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Selten und sehr schön K98 – Seltene Herstellung Mauser Kriegsmodell Besatzung Frankreich Oberndorf für Indochina – Seltenes Code SVW MB – Original Brünierung – Mono-Seriennummer – TBE ++

≈ 1.655 CHF
Preis beim Händler: 1.800 €. Umgerechnet zum EZB-Kurs vom 30. Oktober 2026.
Waffenerwerbsschein erforderlich
75002 Paris, Frankreich
11
ID: 10338685
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Marke
Mauser
Kategorie
Erwerbsberechtigung
Erforderlich - Was darf ich kaufen?
Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
nicht lieferbar

Aktualität

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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 20 Stunden

Beschreibung

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Der K98 ist eine faszinierende Waffe.

Seine offensichtlichen Vorzüge in Sachen Schussleistung und Verarbeitung sowie die zahlreichen Ausführungen und Hersteller machen ihn zu einem idealen Sammlerstück. Mit seiner langen Geschichte, die bis zum G98 zurückreicht, und den gewaltigen Kriegseinsätzen, mit denen er im Gedächtnis der Menschen verbunden bleibt, ist er eine ganz besondere Waffe.

Persönlich hatte ich in der Mauser-Galaxie allerdings schon immer eine kleine Schwäche für die prächtigen Exportmodelle für Lateinamerika aus der Zeit vor 1914. Mein Liebling ist der Perser aus der Bestellung von 1934, der übrigens in … der Tschechoslowakei gefertigt wurde! Zweifellos einer der schönsten.

Was soll ich sagen: Maître Flingus liebt Loukoums und die slawische Romantik der großen osteuropäischen Ebene.

Das Schöne an der Mauser-Galaxie ist, dass jeder dort etwas nach seinem Geschmack findet. Aber ich gebe demütig zu, dass die deutschen Fertigungen von 1935 bis 1940 sehr schön sind. Die besten aus der gesamten Produktion dieser Zeit.

Insgesamt immerhin 14,6 Millionen Exemplare zwischen 1934 und 1945. Da bleibt schon das eine oder andere Stück für Sammler übrig …

Allerdings hat der Krieg im Verhältnis nur wenige Waffen überleben lassen, besonders aus den ersten Produktionsjahren. Ein K98 aus dem Jahr 1935 oder 1938 brauchte viel Glück, um 1945 einigermaßen unversehrt anzukommen und bis 2025 in sehr gutem Zustand und mit einheitlicher Seriennummer zu bleiben.

Der Krieg hat seinen Tribut gefordert, aber auch die durch absurde Gesetze bedingten Neukalibrierungen und die massiven Waffenvernichtungen, die seither ebenfalls stattgefunden haben.

Wenn Maître Flingus daran denkt, erinnert er sich an einen alten Antiquar (eine weitere Leidenschaft von Maître Flingus), der den Jungen, der ich damals war, damit beschäftigte, Briefkästen mit Werbeprospekten zu füllen. Er sagte zu mir: „Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viele Käselaibe in Seiten eingewickelt wurden, die aus Gutenberg-Bibeln herausgerissen worden waren!“

Bei hochwertigen oder seltenen Waffen ist es genauso. Auch die Zerstörung des Waffenerbes war enorm.

Was über die Geschichte des K98 in unserer Armee manchmal weniger bekannt ist:

Tatsächlich waren es die Franzosen der Division Leclerc, die am 20. April 1945 als Erste bei Mauser in Oberndorf am Neckar eintrafen.

Trotz der heftigen Bombardierungen hatte die Produktionsanlage nicht allzu sehr gelitten, auch wenn sie, wie wir noch sehen werden, unvollständig war und die Produktionsbedingungen im untergehenden Deutschland miserabel waren.

Zu ihrer großen Enttäuschung fanden die Männer der 2. Panzerdivision, die eine mit Waffen gefüllte Fabrik erwartet hatten, nur Werkzeugmaschinen, Teile in verschiedenen Montagestadien, Ausschuss und viele Ersatzteile vor. Vor Ort waren lediglich vier (!) Trainingskarabiner im Kaliber .22L.R. vergessen worden, die rasch in Erinnerungsstücke an einen Frühlingsausflug verwandelt wurden.

Die Waffen aus dem Mauser-Museum hingegen, die Vorserienmodelle, die außergewöhnlichen Waffen und insbesondere alle seltenen Prototypen seit den Anfängen von Mauser waren noch da. Alles wurde geplündert und mitgenommen. Deshalb findet man in Frankreich auch heute noch gelegentlich einige dieser seltenen Prototypen, die dann leider schnell ins Ausland gehen.

Doch dadurch hatte Maître Flingus vor zwei Jahren das Glück, einem davon ganz nahe zu kommen. Was für ein bewegender Moment, ihn zu sehen und dabei an die große Geschichte von Mauser und seinen eigenen Weg zu denken – vom Tornister eines Soldaten der Division Leclerc bis zu diesem Tag.

Leider war er für den französischen Markt zu teuer. Mit Bedauern sah ich ihn einige Zeit später bei Hermann Historica für „unfassbar viel Geld“ weggehen, wie jemand sagen würde, den bei uns jeder kennt.

Aber wo sind die Werksbestände geblieben, die die Franzosen brauchen, um sich auszurüsten, ihre Bewaffnung wieder aufzubauen und sich weniger abhängig von den Amerikanern zu fühlen?

