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Seltene Colt 1911 Pistole (nicht 1911 A1!) – Der ursprüngliche Mythos! – Militärwaffe von 1918 – Kal. .45 ACP – Schöne Originalbrünierung zu 80% ohne Oxidation – Sehr schöne Markierungen – Lauf in gutem Zustand – Mechanik einwandfrei – Griffschalen, Schrauben, Magazin in Übereinstimmung und TBE – Seltenes Originalholster von 1918 als Bonus – BE+!

2.500 €
Erwerbsscheinpflichtig
75002 Paris, Frankreich
13
ID: 10338726
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Marke
Colt
Produkt
Colt 1911
Kategorie
Erwerbsberechtigung
Erforderlich - Was darf ich kaufen?
Kaliber
.45Auto
Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
nicht lieferbar

Aktualität

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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 9 Stunden

Beschreibung

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Wie Johnny auf dem Cover eines Albums gesagt hätte, auf dem man ihn verschwitzt und mit angespannten Muskeln bei einem Armdrücken mit einem süßen Baby im Stil eines amerikanischen Filmtrucker sieht: nicht einfach …

Schon schwer zu finden. Mir fällt es ja bereits schwer, schöne Colt 1911 A1 aus dem Zweiten Weltkrieg in sehr gutem Zustand und zu 100 % original aufzutreiben. Und dann erst diese hier …

Er ist ein kleiner Pariser, ja sogar ein Nachbar. Er war schon immer in derselben Familie – sehr nette Leute – und hat Umzüge und die Wechselfälle des Lebens überstanden. Zum ersten Mal steht er nun zum Verkauf. Maitre Flingus hat ihm in seiner Höhle Unterschlupf gewährt, um ihm ein schlimmeres Schicksal zu ersparen. Ihr kennt alle seine Liebe zu schönen Waffen, die Geschichte erzählen.

Den Colt 1911 muss man eigentlich nicht vorstellen (obwohl …).

Trotzdem gebe ich ein paar Hintergrundinformationen zur Waffe „im Allgemeinen“, damit sich das vorliegende Stück einordnen lässt.

Vor allem ist es eines der frühen Modelle. Ein 1911, kein „1911 A1“.

Genau diese Variante zog 1917 mit den Sammies in Europa in den Kampf. Die Version, die man überall sieht, ist der „1911 A1“. Sie wurde erst 1926 eingeführt und diente der US Army bis zur Operation auf der Insel Grenada 1982. Der 1911 A1 brachte außerdem eine Vielzahl ziviler Varianten hervor. Erst 1985 wurde er – zum Bedauern vieler – durch die M9 ersetzt, eine militarisierte Beretta 92. Ein italienischer Coup.

Wie unterscheidet man also diesen „1911“ vom „1911 A1“, also von den „gängigen“ Modellen?

Nun, das Korn des klassischen „1911 A1“ ist deutlich dicker als beim ursprünglichen 1911, wie unserem. Auch sein Hammer und sein Beavertail sind deutlich länger als bei unserem 1911. Der Abzug des 1911 A1 ist dagegen deutlich kürzer als der des 1911. Und ein Detail, das auf den ersten Blick auffällt: Der 1911 A1 hat hinten am Abzugsbügel eine abgerundete Aussparung im Griffstück, die beim ersten 1911 fehlt.

Der einzige interne Unterschied ist der anders geformte Schlagbolzen des A1. Das war’s.

Ansonsten sind die allgemeine Form, das Kaliber und die Magazinkapazität gleich. Munition und Magazine sind vollständig austauschbar. Du kannst ein neues ziviles Magazin von 2025 in diese Waffe einsetzen. Sie wird dir sagen, dass sich die Oberflächen der Magazine seit ihrer Jugend stark verändert haben, aber es wird funktionieren.

Unsere Waffe ist also ein 1911 und kein A1. Das ist schon deutlich seltener.

Die Tests, die zur Einführung dieser allerersten Version der legendären Waffe führten, begannen 1906. Auslöser war eine ganz besondere Erfahrung.

1899 beschlossen die Philippinen eines schönen Morgens, den USA „ein bisschen zum Spaß“ den Krieg zu erklären, obwohl sie erst seit wenigen Monaten von Spanien (1898), ihrer früheren Kolonialmacht, unabhängig waren. Natürlich ist das ein (schlechter) Scherz.

Die USA hatten lediglich versucht, eine provisorische Regierung nach ihrem Willen einzusetzen, ohne unsere Sieger über die Spanier zu konsultieren, die international bereits als legitime Regierung anerkannt waren. Außerdem drohte Amerika mit einer Invasion, um zu zeigen, dass es den Vertrag von Paris von 1898 nicht anerkenne, der die Unabhängigkeit der Philippinen besiegelte – obwohl die USA ihn selbst unterzeichnet und ratifiziert hatten.

Zwar hatten die USA den Philippinen geholfen, sich von Spanien unabhängig zu machen, doch nur, um sie anschließend umso besser kontrollieren zu können. Sie betrachteten ihre Herrschaft über die Philippinen als strategisch wichtig und die Filipinos als Volk als unfähig zur Unabhängigkeit.

Kaum unabhängig, hatten die Filipinos in Wirklichkeit keine andere Wahl, als sich einer neuen Kolonialmacht zu unterwerfen oder gegen sie zu kämpfen. Und die war alles andere als unbedeutend.

Sie entschieden sich für den Kampf statt für die Schande, trotz des völlig ungleichen Kräfteverhältnisses. Mit äußerster Tapferkeit kämpften sie gegen diesen furchterregenden und äußerst brutalen Gegner.

Dieser Krieg, der sich in der amerikanischen Geschichtsschreibung von Februar 1 erstreckt.
899 bis Juli 1902, dauerte sie tatsächlich 14 Jahre! Sie war schrecklich (vielleicht 1 Million Tote laut den Demonstranten; 200.000 laut der Polizei, dazu zahlreiche Hungersnöte, Massaker, Vergewaltigungen und standrechtliche Hinrichtungen …).

