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Sehr schöner Luger P08 Pistol Erster Weltkrieg – Herstellung DMW von 1916 – vollständig monomatrikuliert einschließlich Magazin – Wunderschöner Lauf -TBE

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Erwerbsscheinpflichtig
75002 Paris, Frankreich
11
ID: 10338971
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Kategorie
Erwerbsberechtigung
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Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
nicht lieferbar

Aktualität

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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 9 Stunden

Beschreibung

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Hier ist ein schönes Stück. Und in seiner Art gar nicht so leicht zu finden. Dabei gab es davon viele. Sehr viele sogar. Darauf kommen wir noch zurück.

Ein „guter 14er“, wie ich sie für mich selbst nenne, wenn ich sie entdecke. Sie gehören übrigens zu meinen Favoriten, wegen ihrer Verarbeitung und ihres ikonischen Aussehens: die Luger P08 der deutschen Infanterie von 1914–1918.

Eine Waffe für Aristokraten, hoch technisiert, komplex, aber zuverlässig und hervorragend verarbeitet – dennoch wurde sie während des Ersten Weltkriegs in großen Stückzahlen produziert, um die Wut der Menschen zu befeuern. Vier Jahre lang. Vier Jahre. Bis zum Schluss. Ohne Unterbrechung. Trotz der unermesslichen Trauer, der zahllosen Versehrten und des allgemeinen Elends, das mit der Dauer eines Konflikts immer weiter zunahm und schließlich in einem katastrophalen Rückschritt aller Nationen des Kontinents zugunsten einer dritten Macht endete. Das sollte uns als Maßstab dienen, uns, die wir uns scheinbar leichtfertig auf einen Abgrund derselben Art zubewegen. Manche Dinge lassen sich mit tugendhaften Reden und großspurigen Drohungen ziemlich leicht in Gang setzen. Und viel schwerer wieder stoppen, wenn sie erst einmal konkret geworden sind …

Hätte man der DWM (Deutsche Waffen und Munitionsfabriken) und dem Arsenal von Erfurt um 1913 gesagt, dass sie in vier Jahren jeweils 588.000 und 496.000 Luger-P08-Pistolen (!) produzieren würden, hätten sie das wohl nie geglaubt.

Der große Büchsenmacher Gilles Sigros, der vor dem Ewigen steht, hat sich den Spaß gemacht auszurechnen: Stellt man Luger P08 senkrecht auf den Rücken, mit dem Magazin nach oben (in dieser ungewöhnlichen Position stehen sie sehr stabil und würdevoll), und reiht sie nebeneinander auf, braucht man 25 Luger P08 in Reih und Glied für einen laufenden Meter. So kann man sich vielleicht leichter vorstellen, dass die Gesamtproduktion der Luger P08 der Infanterie wie unserer (ohne die P06 der Marine und die P14 der Artillerie) sage und schreibe … 46 Kilometer und 880 Meter Luger ergibt, die so in einer Reihe stehen, mit dem Magazin nach oben und dem Hintern in der Luft!

Das sind ganz schön viele P08 am Rand des Schützengrabens. Es vermittelt auch eine Vorstellung vom Ausmaß dieser Wut der Menschen, von der ich oben gesprochen habe.

Und doch ist es heute, 105 Jahre nach Kriegsende, nicht einfach, solche „Lulus von 14“ in sehr gutem Zustand zu finden. Sogar schwierig.

Das gibt uns auch eine Vorstellung von den Tonnen an Waffen, die trotz ihrer geradezu magischen Fertigungsqualität im Laufe dieses Jahrhunderts verloren gegangen sind. Auf Dachböden und in Kellern zurückgelassen, während der Besatzungen versteckt und vergessen, am Grund der Kanäle im Norden oder der Seine verrostet, weil der Notar bei der Erbschaft gesagt hat, man müsse sie „loswerden“, oder tonnenweise von Staaten zerschreddert, denen der Erhalt des Büchsenmachererbes wenig bedeutete. Da brauchte es schon eine Menge Glück, damit einige wenige „happy few“ in gutem Zustand bis zu uns gelangten …

Unser Exemplar ist wirklich mehr als sehr gut. Ich würde sagen: unberührt.

Zunächst einmal ist es bis hin zum Magazin nummerngleich – schon im Zweiten Weltkrieg war das keineswegs üblich, denn Waffe und Magazin lassen sich leicht trennen und ebenso leicht verlieren. Im Ersten Weltkrieg war es aber noch viel seltener.