Zunächst einmal – und das wussten die Männer von Leclerc nicht – stellte Mauser von Januar bis März 1945 für die Wehrmacht nur noch P38 her. Danach wurden alle Waffen aller Modelle, die noch auf Lager waren
die zu diesem Zeitpunkt einige Tage vor der Ankunft der französischen Truppen evakuiert worden waren.

Ein Sonderzug fuhr heimlich in Richtung der bayerischen Alpen, wo die Nazis den Kampf in einem für den Widerstand günstigen und ihnen vertrauten Gelände fortsetzen wollten. Allein dieser Zug bestand aus 29 Waggons! Denn er transportierte auch 203 der wichtigsten Mauser-Techniker samt Familien, Werkzeugmaschinen, Ersatzteile und Dokumente zu Tests, Prototypen und Verfahren.

Dieser Zug wurde schließlich in der Nähe von Innsbruck von den Amerikanern erbeutet.

Im August 1945 ordnete das französische Kommando an, mit den noch vorhandenen Mitteln die Produktion bei Mauser wieder aufzunehmen. Waffen wurden weiterhin dringend benötigt …

Zunächst griff man auf die riesigen Mengen noch verfügbarer Ersatzteile zurück und nahm dann vor Ort die Fertigung einiger ergänzender Teile wieder auf. Die montierten Waffen gingen anschließend nach Frankreich. Diese Aktivitäten endeten im Mai 1946. Die Alliierten hatten nämlich schon zuvor beschlossen, die deutsche Rüstungsindustrie abzuschaffen, und die Franzosen mussten sich daran halten und die Produktion für ihre Zwecke einstellen.

Das Ende des Abenteuers kam am 5. November 1947: Das französische Kommando befolgte den Zerstörungsbefehl und ordnete die Schließung der Mauser-Werke, den Abtransport der Werkzeugmaschinen, die Vernichtung der verbliebenen Dokumente und sogar den Abriss der Gebäude an. Die Werkzeugmaschinen wurden als Reparationsleistungen unter den Alliierten aufgeteilt, ein Teil davon ging sogar ins verwüstete Russland. Techniker und Arbeiter wurden verstreut.

Die große Geschichte von Mauser in Oberndorf und ihr Ende unter fremder Besatzung – ein Sinnbild für die wechselvolle Geschichte des großen Deutschlands – war vorbei.

Vorbei?

Nun, nicht ganz. Denn viele der Techniker folgten ihren Werkzeugmaschinen nach Frankreich, wo sie zum Wiederaufbau unserer Industrie beitrugen: zunächst im Arsenal von Mulhouse und nach dessen Schließung in der Waffenmanufaktur von Saint-Étienne. Man denke nur an den zu Recht berühmten Kleinkaliberkarabiner Mas 45 im Kaliber 22LR, eine Kopie der Mauser 45, der in Saint-Étienne auf Mauser-Werkzeugmaschinen gefertigt wurde und auch in unseren Streitkräften eingeführt war.

Andere Mauser-Ingenieure fanden, dass die Geschichte nicht so enden konnte.

Zwei von ihnen machten sich auf den Weg und gründeten mit ihren Namen das Unternehmen Heckler und Koch, das heute die Rückschläge des Jahres 1945 mehr als wettmacht: Gemeinsam mit anderen hält es eine dynamische und weltweit renommierte deutsche Industrie für Handfeuerwaffen am Leben, während unsere zu einer glorreichen Vergangenheit geworden ist.

Nemesis, wenn du uns einmal in den Fängen hast …

Mauser ist heute nur noch eine Marke. Sie gehört zur Rheinmetall-Gruppe, ist aber nicht mehr im Bereich der individuellen Verteidigungswaffen tätig.

Wie viele Waffen wurden in dieser entscheidenden Phase am Ende der großen Mauser-Geschichte unter französischer Kontrolle produziert?

Der Bericht von August Weiss, dem letzten Produktionsleiter des Unternehmens seit den 1930er-Jahren, ermöglichte es, diese Waffenproduktion von Mauser zwischen August 1945 und Mai 1946 trotz der verlorenen Dokumente präzise zu beziffern: 47.696 Gewehre 98k, 6.375 Trainingskarabiner im Kaliber 22L.R, etwa 20.000 Pistolen HsC, 2.560 Luger P.08 und 3.500 P.38.

Eines dieser seltenen 98K aus der Produktion unter französischer Besatzung hat Maître Flingus für dich gefunden.

Die meisten dieser Waffen, insbesondere die 98K und die Pistolen, gingen außerdem nach Indochina, wo der Krieg tobte, und kamen nicht alle zurück. Bei Weitem nicht. Sicher ist, dass viele dieser 47.000 Waffen noch heute tief unten in Reisfeldern liegen oder nach einem weiteren Konflikt als Kriegsbeute in die USA gelangten.

Kurz gesagt: Auf dem Markt sieht man sie nur sehr selten.

Unser K38 ist also ein echter Sammlerartikel, eine deutsche und französische Ordonnanzwaffe zugleich. Und vor allem die letzte Produktion eines legendären Herstellers. Der allerletzte aus Oberndorf.

 

Unser Exemplar
Es handelt sich um ein K98 im klassischen Mauser-Modell und in der Ausführung der späten Kriegsjahre.

