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Sehr schöner Colt 1851 Navy – Colt 2. Generation in Typ II – Kal. .36 – Nie geschossen – Perfekte Brünierung – Alle Markierungen konform – Koffer mit allen originalen Zubehörteilen komplett – TBE +

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75002 Paris, Frankreich
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Marke
Colt
Kategorie
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Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 16 Stunden

Beschreibung

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Als Liebhaber des Westens und seiner Legenden verehren wir Colt 1873 Peacemaker oder Ungetüme wie den Walker wegen des Bildes, das sie verkörpern.

Und doch: Der Rekord für den meistgebauten Colt-Revolver bis 1900 geht an den Pocket 1849 und seine Varianten, von denen 340.000 Stück hergestellt wurden. Dicht dahinter folgen mehr als 250.000 Revolver des Modells 1851.

Das kleine Kaliber .31 war zwar bestens geeignet für Zivilisten, die in den Westen aufbrachen, oder für die Fortyniner in den Saloons. Um das Militär zu überzeugen, brauchte es jedoch etwas „Überzeugenderes“ – wie diese Belt Revolving Pistol von 1851, wie sie im Katalog von Mr Colt bezeichnet wurden.

Es war die gesegnete Zeit vor Dezember 1962, als amerikanische Offiziere ihre Faustfeuerwaffen noch selbst bezahlen mussten und völlig frei wählen konnten. Wie in vielen Teilen der Welt.

Als Symbol ihres Ranges und Mittel zur Aufrechterhaltung der Ordnung in den eigenen Reihen war ein schöner, moderner Revolver Mitte des 19. Jahrhunderts zugleich eine Lebensversicherung zu äußerst günstigen Konditionen und eine weitere Möglichkeit, sich von anderen abzuheben.

So kam die Neuheit dieser schönen „Yankee Devices“ mit Trommel (ein volkstümlicher Ausdruck, den man mit „amerikanische Dinger“ übersetzen könnte) gerade recht, um 1853 in den Offiziersgepäcken der Briten und Franzosen auf die Krim zu reisen. Und diese mechanisch gravierten Trommeln – was für eine Neuheit! Was für ein Stil!

Es ist übrigens amüsant, daran zu denken, dass die beiden mexikanischen Schiffe (die mit den Schaufelrädern!), die auf den Trommeln der 1851er Revolver eingraviert waren und von der texanischen Marine in einer berühmten Seeschlacht besiegt wurden, in der offiziell mit Colts geschossen wurde, … in England gekauft worden waren! Das perfide Albion ist stets bereit, deine Gegner auszurüsten, selbst wenn du ihm kulturell sehr nahestehst.

Unser gefürchteter „Colonel“ Colt hatte also den richtigen Riecher, als er seine Patente in London und Paris anmeldete und Verkaufsstellen in allen großen europäischen Hauptstädten einrichtete. Einige Autoren vermuten außerdem, dass er zur Abwehr der Gefahr belgischer Fälschungen die Vergabe von Unteraufträgen für einen Teil der in seinen Londoner Werken gefertigten Teile an das Flachland erlaubte. Belgische Teile, die sogar in amerikanischen Waffen verbaut werden konnten, nachdem die englische Niederlassung geschlossen worden war.

Diese neuen Waffen, vollständig maschinell gefertigt – damals eine große Neuheit (ein Paradoxon in unserer Zeit, in der „industrielle Produktion“ oft wie „schrecklicher Kram Made in China“ klingt) – und mit Geschossen bestückt, die zwar deutlich kleiner waren, aber eine umso größere Reichweite, Präzision und Durchschlagskraft hatten, waren im Vergleich zu den antiken einschüssigen Perkussionswaffen, mit denen die Truppe ausgestattet war, sehr beliebt!

Und wie könnte man dieser ausgewählten ausländischen Militärkundschaft ihren Enthusiasmus verdenken, wenn sie die Waffen im Kampf zudem hervorragend einsetzte und Mr Colts Produkten so kostenlose Werbung und internationalen Ruhm verschaffte? Ob gegen den Tiger Indiens oder den Kosaken am Schwarzen Meer – das Kaliber .36 der Colt-Revolver bewährte sich bestens.

Eine Anekdote am Rande: Eine ganze Ladung dieser „englischen“ Colt-Waffen (3.000 Stück) wurde während des Krieges auf dem Weg nach … Sankt Petersburg von Preußen abgefangen. Nicht Sankt Petersburg in Florida. Sankt Petersburg in Russland!

