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Martial und sehr seltener Pistol Le Français Typ Armee des ersten Typs – Weniger als 600 produzierte Waffen – Kal. 9 Browning Long – Art Déco Perle – Bemerkenswerte Ausführungen – Originale, steife Brünierung – Perfekte Griffschalen – Spiegelkanal – Sehr angenehmer Abzug – Ein echtes französisches Parabellum – Museumszustand!

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75002 Paris, Frankreich
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ID: 10338834
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Marke
Browning
Kategorie
Erwerbsberechtigung
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Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
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Aktualität

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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 11 Stunden

Beschreibung

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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sollte alles elektrisch und vollautomatisch sein. Die Zukunft sollte aus fantastischen Maschinen bestehen, von brillanten Ingenieuren entworfen, nach höchsten Qualitätsstandards gefertigt und dazu bestimmt, den Menschen zu erheben.

Wenn es jedoch einen Bereich gab, in dem die Verbindung von Maschine, Konstrukteur und Handwerker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihren Höhepunkt erreichte, dann war es die Waffentechnik.

Ob bei Prototypen oder bei Waffen für die Massenproduktion und die Armeen: Ein solches Maß an technischer Raffinesse und Qualität war noch nie erreicht worden.

Eine Revolution in der Welt der Waffen: Die Browning 1906 und ihr Cousin aus dem Hause Colt brachten der Welt zu Beginn eines neuen Jahrhunderts eine neue Patrone und ein Konzept, das die Gerichtsberichterstattung und Nachttische noch lange beschäftigen sollte: die Taschenpistole im Kaliber 6,35 mm.

In Frankreich nahm die Manufacture d’Armes et de Cycles de Saint-Étienne die Herausforderung an. 1913 entstand in ihren Konstruktionsbüros ein weiteres Meisterwerk: die Pistole „Le Français“. Eine kleine halbautomatische Taschenpistole im Kaliber 6,35, ohne außenliegenden Hahn, mit unverriegeltem Verschluss, die nur im Double-Action-Modus funktionierte, mit abkippbarem Lauf und ohne dass man sie spannen musste. Eine moderne Lösung für die persönliche Verteidigung um 1910. Kein Vergleich mit der belgischen Vélodog-Klapperware. Eine Rakete im Vergleich zu einem Fahrrad.

Sowohl durch die Form ihrer Teile als auch durch ihre mechanischen Prinzipien ist die Pistole „Le Français“ eine brillante Waffe, die mehr als ein halbes Jahrhundert lang großen Erfolg haben und in zahlreichen Varianten aufgelegt werden sollte: die Taschenpistole Le Français von 1913, Le Français Type Policeman, Le Français-Le Champion mit langem Lauf, Le Français 7,65 (die letzte Variante ab 1950) und natürlich unser seltenes „Le Français Type Armée“ von heute.

Der Krieg von 1914 sorgte für zusätzliche Nachfrage nach diesen halbautomatischen Taschenpistolen. Viele Soldaten und Offiziere nahmen eine dieser Pistolen im Kaliber 6,35 oder 7,65 als Ergänzung zu ihrer Ordonnanzpistole 1892 mit. Dieser Trend war übrigens auch in den Reihen jener weit verbreitet, die mit den über Frankreich hereinbrechenden Hunnen verglichen wurden. Mehr als einer konnte sich mit ein paar gut platzierten Schüssen aus diesem kleinen Kaliber aus einer versteckt getragenen kleinen Selbstladepistole von seinem Gefangenenmacher befreien. „Das funktioniert auch bei Gänsen“, wird uns Erich Maria Remarque sagen …

Unsere „Le Français“ ist sicherlich die präziseste, zuverlässigste, originellste und am besten gefertigte Taschenpistole ihrer Klasse. Heute macht es großen Spaß, sie auf dem Schießstand zwischen zwei Einheiten mit den Glocks zu schießen, die selbst nicht viel zu erzählen haben.

Man kann verstehen, dass nach den vier Jahren intensiver Mobilisierung bei der Manu die Versuchung unwiderstehlich war, eine größere und „militärischere“ Version anzubieten.

Die „erste Armee der Welt“, wie sie sogar jenseits des Atlantiks genannt wurde, verfügte über eine durch vier Kriegsjahre grundlegend veränderte Organisation. Angesichts der durch diesen Konflikt ausgelösten Veränderungen und so, wie es der spätere General Patton für seine eigenen Truppen selbst ins Auge fasste, lag die Idee, jeden Soldaten mit einer Faustfeuerwaffe auszustatten, durchaus in der Luft. Was ist also zwischen 1919 und 1940 mit uns passiert?

Auch die Aufgaben und Einsatzbereiche der Faustfeuerwaffe hatten sich stark verändert. Sie war nicht mehr nur für das schicke Schinkenholster des Offiziers oder Gendarmen bestimmt. Künftig sollte zumindest jeder spezialisierte Soldat damit ausgestattet sein: Spezialartillerie (was wir heute Panzertruppe nennen würden), Flieger, Maschinengewehrschützen, Freikorps-Einheiten … Alle bereit, mit der Pistole in der Hand in den Nahkampf zu gehen, und ohne Bajonett am Ende einer Angelrute vom Typ Lebel. Vorbei die Zeit der roten Hosen!

