Das GPO Passion 16-48x65 Apo ist ein Zoom-Spektiv für Jäger und Naturbeobachter, die Wild und Landschaft auf große Entfernung ansprechen wollen. Es vergrößert 16- bis 48-fach, hat ein Objektiv mit 65 mm Durchmesser und zeigt bei kleinster Vergrößerung einen Ausschnitt von 46 m Breite auf 1.000 m.
Auf dem Ansitz oder im Revier suchst du mit niedriger Vergrößerung den Überblick und holst dir Einzelheiten dann per Zoom heran. Das Apo-Linsensystem soll dabei Farbsäume an Kontrastkanten mindern. Der Mehrwert liegt in der Kombination aus Zoombereich, Apo-Optik und Gehäuseschutz. Mit 1.301 g ist es aber kein Leichtgewicht.
Geeignet für Jäger und Naturbeobachter, die vom Ansitz, vom Auto oder von einem festen Beobachtungspunkt aus weit entfernte Objekte betrachten und dafür einen großen Zoombereich wollen. Auch für Outdoor-Touren ist es nutzbar, wenn du das Gewicht von 1.301 g einplanst.
Weniger geeignet, wenn du jedes Gramm sparen musst oder ein Gerät für die Jackentasche suchst: Mit 315 mm Länge und 1.301 g ist das Spektiv ein Gerät, das du bewusst mitnimmst.
Das Spektiv vergrößert stufenlos zwischen 16x und 48x, so weit das Zoomobjektiv es erlaubt. Mit 16x behältst du Wiese, Waldrand oder Gewässer im Blick, mit 48x holst du Details auf große Distanz heran. So brauchst du für Übersicht und Detailansprache kein zweites Gerät.
Das reale Sehfeld misst auf 1.000 m Entfernung 46 m bei 16x und 24,5 m bei 48x. Ein breiter Ausschnitt hilft dir, ein Stück Wild überhaupt zu entdecken, bevor du hineinzoomst. Bei hoher Vergrößerung führen schon kleine Bewegungen zu großen Bildsprüngen, deshalb lohnt der Weg über die niedrige Stufe.
Das Objektiv hat 65 mm Durchmesser, die Austrittspupille liegt zwischen 4,1 mm bei 16x und 1,4 mm bei 48x. Je höher du zoomst, desto schmaler wird das Lichtbündel am Okular. In der Dämmerung beginnst du deshalb besser mit der kleineren Vergrößerung.
Die apochromatische Linsenanordnung soll Farbsäume reduzieren, die an hellen Kanten etwa vor Himmel oder Wasser stören. Das Bild wirkt dadurch ruhiger und farbtreuer. Besonders bei hohen Vergrößerungen zahlt sich das aus.
Die zentrale Fokussierung stellt das Bild über ein einziges Bedienelement scharf. Die Naheinstellgrenze beträgt 4 m, du kannst also auch Objekte im Nahbereich betrachten. Beim Wechsel zwischen nahem und fernem Motiv musst du nur nachfokussieren.
Das Gehäuse ist nach IPX5 wasserdicht und mit Stickstoff gefüllt. Das soll das Beschlagen der Linsen im Inneren verhindern. So bleibt die Sicht auch bei wechselndem Wetter im Ansitz erhalten.
| Optik | |
|---|---|
| Vergrößerung | 16-48x |
| Objektivdurchmesser | 65 mm |
| Fokussierung | zentrale Fokussierung |
| Austrittspupille | 4,1-1,4 mm |
| Reales Sehfeld | 2,65-1,4° |
| Scheinbares Sehfeld | 42-66° |
| Sehfeld auf 1.000 m | 46-24,5 m |
| Naheinstellgrenze | 4 m |
| Gehäuse & Allgemein | |
| Wasserdichtigkeit | IPX5 |
| Stickstofffüllung | ja |
| Länge × Breite × Höhe | 315 × 92 × 156 mm |
| Gewicht (Gerät) | 1.301 g (laut Hersteller) |
| Einsatzzweck | Jagd, Sport, Outdoor |
Der Hersteller nennt Jagd, Sport und Outdoor als Einsatzzweck. In der Praxis passt es zu Ansitz, Revierbeobachtung und Naturbeobachtung auf größere Distanz.
Bei 48x sinkt die Austrittspupille auf 1,4 mm, das Bild ist dann lichtschwächer als bei 16x mit 4,1 mm. In der Dämmerung nutzt du daher besser eine niedrigere Stufe.
Das reale Sehfeld (2,65-1,4°) beschreibt, welchen Ausschnitt der Landschaft du siehst. Das scheinbare Sehfeld (42-66°) gibt an, wie weit das Bild im Okular wirkt.
Stelle zuerst 16x ein und suche dort im breiten Ausschnitt von 46 m auf 1.000 m. Zoome erst danach auf die gewünschte Stufe.
Ja, IPX5 bedeutet Schutz gegen Strahlwasser, also auch gegen Regen. Untertauchen deckt diese Schutzklasse nicht ab.
Die Stickstofffüllung soll ein Beschlagen der Linsen im Inneren verhindern. Äußere Feuchtigkeit auf den Glasflächen wischst du wie bei jeder Optik ab.
Es mindert Farbsäume an Kontrastkanten und sorgt für eine natürlichere Farbwiedergabe. Das fällt besonders bei hoher Vergrößerung auf.