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Wunderschöne und seltene Unterhebelrepetierbüchse Browning Modell 1886 – Die beste aller modernen Fertigungen der 1886 „Winchester“ – Kal. 45-70Gvt – Seltene Centenary-Fertigung in Grade I von Miroku – Originalbox und Handbuch – Nur 7.000 Exemplare – Ausnahmewaffe – Absoluter Neuzustand! – TBE+++

≈ 1.655 CHF
Preis beim Händler: 1.800 €. Umgerechnet zum EZB-Kurs vom 30. Oktober 2026.
Ohne Waffenerwerbsschein, mit schriftlichem Vertrag (Art. 10 WG)
75002 Paris, Frankreich
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ID: 10338632
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Marke
Browning
Kategorie
Erwerbsberechtigung
Erforderlich - Was darf ich kaufen?
Kaliber
.45-70Gov
Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
nicht lieferbar

Aktualität

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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 20 Stunden

Beschreibung

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Was für eine großartige, seltene, moderne Waffe von makelloser Qualität. Fast schon ein Klassiker …

Wahrscheinlich die beste und schönste Unterhebelrepetierbüchse dieses Modells 1886. Und du weißt ja, wie sehr Maître Flingus besonders Marlin-Fan ist. Außerdem ist sie in unseren Breitengraden nur sehr schwer zu finden.

Doch sprechen wir zuerst über das Modell, denn diese seltene Unterhebelrepetierbüchse 1886 hat ihre eigene Geschichte. Eine wegweisende Geschichte. Und sie beginnt mit etwas ganz anderem als einer Unterhebelrepetierbüchse.

Also Browning 1886 oder Winchester 1886?

Wir schreiben das Jahr 1883, und John M. Browning ist noch ein völlig unbekannter 28-Jähriger. Doch sein Leben wird sich in diesem Jahr völlig unerwartet ändern – zum Ruhm der Waffenindustrie und zur Freude aller Waffenliebhaber bis zum heutigen Tag.

1878 hatte Browning mit 23 Jahren bereits eine Winchester entwickelt, ohne es zu wissen.

Ein Browning-Gewehr, aus dem das berühmte … Winchester Single Shot Sporting Rifle Modell 1885 werden sollte: eine Waffe mit innovativem Fallblockverschluss, obwohl alle dachten, das Thema sei ausgereizt. Der stärkste Verschluss auf dem Markt – und eine Einzelladerwaffe, die dennoch … 45 Jahre lang produziert werden sollte!

Seit 1879 stellte unser Lieblingsmormone diese von ihm erfundene Waffe bereits unter seiner eigenen Marke her, ganz allein in seiner kleinen Werkstatt in Ogden, Utah, unterstützt von fünf seiner sieben leiblichen Brüder. Geschwister hatte er reichlich.

Sein Vater Jonathan (1805–1879), nebenbei selbst Büchsenmacher und Erfinder, hatte als echter Mormone mit drei Ehefrauen insgesamt 22 Kinder. Zur Info: John M. Browning selbst sollte Vater von zehn Kindern werden (allerdings mit nur einer Ehefrau). Eine andere Welt, Ogden um 1850 (unser John Moses wurde 1855 geboren und starb 1926).

Die Geschwister meldeten also am 7. Oktober 1879 das Patent Nr. 220 271 für das an, was noch nicht die Winchester 1885 war.

Browning und seine Brüder stellten unter ihrer eigenen Marke „Browning Brothers“ nicht mehr als 600 dieser Waffen her. In ihren Grundzügen erinnert die Waffe stark an die Sharps, doch ihr Mechanismus wurde vollständig überarbeitet. Sie richtete sich vor allem an Großwildjäger und Wettkampfschützen in einer Disziplin, die eines Tages zum TLD werden sollte. Exemplare dieser 600 ersten Browning-Gewehre aus der Zeit vor der Winchester 1885 sind heute äußerst selten.

Doch was machte Winchester währenddessen?

Nun, nicht besonders viel.

Trotz des enormen Erfolgs ihrer Unterhebelrepetierer 1866, 1873 und 1876 (einer für große Kaliber wie 45-75, .40-60 und .50-95 angepassten 1873, die den Bisonsjägern aber noch nicht robust genug war) steckte Winchester in einer Sackgasse.

