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UNIQUE ! Rarissime Colt 1911 (nicht 1911 A1) Gedenkstück zur Zweiten Schlacht an der Marne 1918 – Schöpfung von 1968 – Außergewöhnliche Qualität vor Serie 70 – Luxuriös graviert und brüniert und 100% funktionsfähig – Rarität in Europa – Neuwertiger Zustand!

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75002 Paris, Frankreich
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Marke
Colt
Produkt
Colt 1911
Kategorie
Erwerbsberechtigung
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Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
nicht lieferbar

Aktualität

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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 12 Stunden

Beschreibung

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Hätte ich je gedacht, eines Tages eine aus dieser berühmten Serie zu besitzen?

Sie musste aus dem Ausland kommen – ein kleines Missverständnis, wie Michel Blanc in einer Folge von „Les Bronzés“ gesagt hätte …

Den Colt 1911 muss man eigentlich nicht vorstellen (obwohl …). Trotzdem gebe ich ein paar allgemeine Informationen zur Waffe, damit sich das vorliegende Stück besser einordnen lässt.

Um 1967 beschloss Colt, damals noch auf dem Höhepunkt seiner Produktionsqualität – der sogenannten „Pre-Series 70“ (also VOR den Series 70, die ihrerseits noch besser verarbeitet waren als die „Series 80“, bei denen der Abstieg endgültig begann …) –, vier luxuriöse Gedenkwaffen zum Thema Erster Weltkrieg herzustellen: eine Gedenkwaffe zum 50. Jahrestag des Ersten Weltkriegs „1917 – World War I – 1967“, eine „Commemorative Chateau-Thierry“, eine Gedenkwaffe zur „Meuse-Argonne Offensive“ und unsere „2d Battle of the Marne“, die 1968 auf den Markt kam. Es sind die einzigen Colt-Gedenkwaffen im reinen 1911-Standard. Alle späteren Colt-Gedenkwaffen entsprechen dem 1911-A1-Standard. Außerdem waren es die allerersten 1911-Gedenkwaffen der Firma aus Hartford – lange vor den Gedenkwaffen zum Zweiten Weltkrieg.

In vielerlei Hinsicht außergewöhnliche Stücke, aber dazu kommen wir noch.

Vor allem aber sind diese Gedenkwaffen tatsächlich „1911er“ und keine „1911 A1“.

Genau diese Variante zog 1917 mit den Sammies nach Europa in den Krieg. Die überall bekannte Version ist die „1911 A1“, die erst 1926 eingeführt wurde und bis zur Operation auf der Insel Grenada 1982 bei der US Army im Einsatz war – mit ihrer eigenen Vielzahl ziviler Varianten.

Wie unterscheidet man also diese „1911“ – eine der Waffen, die im Ersten Weltkrieg Feuer sahen, wie im Film „The Lost Battalion“ (2001) – von der 1911 A1 des Captain Miller in „Der Soldat James Ryan“ (das soll den Filmfans helfen, das Thema einzuordnen)?

Nun, das Korn der klassischen „1911 A1“ ist deutlich dicker als das der ursprünglichen 1911, wie unserer. Auch ihr Hammer und ihre Griffstückverlängerung sind deutlich länger als bei der 1911. Der Abzug der 1911 A1 ist dagegen kürzer als der der 1911. Und ein Detail, das auf den ersten Blick auffällt: Die 1911 A1 hat am Griffstück hinter dem Abzugsbügel eine abgerundete Aussparung, die bei der ersten 1911 fehlt. So viel dazu. Ansonsten haben beide dieselbe Grundform, dasselbe Kaliber und dieselbe Magazinkapazität.

Unsere Waffe ist also eine 1911 und keine A1. Das ist schon deutlich seltener und passt vor allem perfekt zur Zeit des Ersten Weltkriegs, an den sie erinnert.

Denn in den schlammigen Schützengräben begann die legendäre Karriere der 1911. Schnell zeigte sich, dass die Waffe viele Vorzüge hatte – allen voran ihr Kaliber mit hoher Mannstoppwirkung auf sehr kurze Distanz, äußerst nützlich im Nahkampf.

Übrigens erkannten auch andere die Vorzüge der Waffe, noch bevor die Amerikaner in den Krieg eintraten. Bereits 1916 bestellten die Briten 10.000 Stück (5.000 wurden geliefert) für die Piloten dessen, was damals noch ein Club sehr oxfordischer und tollkühner Sportler war: das Royal Flying Corps. Nach starkem Wachstum wurde daraus 1918 die Royal Air Force. Diese Waffen hatten übrigens das Kaliber .455 Eley.

