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Sehr schöner Schweizer Revolver Modell 1882 (und nicht 1882-29!) – Kal. .7.5 Schweizer – Militärwaffe aus dem Arsenal von Bern – » W+F Bern » – Waffe 2. Art von 1916 – Nur 17.255 Waffen – Sehr guter Zustand und Kategorie D! – TBE

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75002 Paris, Frankreich
5
ID: 10338714
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
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Details

Originalsprache
Französisch
Kategorie
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Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 10 Stunden

Beschreibung

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Kammerung in 7.5 x 23mm ist der Schweizer Ordonnanzrevolver von 1882 wahrscheinlich einer der wenigen Fälle weltweit, in denen das Kaliber der Ordonnanz-Kurzwaffe festgelegt wurde, bevor dieselbe Nation das Kaliber ihrer Ordonnanz-Langwaffe bestimmte. Bei dieser handelte es sich natürlich um das berühmte Schmidt-Rubin-Gewehr Modell 1889 im Kaliber 7.5 x 53.5mm GP 1890, den Stammvater einer erhabenen Reihe wunderschöner Geradezugwaffen.

Bis dahin waren unsere Schweizer Freunde mit den Revolvern Modell 1872 und 1878 im Kaliber 10.4mm ausgerüstet, dem gleichen Kaliber wie ihre Vetterli-Gewehre. Ende des 19. Jahrhunderts hatten sie das Glück, zwei große Persönlichkeiten in ihren Reihen zu haben, die die Schweizer Rüstungsindustrie und sogar die Geschichte der modernen Rüstung insgesamt prägten.

Unsere beiden Gefährten waren nicht nur sehr versiert in der Funktionsweise von Waffen, sondern auch in Ballistik und Munition. Der eine war Rudolf Schmidt (1832-1898), der sich etwas mehr auf Waffen konzentrierte, der andere Eduard Rubin (1846-1920), der sich etwas mehr auf Munition spezialisierte. Kurz gesagt: ein hervorragendes, sich perfekt ergänzendes Duo.

Der Erste gründete und leitete neben seinen brillanten Erfindungen im Bereich Verschluss und Fertigungsprozesse das berühmte Arsenal von Bern, die Waffen Fabrik Bern. Der Zweite war ein visionärer Ballistiker, der die Zukunft kleinkalibriger Militärmunition voraussah (die heute jeder verwendet!). Neben seiner innovativen Verwendung von TNT in Artilleriemunition war er vor allem der Erfinder des Mantelgeschosses, des berühmten „Full Metal Jacket“ – eine Erfindung, die uns wohl noch eine Weile erhalten bleibt …

Ein so perfektes Duo, dass die Gewehre und Karabiner des Schmidt-Rubin-Systems, deren Namen nun für immer miteinander verbunden sind, mit ihrer 7.5-mm-Munition der Schweizer Armee von 1889 bis 1958 (immerhin!) gute Dienste leisteten und uns heute noch in allen Schützenvereinen hierzulande Freude bereiten.

Es lebe die Schweiz, die Glück nicht nur in Form von Schokolade und Emmentaler verbreitet!

Und unser heutiger Revolver, der Schweizer Ordonnanzrevolver Modell 1882, war das erste vollständige Produkt dieser schönen Zusammenarbeit – der Ursprung, die Ursuppe, wenn man den Vergleich mit der Evolution der Arten bemühen möchte, der Munition des Schmidt-Rubin-Systems.

Der Schweizer Revolver 1882 ist das Ergebnis von Rudolf Schmidts Überlegungen zu den Modellen 1872 und 1878 im Kaliber 10,40mm.

Er hielt den Revolver 1878 für zu schwer (über 1 kg ohne die ohnehin schweren Patronen), zu voluminös und langsam nachzuladen. Auch von seiner schweren Munition war er nicht überzeugt.

Vor allem wusste er von Eduard Rubins Arbeiten an einem bereits ummantelten Geschoss mit nur 9 mm, einer Munition, die ab 1881 erprobt wurde und deren Flugbahn sehr vielversprechend war.

Tatsächlich hatte Rubin mit einer ummantelten Patrone begonnen, um die wiederkehrenden Probleme mit Ablagerungen durch Schwarzpulver zu lösen (rauchloses Pulver, das „verwendbar“ war, gibt es erst seit 1884).

