

















Paul Mauser und die Faustfeuerwaffen…
Eine lange Litanei von Erfindungen, die zu Sammlerstücken und Mythen wurden, die aber zu Lebzeiten von Paul Mauser eher einem Kreuzweg voller krachender Misserfolge bei Militärwettbewerben glichen, gespickt mit Enttäuschungen und legendären Wutausbrüchen.
Und doch ein großer ziviler und polizeilicher Erfolg. Seine „1910“ und ihre „Familie“ bis zur „1934“. Die HSC von 1937 sind nur 300.000 Exemplare, und Paul Mauser war schon seit fast 25 Jahren in einer besseren Welt.
Maitre Flingus hat dir hier schon erzählt, dass Paul Mauser nach dem Scheitern seiner Modelle C77 und C78 beim Faustfeuerwaffen-Wettbewerb 1879 für die deutsche Armee gar nichts mehr von der Entwicklung von Faustfeuerwaffen in seiner Fabrik hören wollte. Er begnügte sich mit Fertigungsverträgen für das gegen sein C78 Zig Zag angenommene Modell, den Standardrevolver M1879 und, in leichterer Ausführung, den M1883 genannt Reichrevolver für Bayern und Württemberg.
Die berühmte C96? Sie wurde „heimlich“, wie die Jugend sagt, gegen sein ausdrückliches Verbot von Mitgliedern seines Teams initiiert, den Brüdern Féderlé. Und so mythisch und außergewöhnlich robust diese großartige Waffe auch ist, war es für die Firma in Oberndorf am Neckar wieder ein kommerzieller und militärischer Misserfolg.
Die größte Kröte, die er schlucken musste, war dennoch, von diesem „Verräter“ Georg Luger bei den verschiedenen Wettbewerben geschlagen zu werden, die Lugers Pistole anstelle von Pauls C96 annahmen, insbesondere beim berühmten Wettbewerb 1908, bei dem die Luger-Pistole von der deutschen Kaiserlichen Armee übernommen wurde.
Übrigens war Georg Luger als Vertriebsingenieur für die Ludwig Loewe & Co. tätig, die Gesellschaft, die die Mehrheitsanteile an der Waffenfabrik Mauser hielt.
Als Verkäufer von Mauser-Gewehren hatte Luger bemerkt, dass einige davon einen dritten Verriegelungszapfen am Verschluss hatten. Luger wusste auch, dass dies eine nicht patentierte Eigenschaft war. Also tat er nichts Besseres, als ein „Gebrauchsmuster“ anzumelden, eine Art Gebrauchsmuster, ähnlich einem Patent in den deutschsprachigen Ländern. Danach verklagte er ganz entspannt die Firma Mauser wegen Patentverletzung an „seinen“ Rechten…
Weiß jemand, wie man „kleiner Mistkerl“ auf Deutsch sagt? Jedenfalls.
Während die Mauser-Pistolen zuvor eher innovative Konstruktionen waren, wie mit seiner Einzelladerpistole C77 oder dem Revolver C78 genannt „ZIG-ZAG“ oder der C96, waren ab 1896 die meisten Arbeiten des V-ABT, des Forschungs- und Entwicklungsbüros von Mauser, eher Versuche, Gewehrmechanismen auf Pistolen anzuwenden, statt wirklich ein „Produkt“ neuartiger Faustfeuerwaffen zu schaffen.
Doch 1904 weht bei Mauser ein neuer Wind in Sachen Faustfeuerwaffen. Sein Name ist Joseph Nickl.
Nickl gehörte nicht zum ursprünglichen Mauser-Team. Er hat eine jüngere ingenieurtechnische Ausbildung als seine Kollegen. Er wird sogar mit 200 Mark jährlich mehr bezahlt als die anderen. Nickl beginnt Vollzeit in der Versuchsabteilung, dem berühmten V-ABT, zu arbeiten und leitet diese ab 1910 zeitweise sogar.
Das ist ein Bruch im Mauser-Team, das, ehrlich gesagt, schon in die Jahre gekommen war.
Federle hingegen will nicht locker lassen und arbeitet vor allem an der Verbesserung der C96 (im Mauser-Katalog bis 1930). Das nimmt die Form eines neuen Prototyps C06/08 an, der so etwas ist, wie die C96 von Anfang an hätte sein sollen. Die Waffe hat einen neuen verzögerten Rückstoßmechanismus, basierend auf Klappen oder „Flappers“, die man, wenig überraschend, einige Jahre später bei den halbautomatischen Militärgewehren G41 und G43 wiederfindet. Das Magazin bleibt jedoch vorne an der Waffe, obwohl alle Nachteile eines vorn sitzenden Magazins bekannt waren.