Auch die Franzosen bestellten diese berühmten Colt 1911, bevor die Sammies in den makabren Tanz einstiegen. Zwischen Mai 1915 und Januar 1916 waren es genau 5.000 Stück, die aus zivilen US-Serien der „C“-Reihe stammten und größtenteils für unsere Panzerbesatzungen bestimmt waren (wir waren auf diesem Gebiet übrigens weit voraus; die Entwicklung des Schneider-Panzers begann bereits im Januar 1915), außerdem für die Luftwaffe (die offenbar zuerst beliefert wurde) und auch für unsere Grabenräumer (einige zeitgenössische Fotos zeigen das). Verschiedenen Berichten zufolge scheint es außerdem, aber ich selbst hatte noch nie einen …
Der Beweis, dass einige militärische Colt 1911 der US-Armee mit der Markierung „US Property“ 1917 an französische Panzerbesatzungen geliefert wurden. Erwähnenswert ist auch, dass die USA ebenfalls einige (sie sind äußerst selten) an die Russen lieferten – über England, das sie im Auftrag der Russen kaufte. Diese Exemplare tragen eine abgekürzte kyrillische Markierung mit dem Vermerk „englischer Auftrag“; daran erkennt man sie sogar.

Diese 1911 des ersten Typs erlebten also tatsächlich die Zweite Marneschlacht, auf die ein schrecklicher Frühling 1918 mit entfesselten deutschen Verzweiflungsoffensiven folgte. Sie markiert die Geburtsstunde der modernen US-Armee. Sie formte sich auf den Schlachtfeldern Frankreichs, oft unter Anleitung französischer Ausbilder, die nach mehr als drei Jahren Stellungskrieg reichlich Erfahrung gesammelt hatten. In diesem Krieg fiel der Mensch, vom Schlagstock bis zur Schaufel, oft in einen Naturzustand zurück – und keineswegs zwangsläufig in jenen von Natur aus guten, den sich Jean-jacques Rousseau vorgestellt hatte. Ganz und gar nicht.

Warum dieses Gedenkmodell?

Wir schreiben Juli 1918. Es handelt sich um den ersten und beinahe einzigen massiven amerikanischen Kriegseinsatz, hauptsächlich an der Seite der Franzosen und nicht der Engländer, wie man aus sprachlichen Gründen hätte vermuten können.

Zur Erinnerung: Am 21. März 1918, ganz zu Beginn der ersten der größten deutschen Offensiven des Krieges, die den Feind bis auf 60 Kilometer an Paris heranbringen sollten, hatten die Amerikaner an der Front insgesamt nur eine einzige einsatzbereite Division … Doch das sollte sich schnell ändern.

Die ersten vier deutschen Offensiven von 1918, deren zwar epische Einzelheiten ich euch erspare, brachten Deutschland keinen Sieg, bluteten aber die Reserven der französischen Armee aus. Diese war ihren englischen Verbündeten zu Hilfe geeilt, die im März an der Somme und im April in Flandern aufgerieben worden waren, und wurde ihrerseits im Mai und Juni in der Champagne brutal angegriffen und geschlagen. Die Deutschen wurden nur knapp und vorerst unter einem sehr hohen Blutzoll aufgehalten. Die Engländer, seit ihrer Niederlage an der Somme im März und ihrem erbitterten Widerstand in Flandern im April schwer angeschlagen, nahmen die Offensive erst im August wieder richtig auf.

Beide Gegner sind also erschöpft, und eine weitere Niederlage der einen oder anderen Seite kann noch immer über den Ausgang des gesamten Krieges entscheiden und vier Jahre ungeheurer Anstrengungen zunichtemachen. Und die Deutschen haben noch Reserven, die sie in eine Schlacht werfen können, die inzwischen seit fast fünf Monaten andauert.

Die brandneue amerikanische Armee hat in der Zwischenzeit ihre Ausbildung beschleunigt und kann nun endlich zeigen, was sie kann.

Was ist sie wert?

Das weiß in Wirklichkeit niemand – nicht einmal sie selbst.

Pershing selbst war sich des Erfahrungsgefälles bewusst, das seine Armee von denen seiner Verbündeten trennte. Die Boys wechselten direkt von der Verfolgung der letzten Apachen, der Ureinwohner der Philippinen und Pancho Villas in Mexiko (dem übrigens die jungen Leutnants Patton und Mac Arthur entkommen waren!) zur Konfrontation mit den gefürchtetsten Sturmtruppen ihrer Zeit.