Im Laufe seiner Arbeit erkannte Rubin, dass ein Revolver im Kaliber 9 mm mit ummanteltem Geschoss und kurzem Lauf beim Auftreffen dieselbe oder sogar eine bessere ballistische Leistung erzielen konnte als ein Revolver im Kaliber 10.4mm mit gehärtetem Bleigeschoss und langem Lauf. Schmidt teilte diese Einschätzung bald. Ein leichteres (und schnelleres) Geschoss hatte beim Auftreffen und Eindringen mehr Energie als ein schwereres, flog deutlich flacher und ermöglichte als Sahnehäubchen, die Gesamtgröße der Waffe zu verringern. Auch an ihrer Endwirkung bestand kein Zweifel.

Aus ihrer Arbeit ging dieser ursprüngliche Vorläufer der berühmten GP90 im Kaliber 7mm für das Gewehr 1889 hervor: eine Revolverpatrone ebenfalls im Kaliber 7mm, mit einer gestreckteren Flugbahn und höherer Durchschlagskraft als die 10.40 des Revolvers 1878. Aus der Forschung zu Ablagerungen war eine ballistische Entdeckung geworden. Die 7.5x23R Modell 1882 für den gleichnamigen Revolver war geboren.

Die ursprünglichen 7.5x23R-Patronen hatten ein Geschoss aus Blei mit …
Es handelt sich um eine vollständige Ummantelung aus … Spezialpapier. Dieses Papier wurde kurz darauf durch eine Wachsschicht ersetzt, die das Blei überzog. 1886 wurde ein neues Geschoss eingeführt, diesmal mit einem Vollmantel aus Kupfer. Es verbesserte die Ballistik der Patrone noch weiter. Eine echte „Full Metal Jacket“ war geboren!

Allerdings war sie für Schwarzpulver gedacht. Erst 1887 gelang es den Schweizern, rauchloses Schießpulver auf Basis von Schießbaumwolle zu beherrschen. Damit konnten die Schweizer Revolver 1882 auf rauchloses Pulver umgestellt werden. In ihrer Variante mit „Papierumhüllung“ wurde die Munition außerdem noch sehr lange in zivilen Waffen verwendet.

Beachte, dass dieses Kaliber mit den schwedischen, belgischen, luxemburgischen, serbischen und norwegischen Varianten der 7,5-mm-Nagant-Revolverpatrone M1887 kompatibel ist. Und das aus gutem Grund.

Denn all diese Nationen interessierten sich in unterschiedlichem Maße für das Schweizer Kaliber und die Waffe und entwickelten daraus einige ihrer Ordonnanzwaffen. Das spricht für die Qualität des Schweizer Revolvers 1882, der übrigens auch in Belgien von der Privatindustrie gefertigt wurde und 1887 als Sieger aus dem schwedischen Auswahlverfahren für eine neue Faustfeuerwaffe hervorging.

Es ist außerdem möglich, .32 S&W Long-Munition im Schweizer Revolver 1882 zu verschießen. Wenn du die Hülsen wiederverwenden möchtest, ist es allerdings besser, sie aus gekürzten und kalibrierten 32-20-Hülsen herzustellen.

Für die Konstruktion der Waffe selbst orientierte sich Schmidt am besten Revolver seiner Zeit: dem französischen Chamelot-Delvigne-Revolver, der 1873 von der französischen Armee eingeführt wurde. Die Waffe war modern, sowohl Single- als auch Double-Action – damals eine Neuheit (der berühmte Colt SAA 1873 war es nicht!), äußerst robust und vor allem dank der berühmten Abadie-Ladeklappe leicht nachzuladen.

Wer diesen Mechanismus nicht kennt: Er entsprang der lebhaften Fantasie des französischen Ingenieurs Ismaël Issac Abadie, eines Kommunarden, der nach Belgien ins Exil ging, nachdem er in Frankreich wegen seiner Beteiligung am Abriss der Vendôme-Säule 1871 zur Deportation in eine befestigte Anlage verurteilt worden war!

Deshalb wurde das Patent 1877 in Belgien angemeldet und der Mechanismus wird manchmal als belgisch bezeichnet …

Wird die rechts hinter der Trommel angebrachte Ladeklappe mit einer einfachen Daumenbewegung geöffnet, wird der Hahn entkoppelt, sofern er nicht gespannt ist. Durch Betätigen des Abzugs lässt sich die Trommel dann drehen, ohne den Hahn zu bewegen, und möglicherweise ein Schuss abgeben. Nun muss nur noch bei jedem Betätigen des Abzugs der Ausstoßerstab bedient werden, um die leeren Hülsen deutlich schneller auszuwerfen. Anschließend wird der Vorgang fortgesetzt und die Trommel mit neuen Patronen geladen.

