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Sulfureux und seltenes Gewehr 1888 „Kommission“ – Arsenal Danzig 1891 – nach Türkei exportiert 1915-1918 – Ursprüngliches Kaliber 8×57 I „S“ – Gute Mechanik – Schöner Lauf – TBE

Preis auf Anfrage
Waffenerwerbsschein erforderlich
75002 Paris, Frankreich
3
ID: 10339013
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Kategorie
Erwerbsberechtigung
Erforderlich - Was darf ich kaufen?
Kaliber
8x57JS
Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
lieferbar

Aktualität

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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 22 Stunden

Beschreibung

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Das Gewehr 1888 Kommission…

Egal aus welchem Blickwinkel man die Geschichte dieses Gewehrs betrachtet, irgendetwas stimmt nicht. Immer. Dieses Gewehr hat während seiner gesamten Laufbahn eine lange und ziemlich düstere Geschichte. Ein Pechvogel eben. Und das geht bis heute so weiter. Du wirst sehen.

Die Zusammenfassung könnte „Illustration des Gesetzes vom Butterbrot, das immer auf die Butterseite fällt, über zwei Jahrhunderte hinweg“ heißen.

Wir versuchen, die wichtigsten Episoden zusammenzufassen. Los geht’s.

Alles beginnt, ebenfalls 1888, mit einem glasklaren Verrat. In diesem Fall einem französischen.

Frankreich hat dank der Erfindung des rauchlosen Pulvers im Jahr 1884 durch den Ingenieur Général Paul Vieille (1854–1934) eine kopernikanische Revolution in der Geschichte der Bewaffnung vollbracht und sich ein Gewehr mit einer Leistung zugelegt, von der die Mächte, die noch Schwarzpulver verwenden, nur träumen können. Es ist das berühmte Gewehr Lebel 1886 – damals als nationaler Schatz betrachtet. Und das erzählt man den einfachen Soldaten.

Das Ergebnis? Ein Unteroffizier – ein grober Kerl (eine in unseren Armeen nicht gerade häufige Spezialität), dessen Namen ich lieber nicht wiederhole, damit er für immer verflucht bleibt –, desertiert, überquert mit „seinem“ schönen, nagelneuen Lebel und seiner gesamten Munitionsausstattung die deutsche Grenze und marschiert zu Fuß mit seinem Gewehr ins Kriegsministerium in Berlin, um es den Deutschen für einige Tausend Goldfrancs zu verkaufen. Für die damalige Zeit und einen einfachen Unteroffizier ein Vermögen. Aber auch nicht genug, um dafür seine Seele dem Teufel zu verkaufen (soweit ich mich erinnere, wollte er 3.000 Francs). Er tut es trotzdem.

Die Deutschen sind verblüfft, begreifen sofort, mit wem sie es zu tun haben, lehnen das Angebot mit der dem Mann gebührenden Verachtung ab und stecken ihn umgehend ins Gefängnis! Der Unglückliche hatte sich wohl eingebildet, teutonische Aristokraten aus Familien, die seit 1.000 Jahren Krieg führen, würden mit einem kleinen, korrupten Unteroffizier über irgendetwas verhandeln. Er wird schließlich ausgeliefert, vor Gericht gestellt und zu 20 Jahren Festungshaft verurteilt.

Doch die Deutschen haben das Gewehr in der Hand. Es wird sofort getestet, und für sie ist es ein Schock.

Die Waffe hat eine Leistung, die alles übertrifft, was sie sich vorgestellt hatten. Unser heutiges Gewehr 88 wird aus diesem ursprünglichen Verrat hervorgehen.

Man muss reagieren, und zwar sehr schnell. Denn Frankreich ist noch immer von boulangistischem Patriotismusfieber erfasst und bedrohlich. Im deutschen Lager macht sich eine gewisse Nervosität breit. Alles muss gleichzeitig analysiert werden: das Pulver, die Patrone, die Waffe.

Der deutsche Chemiker Max Duttendorf durchschaut rasch das Geheimnis des französischen Pulvers, und in aller Eile wird eine völlig neue Patrone entwickelt, die dieses neue Pulver nutzt und auf das senkrechte Magazin eines Gewehrs abgestimmt ist, das noch gar nicht existiert.

Diese Patrone mit zylindro-ogivalem Geschoss (abgerundete Spitze), Bleikern mit Antimon, vernickeltem Mantel, Rille und parallelen Seiten ist die 8×57. 1905 wird sie durch eine Änderung ausschließlich der Geschossspitze zur 8×57 „mit Spitzgeschoss“ oder 8×57 IS („I“ für „Infanterie“ und „S“ für „Spitze“).

Diese Patrone ist der Prototyp aller modernen Gewehrmunition. Sie ist eine der erfolgreichsten und berühmtesten Patronen der Geschichte. Sie wurde unter anderem von 1888 bis 1945 von der deutschen Armee verwendet und in der überwältigenden Mehrheit der manuellen, halbautomatischen und automatischen deutschen Gewehre verschossen. Wir schreiben immer noch das Jahr 1888.

Und das Gewehr? Das ist der mechanische Teil, der am schwierigsten zu entwickeln ist. Man muss sich beeilen. Dabei begeht man einen folgenschweren Fehler.