Die von den Franzosen überarbeiteten, montierten oder unter ihrer Aufsicht gefertigten Mauser gehören alle zu diesem deutschen Typ, dem sogenannten „Kriegsmodell“. Fast alle tragen jedoch auf dem Systemkasten die Kennzeichnung „SVW MB“, die typisch für Waffen aus der Zeit der französischen Besatzung ist – anstelle der älteren Kennzeichnungen „byf44“, „byf45“ oder „SVW“45 aus der Zeit vor dem Eintreffen der 2°DB. Daran lassen sie sich sofort erkennen.

Zu den wesentlichen Merkmalen dieser Konstruktion aus der Zeit der Katastrophe (für die Deutschen) gehören Schichtholzschäfte (übrigens ausgezeichnet), eine umgreifende Schaftkappe, eine in dieselbe Schaftkappe verlegte Öse zum Zerlegen des Verschlusses, umgreifende Beschläge aus gestanztem Blech, eine stark vereinfachte, beinahe „aufgemalte“ Brünierung und noch einige weitere Details.

All das gab es bei den Modellen aus den ersten Kriegsjahren nicht – und erst recht nicht bei den sehr hochwertig verarbeiteten Mausern aus der Vorkriegszeit.

Das Einzige, woran die Deutschen dennoch nie gespart haben, war die Qualität der Läufe und ihrer Züge. Diese Kriegsmodelle schießen präzise.

Die Franzosen trafen am 20. April ein. Die „Produktion“ lief erst drei Monate später wieder an. Dabei wurden fast fertige Waffen weiterverwendet, deren Nummerierung und Prüfung noch ausstanden, ebenso wie von der deutschen Kontrolle zurückgewiesene Waffenbestände, die die Franzosen wiederverwerteten, große Mengen einzelner, vor dem 20. April mehr oder weniger fertiggestellter und geprüfter Teile sowie vor Ort neu gefertigte Kleinteile. Die Einordnung dieser französischen Mauser sorgt daher für geradezu byzantinische Debatten.

Obwohl alle unter französischer Aufsicht gefertigten Mauser im Patronenlager die Kennzeichnung „SVW MB“ tragen (abgesehen von seltenen Exemplaren mit „byf“ und „SVW45“), haben Sammler mehr oder weniger vier große Familien oder Varianten festgelegt.

– Variante 1: Waffen mit WaA135-Stempeln, auch auf dem Systemkasten, montiert auf Schäften mit Sauer-Markierung und vor Ort zusammengebaut, ohne dass die französische Kontrolle durch einen Stern gekennzeichnet wurde.

– Variante 2: Waffen, die bei der Ankunft in Oberndorf bereits montiert, aber noch nicht geprüft waren. Sie wurden aus Teilen mit WaA-Stempeln gefertigt, mit Ausnahme des Systemkastens.

Diese Varianten 1 und 2 gelten als „deutsche“ Produktionen, die von den Franzosen übernommen wurden.

– Variante 3: eine „deutsch-französische“ Produktion aus einer Serie, die bei der Ankunft von Leclercs Männern gerade fertiggestellt wurde, aber noch den französischen Endkontrollstern erhielt. Dazu gehören Serien aus der Kriegszeit (einige Exemplare tragen auf dem Systemkasten sogar noch die Kennzeichnung byf 44!), die bei der deutschen Kontrolle zurückgewiesen worden waren. Sie wurden also von den Franzosen übernommen und überarbeitet und schließlich mit dem Stern abgenommen.

– Variante 4: vollständig von den Franzosen vor Ort montiert und nummeriert, mit einem Schaftsteg vom Typ Berthier/Mas36, einem Bajonetthalter mit sechseckigem Sockel und erneut einer Nummerierung fast aller Teile (Beschläge, Schrauben, Verschlussteile usw.). Auf den unmarkierten Schäften fehlen natürlich sämtliche Waffenamt-135-Stempel. Und selbstverständlich tragen sie auch den Stern der französischen Endkontrolle.

Dieses völlige Durcheinander wird niemanden überraschen, der sich die „Fertigung“ unter solchen Bedingungen vorstellen kann: mit derart unterschiedlichen Teilen und unter den materiellen Bedingungen einer Besatzung und einer geplünderten, verlegten und eines Teils ihrer Führungskräfte beraubten Fabrik.

Es überrascht also nicht, dass man alles verwendet hat, was verfügbar war, und montierte, was gerade zur Hand war. Das führte zu einer Vielzahl von Varianten bei Konstruktion und Nummerierung. Einige Kleinteile wurden sogar mit einem zeitgenössischen Elektroschreiber markiert.

Die oben genannten Varianten sind also vor allem legitime Versuche, ein wenig Ordnung in das Ganze zu bringen.

All das soll sagen, dass unser Exemplar dennoch aus der eindeutigsten (oder am wenigsten undurchsichtigen) Serie stammt – wie man es auch nennen mag.
Es handelt sich zweifellos um eine Variante 4 und, wenn ich es so ausdrücken darf, also um ein Stück, das zu 100 % „Made under the French control“ ist, auch wenn es nicht „Made in France“ ist. Das heißt, es wurde vollständig von den Franzosen montiert und kontrolliert (auch wenn Deutsche daran gearbeitet haben!).