Zugegeben, der Einsatz im Bois Belleau Anfang Juni, bei dem die 4. US-Brigade unter General Harbord in erbitterter Verteidigung tausend Tote und 60 % der eingesetzten Truppen zu beklagen hatte, war durchaus ermutigend. Die Männer verteidigten sich weitgehend mit dem Bajonett, was stets von einer hohen Moral in der Truppe zeugt. In diesem Zusammenhang begann die fünfte und letzte große deutsche Offensive.

Am 15. Juli 1918 griffen 23 deutsche Divisionen die Stellungen von General Gouraud östlich von Reims an. Dabei handelte es sich jedoch um ein Ablenkungsmanöver, mit dem die Deutschen ihre zahlenmäßige Überlegenheit ausnutzen wollten.

Am selben Tag setzten die Deutschen ihren eigentlichen Angriff westlich von Reims mit 17 weiteren Divisionen und gewaltigen Artilleriemassen gegen die französischen Stellungen von General Degoutte an. Die brandneue 42. US-Division, die noch nie im Gefecht gewesen war, wurde ebenso wie eine schottische Division Gourauds Truppen zugeteilt. Für die Amerikaner…
ns ist die Feuertaufe von unvorstellbarer Gewalt.

Die Deutschen wissen, dass dies ihre letzte der (fünf) großen Frühjahrsoffensiven von 1918 ist – die allerletzte Chance. Sie haben sie „Friedensturm“ oder „Friedensoffensive“ getauft, um ihren erschöpften Truppen die Bedeutung der Schlacht deutlich zu machen. Ihr Fanatismus entspricht der Bedeutung des Einsatzes, und ihre Sturmtruppen sind bestens ausgebildet. Es ist der letzte große Zusammenstoß des Ersten Weltkriegs. Der erbitterte Widerstand der Franzosen und Amerikaner wird den Angriff schließlich stoppen und die von Foch geplante Gegenoffensive ermöglichen.

Ab dem 18. Juli gehen 24 französische Divisionen, verstärkt durch die 92. und 93. US-Infanteriedivision, wieder zum Angriff über. Im Verlauf der Schlacht werden sie durch weitere acht amerikanische Divisionen verstärkt. Die Amerikaner treffen nun in großer Zahl ein. Die französisch-amerikanischen Truppen durchbrechen die Flanke der deutschen 7. und 9. Armee, rücken im Soissonnais 10 km vor und machen 10.000 Gefangene.

Der Bewegungskrieg ist zurück. Schluss mit den Schützengräben.

Am 20. Juli nimmt Degoutte Château-Thierry nach einem epischen Angriff der Amerikaner zurück. Clemenceau reist am folgenden Tag dorthin, um den Kämpfern zu gratulieren. Am 28. Juli nehmen die Franzosen La Fère-en-Tardenois und die Schotten Buzancy zurück, die sie im Juni verloren hatten. Am 2. August ziehen französische Jäger erneut in Soissons ein. Am 4. August erobert die amerikanische 28. Infanteriedivision Fismes nach äußerst heftigen Straßenkämpfen zurück.

Überall wird der Feind zurückgedrängt.

In drei Wochen haben die Franzosen und ihre Verbündeten, vor allem die Amerikaner, 35.000 Gefangene gemacht, 700 Geschütze erbeutet und 200 Dörfer eingenommen. Am 6. August wird Foch für diesen Erfolg zum Marschall von Frankreich ernannt. Soweit ich weiß, ist er der einzige Mann, der Marschall von Frankreich und England war (nicht schlecht für einen Franzosen!) und nebenbei auch von Polen – diesen besonderen Rang gibt es in den USA nicht. Seine prächtigen Marschallstäbe, darunter auch der englische, sind für Interessierte im Invalidendom zu sehen.

Am 8. August wird im Raum Montdidier eine neue alliierte Gegenoffensive gestartet, diesmal von französischen und britischen Truppen. Sie fügt der deutschen Armee eine beispiellose Niederlage zu, die sich buchstäblich in der Linie auflöst und zu massenhaften Kapitulationen führt.

Die deutsche Armee kann nicht mehr. Sie ist am Ende.

Der am 3. August 1914 begonnene Krieg ist praktisch bereits vorbei. Ludendorff schreibt in einer Nachricht an Hindenburg: „Der 8. August ist ein Trauertag für die deutsche Armee.“ Hindenburg teilt dem Kaiser mit, dass nun so schnell wie möglich eine politische Lösung für den Krieg gefunden werden müsse. Die deutsche Armee kann nichts mehr ausrichten und droht jeden Augenblick vollständig zusammenzubrechen.