Statt sich an die sehr leistungsfähigen Industriebetriebe zu wenden, die normalerweise die deutsche Armee beliefern, allen voran Mauser oder Loewe, beschließt man, die staatlichen Büchsenmacher des Arsenals von Spandau hinzuzuziehen – Qualitätshersteller, aber keine Konstrukteure – und lässt sie nicht von einem talentierten Konstrukteur wie Paul Mauser leiten, sondern von einer Erprobungs-„Kommission“.

Ich höre noch immer sehr oft vom „Mauser 1888“ sprechen, häufig im Gegensatz zu seinem bemerkenswerten Nachfolger, dem „
Mauser 1898“ – das ist der zweite Fluch dieses Gewehrs.

Es gibt kein „Mauser 1888“. Paul Mauser hatte mit der Entwicklung dieses Gewehrs und vor allem mit seinen Problemen absolut nichts zu tun. Er wurde nicht einmal konsultiert. Ihm das zuzuschreiben, ist fast schon beleidigend.

Und was die Funktionsweise angeht, ist es waffentechnischer Unsinn, das Verschlusssystem des 1888 mit dem des 1898 zu verwechseln (selbst wenn beide dieselbe Patrone verwenden!). Die beiden Waffen haben absolut nichts miteinander zu tun.

Und unser heutiges Gewehr ist tatsächlich das „Fusil modèle 1888 Kommission“ oder „Gewehr 88 Kommission“ und nicht irgendein Mauser, von dem ich nicht weiß, woher er kommt.

Dieses „Gewehr 88 Kommission“ ist eine ziemlich seltsame Chimäre.

Es zeugt von der durchaus lobenswerten pragmatischen Absicht der sogenannten Kommission: die besten Teile aller damals verfügbaren Gewehre zu nehmen und daraus ein neues Gewehr für rauchloses Pulver zu entwickeln. Die Laufhülse wurde von Armand Mieg, einem bayerischen Offizier, erfunden, damit sich der Lauf beim Schuss ausdehnen kann, ohne am Schaft zu reiben. Der Ladestreifen stammt ebenso wie der Verschluss aus dem Mannlicher-System, die Sicherung wurde von den Mauser 71/84 übernommen usw.

Wie dem auch sei. Man steht weiterhin unter Zeitdruck, und die Versuche werden, gelinde gesagt, im Eiltempo durchgeführt. Nur wenige Wochen. Viel zu schnell! Und man ist stolz, als das Gewehr 88 Kommission am 20. November 1888 für das gesamte deutsche Heer eingeführt wird, zusammen mit einem Kavalleriekarabiner desselben Systems, der 1891 geändert wird und so zum Artilleriegewehr G91 wird.

Das neue Pulver, die revolutionäre Patrone und das neue Gewehr – all das dauerte weniger als ein Jahr! Weltrekord und wohl auch Rekord in der gesamten modernen Waffengeschichte.

Und das Ergebnis ist … ein industrielles und technisches Desaster! Das technische Desaster entwickelt sich zu einem der düstersten Skandale.

Das ist der dritte Fluch des G88: das Ergebnis eines Verrats, ein missgebildetes Kind und der Auslöser eines Skandals, der viel über die kommende Geschichte Deutschlands aussagt.

Während die Produktion in großem Maßstab und unter größter Eile anläuft (eine Million Gewehre müssen hergestellt werden!), treffen aus den Truppenteilen zunehmend besorgniserregende Berichte über Zwischenfälle ein: Gaslecks, die Gesichter verbrennen, herausgeschleuderte Patronenteile, die Schützen verletzen, sich plötzlich lösende Visierfüße und, noch schlimmer, explodierende Läufe beim Schuss mit Toten und Verletzten.

Die Männer bekommen schließlich sogar Angst vor der Waffe und benutzen sie nur noch vorsichtig und misstrauisch … Der Skandal lässt sich nicht länger verbergen.

Wie konnte die deutsche Technologie, auf die das wilhelminische Reich so stolz ist und mit der es inzwischen wirtschaftlich mit den USA und Großbritannien konkurriert, mit seinem Gewehr 88 einen derart schweren Fehler begehen? Denn inzwischen spricht die ganze Welt darüber.

Ein obskurer Schreiberling findet eine pauschale Antwort, die alle „zufriedenstellen“ soll, indem sie davon abhält, nach den Verantwortlichen zu suchen und die Entwicklungs- und Testbedingungen der Waffe infrage zu stellen. Zumindest bei skrupellosen oder schlecht informierten Gemütern.

In einem Klima des übersteigerten Pangermanismus und, noch schlimmer, intensiver nationaler Erziehung zur natürlichen Überlegenheit der Germanen gegenüber anderen (was keineswegs erst im Dritten Reich aufkam), gepaart mit einem kulturellen Antisemitismus, der von traditionell und volkstümlich zu „wissenschaftlich“ geworden war, ist der Schuldige an dieser nationalen Katastrophe schnell gefunden: die Juden!

Falls du dachtest, eine Generation verrückter Deutscher sei „spontan“ zwischen 1919 und Januar 1933 entstanden … In Wirklichkeit gab es sie schon sehr lange.

