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Deutsche Ersatzbayonett – S14 Gottscho genannt «Bayerischer Maschinengewehr 1915» – «S W + G» – Gutes Futteral – Seltene Stück – TBE

Preis auf Anfrage
Ohne Waffenerwerbsschein erwerbbar (ab 18 Jahren)
75002 Paris, Frankreich
7
ID: 10339179
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Kategorie
Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
nicht lieferbar

Aktualität

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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 20 Stunden

Beschreibung

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Ah, die S14 „Gottscho“ … Einer der Mythen unter Sammlern deutscher Bajonette aus dem Ersten Weltkrieg auf der ganzen Welt.

Es stimmt, sie sind selten. Und sie haben eine Geschichte, die auch die Geschichte all der Kriege hinter der Front erzählt.

Das „G“ auf dem Klingenansatz steht für den berühmten „Doktor Gottscho“.

Ende 1914 / Anfang 1915 trat Doktor Lucian Gottscho als Waffenentwickler und -hersteller auf. Er hatte vom (tatsächlichen und) eklatanten Mangel an Bajonetten gehört, mit denen eine Armee ausgerüstet werden musste, die innerhalb weniger Monate an zwei Fronten von 1,5 Millionen auf über 8 Millionen Mann anwuchs. Es gelang ihm, ein von ihm entworfenes und „hergestelltes“ Modell zur Deckung dieses Bedarfs genehmigen zu lassen. Er begann sogar, die staatlichen Arsenale zu beliefern, angefangen mit dem in Amberg in Bayern.

In Wirklichkeit ließ dieser gute Dr. Gottscho, ein zwielichtiger Konstrukteur, seine „Produkte“ zu niedrigen Preisen von verschiedenen kleinen Herstellern fertigen (deshalb findet man auf Gottscho-Bajonetten keine Markierungen bekannter deutscher Großhersteller); er ließ sie liefern und stellte den Arsenalen anschließend den Marktpreis in Rechnung. Die Differenz steckte er ein, ohne in den von ihm gegenüber den Behörden angepriesenen Produktionsstandort investiert oder diesen ordnungsgemäß organisiert zu haben. Es wurden Qualitätsmängel beanstandet, insbesondere die Brüchigkeit der Griffschalen.

Der Schwindel flog auf, und der gute Doktor Gottscho wurde schließlich als Kriegsgewinnler aus der Rüstungsproduktion geworfen. Er war also nicht lange aktiv. Die „Produktion“ von Gottscho soll nicht länger als zwei oder drei Monate gedauert haben …

Seine Bajonette erkennt man neben ihrem sehr eigenwilligen Design an der Markierung auf dem Klingenansatz: eine Art „G“ in einem seltsamen, kolbenförmigen Kreis (war er Chemiker?) neben der Markierung des Zulieferers.

Diese Geschichte hat zwei Folgen für Sammler: 1) Die Produktion war kurz und die Stückzahl begrenzt (weniger als 27.000 Stück, darunter die sehr seltenen Sägemodelle), weshalb Gottscho-Bajonette an sich schon recht selten sind. 2) Es gibt so viele Markierungsvarianten wie Zulieferer, die für unseren guten Doktor produziert haben. Daher sind die verschiedenen Markierungen sehr begehrt.

Bei den S14 nach seinem eigenen Entwurf, also unserer „Gottscho“, auch „bayerisches Maschinengewehr-Bajonett“ genannt, findet man: „G + SW“; „G+S“; „G+ CS“; „G+ SS“, „G+ Bi“, „G+ KS“ und „G+ DS“. Gottscho nutzte nämlich ziemlich viele Zulieferer (vielleicht sieben), um seine Machenschaften zu Ende zu bringen. Außerdem ist das G von Gottscho bei einigen dieser Markierungen manchmal mit einem kleinen „r“ kombiniert.

Nebenbei bemerkt: Unser Lucian Gottscho war auch daran beteiligt, einige S14 des allgemeinen, klassischsten Modells „herzustellen“, denn es sind „Standard“-S14 mit den Markierungen SM+ G und SD + G bekannt. Sie sind äußerst selten.

Bei den Gottscho-Bajonetten gibt es also mindestens sieben Varianten (ohne die Sägemodelle) – und das bei einem ohnehin schon seltenen Bajonett. Wem haben wir das zu verdanken? Doktor Gottscho!

Kurz gesagt: ein Stück Kriegsgeschichte aus dem Krieg. Die Geschichte der zahllosen Kriegsgewinnler, die bei der Lieferung von Militärgütern in allen Konflikten ihr Unwesen trieben.