Ihre wichtigste geopolitische Folge war der Beginn einer neuen internationalen Ära: des amerikanischen Interventionismus in seiner militärischen Form.

In der Praxis stießen die Amerikaner vor allem im Süden des Landes auf den fanatischen Widerstand der muslimischen Moros und der katholischen Pulahan, die ihnen bis Ende 1913 das Leben schwer machten.

In diesen Dschungelkämpfen gegen Krieger, die von der Energie der Verzweiflung angetrieben wurden, war die Standardseitenwaffe der US-Armee der doppeltwirkende Revolver Colt M1892 New Army & Navy im Kaliber .38 Long Colt. Die Einheimischen bevorzugten Angriffe mit Blankwaffen: Sie tauchten überraschend auf, suchten den Nahkampf und kämpften häufig unter dem Einfluss von Psychotropika, die ihnen jede Hemmung durch Angst und Schmerz nahmen.

In diesem ganz besonderen Konflikt galten der Colt 1892 und sein Kaliber .38 LC als unzureichend in ihrer Mannstoppwirkung. Die US-Armee verlangte daher eine schwere Seitenwaffe.

Das traf sich gut, denn ein gewisser John Moses Browning, damals Mitarbeiter von Colt, arbeitete seit 1900 mit all seinem Genie an der Entwicklung einer zuverlässigen halbautomatischen Waffe. Diese Waffe war bereits von der US Navy mit ihrem Colt Modell 1900 erprobt worden; der Versuch endete mit dem Kauf von 250 Waffen.

Die militärische halbautomatische Waffe – also eine zuverlässige Waffe unter Kampfbedingungen – steckte noch in den Kinderschuhen, und Brownings Genie sollte den Rest erledigen.

Bei diesen ersten militärischen Tests im Jahr 1900 war Brownings Colt 1900 gegen die Mauser C96 und die Mannlicher 1894 angetreten. Keine der Waffen wurde ausgewählt, doch Armee und Marine erkannten das Potenzial der Waffe genau.

Einige Exemplare gelangten dennoch auf die Philippinen, und diese ersten Erfahrungen führten zum Colt 1902. Er war nichts anderes als ein bereits verbesserter Colt 1900, aber weiterhin im Kaliber .38 ACP. Ein bemerkenswertes Modell mit traumhaftem Design, das heute sehr begehrt ist – ebenso wie sein Vorgänger, der 1900.

Auch der Colt 1902 wurde getestet, doch die Militärs blieben hinsichtlich der Haltbarkeit und Zuverlässigkeit der Pistole im Vergleich zum Revolver skeptisch. Die aus den Philippinen eingehenden Beschwerden über die Schwäche des Kalibers .38 – und zwar beim damals noch recht neuen Colt 1892 – bestärkten die Ansicht, dass man angesichts einer neuen, noch zu verbessernden Technologie abwarten sollte.

Dennoch ermutigte die Einführung der Pistole bei ausländischen Armeen, etwa der Schweizer Armee mit der Luger, dazu, die Bemühungen fortzusetzen.

1904 entwickelte Browning eine stärkere Patrone im Kaliber .41, um der militärischen Kritik an der mangelnden Leistung der .38 entgegenzuwirken. Das Endprodukt rückte langsam näher.

Bei diesen Tests kam Browning außerdem auf die passende Idee, Colonel John Taliaferro Thompson, den Verantwortlichen für Small Arms bei der US-Armee (ja, genau, den Vater der berühmten Thompson von Al Capone und den US Marines im Jahr 1927), eine brandneue Patrone aus seinem überaus produktiven Geist testen zu lassen: die .45 ACP. Bei dieser Gelegenheit hatte Browning seine Pistole auf dieses Kaliber angepasst.

Die Colt-Pistole Modell 1905 im Kaliber .45 ACP, die bereits stark an eine Colt 1911 erinnert, war geboren.

Begeistert erklärte Thompson kurzerhand, dieses Kaliber sei ein Geschenk des Himmels. Weitere Tests mit mehreren Waffen würden auf Grundlage dieses Kalibers durchgeführt, und die US-Armee – verkörpert durch seine starke Persönlichkeit – wolle nichts hören, was unter der gefürchteten .45 ACP liege.

So schrieb im Januar 1906 der Generalquartiermeister, General B. G. Crozier, eine Ausschreibung für eine halbautomatische Militärwaffe im Kaliber .45 ACP aus, die alle amerikanischen Streitkräfte ausrüsten sollte. 18 Unternehmen meldeten sich, doch nur sechs wurden für die 1907 stattfindenden Tests ausgewählt. Und drei von ihnen …
Nur drei überstanden die erste Phase der Einsatzerprobung. Da wurde ordentlich ausgesiebt!

Wer waren diese drei Überlebenden? Nun, allesamt Legenden ihrer Art.

Zuerst Savage mit der bemerkenswerten, aber vielleicht zu komplexen 1907 in .45 ACP, dann Browning mit seiner erneut überarbeiteten Colt 1905, aus der die prächtige Colt 1907 in .45 ACP wurde – erstmals mit der berühmten Griffsicherung, einer weiteren Erfindung von Saint John Browning. Und schließlich die gefürchtete deutsche Firma DMW mit ihrem nicht minder gefürchteten Vertreter George Luger, der eigens für diesen Anlass mit seiner P06 in .45 ACP antrat.

Zwischen Schussserien auf galoppierende Pferde und einem regelrechten Massaker an Milchkälbern, mit dem sichergestellt werden sollte, dass die .45 ACP tatsächlich mehr als nur Fliegen töten konnte, war der härteste Test, mit derselben Waffe 5.000 Schuss hintereinander abzufeuern. Aus einsatztaktischer Sicht völlig unrealistisch und durch nichts zu rechtfertigen (obwohl … Korea, um 1950 …), aber trotzdem ein echter technischer Test.

Der gute George Luger hatte nur 746 speziell für seine Waffe angepasste Patronen mitgebracht. Sie war für 9 Para ausgelegt und ohne viele vorherige Tests auf das berühmte Kaliber .45 umgestellt worden. Mit den amerikanischen .45-ACP-Patronen häuften sich die Störungen.