Unser K98 trägt ein schönes, klares „SVW MB“-Zeichen auf dem Patronenlager, auf einer für die Zeit typischen schwarzen Lackbrünierung, und ist in sehr gutem Zustand.

Er hat den passenden Schichtholzschaft ohne Markierungen (ohne Waffenamt). Außerdem sind alle Teile nummerngleich, einschließlich der Schrauben und der Verschlussteile (Sicherungsflügel, Kammerstängel …), die ebenfalls die Nummer tragen.

Das ist typisch für die letzten Fertigungen der Variante 4, aus einer Zeit, in der man wohl begonnen hatte, wieder etwas Ordnung in die Sache zu bringen – und zwar kurz vor dem Produktionsstopp im Mai 1946.

Die zusätzliche Riemenbefestigung nach Art von Berthier/Mas36 – zusätzlich zur klassischen deutschen Riemenbefestigung – ist ebenfalls ein Merkmal dieser französischen Fertigung. Interessant ist, dass der kleine Steg, der den Riemen in der ins Holz eingelassenen Aussparung hält, sich leicht von den Stegen unterscheidet, die die Berthier und Mas in meinem aktuellen Bestand haben.

Es handelt sich vermutlich um eines der Teile, von denen ich vermute, dass sie vor Ort oder in der Region gefertigt wurden, um dieser ganz besonderen französischen Anforderung gerecht zu werden.

Die Waffe hat eine niedrige Seriennummer (4-stellig statt 5-stellig) aus dem Buchstabenblock „d“. Die meisten Stücke, die ich gesehen habe, haben 5-stellige Nummern, aber aus dem Block „c“. Unser Exemplar ist wahrscheinlich eines der allerletzten Stücke, gefertigt etwa im Mai 1946 …

Auf dem Patronenlager trägt es das Abnahmesternchen der französischen Kontrolle in Oberdorf.

Als Beleg dafür, dass man bis zum Schluss bereits von den Deutschen geprüfte Teile weiterverwendete, sind das Magazin und der Zubringer (nummerngleich) BYF-markiert und tragen ein Waffenamt.

Ein weiteres Merkmal dieser Fertigung ist der berühmte achteckige Haken unter dem Lauf.

Das Holz ist aus schönem Schichtholz, typisch für diese Zeit, ohne größere Gebrauchsspuren, Stöße oder Fehlstellen. Sehr schön.

Die Metallteile sind frei von Oxidation, ohne Rost oder orangefarbene Stellen – ausgezeichneter Zustand.

Die Mechanik ist einwandfrei – leichtgängig, präzise und gut eingepasst.

Kein Zweifel: Auch wenn für die meisten Varianten Teile aus allen möglichen Quellen verwendet wurden, hatte man in Oberdorf im Frühjahr 1946 bereits etwas mehr Zeit und Ruhe für die Fertigung als im Winter 1944/45 unter Bombenbeschuss … Meiner Meinung nach ist diese Waffe besser verarbeitet als die letzten hastig gefertigten Kriegsproduktionen.

Kaliberangabe auf dem Lauf: natürlich 8×57 IS, das ursprüngliche Kaliber. Der Lauf ist hervorragend, mit sehr schönen, klaren und spiegelnden Zügen. Er wurde kaum oder gar nicht benutzt.

Gute Federn und ein kräftiger Schlagbolzenschlag runden diese schöne Mechanik ab. Zu beachten sind zusätzliche Stempel auf dem Lauf von Hege und einem deutschen zivilen Beschussamt aus den 60er-/70er-Jahren – paradox, aber ich habe mehrere solche Stücke gesehen. Man findet übrigens manchmal auch Frankonia-Stempel.

Und ich glaube, vielleicht zu wissen, warum. Denn diese Waffen, die ursprünglich zur Wiederbewaffnung der französischen Armee gefertigt wurden, haben wohl noch nicht alle ihre Geheimnisse preisgegeben …

Ich habe ein ungewöhnliches Foto einer dieser „französischen“ Waffen beigefügt, die später wieder in deutschen Diensten stand! Bei einem Besuch von Elisabeth II. bei Helmut Schmidt Anfang der 1970er-Jahre! Zur Information: Schmidt wurde 1974 Bundeskanzler.

Es besteht kein Zweifel, dass der deutsche Gardesoldat eines dieser „französischen“ K98 trägt – zu erkennen am Berthier-Riemenbügel an einer Waffe vom Typ Kriegsmodell.

Offenbar wurden einige davon erneut überarbeitet, um ihnen ein eher „klassisches“ K98-Aussehen zu geben (flache Schaftkappe und Öse – siehe Foto). Es handelt sich jedoch zweifellos um eines dieser „französischen“ K98 mit seinem Haken und der charakteristischen Riemenbefestigung, die auf die eine oder andere Weise in Deutschland geblieben sind!

Warum?

Ich glaube, ich weiß es vielleicht.
Einfach gesagt: Diese gesamte Produktion von 1945/1946 … wurde den Franzosen nicht vollständig von den „kleinen deutschen Schurken“ ausgeliefert. Einige Waffen wurden entweder wie nach 1918 abgezweigt/versteckt oder von den Franzosen bei der Zerstörung nicht mitgenommen und blieben in Deutschland. Irgendwann gelangten sie wieder zu deutschen Großhändlern, nachdem einige von ihnen in Deutschland erneut im Einsatz gewesen waren.