Die Gottscho-Bajonette kamen dennoch zum Einsatz (es gab ohnehin schon nicht genug Bajonette), und gute Referenzwerke (vor allem Roy Wiliam, Seiten 542 bis 550) zeigen Fotos deutscher Soldaten, die diese seltenen Waffen zwischen 1915 und 1918 im Einsatz tragen. Ich selbst habe vor langer Zeit sogar einmal eines bei einer Ausgrabung gefunden, was sehr selten ist. Es gibt jedoch keinen Beweis dafür, dass sie vorrangig an Maschinengewehr-Einheiten ausgegeben wurden, auch wenn sie vor allem von Bayern getragen wurden. Ich hatte noch nie eines mit Markierungen einer Maschinengewehr-Einheit wie MG Kompanie. Einige wurden tatsächlich einer Einheit zugeteilt. Die Bezeichnung „bayerisches Maschinengewehr-Bajonett 15“ ist also eher ein Sammlergerücht. Das ändert nichts an der Seltenheit des Modells.

Sehen wir uns unser seltenes Stück also an:

Griff in sehr gutem Zustand – ohne Korrosion oder Lochfraß – Knopf
Voll funktionsfähiger Drücker – einteilige, einzigartige Holzgriffschale (modellspezifisch wie bei der S98 1. Ausführung) mit nur wenigen Gebrauchsspuren – ein einziger winziger Riss am Griff rechts vorne – kaum sichtbar, wird der Vollständigkeit halber erwähnt – dennoch eine äußerst gut erhaltene Griffschale (es ist sehr selten, eine Gottscho-Griffschale ohne mindestens einen winzigen Riss irgendwo zu finden, da die Brüchigkeit der Griffschalen einer der Mängel war, die das Arsenal von Amberg diesem Modell vorwarf). Selten guter Zustand für eine Gottscho _ Sehr guter Zustand++

Wunderschöne Klinge über die gesamte Länge in sehr gutem Zustand, mit klarer und gut sichtbarer Markierung – Markierung „SW“ + „G“ in einem Kreis. Diese Markierung ist ungewöhnlich – die häufigsten (um es milde auszudrücken) sind „G+ KS“ und „BI + Gr“ – einfach top.

Sehr schöner Abnahmestempel auf dem Klingenrücken. Vermutlich bayerisch, da dieser am häufigsten vorkommt und 75 % der Gottscho-Produktion an die Bayern geliefert wurden (der Rest an die Württemberger).

Sehr gute, originale Scheide des Modells, neu lackiert – ohne Dellen oder Beulen (!) – trotz der Lackierung in ausgezeichnetem Zustand. Es handelt sich um die seltene Originalscheide, die genau zu diesem Modell gehört, und nicht um eine Ersatzscheide. Ich würde dem Käufer empfehlen, den glänzenden Lack zu entfernen, da sich darunter möglicherweise noch die Originallackierung befindet (das ist mir schon oft passiert). Falls nicht, einfach kalt brünieren oder mattschwarz lackieren. Das wäre top. Ausgezeichneter Zustand.

Dieses seltene Bajonett lässt sich problemlos an allen Gewehren des Typs G98 oder Kar98 a oder b befestigen.

Schönes und seltenes deutsches Stück aus dem Ersten Weltkrieg in ausgezeichnetem Erhaltungszustand, mit der passenden Originalscheide und einer ungewöhnlichen Herstellermarkierung. Dieses Bajonett wurde nur kurze Zeit produziert und ist eine wertvolle Ergänzung für eine deutsche Bajonettsammlung. Dieses Modell wird immer seltener, besonders in diesem Zustand …

Waffe nicht nach CSI eingestuft, aber Verkauf an Minderjährige verboten: CNI erforderlich.

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Ah, la S14 « Gottscho » …. Un des mythes des collectionneurs de baïonnettes allemandes de la première guerre mondiale du monde entier.

C’est vrai qu’elles sont rares. Et puis, elles ont une histoire qui raconte aussi l’histoire de toutes les guerres derrière le front.

Le “G” sur le talon de lame correspond au célèbre “Doktor Gottscho”.

Fin 14 / début 15, le Doktor Lucian Gottscho s’était présenté comme concepteur et fabricant d’armes ayant entendu parler du manque (réel et) criant de baïonnettes pour équiper une armée qui passait alors de 1,5 millions d’hommes à plus de 8 millions sur deux fronts en quelques mois. Il réussit à faire valider un modèle de sa conception et de sa « fabrication » pour répondre à ce besoin. Il a même commencé à livrer les arsenaux d’État à commencer par celui de Amberg en Bavière.

En réalité, ce bon Dr Gottscho, concepteur sulfureux faisait en fait sous traiter ses “productions” à prix réduits par divers petits fabricants (c’est pour cela que l’on ne trouve pas de marquages de grandes firmes allemandes connues de la baïonnette sur des Gottscho); faisait livrer puis facturait les arsenaux au prix du marché. Il empochait la différence sans avoir investi ni organisé en bonne et due forme le site de production « vanté » aux autorités. Des problèmes de qualité furent soulevés notamment de fragilité des plaquettes.

