

Il peut se démonter avec une petite clé hexagonale sans souci. Mais je conseille vivement de l’y laisser surtout à la chasse car c’est un plus indéniable y compris avec des gants.

Le canon est un classique 20 pouces micro-grooves de la marque à 12 rayures (on les reconnait illico à ça). Il est aussi miroir que ma glace de salle de bain.

L’arme est dotée d’un guidon sous tunnel et de la classique hausse Buckhorn (crocodile chez nous!). Classique mais excellente ligne de visée.

Belle plaque de couche Marlin d’origine de ces belles années en superbe état. C’est rare pour une arme de 52 ans et montre encore une fois un usage très limité.

Il existe une foultitude d’accessoires pour la 336 et l’acheteur pourra se faire plaisir en customisation s’il le souhaite.

Le boitier est percé d’origine pour y fixer une optique de votre choix. Un point rouge sur rail serait parfait dessus.

L’arme est dans le grand classique calibre 30-30, facile à trouver, à recharger et bénéficiant d’un vaste choix d’ogives et de rechargements « usine ».

In fine une vraie et peu courante Marlin de chez Marlin, l’équivalent des pré-64 de chez Winchester, une des toutes dernières de la encore meilleure époque de fabrication, dans un modèle classique, bien équipé et customisable. Et en état excellent.

Bref une fabrication d’exception au prix de l’occasion d’une fabrication récente. Pour une super arme à levier sous-garde, un indispensable de tout râtelier qui se respecte. Du grand Marlin.

Aller acheter une Winchester neuve ou d’occasion de fabrication post-1964 à un prix proche de celle-là, qui bouge de partout et passera moins bien les années, tient du masochisme. Mais chacun fait ce qui lui plait comme dit la chanson…

 

Arme de catégorie C au CSI : Licence de tir en cours de validité y compris médecin ou bien un permis de chasse avec sa validation pour l’année en cours ou l’année précédente et CNI ou passeport en cours de validité. COMPTE SIA OBLIGATOIREMENT OUVERT !!

Rappel: avec votre licence ou permis de chasse vous pouvez détenir sans limite de nombre des armes de catégorie C.

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Répétons le ! L’armurerie Flingus Maximus à Paris et partout en France est là aussi pour de le rachat de collections d’armes et militaria, vos estimations d’armes, vos questions armes dans les successions et héritage. Contactez votre armurier préféré via notre formulaire de contact ou à [email protected]