Es ist mehr als wahrscheinlich, dass Luger eine absolut zuverlässige Luger in .45 ACP für diese Tests hätte entwickeln können. Doch die US-Armee war damals im Vergleich zu den europäischen Armeen geradezu winzig, und dieser Markt galt als zu klein, um noch mehr darin zu investieren.

DMW und Luger warfen also das Handtuch. Schade, denn ich hätte gern eine Lulu in .45 ACP gehabt! Es gibt welche aus verschiedenen Fertigungen – darunter die äußerst seltenen Exemplare aus diesen Tests – und sogar exotische zeitgenössische US-Fertigungen, aber sie sind selten.

Die Savage 1907 hatte dagegen nur 37 Störungen, was viel über ihre Qualität aussagt. Leicht verändert und im Kaliber 7,65 wurde sie 1915 von der französischen Armee bestellt und bewährte sich bestens.

Oft wurde behauptet, Colt sei bei diesen Tests bevorzugt worden, um eine zu 100 % amerikanische Produktion bei einem renommierten US-Hersteller sicherzustellen. Das ist möglich, ja sogar wahrscheinlich.

Aber man muss auch sagen, dass die schließlich von unserem Saint John Browning entwickelte Waffe … keinerlei Störungen hatte! Null. Perfekt.

Selbst wenn sie heiß war und einfach in kaltes Wasser getaucht wurde, schoss sie sofort weiter. Und sie feuerte 6.000 Schuss ab! Ihr Ruf für Robustheit nahm seinen Anfang.

Nach den Truppentests und einigen Verbesserungen wurden aus der Colt 1907 die Colt 1909 und 1910, die weiteren Tests unterzogen wurden. Die Waffe wurde am 29. März 1911 endgültig unter der Bezeichnung Colt M1911 . eingeführt.

Bei der ersten Bestellung orderte die Armee 31.344 Exemplare. Damit machte die Waffe in jenem Jahr ein Drittel des Umsatzes von Colt aus. Die Legende war geboren.

Unsere Colt 1911, noch keine A1, erlebte dennoch die Schrecken der Kämpfe – und zwar die härtesten.

Ihr erster Einsatz im Gefecht war 1913, in den allerletzten Kämpfen gegen die philippinischen Moros.

Ihr erster ernsthafter Einsatz war 1916 in Mexiko, wo sie den Männern des späteren Generals Patton gegen Pancho Villa diente. Patton, der stets einen sehr cowboyhaften Stil pflegte, schaffte es übrigens, sich in einem mexikanischen Saloon mit seiner 1911 in den Fuß zu schießen. Daraufhin verabscheute er Selbstladepistolen und bestritt alle seine späteren Feldzüge mit zwei 1873 Peacemaker-Revolvern mit Elfenbeingriffschalen am Gürtel, die zu seiner goldenen Legende beitrugen. Aber es waren immer Colts.

Doch die wichtigste Waffentat unserer 1911, noch keine A1, in dieser frühen Phase ihrer Laufbahn und in dieser ersten Ausführung, war ihr Einsatz in Frankreich von 1915 bis 1918.

Sie war bei der britischen Royal Flying Corps im Kaliber .455 Eley eingeführt (5.000 geliefert, 10.000 bestellt), bei den Franzosen, die zwischen Mai 1915 und Januar 1916 ebenfalls 5.000 Stück für ihre Panzerbesatzungen und Flieger bestellten, und sogar in Russland über England. Vor allem aber wurde sie von vielen der 53.402 Amerikaner getragen, die während der wenigen Mo
stammen aus ihrem Einsatz im Ersten Weltkrieg.

1926 leicht verändert und zum ikonischen Colt 1911 A1 weiterentwickelt, erstreckte sich seine militärische Karriere über alle Teile der Welt und alle Lager. So wurde er im 20. Jahrhundert zum Inbegriff der halbautomatischen Kampfpistole.

Eine Ikone – vielleicht die einzige, die es im kollektiven Gedächtnis mit der Luger P08 aufnehmen kann.

 

Unser seltener Colt 1911 von heute ist typisch für die Kriegsproduktion von 1918. Seine Seriennummer (340 258) ordnet ihn einer Produktion aus dem Sommer 1918 zu.

Ursprünglich waren die Colt-Pistolen wie die zivilen Modelle brüniert, mit einer schwarzen Brünierung und bläulichem Schimmer (ich kann gar nicht oft genug betonen, dass „blued“ auf Englisch „brüniert“ und nicht „bläulich“ bedeutet, auch wenn das Wort von der ursprünglichen Farbe der Brünierung stammt – ein klassischer falscher Freund im Englischen). Ab etwa der Nummer 312.000 erhielten die Militär-Colts eine „Black Army“-Brünierung am Verschluss – eine einfachere, schwärzere, aber immer noch recht glänzende Brünierung.

Das Griffstück war dagegen parkerisiert, auch wenn diese „Parkerisierung“ nichts mit unserer heutigen zu tun hat und eher einer grünlicheren, matten Brünierung ähnelt.

Das trifft auf unsere Waffe zu: Sie gehört zu den ersten, die diese neue Oberflächenbehandlung erhielten. Sie hat 85 % ihrer Originalbrünierung bewahrt. Insgesamt ist das ziemlich gut, wenn nicht sogar besser.

Die Brünierung ist vor allem oben am Verschluss und an der Mündung etwas abgenutzt (vom Tragen im Holster); auf der rechten Seite des Verschlusses fehlen außerdem kleine Stellen. Die Brünierung hat hier ihre Schutzfunktion erfüllt, denn die Waffe weist keinerlei Oxidation oder Orangenhaut auf (keine „Krater“ oder Metallverluste). Für eine bald 107 Jahre alte Waffe ist das schon mehr als gut. Es ist sogar ziemlich selten.