Le pot-aux-roses fut découvert et ce bon docteur Gottscho a fini par se faire virer des productions militaires avec un statut de profiteur de guerre. Il n’a donc pas sévi très longtemps. La « production » Gottscho n’aurait pas duré plus deux ou trois mois…

Ses baïonnettes, outre leur dessin très particulier, se reconnaissent par leur marquage au talon : une sorte de  « G » dans un étrange cercle en forme de cornue (était-il chimiste?) à coté de la marque du sous-traitant.

Cette histoire a deux conséquences pour les collectionneurs : 1) la production fut courte et en nombre limité (moins de 27.000 pièces dont les très rares modèles à scie) ce qui rend les Gottscho assez rares en soi. 2) il existe autant de variantes de marquages que de sous-traitants ayant produit pour notre bon Doktor. d’où des variantes de marquages très recherchées.

Pour les S14 de son propre dessin ou notre « Gottscho » dite de « mitrailleur bavarois », on trouve : « G + SW »; « G+S »;  » G+ CS »; « G+ SS », « G+ Bi, »; « G+ KS » et « G+ DS ». Car Gottscho a utilisé pas mal de sous-traitants (peut-être 7) pour finaliser ses combines. De plus Le G de Gottsho est parfois associé sur à un petit  » r » sur certains de ces marquages.

Notons, entre parenthèses, que notre Lucian Gottscho a aussi sévi en « produisant  » quelques S14 du modèle général, le plus classique, car on connait des S14 « standard » avec marquages  SM+ G et SD + G. Elles sont rarissimes.

Pour la Gottscho, cela fait au moins sept variantes (sans les modèle scies) pour une baïonnette déjà rare en elle-même.  Merci qui ? Merci Doktor Gottscho !

Bref un pan d’histoire de la guerre dans la guerre. Celui des innombrables profiteurs sur fournitures militaires qui ont hanté tous les conflits.

Les baïonnettes Gottscho sont néanmoins allées au combat (on en avait déjà pas assez de baïonnettes) et les bons ouvrages de référence (surtout le Roy Wiliam pages 542 à 550) nous montrent des photos de soldats allemands en situation portant ces armes rares entre 1915 et 1918 – J’en ai même eu une de fouille il y a longtemps ce qui est très rare. Néanmoins rien ne prouvent qu’elles aient été prioritairement affectées aux unités de mitrailleurs même si elles ont été surtout portées par des bavarois. Je n’en ai jamais eu avec des marquages d’unités de mitrailleurs type MG Kompanie. Car certaines ont effectivement été régimentées en unité. L’appellation de « mitrailleur 15 bavarois’ est donc plutôt un oui-dire de collectionneur. ce qui n’ôte rien à la la rareté du modèle.

Examinons notre rareté donc:

Poignée en très bon état  – sans aucune corrosion ni piqure – bouton poussoir parfaitement fonctionnel – Plaquette de bois unique d’une seule pièce (propre au modèle comme la S98 1er type) avec juste quelque traces de manipulation – une seule mini fente sur la poignée à l’avant droit – à peine visible et le la signale pour être complet  – plaquette ultra saine néanmoins (il est très rare de trouver une plaquette Gottscho sans au moins une mini fente quelque part car la fragilité des plaquettes est justement un des vices reprochés à ce modèle par l’Arsenal de Amberg ). État rare pour une Gottscho _  TBE++

Lame superbe dans toute sa longueur en TBE avec son marquage bien net et bien visible – marquage « SW » + « G » dans un cercle. Ce marquage est peu courant – les plus courants (euphémisme) est « G+ KS » et « BI + Gr » – juste top.

Très beau poinçon de réception sur le dos. A priori il est bavarois car c’est le plus souvent rencontré et 75% de la production Gottscho a été refilée aux bavarois (le reste aux wurtembougeois).

Très bon fourreau bien original du modèle repeint – sans aucun coup ni enfoncement (!) – état excellent nonobstant la peinture. C’est bien le rare fourreau d’origine rigoureusement propre à ce modèle et pas un fourreau de remplacement. Je recommanderai à l’acquéreur de décaper la peinture brillante car celle d’origine est peut être dessous (cela m’est arrivé souvent) et, dans la négative, juste de le bronzer à froid ou de le repeindre en noir mat. Ce serait top. État excellent

Cette rare baïonnette se fixe sans aucun problème sur tous fusils type G98 ou Kar98 a ou b.

Belle et rare pièce allemande de la guerre de 14-18 en excellent état de présentation et dans son bon fourreau d’origine avec un marquage de fabricant peu courant. Cette baïonnette a été produite fort peu de temps et elle constitue un ajout de choix pour une collection de baïonnette allemande. Ce modèle commence à se faire très rare surtout dans cet état…

 

Arme non classée au CSI mais interdite de vente aux mineurs : CNI obligatoire.

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