Zunächst gelang es der Firma nicht, ihre hervorragenden Repetiergewehre wie das Modell 1873 beim Militär durchzusetzen. Die Militärs bevorzugten es wie alle anderen, sich mit Einzelladergewehren zufriedenzugeben: Sie waren zwar nur einschüssig, dafür aber präzise und deutlich leistungsstärker als die damals bei Unterhebelrepetierern verwendeten Kaliber.

Die amerikanischen Unionstruppen hatten, wie etwa Berdan, ebenfalls auf große Entfernungen auf zahlreiche ihrer konföderierten Gegner geschossen – statt auf Bisons. Sie kamen zu dem Schluss, dass wenige Soldaten, die alle hervorragende Schützen waren, besser seien als einfache Soldaten, die mit Repetiergewehren Munition verschossen. Und nichts konnte sie umstimmen.

Eine weitere Quelle des Ärgers für Winchester: Remington, einer der wenigen Überlebenden der Waffenkrise nach dem Sezessionskrieg, machte ein Vermögen damit, der ganzen Welt seine hervorragenden Rolling-Block-Einzellader zu liefern. Diese Remington Rolling Blocks statteten außerdem den aufkommenden Wettkampfschießsport in den angelsächsischen Ländern aus und belegten bei Wettbewerben regelmäßig Spitzenplätze.

Denn die 1880er- und 1890er-Jahre waren eine Zeit des Umbruchs in der Welt des Schießsports in den USA. Man war gerade dabei, die letzten Bisons auszurotten. Diese besondere Jagd hatte bei den Amerikanern eine Leidenschaft für schwere Waffen geweckt.
Jagd auf weite Distanzen auf sehr großes Wild.

Diese Jagdwaffen werden nach und nach zu Wettkampfwaffen und sind immer gefragter. In den USA entstanden die Schießstände im Grunde in den Jahren 1880–1900 aus sehr exklusiven TLD-Wettkämpfen mit großkalibrigen Schwarzpulverwaffen, die damals gesellschaftlich eine ähnliche Rolle spielten wie heute Golf.

Genau deshalb hatte sich Browning bereits 1878 mit dem Thema beschäftigt und seine spätere „Winchester“ 1885 mit verbessertem Fallblock entwickelt.

Bei Winchester begnügte man sich also weiterhin damit, die großen Erfolge des Hauses mit Unterhebelrepetierer zu verkaufen, ohne über geringfügige Verbesserungen in der Produktion hinaus neue Ideen einzubringen.

Doch Thomas Bennett, der Manager von Winchester, der die Interessen der Witwe von Oliver Winchester verwaltete, spürte, dass Stillstand keine Option war. Patente gelten nicht ewig. Man muss vorankommen, sonst fällt man angesichts des erbitterten Wettbewerbs zurück.

Durch einen reinen Zufall hatte ein Winchester-Mitarbeiter eines dieser „1885“-Gewehre gekauft, die von den unbekannten Browning-Brüdern im fernen Utah in Handarbeit hergestellt wurden. Die Waffe genoss bei einigen Kennern vermutlich bereits einen gewissen Ruf. Und so kam er auf die gute Idee, sie seinem Chef Bennett zu zeigen.

Wir schreiben das Jahr 1883. Thomas Bennett spürt, dass sich etwas anbahnt.

Also reist er persönlich nach Ogden (sechs Tage mit dem Zug von Connecticut!), um John M. Browning zu treffen – unter dem Vorwand, dieser verletze ein Winchester-Patent von 1880 für ein Wiederladewerkzeug.

Bennett hoffte insgeheim wohl, nicht mit leeren Händen zurückzukehren, um sein unmittelbares Innovationsproblem zu lösen – und vielleicht sogar schon den Erfinder selbst im Gepäck zu haben.

Tatsächlich kehrt er mit 8.000 $ weniger in der Tasche zurück (damals eine sehr beträchtliche Summe) – dafür erhält er das Patent für Brownings Einzelladergewehr und dessen Versprechen, es in den Winchester-Werkstätten in New Haven weiterzuentwickeln. Daraus wird die Waffe, die als Winchester Single Shot Sporting Rifle 1885 bekannt wird.

Doch vor allem entdeckt er in der Werkstatt ein Holzmodell. Ein Modell mit beweglichen Teilen, das stark an eine Winchester erinnert.