Ein anderer hätte sie vielleicht etwas „aufgehübscht“, damit sie neuer und „verkaufsfördernder“ wirkt, aber ich nicht. Ich finde, dass diese selten gewordene Waffe mit 85 % ihrer Originalbrünierung und ohne Oxidation so bleiben sollte, wie sie ist. Man muss meine Meinung nicht teilen. In diesem Fall empfehle ich, sie komplett neu brünieren zu lassen, denn das Metall ist noch sehr gut poliert und weist keine Beschädigungen auf. Eine Aufarbeitung, die sie „wie neu“ aussehen lässt, ist also problemlos möglich. Aber ich mag es nicht, eine Waffe zu verfälschen.

Insgesamt also sehr gut erhalten, trotz der fehlenden Brünierung. Sie wurde vor allem lange im Holster getragen.

Colt 1911 aus den Jahren 1914–1918 auf dem Markt sind oft deutlich weniger schön als dieses Exemplar. Aber ihr wisst ja, dass Maître Flingus bei Zustandsbewertungen ziemlich streng ist. Mir ist lieber, dass ihr bei der Lieferung positiv überrascht seid als umgekehrt.

Ein weiterer Beleg für den guten äußeren Zustand: Alle Hersteller-, Kaliber- und Patentmarkierungen sind klar und gut lesbar – überhaupt nicht abgenutzt. Auch das Fohlen sitzt an der richtigen Stelle für eine 1911, nicht A1! Das heißt, hinten am Verschluss auf der linken Seite. Im Laufe der Geschichte der Colt-Pistolen hat sich das Pferdchen nämlich ziemlich oft bewegt. Hier sitzt es für die Epoche an der richtigen Stelle.

Natürlich trägt sie die Markierungen „United State Property“ und „Model of US Army 1911“. Sie ist eine echte Militärwaffe, die im Feldzug eingesetzt wurde. Top!

Auf dem Griffstück, hinter dem Abzugsbügel, trägt die Waffe einen wunderschönen, klaren und durch die Kimme gut sichtbaren Abnahmestempel mit Adlerkopf.

Diese nummerierten Stempel (normalerweise tragen sie die Initialen des Inspektors) haben unter US-Sammlern für reichlich Diskussionen gesorgt. Bis heute weiß man nicht, wer diese „nummerierten“ Inspektoren waren. Wahrscheinlich wurden sie nur für den Kriegsbedarf eingestellt. Unser Exemplar trägt den Stempel „S14“.

Man findet aber auch die Nummern S11, S15, S5 und S8. Andere nummerierte Inspektorenstempel finden sich auf Smith & Wesson-Pistolen aus dem Krieg (S2, S24 und S6). Das ist ein einzigartiger Fall in der Geschichte der Colt-Militärwaffen und typisch für Waffen aus dem Jahr 1918 (S14 wurde auch auf Colt-Waffen aus dem späten Jahr 1917 gefunden).

Die Griffschalen sind die originalen Militärgriffschalen aus leicht rötlich schimmerndem, typisch amerikanischem braunem Nussbaumholz. Sie sind in ausgezeichnetem Zustand.
t, sehr gut erhalten, kaum abgenutzt und mit nur wenigen Gebrauchsspuren. Sehr schön. Auf jeden Fall schöner als viele 1911, sogar A1, die mir schon begegnet sind.

Die Schrauben wurden benutzt, sind voll funktionsfähig und keineswegs festgefressen. Sehr guter Zustand. Besser noch: Es sind die originalen. Ich habe sie ausgebaut, um mich davon zu überzeugen. ISO-9001-Gewinde gab es damals noch nicht, und außerdem ist es kein metrisches Gewinde. Hervorragend!

Die zerlegte Waffe ist innen wie außen im gleichen Zustand – insgesamt schön und ohne Oxidation oder Orangenhaut. Sie ist nur sehr schmutzig, daher empfehle ich eine vollständige Zerlegung und anschließend ein mindestens dreitägiges Bad in etwas wie WD40, einschließlich des Laufs.

Mechanisch ist sie in hervorragendem Zustand – funktioniert und lässt sich problemlos zerlegen – sauberer Schlag – kräftiger Verschlussrücklauf. Die Rückholfeder ist noch so straff wie bei einem jungen Mann (ich werde anzüglich, es ist nach 23 Uhr und die Helden sind müde). Tadellos.

Der Lauf ist matt und weist am Grund der Züge leichte Oxidation auf. Er ist gut, wenn nicht sogar besser, und jedenfalls deutlich besser als der Durchschnitt dessen, was ich bei diesen Waffen schon gesehen habe. Meister Flingus ist bei Zustandsbewertungen immer streng, aber so bin ich nun mal.

Dieser Lauf wurde vermutlich seit sehr langer Zeit nicht mehr gereinigt. Ich empfehle, ihn 72 Stunden in Bore Tech Inc. einzuweichen (ich kann die Vorzüge dieses Produkts, an dem ich keinerlei Anteile besitze, gar nicht oft genug betonen). Die Züge sind weiterhin gut sichtbar und klar ausgeprägt. Das ist das Wichtigste. Ich habe keinen Zweifel, dass sie gut oder sogar sehr gut schießen wird.

Vor allem ist es aber tatsächlich ihr originaler Lauf. Das sollte man beim Kauf einer 1911 ohne A1 überprüfen. Warum?

Man muss nämlich wissen, dass die Colt 1911 aus dieser Produktionsserie von Colt (1918 gab es auch einige Remington, nicht viele, aber immerhin) alle kleine „P“- und „R“-Markierungen am Lauf tragen – das R ist schwer zu erkennen, aber es ist direkt unter dem P und etwas nach links versetzt.

Dieser Lauf ist also kein Ersatzlauf (auch seine Bearbeitung ist typisch, wenn man ein wenig Erfahrung und ein geschultes Auge hat), denn viele Betrüger haben seltene Colt aus dem Ersten Weltkrieg zu horrenden Preisen mit Ersatzläufen statt der Originalläufe verkauft …

Kaliber .45 ACP, natürlich mit sieben Schuss.

