Das HIKMICRO Lynx LH25 3.0 ist ein Wärmebild-Monokular für die handgehaltene Wildbeobachtung bei Dämmerung und Dunkelheit und ersetzt in vielen Situationen ein klassisches Fernglas. Es richtet sich an Jäger, die bei Ansitz, Pirsch und Nachsuche auch ohne Restlicht ein kontrastreiches Wärmebild brauchen. Der 384 × 288 Pixel VOx-Sensor mit einer thermischen Empfindlichkeit von unter 15 mK liefert laut Hersteller eine Detektionsreichweite von bis 1.200 m, der wechselbare 18650-Akku hält dabei bis zu 5 Stunden.
In der Praxis zeigt sich der Nutzen vor allem beim Absuchen weitläufiger Flächen in Feld und Wald sowie bei der Nachsuche in dichter Deckung, wo das Gerät auch durch leichten Nebel und Regen hindurch ein Wärmesignal zeigt. Der Mehrwert liegt in der Kombination aus Reichweite, lautloser Kalibrierung und App-Anbindung – nicht in der Sensorauflösung, denn mit 384 × 288 Pixeln zeichnet es Details gröber als Geräte mit höherauflösenden Sensoren.
Geeignet für Jäger, die ein leichtes, handgehaltenes Wärmebild-Monokular für Ansitz, Pirsch und Nachsuche mit großer Detektionsreichweite und App-Anbindung für Foto und Video suchen.
Weniger geeignet, wenn feinste Detailerkennung auf sehr große Distanz im Vordergrund steht, denn der 384 × 288 Pixel Sensor löst gröber auf als höherauflösende Varianten der Serie.
Der VOx-Sensor des LH25 3.0 löst mit 384 × 288 Pixeln bei einem Pixelabstand von 12 µm auf und arbeitet im Spektralbereich 8–14 µm mit einer Bildfrequenz von 50 Hz. Für den Jäger bedeutet das ein ruhiges, flüssiges Wärmebild beim Absuchen von Wiesen und Waldrändern in der Dämmerung. Die Auflösung liegt dabei unter der von Spitzenmodellen mit 640 × 512 Pixeln, reicht für die Wildbeobachtung auf Ansitzdistanz aber aus.
Die thermische Empfindlichkeit (NETD) liegt laut Datenblatt bei unter 15 mK (bei 25 °C, F#=1.0). Das sorgt für kontrastreiche Wärmebilder auch bei geringen Temperaturunterschieden zwischen Wild und Umgebung, etwa in lauen Sommernächten. Je niedriger der NETD-Wert, desto feiner lassen sich auch schwache Wärmesignale vom Hintergrund unterscheiden.
Mit der 25-mm-F1.0-Linse und einer optischen Basisvergrößerung von 2,5× erreicht das LH25 3.0 laut Hersteller eine Detektionsreichweite von bis 1.200 m bei einem Sichtfeld von 10,5° × 6,4°. Die Angabe bedeutet, dass auf dieser Distanz ein Wärmesignal sichtbar wird – ob es sich um Rehwild, Hase oder Fuchs handelt, lässt sich erst auf deutlich kürzere Distanz sicher ansprechen. Für die Revierüberwachung reicht das, um Bewegung auf weiten Flächen überhaupt erst zu erkennen.
Das 0,49″ große AMOLED-Display löst mit 1920 × 1080 Pixeln auf und wird durch die Algorithmen Image Pro 3.0 und Zoom Pro automatisch in Schärfe und Kontrast nachbearbeitet. Im Ansitz zeigt sich das in einem klaren, farbintensiven Bild auch bei wechselnden Palettendarstellungen wie Black Hot oder White Hot. Die Kalibrierung läuft über das Shutterless Image System (HSIS) ohne hörbares Klicken ab, was beim unauffälligen Beobachten im Revier hilft.
Der interne eMMC-Speicher fasst 64 GB für Foto- und Videoaufnahmen, die sich per Snapshot-Funktion direkt im Gelände auslösen lassen. Über den 2,4- / 5-GHz-WLAN-Hotspot lässt sich das Gerät mit einer App verbinden, um Aufnahmen zu sichten oder das Bild live zu übertragen. Für die Dokumentation von Beobachtungen oder Nachsuchen entfällt so das nachträgliche Umkopieren per Kabel.