Mr Colt verlor nämlich nicht den Überblick und hielt es für profitabel, sowohl russische als auch englische Offiziere auszurüsten! Schließlich war er Bürger eines neutralen Landes in diesem Konflikt, was ihn rechtlich – wenn auch nicht moralisch – dazu berechtigte, an alle Kriegsparteien zu verkaufen. Natürlich ein geheimes Geschäft.

Da die Seeroute wegen der Blockade der Ostsee durch die britische Marine als zu gefährlich galt, wurde die Ladung per Zug über den Kontinent geschickt. Die Waffen wurden jedoch versteckt in Baumwollballen am Bahnhof von Aachen entdeckt und von einer „neutralen“ deutschen Regierung beschlagnahmt, die aber nicht wollte
nt rien refuser aux Britanniques.

1000 de ces armes confisquées furent attribuées à la marine prussienne (marquées K.M) et constituent aujourd’hui de grandes raretés. On ne sait pas ce qu’il advint des 2000 autres. Mais ce qui est certain, c’est que c’est ainsi que le premier revolver réglementaire allemand fut une arme… américaine !

Il est également certain que des Colt 1851 finirent tout de même, pendant ou après la guerre, par trouver le chemin de la Russie, car on trouve assez souvent des exemplaires modifiés par des armuriers russes afin de leur donner une crosse plus longue et plus raide, reprenant celle des armes caucasiennes.

Notre Belt Revolving Pistol du catalogue Colt, que nous appelons désormais Colt Navy ou 1851, est ainsi un parfait exemple de la rapide mondialisation et révolution technique qui s’opéraient alors. On ne compte plus les revolvers ainsi offerts en coffrets à de hauts membres des états-majors et à des chefs d’État, du sultan de la Sublime Porte au shogun du Japon ! Tout le monde voulait du Colt et il y en avait partout.

L’autonomie apportée par le moule à balles et la poire à poudre à mesure séparée, vendus dans le coffret avec l’objet de tous les désirs, permettait de faire romantiquement fondre quelques balles de mousquet le soir au coin d’un feu de camp et de recharger en moins d’une minute les six coups du barillet.

N’en déplaise à certains thuriféraires de la sécurité totale qui confondent stands de tir et abbayes cisterciennes, l’usage d’une telle poire à poudre en cuivre est aussi sûr qu’historique.

En se fondant sur de la documentation d’époque, on constate que « l’effet grenade » soi-disant redouté en cas de braise restée au fond de la chambre de l’arme était complètement écarté par le bec verseur de la poire à poudre, séparé du gros de son contenu par un petit robinet parfaitement étanche. Ainsi, en plaçant le doigt à l’extrémité du bec verseur tout en actionnant le robinet de la poire dirigée vers le bas, nous obtenions une dose unique et régulière qu’il était ensuite possible de transvaser dans la chambre du barillet.

Le système n’est, au final, pas si éloigné des doseuses automatiques de nos obscurs et laborieux ateliers de rechargement…

Ces poires à poudre en cuivre étaient donc réputées parfaitement sûres et étanches. Elles étaient de purs produits de leur temps, bénéficiant des procédés de fabrication en série et des techniques d’estampage et de soudure à l’étain perfectionnés depuis 1780 environ. Si nos ancêtres avaient constaté un danger particulier et répété, pas plus idiots que nous-mêmes, ils eussent sans doute adopté un autre dispositif sans attendre nos bons conseils.

Il est à noter que certains irréductibles leur préféraient les antiques cornes à poudre, iconiques des trappeurs et autres coureurs des bois du Grand Nord, au prétexte de leur meilleure capacité à laisser sécher de la poudre exposée à l’humidité. Ce qui était parfaitement fondé. Cela a poussé un certain nombre d’artisans à proposer des modèles hybrides, offrant les derniers mécanismes de doseur à mesure séparée sur des cornes.

La dimension prestigieuse apportée par ce coffret de vente « tout équipé » complétait donc une dimension extrêmement pratique pour le voyage comme pour le stockage de ces armes et de leurs munitions.

Proposées dans de nombreuses versions de plaquettes et de cadres de crosse, l’une des variantes du 1851 les plus appréciées par le marché anglo-saxon était celle avec carcasse en acier argenté, réputée bien plus solide que celles en laiton (il en allait de même pour les gardes de sabres qui souffraient du même a priori), ainsi que du pontet carré, dont l’élégance n’avait d’égale que la superbe ligne du canon octogonal, typique des fabrications londoniennes.