Das Magazin ist das bekannteste Colt-Modell – in der ersten Hälfte bläulich brüniert (mit 90 % der Originalbrünierung), oben verfärbt und deutlich mit „Colt 45. Auto“ markiert. Diese Kaliberangabe kam erst nach dem Ersten Weltkrieg.

Entgegen einem regelmäßig über „Radio Stand“ verbreiteten Mythos sind die Colt-Magazine aus der Zeit von 1911 bis 1919 NICHT alle zweifarbig (durch Flammhärtung des oberen Teils). Es gibt mindestens acht Typen, darunter das berühmte zweifarbige Modell. Die Feder ist schön straff und das Magazin voll funktionsfähig.

Zu dieser sehr schönen und inzwischen äußerst seltenen Waffe gehört außerdem ihr Originalholster.

Ein sehr schönes Lederholster von G & K (Graton & Knight), einem Unternehmen aus Worcester, Massachusetts, das die US-Armee bis 1962 mit Lederwaren belieferte.

Auch dieses Holster ist eindeutig von 1918! Es gehört zu dieser Waffe. Mit seinen großen Messinghaken aus der Zeit, in sehr gutem Zustand, fällt es garantiert nicht vom Gürtel und sorgt auf dem Schießstand für einen ganz besonderen Auftritt …

Es fehlt nur eine kleine Lederschnur, um das Holster eng am Bein zu halten. Nähte und Druckknöpfe sind in einwandfreiem Zustand. Graton & Knight stellte 1918 wirklich solide Ware her.

Allein ist es problemlos etwa 150 Euro wert, aber ich möchte es nicht von der Waffe trennen, mit der es in den Schützengräben war und mit der es so lange zusammengelebt hat. Deshalb verkaufe ich es zusammen mit der Waffe, ohne dafür mehr zu verlangen – unter der Bedingung, dass du es eines Tages, falls du es weiterverkaufst, zusammen mit diesem Holster anbietest.

Kurz gesagt: eine außergewöhnliche Waffe mit ihrem Colt-typischen 1911-Profil aus der Zeit vor 1926, selten und noch in gutem bis sehr gutem Zustand (viele sind nach meinen Maßstäben „ruiniert“ – ich kann Orangenhaut nur sehr schlecht ertragen).
(auch lokalisiert) – eine auf dem Markt seltene Waffe, unendlich viel seltener als eine A1 aus dem Zweiten Weltkrieg, die sich zufällig im selben Zustand befände.

Diese erste militärische Variante der 1911 ist ein erstklassiges Sammlerstück für Sammler von Waffen aus dem Ersten Weltkrieg oder von Colt. Der wahre Beginn des Mythos der Colt 1911 als Ordonnanzwaffe, die von einem der härtesten Konflikte der Geschichte erzählt. Wenn du nur eine militärische Colt 1911 besitzen solltest, dann genau so eine.

 

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Comme aurait dit Johnny en couverture d’un album où on le voit, en sueur, tous muscles saillants, faire un bras de fer avec un gentil bébé style camionneur américain de film : pas facile …

Pas facile à trouver déjà. Déjà que j’ai bien du mal à “loger” de beaux Colt 1911 A1 de la seconde guerre mondiale en très bel état et 100% d’origine. Alors ceux-là…

C’est un petit parisien, et même un voisin. Il était dans la même famille depuis toujours – des gens charmants – et a survécu aux déménagements et aux aléas de la vie. Il est pour la première fois sur le marché. Maitre Flingus lui a offert l’hospitalité de sa grotte pour lui éviter un sort plus tragique. Vous connaissez tous son amour des belles armes qui racontent l’histoire.

On ne présente pas le Colt 1911 (quoique…).

Mais je fournirai néanmoins quelques éclaircissements sur l’arme “en général” qui serviront à situer la présente pièce.

Surtout, et déjà, c’est un des premiers. Un 1911 pas un “1911 A1”. 

C’est bien cette variante là qui est partie combattre en Europe avec les Sammies en 1917. La version que l’on voit partout est la “1911 A1”.  Elle n’a été adoptée qu’en 1926 et elle servira l’US Army jusqu’à l’opération sur l’île de la Grenade en 1982. La 1911 A1 a donné lieu en outre depuis à une myriade de variantes civiles. Il ne sera abandonné, à contre cœur par beaucoup, qu’en 1985 pour le M9, Un Beretta 92 militarisé. Un hold-up à l’Italienne.

Comment donc distinguer ce “1911” du “1911 A1”  c’est à dire des plus “communs”?

Et bien, le guidon du classique “1911 A1” est sensiblement plus épais que sur le 1911 d’origine comme le notre. Son marteau et sa queue de castor sont aussi sensiblement plus longs que sur notre 1911. La détente du 1911 A1 est en revanche nettement plus petite que celle du 1911 et, détail visible au premier coup d’œil, le 1911 A1 possède une découpe arrondie sur la carcasse en arrière du pontet alors que cette découpe est absente du premier 1911.

La seule différence interne est le percuteur de forme différente sur le A1. Voilà.

Sinon même forme générale, même calibre et même capacité. Noter que munitions et chargeurs sont parfaitement interchangeables. Vous pouvez rentrer un chargeur civil neuf de 2025 dans celui-là. Il vous dira que les finitions des chargeurs ont bien changé depuis sa jeunesse mais ça fonctionnera.

Notre arme est donc un 1911 et pas un A1. C’est déjà nettement moins courant.

Les essais qui ont mené à l’adoption de cette toute première versions de cette arme mythique ont commencé en 1906. Suite à un retour d’expérience un peu particulier.

En 1899, Les Philippines ont décidé un beau matin de déclarer la guerre aux USA « pour voir un peu » alors qu’elles n’étaient indépendantes de l’Espagne (1898), leur puissance coloniale initiale, que depuis quelques mois seulement. Évidement, c’est une (mauvaise) plaisanterie.

Les USA avaient juste essayé de créer un gouvernement provisoire à leur botte sans prendre l’avis de nos vainqueurs des espagnols déjà reconnus internationalement comme le gouvernement légitime. L’Amérique menaçait en prime de débarquer pour signifier qu’elle ne reconnaissait pas le Traité de Paris de 1898 qui entérinait l’indépendance des Philippines qu’elle avait pourtant signé et ratifié.

