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Rarissime Bajonett „V notch“ 98/05 – Seltenes V-förmiges Griffstück – 1. hybrides Modell von 1915 von R. STOCK – Weimar-Umrüstung ab 1920 – Polizei von Arnsberg – TOP!

≈ 598 CHF
Preis beim Händler: 650 €. Umgerechnet zum EZB-Kurs vom 30. Oktober 2026.
Ohne Waffenerwerbsschein erwerbbar (ab 18 Jahren)
75002 Paris, Frankreich
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ID: 10339086
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Kategorie
Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
nicht lieferbar

Aktualität

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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 21 Stunden

Beschreibung

Hinweis: Der Artikelstandort befindet sich im Ausland. Bitte beachte, dass sich dadurch Lieferbedingungen, Versandzeiten und/oder das Kaufverfahren unterscheiden können.
Maître Flingus glaubte es nicht. Es ist erst die vierte, die ich in meinem Leben sehe – und die drei anderen stammten aus ein und derselben Sammlung. Jedes Mal waren sie anders.

Diese hier habe ich in Frankreich gefunden, und sie unterscheidet sich ebenfalls von den drei ersten.

Das Stück ist in unseren Breitengraden äußerst selten. Fast alle sind in die USA oder nach Deutschland gegangen. Vielleicht bleibt diese hier in Frankreich …

1920, bei der Umsetzung des Vertrags von Weimar, der die deutsche Armee auf insgesamt höchstens 100.000 Mann beschränkte, gestattete die Waffenstillstandskommission angesichts der großen politischen Unruhen in Deutschland, dass eine gewisse Anzahl von Polizeikräften zur Abschreckung weiterhin mit Blankwaffen ausgerüstet bleiben durfte – wie es dort Tradition war.

Um die Bajonette zu identifizieren, die weiterhin bei Armee und Polizei im Dienst waren (und Betrug zu verhindern), brachte die Kommission bei den Kontrollen eine „1920“-Markierung auf dem Parierstück dieser Waffen an – eine Markierung, die Sammlern bestens bekannt ist. Doch nicht alle Bajonette, die zweifelsfrei der Weimarer Polizei zugeteilt waren, wurden zwangsläufig kontrolliert und somit mit „1920“ markiert. Unser Exemplar ist der endgültige Beweis dafür!

Außerdem ordnete die Kommission eine zusätzliche Verstümmelung der für die Polizei bestimmten Waffen an, um zu verhindern, dass Polizeiwaffen wieder in den Umlauf der Armee gelangten. Dabei wurde der Bereich um den Druckknopf sehr sauber V-förmig ausgeschnitten (bis hin zum Druckknopf selbst) – daher die englische Bezeichnung „V notch“ oder „V-Ausschnitt“. Häufig wurde der Druckknopf vollständig abgeschliffen (aber nicht immer) und manchmal zusätzlich die Befestigungsnut mit einem kleeblattförmig ausgeschnittenen Stahlstück in Form des Ansatzes blockiert. Anschließend wurden die Waffen mit der Kennzeichnung einer Polizeieinheit versehen! Unser Exemplar hat zwei der vier möglichen Maßnahmen durchlaufen.

Durch diese Verstümmelung konnte die Waffe weiterhin am Gürtel getragen und als Blankwaffe verwendet sowie „markiert/identifiziert“ werden. Sie ließ sich jedoch grundsätzlich nicht mehr am Ende eines G98- oder Kar-98-Gewehrs befestigen. So konnten diese Bajonette nicht in die Hände der Armee gelangen und blieben den Polizeikräften vorbehalten.

Machen wir es klar: Die ohnehin schon recht seltenen Bajonette mit „1920“-Markierung, ob brüniert oder nicht, die noch funktionsfähig sind und keinen „V notch“ zur Befestigung am Gewehr aufweisen, sind für die Armee bestimmt. „V notch“-Bajonette wie unseres sind für die Polizei und ausschließlich für die Polizei bestimmt. Sie sind IMMER mit der Kennzeichnung einer Polizeieinheit versehen – auf Waffe und Scheide – und deutlich seltener als die „Armee“-Exemplare, die lediglich mit „1920“ markiert sind.