Seul un revolver sur cinq bénéficiait de cette finition, qui fut vite arrêtée. Notre revolver est dans cette finition et reprend en outre les marquages et la configuration des très rares productions américaines de la première an
Herstellungsjahr dieser Variante.

Damals wurde dieses Nonplusultra der weltweiten Waffentechnik für die schwindelerregende Summe von 24 $ angeboten – dem Preis eines sehr guten Pferdes. Solche Preise auf heutige Währung umzurechnen, wäre angesichts der damals modernen, inzwischen überholten Technik und der lebenswichtigen Bedeutung, die sie für ihre Nutzer hatte, wenig sinnvoll.

Um das dennoch einzuordnen, machen wir ein kleines, unterhaltsames Gedankenexperiment:

Ein Cowboy verdiente um 1860 durchschnittlich 60 $ im Monat – damals ein recht gutes Gehalt. Auf heutige Währung umgerechnet wären das etwas mehr als 1.500 Euro. Da denkt man: „Für 24 Dollar war der fabrikneue 1851 im Koffer also gar nicht so teuer.“ Aber das ist das auf 2024 umgerechnete Gehalt!

Nehmen wir lieber die völlig anderen Lebenshaltungskosten als Maßstab: Ein Bier an der Bar kostete zwischen 5 und 10 Cent, je nachdem, ob man es in New York oder an der Frontier trank. Heute kostet ein Pint in diesen inzwischen finanziell unwirtlichen Gegenden fast 8 bis 10 Euro. Ein Colt entsprach 1851 also etwa 480 New Yorker Bieren. Legt man diesen unschlagbaren Maßstab zugrunde, würde eine solche Waffe heute … rund 3.900 Dollar kosten.

Damit liegen wir erstaunlich nahe am Preis eines neuen Python … in Premium-Ausführung. Genau das, was unser Colt 1851 zu seiner Zeit war!

Ich werde dem Insee gleich meinen „New Yorker Bierindex“ vorschlagen.

Der Revolver in unserem Koffer gehört zu den letzten Exemplaren der Serie „C“, die ganz zu Beginn der „zweiten Generation“ der Colt-Reproduktionen hergestellt wurde.

Dafür verwendete Colt einen Teil der Maschinen wieder, mit denen früher die 1873 SAA gefertigt worden waren und die nach dem Zweiten Weltkrieg wieder in Betrieb genommen wurden. Colt fertigte den Griff, den Rahmen und sämtliche Schrauben selbst. Nur die roh geschmiedete Trommel und der Lauf wurden aus Italien importiert, wo sie seit 1953 hergestellt wurden, und anschließend in den USA von Colt und Navy Arms von Hand nachbearbeitet. Das war etwa 1971/1973.

Der große Mehrwert dieser Waffen liegt in der sorgfältigen Anpassung und Politur, die mit derselben Sorgfalt ausgeführt wurden wie bei den Colt Python – zu einer Zeit, als bei Colt noch echte „Goldschmiede“ arbeiteten.

Für Sammler ist neben der Verbindung zum Mutterhaus auch die originalgetreue Ausführung der Markierungen und der Brünierung nach dem Vorbild von 1851 ein Muss. Hat man einmal Gefallen daran gefunden, wirken andere Repliken ein wenig … billig.

Von dieser etwas besonderen Serie C wurden nur 16.000 Waffen hergestellt, darunter auch unser Exemplar. Das ist wenig im Vergleich zu den mehreren Zehntausend Exemplaren der zweiten und vor allem dritten Generation. Noch viel weniger sind es im Vergleich zu den Millionen zu 100 % in Italien gefertigten Repliken unterschiedlicher Qualität – von hervorragend bis mittelmäßig, je nach Epoche (vor allem nach 1990/1995).

Dieser wunderschöne Revolver kommt in einem schlichten und eleganten Nussbaumkoffer. Es handelt sich nicht um irgendeine alte, auf dem Flohmarkt gekaufte Kiste, sondern um eine eigens angefertigte, hochwertige Arbeit.

Der Koffer weist keine Stöße oder Dellen auf. Ein wenig Holzpolitur würde ihm guttun und ihm seinen Glanz zurückgeben. Mit einem kleinen Druckknopfschloss lässt er sich verschließen. So kannst du dieses wunderschöne Stück Büchsenmacherkunst samt Zubehör entdecken, als würdest du es damals in London im Depot am Pall Mall oder in New York abholen.