Allein im Zeitraum vom 15. bis zum 31. Juli kosteten diese Operationen die Franzosen 200.000 Tote, Verwundete oder Vermisste – an dieser Front und in nur 15 Tagen. Die moderne amerikanische Armee hingegen ist aus dieser Schlacht hervorgegangen. Sie verlor dort den Großteil ihrer 53.402 Gefallenen des Ersten Weltkriegs (zum Vergleich: 47.400 Gefallene im Vietnamkrieg von 1955 bis 1975!).

Das alles gedenkt unser Colt des Tages: unsere prächtige 1911, kein A1.

Es handelt sich um eine äußerst limitierte Serie – insgesamt 7.400 Waffen –, von der dieses Exemplar 1968 gefertigt wurde. Es ist das letzte Modell der Serie.

Es handelt sich um eine Serie aus der Zeit vor 1970, gefertigt aus Stahl von höchster Qualität. Die Passungen sind perfekt, denn diese Waffen wurden von den erfahrensten damals noch verfügbaren Arbeitern fertiggestellt. Das hat nichts mit den modernen „Produktionen“ der Firma zu tun, etwa der heutigen „1911 classical“ (ihr Metall bringt mich zum Schmunzeln) oder auch den Gedenkmodellen zum Zweiten Weltkrieg (Typ „50 year’s Normandy“, „Pacific Theater“ oder sogar „100 years of Service“), die bestenfalls „Series 80“ und später sind.

Hier strahlt alles Luxus und Sinnlichkeit aus: Gravuren mit Schlachtszenen auf der linken Seite des Verschlusses, mit Gold im Hintergrund der Gravuren hervorgehoben, damit sie sich besser vom tiefschwarzen, glänzenden … abheben.
… mit einer Brünierung, die für 1000 Jahre gemacht scheint. Man „spürt“ die Stärke der Brünierung. Kleines Fohlen, wie es sich gehört, am Ende des Verschlusses und nicht an der Seite des Griffstücks (wie damals), Hinweis auf die Serie der vier Waffen wie bei den drei anderen auf der rechten Seite: „1917 – World War One Commorative 1967“ – Selbst die Seriennummer ist hervorgehoben. Und natürlich ein Fangriemenbügel.

Wunderschöne Griffschalen aus ultr hellem, gelbem Holz, das einen besseren Kontrast zur tiefschwarzen Brünierung bildet – wahrscheinlich eine Maserknolle eines Obstbaums, etwa Zitronenbaum – ein seltenes Intarsienholz – eine winzige Gebrauchsspur auf der rechten Seite, auf der Nahaufnahme sichtbar (ein ganz kleiner Makel muss ja sein!) – einfach wunderschön!

Diese Griffschalen sind selbst mit zwei fein gravierten Bronze-Medaillons verziert – links mit dem US-Weißkopfseeadler und der Aufschrift „World War 0ne“ sowie den Jahreszahlen „1917 -1918“ über einem Bronze-Sturz mit der Aufschrift „2d Battle of the Marne“ – rechts ein Sammy und die Namen aller alliierten Nationen des Krieges über der klassischen, damals üblichen Aufschrift zum Ersten Weltkrieg: „The Great War for Civilization“. Ganz im Geist der Zeit.

Die Waffe ist mechanisch in hervorragendem Zustand – ihr Abzug ist besonders sorgfältig gearbeitet – nebenbei ein Zeichen für die überragende Qualität: Die vermutlich recht zahlreichen Personen, die wie ich den Verschluss geöffnet haben, um ihn zu prüfen und seit 55 Jahren abzuschlagen, haben keine Gebrauchsspuren auf dem Metall hinterlassen, so dick und glatt ist die Brünierung – wieder einmal traumhafte Passungen – kein Vergleich zu heutigen Produktionen – perfekte Schrauben, alle wie die Waffe brüniert – eine Perfektion!

Der Lauf ist verschmutzt, aber ihn als spiegelblank zu bezeichnen, wäre eine Beleidigung – er ist neu! Und auch wenn er wohl geschossen wurde, da er verschmutzt ist. Kaliber .45 ACP, natürlich mit sieben Schuss. Das Magazin ist deutlich mit „Colt 45. Auto“ gekennzeichnet, neuwertig und mit 100 % seiner Originalbrünierung (die damaligen sind übrigens zweifarbig).

Voll schussfähig, auch wenn man die wertvollen Holzgriffschalen, die nichts mit klassischem Nussbaum zu tun haben, sorgfältig behandeln muss.