Certes les USA avaient aidé Les Philippines à se rendre indépendantes de l’Espagne mais c’était pour mieux les contrôler ensuite, considérant leur domination sur Les Philippines comme d’intérêt stratégique et les philippins, en tant que peuple, comme inaptes à l’indépendance.

A peine indépendants, les Philippins n’avaient en réalité aucun autre choix possible que de se soumettre ou de combattre une nouvelle puissance coloniale. Et pas la moindre.

Entre la guerre et le déshonneur, ils choisirent le combat en dépit de la totale disproportion des forces. Ils combattirent avec une extrême bravoure cet adversaire redoutable et d’une extrême violence.

Cette guerre, qui, dans l’historiographie américaine s’étale de février 1899 à juillet 1902, dura en réalité 14 ans ! Elle fut terrible (1 million de morts peut-être selon les manifestants; 200.000 selon la Police, avec force famines, massacres, viols, exécutions sommaires…).

Son effet géopolitique essentiel fut de marquer le début d’une nouvelle ère internationale: l’interventionnisme américain dans sa version militaire.

Pratiquement, les américains se heurtèrent notamment dans le sud du pays à une résistance fanatique des peuples Moros musulmans et Pulahan catholiques qui leur menèrent la vie dure jusque la fin de 1913.

Dans ces combats de jungle face à des guerriers portés par l’énergie du désespoir, l’arme de poing standard US était le revolver Colt M1892 New Army & Navy à double action en calibre .38 long Colt. Les autochtones, eux, étaient friands d’assaut à l’arme blanche, surgissant par surprise, recherchant le corps à corps, et combattant fréquemment sous l’effet de psychotropes leur enlevant toute inhibition de peur et de douleur.

Dans cette lutte très particulière, le Colt 1892 et son calibre 38LC furent jugés d’un pourvoir d’arrêt insuffisant. L’US Army réclama donc de l’artillerie lourde en arme de poing.

Cela tombait bien car un certain John Moses Browning, alors collaborteur de Colt, travaillait de tout son génie depuis 1900 au développement d’une arme semi automatique fiable. Cette arme avait déjà donné lieu à un essai par l’US Navy avec son Colt modèle 1900, essai qui s’était conclu par l’achat de 250 armes.

L’arme semi automatique militaire (donc fiable en conditions de combat) en était à ses balbutiement et le génie de Browning allait faire la suite.

Lors de ces premiers essais militaires de 1900, le Colt 1900 de Browning avait été confronté au Mauser C96 et au Mannlicher 1894. Aucune arme ne fut retenue mais l’armée pris, avec la marine, une exacte conscience du potentiel de l’arme.

Quelques exemplaires échouèrent tout de même aux Philippines et ce premier retour d’expérience conduisit au Colt 1902. Qui n’est rien d’autre qu’un Colt 1900 déjà amélioré mais toujours en 38ACP. Modèle remarquable, d’un dessin de rêve, fort recherché aujourd’hui au demeurant comme son papa le 1900.

Le Colt 1902 fut lui aussi testé mais les militaires restaient méfiants sur la durabilité et la fiabilité du pistolet par rapport au révolver. Les plaintes relatives à la faiblesse du calibre 38 continuant à remonter des Philippines au sujet du pourtant récent Colt 1892 renforçaient l’idée qu’il fallait attendre et voir devant une technologie nouvelle à perfectionner.

Néanmoins, l’adoption du pistolet par des armées étrangères comme la Suisse avec le Luger incitait fortement à poursuivre les efforts.

En 1904, Browning développa une cartouche plus costaude en calibre .41 pour faire face aux critiques militaires sur insuffisance de la 38. On se rapprochait à pas de loup du produit final.

D’autant plus que lors de ces essais, Browning trouva fort à propos de faire essayer au colonel John Taliaferro Thompson, responsable Small Arms pour l’US Army  (oui, oui, le père de la fameuse Thompson d’Al Capone et des Us marines en 1927.) une toute dernière munition sortie de son prolifique cerveau: la 45 ACP. Browning avait à cette occasion modifié son pistolet pour ce calibre.

Le Pistolet Colt 1905, en 45ACP, qui ressemble déjà furieusement à un Colt 1911, était né

Enthousiasmé, Thompson déclara tout net que ce calibre était providentiel. Que de nouveaux essais seraient menés entre plusieurs armes à partir de ce calibre et que l’US Army, prise en la personne de sa forte personnalité, ne voudrait rien entendre qui ne soit en dessous de la redoutable 45.ACP.

C’est ainsi qu’en janvier 1906 le Général en Chef de l’Intendance, le général  B.G. Crozier lança un appel d’offre pour une arme semi automatique militaire chambrée en 45 ACP qui équiperait l’ensemble des force américaines. 18 entreprise répondirent “présent” et mais seules six furent sélectionnées pour les essais à tenir en 1907.  Et trois seulement survécurent à la première phase de tests opérationnels. Ça écrémait dur !

Qui sont ces trois survivants ? Et bien, tous des légendes dans leur genre.

Savage, d’abord, avec son remarquable mais peut-être trop complexe 1907 en 45 ACP, Browning revenu avec son Colt 1905 à nouveau modifié et devenu le splendide Colt 1907 en 45 ACP doté pour la première fois de la fameuse sécurité de poignée (encore une invention de Saint John Browning) et, enfin, la redoutable firme allemande DMW avec son non moins redoutable représentant, George Luger, arrivé avec son P06 spécialement chambré en 45 ACP pour l’occasion.

Entre des séries de tirs sur chevaux au galop suivi d’un génocide de veaux de lait visant à s’assurer que la 45ACP arrivait bien à tuer autre chose que des mouches, l’essai le plus violent consista à tirer d’affiler 5.000 coups avec la même arme. Ce qui opérationnellement est parfaitement sur réaliste et ne correspond à rien (quoique, en Corée, vers 1950… ) mais un vrai test technique quand même.