Erst der blutige Nährboden des Ersten Weltkriegs ermöglichte es ihr, aus dem Schaum der Tage als politische Kraft hervorzutreten. Zur Erinnerung – und diese wenig bekannte Anekdote ist bezeichnend – führte Dr. Mengele 1904 in Ostafrika ganz offiziell Experimente an einheimischen Askari durch, die denen ähnelten, die er 30 Jahre später in Auschwitz durchführen sollte. Entsetzliche Experimente. E
t ich erspare euch die Kommentare Bismarcks über die Slawen an seine Abgeordneten im Parlament. Das sagt meiner Meinung nach viel über die dunkle Seite des wilhelminischen Deutschlands und über das Potenzial für Fehlentwicklungen aus, das es schon lange vor Januar 1933 in sich trug. Damit ist der historische Exkurs beendet.

Nun war einer der wichtigen Zulieferer von Teilen (insbesondere Läufen) für das 88er-Gewehr die Firma Loewe & Cie, die der Familie Loewe gehörte. Dass der Gründer sich zum Protestantismus bekehrt und seinen Nachnamen geändert hatte, um besser zu verbergen, dass er als Louis Levy geboren worden war, reichte manchen wohl nicht. Ein weiterer Zulieferer von Teilen für das 88er-Gewehr war die berühmte Simson&Co aus Suhl, die einer jüdischen Familie gehörte, die seit dem 18. Jahrhundert dort ansässig war.

Diese beiden Unternehmen (das erste wurde nach einer Fusion 1906 zur berühmten Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken (DWM)) waren und sind bis heute vor allem für die bemerkenswerte Qualität ihrer Produkte bekannt und blieben es bis zu ihrem Verschwinden. Aber was soll's. Was hatten die beschuldigten Zulieferer gemeinsam? Sie waren jüdisch.

Das genügte einem ultranationalistischen und antisemitischen Pamphletisten, Hermann Halwardt, um eine Pressekampagne zu starten, deren Thema klar war. Der erste Artikel trug passenderweise den Titel „Das Judengewehr („Der Judeflinte“) – neue Enthüllungen!“ – Gemeint war natürlich das Gewehr 1888.

So erfuhr der Leser, dass eine jüdische Verschwörung die Qualität des Stahls verschlechtert habe, um die Gewinne zu steigern, und dass die Sache hinter den Kulissen mit … den Franzosen eingefädelt worden sei! Es handelte sich also angeblich um eine „jüdisch-französische“ Verschwörung gegen Deutschland, die die technischen Probleme des G88 erklärte und auf Kosten des deutschen Steuerzahlers ging. Die Zukunft gehörte offenbar den haltlosen Verknüpfungen.

Am traurigsten ist, dass ein Teil der Öffentlichkeit diese Lügen glaubte (die wohl schon damals im wilhelminischen Deutschland in der Luft lagen) und dass der besagte Halwardt dadurch genug Ruhm erlangte, um als Abgeordneter in den Reichstag gewählt zu werden.

Das bewahrte ihn übrigens vor einer rechtskräftigen Verurteilung zu zwei Monaten Gefängnis wegen übler Nachrede, die er aufgrund seiner parlamentarischen Immunität nicht antreten musste. Er gründete eine antisemitische Partei („Antisemitische Volkspartei“), die im Parlament für einiges Aufsehen sorgte.

Eine amüsante Anekdote: Bei einem Besuch in den USA im Jahr 1903 hielt er vor der deutschen Gemeinde eine antisemitische Rede, woraufhin er angesichts der dadurch ausgelösten Unruhe um Polizeischutz bat. Die New Yorker Polizei kam seiner Bitte mit einem Augenzwinkern nach und stellte ihm eine Schutztruppe zusammen, die … ausschließlich aus jüdischen Polizisten bestand! Auch verlor er 1903 seinen Abgeordnetensitz, wurde 1909 wegen Erpressung verurteilt und inhaftiert und starb 1914 bei einem Autounfall in Leipzig. Eine „Karriere“, die er ganz dem Gewehr 1888 verdankte!

Nüchterne Untersuchungen zeigten, dass die Probleme des G88 keineswegs auf ein absichtlich herbeigeführtes Qualitätsproblem in der Fertigung zurückzuführen waren, sondern vielfältige Ursachen hatten: die Qualität der Hülsen, die in ihrer ersten Ausführung für das schnell abbrennende Pulver wenig geeignet waren, Fälle von Doppelladungen durch die Soldaten und vor allem die für den intensiven Einsatz des neuen schnell abbrennenden Pulvers ungeeignete Laufkonfiguration, mit der die deutsche Armee um 1888/1892 noch wenig Erfahrung hatte. Die beschädigten Läufe, die zur Untersuchung ins Werk zurückgeschickt wurden, wiesen einen außergewöhnlichen Verschleiß der Züge auf, der durch die übermäßige Reibung der Geschosse verursacht wurde.

Doch man hatte bereits 800.000 Gewehre produziert. Sollte man sie auf den Müll werfen? Für den Steuerzahler undenkbar.

Also ergriff man nach und nach eine Reihe von Korrekturmaßnahmen. Alle Waffen wurden chargenweise zurückgerufen. Man baute einen breiteren Auszieher ein, der Doppelladungen verhindern sollte (tatsächlich wurde das Problem eher durch eine bessere Ausbildung der Rekruten gelöst). Ein Hahnabweiser (ein Teil, das den …)
und Schlagbolzen) wurde so konstruiert, dass die Gase bei einem Hülsenriss vom Gesicht des Schützen weggeleitet werden.

Schließlich wurden ab 1892 alle Läufe hinsichtlich Profil, Material und Zügen geändert. Bemerkenswert ist, dass sich die Änderung der Züge in Wirklichkeit als wirksamer für die Verbesserung der Laufstabilität erwies als die Änderung des Materials selbst. Man lernte durch Ausprobieren – wie so oft bei technischen Entwicklungen.