Dadurch wird das Nachladen erheblich beschleunigt. Lange Zeit war dieses System die beste Alternative zur ausschwenkbaren Trommel, die sich damals noch in den Kinderschuhen befand. Es wurde übrigens beibehalten und auch bei vielen anderen Ordonnanzrevolvern verwendet, sogar bei deutlich späteren Modellen wie dem österreichischen Rast und Gasser 1898.

Eine kleine Anekdote am Rande: Nachdem Abadie im Mai 1879 begnadigt worden war, beeilte er sich, sein Patent zu verkaufen und in seine Heimat zurückzukehren.

Der Schweizer Revolver 1882 verfügt außerdem über eine verbesserte Visierung mit Kimme und Korn, verglichen mit dem französischen Modell 1873. Sie erinnert an die Visierung, die später bei unserem nationalen Modell 1892 eingeführt wurde. Die Geschichte der Waffentechnik besteht sowohl aus zahlreichen gegenseitigen Kopien und schrittweisen Verbesserungen als auch aus völlig neuen Innovationen. Die Visierung des Schweizer Revolvers 1882 ist besonders angenehm.

Besonders originell ist, dass unser Oberst Schmidt seinen Revolver mit einem Anschlagschaft ausstattete – eine Idee, die später unter anderem bei zahlreichen der ersten Ordonnanz-Selbstladepistolen der Geschichte aufgegriffen wurde. Das Stahlgehäuse dieses Anschlagschafts endet in einem federbelasteten Haken, der in eine Öse greift. Sie befindet sich am Ende des Revolverrahmens unter dem Griff, oberhalb des …
Griffbügelring.

Obwohl dieser abnehmbare Anschlagschaft 600 Gramm wiegt und offiziell für Offiziere empfohlen wurde, wurde er kaum gekauft und noch seltener benutzt – man sieht ihn fast nie. Kurioserweise wurde die Aussparung im Griffstück zum Befestigen dieses Anschlagschafts dennoch bis zum Modell 1882/1929 (im Jahr 1932!) in die Waffen gefräst. Erst bei dieser letzten Weiterentwicklung der Waffe wurde sie endlich weggelassen. Die Aussparung im Griffstück wurde also noch fast 50 Jahre lang gefertigt, obwohl sie niemand mehr benutzte …

Die wichtigsten Verbesserungen, die Oberst Schmidt während der Produktion der Waffe einführte, waren eine Schutzplatte gegen Verschmutzung, die links am Rahmen hinter der Trommel angebracht wurde, ein zylindrischer Absatz am achteckigen Lauf, der das Festziehen des Laufs im Rahmen und die Einstellung der senkrechten Ausrichtung des Korns erleichterte, sowie Verstärkungen des Stegs oberhalb der Trommel, da einige Fälle von Brüchen dieses Stegs vor der Trommel gemeldet worden waren.

Der in Frankreich sehr bekannte Schweizer Revolver 1882/1929 ist lediglich die endgültige Vereinfachung unseres heutigen 1882 für rauchschwaches Pulver. Er wurde ab 1929 eingeführt und hatte vereinfachte Holzgriffschalen, einen runden statt achteckigen Lauf und keine Aussparung mehr zur Befestigung des oben erwähnten Anschlagschafts.

Vom 1882/1929 wurden von 1933 bis Juni … 1946 insgesamt 18.218 Exemplare hergestellt (zusätzlich zu 2.000 zivilen Exemplaren, parallel zur Schweizer Luger). Das mag im Vergleich zur modernen Luger überraschen, die in der Schweiz bereits seit 1900 im Dienst war. Es erklärt sich jedoch durch den ausgeprägten Sinn unserer Schweizer Freunde für den sparsamen Umgang mit öffentlichen Geldern und durch die deutlich einfachere Herstellung und Zerlegung des 1882 im Vergleich zur erhabenen Luger. Der inzwischen häufiger anzutreffende 1882/1929 fällt in die Kategorie B, während unser guter alter 1882 in Kategorie D geblieben ist.