Browning erklärt ihm, dass er über einen anderen Unterhebelmechanismus nachdenkt, der auf einem aufsteigenden Block und einer anderen Verriegelung basiert …

Bennett erkennt sofort, wie wichtig diese Idee für die Entwicklung einer großkalibrigen Winchester ist, die dem Druck großer Patronen viel besser standhält als die 1876. Und wahrscheinlich auch, dass man diese Idee auf keinen Fall der Konkurrenz überlassen darf.

Vor allem erkennt er, dass er es mit einem äußerst talentierten Mann zu tun hat, der nach New Haven kommen muss.

Schon bald bietet er ihm daher eine Zusammenarbeit an, die über die Single Shot 1885 hinausgeht: eine feste Summe für jedes seiner Patente sowie Lizenzgebühren auf den Verkauf von Teilen, die auf diesen Patenten beruhen. Ohne weitere Verpflichtungen für beide Seiten.

So arbeiten Winchester und Browning 20 Jahre lang zusammen. Winchester verdient viel Geld und sichert sich zugleich die Zusammenarbeit eines außergewöhnlichen Konstrukteurs. Browning wird finanziell unabhängig und genießt dabei völlige Freiheit.

Das ist der Ursprung einer der erfolgreichsten Kooperationen in der Geschichte der Rüstungsindustrie, die bis 1903 andauern wird. Dann geraten Browning und Winchester wegen einer anderen Waffe aneinander, die ebenfalls ein riesiger Erfolg von John Browning werden sollte: der Auto-5. Aber das ist eine andere Geschichte.

Die Entstehung der Winchester 1885, die also keine Winchester, sondern eine reine Browning ist, und der Winchester 1886 mit Unterhebelrepetierer ist somit ein wenig dem Wunder und dem Zufall zu verdanken. Ohne sie wäre John M. Browning wohl ein genialer kleiner Büchsenmacher geblieben, verloren in Ogden, Utah …

Auf Grundlage des Modells entwickelte Browning teils in den Winchester-Werkstätten, teils in Ogden ein neues System für …
Verriegelung, die auch bei den größten Erfolgen der Marke zum Einsatz kommen sollte: insbesondere bei der 1892 und der 1894.

Die früheren Winchester-Modelle von 1866 bis 1876 verwendeten einen Verriegelungsmechanismus mit zwei seitlichen Kniehebeln, die sich beim Schließen des Hebels geradlinig aufrichteten. Das System funktioniert ein wenig wie ein menschliches Gelenk, das in gestreckter Position steif wird. Die beiden Kniehebel müssen jedoch in ein „handliches“ Gehäuse passen und sind daher recht dünn. Deshalb halten sie den jüngeren, leistungsstarken Patronen wie der .45-70 Govt. nur schlecht stand.

Bei der Winchester 1886 ersetzte John Browning das Ganze durch zwei massive Stahlblöcke, die beim Schließen des Hebels senkrecht hinter dem Verschluss nach oben gleiten und so eine deutlich robustere Verriegelung bilden. Diese Blöcke drücken gegen den Verschluss und klemmen ihn mechanisch gegen das Gehäuse. Er wird nun vorne und hinten gehalten.

Die Kräfte werden direkt auf die Blöcke und das Gehäuse übertragen, ohne Achsen oder Gelenkarme zu beanspruchen. Die Waffe hält dadurch deutlich höheren Drücken stand. Auf den beigefügten Fotos von oben und unten auf das Gehäuse kannst du die beiden Verriegelungsblöcke bewundern.

Die ursprünglich für Schwarzpulver ausgelegte Waffe war so robust, dass sie den Wechsel zu rauchlosem Pulver (erfunden 1884) problemlos mitmachte. Die Waffe wurde ein Erfolg, auch wenn sie nur für Liebhaber großer Kaliber interessant war.

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs kaufte das britische Royal Flying Corps übrigens 1886er im Kaliber .45-90 Sharps, die mit speziellen Brandgeschossen bestückt waren, um deutsche Luftschiffe in Brand zu setzen …

1892 vereinfachte Browning den Mechanismus weiter und passte ihn mit der 1892 an leichtere Kaliber an. Die endgültige Anpassung an rauchloses Pulver erfolgte mit der 1894 und der Entwicklung des Kalibers .30-30.