Schließlich erkannte man, dass die Laufprüfungen mit zwei normalen Patronen, wie sie zu Beginn der Produktion durchgeführt wurden, für das neue, dreimal stärkere Treibladungspulver völlig ungeeignet waren. Daher entwickelte man Prüfstände mit Patronen, die mit dem 1,5-Fachen der normalen Ladung überladen waren.

Dank dieser Änderungen konnte dieses verdammte 1888 endlich unter zufriedenstellenden Bedingungen eingesetzt werden. Und das sehr lange …

Nebenbei möchte ich anmerken, dass auch das Lebel 1886 und sein neues Treibladungspulver für die französische Armee völliges Neuland waren, dass es ebenfalls überstürzt eingeführt wurde (unter dem Einfluss der Boulangisten) und dass es dennoch deutlich weniger Kinderkrankheiten gab – und vor allem weit weniger schwerwiegende – als bei dem in Deutschland entwickelten Klon, der ihm entgegentreten sollte.

Das sollte meiner Meinung nach den Verächtern französischer Ausrüstung und den Lobrednern deutscher Ausrüstung in Erinnerung gerufen werden. Außerdem habe ich nie Erinnerungen von Veteranen des Ersten Weltkriegs gelesen, in denen sie sich über das 10-Schuss-Röhrenmagazin des Lebel beschwert hätten. Das Lebel war tatsächlich ein nahezu makelloser Erfolg, der seinen Konstrukteuren und den französischen Herstellern zur Ehre gereicht. Das Lebel 1886 mit dem zwölf Jahre jüngeren Gewehr 1898 auf theoretischer Grundlage zu vergleichen, nachdem die Deutschen mit dem G 1888 eine monumentale experimentelle Ohrfeige kassiert hatten, zeugt von Voreingenommenheit oder ist ein müßiger theoretischer Vergleich zwischen der Federung des Traction und der des DS …

Da man die Niederlage nicht verwunden hatte und das G88 letztlich schnell überholt war (deutlich mehr als das Lebel), wurde es in der deutschen Armee kaum zehn Jahre später durch das berühmte G98 ersetzt. Es verwendete dieselbe Patrone, profitierte aber von Paul Mausers durchdachter Konstruktion, einer langen Testreihe im Truppendienst und einer sehr, sehr schrittweisen Einführung. Ganz zu schweigen von der äußersten Sorgfalt bei seiner Herstellung. Die Lektion war angekommen.

Kurz gesagt: Trotz dieser bewegten Geschichte hatte das Gewehr 1888 in Deutschland eine recht lange Karriere. Im Ersten Weltkrieg wurde es 1914–1918 in großer Zahl wieder in Dienst gestellt, um den Waffenbedarf des Großen Krieges zu decken. Auch in Österreich, wohin es in großer Zahl an den österreichisch-ungarischen Verbündeten geliefert wurde, der mit der Produktion kaum nachkam, und aus denselben Gründen in der Türkei kam es zum Einsatz. Meistens waren die Gewehre zuvor auf die neue Spitzgeschoss-Patrone 8X57, die 8X57 IS, umgerüstet worden.

Noch bemerkenswerter: Das G88 machte auch in China Karriere – mit dem Gewehr Hanyang, seiner lokalen Kopie, die bis zum Ende des Chinesischen Bürgerkriegs 1949 verwendet wurde.

War die Karriere des G88 damit endlich unbeschwert? Nein. Zumindest nicht in Frankreich – gewissermaßen dem Land, das an seinem Ursprung beteiligt war.

Als Waffe mit einem Patent aus der Zeit vor 1900 hätte sie zweifellos der Kategorie D zugeordnet werden müssen. Bei der Einführung des RGA (Allgemeines Waffenregister) führte eine „Panne“ bei der Einstufung ihrer Patrone (obwohl das Kaliber keines der allgemeinen Einstufungskriterien ist) zu dem, was man als Fehler bei der rechtlichen Einstufung bezeichnen könnte! Und ratet mal, welche Waffe von den fast 50.000 Waffen im Allgemeinen Waffenregister von diesem EINZIGEN Einstufungsfehler des RGA betroffen war?

Natürlich unser berühmtes Gewehr 1888, das der Kategorie C zugeordnet wurde, obwohl es in Kategorie D hätte eingestuft werden müssen! Dieser Fehler wurde 2023 nach wiederholtem Einsatz der UFA in dieser Angelegenheit schließlich behoben.

Bis zum Schluss und über zwei Jahrhunderte hinweg war dieses Gewehr also ein Pechvogel!

Nun mit einer ganz gewöhnlichen Patrone verwendbar und an zahlreichen …
Durch Konflikte in mehreren Armeen und vielleicht auch aufgrund seiner mehrfach bewegten Geschichte ist das Gewehr 1888 eine interessante und begehrte Waffe.

Denn es ist nicht besonders häufig.

Laut S. Scarlata, dem amerikanischen G88-Papst und Autor eines Standardwerks zu diesem Thema, wurden ab 1905 etwa 350.000 G88 in der Ausführung „S“ (für die neue 8×57 IS mit Spitzgeschoss) umgebaut, von denen nur 132.000 an die Türkei geliefert wurden.