Die Waffe kommt in einem Eichenholzkoffer, der von einer Privatperson eigens für diesen Schatz angefertigt wurde, mit Deckel und Schublade sowie verchromten Griffen an der Schublade im Kaliber .45 ACP! Platz für die Waffe, sieben Patronen und eine Schachtel Munition aus der damaligen Zeit. Eine Scheibe muss ersetzt werden, wenn du den Koffer bei geöffnetem Deckel dauerhaft vor Staub schützen möchtest (ich empfehle eine kleine Plexiglasscheibe, die weniger zerbrechlich ist). Aber viel besser als die sehr „leichten“ Originalschachteln aus hässlichem Karton (!), die der Waffe überhaupt nicht gerecht werden – was diesen besonderen Koffer wohl erklärt. Das Beste!

Kurz gesagt: eine außergewöhnliche Waffe mit ihrem seltenen 1911-Profil aus der Zeit vor 1926, ihrer faszinierenden Schönheit und ihrem perfekten mechanischen und optischen Zustand – eine auf dem Markt äußerst seltene Waffe, unendlich viel seltener als jede commemorative Winchester.

Wahrscheinlich ist Maître Flingus der Einzige, der in Frankreich einen dieser Colt 1911 aus der allerersten commemorative Serie vor 1970 zum Verkauf anbietet; fast alle dieser außergewöhnlichen Modelle sind in den USA geblieben. Ein in jeder Hinsicht perfektes Stück für einen 1911-Fanatiker, der auch ein außergewöhnliches, typisch Made in USA Modell zum Schießen und eines aus den letzten großen Qualitätsjahren der Marke mit dem Fohlen besitzen möchte. Eine Tanfo wirkt daneben wie billiges Plastik von schlechtem Geschmack. Einzigartig.

WAFFE DER KATEGORIE B BEIM CSI: GENEHMIGUNGSPFLICHTIG, FOTOKOPIE DES PERSONALAUSWEISES UND ORIGINAL DER ABSCHNITTE 1 UND 2 DER GENEHMIGUNG. Versand mit Unterschrift in zwei getrennten Paketen im Abstand von mindestens 48 Stunden vorgeschrieben.

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Aurais-je pu penser en avoir un un jour de cette fameuse série ?

Il a fallu le faire venir de l’étranger, un peu sur un malentendu comme aurait-dit Michel Blanc dans un épisode des Bronzés…

On ne présente pas le Colt 1911 (quoique…). Mais je fournirai néanmoins quelques éclaircissements sur l’arme « en général » qui serviront à situer la présente pièce.

Vers 1967, Colt, encore dans sa plus glorieuse qualité de production, celle dite des « series pré 70 »  (donc AVANT les series 70 qui resteront elles-mêmes encore supérieures de finitions aux « series 80, la pente fatale étant définitivement amorcée…) décida de produire quatre armes de luxe commémoratives sur le thème de la première guerre mondiale: un commémoratif « 50° anniversaire » de la première guerre mondiale « 1917 – World War I – 1967″, un  » Commemorative Chateau-Thierry », un commémoratif « Meuse-Argonne Offensive » et notre  » 2d Battle of the Marne » sorti en 1968. Ce sont les seuls commémoratifs de chez Colt au standard 1911 pur. Tous les autres commémoratifs suivants de Colt seront au standard 1911 A1. Ce sont aussi les tout premiers 1911 commémoratifs sortis par la firme de Hartford bien avant ceux relatifs à la seconde guerre mondiale.

Des pièces d’exceptions à maints égards mais on va y revenir.

Surtout, et déjà, ces commémoratifs sont bien des « 1911 » et pas des « 1911 A1 ». 

C’est bien cette variante là qui est partie combattre en Europe avec les Sammies en 1917. La version que l’on voit partout est la « 1911 A1 » qui n’a été adoptée qu’en 1926 et servira l’US Army jusqu’à l’opération sur l’île de la Grenade en 1982, avec, elle-même, sa myriade de variantes civiles.

Comment donc distinguer ce « 1911 » du « 1911 A1 », c’est à dire un de ceux qui a connu le feu de la première guerre mondiale dans le genre « le bataillon Perdu » (film de 2001) de celui, 1911 A1, du Capitaine Miller dans « Il faut sauver le Soldat Ryan » (ça, c’est pour aider les cinéphiles à situer le sujet) ?

Et bien, le guidon du classique « 1911 A1 » est sensiblement plus épais que sur le 1911 d’origine comme le notre. Son marteau et sa queue de castor sont aussi sensiblement plus longs que sur le 1911. La détente du 1911 A1 est en revanche plus petite que celle du 1911 et, détail visible au premier coup d’œil, le 1911 A1 possède une découpe arrondie sur la carcasse en arrière du pontet alors que cette découpe est absente du premier 1911. Voilà. Sinon même forme générale, même calibre et même capacité.