Nur sehr wenige haben den politischen Umbruch von 1933 und den Zweiten Weltkrieg überstanden. Sie sind äußerst selten. Ich persönlich hatte in 40 Jahren vier davon, und diese hier ist die vierte.

Zu diesen Stücken kann ich euch nur empfehlen, die „Bibel“ zu diesem Thema zu konsultieren: „German Bayonets – The models 98/02 and 98/05“ von Anthony Carter, herausgegeben von Tharston Press, Seiten 54 und 55. Dort werden sie als „quite scarce“ (ziemlich selten) beschrieben.

Unser Exemplar ist in ausgezeichnetem Zustand.

Der Griff ist in perfektem Zustand. Die Verstümmelung der Waffe ist wie mit dem Laser ausgeführt und sehr professionell. Die Arbeiter, die den Eingriff vorgenommen haben, haben auch gewissenhaft die kaiserlichen Stempel auf dem Knauf und sogar auf den Griffschalenschrauben entfernt! Die Griffschalen selbst sind in hervorragendem Zustand und weisen nur sehr wenige Gebrauchsspuren auf. Auch die Metallteile sind hervorragend erhalten, ohne Rostnarben. Nur etwas oberflächlicher Flugrost.

Auf der rechten Seite des Parierstücks fehlt die berühmte „1920“-Markierung, die die Waffenstillstandskommission für die nach 1919 unter ihrer Kontrolle in Deutschland weiterverwendeten Waffen vorgeschrieben hatte. Das Bajonett wurde der Polizei zugeteilt und verstümmelt, aber nicht von den Alliierten kontrolliert.

Außerdem handelt es sich um ein eher seltenes Hybridmodell des 1. Typs (mit einem Handschutz auf dem Griffrücken), das 1915 bei R.Stock in Berlin hergestellt wurde. Die Bajonette des 1. Typs, die zu „V Notch“-Modellen umgebaut wurden, sind noch
und seltener.  Bemerkenswert ist, dass der verstümmelte Druckknopf nicht abgeschliffen wurde und trotzdem noch funktioniert. Vielleicht hat man ihm gerade deshalb die alliierte Kontrolle erspart. « Aaach ! Lez Pètites Kanaillous…. « .

Carter zeigt eine dieser V-Notch-Bajonette mit verstümmeltem, nicht abgeschliffenem Druckknopf unter Nr. 65 auf Seite 55 seines unverzichtbaren Werks.

Rechts ist sie eindeutig der „Polizei“ zugeordnet und trägt eine schöne Markierung: „S. Ar . III. R. 94.“, also „Schutzpolizei Arnsberg – III. Polizeibezirk – Zentrale – Waffe Nr. 94“, sprich die „Schutzpolizei“ der Stadt Arnsberg, einer Stadt in Nordrhein-Westfalen, die geografisch im Ruhrtal liegt.

Die Klinge ist einfach perfekt – in ihrer ursprünglichen Länge und mit gut sichtbarer Herstellermarkierung.

Die Scheide ist hervorragend erhalten. 95 % ihrer ursprünglichen Brünierung sind noch vorhanden, nur ein winziger Stoß nahe der Endtropfenform. Sehr schön.

Auch diese Scheide ist eindeutig der Polizei zugeordnet und trägt die Markierung „S. D. VI . 526.“, also „Schutzpolizei Dortmund VI. Polizeibezirk. Waffe Nr. 526“. Dortmund ist die große Nachbarstadt von Arnsberg.