Unser schöner sechsschüssiger Revolver 1882 von Oberst Schmidt im Kaliber 7,5 mm wurde am 5. Mai 1882 vom Bundesrat offiziell als Ordonnanzwaffe für Offiziere nicht berittener Truppen eingeführt. Offizieren bestimmter Truppengattungen wie den Radfahrern oder Gebirgstruppen wurde er kostenlos ausgegeben. Offiziere anderer Waffengattungen mussten ihn aus eigener Tasche zum Preis von 60 % der Herstellungskosten kaufen, also für 27 Schweizer Franken (natürlich in Gold) der damaligen Zeit. Die Kavallerieoffiziere behielten dagegen ihren alten 1878. Ab 1900 und vor allem ab 1906 wurde all das zwar weitgehend, aber nur teilweise durch die P00 und später die P00/06 von George Luger ersetzt.

Neben dem sehr seltenen Anschlagschaft gibt es auch einen äußerst seltenen Schweizer Revolver 1882 mit verbreitertem, verlängertem und verstärktem Griffbügelring für Offiziere der Radfahrtruppen (337 Exemplare, von denen viele später wieder auf den strikten 1882-Standard zurückgebaut wurden). Auch er ist ein echtes Schweizer Bergdahu!

Auf dieser Grundlage ist der Schweizer Revolver 1882 in seinem innovativen Kaliber 7.5x23R eine hervorragende, sehr moderne und wirksame Waffe. Eine der besten aus der Generation der letzten Ordonnanzrevolver vor der Einführung der Pistole in den Armeen.

Und diese Schweizer Fertigungen sind in Verarbeitung und Passgenauigkeit einfach hervorragend. Prächtige Waffen, die begehrt sind, weil sie viel seltener sind als ihre europäischen Pendants, die oft in deutlich größeren Stückzahlen für viel größere Armeen hergestellt wurden.

 

Unser heutiges Exemplar ist ein sehr schönes Beispiel für den Schweizer Revolver 1882 des zweiten Typs.

Neben seinem sechskantigen Lauf erkennt man den zweiten Typ sofort an seinen schönen Griffschalen aus gestreiftem Nussbaumholz. Der erste Typ hat dagegen Griffschalen aus gehärtetem schwarzem Gummi, das eigentlich Guttapercha ist (ein absolut isolierender und wasserabweisender Latex aus Malaysia, der in den 1880er-Jahren sehr beliebt war).

Dieser sechskantige Lauf ist das entscheidende Merkmal, an dem man den 1882 (erster oder zweiter Typ) sofort von seinem Nachfolger, dem Revolver 1882/192 … unterscheiden kann.
9, der einen runden Lauf hat (und immer mit Holzgriffschalen sowie ohne Möglichkeit, einen Pistolengriffschaft zu befestigen).

Insgesamt wurden nur 37.255 Revolver des Modells 1882 (nicht 1929) produziert, beide Typen zusammengenommen. Zum Vergleich: Von den französischen Revolvern Modell 1873 wurden etwa 340.000 Stück hergestellt. Der Schweizer Revolver wurde also grob gesagt neunmal seltener produziert. Die letzten Exemplare des Modells 1882 wurden im November 1932 gefertigt, bevor 1933 das Modell 1882/1929 eingeführt wurde.

Von den rund 37.255 Revolvern des Modells 1882 entfielen knapp 20.000 Exemplare auf den Typ 1 mit schwarzen Gummigriffschalen. Die folgenden 17.255 Stück wurden mit Holzgriffschalen ausgestattet. Die Holzgriffschalen unseres Exemplars sind einfach perfekt und weisen keinerlei Gebrauchsspuren auf. Wunderschön!

Unsere Waffe trägt die Nummer „19963“. Sie gehört also zu den allerersten Exemplaren, die mit diesen berühmten Holzgriffschalen ausgestattet wurden, die widerstandsfähiger sind als die Griffschalen aus Guttapercha des Typs 1. Sie wurde 1916 in einem friedlichen, idyllischen Land geboren – zu einer Zeit, als nur 450 km entfernt täglich 900 Franzosen bei Verdun starben.

Die Waffe wurde nach der Dienstzeit ihres Besitzers nicht zivilisiert oder privatisiert, wie man dort sagt, denn ich habe weder am Rahmen noch am Abzugsbügel ein eingeschlagenes P gefunden, das darauf hindeuten würde. Das ist meiner Meinung nach ein Pluspunkt.

Die Waffe ist vollständig nummerngleich.