Maître Flingus ist stolz darauf, eines dieser für die 8x57IS-Patrone umgebauten Gewehr 1888 „S“ gefunden zu haben, das erst in Deutschland und dann in der Türkei im Einsatz war und sich insgesamt in sehr gutem Zustand befindet.

Unser Exemplar wurde 1891 in Danzig gefertigt. Es ist vollständig, bis auf eine Riemenöse (ich habe aber eine auf Lager, falls du sie möchtest). Die Metallteile sind in ausgezeichnetem Zustand – altersbedingt grau verfärbt, aber absolut ohne Oxidation oder Lochfraß. Die meisten Exemplare, die ich sehe, sind oxidiert oder stark oxidiert – dieses hier überhaupt nicht. Sehr guter Zustand.

Der Halbmond auf dem Patronenlager und auf dem Kammerstängelknopf sowie die Ziffern auf der Visierung (nachgelötet, aber genau das richtige Modell und voll funktionsfähig) zeigen, dass es während des Ersten Weltkriegs durch die Türkei ging (und nicht erst danach, denn die türkischen Schriftzeichen der Hohen Pforte wurden 1928 von Atatürk geändert). Alle deutschen Abnahme- und Beschussstempel sind sichtbar und gut lesbar – keiner wurde entfernt.

Der Schaft ist in gutem bis sehr gutem Zustand – Gebrauchsspuren, aber keine Risse, Reparaturstücke oder Fehlstellen. Alles original und insgesamt in sehr gutem Zustand.

Mechanisch ist die Waffe einwandfrei. Sie schlägt sauber ab und alle Federn sind kräftig, auch die des Magazins. Auf dem Riemenbügel (wo die Kennzeichnung bei diesem Modell vorschriftsmäßig angebracht war) trägt sie noch ihre ursprüngliche deutsche Truppenkennzeichnung: ein prächtiges „46. R.R .2.45“, also die 2. Kompanie des 46. Reserve-Infanterie-Regiments aus Stettin in Ostpommern, Königreich Preußen (heute eine polnische Stadt).

Der Lauf ist in ausgezeichnetem Zustand – fast spiegelblank, mit schönen Zügen. Und glaub mir, das ist bei diesem Modell selten. Putzstock vorhanden. Bajonettwarze ebenfalls vorhanden. Ein schönes Sammlerstück.

Alles in allem eine hochwertige deutsche Ordonnanzwaffe, die während des Ersten Weltkriegs durch die Türkei ging und die Sammlung eines Liebhabers deutscher oder türkischer Ordonnanzwaffen oder von Waffen aus dem Ersten Weltkrieg bereichern wird.

 

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Le Gewehr 1888 Kommission…

D’où que l’on regarde l’histoire de ce fusil, il y a quelque chose qui cloche. Toujours. C’est une longue et assez ténébreuse affaire que ce fusil tout au long de sa carrière. Un poissard en fait. Et ça continue encore aujourd’hui. Vous verrez.

La synthèse pourrait s’appeler « illustration de la loi de la tartine beurrée à travers deux siècles ». 

On va essayer de résumer les principaux épisodes. On y va.

Tout commence, en 1888 aussi, par une trahison pure sucre. Française en l’espèce.

La France, grâce à l’invention de la poudre sans fumée en 1884 par l’ingénieur Général Paul Vieille (1854-1934) vient de réaliser une révolution copernicienne dans l’histoire de l’armement et s’est dotée d’un fusil aux performances dont les puissances restées à la poudre noire ne peuvent pas rêver. C’est le fameux fusil Lebel 1886 – considéré comme un trésor national à l’époque. Et on le dit aux troufions.

Résultat?  Un sergent – gougnafier (spécialité pas si courante dans nos armées), dont je préfère ne pas rappeler le nom pour qu’il reste maudit à travers l’histoire, déserte, passe la frontière allemande avec « son » beau Lebel tout neuf et toute sa dotation de cartouches et entre, pedibus et avec son fusil, au Ministère de la Guerre à Berlin pour le vendre quelques milliers de francs-or aux allemands. Une fortune pour l’époque et pour un modeste sergent. Mais pas de quoi non plus vendre son âme au diable (il voulait 3.000 francs de mémoire). Lui le fait.

Les allemands sont stupéfaits, comprennent immédiatement à qui ils ont affaire, refusent l’offre avec le mépris du au personnage et le collent immédiatement en prison ! Le malheureux s’imaginait sans doute que des aristocrates teutoniques venant de familles faisant la guerre depuis 1000 ans allaient négocier quoi que ce soit avec un sergent-véreux à la petite semaine. Il finira extradé, jugé et condamné à 20 ans de forteresse. 

Mais les allemands ont le fusil en main. Il est immédiatement testé et, pour eux, c’est un choc.

L’arme a des performances qui dépassent tout ce qu’ils avaient imaginé. Notre Gewehr 88 de ce jour va naître de cette trahison originelle.

Il faut réagir et très vite. Car la France est encore agitée de fièvre patriotique boulangiste et menaçante. Une certaine fébrilité gagne alors le camp germanique. Il faut tout analyser en même temps : la poudre, la cartouche, l’arme.

Le Chimiste allemand Max Duttendorf perce rapidement le secret de la poudre française et l’on construit en toute hâte, pour utiliser cette nouvelle poudre, une toute nouvelle cartouche adaptée au magasin vertical d’un fusil qui n’est pas encore né.