Was die Faustfeuerwaffen betrifft, verfügte Frankreich 1918 über insgesamt fast eine Million achthunderttausend Waffen (hauptsächlich im Ordonnanzkaliber 8 mm und im Kaliber 7,65 Browning) und etwa zehn verschiedene Modelle. Es schien notwendig, hier etwas Ordnung zu schaffen.
Nachdem man zwischen 1914 und 1918 so ziemlich alles getestet hatte, was auf dem Markt war, und schmerzhafte Erfahrungen mit der Produktion „Made in Germany“ gemacht hatte, war 1919 klar, dass eine neue, weit verbreitete halbautomatische Pistole Teil des künftigen Rüstungsprogramms von 1921 werden musste. Dieses Programm sah außerdem die flächendeckende Einführung eines neuen halbautomatischen Gewehrs für alle und eines leichten Maschinengewehrs pro Infanteriegruppe vor.

Bei uns hatte der sehr patriotische Étienne Mimard (1862–1944), Mitbegründer der Manufacture française d’armes et de cycles de Saint-Étienne, noch einen Wunsch, der in seiner langen Erfolgsbilanz fehlte: eine Faustfeuerwaffe zu entwickeln, die von der französischen Armee übernommen würde. Die Gelegenheit, die das Programm von 1921 bot, ließ er sich nicht entgehen.

Zunächst dachte er ab 1921 daran, ein Modell „Policeman“ anzubieten – eine Variante seines Modells 1914 mit langem Lauf und geschütztem Schlagbolzen, weiterhin im Kaliber 6,35 mm Browning. Zu leicht. Abgelehnt.

Parallel dazu entstand am Reißbrett ein beispielloses Modell im Kaliber 9 mm. Die Prototypen, die dem STA vorgelegt wurden, und die ersten Exemplare, die von 1928 bis 1931 verkauft wurden, hatten einen außen vollständig glatten Lauf. Sie werden als 1. Typ bezeichnet. Ganz nebenbei erhielt eine „Kriegswaffe“ unbeabsichtigt auch den damals letzten Schrei: den Art-déco-Stil.

Anders als viele andere Militärpistolen, die meist vom größeren zum kleineren Modell entwickelt wurden, handelte es sich um eine Vergrößerung und Verbesserung des Modells „Le Français de poche“ im Kaliber 6,35 von 1913. Das ist unsere „Le Français type Armée“ im Kaliber 9 mm, 1. Typ, von heute.

Mit nur 28 Teilen (!), einschließlich Griffschalen und Magazinfeder, ist sie eine technische Meisterleistung. Nur die Makarov kommt mit 27 Teilen auf weniger. Weit dahinter liegen eine Glock 17 mit 42 und ein Smith Combat Magnum mit 55 Teilen.

Unter ihrem Luger-P08-ähnlichen Äußeren ist sie die einzige Selbstladepistole, die bereits ab 1928 ausschließlich Double-Action bot.

Die Manu hatte den richtigen Riecher, als sie ursprünglich eine „Taschenwaffe“ entwickelte, die sicher war – insbesondere für einen Reiter, der beim Ziehen ordentlich durchgeschüttelt wurde –, ständig gesichert und dennoch jederzeit schussbereit, ohne dass man zum Schießen etwas anderes tun musste, als den Abzug zu betätigen.

Kommt dir das bekannt vor?

Fünfzig Jahre vor einem berühmten österreichischen Unternehmen brachte die Manu also eine Faustfeuerwaffe auf den Markt, deren Konzept unseren modernen „Safe Action“-Pistolen mit Polymergriffstück sehr nahekommt. Die Pistole „Le Français“ ist eine Art Glock 43 X ihrer Zeit.

Bei ihrer Ausschreibung hatte die französische Armee leider nicht genau festgelegt, welches 9-mm-Kaliber ihr am Herzen lag. Dabei gab es damals 9-mm-Kaliber wie Sand am Meer: natürlich 9mm Para, das längst nicht so dominant war wie heute, 9×21 Mauser, 9×20 Bergmann, 9mm Glisenti, 9mm Steyr …

Die Ingenieure von Manufrance richteten ihre Entwicklung daher für ein anderes 9-mm-Kaliber ein: 9mm Browning Long, eine Patrone mit Halbrand, die ausschließlich in den FN Browning 1903 verwendet wurde, die Schweden 1907 eingeführt hatten und die nebenbei auch Jules Bonnot vor seinem tragischen Ende im Frühjahr 1912 benutzte …

Diese Patrone lässt sich einfach durch Kürzen einer .38 Auto herstellen. Sie ist auch von PPU erhältlich. Außerdem waren die bei den Tests gelieferten Patronen absichtlich schwach geladen.

Kommentare zur Munition, Bedenken wegen möglicher Bauteilbrüche, das als zu hoch empfundene Gewicht von 1 kg ohne Munition, das Warten auf die anderen Wettbewerber und weitere Fragen zur Produktion – all das diente unseren guten Militärs als Vorwand, bis 1933 keine Entscheidung zu treffen, nicht einmal eine endgültig negative.

Mindestens sieben Waffen wurden von der Manuf daher zwischen 1927 und 1932 der Kommission von Versailles vorgestellt. Eine endlose Reihe von Rückschlägen.

Erst danach, 1933, warf Mimard das Handtuch und wollte nicht mehr …
mehr in das Militärprojekt investieren. 1943 wird der charismatische Chef der Manu noch einmal verlangen, das Modell im nächsten Katalog zu behalten. Doch er stirbt Anfang 1944 und wird nicht erhört.