Wie beim französischen Modell 1892 tragen die Teile fortlaufende Nummern, die der Reihenfolge beim Zerlegen und Zusammenbauen entsprechen. 17 Zulieferer arbeiteten für das Arsenal Bern, den nahezu alleinigen Hersteller des Modells 1882. Wie es sich für die Schweiz gehört, wurden alle zugelieferten Teile bei der Lieferung von den Kontrolleuren in Bern geprüft und mit dem kleinen Schweizer Kreuz versehen. Das ist auch bei unserem Exemplar der Fall.

Die Verarbeitung ist einfach hervorragend, mit perfekten Passungen.

Die Teile mit der französischen Gelbbrünierung haben diese größtenteils noch erhalten. Die wunderschöne Brünierung ist zu 95 % vorhanden, mit einigen wenigen leichten Oxidationsspuren am Ausstoßer (der nie brüniert war, was das erklärt) und einem kleinen Fleck am Trommelkörper, der auf meinen Nahaufnahmen stark übertrieben wirkt. Einige Kratzer oben am Rahmen, wahrscheinlich vom Tragen im Holster. Ansonsten ein sehr schönes Exemplar. Wirklich.

Auch die Mechanik ist perfekt. Der Abzug ist straff, aber klar definiert, die Federn sind sehr kräftig und in einwandfreiem Zustand. Die Waffe wurde nicht oft geschossen.

Die Trommelkammern und der Lauf sind hervorragend. Letzterer ist spiegelblank und hat sehr schöne, scharfkantige Züge. Man könnte sich fragen, ob er in seinem Leben überhaupt schon einmal eine Schwarzpulverpatrone verschossen hat …

Kein übermäßiges Spiel und kein übermäßiger Trommelspalt. Perfekte Verriegelung. Ich wünschte, ich wäre mit 109 Jahren noch in diesem Zustand!

Kurz gesagt: eine schöne Waffe in insgesamt sehr gutem Zustand.

Unterm Strich ein sehr gutes Stück und eine erstklassige Ergänzung für eine schöne Sammlung europäischer Ordonnanzrevolver oder Waffen der Kategorie D.

Waffe der Kategorie D gemäß CSI: gültiger Identitätsnachweis, Personalausweis oder Reisepass erforderlich

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zuvor vom Nationalen Beschussamt Saint-Étienne beschossen, der einzigen Stelle, die berechtigt ist, Beschusszertifikate für den Schießgebrauch auszustellen. (Beschreibung in Originalsprache anzeigen)
Chambré en 7.5 x 23mm, le revolver d’ordonnance Suisse de 1882 est probablement l’un des seuls cas au monde où la définition du calibre de l’arme de poing réglementaire ait précédé celle du calibre de l’arme d’épaule adopté par une même nation, l’arme d’épaule étant bien entendu le fameux fusil Schmidt-Rubin modèle 1889 chambré en 7.5 x 53.5mm GP 1890, et père d’une auguste lignée de magnifiques armes à culasse linéaire.

Jusque là équipés de revolvers modèle 1872 et 1878 en 10.4mm, calibre identique à celui de leurs fusils Vetterli, nos amis suisses eurent la chance de compter dans leurs rangs à la fin du XIXème siècle, deux grandes figures qui ont façonné l’industrie de l’armement helvète et même l’histoire de l’armement moderne tout court.

Nos deux compères, tous deux très compétents en fonctionnement d’armes mais également en balistique et munitions, sont pour le premier, Rudolf Schmidt (1832-1898), un peu plus orienté armes et le second, Eduard Rubin (1846-1920), lui un peu plus orienté munitions. Bref, un excellent tandem très complémentaire.

Le premier, outre ses inventions brillantes en matière de culasse et de processus de production, fondera et dirigera le fameux Arsenal de Berne ou Waffen Fabrik Bern. Le second, balisticien visionnaire dans l’avenir des munitions militaires de petit calibre (c’est ce que tout le monde utilise aujourd’hui!), et outre son utilisation novatrice du TNT dans les munitions d’artillerie, sera surtout le concepteur de la balle blindée, la fameuse « full metal jacket », une invention appelée à durer un peu…

Un tandem si parfait que les fusils et carabines du système Schmidt-Rubin, désormais associés nominalement pour l’éternité, avec leur munitions en calibre 7.5 mm qui ont fait le bonheur de l’armée helvète de 1889 … à 1958 (quand même!), font toujours aujourd’hui notre bonheur à nous dans tous dans les clubs de tirs hexagonaux.

Vive la Suisse qui ne dispense pas le bonheur que sous forme de chocolat et d’Emmenthal !