Cette cartouche à projectile cylindro-ogival ( pointe arrondie), au noyau de plomb/antimoine chemisée de nickel, à gorge, et à bords parallèles est la 8×57 qui deviendra la 8×57 « à projectile pointu » ou 8×57 IS ( « I » pour « Infanterie » et « S » pour « Spitze » ou pointue) par changement de l’ogive uniquement en 1905.

Cette cartouche est le portrait robot de toutes les munitions d’armes d’épaules modernes. C’est une des cartouches les plus réussies et les plus célèbres de l’Histoire. Elle équipera, entre autres, l’armée allemande de 1888 à 1945 et elle sera tirée dans l’écrasante majorité des armes d’épaules manuelles, semi automatiques et automatiques germaniques. On est toujours en 1888.

Et le fusil ? C’est la partie mécanique, la plus difficile à mettre au point. On doit se dépêcher. On commet alors une erreur cardinale.

Au lieu de se retourner vers les établissements industriels très performants qui fournissent d’habitude l’armée allemande, et au premier chef Mauser ou Loewe, on décide de faire appel aux armuriers d’État de l’Arsenal de Spandau – producteurs de qualité mais pas concepteurs – et pilotés, non pas par un concepteur de talent comme Paul Mauser, mais par une « Kommission » d’essai.

J’entends encore très souvent parler du « Mauser 1888 » souvent par opposition à son remarquable successeur le « Mauser 1898 » – c’est la seconde malédiction de ce fusil.

Il n’y a pas de « Mauser 1888 ». Paul Mauser n’est pour rien, absolument pour rien du tout, dans la création de ce fusil et surtout dans ses déboires. Il n’a même pas été consulté. C’est presque insultant de le lui attribuer.

Et, en terme de fonctionnement, confondre le système de culasse du 1888 avec le système 1898 (et même s’il utilisent la même cartouche!) relève de l’ineptie armurière. Les deux armes n’ont strictement rien à voir.

Et notre fusil de ce jour est bien le « Fusil modèle 1888 Kommission » ou « Gewehr 88 Kommission » et non, je ne sais quel Mauser.

Ce « Gewehr 88 Kommission » est une bien étrange chimère.

Il témoigne d’une intention, louable par ailleurs, de pragmatisme de la part de la dite Kommission: prendre les meilleurs morceaux de tous les fusils disponibles à l’époque pour en faire un nouveau adapté à la poudre vive. Le manchon de canon a été inventé par Armand Mieg, officier bavarois, pour permettre au canon de se dilater sans frottement sur la monture lors du tir, la lame-chargeur, comme la culasse, vient du sytème Mannlicher, la sureté est copiée sur les Mauser 71/84, etc…

Qu’importe. On est toujours dans l’urgence et les essais sont, pour le moins, menés tambour-battant. Quelque semaines. Trop vite ! Et on est fier, le 20 novembre 1888,  lorsque  le fusil 88 Kommission est adopté pour toute l’armée allemande avec une carabine de cavalerie du même système qui sera modifiée en 1891 pour donner le G91 d’artillerie.

La nouvelle poudre, la cartouche révolutionnaire et le nouveau fusil, tout à pris moins de un an ! Record de monde et sans doute de toute l’histoire armurière moderne.

Et c’est … un désastre industriel et technique ! Et le désastre technique va virer au scandale des plus glauques.

C’est la troisième malédiction du G88, fruit d’une trahison, enfant mal conformé et père d’un scandale qui en dit long sur l’histoire de l’Allemagne à venir.

Alors que la production est lancée à grande échelle et en toute hâte (1 million de fusils à produire !), des rapports d’incidents très préoccupants commencent à remonter des corps: fuites de gaz qui brûlent les visages, projections de débris de cartouche qui blessent les tireurs, dé-soudages intempestifs des pieds de hausse et, encore plus grave, explosion de canons lors des tirs avec morts et blessés.

Les hommes finissent même par avoir peur de l’arme et ne l’utilisent qu’avec prudence et méfiance… On ne peut plus cacher le scandale.

Comment diable la technologie allemande, dont le Reich Wilhelmien est si fière au point de désormais rivaliser économiquement avec les USA et la Grande-Bretagne, a pu commettre une bourde aussi grave avec son Gewehr 88 ? Car le monde entier en parle désormais.

Un obscure journaleux va trouver une réponse globale qui « satisfera » tout le monde en évitant de rechercher les décisionnaires et de mettre en cause les conditions de développement et de test de l’arme. Du moins pour des esprits peu scrupuleux ou mal informés.

Dans un climat de pangermanisme exacerbé et, plus grave, d’éducation nationale intense sur le thème de la supériorité naturelle des germains sur les autres (qui ne date pas du tout du III° Reich), allié à un antisémitisme culturel qui, de traditionnel et populaire, est devenu « scientifique », le coupable de ce désastre national va être rapidement trouvé: les juifs!

Si vous pensiez qu’une génération folle d’allemands est née « spontanément » entre 1919 et janvier 1933… Elle était en fait là depuis fort longtemps en réalité.