Die 1886 ist wahrlich die Mutter aller modernen Winchester-Unterhebelrepetierer.

Meister Flingus hat für dich das schönste moderne Modell der 1886 gefunden: die Browning 1886 Limited Edition zum hundertjährigen Jubiläum, hier in der Grade-1-Ausführung von Browning.

Die 1886 ist als Original in gutem Zustand ziemlich schwer zu finden. Auch moderne Ausführungen sind nicht leicht aufzutreiben, denn es handelt sich grundsätzlich um einen historischen Großkaliberkarabiner. Ursprünglich gab es die 1886 im Kaliber .45-70, aber auch in .45-90 und .50-110 Express „Buffalo“. Daneben wurde sie auch in sechs weiteren Kalibern hergestellt, etwa in 40-82, 40-65, 38-56 und 33 WCF …

Die Italiener (Perdersoli und andere), Winchester und vor allem Browning wagten sich an das Projekt. Letzterem gelang es besonders gut.

1986 beauftragte Browning zum hundertjährigen Jubiläum der Legende Miroku in Japan mit einer limitierten Auflage von 7.000 Exemplaren in Premium-Ausführung, den sogenannten „Grade I Rifles“ (unser heutiges Modell), sowie 3.000 „High Grade Rifles“ (dasselbe Modell, aber mit achteckigem Lauf, Gravuren am Gehäuse und noch feinerer Maserung).

Bei Passform, Holz und Brünierung übertraf sich Miroku bei beiden Ausführungen selbst. Amerikanische Sammler sind sich einig: Es ist die schönste Nachbildung der 1886 auf dem Markt, mit einer Verarbeitung, die schon bei der Grade 1 der des Originals ebenbürtig ist oder sie sogar übertrifft. Und das auch noch im Kaliber .45-70 Govt. Die nahezu handwerkliche Fertigung lief bis 1992.

Neben der außergewöhnlichen Qualität des Stahls, der Passungen und der Verarbeitung ist diese Nachbildung auch diejenige, die dem Original am nächsten kommt.

Denn anders als etwa die Nachbildung von Winchester entspricht sie exakt dem Original und hat nicht die hässliche „Tang“-Sicherung (Druckknopf am Kolbenhals), die bei den von Winchester nachgebauten 1886ern vorhanden ist (um den Exportanforderungen zu entsprechen, obwohl sie gegenüber der ursprünglichen Halbrast des Hahns keinen Nutzen hat).

Neben ihrer Pracht heben US-Wiederlader auch hervor, dass diese Browning 1886 sehr starke Ladungen verträgt. Und dass sie äußerst präzise ist …

Unsere Waffe von
heute ist sie neu und in ihrer Originalverpackung, passend zur Waffennummer. Es handelt sich um eine der letzten Saddle Ring Carbine, also „Karabiner mit Sattelring“, die 1992 von Miroku für Browning hergestellt wurden (Code NY).

Sie hat das Kaliber 45-70 Gvt und fasst 8 Schuss – und das alles bei einer Gesamtlänge von 104 cm … Kraft garantiert, auch für Wildschweine! Und sogar für Hirsche!

Auf dem Verschluss trägt sie stolz die Aufschrift „Browning Model 1886“.

Brünierung zu 100 % – neuwertig – tiefschwarz und wunderschön, fast wie ein Spiegel. So neu und glänzend, dass es gar nicht einfach ist, Fotos zu machen …

Sie hat zweifellos nur ihre Beschussmunition verschossen. Sie wurde in Belgien beschossen und ist daher eine der wenigen, die damals für den europäischen Markt bestimmt waren, denn der Großteil dieser 10.000 Gedenkwaffen (7.000 in dieser Grade-1-Version) ging in die USA.

Ein Beweis dafür, dass sie nicht benutzt wurde: Die King-Ladeklappe weist keinerlei Abriebspuren auf.

Das Holz ist neu und wunderschön. Es ist Nussbaum von sehr hoher Qualität, mindestens Grade 5.

Alles, was du als Flecken, Staub, aufgehellte Stellen in der Brünierung oder Spuren von den großen, fettigen Fingern von Maître Flingus siehst, ist lediglich auf Spiegelungen und die üblichen extremen Nahaufnahmen des miserablen Fotografen zurückzuführen, der sie gemacht hat. Perfekte Waffe.