Notre arme est donc un 1911 et pas un A1. C’est déjà nettement moins courant et, surtout, c’est parfaitement cohérent avec l’époque de la première guerre mondiale qu’il commémore.

Car c’est bien dans la boue des tranchées que le 1911 a commencé sa mythique carrière tant il est apparu de suite que l’arme possédait nombre de qualités à commencer par son calibre à fort pouvoir d’arrêt à très courte distance, bien utile en combat rapproché.

D’ailleurs, et à titre accessoire, d’autres se rendirent compte des qualités de l’arme même avant que les américains ne rentrent en guerre. Dès 1916, les anglais en commandèrent 10.000 (5.000 livrés) pour les pilotes de ce qui était encore un club de sportifs très oxfordiens et follement braves baptisé le Royal Flying Corp et qui deviendra en 1918, après avoir beaucoup grossi, la Royal Air Force. Ceux-là étaient en calibre 455 Eley d’ailleurs.

Les français aussi en commandèrent de ces fameux Colt 1911 avant que les Sammies ne rentrent dans la danse macabre. Très exactement 5.000 entre mai 1915 et janvier 1916, pris sur des séries civiles US en série « C », et à destination, pour l’essentiel de nos équipages de chars (sur lesquels nous étions très en avance au passage, la conception du Char Schneider ayant été lancée dès janvier 15), de l’aviation (qui furent, semble t-il, les premiers servis), et aussi pour nos nettoyeurs de tranchées (quelques photos d’époque le montrent). Il semble aussi, de divers témoignages, mais je n’en ai jamais eu aucune preuve, que quelques Colt 1911 militaires US, marqué « US Property », aient été livrés aux tankistes français en 1917. A noter aussi que les USA en livrèrent aussi (ils sont rarissimes) aux russes via l’Angleterre qui les achetaient pour le compte des russes (ces derniers ont un marquage abrégé en cyrillique portant la mention « commande anglaise », c’est même à ça qu’on les reconnait).

Ces 1911 1er type connurent donc bien la Seconde Bataille de la Marne qui faisait suite à un épouvantable printemps 1918 d’offensives allemandes déchainées de la dernière chance. C’est l’acte de naissance de l’armée US moderne. Elle s’est forgée sur les champs de bataille de France souvent avec des instructeurs français blanchis sous le harnais par plus de trois années de guerre de tranchées où l’homme, du casse-tête à la pelle, revint bien souvent à l’état de nature et pas fatalement celui, naturellement bon, imaginé par Jean-jacques Rousseau. Loin de là.

Pourquoi ce commémoratif  là?

Nous sommes en juillet 1918. Il s’agit de la première et quasi seule intervention massive américaine de la guerre essentiellement aux cotés des français et pas des anglais comme on aurait pu le penser pour des raisons linguistiques.

Rappelons que le 21 mars 1918, au tout début de la première des plus grandes offensives allemandes de la guerre, qui ramèneront l’ennemi à 60 kilomètres de Paris, les américains ont, en tout et pour tout, qu’une seule et unique division opérationnelle sur le front…Mais cela va vite changer.

Les quatre premières offensives allemandes de 1918 dont je vous épargne le détail, pourtant homérique, n’ont pas permis la victoire allemande mais ont saigné à blanc les réserves de l’armée française, qui s’est précipitée au secours de ses alliés anglais volatilisés en mars sur la Somme, en avril en Flandres et a été, à son tour, sauvagement attaquée et battue en mai et juin en Champagne. L’allemand n’a été arrêté, momentanément, que de justesse et à un très lourd prix de sang. Les anglais, KO debout depuis leur défaite sur la Somme en mars et et leur résistance acharnée en Flandres en avril, ne reprendront véritablement l’offensive qu’en août.

Les deux adversaires sont donc épuisés et une défaite supplémentaire de l’un ou l’autre peut encore décider du sort de toute la guerre et ruiner quatre ans d’efforts démentiels. Et les allemands ont encore des réserves à lancer dans une bataille qui dure désormais depuis près de 5 mois.

L’armée américaine, toute neuve, a accéléré son entrainement dans cette entrefaite et va enfin pouvoir donner.

Que vaut-elle ?

Nul ne le sait en réalité et même pas eux.

Pershing lui-même mesurait le gouffre d’expérience qui séparait son armée de celles de ses allés. Les boys passent directement de la poursuite des tous derniers apaches, des indigènes des Philippines, et de Pancho Villa au Mexique (qui, au passage, a échappé aux jeunes lieutenants Patton et Mac Arthur!) à la confrontation avec les plus redoutables troupes d’assaut de l’époque.