Kurz gesagt: Diese französischen K98, die ursprünglich für den Indochinakrieg produziert wurden, haben in ihrer Geschichte wohl noch mehr zu bieten, als es zunächst scheint.

Waffen sind faszinierend, oder?

Unser Exemplar ist dennoch zu 100 % in seiner klassischen und eindeutigsten Konfiguration „französische Abnahme in Oberndorf 1945/1946“ geblieben. Eine Seltenheit für sich.

Letztendlich ein „text book“-Exemplar, zu 100 % nummerngleich, der letzten Variante dieser Waffen, die in Oberndorf unter französischer Aufsicht kurz vor der Zerstörung der legendären Mauser-Fabrik produziert wurden.

Auch eine der emblematischen Waffen des Indochina-Abenteuers. Unter den zahlreichen K98-Varianten handelt es sich zweifellos um eine der seltensten. Und nur sehr wenige Exemplare sind in einem derart guten Erhaltungszustand und mit so einheitlichen Teilen erhalten geblieben.

Aufgrund seiner Geschichte und seines hervorragenden Zustands ist es eine äußerst seltene Ergänzung für eine Sammlung von K98 oder europäischen Waffen des 20. Jahrhunderts.

PS: Ich mag es nicht, meine Website mit Links, Werbung oder Musik zu überladen. Aber ausnahmsweise habe ich euch diesen kurzen Film herausgesucht, damit ihr euch ein Bild davon machen könnt, unter welchen Bedingungen diese Mauser-Produktion unter französischer Aufsicht im verwüsteten Deutschland stattfand. Zu Beginn zeigt er den fast leeren, geradezu gespenstischen Charakter der Fabrik und ihrer Arbeiter (die ziemlich erschöpft sind!) im Jahr 1945. Am Ende des Films kontrollieren französische Soldaten die deutschen Fabrikarbeiter beim morgendlichen Arbeitsantritt. Zu Beginn des Films sind außerdem schöne, brandneue Mauser-K98 zu sehen, von denen die meisten ebenfalls in den Reisfeldern Indochinas landen werden …

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https://imagesdefense.gouv.fr/fr/l-usine-mauser-d-oberndorf-sous-l-occupation-francaise-en-allemagne.html

Waffe der Kategorie C gemäß CSI: Kopie der gültigen Schießlizenz oder eines Jagdscheins mit gültiger Jahresmarke für das laufende oder das vorherige Jahr UND Kopie eines ebenfalls gültigen Personalausweises oder Reisepasses. Ein eröffnetes SIA-Konto ist selbstverständlich erforderlich.

Zur Erinnerung: Mit deiner Schießlizenz oder deinem Jagdschein kannst du unbegrenzt viele Waffen der Kategorie C besitzen.

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Le K98 est une arme qui fascine.

Ses qualités intrinsèques de tir et de fabrication évidentes, ses multiples finitions et fabricants en font un objet de collection idéal. Avec sa longue filiation depuis le G98 et les actions guerrières gigantesques auxquelles il reste attaché dans la mémoire des hommes, tout concourt à en faire une arme à part.

A titre personnel, dans la galaxie Mauser, j’ai néanmoins toujours eu un petit faible pour les magnifiques fabrications export pour l’Amérique Latine d’avant 14 et mon petit chouchou est le Perse de la commande de 1934 d’ailleurs fabriqué en …Tchécoslovaquie! Sans doute un des plus beaux.

Que voulez vous Maître Flingus aime les loukoums et le romantisme slave de la grande plaine est-européenne.

Ce qu’il y a de bien dans la galaxie Mauser c’est que chacun peut y trouver son miel. Mais je reconnais humblement que les fabrications allemandes 35-40 sont très belles. Les meilleures de toute la production de cette période.

14,6 millions d’exemplaires entre 1934 et 1945 quand même en tout. Ça laisse un peu de pièces pour les collectionneurs…

Toutefois, en proportion, la guerre a laissé peu de survivants chez les armes aussi et surtout pour les premières années de production. Il a fallu beaucoup de chance à un K98 fabriqué en 1935 ou 1938 pour arriver à peu près entier en 1945 et rester en très bon état et mono-matricule jusque 2025.

Le conflit a certes pris sa part mais également les re-chambrages dus à des législations baroques et les destructions armurières massives opérées aussi depuis lors.

Quand il y pense Maître Flingus se souvient d’un vieux libraire en livres anciens (une autre passion de Maître Flingus) qui employait le gamin que j’étais à remplir des boites aux lettres de prospectus et qui lui disait: « Tu ne peux pas d’imaginer le nombre de fromages qui ont été emballés avec des pages arrachées à des Bibles de Gutemberg! ».

Pour les armes de qualité ou rares, c’est pareil. Les destructions du patrimoine armurier aussi ont été énormes.

Ce qu’on connait parfois moins sur le K98, c’est son histoire réglementaire dans notre armée.

En effet, ce sont les français de la Division Leclerc qui arrivent les premiers chez Mauser à Oberndorf-Am-Neckar le 20 avril 1945.

En dépit des bombardements violents, l’outil de production n’a pas trop souffert même si, on va le voir, il est incomplet et si les conditions de production sont faméliques dans une Allemagne en perdition.