Mechanisch ist sie ein Traum, mit perfekten Passungen. Zu meinem großen Leidwesen muss ich zugeben: Sie ist sogar noch besser als die Marlin mit JM-Stempeln von vor 2008. Die beeindruckendste Unterhebelrepetierbüchse, die ich je in den Händen hatte. Außergewöhnlich fest und zugleich wunderbar geschmeidig. Eine Spitzenwaffe, wie man sie bei diesen Unterhebelrepetierbüchsen nicht mehr baut und auch nicht mehr bauen wird.

Auch der 22-Zoll-Lauf ist wie neu. Premiumstahl, sehr dickwandig. Dieser wunderschöne Sattelkarabiner wartet nur noch auf dich und deinen Waffenschrank. Ein außergewöhnliches Stück, in Frankreich so gut wie nicht zu finden.

Kurz gesagt: ein sehr seltener Nachbau der nicht gerade häufigen 1886, das Beste, von einer großen Marke und in außergewöhnlicher Qualität gefertigt. Ein durchschlagskräftiges Kaliber, das leicht zu finden und wiederzuladen ist, in einem Sattelkarabiner mit ordentlich Wumms. Und vor allem ein prachtvolles Sammlerstück, das einer außergewöhnlichen Sammlung würdig ist.

Waffe der Kategorie C gemäß CSI: Kopie einer gültigen Schießlizenz oder eines Jagdscheins mit gültiger Jahresmarke für das laufende oder das vorherige Jahr UND Kopie eines ebenfalls gültigen Personalausweises oder Reisepasses. Ein SIA-Konto muss selbstverständlich eröffnet sein –

Zur Erinnerung: Mit deiner Schießlizenz oder deinem Jagdschein darfst du unbegrenzt viele Waffen der Kategorie C besitzen.

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Que voilà une arme superbe, peu courante, moderne, d’une qualité irréprochable. Je dirais presque à l’ancienne…

Sans doute la toute meilleure et la plus belle des leviers sous garde dans ce modèle 1886. Et vous savez pourtant combien Maître Flingus est fan de Marlin notamment. Et elle est très difficile à trouver sous nos climats en plus.

Mais parlons d’abord du modèle car cette levier sous garde 1886, peu courante en elle-même, a son histoire propre. Une histoire fondatrice. Et qui commence par tout autre chose qu’une levier sous garde.

Alors Browning 1886 ou Winchester 1886 ?

On est en 1883 et John M. Browning est encore un parfait inconnu de 28 ans. Mais sa vie va changer tout à fait inopinément cette année-là pour la plus grande gloire de l’industrie armurière et le bonheur de tous les amateurs d’armes jusqu’à ce jour.

En 1878, à 23 ans, Browning a déjà mis au point mis au point une Winchester mais il ne le sait pas encore.

Un fusil Browning qui va devenir le fameuse…Winchester Single Shot Sporting Rifle modèle 1885, une arme avec un bloc tombant novateur alors que tout le monde pensait le sujet épuisé. La culasse la plus solide du marché et arme, mono-coup pourtant, qui sera produite pendant… 45 ans!

Depuis 1879, notre mormon préféré produisait déjà cette arme de son invention, sous sa marque, tout seul dans son coin et dans son petit atelier de Ogden Utah, aidé de cinq de ses sept frères directs. Et des frères et des sœurs il en avait.

Son père, Jonathan (1805-1879), accessoirement armurier et inventeur lui-même, en vrai mormon, avait en effet eu une descendance de 22 enfants avec trois épouses. Pour info, notre John M. Browning sera lui-même le père de 10 enfants (avec une seule épouse, lui). Un autre monde Ogden vers 1850 (notre John Moses est né en 1855 et mort en 1926).

La fratrie déposa donc le 7 octobre 1879 le brevet N°220 271 de ce qui n’était pas encore la Winchester 1885.

Browning et ses frangins ne fabriqueront pas plus de 600 de ces armes sous leur propre marque « Browning Brothers ». L’arme tient beaucoup de la Sharps dans ses lignes générales mais son mécanisme est totalement refondu. Elle s’adresse principalement aux chasseurs de gros et aux compétiteurs de ce qui deviendra un jour le TLD. Les exemplaires de ces 600 premières Browning pré-Winchester 1885 sont aujourd’hui rarissimes.