Der wechselbare 18650-Li-Ion-Akku hält laut Hersteller bis zu 5 Stunden bei 25 °C mit aktivem WLAN, bei −20 °C sinkt die Laufzeit auf rund 4,5 Stunden. Für lange Ansitze lässt sich ein geladener Ersatzakku einstecken, ohne auf eine externe Powerbank angewiesen zu sein; alternativ läuft das Gerät auch per USB-C-Kabel mit externer Stromversorgung weiter. Die Ladung selbst erfolgt über USB-C mit 5 V / 2 A.
| Sensor & Optik | |
|---|---|
| Sensortyp | VOx Uncooled Focal Plane Array |
| Auflösung | 384 × 288 px |
| Pixelabstand | 12 µm |
| Bildfrequenz | 50 Hz |
| Spektralbereich | 8–14 µm |
| Thermische Empfindlichkeit (NETD) | unter 15 mK (bei 25 °C, F#=1.0) |
| Objektiv | 25 mm, F1.0, Fokus über Fokusrad |
| Mindestfokusdistanz | 3 m |
| Vergrößerung | 2,5× optische Basis bis 20× (davon bis 8× digital) |
| Sichtfeld | 10,5° × 6,4° (18,4 × 11,2 m bei 100 m) |
| Detektionsreichweite | bis 1.200 m (laut Hersteller) |
| Display & Bildverarbeitung | |
| Display | 0,49″ AMOLED, 1920 × 1080 px |
| Farbpaletten | Black Hot, White Hot, Red Hot, Fusion, Rot- und Grünmonochrom |
| Bildoptimierung | Image Pro 3.0, Zoom Pro, HSIS (Shutterless) |
| Funktionen & Speicher | |
| Funktionen | PIP, Hot Track, Distanzmessung, Video- und Audioaufnahme, Snapshot |
| Speicher | 64 GB eMMC intern |
| Konnektivität | 2,4 / 5 GHz WLAN-Hotspot |
| Stromversorgung | |
| Akku | wechselbarer 18650 Li-Ion-Akku |
| Laufzeit | bis 5 h (bei 25 °C, WLAN an, laut Hersteller) / bis 4,5 h (bei −20 °C) |
| Ladeanschluss | USB-C (5 V DC, 2 A) |
| Gehäuse & Allgemein | |
| Schutzklasse | IP67 |
| Betriebstemperatur | −30 °C bis +45 °C |
Die Detektionsreichweite liegt laut Hersteller bei bis zu 1.200 m – das bedeutet, auf dieser Distanz wird ein Wärmesignal sichtbar. Welche Wildart es ist, lässt sich erst auf deutlich kürzere Distanz sicher ansprechen.
Das Gehäuse ist nach IP67 zertifiziert und damit staub- und wasserdicht, zudem für Betriebstemperaturen von −30 °C bis +45 °C ausgelegt. Das macht es für den Ansitz bei wechselndem Wetter nutzbar.
Der wechselbare 18650-Akku hält laut Hersteller bis zu 5 Stunden bei 25 °C mit aktivem WLAN. Ein zweiter geladener Akku lässt sich jederzeit einstecken, alternativ läuft das Gerät per USB-C-Kabel an externer Stromversorgung weiter.
Im Lieferumfang sind unter anderem Akku, USB-C-Ladekabel, Trageriemen, Objektivschutzkappe, Bedienungsanleitung und eine Schutztasche enthalten. Die Tasche ist damit fester Bestandteil des Pakets und muss nicht separat gekauft werden.
Ja, über die Snapshot-Funktion lassen sich Fotos und Videos direkt auf dem internen 64-GB-Speicher ablegen. Per 2,4- / 5-GHz-WLAN-Hotspot verbindet sich das Gerät zusätzlich mit einer App zur Übertragung.
Durch das Shutterless Image System (HSIS) kalibriert sich der Sensor ohne mechanischen Verschluss und damit ohne hörbares Klicken. Das Bild bleibt dabei durchgehend aktiv, ohne kurze Unterbrechung.
Zur optischen Basisvergrößerung von 2,5× lässt sich zusätzlich bis zu 8× digital zuschalten, insgesamt bis 20×. Digitale Vergrößerung geht dabei zulasten der Bildschärfe, liefert aber bei Bedarf einen näheren Bildausschnitt ohne Positionswechsel.