Joseph Nickl bringt eine radikal neue Herangehensweise an die Faustfeuerwaffe als Famili...
lle d’armes. Pour lui l’arme à venir devait être capable:
de fonctionner, en variant de volume seulement autour d’une arme unique, du calibre 6,35mm au 9mm parabellum en passant par le 45 ACP pour les militaires.
de couvrir tous les marchés avec un seul effort de recherche.
d’être protégée par des brevets qui s’appliqueraient à l’ensemble de la « Famille »pour économiser les coûts de dépôt et de contentieux
C’est de ce concept de « Famille », lancé par Nickl, que ressortent notre Mauser 1910 de ce jour et ses variantes jusqu’au Model 34.
D’où vient-il ?
Tout commence par un Modèle 1909, pensé dès les années 1904/1097 par Nickl, et destiné à concurrencer rien moins que le Luger dans un calibre militaire et dans une taille amoindrie. Car le personnel du V-ABT est parfaitement au courant des performances du Luger et n’a pas d’autres choix que de tenter de faire mieux tout en laissant Federle fignoler le seul produit maison déjà abouti, le C96.
Au sein du V-ABT les travaux de conception et les prototypes s’enchaînent. L’objectif de Nickl est en fait de créer un pistolet plus petit et plus léger qu’un pistolet Browning en 7,65 mais qui utiliserait la puissante 9mm parabellum militaire puis de l’agrandir / réduire en fonction des besoins du marché. Ambitieux !
Pour apprivoiser la force de recul du puissant 9mm parabellum dans une si petite arme, il conçoit un ressort de retardement de la glissière. Mais le résultat est décevant.
Sur ces entrefaites, le monde a changé et le Luger a gagné le concours de 1908. Mauser décide donc de se concentrer « momentanément » sur le marché civil. Exit le 9 para.
On reprend donc le Mauser 1909 en 9×19 et on le réduit directement au 6,35. Au passage, la masse de la glissière du 1909 s’avère finalement adéquate pour se passer du fameux ressort de retardement de glissière. Exit le ressort et on garde la glissière.
Ce nouveau 1909 en 6,35mm c’est le M1910 dit «pistolet de poche » au catalogue, notre arme de ce jour.
Et c’est une vraie réussite. Les ventes de ce nouveau pistolet M1910 éclipsent très rapidement celles du C96 !
Son encombrement réduit, son poids, sa prise en main, son indicateur de chargement, ses 9 coups et son faible coût, tout est mieux que la concurrence y compris le produit équivalent Browning, le 1906. La fabrication et son exportation se poursuivent jusque 1914, date à laquelle, une version légèrement modifiée, le M1910/14 est mise sur le marché.
Nickl refusait toutefois de s’avouer vaincu sur les calibres militaires. Il travaillera jusqu’à la fatale année 1914 à un projet « 1912 » en 45 ACP. Tous ces rares prototypes des années 1890 à 1910 ont été dispersés dans la nature lors de la catastrophe de 1945.
La même année est mise sur le marché, le Mauser 1914 qui est « le même » en terme de mécanismes et de brevet que le M 1910 mais dans une taille très légèrement différente et en 7,65 (32 ACP) au lieu du 6,35 . A noter que le changement de calibre par passage du 1910 au 1914 avait donné lieu à une très rare variante dite Humpback ( à bosse) ou « 1914 1er type », se caractérisant par un carénage légèrement modifié, carénage que Mauser a décidé de supprimer, après 3000 exemplaires seulement, pour suivre encore un peu plus sévèrement le concept de « Famille » cher à Nickl …
Cela vous explique aussi qu’il soit toujours assez difficile de s’y retrouver au premier coup d’œil dans cette famille de Mauser. Elle finira avec les modèles 1910/34 et 1914/34 ou M1934 qui ne sont rien d’autres que des 1910 (calibre 6,35 ) et 1914 (calibre 7,65 ) de fabrication simplifiée et à poignée galbée.
La « famille » aura donc été produite sans interruption de 1910 à 1938 et à environ 1 million d’exemplaire en tout dont 381.000 pour la version 1910 en 6,35 Browning.
A noter que c’est en grande partie grâce aux exportations des pistolets de « la famille » 1910 que Mauser est resté financièrement viable dans les années les plus dures de l’Allemagne inflationniste de la république de We
imar und der Vertrag von Versailles. Nickl war eine gute Verpflichtung.
Schließlich wäre Paul Mauser, der im Mai 1914 starb, vielleicht überrascht gewesen zu erfahren, dass seine Firma ihr Überleben letztlich Waffen verdankte, die ihn zu Lebzeiten als Faustfeuerwaffen so enttäuscht hatten…
Joseph Nickl, ein Deutscher aus den Sudeten und Hauptverantwortlicher für diesen zivilen Erfolg, verließ Mauser nach dem Ersten Weltkrieg, um in die inzwischen zur Tschechoslowakischen Republik gewordene Heimat zurückzukehren. Er setzte seine großen Talente bei CZ ein, insbesondere bei den Modellen CZ 24 und 27, und war nicht unbeteiligt an der Entwicklung dieser weiteren führenden Waffenfirma.