Certes, l’épisode du Bois Belleau et des Marines du général Harbord début juin, où la 4° brigade US a laissé au tapis, dans une défensive acharnée, un millier d’hommes tués et 60% des effectifs engagés, a été plutôt encourageant. Les hommes se sont largement défendus à la baïonnette ce qui témoigne toujours d’un moral élevé dans la troupe. La cinquième et dernière grande offensive allemande se déclenche dans ce contexte.

 Le 15 juillet 1918, 23 division divisions allemandes attaquent les positions du Général Gouraud à l’est de Reims. C’est portant une manœuvre de diversion où les allemands tentent de profiter de leur supériorité numérique.

Le même jour, les allemands portent leur effort véritable à l’ouest de Reims avec 17 autres divisions et des masses d’artillerie sur les positions françaises  du général Degoutte. La toute fraiche 42°DI américaine, qui n’a jamais vu le feu, est rattachée aux troupes de Gouraud de même qu’une division écossaise. Pour les américains le baptême du feu est d’une violence inouïe.

Les allemands savent que c’est la dernière de leurs (cinq) grandes offensives du Printemps 1918, celle de la toute dernière chance. Ils l’ont baptisé « Friedensturm  » ou « Offensive de la Paix » pour bien indiquer à leurs troupes fatiguées le sens de la bataille. Leur fanatisme est à la hauteur de l’enjeu et leur troupes d’assaut sont sur-entrainées. C’est le dernier choc majeur de la première guerre mondiale. La résistance acharnée des français et des américains permettra in fine d’arrêter l’assaut et de lancer la contre-offensive conçue par Foch.

Dès le 18 juillet, 24 divisions françaises, renforcées par les 92° et 93° DI US, repartent à l’assaut, troupes qui seront encore renforcées par 8 divisions américaines en cours de bataille. Les américains arrivent désormais en force. Les troupes franco-US crèvent le flanc des VIIe et IXe armées allemandes, progressant de 10 km dans le Soissonnais et font 10 000 prisonniers.

La guerre de mouvement a repris. Fini les tranchées.

Le 20 juillet Degoutte reprend Château-Thierry après un assaut épique des américains. Clemenceau se déplace le lendemain sur place pour féliciter les combattants. Les 28 juillet, les Français reprennent la Fère-en-Tardenois et les écossais Buzancy, perdus en juin. Le 2 août, les chasseurs français entrent à nouveau dans Soissons. Le 4 août, la 28e DI US américaine reconquière Fismes après de très durs combats de rues.

Partout, l’ennemi est rejeté.

En trois semaines, les français et leurs alliés, essentiellement américains, ont pris 35 000 prisonniers, 700 canons et 200 villages. Le 6 août, Foch, pour ce succès, est élevé à la dignité de Maréchal de France. Il est à ma connaissance le seul homme à avoir été Maréchal de France et d’Angleterre (excusez du peu pour un français!) et, accessoirement, de Pologne, cette dignité spéciale n’existant pas aux USA. Ses magnifiques bâtons, y compris l’anglais, sont visibles aux Invalides pour ceux que ça intéressent.

Le 8 août, une nouvelle contre-offensive alliée, franco-britannique cette fois, est lancée dans le secteur de Montdidier. Elle inflige un revers sans précédent à l’armée allemande qui se décompose littéralement en ligne avec des redditions massives de troupes.

L’armée allemande n’en peut plus. Cuite.

La partie commencée le 3 août 14 est virtuellement déjà finie. Ludendorff écrira dans un message à Hindenburg : « le 8 août est un jour deuil pour l’armée allemande ». Hindenburg annonce au Kaiser qu’il faut désormais chercher au plus vite une issue politique à la guerre, l’armée allemande ne peut plus rien et menace d’effondrement total à tout instant.

Pour la seule période du 15 au 31 juillet, ces opérations ont coûté aux Français 200 000 hommes tués, blessés ou disparus, … sur ce seul front, en 15 jours. L’armée américaine moderne, elle, est née de cette bataille. Elle y a laissé l’essentiel de ses 53.402 morts au combat de la première guerre mondiale (pour comparaison 47.400 pertes au combat au Vietnam de 55 à 75!).

 

 

C’est tout cela que commémore notre Colt de ce jour, notre splendide 1911 pas A1.

Il s’agit d’une série extrêmement limitée – 7.400 armes en tout – produite, pour celle-ci, en 1968 – c’est la toute dernière de la série.