Et c’est notre révolver de ce jour, le modèle réglementaire suisse 1882 qui fut le premier produit complet sorti de cette belle collaboration, élément initial, bouillie originelle pour filer la comparaison avec l’évolution des espèces, des munitions du système Schmidt-Rubin.

Le révolver 1882 suisse est le fruit des réflexions de Rudolf Schmidt sur les modèles 1872 et 1878 en 10,40mm.

Celui-ci jugeait le revolver 1878 trop lourd (plus de 1kg sans les munitions elles-mêmes lourdes), trop encombrant en volume, lent à recharger et n’était pas convaincu par sa munition poids lourd aussi.

Il était surtout au courant des travaux d’Eduard Rubin sur une balle, déjà chemisée, en 9 mm seulement, munition essayée dès 1881 et très prometteuse dans sa trajectoire.

En réalité, Rubin était parti sur une munition chemisée pour trouver une solution aux problèmes récurrents d’encrassement avec les poudres noires (la poudre sans fumée « utilisable » ne date que de 1884).

C’est chemin faisant que Rubin réalisa qu’un revolver en 9mm à balle chemisée et à canon court était capable d’avoir les mêmes performances balistiques à l’impact, voire mieux, qu’un revolver en 10.4mm à plomb durci et à canon long. Schmidt ne fut pas long à partager son constat. Un projectile plus léger (et plus rapide) possédait une énergie supérieure à un projectile plus lourd au moment de l’impact et de la pénétration, suivait une trajectoire bien plus plane et permettait, cerise sur le gâteau, de réduire le gabarit général de l’arme la tirant. Leur létalité terminale ne faisait aucun doute en plus.

De leur travaux résulta cet enfant originel de la fameuses GP90 en 7mm pour le fusil 1889, une munition de revolver en 7mm aussi, à la trajectoire plus tendue et plus pénétrante que la 10.40 du revolver 1878. D’une recherche sur l’encrassement, on était passé à une découverte balistique. La 7.5x23R modèle 1882 pour le revolver éponyme était née.

Les cartouches 7.5x23R d’origine comportaient un projectile en plomb avec un revêtement complet en… papier spécial. Ce papier fut peu après remplacé par une cire recouvrant le plomb. En 1886, un nouveau projectile, cette fois-ci à chemise pleine en cuivre, fut introduit dans l’armée suisse améliorant encore la balistique de la cartouche. Une vraie « full metal jacket » était née!

Mais pour de la poudre noire. Ce n’est qu’en 1887 que la poudre vive en fulmicoton sera maitrisée par les suisses permettant de passer les revolvers suisses 1882 à poudre vive. Dans sa variante « à emballage papier » la munition fut, par ailleurs, fort longtemps utilisée dans des armes civiles.

Noter bien que ce calibre est compatible avec les variantes suédoise, belge, luxembourgeoise, serbe et norvégienne de la cartouche de revolver 7,5 mm Nagant M1887. Et pour cause.

Car toutes ces nations ont été, à des degrés divers, intéressés par le calibre et l’arme suisse et en ont tiré quelques unes de leurs armes réglementaires. C’est dire la qualité de l’arme 1882 suisse qui fut d’ailleurs aussi fabriquée en Belgique par l’industrie privée et est sortie première du concours suédois de sélection d’une nouvelle arme de poing en 1887.

Il est par ailleurs possible de tirer de la munition en .32 S&W Long dans le revolver 1882 suisse même s’il est préférable (si on veut récupérer les étuis) de fabriquer les étuis sur la base de 32-20 raccourcis et recalibrés.

Pour concevoir l’arme elle-même, Schmidt est reparti du meilleur révolver de l’époque à sa naissance, le revolver français Chamelot-Delvigne adopté par l’Armée française en 1873. L’arme était moderne, à la fois simple et double action, une nouveauté à l’époque (le célèbre Colt SAA 1873 lui ne l’est pas!), redoutablement solide, et surtout facile à recharger grâce à la fameuse portière Abadie.

Pour ceux ne connaissant pas ce mécanisme, il est le fruit de l’imagination fertile de l’ingénieur français Ismaël Issac Abadie, un communard exilé en Belgique après avoir été condamné en France à la déportation en enceinte fortifiée pour sa participation à la démolition de la Colonne Vendôme en 1871!