Unser Exemplar ist ein sehr schönes und seltenes Modell 1910 (und nicht 10/14 oder 10/34) vom Typ I (produziert von 1911 bis 1913), sogenannt mit seitlichem Verschluss oder „side latch“. Aufgrund seiner Seriennummer datiere ich es auf etwa 1912/1913 – eine dritte Variante der ersten Produktion für Mauser-Puristen. Es muss wie üblich bei mir gereinigt werden, ist aber top.
Diese dritte Variante des Typ I des m1910 besitzt eine kleine (ca. 2 mm) gefräste Nut vorne am Rahmen, die ein einfaches Freigeben der unteren Lippe der vorderen Platte (wunderschön gebläut wie der Abzug) des Laufbolzenstifts ermöglicht. Außerdem behält sie den breiteren Sicherungsrückstellknopf der zweiten Version gegenüber der ersten.
Die Griffschalen sind wunderschöne und seltene Bakelit-Griffschalen des ersten Modells in Schwarz mit dem verschlungenen „MW“-Logo für „Mauser Waffenfabrik“. Diese wurden später in der Produktion durch kostengünstigere Holzgriffschalen ersetzt, was zu Beginn des Jahrhunderts üblich war.
Die Waffe hat 99 % oder mehr ihres ursprünglichen Bronzierens erhalten. Keine Oxidation oder Orangenhaut – sehr guter Zustand.
Die deutschen Handelsprüfzeichen mit gekröntem „U“ sind alle gut vorhanden und lesbar. Es ist zu beachten, dass Abzug, Auszieher und Führungsstange den Großteil der schönen ursprünglichen Bläuung behalten haben, die nach 1914 ebenfalls aufgegeben wurde.
Die Waffe ist vollständig mit einheitlicher Seriennummer.
Die mechanische Funktion ist einwandfrei – der Lauf ist spiegelglatt – Diese moderne Waffe verfügt über eine damals hochmoderne Innovation: eine Kammeranzeige. Wenn eine Patrone geladen und der Schlagbolzen gespannt ist, kann man hinten am Verschluss mit dem Daumen eine Erhebung sehen und fühlen (ähnlich wie viel später beim HK P7!). So konnte man diskret prüfen, ob die Waffe schussbereit ist, ohne hinzusehen, immer versteckt in der Tasche…
Das vernickelte Magazin mit 8 Zählöffnungen hat den Großteil seiner Vernickelung erhalten. Die Kapazität beträgt 9 Patronen im Kaliber 6,35 Browning.
Aufgrund seiner Größe, seines Gewichts, seiner sehr modernen Form, seiner einwandfreien Mechanik und seiner 9-Schuss-Kapazität war der Mauser 1910 eine ideale Verteidigungswaffe im Kaliber 6,35 und wohl die beste auf dem Markt seiner Zeit. Das erklärt seinen großen kommerziellen Erfolg und die Langlebigkeit des Modells. Er diente sogar den Polizeikräften und der deutschen Armee in beiden Weltkriegen. Der 1910 wurde in österreichischen und portugiesischen Polizeien regulär verwendet. Sein Erfolg war so groß, dass schon damals unvermeidliche chinesische Kopien entstanden.
Unser Modell zeugt deutlich von diesem Exporterfolg, denn es trägt rechts am Verschluss die seltene Aufschrift der… „Manufacture Française d’Armes & Cycles de Saint-Étienne“!
Das ist äußerst selten, da es zu einer Zeit, in der wirtschaftlicher Patriotismus nicht nur ein politischer Slogan war, sehr schwierig war, Franzosen zum Kauf deutscher Waffen zu bewegen…
Ich habe absolut kein Modell dieses Typs im Netz gefunden. Auch nicht in den konsultierten Manuf-Katalogen von 1910, 1912, 1913, 1914 und 1922. Es ist wahrscheinlich extrem selten mit dieser so französischen Markierung und wurde vermutlich nur im Laden verkauft.
Letztlich eine historisch diskrete Verteidigungswaffe, vorbildlich, sehr modern im Mauser-Stil und in tadellosem Zustand. Eine der sogenannten „Taschenpistolen“.
Anfang des Jahrhunderts, eines der erfolgreichsten und meistgekrönten mit einer äußerst seltenen „Manuf“-Markierung. Eine sehr seltene Variante. Ein Muss für einen Sammler von Taschenpistolen, Manufrance oder seltenen deutschen Waffen.
WAFFE DER KATEGORIE B IM CSI: WAFFE MIT ERLAUBNISPFLICHT, FOTOKOPIEN DES GÜLTIGEN AUSWEISES UND DER ERLAUBNIS ERFORDERLICH – SIA-KONTO MUSS ERÖFFNET SEIN. Versand gegen Unterschrift in zwei getrennten Paketen mit mindestens 48 Stunden Abstand Pflicht.
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| ID | 10338890 |
| URL | https://www.gunfinder.de/de-at/items/10338890 |
| Kategorie | Waffen / Pistolen |
| Erwerbsberechtigung | Erforderlich |
| Zustand | Neu |
| Standort | 75002 Paris, Frankreich |
| Verfügbarkeit | lieferbar |
| Versandkosten trägt | Käufer |