Die Einteilung unterscheidet sich etwas von den üblichen italienischen Ausführungen, denn sie folgt eher einem angelsächsischen Muster und bietet Platz für eine originalgetreu nachgebildete Patronenschachtel. Die mitgelieferte Gussform ist vom Typ 1860 und an ihren gebogenen Armen zu erkennen.

Die weiter oben erwähnte Pulverflasche funktioniert einwandfrei und ist mit dem berühmten Waffentrophäenmotiv sowie der Markierung „
Colt’s Patent » im Gegensatz zu vielen Reproduktionen auf dem Markt, die dieses Recht nicht haben. Ebenfalls in perfektem Zustand.

Mit einem brünierten „L“-Schraubendreher lassen sich Schrauben und Zündkamine blitzschnell demontieren.

Was diesem Set neben seinem außergewöhnlichen Zustand und seiner Ästhetik besonderen Charme verleiht, ist seine volle Funktionstüchtigkeit.

Auch wenn uns nicht zum ersten Mal eine Replik der zweiten Generation durch die Hände geht, kann Ihr ergebener Diener nicht anders, als gerührt zu sein. Es ist immer wieder eine Freude, etwas „Modernes“ zu sehen, das dennoch sehr, sehr gut gefertigt ist.

Die Sorgfalt bei der Herstellung dieser Waffe, ihr Erhaltungszustand und das Fehlen von Gebrauchsspuren machen sie zu einem sehr schönen Sammlerstück. Dabei ist sie unter den damaligen Bedingungen weiterhin voll schussfähig.

Die klaren Linien und die Schönheit dieses Colt Modells 1851 strahlen. Sein schön geschwungener Schaft ist aus sehr schönem, lackiertem Nussbaumholz. Er wird von einem versilberten Stahlrahmen eingefasst, mit geradem Abzugsbügelrand wie bei den allerersten Fertigungen. Trotz seiner 53 Jahre nur sehr wenige Gebrauchsspuren (durch meine Nahaufnahmen übertrieben dargestellt).

Die Passung ist perfekt. Alle Schrauben sind makellos, keine Spur einer Demontage. Die vier charakteristischen Colt-Klicks sind deutlich zu hören, weich und angenehm fürs Ohr. Eine wahre Melodie. Diese Geschmeidigkeit und Präzision des Mechanismus verleihen der Waffe wirklich ihre Klasse. Ein Genuss!

Die Kastenhärtung der Waffe ist wunderschön und schimmert bläulich. Sie wirkt viel natürlicher und tiefer als bei allen anderen Repliken, die du finden wirst. Sie wurde mit größter Sorgfalt ausgeführt, zusätzlich zu den prächtigen Markierungen „Colt’s patent“ auf der linken Seite. Die Seriennummer 15786 befindet sich wie damals unter dem Messing-Abzugsbügel.

Die Trommel ist mit sehr schönen Gravuren bedeckt, die die Seeschlacht von Campeche darstellen, bei der einige Hundert Colt Paterson in Wirklichkeit friedlich in den Kisten der texanischen Schiffe geblieben waren. Colt hatte damit jedoch sein erstes großes Werbeargument für eine „siegreiche“ Waffe. Diese Gravur ist untrennbar mit diesem Modell verbunden.

Das tiefe Schwarz entsteht durch eine hervorragende Hochglanzbrünierung, auch Charcoal Blue genannt (Blue heißt im Büchsenmacher-Englisch nicht „blau“, sondern „Brünierung“). Das ist keine gewöhnliche Brünierung. Durch die gleichmäßige Politur vor dem Brünieren werden alle Reflexionen ohne die geringste Verzerrung wiedergegeben. Man kann sie aus jedem Winkel betrachten: Sie ist ein wahrer schwarzer Spiegel. Die Kombination aus Silber und Brünierung ist wirklich wunderschön. Keine Rostnarben oder Orangenhaut. Sehr, sehr seltene und mikroskopisch kleine Kratzer, die außerhalb von Nahaufnahmen kaum sichtbar sind. Kurz gesagt: hervorragender Zustand.

Die Oberseite des Laufs trägt stolz die Markierung „Adress Sam. Colt New York City“, die auf den ersten Blick eigentlich den Londoner Markierungen hätte weichen müssen. Doch das ist nicht der Fall.

