Das Nocpix LUMI H35 ist ein Wärmebild-Monokular für die handgehaltene Wildbeobachtung in der Dämmerung und bei völliger Dunkelheit – gedacht für Jäger, die auf Ansitz, Pirsch und Nachsuche ein leichtes, schnell einsatzbereites Gerät griffbereit haben wollen. Drei Werte bestimmen die Kaufentscheidung: ein 640 × 512 px Sensor, eine Detektionsweite von bis zu 1800 m (laut Hersteller) und ein Gewicht von nur 330 g. Damit liegt das Monokular leicht in der Hand und lässt sich auch über längere Ansitzzeiten unauffällig führen.
In der Praxis sorgt die Reality+ KI-Bildverarbeitung für ruhigere, kontrastreichere Wärmebilder, weil Keyframe- und Interframe-Referenzierung Störmuster herausrechnet – das hilft besonders bei Nebel, Regen oder wechselnden Temperaturen im Revier. Der Mehrwert des LUMI H35 liegt in der Kombination aus dem lichtstarken F0,9-Objektiv und der hohen Detektionsweite, nicht allein in der Vergrößerung: Die 4× bis 16× reichen für die Übersicht im Gelände, ersetzen aber keine Tagesoptik zum genauen Ansprechen auf kurze Distanz. Enthalten ist zudem eine Tragetasche, mit der sich das Gerät griffbereit und geschützt transportieren lässt.
Geeignet für Ansitz- und Pirschjagd in der Dämmerung, für Nachsuchen in unübersichtlichem Gelände und für Revierüberwachung aus der Distanz – vor allem, wenn ein leichtes 330-g-Handgerät mit robustem IP67-Gehäuse gefragt ist.
Weniger geeignet, wenn du durchgehend länger als die vom Hersteller angegebenen rund 4 Stunden ohne Ersatzakku unterwegs sein willst oder eine Vergrößerung über 16× brauchst.
Der Wärmebildsensor löst mit 640 × 512 px auf und erreicht laut Hersteller eine thermische Empfindlichkeit von höchstens 18 mK. Für dich bedeutet das feinere Temperaturunterschiede und mehr erkennbare Kontur im Wärmebild, etwa wenn Wild teilweise in Deckung steht. Zusammen mit dem lichtstarken Ø 35 mm F0,9-Objektiv bleibt das Bild auch bei schwachem Resttemperaturunterschied kontrastreich.
Die Detektionsweite liegt laut Hersteller bei bis zu 1800 m – das beschreibt, ab wo ein Wärmesignal überhaupt sichtbar wird, nicht, ab wo du die Wildart sicher ansprechen kannst. Für die Übersicht auf weiten Ackerflächen oder Wiesen reicht das gut aus, das genaue Ansprechen gehört näher heran oder in Kombination mit einer Tagesoptik.
Das zentrale Fokussier- und Zoomrad stellt die Vergrößerung stufenlos zwischen 4× und 16× ein. In der Praxis reicht die niedrige Stufe für die schnelle Übersicht beim Ansitz, die hohe Stufe für den genaueren Blick auf ein bereits entdecktes Wärmesignal. Die Bedienelemente arbeiten laut Hersteller geräuschlos, sodass die Einstellung das Wild nicht aufmerksam macht.
Die austauschbare 18650-Batterie liefert laut Hersteller eine Laufzeit von bis zu 4 Stunden. Die verpolungssichere Bauform verhindert, dass die Batterie falsch eingesetzt wird und das Gerät dadurch nicht startet. Für längere Ansitze oder eine ganze Nacht auf der Kirrung lohnt sich ein geladener Ersatzakku im Rucksack.
Mit der Schutzklasse IP67 ist das Gehäuse gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen geschützt, der Betriebsbereich reicht laut Hersteller von −20 °C bis +50 °C. Damit bleibt das Monokular auch bei Regen auf dem Ansitz oder Frost im Winteransitz funktionsfähig. Bei nur 330 g Gewicht fällt es im Rucksack oder in der Jackentasche kaum auf.
Der interne 32-GB-Speicher nimmt Foto-, Video- und Audioaufnahmen über das integrierte Mikrofon auf. So lässt sich eine Wildbeobachtung oder eine Nachsuche im Nachhinein dokumentieren, etwa für die Streckenmeldung oder zur eigenen Kontrolle. Das 1024 × 768 px Display zeigt die Aufnahme direkt in mehreren Farbpaletten, darunter augenschonende Rot- und Grünmodi.
| Sensor & Optik | |
|---|---|
| Auflösung | 640 × 512 px |
| NETD | höchstens 18 mK |
| Objektiv | Ø 35 mm / F 0,9 |
| Detektionsweite | bis 1800 m (laut Hersteller) |
| Vergrößerung | 4× – 16× |
| Sehfeld | 13 × 10 m |
| Austrittspupille | 10 mm |
| Display & Bedienung | |
| Display | 1024 × 768 px |
| Bildfrequenz | 60 Hz |
| Farbpaletten | mehrere, u. a. Rot- und Grünmodus |
| Bedienelemente | geräuschlos, zentrales Fokussier- und Zoomrad |
| Bildverarbeitung | |
| Rauschreduktion | Reality+ KI (Keyframe-/Interframe-Referenzierung) |
| Speicher & Aufnahme | |
| Speicher | 32 GB intern |
| Aufnahme | Foto, Video, Audio (Mikrofon integriert) |
| Stromversorgung | |
| Batterietyp | 18650 (austauschbar, verpolungssicher) |
| Laufzeit | bis 4 h (laut Hersteller) |
| Gehäuse & Umgebung | |
| Schutzklasse | IP67 |
| Betriebstemperatur | −20 °C bis +50 °C |
| Gewicht (Gerät) | 330 g (laut Hersteller) |
Ja, die geräuschlosen Bedienelemente und die kontrastreiche Reality+ Bildverarbeitung helfen dabei, ein Wärmesignal auch in dichter Deckung zuverlässig zu finden.
Nein, die Detektionsweite von bis zu 1800 m beschreibt nur, ab wann ein Wärmesignal sichtbar wird – das sichere Ansprechen der Wildart gelingt erst aus deutlich geringerer Distanz.
Die austauschbare 18650-Batterie hält laut Hersteller bis zu 4 Stunden; für längere Ansitze lässt sich ein geladener Ersatzakku einfach nachlegen.
Die Schutzklasse IP67 und der Betriebsbereich von −20 °C bis +50 °C sind dafür ausgelegt, dass das Monokular bei Nässe und Frost zuverlässig weiterarbeitet.
Ja, der interne 32-GB-Speicher nimmt Fotos, Videos und über das integrierte Mikrofon auch Ton auf.
Enthalten sind das Nocpix LUMI H35 und eine Tragetasche, mit der sich das Gerät geschützt transportieren lässt.
Die Reality+ KI-Bildverarbeitung rechnet Störmuster per Keyframe- und Interframe-Referenzierung heraus und liefert dadurch auch unter schwierigen Bedingungen ein ruhigeres, kontrastreicheres Bild.