C’est pour cela que le brevet a été déposé en Belgique en 1877 et qu’il est parfois présenté comme belge…

L’ouverture d’une portière placée coté droit en arrière de barillet, d’un simple geste du pouce, déconnecte le chien lorsque ce dernier est désarmé. La pression de la queue de détente permet alors de faire tourner le barillet sans actionner le marteau et de possiblement faire feu. Il ne reste alors qu’à actionner la tige d’éjection à chaque pression de la détente pour accélérer considérablement l’éjection des étuis vides puis continuer la manœuvre en introduisant cette fois des cartouches nouvelles dans le barillet.

La vitesse de rechargement s’en trouve donc très sensiblement améliorée et constituera longtemps la meilleure alternative au barillet basculant encore dans les limbes à cette époque. Ce système sera d’ailleurs conservé et repris sur nombre d’autres révolvers réglementaires même bien plus tardifs comme le Rast und Gasser 1898 autrichien par exemple.

Pour la petite histoire, gracié en mai 1879, notre Abadie se dépêcha de vendre son brevet et de rentrer dans sa mère-patrie.

Le revolver suisse 1882 est également doté d’un système hausse guidon amélioré par rapport au 1873 français et qui n’est pas sans rappeler celui qui sera adopté par la suite sur notre 1892 national. L’histoire de l’armement est faite autant de nombreuses copies dans tous les sens par améliorations cumulées que d’innovations pur sucre. La prise de visée du 1882 suisse en est d’ailleurs des plus agréables.

Notons, extrême originalité, et idée qui sera reprise notamment sur nombre des premiers pistolets semi-automatique règlementaires de l’histoire que notre Colonel Schmidt dotera son revolver d’un étui-crosse. La carcasse en acier de cet étui-crosse se termine par un crochet à ressort qui pénètre dans une agrafe qui se trouve à l’extrémité de la carcasse sous la crosse du revolver au dessus de l’anneau de calotte.

Pesant 600 grammes et pourtant officiellement recommandé aux officiers, cette crosse amovible n’a guère été achetée et encore moins utilisée et on ne le voit presque jamais. Curieusement, le logement aménagé dans la calotte de la crosse pour fixer cet étui-crosse continuera néanmoins à être usiné sur les armes jusqu’au modèle 1882/1929 (en 1932!), ultime évolution de l’arme où il sera enfin supprimé. Ce logement de crosse continuait jusqu’alors à être fabriquée alors que personne ne l’utilisait depuis près de 50 ans…

Les principales améliorations apportées par le colonel Schmidt en cours de production de l’arme seront l’adjonction d’une plaque de protection contre les salissures posée en rempart en coté gauche de carcasse derrière le barillet, l’adjonction d’un épaulement cylindrique sur le canon octogonal permettant un serrage simplifié du canon dans la carcasse et un réglage plus facile de la verticalité du guidon et des renforcements de l’entretoise au-dessus du barillet car quelques cas de ruptures de cette entretoise en avant de barillet avaient été signalés.

Le très connu en France revolver suisse 1882/1929 n’est que la simplification poudre vive définitive de notre 1882 de ce jour, adopté à partir de 1929 avec des plaquettes bois simplifiées, un canon rond au lieu d’être octogonal et une suppression du logement de fixation d’étui crosse signalé ci-dessus.

Ce 1882/1929 a, lui, été produit à 18.218 exemplaires (plus 2.000 civils parallèlement au Luger suisse), de 1933 à juin…1946 ! Ce qui peut surprendre comparé au moderne Luger déjà en service en Suisse depuis 1900 mais s’explique par un sens inné de l’économie des deniers publics chez nos amis suisses et par la bien plus grande simplicité de production et de démontage du 1882 comparée au Seigneur Luger. Devenu plus courant, ce 1882/1929 est en catégorie B quand notre bon vieux 1882 est lui resté en catégorie D.

Notre beau revolver 1882 du colonel Schmidt en six coups et au calibre 7,5 mm sera officiellement adopté par le Conseil Fédéral le 5 mai 1882 comme arme d’ordonnance pour les officiers des troupes non montées. Il a été distribué gratuitement aux officiers de certaines troupes comme les cyclistes ou troupes alpines. Les officiers des autres armes devront l’acheter sur leurs deniers personnels à 60% du prix de fabrication soit 27 fr suisses (or évidemment) de l’époque. Les officiers de cavalerie, eux, conservèrent leur vieux 1878. Tout ce beau monde sera quand même largement, mais partiellement seulement, remplacé à partir de 1900, et surtout de 1906, par le P00 puis le P00/06 de George Luger à partir de 1900.