Es handelt sich tatsächlich um die Reproduktion eines Colt Typ II, der ausschließlich in den USA und nur im Jahr 1851 gefertigt wurde. Dem ersten Jahr. Es sind wirklich die allerersten in Serie gefertigten Exemplare, die den Namen Colt auf der ganzen Welt bekannt machen sollten.

Keine Spuren unsachgemäßer Demontage an den Schrauben oder dem Keil. Nicht die geringste Oxidation im Lauf oder in den Kammern, alles ist spiegelblank. Nur viel Staub. Der Ladehebel sitzt fest und rastet mit einem sehr schönen „Klick“ ein.

Colt kann stolz auf diese außergewöhnlichen Nachfertigungen aus den 70er- und 80er-Jahren sein, die seinen Namen tragen. Sie lassen uns die Größe der Originale erahnen, wie sie das Werk verließen, bevor sie in den Wilden Westen oder auf die Krim zogen und ihre vier Buchstaben zum Synonym für das Wort „Revolver“ selbst machten.

Ein sehr schönes, seltenes Stück, vor allem in nahezu neuwertigem Zustand, mit Koffer und sämtlichem Originalzubehör! Greif zu!

 

Waffe der Kategorie D § f) gemäß CSI: Personalausweis oder Reisepass
gültig sein.

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Afficionados de l’Ouest et de sa légende, nous vénérons les Colt 1873 Peacemaker ou des monstres comme le Walker pour l’image qu’ils véhiculent.

Et pourtant. Le record du revolver Colt le plus fabriqué jusque 1900 revient au Pocket 1849 et à ses dérivés, produits à 340 000 exemplaires, suivis juste après par plus de 250 000 revolvers 1851.

Si le petit calibre .31 convenait fort bien pour le civil partant s’installer dans l’Ouest ou au fortyniner des saloons, il fallait quelque chose de plus « convaincant » pour plaire aux militaires, à l’instar de ces Belt Revolving Pistol de 1851 comme ils étaient désignés au catalogue de Mr Colt.

C’était le temps béni, d’avant décembre 1962, où les officiers américains avaient encore à leur charge, et à leur choix total, l’achat de leurs armes de poing. Comme un peu partout dans le monde.

A la fois symbole de leur rang et instrument de maintien de l’ordre dans les dits rangs, un beau revolver moderne, en ce milieu de XIX° siècle,  était tout autant une forme d’assurance vie à taux très avantageux qu’un moyen supplémentaire de se distinguer.

De ce fait, la nouveauté que constituait ces beaux « yankee devices » à barillet (expression populaire que l’on pourrait traduire par « machins américains ») tombait à point nommé pour partir en Crimée en 1853 dans les cantines des officiers britanniques et français. Et puis ces barillets mécaniquement gravés, quelle nouveauté ! Quelle classe !

Il est d’ailleurs cocasse de penser que les deux navires mexicains (ceux avec les roues à aube!), gravés sur les barillets des 1851 et vaincus par la marine texane dans une célèbre bataille navale où l’on avait joué officiellement du Colt, avaient été achetés … à l’Angleterre ! La perfide Albion n’est jamais en peine d’équiper vos adversaires même si vous lui êtes très proches culturellement.

Notre redoutable « colonel » Colt avait donc eu le nez fin en déposant ses brevets à Londres et à Paris, installant des points de vente dans toutes les grandes capitales d’Europe. Certains auteurs suspectent aussi que, pour contrer le risque de contrefaçons belges, il autorisa la sous-traitance d’une partie des pièces de la production de ses usines londoniennes au Plat Pays. Pièces belges qui pourront même se retrouver assemblées sur des armes américaines une fois la filiale anglaise fermée.

Ces armes nouvelles, fabriquées entièrement sur des machines, grande nouveauté à l’époque (un comble de nos jours où ‘production industrielle’ sonne souvent à nos oreilles comme une « affreuse quincaillerie Made in China ») et tirant des balles, certes bien plus petites mais avec ô combien plus de portée, de précision et de pénétration séduisaient beaucoup en comparaison des antiquités mono-coup à piston qui remplissaient les fontes de la troupe !

Et comment reprocher cet engouement à cette clientèle militaire étrangère select qui en fit en plus un excellent usage au combat, offrant ainsi publicité gratuite et renommée internationale aux productions de Mr Colt ? Tant pour le tigre des Indes que sur le cosaque au bord de la Mer Noire, le calibre .36 des revolvers Colt faisait merveille.