Le beau George Luger n’avait apporté que 746 munitions spécialement adaptées à son arme, conçue pour le 9 para, mise au point sans beaucoup d’essais préalables au fameux calibre 45. Avec les 45 ACP américaines, les incidents se multiplièrent.

Il est plus que très probable que Luger aurait pu développer un Luger en 45 ACP parfaitement fiable pour ces essais. Mais l’armée US était alors parfaitement ridicule en taille comparée aux armées européennes et ce marché fut jugé insuffisant pour y investir plus.

DMW et Luger jetèrent donc l’éponge. Dommage, car j’aurai bien aimé avoir un Lulu en 45 Acp ! Il en existe, de diverses fabrications (ceux, rarissimes, de ces essais déjà) y compris d’exotiques fabrications US contemporaines, mais c’est rare.

Le Savage 1907, lui, ne souffrit que 37 incidents ce qui en dit long sur ses qualités. Légèrement modifié, et en 7,65,  il fut commandé par l’Armée française en 1915 et donna toute satisfaction.

On a beaucoup dit que Colt avait été favorisé lors de ces essais afin d’assurer une production 100% US chez un producteur de renom US. C’est possible, et même probable.

Mais il faut dire aussi que l’engin enfin mis au point par notre Saint John Browning ne subit… aucun incident ! Zéro. Parfait.

Même brûlant et simplement plongé dans l’eau froide, il repartait illico. Et lui tira 6.000 coups! Sa réputation de robustesse commençait.

Après les essais en unités et quelques améliorations le Colt 1907 devint les Colt 1909 et 1910 qui subirent quelques essais supplémentaires. L’arme fut définitivement adoptée le 29 mars 1911 sous le nom de Colt M1911 .

Commandé par l’armée à 31.344 exemplaires pour la première commande, il assura le tiers du chiffre d’affaire de Colt cette année là. La Légende était née.

Notre Colt 1911 pas encore A1 connut tout de même la fureur des combats et les plus sévères.

Sa première utilisation opérationnelle date de 1913 durant les tout derniers combats contre les Moros philippins.

Son premier engagement sérieux fut de servir les hommes du futur Général Patton contre ceux de Pancho Villa en 1916 au Mexique. Patton, toujours au style très cowboy, trouva d’ailleurs le moyen de se tirer une balle dans le pied dans un saloon mexicain avec son 1911. Ce qui le conduisit à détester les automatiques et à faire toutes ses campagnes ultérieures avec les deux revolvers 1873 Peacemaker à crosse d’ivoire en ceinturon qui contribuèrent à sa légende doré. Mais toujours des Colts.

Mais son principal fait d’armes, à notre 1911 pas A1, en ce début de carrière et en cette première version, sera de combattre en France en 1915-1918.

Réglementaire dans le Royal Flying Corps anglais en calibre 455 Eley (5.000 livrés pour 10.000 commandés), chez les Français qui en commandèrent aussi 5.000 entre mai 1915 et janvier 1916 pour leur tankistes et aviateurs, et même en Russie via l’Angleterre, il a été surtout porté par nombre des 53.402 américains morts au combat pendant les quelques mois de leur intervention dans la première guerre mondiale.

Légèrement modifié en 1926 pour devenir l’iconique Colt 1911 A1, sa carrière militaire s’étendra sur tous les points du globe et dans tous les camps, pour devenir l’image même du pistolet semi-automatique de combat au XX° siècle.

Une icône, peut-être la seule à pouvoir faire le pendant, dans la mémoire des peuples, au Luger P08.

 

Notre rare Colt 1911 de ce jour est typique de la production de guerre de 1918. Son numéro de série (340 258) le situe dans une production de l’été 1918.

Initialement bronzés comme les commerciaux d’un bronzage noir à reflets bleutés (je n’insisterai jamais assez que “blued” en anglais veut dire “bronzé” et pas “bleuté” même si le mot vient de la couleur initiale des bronzages – faux amis classique de l’anglais), les Colt militaires furent bronzés en culasse d’un bronzage “black army”, un bronzage plus simple et plus noir mais encore assez brillant à partir du n° 312 mille environ.

Le bas de carcasse lui était parkérisée même si cette « parkerisation » n’a rien à voir avec les nôtres et ressemble plus à une sorte de bronzage plus vert et mat.

C’est bien le cas de notre arme, qui est donc une des premières à avoir reçu cette nouvelle finition. Elle a conservé 85% de son bronzage d’origine. C’est globalement pas mal ou mieux que mal.

Le bronzage est un peu usé plutôt en dessus de culasse et en bout de canon (port en étui) et manquant sous forme de petites tâches en coté droit en culasse seulement. Le bronzage a fait son boulot de protection ici car l’arme n’a en revanche aucune oxydation ni peau d’orange (aucun « cratère »/manque de métal). C’est déjà plus que bien pour cette arme de 107 ans bientôt. C’est même assez rare.

Un autre l’aurait peut-être « tamponné » un peu pour le rendre un peu plus neuf et « vendeur » mais pas moi. J’estime, moi, qu’à 85% de son bronzage d’origine et sans oxydation, cette arme devenue rare doit rester telle quelle. On est pas obligé de partager mon avis et, dans ce cas je suggère, de le re bronzer complètement car le métal est toujours très bien poli et sans accroc. On peut donc y faire sans problème y faire un travail le rendant « neuf ». Mais je n’aime pas dénaturer une arme.

Globalement donc plutôt très bien conservé en nonobstant les manques de bronzage. Il a surtout été porté longtemps en étui.

Les Colt 1911  de 1914-1918 sur le marché sont souvent bien moins beaux que celui-là mais vous savez que Maître Flingus est assez intraitable sur les états. Je préfère que vous ayez une bonne surprise à la livraison que le contraire.