C’est juste le terreau sanglant de la première guerre mondiale qui lui a permis de naitre de l’écume des jours en facteur politique. Rappelons, et l’anecdote est illustrative et peu connue, que le docteur Mengele faisait en 1904 en Afrique de l’Est, et tout à fait officiellement, des expériences sur les indigènes askaris du même type que celles qu’il fera 30 ans plus tard à Auschwitz. Des expériences épouvantables. Et je vous fais grâce des commentaires de Bismarck à ses députés au parlement sur les slaves. Cela en dit très long, à mon sens, sur la face obscure de l’Allemagne wilhelmienne et sur le potentiel de dérives qu’elle portait en elle bien avant janvier 1933. Parenthèse historique terminée.

Or, il se trouve que l’un des fournisseurs important de pièces (notamment de canons) sur le 88 est l’entreprise Loewe & Cie appartenant à la famille Loewe. Le fait que l’ancêtre fondateur se soit converti au protestantisme et ait changé son patronyme pour mieux faire oublier qu’il était né Louis Levy ne suffisait sans doute pas à certains. Un autre fournisseur de pièces du 88 est la célèbre Simson&Co de Suhl, appartenant à une famille juive installée sur place depuis le XVIII° siècle.

Ces deux entreprises (la première, après fusion en 1906, deviendra la célébrissime Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken (DWM)) étaient et restent plutôt connus encore aujourd’hui pour la qualité remarquable de leur production et le resteront jusqu’à leur disparition. Mais qu’importe. Quel point commun entre les fournisseurs mis en cause ? Ils sont juifs.

Il n’en faut pas plus pour qu’un pamphlétaire ultra nationaliste et antisémite, Hermann Halwardt, ne se lance dans une campagne de presse dont le thème est clair. Le premier article s’intitule d’ailleurs « Le fusil Juif  (« Der Judeflinte ») – nouvelles révélations ! » – Ça parle évidemment du Gewehr 1888.

Le lecteur apprend ainsi qu’un complot juif a fait baisser la qualité des aciers pour faire monter les profits et que l’affaire est piloté en sous mains avec … des français ! Nous aurions donc affaire à un complot « judéo-français » contre l’Allemagne qui explique les déboires techniques du G88 et se fait au détriment du contribuable allemand. L’avenir était décidément au amalgames.

Le plus triste est qu’une partie de l’opinion gobera ces bobards (sans doute déjà dans l’air du temps de l’Allemagne wilhelmienne) et que le Halwardt en question y trouvera une gloriole suffisante pour se faire élire au Reichtag comme député.

Cela le sauvera d’ailleurs d’une condamnation à deux mois de prison pour dénonciation calomnieuse, devenue légalement définitive, mais qu’il n’effectuera pas du fait de son immunité parlementaire. Il fondera un parti antisémite (« Antisemitische Volkspartei ») qui s’agitera pas mal au Parlement.

Anecdote amusante: lors d’une visite aux USA en 1903, il prononça un discours antisémite devant la communauté allemande ce qui le poussa à demander une protection policière face à l’agitation provoquée. La police de New York s’exécuta avec malice en se faisant le plaisir de lui constituer une escouade de sécurité…. uniquement composée d’agents de police juifs ! Il  perdra son siège de député en 1903 aussi, sera condamné et emprisonné pour une affaire de chantage en 1909, et mourra en 1914 d’un accident de voiture à Leipzig. Une « carrière » qui doit tout au Gewehr 1888 !

Les études menées à froid montreront que loin d’un problème de qualité industrielle volontairement créé, les soucis du G88 étaient multiples et se trouvaient dans la qualité des étuis peu adaptés à la poudre vive dans leur première version, dans des cas de double alimentation par les hommes et surtout dans la configuration des canons inadaptée à un usage intensif de la nouvelle poudre vive que l’Armée allemande maitrisait mal vers 1888/1892. Les canons accidentés, retournés en usine pour inspection, présentaient une usure de rayures exceptionnelle due à une friction exagérée des projectiles. 

Mais on avait déjà produit 800.000 fusils. Devait-on les mettre à la poubelle ? Impensable pour le contribuable.

On prit donc progressivement une série de mesures correctrices. Toutes les armes furent appelées par lot. On installa un extracteur plus large supposé éviter les doubles-alimentations (problème qui fut plutôt résolu par un renforcement de l’instruction des recrues en réalité). Un déflecteur de chien (pièce qui retient le percuteur) fut conçu pour orienter les flux de gaz ailleurs que vers le visage du tireur en cas de rupture d’étui.

On procéda enfin au changement de tous les canons dans leur profil, leurs matériaux et les rayures à partir de 1892. A noter que le changement de rayures s’avéra en réalité plus efficace dans l’amélioration de solidité des canons que la modification du matériaux lui-même. On apprenait à marcher en marchant. Comme souvent en matière technologique.

Enfin, on comprit que les épreuves de canon par tir de deux cartouches normales comme pratiquées en début de production étaient totalement inadaptées à la nouvelle poudre vive, trois fois plus puissante que l’ancienne poudre noire, et on mit au point des batteries de test à cartouches surchargées à 1,5 fois la charge normale.

Moyennant ces modifications, ce damné 1888 put enfin être utilisé dans des conditions satisfaisantes. Et pendant très longtemps…

Je ferai remarquer au passage que le Lebel 1886 et sa poudre vive était lui aussi une nouveauté totale pour l’armée française, qu’il a lui aussi été adopté dans la précipitation (boulangiste) et que, néanmoins, il a connu beaucoup moins de déboires de jeunesse et surtout bien moins graves que le clone Made in Germany créé pour lui faire face.