A leur grand désappointement, les hommes de la 2°DB, qui pensaient trouver une usine pleine d’armes, ne découvrent que des machines-outils, des pièces en cours d’assemblages, des rebuts et beaucoup de pièces détachées. Seules ont été oubliées sur place quatre (!) carabines d’entraînement en calibre.22L.R. rapidement transformées en souvenir d’excursion printanière.

En revanche, les armes du Musée Mauser, les têtes de série, les armes d’exception et notamment tous les rares prototypes depuis les débuts de Mauser sont là. Tout est pillé et emporté. C’est ce qui explique que l’on trouve encore en France, de temps à autres, quelques uns de ces rares prototypes mais qui partent vite à l’étranger hélas.

Mais cela a valu à Maître Flingus le bonheur d’en approcher un il y a deux ans. Que d’émotions à le voir, en songeant à ce que fut la grande histoire de Mauser, et à son parcours à lui, depuis la musette d’un soldat de la Division Leclerc jusqu’à ce jour.

Hélas trop cher pour le marché français. Je l’ai vu à regret partir pour un « pognon de dingue », comme dirait quelqu’un de bien connu chez nous, chez Hermann Historica quelques temps plus tard.

Mais où sont donc passé les stocks d’usine dont les français ont besoin pour s’équiper, faire renaitre leur armement et se sentir moins dépendant des américains? 

Tout d’abord, et les gars de Leclerc ne le savent pas, de janvier à mars 45, Mauser n’a plus fabriqué que des P38 pour la Wehrmacht. Ensuite, toutes les armes de tous modèles qui restaient encore en stock à cette date ont été évacuées quelque jours avant l’arrivée des troupes françaises.

Un train spécial est parti en secret en direction des Alpes bavaroises où les nazis entendaient poursuivre la lutte dans une géographie favorable à la résistance et qui leur était familière. Rien que 29 wagons ce seul train ! Car il emportait aussi 203 des principaux techniciens Mauser avec familles, des machines-outils, des pièces détachées et des documents relatifs aux essais, prototypes et méthodes.

Ce train sera in fine capturé par les américains aux environs d’Innsbruck.

En août 1945, avec ce qu’on a encore, le commandement français ordonne la reprise des activités de production chez Mauser. Toujours le besoin pressant d’armes…

On commence par partir de l’énorme quantité de pièces détachées toujours disponibles puis on reprend la fabrication de quelques pièces de complément sur place. Et ces armes, une fois assemblées, partent en France. Ces activités cesseront en mai 1946.  En effet les alliés ont, dès avant ces dates, décidés de supprimer l’industrie allemande de Défense et les français doivent s’y conformer et faire cesser la production à leur profit.

Point final de l’aventure, le 5 Novembre 1947, le Commandement Français obéit à l’ordre de destruction et ordonne la fin des établissements Mauser, l’enlèvement des machines-outils, la destruction des documents restant et même la destruction des bâtiments. Les machines-outils sont partagées entre les alliés au titre des dommages de guerre et une partie part même en Russie dévastée. Les techniciens et ouvriers sont dispersés.

La grande Histoire de Mauser à Oberndorf et de sa fin sous une occupation étrangère, symbole même des vicissitudes de la grande l’Allemagne, est terminée.

Terminée ?

Enfin pas tout à fait. Car nombre de ses techniciens suivront leurs machines-outils en France où ils contribueront à la renaissance de notre industrie, d’abord à l’arsenal de Mulhouse, puis, à la fermeture de ce dernier, à la manufacture d’armes de Saint-Étienne. Que l’on songe à la justement célèbre carabine 22LR Mas 45, copie de la Mauser 45, produite à Saint-Étienne sur des machines-outils Mauser et également réglementaire dans nos armées.

D’autres ingénieurs Mauser se diront aussi que l’histoire ne pouvait pas finir comme ça.

Et deux d’entre eux iront à l’aventure fonder, de leurs noms, la maison Heckler und Koch qui aujourd’hui prends bien sa revanche sur les affres de l’année 1945 en faisant, avec d’autres, vivre une industrie allemande de l’armement individuel, dynamique et réputée mondialement, alors que la notre est devenue un passé glorieux.

Némésis quand tu nous tiens…

Mauser n’est aujourd’hui plus qu’une marque. Elle est la propriété du groupe Rheinmetall mais plus dans les armes individuelles de défense.

Combien d’armes ont été produites sous contrôle français à cette époque charnière de la fin de la grande histoire de Mauser?

Le témoignage d’August Weiss, dernier Directeur de la Production de la maison depuis les années 30, a permis d’évaluer, faute des documents perdus, mais avec précision, cette production d’armes Mauser entre août 1945 et mai 1946 à 47.696 fusils 98k, 6.375 carabines d’entrainement 22L.R, environ 20.000 pistolets HsC, 2.560 Luger P.08 et 3.500 P.38.

C’est un de ces peu courant 98K de production sous occupation française que vous a trouvé Maître Flingus.

La plupart de ces armes, les 98K et les pistolets en particulier, sont en plus partis en Indochine où il y avait le feu et n’en sont pas tous revenus. Loin de là. Il est certain que beaucoup de ces 47.000 armes dorment encore aujourd’hui profondément au fond de rizières ou bien sont reparties aux USA au terme d’un autre conflit comme prises de guerre.

Bref on les voit très rarement sur le marché.