Diese clowneske Geschichte des Rüstungsprogramms von 1921, das sich über mehr als 15 Jahre hinzog, ist etwas zu lang, um sie hier im Detail zu erzählen. Sie ist jedoch sinnbildlich für Frankreich, wenn es nicht läuft.

Zwischen politischer Instabilität und der erstaunlichen Fähigkeit, selbst die bittersten Lehren des Großen Krieges zu vergessen – vor allem aus dessen letzter Phase 1918 –, wurde 15 Jahre lang nichts Ernsthaftes unternommen, außer die Manu hinzuhalten, die man links liegen ließ, und das nicht immer mit guten Argumenten. Und nicht nur die Manu. Tragischerweise wird auch der letztlich aussichtsreichste Kandidat dieser inzwischen bis unmittelbar vor den Krieg reichenden Tests im Zehnjahresrhythmus nicht übernommen: das Ergebnis der Versuche mit der „großen Browning 1911, ebenfalls im Kaliber 9 mm“, aus der unsere gefürchtete GP35 von Herstal werden sollte. Zur Erinnerung: Wir schreiben Anfang 1935, und man spricht seit 1919 davon – für ein 1921 beschlossenes Programm.

Das alles endet mit der „bei Kerzenschein“ erfolgten Einführung der hervorragenden PA 35 A, die so spät kommt, dass sie vor 1940 und der Katastrophe kaum noch produziert wird, sowie mit der ebenso überstürzten Einführung der PA 35 S, obwohl sie zu den Verlierern des Wettbewerbs gehörte. Doch bei der Produktion waren wir so weit im Rückstand, dass wir uns letztlich nicht mehr wählerisch zeigen konnten! Also gut, dann eben auch die 35 S. Tatsächlich werden diese beiden letzten Waffen hauptsächlich während der Besatzungszeit für die Wehrmacht produziert.

15 Jahre Irrwege, um schließlich hier zu landen!

Parallel zu ihren erfolglosen militärischen Abenteuern zögert Manufrance nicht, ihr Modell „Le Français – type armée“ für Zivilisten und in mehreren Ausführungen in den Katalog aufzunehmen. Zum Glück, würde ich sagen, denn sonst hätten wir heute keines. Schließlich galt es noch, eine ganze Kundschaft aus aktiven und Reserveoffizieren, Kolonialabenteurern und Verwaltern großer Anwesen zu gewinnen.

1931 aktualisiert die Manu ihr Projekt „Le Français Type Armée“ sogar anhand ihrer militärischen Erfahrungen und spendiert ihm einen kannelierten Lauf, der 120 Gramm Gewicht einspart. Das ist der Typ 2, der mit Abstand am häufigsten produziert wurde (alles ist relativ, wie wir noch sehen werden) – von 1931 bis 1939. Unser Exemplar ist eindeutig Typ 1 mit einem außen vollständig glatten Lauf. Der seltenste!

Diese elegante und imposante Waffe mit einer Linie wie eine P08 nach einem Besuch im Art-déco-Salon, großer Zuverlässigkeit und hoher Präzision hätte eine beachtliche Karriere machen können, ähnlich wie seinerzeit die Fagnus Maquaire.

Aufgrund unserer administrativ-militärischen Irrwege bleibt sie lediglich eine unserer beinahe ordonnanzmäßigen Waffen: Sie wurde von der Armee getestet und von zahlreichen Offizieren privat gekauft – die seltensten Exemplare.

Doch nun zur Frage: Wie viele „Type Armée“ wurden produziert?

Zu diesem Thema wurde viel Unsinn geschrieben, weil sich die Autoren auf die Seriennummern der gefundenen Exemplare stützten, von denen 98 % Exemplare des zweiten Typs mit kanneliertem Lauf waren.

Nach den Seriennummern zu urteilen, wären etwas mehr als 5.000 Exemplare (einschließlich der Lagerbestände) in kleinen Losen über einen Zeitraum von zehn Jahren gefertigt worden, jeweils entsprechend den Verkäufen. Ich hatte daran immer Zweifel, denn es gibt einige Exemplare, darunter auch solche des ersten Typs, mit Laufnummern über 5.000 …

Zum Verständnis muss man wissen, dass Manufrance fast immer wartete, bis ein Los vollständig verkauft war, bevor eine neue Produktion anlief. Außerdem begann man die Serie nur selten wieder bei null – und auch nicht unbedingt mit einer höheren Zahl als dem Ende der vorherigen Serie.

Davon war ich bei den Robust-Flinten überzeugt, einem großen Erfolg der Marke. Ich hatte mehrere frühe Exemplare der Robust-Flinte in der Hand, die sich dank der unter dem Schaft noch vorhandenen Werkstattmarkierungen sicher datieren ließen. Dabei zeigte sich, dass die Seriennummern künstlich „aufgebläht“ worden waren und dass erhebliche Sprünge …
Die gesamte Zahlenreihe wurde übersprungen!