Persönlich habe ich noch nie eine nummerngleiche V-Notch-Bajonette gesehen. Carter erwähnt auch keine. Von einer einzigen wurde mir berichtet, sie gehörte zur Polizei von Danzig. Sie befindet sich in den USA. Scheiden und Waffen müssen irgendwann im Laufe ihrer Geschichte stark durcheinandergeraten sein. Vermutlich nach 1933, als man diese Erinnerungen an das besiegte Deutschland von 1918 aus der Geschichte tilgen wollte. Falls jemand ein Foto von einer nummerngleichen oder auch einer anderen, nicht nummerngleichen hat, wäre ich für mein Archiv mehr als dankbar …

Alles in allem eine sehr seltene V-Notch-Polizeibajonette aus der Weimarer Republik, deutlich seltener als die fantasievollen 98/05-Modelle mit Holz- oder Horngriffschalen der Polizei des Dritten Reichs, die nie „V-Notch“ sind. Sie stammt aus der Weimarer Republik. Die Nazis wollten wohl die Spuren dieser ihrer Meinung nach beschämenden Zeit beseitigen, was die extreme Seltenheit dieser für die Weimarer Zeit typischen „V-Notch“-Stücke erklärt.

Deutlich seltener als eine S98-Säge 2. Typ oder sogar eine 98/02!

Alles in allem ein Stück in ausgezeichnetem Zustand – das seltenste Modell der 98/05 mit dem legendären Splitter. Eine erstklassige Ergänzung für Sammler deutscher Bajonette oder seltener 98/05-Varianten.

 

Waffe nicht im CSI eingestuft, aber Verkauf an Minderjährige verboten: CNI erforderlich

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Maître Flingus n’y croyait pas. C’est la quatrième seulement que je vois de ma vie – et les trois autres venaient d’une seule et même collection. Chaque fois différentes.

Celle-là, je l’ai trouvée en France et elle est encore différente des trois premières.

La pièce est rarissime sous nos climats. Elles sont presque toutes parties au USA ou en Allemagne. Peut-être, celle-là restera en France…

En 1920, lors de l’application du Traité de Weimar qui réduisait l’armée allemande à un maximum de 100.000 hommes tout compris, la Commission d’armistice accepta dans un contexte de désordres politiques majeurs en Allemagne qu’un certain nombre de forces de Police puisse rester équipées à titre dissuasif, et comme c’était la tradition là-bas, d’armes blanches.

Pour identifier les baïonnettes restées en dotation au titre de l’armée et de la police (et éviter les fraudes) la Commissions apposa un marquage « 1920 » lors des contrôle sur la croisière de ces armes, marquage bien connu des collectionneurs. Mais toutes celles indubitablement affectée à la Police de Weimar n’ont pas fatalement été contrôlées et donc marquées « 1920 ». La notre en est la preuve définitive !

Car, en plus, pour éviter que les armes de police ne soient en fait re circularisées dans l’armée, la Commission imposa une mutilation supplémentaire à celles destinées à la Police.  Cette mutilation consistait à, très proprement découper la zone du bouton poussoir (et jusqu’au bouton poussoir ) en forme de « V » ( d’où leur dénomination anglaise de « V notch « ou « découpe en V »), souvent à araser totalement le bouton-poussoir (mais pas toujours) et parfois, en plus, à condamner la rainure de fixation avec une pièce d’acier découpée en trèfle à la forme du tenon puis à les marquer d’un marquage d’une unité de Police ! La notre a subie deux des quatre traitements possibles.

Cette opération d’amputation permettait toujours de porter l’arme au coté et de s’en servir comme arme blanche, de les « marquer/identifier », mais ne permettait en principe de la fixer au bout du fusil G98 ou de la Kar 98. Ainsi ces baïonnettes ne pouvaient disparaitre au profit de l’Armée et se retrouvaient bien cantonnées aux forces de police.

Soyons clair: les déjà assez rares baïonnettes marquées « 1920 », bronzées ou pas, mais fonctionnelles, pas « V notch », pour l’attache au fusil, sont pour l’Armée. Les « V notch » comme la notre sont pour la police et seulement pour la Police. Elles sont TOUJOURS marquées d’une unité de Police arme et fourreau et bien moins fréquentes que les « armée » juste marquées « 1920 ».