Il s’agit d’une série pré 70 dans un acier de très grande qualité – les ajustements sont parfaits car ces armes ont été finies par les ouvriers les plus expérimentés disponibles encore à cette époque – Rien à voir avec les « productions » modernes de la firme type « 1911 classical » d’aujourd’hui (leur métal me fait sourire) ou même avec les commémoratifs pour la 2ième guerre mondiale (Type « 50 year’s Normandy », « Pacific Theater » ou même le « 100 years of Service ») qui sont au mieux des « series 80 » et postérieures.

Ici tout respire le luxe et la volupté : gravures de scènes de bataille coté gauche de la culasse rehaussées d’or en fond de gravures pour mieux ressortir sur le noir très profond et brillant d’un bronzage qui semble fait pour 1000 ans… On « sent » l’épaisseur du bronzage. Petit poulain estampé comme il faut en extrémité de culasse et pas sur le flanc de carcasse (bien comme à l’époque), mention de la série propres aux quatre armes comme sur les trois autres coté droit « 1917 – World War One Commorative 1967 » – Même le numéro de série est rehaussé. Et anneau de dragonne évidemment.

Magnifiques plaquettes dans un bois ultra clair et jaune pour mieux contraster avec le bronzage noir très profond – probablement une loupe de fruitier genre citronnier  – un bois rare de marqueterie – une légèrissime trace de manipulation coté droit visible en gros plan (faut bien un tout petit défaut!) – juste superbe !

Ces plaquettes sont ornées elles-mêmes de deux macarons de crosse en bronze finement gravés – l’un à gauche avec la Pygargue US et la mention « World War 0ne » et les date « 1917 -1918 » au dessus d’un linteau de bronze marqué « 2d Battle of the Marne » – A gauche un Sammy et la dénomination de toutes les nations alliées de la guerre au-dessus de la classique mention afférente à la première guerre mondiale à l’époque  » The Great War for Civilization ». Tout dans l’esprit de l’époque.

L’arme est dans un état mécanique superbe – sa percussion est particulièrement soignée –  Au passage, indice de qualité supérieure, les sans doute assez nombreuses personnes qui, comme moi, ont ouvert la culasse pour le vérifier et le percuter depuis 55 ans n’ont pas réussi à laisser de traces de manipulation sur le métal tant le bronzage est épais et lisse – Ajustements de rêve encore une fois- rien à voir avec les production actuelles – vis parfaites et toutes bronzées comme l’arme – une perfection !

Le canon est sale mais dire qu’il est miroir est une offense – il est neuf ! Et même s’il a sans doute tiré puisque sale. Calibre 45 ACP en sept coups évidemment. Le chargeur est bien marqué « Colt 45. Auto », état neuf avec 100% de son bronzage d’origine (ceux d’époque sont dual-tone au passage).

Parfaitement apte au tir même s’il faudra prendre grand soin de ses plaquettes de bois précieux qui n’ont rien à voir avec le classique noyer…

L’arme nous vient dans une coffret en chêne spécialement créée par un particulier pour accueillir ce trésor avec couvercle et tiroir et des poignées de saisie du tiroir chromée au calibre 45 ACP ! Emplacement pour l’arme, sept cartouches et une boite de munitions d’époque. Une vitre à remplacer si vous voulez le préserver définitivement de la poussière en boite ouverte (je conseille une petite feuille de plexi moins fragile) mais bien mieux que les boites d’origine très « light »et en carton moche (!), pas du tout à la hauteur de l’arme, ce qui explique sans doute ce coffret particulier. Le top !

Bref une arme exceptionnelle par son rare profil 1911 d’avant 1926, sa beauté fascinante, son état mécanique et esthétique parfait – une arme rarissime sur le marché, infiniment plus rare que n’importe quelle Winchester commémorative.

Sans doute Maître Flingus est il le seul à présenter à la vente en France un de ces Colt 1911 de cette toute première série commémorative pré 1970, la quasi totalité de ces modèles hors-normes étant restés aux USA. Une pièce parfaite à tous points de vue pour un fanatique du 1911 qui veut aussi disposer d’un modèle d’exception typiquement Made in USA pour aller au tir et des dernières grandes années qualitative de la marque au Poulain. Un Tanfo fait plastique de mauvais goût à coté. Unique.

ARME DE CATÉGORIE B AU CSI : SOUMISE À AUTORISATION, PHOTOCOPIE DE LA PIÈCE D’IDENTITÉ ET ORIGINAUX DES VOLETS 1 ET 2 DE L’AUTORISATION. Expédition contre signature en deux colis séparés d’au moins 48 heures obligatoire. 

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