Fast alle großen Waffenhersteller haben sich auf diese „geschäftlichen Manipulationen“ eingelassen, um den kommerziellen Erfolg ihrer Produkte in den Augen der Käufer aufzubauschen (ähnlich wie übrigens die Auflagenzahlen der Verleger im 18. Jahrhundert). Weltmeister in dieser Disziplin sind wahrscheinlich meine Lieblinge von Smith&Wesson, deren Seriennummern für den mehr oder weniger sachkundigen Liebhaber ein Albtraum sind …

Die Wahrheit über die Produktion des „Type Armée“ kam von Stéphane Rivoire, Konservator am Musée de Saint Etienne, in seiner Arbeit ans Licht, die inzwischen in das Werk von P.Bastié „Les Pistolets de la Manufacture Française d’Armes et de Cycles de Saint-Étienne“ aufgenommen wurde. Darin nennt er (ebd., S. 149) eine Produktionszahl von knapp 4.000 Exemplaren, genau 3.849, und zwar nur von 1928 bis 1939 (1927 gab es nur Prototypen).

Die Produktion der Waffen des 1. Typs (vor 1931) beschränkte sich von 1928 bis 1930 jedoch auf … nur 453 Exemplare, also eine nahezu prototypische Version.

Selbst wenn man die gesamte Produktion des „Type Armée“ aus dem Jahr 1931 (155 Exemplare) ausschließlich dem 1. Typ zurechnen würde, was wahrscheinlich übertrieben ist, käme man auf höchstens 608 Pistolen „Le Français type Armée du 1er type“. Einschließlich unserer.

Die Waffe wohlhabender Offiziere mit gutem Geschmack (475 Francs ohne Versand für die Basisausführung laut Katalog). In ihrem Holster begleitete sie die Offiziere im Feldzug von 1940.

Eine echte Rarität also, und eine außergewöhnliche Waffe, was Qualität und Mechanik angeht.

Unser heutiger Zeitreisender, von dem nur einige Hundert Exemplare hergestellt wurden, ist in einem nahezu neuwertigen, wenn nicht sogar neuwertigen Zustand. In vielerlei Hinsicht museal. Er wird Liebhaber von Raritäten ebenso begeistern wie Fans perfekter Erhaltung.

Ein Foto mit der Waffe in der Hand vermittelt einen Eindruck von ihrer Größe. Kein Vergleich mit ihrem Vorfahren, der „Pocket“!

Ihre Zerlegung (YouTube ist dein Freund) und ihre Konstruktion sind meilenweit von der Komplexität einer Browning 1903, einer Luger 1908 oder einer Steyr Hahn entfernt – um sie mit Waffen zu vergleichen, die etwa zur selben Zeit wie die kleine Française entwickelt wurden: keine Buchse, keine ständig zusammengedrückte Mikrofeder, kein unhandlicher Sicherungshebel, keine unzuverlässige manuelle Sicherung …

Der sehr leichtgängige Double-Action-Abzug hat einen Druckpunkt, der eine hervorragende Kontrolle beim Schießen ermöglicht. Die Form des Griffs, der mittelgroße und große Hände gut ausfüllt, lässt die Waffe ganz natürlich ins Ziel zeigen. Auch ein Griff im „Doggy Style“ ist sehr angenehm. (PS: Wer hier als Erster grinst, fliegt für die nächsten drei Monate von meiner Website. Hier hat man schließlich einen Ruf zu wahren!)

Nach dem Gebrauch muss man nur das Magazin herausnehmen. Der Lauf kippt dann automatisch nach oben und gibt die noch im Patronenlager befindliche Hülse frei. Die Reinigung ist kinderleicht.

Um die Waffe wieder einsatzbereit zu machen, muss man den Verschluss nicht spannen. Es genügt, das Magazin wieder einzusetzen, eine Patrone ins Patronenlager zu schieben, den Lauf zu schließen – und los geht’s! Ich empfehle, anfangs vorsichtig zu sein, denn diese Einfachheit ist heutzutage ungewohnt!

Die originale Brünierung, bekannt als „noir de guerre“, ist von bewundernswerter Tiefe. Zu 100 % erhalten. Keine Oxidation. Keine Orangenhaut, auch nicht nach einer Behandlung. Keine Gebrauchsspuren. Auch die Härtungsfarben an Abzug und Sicherungshebel sind zu 100 % erhalten. Perfekt.

Auch am Holster sind keine Ziehspuren zu erkennen. Denn das gute Stück kommt außerdem mit seinem militärischen Sattlerholster, das es seit fast 100 Jahren begleitet. Es ist sein eigenes und gehörte einem Soldaten. Sehr selten.

Sehr schöne Griffschalen umschließen den Griff; in der Mitte befindet sich ein Messingeinsatz. Sie werden ähnlich wie die Griffschalen einer sowjetischen TT33 abgenommen.

Auch das Magazin ist vom ersten Typ, ohne die Schlaufe am Magazinboden, um eine Patrone …
Zusätzlicher Lauf, der in den Lauf eingesetzt wird. Er ist unverlierbar! Zum Entriegeln wird er nach vorne geschoben. Das ist etwas kontraintuitiv, wenn man den klassischen Daumenknopf oder den Druckknopf am Griffboden gewohnt ist, aber letztlich sehr clever. Das ist einer der Kniffe, die zur Verringerung der Gesamtzahl der Waffenteile beigetragen haben. Originalmagazin des 1. Typs also. Und in perfektem Zustand.

Der Abzug ist ausgesprochen weich und bewegt sich wie bei einer Colt in gerader Linie längs.