A noter qu’outre l’étui crosse très rare, il existe un rarissime révolver suisse 1882 à anneau de calotte élargi, allongé et renforcé pour les officiers des troupes cyclistes (337 exemplaires dont beaucoup ont été remis ensuite au stricte standard 1882). Un dahu des montagnes helvètes lui aussi !

Sur cette base, dans son novateur calibre 7.5x23R, le revolver suisse 1882 constitue une excellente arme très moderne et efficace. Une des meilleures parmi la génération des derniers revolvers réglementaires avant l’arrivée du pistolet dans les armées.

Et ces fabrications suisses sont juste superbes en finitions et ajustages. Des armes splendides et recherchées car bien plus rares que leurs homologues européennes produites bien souvent à beaucoup plus d’exemplaires pour de bien plus grosses armées.

 

Notre exemplaire de ce jour est un très beau représentant du revolver suisse 1882 du second type.

Outre son canon hexagonal, on le reconnait immédiatement le second type à ses belles plaquettes de noyer tigré. Le 1er type possède lui des plaquettes de caoutchouc noir durci qui est en fait du Gutta Percha (un latex de Malaisie absolument isolant et hydrofuge très populaire en ces années 1880).

Ce canon hexagonal est le critère fondamental de reconnaissance immédiate du 1882 (1er ou second type) comparé à son successeur le révolver 1882/1929, qui lui, est à canon rond (et toujours à plaquettes de crosse bois et sans possibilité de fixation de la crosse pistolet).

Seuls 37.255 révolvers du 1882 (pas 1929), 1er et second types confondus, ont été produits. Cela se compare, par exemple, à environ 340.000 revolvers français 1873 produits. 9 fois moins en gros pour le suisse. Les derniers exemplaires du 1882 on été produits en novembre 1932 avant l’arrivé du 1882/1929 en 1933.

Sur ces 37.255 révolvers 1882 environ, le 1er type à plaquettes de caoutchouc noir représente un peu moins de 20.000 exemplaires les 17.255 suivant s’étant vus pourvu de plaquettes bois. Les plaquettes bois de notre exemplaire sont justes parfaites et sans marques de manipulation aucune. Très belles !

Notre arme porte le numéro « 19963 ». Il s’agit donc d’un tout premiers exemplaires à avoir été pourvu de ces fameuses plaquettes bois, plus résistantes que celles de gutta percha du 1er type. Il est né en 1916 dans un paisible pays bucolique au moment où, à 450 km de là à peine, 900 français mouraient par jour à Verdun.

L’arme n’a pas été civilisée ou privatisée comme on dit là-bas après le temps de services de son propriétaire car je n’y ai pas trouvé de P frappé en carcasse ou pontet l’indiquant. C’est un plus à mon sens.

L’arme est intégralement mono-matricule.

Ses pièces, comme pour le 1892 français, portent un numéros d’ordre afférent à l’ordre de démontage / remontage des pièces. Il faut savoir que 17 sous-traitants ont travaillé pour l’Arsenal de Bern, le fabricant quasi unique des 1882. Organisation suisse oblige, toute les pièces sous-traitées étaient contrôlées à la livraison par les contrôleurs de Berne qui y apposaient la petite croix helvétique. C’est le cas sur le notre.

La fabrication est juste splendide avec des ajustements parfaits.

Les pièces recouvertes de jaune paille, à la française, le portent encore en bonne partie et le bronzage, magnifique, est présent à 95% avec quelques rares traces de légère oxydation en tige d’extraction (jamais bronzée ceci explique cela) et un poil en barillet très exagérées par mes photos en gros plan. Quelques griffures en sommet de carcasse probablement liées à un port en étui. Autrement un très bel exemplaire. Vraiment.

La mécanique est parfaite aussi. Détente ferme mais nette avec des ressorts très fermes en parfait état. Il n’a pas beaucoup tiré.

Les chambres et le canon sont splendides. Ce dernier est miroir avec de très belles rayures très « coupantes ». A se demander s’il a déjà avalé une cartouche à poudre noire dans sa vie…

Aucun jeu ou entrefer d’usage excessif. Indexation parfaite. Je voudrai bien être dans le même état à…109 ans !

Bref ici une belle arme en TBE global.

In fine, une très bonne pièce et une addition de 1er choix à une belle collection de revolvers réglementaires européens ou d’armes de catégorie D. 

 

Arme de catégorie D au CSI : pièce d’identité, CNI ou passeport,  en cours de validité obligatoire

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