Notre K38 est donc un vrai collector, une arme réglementaire allemande et française à la fois. Et surtout l’ultime production d’un constructeur mythique. le Der des Der d’Oberndorf.

 

Notre exemplaire est un K98 du modèle classique de chez Mauser et du type des constructions de la fin de guerre. 

Les Mauser retravaillés, assemblés ou construits sous contrôle français sont tous de ce type allemand dit « Kriegsmodell ». En revanche, ils portent pour leur quasi totalité en boitier la mention « SVW MB » propres aux armes produites du temps de l’occupation française – en lieu et place des anciens « byf44 », « byf45 »  ou « SVW »45 d’avant l’arrivée de la 2°DB – ce qui permet de les reconnaitre illico.

Les points essentiels de cette construction du temps de la catastrophe (pour eux) sont des bois en lamellé-collé (excellents d’ailleurs), une plaque de couche enveloppante, un l’œillet de démontage de la culasse déplacé en cette même plaque de couche, des garnitures enveloppantes en tôle emboutie, un bronzage ultra simplifié voire presque « peint » et d’autres points de détails encore.

Autant de choses qui n’existaient pas sur les modèles des premières années de guerre et encore moins sur les Mauser très bien finis de l’avant-guerre.

La seule chose sur laquelle les allemands n’ont jamais néanmoins rogné, c’est la qualité des canons et de leurs rayures. Ces Kriegsmodell tirent droit.

Arrivés le 20 avril et avec une « production » qui n’est repartie que 3 mois plus tard, partant avec des armes quasiment finies en court de numérotation et de vérification, des stocks d’armes rejetées au contrôle allemand que les français vont recycler, de masses de pièces isolées plus ou moins finies et contrôlées avant le 20 avril ainsi que de pièces qui mineures refabriquées sur place, la classification de ces Mauser français donnent lieu à des débats byzantins.

Si ces armes de Mauser sous contrôle français sont toutes à marquage « SVW MB » (sauf de rares byf  et SVW45) en chambre, les collectionneurs ont, plus ou moins, établis 4 grandes familles ou variantes .

– Variante 1 : des armes avec des poinçons WaA135 y compris boitier montés sur des bois avec de marque Sauer et assemblées sur place sans que le contrôle français soit matérialisée par une étoile.

– Variante 2 : des armes déjà assemblées à l’arrivée à Oberndorf mais qui n’étaient pas encore contrôlées mais construites avec des pièces portant le WaA sauf en boîtier.

Ces variantes 1 et 2 sont considérées comme des productions « allemandes » récupérées par les français.

– Variante 3 : une production « germano/française », d’une série en cours de finition à l’arrivée des gars de Leclerc mais qui recevra l’étoile de contrôle final français. C’est ceux-là qui incluent des séries du temps de la guerre (certains exemplaires sont même encore marqués byf 44en boitier!) mais rebutées au contrôle allemand. Ils ont donc été repris et retravaillés sous le contrôle des français, et in fine acceptés avec apposition de l’étoile.

– Variante 4 : entièrement assemblés et numérotés par les français sur place, avec barrette de crosse type Berthier/Mas36, quillon à base hexagonale, et à nouveau une numérotation de toutes les pièces ou presque (garnitures, vis, pièces de culasse….) Disparition de toutes sortes de Waffenamt 135 évidemment sur les bois qui sont non marqués. Et l’étoile du contrôle français final aussi bien sûr.

Ce bazar intégral ne surprendra pas celui qui peut imaginer les conditions de « construction » avec des éléments aussi disparates et dans les conditions matérielles de production et d’occupation d’une usine pillée, déménagée, et privée d’une partie de ses cadres.

Il ne sera pas donc surpris d’apprendre qu’on a fait feu de tous bois, monté ce qu’on avait sous la main et que tout cela a généré une foule de variantes en construction et numérotation. Certaines pièces mineures ont été même été marquées au graveur électrique d’époque.

Les variantes indiquées ci-dessus sont donc surtout de légitimes tentatives d’essayer de remettre un peu d’ordre dans tout cela.

Tout ça pour dire que notre exemplaire est néanmoins de la série la plus claire (ou la moins obscure) comme on voudra.

Il s’agit indéniablement d’une variante 4 et, si j’ose m’exprime ainsi, donc d’une pièce 100% « Made under the French control » à défaut d’être « Made in France ». C’est à dire entièrement assemblée et contrôlée par les français (même si ce sont des allemands qui bossaient!).

Notre K98 porte un beau et net marquage « SVW MB » en chambre sur un bronzage peinture noire typique de l’époque et en TBE.

Il porte bien sa crosse en lamellé-collé muette (sans Waffenamt). Il est aussi parfaitement mono-matricule dans toutes ses pièces y compris les vis et les pièces de culasse (drapeau, levier,…) qui sont au numéro.

C’est le propre des dernières fabrications de la variante 4 à un moment où on avait sans doute commencé à rétablir un peu d’ordre dans tout ça et… juste avant l’arrêt de toute production en mai 1946.

L’attache de bretelle complémentaire façon Berthier/Mas36 – en complément de l’attache allemande classique – est aussi un signe de cette production française. Il est intéressant de constater que la petite barre qui maintient la sangle dans le logement creusé en bois est d’un type légèrement différent de celles qui ornait les Berthier et Mas que j’ai en stock en ce moment.