Der Lauf ist außen wie innen wunderschön: außen perfekte originale Brünierung, innen makellos blank. Top! Das Abkippen, sobald das Magazin entnommen oder der rechtsseitige Hebel gedrückt wird, ist ebenso überraschend wie sicher in der Handhabung: Der Verschluss muss nicht gespannt werden! (Oder anders gesagt, als Sicherheitshinweis: Wird der Lauf mit einer Patrone im Patronenlager wieder eingesetzt, ist die Waffe sofort schussbereit.) Ladezustandsanzeige voll funktionsfähig.

Ein solches System ist übrigens deutlich praktischer als bei einer JoLoAr, die damit hätte konkurrieren können. Angesichts der Härte mancher Federn anderer Modelle ist diese Konstruktion wirklich gut durchdacht. Sie trägt wesentlich zur eleganten Handhabung der Waffe bei. Mechanisch ist sie wie ein Uhrwerk, ohne jegliches Spiel.

Die Passungen sind perfekt und zeugen von ihrem guten Zustand. Falls diese Waffe geschossen wurde, hat sie mit Sicherheit nie „Feuer gesehen“.

Kurzum: eine französische Militärwaffe, äußerst selten, mit Etui und in musealem Zustand.

Nur der Herr weiß, wie viele von den weniger als 600 Exemplaren noch übrig sind – in dieser seit 40 Jahren andauernden Zeit der Vernichtung des waffengeschichtlichen Erbes.

 

Die Geschichte lässt sich nicht rückgängig machen, aber man kann noch immer die Freude erleben, sie anhand der Gegenstände in die Hand zu nehmen, die sie uns hinterlassen hat.

Der absolut fabelhafte Erhaltungszustand dieses äußerst seltenen Exemplars zeigt, wie aktuell und genial diese Waffenkonstruktion ist. Als würdiger Nachfolger der bezaubernden 6,35, die ihm vorausgingen, ist die „Le Français type Armée“ ein Muss für jede Sammlung französischer Ordonnanzwaffen und der Manu’, besonders in der Ausführung des ersten Typs.

WAFFE DER KATEGORIE B NACH DEM CSI: GENEHMIGUNGSPFLICHTIG, KOPIE EINES GÜLTIGEN AUSWEISDOKUMENTS UND DER LIZENZ ERFORDERLICH – EIN GEÖFFNETES SIA-KONTO IST SELBSTVERSTÄNDLICH VORAUSSETZUNG – Versand mit Unterschrift in zwei getrennten Paketen im Abstand von mindestens 48 Stunden vorgeschrieben.

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Ce début de XXème siècle se voulait tout électrique et tout automatique. L’avenir se devait d’être fait de machines fantastiques, conçues par des ingénieurs brillants, réalisées au plus haut standard de qualité, permettant une élévation de l’Homme.

Or, s’il y a bien un domaine où l’alliance entre machine, concepteur et artisan au début du XX° siècle est arrivée à son apogée, c’est bien celui de l’armement.

Que ce soit dans ses prototypes comme dans les armes de grande diffusion et pour les armées, un tel niveau de perfectionnement et de qualité n’avait jamais été atteint.

Révolution dans le monde des armes, le Browning 1906 et son cousin germain de chez Colt, apportaient au monde en cette aube de siècle nouveau une nouvelle cartouche et un concept qui allait longtemps hanter chroniques judiciaires et tables de nuit : le pistolet de poche en 6,35mm.

 

En France, ce fut la Manufacture d’Armes et de Cycles de Saint-Étienne qui releva le gant. En 1913 une énième merveille naissait dans ses bureaux d’étude : le pistolet « Le Français ». Un petit semi-automatique de poche en 6,35, sans chien externe, à culasse non calée, ne fonctionnant qu’en double action, à canon basculant et qu’il n’était nul besoin d’armer. Une modernité de la défense individuelle vers 1910. Rien à voir avec la quincaillerie belge en vélodog. Une fusée comparée à une bicyclette.

Tant par la forme de ses pièces que par ses principes mécaniques, le pistolet « Le Français » est une une arme brillante qui connaitra un très grand succès pendant plus d’un demi-siècle et sera déclinée en de nombreuses variantes : ce Français de poche de 1913, Le Français type Policeman Le Français-Le Champion à canon long, Le Français 7,65 (le dernier à partir de 1950) et bien sûr notre rare « Le français type Armée » de ce jour.

La guerre de 14 ajouta une demande pour ces pistolets semi automatiques de poche. Nombreux étaient les soldats et officiers qui emportèrent un de ces 6,35 ou 7,65 en complément de leur réglementaire 1892. Cette tendance était d’ailleurs aussi très présente dans les rangs de ceux qui étaient comparés aux Huns déferlants sur la France. Plus d’un put se défaire de ceux qui l’avait fait prisonnier avec quelques coups de ce petit calibre bien placés tirés d’un petit semi-auto resté dissimulé. « Cela marche aussi sur les oies », nous dira Erich Maria Remarque…

Notre « Le Français » est certainement le plus précis, le plus fiable, le plus original et le mieux fabriqué de la catégorie arme de poche. Il est très plaisant à tirer aujourd’hui au stand entre deux séances aux Glock qui eux n’ont pas grand chose à raconter.

On peut comprendre qu’après les quatre années de mobilisation intense de la Manu, la tentation d’en proposer une version plus grande et « plus militaire » était irrépressible.