Pour l’anecdote, toute une cargaison de ces armes Colt « anglaises » (3000) fut interceptée par la Prusse pendant la guerre à destination de… Saint-Pétersbourg. Pas Saint Petersbourg en Floride. Saint Petersbourg en Russie !

Ne perdant pas le Nord, Mr Colt avait en effet jugé profitable d’équiper autant officiers russes qu’anglais ! Après tout, lui, était ressortissant d’un pays neutre dans ce conflit ce qui l’autorisait juridiquement, à défaut de moralement, à vendre à tous les belligérants. Transaction secrète évidemment.

Le passage par la mer ayant été jugé trop dangereux à cause du Blocus de la Baltique par la Marine Britannique, la cargaison fut envoyée par train via le continent. Les armes furent néanmoins découvertes cachées dans des balles de coton en gare de Aix-La-Chapelle et saisie par un Gouvernement allemand « neutre » mais ne voulant rien refuser aux britanniques.

1000 de ces armes confisquées furent attribués à la marine prussienne (marqués K.M) et constituent aujourd’hui de grandes raretés. On ne sait ce qu’il advint des 2000 autres. Mais ce qui est certain c’est que c’est ainsi que ainsi le premier revolver réglementaire allemand fut une arme … américaine !

Il est également certain que des Colts 1851 finirent tout de même, pendant ou après la guerre, par trouver le chemin de la Russie car on trouve assez souvent des exemplaires modifiés par des armuriers russes afin de leur donner une crosse plus longue et plus raide, reprenant celle des armes caucasiennes.

Notre Belt Revolving Pistol du catalogue Colt que nous appelons désormais Colt Navy ou 1851 est ainsi un parfait exemple de la rapide mondialisation et révolution technique qui s’opéraient alors. On ne compte plus les revolvers ainsi offerts en coffrets à de hauts membres des États-Majors et chefs d’État allant du Sultan de la Sublime Porte au Shogun du Japon ! Tout le monde voulait du Colt et il y en avait partout.

L’autonomie apportée par le moule à balles et la poire à poudre à mesure séparée, vendus dans le coffret avec l’objet de tous les désirs, permettait de faire romantiquement fondre quelques balles de mousquet le soir au coin d’un feu de camps et de recharger en moins d’une minutes les six coups du barillet.

N’en déplaise à certains thuriféraires de la sécurité totale qui confondent stands de tir et abbayes cisterciennes, l’usage d’une telle poire à poudre en cuivre est aussi sûr qu’historique.

En se fondant sur de la documentation d’époque, on constate que « l’effet grenade »soit disant redouté en cas de braise restée au fond de la chambre de l’arme était complètement écartée par le bec verseur de la poire à poudre qui est séparé du gros de son contenu par un petit robinet parfaitement étanche. Ainsi, en plaçant le doigt à l’extrémité du bec verseur tout en actionnant le robinet de la poire dirigée vers le bas, nous obtenions une dose unique et régulière qu’il était ensuite possible de transvaser dans la chambre du barillet.

Le système n’est, au final, pas si éloigné des doseuses automatiques de nos obscurs et laborieux ateliers de rechargement…

Ces poires à poudre en cuivre étaient donc réputées parfaitement sûres et étanches. Elles étaient de purs produits de leur temps bénéficiant des procédés de fabrication en série et des techniques d’estampage et de soudure à l’étain perfectionnés depuis 1780 environ. Si nos ancêtres avaient constaté un danger particulier et répété, pas plus idiots que nous-mêmes, ils eussent sans doute adopté un autre dispositif sans attendre nos bons conseils.

Il est à noter que certains irréductibles leur préféraient les antiques cornes à poudre, iconiques des trappeurs et autres coureurs des bois du Grand Nord, au prétexte de leur meilleure capacité à laisser sécher de la poudre exposée à l’humidité. Ce qui était parfaitement fondé. Cela a poussé un certain nombre d’artisans à proposer des modèles hybrides, offrant les derniers mécanismes de doseur à mesure séparée sur des cornes.

La dimension prestigieuse apportée par ce coffret de vente « tout équipé » complétait donc une dimension extrêmement pratique pour le voyage comme pour le stockage de ces armes et leurs munitions.