Mais que faisait donc Winchester pendant ce temps là?

Et bien, pas grand chose.

En dépit de l’immense succès de ses leviers sous garde 1866, 1873, et 1876 (une 1873 adaptée aux gros calibres genre 45-75, .40-60, .50-95 mais encore insuffisante en solidité aux yeux des chasseurs de bisons), Winchester était dans l’impasse. 

D’abord, la firme ne parvenait pas à faire adopter ses excellentes armes à répétition type 1873 aux militaires qui, eux, préféraient comme tout le monde se contenter de fusils à un coup certes, mais précis, et bien plus puissants que les calibres alors utilisés sur les leviers de sous garde.

Les militaires unionistes américains, à l’exemple de Berdan, avaient eux aussi pratiqué le tir longue distance sur quantité de leurs ennemis sudistes au lieu de bisons. Ils en concluaient que mieux valait peu de soldats, tous excellents tireurs, que des piou-piou consommateurs de munitions défouraillant avec des armes à répétition. Et rien ne les faisait changer d’avis.

Ensuite, autre source d’énervement pour Winchester, un des rares survivant de la crise armurière post-guerre de Sécession, Remington faisait fortune en fournissant littéralement à la terre entière ses excellents Rolling Block mono-coup. Rolling block Remington qui se permettaient en plus d’équiper le tir sportif de compétition naissant en pays anglo-saxons et de figurer toujours en bonnes places sur les podiums des concours. 

Car ces années 1880/90 sont des années charnières dans le monde du tir aux USA. On est en train de tuer les tout derniers bisons. Une chasse particulière qui a donné aux américains la passion des armes lourdes de chasse à longue distance au très gros gibier.

Ces armes de chasse deviennent peu à peu des armes de concours, de plus en plus courues et demandées. Aux USA les stands de tir sont fondamentalement nés dans les années 1880-1900 de compétions de TLD en gros calibre poudre noire, très huppées, et qui jouaient un peu à l’époque le rôle social du Golf aujourd’hui.

C’est d’ailleurs exactement pour cela que Browning s’était penché sur le sujet dès 1878 avec sa future « Winchester » 1885 à bloc tombant amélioré.

Donc chez Winchester, on se contente encore de vendre les grands succès à levier sous garde de la maison mais sans autres innovations que des améliorations marginales en production.

Mais Thomas Bennett, le manager de Winchester, qui gère les intérêts de la veuve de Oliver Winchester, sent bien que l’immobilisme n’est pas une option. Les brevets ne sont pas éternels. Il faut avancer sous peine de reculer au sein d’une concurrence féroce.

Il se trouve que, par un hasard total, un employé de chez Winchester avait acheté une de ccs carabines « 1885 » produites artisanalement par les obscurs frères Browning dans le lointain Utah. L’arme bénéficiait sans doute déjà d’un succès d’estime chez quelques connaisseurs. Et il eut donc la bonne idée de la montrer à son patron, Bennett. 

On est en en 1883. Thomas Bennett sent quelque chose. 

Il se rend donc personnellement à Ogden (6 jour de train depuis le Connecticut!) pour rencontrer John M.Browning au prétexte qu’il enfreignait un brevet de 1880 pour un outil de rechargement détenu par Winchester.

Bennett espèrerait sans doute en secret ne pas repartir les mains vides pour résoudre son problème immédiat d’innovation et peut-être même déjà, repartir avec l’inventeur de la chose dans ses valises.

Il repartira effectivement les poches vidées de 8.000$ (somme très significative à l’époque) pour le brevet de la carabine mono-coup de Browning assorti de la promesse de celui-ci de venir l’améliorer dans les ateliers Winchester à New Haven. Ce sera l’arme qui deviendra la Winchester Single Shot Sporting Rifle 1885

Mais, surtout, il aperçoit une maquette en bois dans l’atelier. Une maquette à pièces mobiles qui ressemble fort à une Winchester.

Browning lui explique qu’il réfléchit à un autre mécanisme de levier sous garde à partir d’un bloc ascendant et d’un verrouillage différent…

Bennett comprend illico l’intérêt du sujet pour la création d’une Winchester de gros calibre capable de résister à la pression de grosses cartouches bien mieux que ne le fait la 1876. Et probablement aussi la nécessité vitale de ne pas laisser possiblement cette idée à la concurrence.