Ceci, à mon sens, mérite d’être rappelé aux dénigreurs du matériel français et aux thuriféraires du matériel allemand. Sans compter, que je n’ai jamais lu de souvenirs d’anciens combattants de 14-18 se plaignant du magasin tubulaire 10 coups du Lebel. le Lebel est bel et bien un quasi sans faute à la gloire de ses concepteurs et des fabricants français. Comparer le lebel 1886 au Gewehr 1898 de douze ans son cadet sur des bases théoriques après que les allemands aient pris la gifle expérimentale monumentale du G 1888 relève de la mauvaise foi ou d’une comparaison théorique oiseuse entre les suspensions de la traction et celles de la DS…

La pilule n’étant pas passé, le G88 étant in fine rapidement dépassé (bien plus que le Lebel), il sera remplacé dans l’armée allemande à peine 10 ans plus tard par le célébrissime G98, de même munition, qui bénéficia, lui, d’une conception très réfléchie de Paul Mauser, d’une batterie de tests et d’essai en Corps très longue et d’une très très progressive adoption. Sans parler du soin extrême mis à sa fabrication. La leçon avait porté.

Bref – moyennant cette histoire assez tourmentée – le Gewehr 1888 connue une carrière assez longue en Allemagne, où il fût massivement remis en ligne en 1914-1918 pour faire face aux besoins d’armes de la Grande Guerre, en Autriche (où il fut largement livré à l’allié austro-hongrois bien en peine de production) et aussi en Turquie pour les mêmes raisons. Le plus souvent après avoir été réadaptés à la nouvelle cartouche à balle pointue de 8X57, la 8X57 IS . 

Plus amusant, le G88 connu aussi une carrière chinoise avec le fusil Hanyang, sa copie locale qui fut utilisée jusqu’à la fin de la Guerre Civile Chinoise en 1949.

Enfin sereine la carrière du G88 ? Ben non.  Au moins pas en France – quelque part le pays qui a présidé à son origine. 

En tant qu’arme de brevet antérieure à 1900, il est indiscutable que l’arme devait être en catégorie D. A l’origine de la création du RGA (Registre Général des Armes), une « panouille » sur la nature de sa cartouche (alors que le calibre n’est pas un des critères généraux de classification) a aboutit à ce qu’on pourrait appeler une erreur de classification légale ! Et devinez sur quelle arme est tombée cette UNIQUE erreur de classification du RGA sur les quasi 50.000 armes que compte le Registre Général des Armes ? 

C’est bien sûr notre fameux Gewehr 1888 qui fut classé en catégorie C alors qu’il devait être en D ! Cette erreur a été finalement réparée en 2023 sur intervention récurrente de l’UFA sur le sujet.

Jusqu’au bout et sur deux siècles, ce fusil aura donc été un poissard !

 

Désormais utilisable avec une cartouche très classique, ayant participé à de nombreux conflits dans plusieurs armées, et peut-être aussi du fait de son histoire plusieurs fois tourmentée, le Gewehr 1888 est une arme intéressante et recherchée.

Car il n’est pas si courant.

D’après S. Scarlata, pape américain du G88 et auteur d’un ouvrage de référence sur le sujet, le G88 dans sa configuration « S » (utilisant la nouvelle 8×57 IS à balle pointue) à partir de 1905 aurait été modifié à hauteur de 350.000 exemplaires dont seulement 132 000 livrés à la Turquie.

Maître Flingus est fier de vous avoir trouvé un de ces Gewehr 1888 « S » modifiés pour la cartouche 8x57IS passé par l’Allemagne puis par la Turquie et dans un très bon état global.

Notre exemplaire a été assemblé à Dantzig en 1891 – il est complet sauf une attache de bretelle (mais j’en ai une en réserve si vous la voulez) – ses fers sont en excellent état  – couleur grise de vieillissement mais absolument aucune oxydation ou piqure – la plupart de ceux que je vois sont oxydés ou très oxydés – pas du tout celui-là. TBE.

Le croissant sur la chambre et sur la boule du levier d’armement ainsi que les chiffres sur la hausse (ressoudée mais parfaitement du modèle et bien fonctionnelle) nous indiquent qu’il est passé par la Turquie durant la première guerre mondiale (et pas après car les caractères turcs de la Sublime Porte ont été modifié par Atatürk en 1928)  – tous ses poinçons allemands de réception et de test sont visibles et bien lisibles – Aucun n’a été effacé.

Les bois sont en BE+/TBE – des traces de manipulations mais aucune fracture, enture ou manques – Tous d’origine et TBE global.

Mécaniquement, l’arme est impeccable.  Elle percute net et tous ses ressorts sont bien fermes y compris pour son magasin.  Elle porte encore sur le bracelet de grenadière (là où c’était indiqué réglementairement sur ce modèle) son affectation allemande d’origine un superbe   » 46. R.R .2.45″ soit la deuxième compagnie du 46 Régiment d’infanterie de Réserve de Stettin en Poméranie Orientale, Royaume de Prusse, (aujourd’hui c’est une ville polonaise).

Son canon est en excellent état – quasi miroir avec de belles rayures. Et croyez moi, c’est rare sur ce modèle. Baguette présente. Tenon de baïonnette présent aussi.  Un bel objet de collection.

In fine une arme réglementaire allemande de très bonne qualité, passée par la Turquie pendant la Grande Guerre et qui honorera la collection d’un amateur d’armes réglementaires allemandes, turques ou de la Grande Guerre.

 

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