Proposées dans de nombreuses versions de plaquettes et de cadres de crosse, l’une des variantes du 1851 les plus appréciées par le marché anglo-saxon était celle avec carcasse en acier argenté réputée bien plus solide que celles en laiton (il en allait de même pour les gardes de sabres qui souffraient du même a priori) ainsi que du pontet carré dont l’élégance n’avait d’égal que la superbe ligne du canon octogonal, typique des fabrications londoniennes.

Seul un revolver sur cinq bénéficiait de cette finition qui fut vite arrêtée. Notre revolver est dans cette finition et reprend en outre les marquages et la configuration des très rares productions américaines de la première année de fabrication de cette variante.

A cette époque, ce nec plus ultra de l’armement mondial était proposé pour la somme vertigineuse de 24$ 0r, soit le prix d’un très bon cheval. Ramener de tels tarifs en monnaie actuelle aurait peu de sens au vu de la modernité, désormais dépassée, de la chose à l’époque et de l’utilisation vitale qu’en avaient leurs utilisateurs.

Mais, pour le mesurer, livrons nous à un petit exercice amusant:

le salaire d’un cow-boy étant en moyenne de 60$ le mois vers 1860, plutôt un bon salaire à l’époque, mais cela signifierait ramené en monnaie actuelle un peu plus de 1500 euro actuels. On se dit à « 24 dollars, ce n’est donc pas si cher le 1851 flambant neuf dans son coffret ». Mais ça, c’est du salaire « transposé » 2024!

Partons plutôt d’un coût de la vie qui était totalement différent: une bière servie au bar valait entre 5 et 10 cents, en fonction de savoir si on la buvait à New York ou sur la Frontier, alors qu’aujourd’hui la pinte frôle les 8 à 10 euros en ces terres devenues financièrement inhospitalières. Un colt avait donc la valeur d’environ 480 bières new-yorkaises en 1851. Si nous nous servons de cet indice imparable une telle arme reviendrait aujourd’hui … dans les 3900 dollars.

Nous sommes étonnamment dans les tarifs d’un Python neuf … en finition premium. L’équivalent exacte de ce qu’était notre Colt 1851 à son époque !

Je vais de ce pas essayer de proposer mon indice « bière new-yorkaise » à l’Insee.

Le revolver présenté dans notre coffret appartient aux toutes dernières fabrications de la série « C », qui  sera produite au tout début de la « deuxième génération » des reproductions Colt.

Colt réutilisera pour ce faire une partie une partie des machines autrefois destinées à fabriquer ses 1873 SAA et qui avait repris du service à la fin de la seconde guerre mondiale.  Ils produiront en interne la crosse, la carcasse et toute la visserie. Seuls le barillet et le canon, bruts de forge, étaient importés d’Italie qui les produisait depuis 1953, avant d’être manuellement retravaillés au USA par Colt et Navy Arms.On était vers 1971/1973.

L’immense plus value de ces armes sera le soin porté à l’ajustage et au polissage, réalisé avec la même attention que pour les Colt Python à une époque où de vrais “orfèvres” travaillaient encore chez Colt.

Pour le collectionneur, en plus du rattachement à la maison mère, la présence de marquages et d’un bronzage aux plus près de ce qui se faisait en 1851 même est un must. Une fois que l’on a goutté à ce plaisir, les autres répliques paraissent un peu … toc.

16 000 seulement armes dont le notre seront produites sur cette série C, un peu spéciale. Ce qui est peu par rapport aux quelques dizaines de milliers d’exemplaires des secondes et surtout troisièmes générations. Mais surtout bien loin encore derrière les millions de répliques 100% made in Italie de qualité variable, du meilleur au très moyen selon les époques (surtout après 1990/1995).

Ce très beau revolver vient dans un très sobre et élégant coffret de noyer. Il ne s’agit pas d’une banale boîte ancienne achetée en brocante mais d’une réalisation spécifique et de grande qualité.

Aucun choc ou enfoncement à signaler sur celui-ci. Un petit coup de cire à bois lui ferait du bien et leu rendrait sa jeunesse. Une petite serrure à bouton permet de le refermer et d’avoir le plaisir de découvrir cette très belle pièce d’arquebuserie accompagnée de tous ses accessoires, comme si vous alliez le chercher à Londres au dépôt de Pall Mall ou à New York de l’époque.

Il est à noter que son aménagement est quelque peu différent des présentations italiennes habituelles car il reprend une configuration plus anglo-saxonne avec un emplacement pour une boîte de cartouche fidèlement reproduite. Le moule qui est fourni est du type 1860, reconnaissable à ses branches courbes.