Man muss wissen, dass unsere Luger ihrem Empfänger im Holster mit zwei Magazinen ausgegeben wurden (eines in der Waffe und das Ersatzmagazin im Holster), und beide trugen die Seriennummer der Waffe.

Unser Exemplar ist eine schöne „DWM“ von 1916, dem Jahr von Verdun und der Brussilow-Offensive im Osten. Sie ist zwar weitgehend vergessen, war aber in jenem Jahr der einzige offensive Sieg der Alliierten und trug wesentlich dazu bei, unsere Anstrengungen bei Verdun und an der Somme zu unterstützen. Allzu oft vergisst man, dass dieser Krieg ein Weltkrieg war, an zwei gewaltigen Hauptfronten, deren blutige Anstrengungen einander beeinflussten.

DWM stellte in diesem schwierigen Jahr 1916 140.000 Luger P08 her, und unser Exemplar ist eine davon. Und mit seinen 107 Jahren ist es besser in Schuss als ich mit meinen 59!

Unsere Waffe ist mechanisch einwandfrei (man muss nur das Magazin richtig hineindrücken). Die Federn sind noch straff.
Sie besitzt noch 95 % ihrer ursprünglichen Brünierung, mit einer einzigen deutlichen Aufhellung an der Seitenplatte und dem Demontierhebel. Das ist ihr einziger Makel. Ansonsten top. Ihr Auszieher hat noch seine ursprüngliche strohgelbe Färbung. Auch am Abzug und am Magazinhalter auf der rechten Seite ist sie noch zu sehen. Vor dem ersten Gebrauch muss sie nur gründlich und sehr sorgfältig gereinigt werden. Das ist alles.

Alle Markierungen und Beschusszeichen sind klar und gut lesbar. Die Griffschalen sind in sehr gutem Zustand, und das passende Magazin aus der Zeit mit Holzboden und passender Seriennummer ist eine schöne Ergänzung. Der Lauf ist tatsächlich spiegelblank und hat schöne, klare Züge – was bei diesen inzwischen über hundert Jahre alten Schätzchen ziemlich selten ist.

Aaaah … wie ich diese Lulu liebe, mit ihrer „Komplikation“ im Sinne der Schweizer Uhrmacherei, ihrer erstklassigen Verarbeitung und ihrem Look à la James Bond oder Star Wars, ganz wie man will. Und ihrem Steigbügelverschluss, der wie ein Herz im Rhythmus des Geschützdonners der Geschichte schlägt.

Kurz gesagt: ein sehr schönes Stück aus dem Ersten Weltkrieg in ausgezeichnetem Zustand – eine erstklassige Ergänzung für jede Sammlung europäischer Ordonnanzwaffen, insbesondere für Sammler von Ordonnanzwaffen aus dem Ersten Weltkrieg oder deutschen Stücken.

WAFFE DER KATEGORIE B BEI DER CSI: GENEHMIGUNGSPFLICHTIG. ERFORDERLICH SIND EINE KOPIE DES PERSONALAUSWEISES UND DIE ORIGINALEN ABSCHNITTE 1 UND 2 DER GENEHMIGUNG (oder Abschnitt 1 einer freigegebenen Genehmigung). Versand mit Unterschrift in zwei getrennten Paketen im Abstand von mindestens 48 Stunden ist vorgeschrieben.

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En voilà un beau. Et pas si facile à trouver dans son genre. Et pourtant il y en a eu. Beaucoup. Des kilomètres même. On va y revenir.

Un « bon 14 » comme je me les décris pour moi-même quand je les découvre. Parmi mes préférés d’ailleurs pour leur finition et leur look iconique : les Luger P08 d’infanterie allemande de 1914-1918.

Arme d’aristocrate, hautement technique, complexe mais fiable et très bien finie, elle fût néanmoins produite en grande masse durant la première guerre mondiale pour alimenter la fureur des hommes. Pendant quatre ans. Quatre ans. Jusqu’au bout. Sans trêve. En dépit des deuils immenses, des estropiés sans nombre et d’une misère généralisée allant croissant avec la durée d’un conflit qui se termina in fine par un bon en arrière cataclysmique de toutes les nations du continent au profit d’une puissance tierce. Que cela nous serve d’étalon à nous qui semblons vouloir nous diriger avec légèreté vers un abîme du même genre. Certaines choses sont assez faciles à déclencher à coups de discours vertueux et de rodomontades. Et bien plus difficiles à arrêter quand on est passé en phase concrète…

Si l’on avait dit, vers 1913, à la DWM (Deutsche Waffen und Munitionsfabriken) et à l’Arsenal d’Erfurt qu’ils produiraient respectivement 588.000 et 496.000 pistolets (!) Luger P08 en quatre ans, ils ne l’auraient sans doute jamais cru.