La « première armée du monde », telle qu’elle était surnommée même outre-atlantique, bénéficiait d’une organisation métamorphosée par quatre années de guerre. Au vu des changements entraînés par ce conflit, et comme le futur général Patton l’envisageait lui-même pour ses propres troupes, l’idée trainait bel et bien dans l’air d’équiper chaque soldat d’une arme de poing. Que nous est-il donc arrivé entre 1919 et 1940 ?

L’arme de poing avait d’ailleurs beaucoup évolué dans ses affectations et ses missions. Elle ne serait plus réservée au bel étui jambon de l’officier ou du gendarme. Désormais, au moins chaque militaire spécialisé en serait doté: artillerie spéciale (ce que nous appellerons tankiste), aviateur, mitrailleur, sections de corps francs… Tous prêt, pistolet au poing, pour le corps à corps, et sans baïonnette au bout d’une canne à pêche genre Lebel. Fini le temps des pantalons garance !

Pour ce qui est des armes de poing, en 1918, la France cumulait près d’un million huit cent mille armes (principalement de calibre 8 mm d’ordonnance et en 7,65 Browning) et d’une dizaine de modèles différents. Il apparaissait nécessaire de remettre un peu d’ordre dans tout ça.

Ayant testé à peu près tout ce qui se faisait sur le marché entre 1914 et 1918, et ayant goûté dans la douleur à la production Made in Germany, il apparaissait clairement en 1919 qu’un pistolet semi-automatique nouveau et généralisé devait intégrer le futur programme d’armement de 1921. Ce même programme qui prévoyait également l’adoption généralisée d’un nouveau fusil semi-automatique pour tous et d’un fusil mitrailleur par groupe élémentaire d’infanterie.

Chez nous, le très patriote Étienne Mimard (1862-1944), co-fondateur de la Manufacture française d’armes et de cycles de Saint-Étienne, avait une ambition qui manquait à sa longue série de succès : créer l’arme de poing qui sera adoptée par l’armée française. Il sauta sur l’occasion présentée par le programme 1921.

Il imagina dans un premier temps, dès 1921, de pouvoir proposer un modèle « Policeman », qui était une variante à canon long et percuteur protégé de son modèle 1914 et toujours dans le même calibre 6,35 mm Browning. Trop léger. Refusé.

En parallèle émergeait sur la planche à dessin, un modèle sans précédent, en calibre 9mm, dont les prototypes fournis au STA et les premiers exemplaires commercialisés de 1928 à 1931 avaient un canon extérieurement entièrement lisse. Ils sont dit 1er type. Au passage, sans le vouloir, une arme « de guerre » adoptait aussi le style Art déco, dernière coquetterie à la mode de l’époque.

Suivant plutôt le chemin inverse de nombreux autres pistolets militaires, qui vont en général du plus gros au plus petit, il s’agissait d’un agrandissement/amélioration du modèle « Le Français de poche » en 6,35 de 1913.  C’est bien notre « Le Français type Armée » en 9mm en 1er type de ce jour .

Composé de 28 pièces seulement (!), en comptant les plaquettes et le ressort de chargeur, nous sommes sur une prouesse d’ingénierie. Seul le Makarov fait mieux avec 27 pièces. Loin devant un Glock 17 qui en comporte 42 ou un Smith Combat Magnum à 55.

Sous ses airs de Luger P08, il est le seul automatique à proposer une double action exclusive dès 1928.

La Manu’ avait eu le nez creux en concevant ainsi, initialement « en poche », une arme sûre, notamment pour le cavalier secoué de partout au dégainé, en permanence en sécurité et néanmoins toujours prête à faire feu, et sans avoir à faire le moindre mouvement autre que de presser la détente pour tirer.

Cela ne vous rappelle rien ?

Cinquante ans avant une célèbre firme autrichienne, la Manu sortait donc une arme de poing de concept très proche de nos modernes « safe action » à carcasse polymère. Le Pistolet « Le Français », c’est une sorte de Glock 43 X avant l’heure.

Dans son concours, l’armée française n’avait hélas pas pris soin de préciser quel calibre 9mm était cher à son cœur. Or, des 9mm à cette époque, il en pleuvait comme à Gravelotte: le 9mm Para bien sûr, loin d’être aussi hégémonique qu’aujourd’hui, le 9×21 Mauser, 9×20 Bergmann, 9mm Glisenti, 9mm Steyr…

Les ingénieurs de Manufrance, chambrèrent donc leur création dans un autre 9mm, le 9mm Browning long, munition à semi-bourrelet, chambrée uniquement dans les FN Browning 1903 adoptés par la Suède en 1907 et, accessoirement, utilisée par Jules Bonnot avant sa fin tragique du printemps 1912…

Cette munition se fabrique en raccourcissant simplement du 38 auto. Elle existe également chez PPU. Qui plus est, les cartouches fournies lors des tests étaient volontairement sous-chargées.

Entre commentaires sur la munition, remarques sur de possibles fragilité de pièces, poids de l’arme jugé trop lourd à 1 kg sans les munitions, l’attente des autres concurrents, et d’autres questions relatives à la production, tout fut prétexte à nos bons militaires pour ne surtout pas prendre de décision même définitivement négative jusque 1933.

Sept armes au moins furent donc présentées par la Manuf à la Commission de Versailles entre 1927 et 1932.Une litanie d’avanies.