Il comprend surtout qu’il est en face de quelqu’un qui est très doué et doit rejoindre la maison de New Haven.

Rapidement il lui proposera donc une collaboration au delà de la single Shot 1885 sous forme de somme fixe pour chacun de ses brevets et de redevances sur les ventes des pièces issues de ces brevets. Sans autres obligations des deux cotés.

C’est comme cela que Winchester et Browning vont fonctionner durant 20 années. Winchester fera des sous (beaucoup) en s’assurant la collaboration d’un concepteur hors normes. Browning se retrouvera très à l’aise financièrement tout en jouissant d’une totale indépendance. 

C’est l’origine d’une des collaborations les plus fructueuses de l’histoire de l’armement et qui va durer jusque 1903. Jusqu’à ce que Browning et Winchester se disputent au sujet d’une autre arme, qui deviendra elle-aussi un immense succès de John Browning, le fusil Auto-5. Mais c’est une autre histoire.

La naissance de la Winchester 1885, qui n’est donc pas une Winchester mais une pure Browning, et de la Winchester 1886 à levier sous garde tient donc un peu du miracle et du hasard sans lequel John M. Browning serait sans doute resté un petit artisan génial perdu à Ogden, Utah…

Sur la base de la maquette, Browning développera, partie dans les ateliers de Winchester, partie à Ogden, un nouveau système de verrouillage qui deviendra celui des plus grands succès de la marque: la 1892 et  la 1894 notamment. 

Les modèles précédents de Winchester 1866 à 1876  utilisaient un mécanisme de verrouillage basé sur deux basculeurs latéraux en genouillère qui se redressaient en ligne droite à la fermeture du levier. Ce système fonctionne un peu comme une articulation humaine qui devient rigide en extension. Mais ces deux basculeurs doivent rentrer dans un boitier « raisonnable » et sont donc assez fins. Ils résistent donc mal au cartouches puissantes récentes à l’instar du 45-70 gvt.

Dans la Winchester 1886, John Browning remplace tout cela par deux verrous/blocs massifs en acier qui montent verticalement derrière la culasse quand on ferme le levier pour créer un verrouillage bien plus robuste. Ces blocs viennent appuyer sur la culasse en la coinçant mécaniquement contre le boîtier. Elle est désormais tenue devant et derrière.

Les pressions sont directement transmises aux blocs et au boîtier, sans solliciter des axes ou bras articulés. L’arme peut donc résister à des pressions bien plus élevées. Vous admirerez ces deux tenons sur les photos de dessus et de dessous de boitier jointes.

L’arme, à poudre noire à l’origine, est si solide qu’elle passera à la poudre sans fumée (inventée en 1884 ) sans coup férir. L’arme sera un succès même si elle ne concerne que les amateurs de gros calibres.

A noter qu’au début de la Première Guerre mondiale, le Royal Flying Corps anglais a acheté des 1886 chambrés pour la grosse .45-90 Sharps avec des balles incendiaires spéciales conçues pour enflammer les dirigeables allemands…

En 1892 Browning simplifiera encore son mécanisme et l’adaptera aux calibre plus légers avec la 1892. L’adaptation définitive à la poudre vive se fera avec la 1894 et l’invention du calibre 30-30.

La 1886 est véritablement la mère de toute les batailles des leviers sous garde Winchester modernes.

 

Maître Flingus vous a trouvé la plus belle représentante moderne de la 1886, la Browning 1886 édition limitée du centenaire dans sa version Grade 1 par Browning.

La 1886 est assez difficile à trouver en originale et bien conservée. Elle est même assez difficile en fabrication moderne car c’est de la carabine de gros calibre historique en principe. A l’origine, les 1886 ont existé en 45-70, mais aussi en .45-90 et en .50-110 Express « buffalo ». Plus anecdotiquement, elles ont été aussi produites en six autres calibres genre 40-82, 40-65, 38-56, 33 WCF…

Les italiens (Perdersoli et consorts), Winchester et surtout Browning se sont lancé dans l’aventure. Avec beaucoup de bonheur pour ce dernier.