Très très peu ont survécu au changement politique de 1933 et à la seconde guerre mondiale. Elle sont très rares. A titre personnel, en 40 ans, j’en ai eu 4 et celle-ci est la 4°.

Concernant ces pièces, je ne puis que vous inviter à consulter la « bible » en la matière soit le « German Bayonets – The models 98/02 and 98/05 » par Anthony Carter Editeur Tharston Press page 54 et 55 qui les décrit comme « quite scarce » (tout à fait rares).

Notre exemplaire est dans un état excellent.

La poignée est en parfait état. La mutilation de l’arme est comme faite au laser et très professionnelle. Les ouvriers qui ont procédé à l’opération ont aussi consciencieusement effacés les poinçons impériaux sur le pommeau et y compris sur les vis de plaquettes ! Les plaquettes elle-mêmes sont en superbe état avec très peu de traces de manipulation. Les parties métalliques elles-mêmes sont superbes sans aucune ni piqure. Juste un peu tabac en surface.

La garde n’a pas été marquée à droite du fameux marquage « 1920 » à droite imposé par la Commission d’Armistice, sur les armes restées en service en Allemagne après 1919 sous son contrôle. Elle a été affecté à la police, mutilée, mais n’a pas été contrôlée par les alliés.

C’est en outre une peu courante 1er type hybride (présence d’un garde flamme en dos de poignée) produite chez R.Stock à Berlin en 1915. Les 1er type transformée en V Notch sont encore plus rares.  A noter que le bouton poussoir mutilé n’a pas été arasé et reste quand même fonctionnel. C’est peut être même pour cela qu’on lui a évité le contrôle allié. « Aaach ! Lez Pètites Kanaillous…. « .

Carter illustre une de ces V Notch mutilées au bouton-poussoir non arasé sous le n° 65 page 55 de son indispensable ouvrage.

A droite, elle est bien régimentée « police » avec un beau « S. Ar . III. R. 94. » soit « Schutzpolizei Arnsberg – III° district de Police – Central –  arme n° 94″, soit la Police »de protection » de la Ville de Arnsberg, ville de Rhénanie-du-Nord-Westphalie située géographiquement dans la vallée de la Ruhr.

La lame est juste parfaite – dans sa bonne longueur d’origine et avec le marquage de fabricant bien visible.

Le fourreau est excellemment bien conservé. 95% de son bronzage d’origine avec juste un tout petit coup près de la gouttelette terminale. Très beau.

Ce fourreau est surtout aussi bien régimenté police avec un marquage  « S. D. VI . 526. » soit  » Schutzpolizei Dortmund VI° district de Police. Arme n°526″.  Dormund est la grande ville juste voisine de Arnsberg.

A titre personnel, je n’ai jamais vu de baïonnette V Notch au numéro. Carter n’en signale d’ailleurs pas. Une seule m’a été signalée pour la Police de Dantzig. Elle est aux USA. Fourreaux et armes ont du être très mélangés à un moment de leur histoire. Sans doute après 1933. Quand on a voulu effacer de l’Histoire ces souvenirs de l’Allemagne vaincue de 1918. Si quelqu’un a une photo d’une au numéro ou même d’une autre pas au numéro, je suis plus que preneur pour mes archives…

Au final, une très rare baïonnette de police Weimar coupée V notch bien plus rares que les modèles 98/05 fantaisies à plaquettes de bois ou corne de la Police du III° Reich et qui ne sont jamais » V notch ». C’est du Weimar. Les nazis ont voulu sans doute effacer les traces de cette période de honte selon eux et c’est ce qui explique l’insigne rareté de ces pièces « V notch » typiques de la période Weimar.

Bien plus rare qu’une S98 scie 2° Type ou même qu’une 98/02 !

Au final une pièce dans un état excellent pour le plus rare des modèles de la 98/05 avec le mythique Splitter. Un complément de tout premier ordre pour un collectionneur de baïonnettes allemandes ou des variantes rares de la 98/05.

 

Arme non classée au CSI mais interdite de vente aux mineurs : CNI obligatoire

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