Ce n’est qu’après cette date, en 1933, que Mimard jettera l’éponge et ne souhaitera pas investir davantage dans le projet militaire. En 1943, le charismatique boss de la Manu demandera encore à ce que le modèle soit maintenu au catalogue prochain. Mais il meurt début 44 et ne sera pas écouté.

Cette histoire clownesque du programme d’armement 1921, débordant sur plus de 15 ans, est un peu longue à raconter ici en détail. Mais elle reste emblématique de la France quand elle ne marche pas. 

Entre instabilité politique et capacité formidable d’oubli des leçons les plus dures de la Grande Guerre, surtout dans sa phase 1918, rien de sérieux n’a été fait en 15 ans à part faire lambiner la Manu, boudée, et pas toujours sur de bons arguments. Et pas que la Manu. Tragiquement, le candidat finalement le plus sérieux de ces tests décadaires arrivés désormais à l’immédiat avant-guerre, le fruit des expériences sur le « grand Browning 1911 en calibre 9mm  lui-aussi», celui qui deviendra notre redoutable GP35 de Herstal, n’est pas non plus adopté… Rappel : On est début 1935 et on en parle depuis 1919 pour un programme adopté en 1921.

Tout ça finira par l’adoption « à la fumée des cierges » de l’excellent PA 35 A, tellement tardif qu’il ne fut quasiment pas produit avant 1940 et le désastre, et par celle, tout aussi précipitée du PA 35 S, pourtant un des vaincu du concours. Mais on était tellement à la bourre en production qu’on ne fit finalement pas la fine bouche !  Vas donc aussi pour le 35 S. De fait, ces deux dernières armes seront essentiellement produites pendant l’occupation pour servir à la Wehrmacht.

15 ans d’errements pour en arriver là !

En parallèle à ses infructueuses aventures militaires, Manufrance n’hésite pas à sortir tout de même son modèle « Le Français – type armée » au catalogue pour les civils  et dans plusieurs finitions. Heureusement dirais-je, car sinon on en aurait pas. Après tout, toute une clientèle d’officiers d’active et de réserve, d’aventuriers coloniaux et de gardiens de grandes propriétés, reste à séduire.

La Manu met même à jour son projet « Le Français Type Armée » de ses expériences militaires en 1931 en lui offrant un canon cannelé qui lui fait gagner 120 grammes. C’est le type 2, de loin le plus produit (tout est relatif, on va le voir ) entre 1931 et jusque 1939. Le notre est bien le type 1 à canon extérieurement entièrement lisse. Le plus rare !

Cette arme, fine et de grande prestance, avec une ligne de P08 passé par un Salon Art Déco, d’une grande fiabilité et d’une grande précision, aurait pu connaître une belle carrière, un peu à l’instar du Fagnus Maquaire en son temps.

Du fait de nos errements administrativo-militaires, il se contente juste d’être une de nos armes quasi réglementaires, car testé par l’Armée et acheté par nombre d’officiers à titre privé, les plus rares.

Alors justement: combien de « Type Armée » produits ?

On a écrit pas mal de bêtises à ce sujet car les auteurs se dont fiés au numéros de série des exemplaires rencontrés, à 98% des exemplaires de second type à canon cannelés.

A se fier aux numéros de série, ce seraient un peu plus de 5 000 exemplaires (en comptant les pièces de stock) qui auraient été fabriqués, par petits lots, au fur et à mesure des ventes et sur une période de dix ans. J’ai toujours eu un doute car il existe quelques exemplaires y compris du 1er type avec des numéros de canons supérieurs à 5.000…

Pour comprendre, il faut savoir que Manufrance attendait quasiment systématiquement qu’un lot soit vendu dans son intégralité avant de relancer une nouvelle production.  En plus, on ne redémarrait pas souvent la série à zéro, ni même avec un chiffre supérieur à la fin de la série précédente.

J’en ai eu la conviction avec des fusils Robust, grand succès de la marque. Ayant eu entre les mains plusieurs exemplaires précoces de fusils Robust que l’on pouvait dater avec certitude grâce aux marques d’atelier encore présentes sous les bois, il apparaissait que les chiffres de série avaient été artificiellement « gonflés » et que de fortes tranches entière de chiffres avaient été sautées !

La quasi totalité des grands producteurs d’armes se sont livrés à ces « manipulations commerciales » visant à gonfler aux yeux des acheteurs le succès commercial de leurs productions (un peu comme les tirages d’éditeurs au XVIII° au demeurant). Le champion du monde de la manœuvre étant probablement mes petits chouchous de chez Smith&Wesson dont les numéros de séries sont un cauchemar pour l’amateur se voulant plus ou moins éclairé…

La vérité sur la production du « Type Armée » est venue de Stéphane Rivoire, Conservateur au Musée de Saint Etienne, dans son travail qui a désormais été intégré à l’ouvrage de P.Bastié « Les Pistolets de la Manufacture Française d’Armes et de Cycles de Saint-Étienne. Ce dernier avance (ibid Page 149) un volume de production plus proche des 4000 exemplaires, 3.849 exactement et seulement de 1928 à 1939 (en 27 on a que des protos).

Mais la production des armes du 1er type (avant 1931) de 1928 à 1930 s’est limité à …. 453 exemplaires seulement, version quasiment prototypale donc.

Même si l’on comptait l’ensemble de la production du « type Armée » de l’année 1931 (155 exemplaires)  comme étant composée uniquement de 1er type, ce qui est probablement exagéré, on aboutirait au plus à un total maximal de 608 pistolets « Le Français type Armée du 1er type produits. Dont le notre.