Le grand armurier devant l’Éternel qu’est Gilles Sigros, s’est ainsi amusé à calculer que si l’on pose des Luger P08 à la verticale sur le dos, chargeur en l’air, (ils tiennent très stablement et dignement dans cette curieuse position), et les uns à coté des autres, il faut 25 Luger P08 en rang comme à la parade pour faire un mètre linéaire. On se représentera donc peut-être plus facilement ainsi que la production totale des Luger P08 d’infanterie comme le notre (sans les P06 de Marine et les P14 d’artillerie) représenterait la bagatelle de …. 46 kilomètres et 880 mètres de Luger alignés ainsi en tranche et les fesses en l’air !

Ça en fait du P08 au bord de la tranchée. Cela donne aussi une idée de l’ampleur de cette fureur des hommes dont je parlais au-dessus.

Et pourtant, trouver aujourd’hui  ces « lulus de 14 » en TBE, 105 ans après la fin du conflit, n’est pas simple. Difficile même.

Cela nous donne aussi une idée des tonnes d’armes, d’une fabrication pourtant magique, qui ont été perdues durant ce siècle. Abandonnées dans les greniers et les caves, planquées et oubliées durant les occupations, oxydées au fond des canaux du Nord ou de la Seine parce que le Notaire a dit qu’il fallait « s’en débarrasser » au moment de la succession ou broyées par tonnes par des États peu soucieux de préservation du patrimoine armurier. Il leur en fallu de la chance à quelques « happy few » pour parvenir jusqu’à nous en bon état…

 

 

Notre exemplaire est vraiment plus que très bien. Intouché dirais-je.

Il est d’abord monomatricule jusqu’au chargeur – déjà en seconde guerre mondiale ce n’est pas du tout courant tant il est simple de séparer arme et chargeur et de les perdre aussi. Mais, en première guerre mondiale, c’est encore plus rare.

Il faut savoir que nos Luger étaient attribués à leur récipiendaire en étui avec deux chargeurs (un dans l’arme et l’autre de rechange dans l’étui), et, tous deux au numéro de l’arme.

Notre exemplaire est un beau « DWM » de 1916; l’année de Verdun et de l’offensive Brousilov à l’Est. Bien oubliée, elle fût néanmoins la seule victoire offensive des alliés cette année-là  et contribua bien à aider nos efforts sur Verdun et la Somme. On l’oublie trop souvent cette guerre était mondiale, sur deux fronts principaux et gigantesques, et qui se répondaient l’un l’autre dans leurs efforts sanglants.

DWM a sorti 140.000 Luger P08 en cette difficile année 1916 et le notre est l’un de ceux-là. Et il est plus vert pour ses 107 ans que moi avec mes 59!

Notre arme est mécaniquement impeccable (il faut juste bien enfoncer le chargeur). Les ressorts restent fermes. Elle possède 95% de son bronzage d’origine avec un seul éclaircissement significatif sur la portière et le levier de démontage. C’est son seul défaut. Autrement top. Son extracteur possède encore de son jaune paille d’origine. On le voit encore sur la détente et le poussoir de chargeur coté droit. Il faut juste le nettoyer à fond (avec grand soin) avant sa première utilisation C’est tout.

Tous les marquages et poinçons sont tous bien nets et bien lisibles – Les plaquettes sont en TBE et le bon chargeur d’époque à fond de bois au numéro leur rend un bien bel hommage – Le canon est réellement miroir avec de belles rayures bien nettes ce qui est assez rares sur ces bébés plus que centenaires désormais.

Aaaah…  Que je les aime ces Lulu avec leur « complication » au sens que l’horlogerie suisse donne à ses montres, leur finition au top, leur look à la James Bond ou à la Guerre des Étoiles comme on voudra. Et leur mouvement d’étrier comme un cœur qui bat au rythme de la canonnade de l’Histoire. 

Bref une très belle pièce de la Grande Guerre dans un état excellent – une addition de choix pour tout collectionneur d’armes réglementaires européennes  et, au premier chef d’armes réglementaires du premier conflit mondial ou de pièces allemandes.

ARME DE CATÉGORIE B AU CSI : SOUMISE À AUTORISATION, PHOTOCOPIE DE LA PIÈCE D’IDENTITÉ ET ORIGINAUX DES VOLETS 1 ET 2 DE L’AUTORISATION (ou Volet 1 d’une autorisation libérée). Expédition contre signature en deux colis séparés d’au moins 48 heures obligatoire.

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