Preuve supplémentaire de son bon état extérieur: tous les marquages de fabricant, calibre et de brevets sont bien nets et bien lisibles – aucunement usés et bien avec le Poulain à la bonne place pour un 1911 pas A1 !  C’est à dire en arrière de culasse coté gauche. Le canasson s’est en effet pas mal déplacé dans l’histoire des Colt. Et là, il est à sa bonne place pour l’époque.

Bien marqué “United State Property” et  “Model of US Army 1911 “évidement. C’est un vrai militaire qui a fait la campagne. Top!

L’arme porte en carcasse en arrière de pontet un magnifique poinçon de réception à la tête d’aigle bien net et bien visible à l’œilleton.

Ces poinçons chiffrés (normalement ils sont aux initiales de l’Inspecteur) ont fait couler des flots d’encre chez les collectionneurs US. On ne sait toujours pas qui furent ces inspecteurs “chiffrés”, probablement recrutés uniquement pour les besoins de la guerre : le notre est ”S14″.

Mais on peut trouver aussi dans le même cas: S11, S15, S5 et S8. Les autres inspecteurs chiffrés sont trouvés sur des Smith & Wesson de la guerre (S2, S24 et S6). C’est un cas unique dans l’histoire des colts militaires et propre aux armes de 1918 (S14 a été trouvé aussi sur des armes Colt de fin 1917).

Ses plaquettes sont les bonnes plaquettes militaires d’origines en noyer brun légèrement rougeoyant typiquement américain. Elles sont en excellent état, très saines, à peine usées et avec de rares traces de manipulations. Très belles. Plus belles en tous cas que sur nombre de 1911 même A1 que j’ai pu croiser.

Les vis, manipulées, sont parfaitement opérationnelles et nullement bloquées. BE+. Mieux ce sont les siennes. Je les ai démontées pour m’en assurer. Le pas iso 9001 n’existait pas et en plus c’est pas du pas métrique. Superbe!

L’arme démontée est dans le même état à intérieur qu’extérieurement – globalement belle et sans oxydation ou peau d’orange. Elle est juste très sale et je recommande un démontage totale suivi d’un bain d’au moins trois jours dans un truc genre WD40, canon compris.

Elle est dans un état mécanique superbe – fonctionnement et démontage sans aucun problème – Percussion bien nette –  rappel de culasse bien ferme. Le ressort récupérateur bande toujours comme un jeune homme (je deviens grivois, il est 23h passées et les héros sont fatigués). Impeccable.

Le canon est est terne avec des petites oxydations à fonds de rayures.  Il est bon voire mieux que cela et bien mieux, en tous cas, que la moyenne de ce que j’ai déjà vu sur ces armes. Maître Flingus est toujours dur sur les états mais on ne se refait pas.

Celui-là n’a jamais nettoyé sans doute depuis fort longtemps. Je conseille de le tremper 72 heures dans du Bore Tech Inc. (je ne répéterais jamais assez les vertus de ce produit dans lequel je n’ai aucune actions) Les rayures restent bien visibles et bien nettes. C’est l’essentiel. Je n’ai aucun doute qu’il tirera bien ou même très bien.

Mais, surtout, c’est bien le sien, de canon. C’est un point à vérifier quand on achète un 1911 pasA1. Pourquoi?

Il faut en effet savoir que les Colts 1911 de cette production de chez Colt (il y a eu aussi quelques Remington aussi en 1918, pas beaucoup mais quand même) portent, tous de petites lettres “P” et “R” en canon – Le R est mal venu mais il est bien là sous le P et un peu décalé à sa gauche.

Ce canon n’est donc pas un remplacement (son usinage aussi est typique quand on a un peu l’œil et l’habitude) car nombre d’aigrefins ont vendu de rares Colt de la première guerre mondiale à prix d’or avec des canons de remplacement de ceux d’origine…

Calibre 45 ACP, en sept coups évidemment.

Le chargeur est bien du modèle Colt le plus « médiatisé »– bronzé bleuté première moitié (avec 90% de son bronzage d’origine), décoloré en dessus et bien pas marqué “Colt 45. Auto”. Ce marquage de calibre ce sera bien après la première guerre mondiale.

Contrairement à une légende, régulièrement colportée sur les ondes de « Radio Stand », les chargeurs de Colt de la période 1911-1919 ne sont pas TOUS bicolores (par durcissement à la flamme de leur partie supérieure) et il en existe au moins 8 types dont le fameux bicolore. Son ressort est bien ferme et il est 100% opérationnel.

Cette très belle arme, désormais très très peu courante, nous est en plus venu avec son étui d’origine.

Très bel étui en cuir de fabrication G & K, (Graton & Knight), une boite de Worcester Massachusetts qui a fourni des pièces de cuir à l’armée US jusque 1962.

Celui-là est bien daté de 1918 aussi ! C’est celui de l’arme. Avec ses bons gros crochets laiton d’époque en TBE, il ne risque pas de tomber de votre ceinturon et vous donnera un genre certain au stand…

Ne manque qu’une petite cordelette de cuir pour bien plaquer l’étui à la jambe. Coutures et pressions sont en parfait état. On faisait du solide chez Graton & Knight en 1918.

Ça vaut dans les 150 euros sans problème tout seul mais je ne veux pas le séparer de l’arme avec laquelle il a fait les tranchées et avec qui il a vécu si longtemps. Donc je le vends avec l’arme sans rien demander de plus que si, un jour, vous le revendiez, ce soit avec cet étui.

 

Bref une arme exceptionnelle par son profil 1911 d’avant 1926 de fabrication maison Colt, par sa rareté et par son état encore bon à très bon (beaucoup sont « pourris » selon mes critères à moi qui ne supporte très mal la peau d’orange même localisée) – une arme rare sur le marché, infiniment plus rare qu’un A1 seconde guerre mondiale qui serait, par chance, dans le même état.

Cette première variante militaire du 1911 est une pièce de collection de premier choix pour un collectionneur d’armes de la première guerre mondiale ou de Colt. Le vrai début du mythe Colt 1911 réglementaire qui raconte un des conflit les plus dur de l’Histoire. Si vous ne devez avoir qu’un Colt 1911 militaire, c’est un bien un comme celui-là.

 

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