C’est l’arme des officiers fortunés (475 francs sans le port pour la version de base au catalogue) et de bon goût. C’est dans leur holster qu’elle fera la campagne de 1940.

Une vrai rareté donc pour une arme en soi exceptionnelle par sa qualité et son mécanisme.

 

Notre voyageur temporel de ce jour, produit donc à quelques centaines d’exemplaires seulement, est dans un état proche du neuf si ce n’est neuf.  Muséal en de nombreux points. Il satisfera tout autant l’amateur de raretés que de parfait état.

Une photo avec prise en main permet de mesurer sa taille. Rien à voir avec son ancêtre « pocket » !

Son démontage (youtube est ton ami) et sa conception sont à mille lieues des complexités d’un Browning 1903, d’un Luger 1908 et d’un Steyr Hahn pour comparer avec des armes conceptualisées à la même époque que le Français de poche : pas de bushing, pas de ressort microscopique en permanence compressé, pas de pédale de sûreté mal commode, pas de sécurité manuelle aléatoire…

Sa double action, très fluide est munie d’une bossette qui permet une grande maîtrise du tir.  La forme de sa crosse, qui remplie bien la paume de mains moyennes et grandes, permet à l’arme de pointer naturellement. Une prise de type « doggy style » est également très agréable. (Ps: Le premier qui sourit ici est viré de mon site pour les trois prochains mois. C’est une maison de réputation ici !)

Une fois son utilisation terminée, il suffit de retirer le chargeur. Le canon bascule alors automatiquement vers le haut, laissant sortir l’étui encore chambré. Nettoyage ultra simple.

Afin de remettre l’arme en service, nulle besoin d’armer la culasse, il suffit de réenclencher le chargeur, de glisser une balle dans la chambre, puis de refermer le canon, et c’est parti ! Je suggère les premiers temps de faire attention car cette simplicité n’est plus dans nos mœurs !

Le bronzage d’origine dit « noir de guerre » est d’une profondeur admirable. Présent à 100%. Aucune oxydation. Aucune peau d’orange même traitée. Aucune trace de manipulation. Les jaspages de détente et de levier de sécurité sont là aussi à 100%.  Parfait.

Aucune traces d’usure de dégainé de son holster non plus. Car la bête nous est venue en plus avec son holster-sellier de type militaire qui le suit depuis presque 100 ans maintenant. C’est le sien et il appartenait à un militaire. Très rare.

De très belles plaquettes enserrent la crosse avec un insert central en laiton. Leur démontage s’effectue un petit peu à la manière de celles d’un TT33 soviétique.

Le chargeur est de premier type aussi, sans la boucle-tube de talon, pour placer une cartouche supplémentaire destinée à être placée dans le canon. Il est imperdable! Il se déverrouille en étant poussé vers l’avant. C’est un peu contre-instinctif quand on est habitué au bouton de pouce ou au poussoir de talon classique mais c’est finalement très ingénieux. C’est l’une des astuces qui a contribué à la diminution du nombre de pièces totales de l’arme. Chargeur d’origine au modèle 1er type donc. Et en parfait état.

La détente est des plus douces et se déplace en ligne droite longitudinalement comme sur un Colt.

Le canon est aussi beau dehors que dedans, bronzage d’origine parfait d’un côté et blancheur exquise à l’intérieur. Au top ! Son basculement dès le chargeur retiré ou la pédale située sur le côté droit pressée, est aussi surprenant que sûr de manipulation : Nul besoin d’armer la culasse ! (ou, pour le dire autrement et faire un rappel de sécurité, canon remis en place avec une cartouche chambrée, l’arme est immédiatement prête au tir). Indicateur de chargement parfaitement fonctionnel.

Un tel système est d’ailleurs bien plus commode que sur un JoLoAr qui aurait pu le concurrencer. Un tel dispositif est finalement très bien pensé, au vue de la dureté de certains ressorts d’autres modèles. Il contribue fortement à l’élégance de la manipulation de l’arme. Mécaniquement c’est une horloge sans aucun jeu.

Ses ajustages sont parfaits et témoignent de son bon état. Si cette arme a tiré, elle n’a sans doute jamais fait le « coup de feu ».

En somme, une arme française, à destination militaire, rarissime, avec son étui et en état muséal.

Seule le Seigneur sait combien il en reste sur les moins de 600 produits dans cette ère holocauste du patrimoine armurier depuis 40 ans.

 

On ne refait pas l’Histoire mais il est toujours possible de goûter au plaisir de la prendre en main à travers les objets qu’elle nous à transmis.

L’état de conservation absolument fabuleux dans lequel nous parvient  ce rarissime exemplaire démontre l’actualité et le génie de cette création armurière. Digne prolongement des adorables 6,35 qui l’ont précédé, le « Le Français type Armée » est un must dans une collection d’armes réglementaires françaises comme de la Manu’, surtout en version premier type.

ARME DE CATÉGORIE B AU CSI : SOUMISE À AUTORISATION, PHOTOCOPIE DE LA PIÈCE D’IDENTITÉ EN COURS DE VALIDITÉ ET DE LA LICENCE OBLIGATOIRE – COMPTE SIA OUVERT BIEN ÉVIDEMENT – Expédition contre signature en deux colis séparés d’au moins 48 heures obligatoire.

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