En 1986, pour fêter le centenaire de la bête, Browning a demandé à Miroku au Japon de lui faire de lui faire une édition limitée composée de 7,000 exemplaires de fabrication premium dite « Grade I rifles » (notre arme de ce jour) et 3,000 High Grade rifles (la même mais en canon octogonal, gravures en boitier et grain de bois encore plus fin).

Ajustement, bois, bronzage, Miroku s’est surpassé pour les deux. Les collectionneurs américains sont affirmatifs: c’est la plus belle des reproductions de la 1886 sur le marché avec des finitions qui égalent ou dépassent celles des originaux déjà pour la Grade 1. En 45-70 Gvt en plus. La production, quasi artisanale, s’est étalée jusque 1992.

Outre la qualité exceptionnels des aciers, des ajustements et des finitions, cette reproduction est aussi celle qui colle mieux à l’original.

Car, à la différence de la reproduction de Winchester par exemple, elle est strictement conforme à l’originale sans l’affreuse sécurité « tang » (bouton poussoir en queue de culasse) présente sur les 1886 reproduites par Winchester (pour complaire à l’export alors qu’elle ne sert à rien par rapport à la position native de demi-armé du chien).

Outre sa splendeur, les rechargeurs US soulignent aussi la capacité de cette Browning 1886 à encaisser de très fortes charges. Et son extrême précision aussi…

Notre arme de ce jour est neuve dans sa boite d’origine au numéro de l’arme. C’est une des dernières Saddle Ring Carbine, comprendre « carabine à anneau de selle » produite pour Browning par Miroku en 1992 ( Code NY).

Elle est en calibre 45-70 Gvt et en 8 coups le tout dans 104 cm… Puissance garantie au cochon ! Et même au cerf ! 

Elle porte fièrement en queue de culasse la mention « Browning Model 1886 ».

Bronzage à 100 % – Neuf – Noir profond splendide presque miroir. Si neuf et reflétant que prendre les photos n’est pas facile…

Elle n’a sans doute tiré que ses cartouches d’épreuve. Elle a été éprouvée en Belgique et est donc l’une des rares destinées au marché européen à l’époque car l’essentiel de ces 10.000 armes commémoratives (7.000 pour cette version Grade 1) est parti eux USA. 

Preuve de sa non utilisation, la portière King d’introduction des munitions ne porte aucune trace de frottement.

Le bois est neuf, splendide. C’est un noyer de très belle qualité, un grade 5 au moins.

Tous ce que vous voyez comme tâches, poussières, éclaircissements de bronzage, traces des gros doigts graisseux de Maître Flingus ne sont que l’effet des reflets et la conséquence des habituels gros plans gigantesques du piètre photographe qui les a pris. Arme parfaite.

Mécaniquement c’est un rêve avec des ajustements parfaits. A mon grand dam, je dois l’avouer, c’est mieux encore que les Marlin aux poinçons JM d’avant 2008. La plus impressionnante levier sous garde que j’ai eu entre les mains. Une impression de fermeté exceptionnelle dans une souplesse totale. Une super arme comme on n’en fait plus, et on n’en fera plus, dans ces leviers sous-garde.

Canon de 22 pouces juste neuf aussi. Acier premium très épais. Cette splendide carabine de selle n’attend plus que vous et votre râtelier. Une pièce d’exception quasi introuvable en France.

In fine, un très rare remake de la peu courante 1886, le meilleur, dans une grande marque avec une fabrication d’exception. Un calibre redoutable mais facile à trouver et à recharger au service d’une carabine de selle qui décoiffe. Et surtout un somptueux collector digne d’une collection d’exception.

 

Arme de catégorie C au CSI : Copie de la licence de tir en cours de validité ou d’un permis de chasse avec sa validation pour l’année en cours ou l’année précédente ET copie de CNI ou passeport en cours de validité aussi. Compte SIA ouvert bien évidement –

Rappel avec votre licence ou permis de chasse vous pouvez détenir sans limite de nombre des armes de catégorie C.

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Répétons le ! L’armurerie Flingus Maximus à Paris et partout en France est là aussi pour le rachat de collections armes et militaria, vos estimations d’armes, vous éclairer sur la règlementation et pour vos questions armes dans les successions et héritage. Contactez votre armurier préféré via notre formulaire de contact ou à [email protected]