Il s’agit sans doute d’une des pièces que je soupçonne d’avoir été produite sur place ou dans la région pour satisfaire cette demande très particulière des français.

L’arme est en faible numérotation (4 chiffres et non 5) du bloc de lettre « d ». La plupart des pièces que j’ai vu sont à 5 chiffres mais en bloc « c ». Notre exemplaire est vraisemblablement une des toutes toutes dernières pièces, sortie vers mai 1946…

Elle porte bien l’étoile de réception de l’arme par le contrôle français à Oberdorf en chambre.

Preuve qu’on à utilisé jusqu’au bout des pièces de récupération déjà vérifiées par les allemand, le magasin et sa planchette élévatrice (au numéro) sont BYF avec waffenamt.

Marque aussi de cette fabrication, elle porte aussi le fameux quillon octogonal en dessous de canon.

Les bois sont en beau lamellé collé, typiques de cet époque, sans traces de manipulation majeure ni choc ou manque. Très beaux.

Les fers sont sans oxydation avec une absence totale de rouille ou de peu d’orange – Excellent état

La mécanique est impeccable – fonctionnement souple et franc et bien ajusté.

Aucun doute que, même avec des pièces de partout pour la plupart des variantes, on avait déjà un peu plus de temps et de calme à Oberdorf pour produire au printemps 1946 que dans l’hiver 1944/45 sous les bombes… Cette arme est à mon sens mieux finie que les dernières productions de guerre à l’arrache. 

Mention de calibre en canon, en 8×57 IS bien évidemment le calibre d’origine. Le canon est splendide avec de très belles rayures. bien nettes et « miroir ».  Il n’a pas ou peu servi.

Bons ressorts et percussion franche complètent cette belle mécanique –  A noter des poinçons parasites en canon de Hege et de banc d’épreuve civil allemand des années 60/70 – c’est paradoxal mais j’en ai vu plusieurs comme ça . On trouve aussi parfois des poinçons Frankonia d’ailleurs.

Et je pense peut-être savoir pourquoi. Car ces armes, produites à l’origine pour ré-équiper l’armée française,  n’ont sans doute pas livrées tous leur secrets…

Je vous ai mis une étrange photo d’une de ces armes « françaises » à nouveau au service de l’Allemagne encore plus tard ! Lors d’une visite de Élisabeth II à Helmut Schmidt au début des années 1970 ! Pour information Schmidt ets devenu Chancelier en 1974.

Il est indubitable que le soldat allemand de la Garde porte un de ces K98 « français » – voir le passant de Berthier sur une arme de type Kriegsmodell. 

Visiblement certaines ont été à nouveau retravaillées pour leur donner un caractère plus K98 « classique » (plaque de couche plate et œillet – voir photo) mais il s’agit indéniablement d’un de ces K98 « français » avec son quillon et son attache de bretelle caractéristiques restés d’une façon ou d’une autre en Allemagne !

Pourquoi ?

Je pense tout simplement que toute cette production de 1945/1946 … n’a pas été entièrement livrée aux français par les « petits canaillous » germains. Des armes ont été soit détournées /planquées comme après 1918 soit non emportées par les français lors de la destruction et sont restées en Germanie. Et elles sont repassées à un moment chez les grossistes allemands après avoir, pour quelques unes, resservies en Allemagne.

Bref ces K98 français produits à l’origine pour la Guerre d’Indochine sont sans doute encore plus complexe dans leur histoire qu’il n’y parait.

Passionnant les armes, non ?

Le notre est resté néanmoins 100% dans sa configuration « contrôle français à Oberdorf de 1945/1946 » la plus classique et la plus claire. Une rareté en soi.

 

In fine, un exemplaire « text book », 100% mono-matricule, de la dernière variante de ces armes produites à Oberdorf sous contrôle français juste avant la destruction de la légendaire usine Mauser.

Une des armes emblématiques de l’aventure indochinoise aussi. Il s’agit sans doute, parmi les très nombreuses variantes du K98, d’une des plus rares en elle-même. Et il en reste fort peu de survivants dans un tel état de conservation et d’homogénéité des pièces.

Par son histoire et son excellent état, un complément fort peu courant dans une collection de K98 ou d’armes européennes du XXème siècle.

 

 

PS: Je n’aime pas encombrer mon site avec des liens ou de la pub ou de la musique mais, à titre exceptionnel, et pour ce rendre compte de ce que furent les conditions de cette production Mauser sous contrôle français dans une Allemagne dévastée je vous ai trouvé ce petit film qui, au début, montre le caractère crépusculaire de l’usine quasi vide et de ses ouvriers (bien fatigués!) en 45 et, en fin de film, le contrôle des ouvriers allemands de l’usine par le soldats français. à l’embauche du matin. A noter, en début de film, de beaux K98 Mauser tout neufs qui, pour la plupart, finiront eu aussi dans les rizières indochinoises…

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https://imagesdefense.gouv.fr/fr/l-usine-mauser-d-oberndorf-sous-l-occupation-francaise-en-allemagne.html

 

Arme de catégorie C au CSI : Copie de la licence de tir en cours de validité ou d’un permis de chasse avec sa validation pour l’année en cours ou l’année précédente ET copie de CNI ou passeport en cours de validité aussi. Compte SIA ouvert bien évidement.

Rappel avec votre licence ou permis de chasse vous pouvez détenir sans limite de nombre des armes de catégorie C.

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