La poire à poudre que nous évoquions plus haut, fonctionne parfaitement et est décorée du célèbre trophée d’armes ainsi que du marquage « Colt’s Patent » contrairement beaucoup de reproductions du marché qui n’y ont pas droit. Parfait état aussi.

Un tournevis en « L », bronzé, vous permettra de démonter les vis et cheminées à la vitesse de l’éclair.

Ce qui fait le charme de cet ensemble en plus de son état exceptionnel et de son esthétique, c’est sa dimension pleinement fonctionnelle.

Si ce n’est pas la première fois qu’une réplique de seconde génération passe entre nos mains, votre serviteur ne peut s’empêcher d’être ému. C’est toujours un plaisir de voir quelque chose de “moderne” et néanmoins de très très bien fabriqué.

Le soin porté à la réalisation de cette arme, son état de conservation, l’absence de traces de manipulation en fait un très bel objet de collection. Même s’il reste parfaitement apte au tir dans les conditions d’époque.

La pureté et la beauté des lignes de ce Colt modèle 1851 rayonnent. Sa crosse, joliment galbée est en très beau noyer verni. Elle est encadrée d’une armature en acier, plaquée argent, et avec rebord de pontet droit comme les toutes premières fabrications. Très peu de traces de manipulations (exagérées par mes gros plans) en dépit de ses 53 ans.

L’ajustage est parfait. Toutes ses vis sont parfaites, pas une trace de démontage. Les 4 cliquetis caractéristiques de Colt sont bien là, moelleux, et c’est un plaisir à l’oreille. Une musique. Une telle souplesse et netteté dans le mécanisme apporte vraiment ses lettres de noblesses à l’arme. Du bonheur !

Le jaspage à la boite de l’arme est magnifique avec des reflets penchant vers le bleu. Son aspect est bien plus naturel et inscrit en profondeur que sur toutes les autres répliques que vous trouverez. Le plus grand soin lui a été apporté, en plus à de splendides marquages « Colt’s patent » sur son flanc gauche. Le numéro de série 15786 est présent sous le pontet en laiton comme à l’époque.

Le barillet est recouvert de très belles gravures représentant la bataille navale de Campèche où quelques centaines de Colt Paterson étaient en réalité sagement restés dans les caisses des navires texans; Mais Colt avait tenu là son premier gros argument publicitaire d’une arme « victorieuse ». Cette gravure est indissociable de ce modèle.

La masse noire profonde ressort d’un superbe bronzage glacé, dit charcoal blue (Blue en anglais d’armurerie c’est pas « bleu » c’est « bronzage »). Ce n’est pas un bronzage ordinaire. La régularité du polissage pré-bronzage permet de renvoyer tout reflet sans la moindre déformation. On peut le regarder sous tous les angles, c’est un véritable miroir noir. Le mariage de l’argent et du bronzage est vraiment très beau.  Aucune piqure ou peau d’orange.  Très très rares et microscopiques griffures à peine visibles hors gros plans. Bref superbe état.

Le pan supérieur du canon porte fièrement le marquage « Adress Sam. Colt New York City » qui, à première vue aurait dû laisser place à celui de ses marquages londoniens. Or il n’en est rien.

Il s’agit bien de la reproduction d’un Colt de type II qui a été exclusivement fabriqué aux USA et pendant la seule année 1851. La première. Ce sont les vraiment les tout premiers fabriqués en série qui iront porter le nom de Colt sur l’intégralité de la planisphère.

Aucune trace de démontage maladroit sur les vis ou la clavette. Pas la moindre oxydation à l’intérieur du canon ou des chambres, tout est miroir. Juste beaucoup de poussière. Le levier bourroir tient bien en place avec un très joli « clic » quand il s’enclenche.

Colt peut être fier de ces re-fabrications exceptionnelles des années 70 et 80 portant son nom. Elles nous permettent d’entrevoir la grandeur des originaux à la sortie d’usine avant qu’ils ne partent à la conquête de l’Ouest ou en Crimée et n’imposent leurs quatre lettres comme étant le synonyme du mot « revolver » lui-même.

Très belle pièce très peu courante surtout quasi neuve avec son coffret et avec tous ses accessoires d’origine ! A saisir !

 

Arme de catégorie D § f) au CSI : CNI ou passeport en cours de validité obligatoire.

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