Das HIKMICRO Clip-On Cheetah C32F 850nm ist eine Vorsatz-Optik mit integriertem Infrarot-Strahler, die eine vorhandene Tagesoptik für den Einsatz bei Nacht nachtsichttauglich macht. Sie richtet sich an Jäger, die ihre Tagesoptik nicht gegen ein separates Nachtsichtgerät tauschen, sondern für Ansitz und Nachsuche erweitern wollen. Drei Werte bestimmen die Praxistauglichkeit: eine Sensorauflösung von 2560 × 1440 Bildpunkten, eine vom Hersteller angegebene Erkennungsreichweite von bis zu 400 m mit aktivierter 850-nm-Infrarot-Beleuchtung und eine Akkulaufzeit von bis zu 5,5 Stunden über den herausnehmbaren 18650-Akku.
Im Revier übernimmt die Smart-IR-Funktion die Anpassung der Beleuchtungsstärke automatisch, sodass du dich beim Ansitz in der Dämmerung oder bei der Nachsuche auf das Wild konzentrieren kannst statt auf die Einstellungen. Der Mehrwert liegt in der Kombination aus vorhandener Tagesoptik und zuschaltbarer Infrarot-Unterstützung, nicht in einem eigenständigen Hochleistungssensor: Mit 25 Hz Bildfrequenz und einfacher Vergrößerung bleibt sie für ruhige Ansitzsituationen ausgelegt, für schnelle Bewegtbilder oder große Entfernungen ohne separate Vergrößerung ist sie weniger gedacht.
Geeignet für Jäger, die eine vorhandene Tagesoptik für Ansitz und Nachsuche bei Dunkelheit mit aktiver Infrarot-Beleuchtung erweitern wollen, bei einer Betriebszeit von bis zu 5,5 Stunden pro Akkuladung und einer Schutzklasse von IP67 für den Einsatz bei jedem Wetter.
Weniger geeignet, wenn du einen schnellen Bildwechsel brauchst – die Bildfrequenz liegt bei 25 Hz – oder auf einen integrierten Laser-Entfernungsmesser bzw. ein Fadenkreuz angewiesen bist, da das Cheetah C32F beides laut Datenblatt nicht bietet.
Der Sensor des Cheetah C32F löst laut Datenblatt mit 2560 × 1440 Bildpunkten auf und gibt das Bild über ein 0,49″-OLED-Display mit 1920 × 1080 Pixeln wieder. Für den Ansitz heißt das: Konturen und Bewegungen im Infrarot-Licht bleiben auch auf Distanz erkennbar, ohne dass das Bild grob wirkt. Die Bildfrequenz von 25 Hz reicht für ruhige Beobachtungssituationen, ist bei sehr schnellen Bewegungen aber limitierend.
Der Hersteller gibt die Erkennungsreichweite des Cheetah C32F mit bis zu 400 m bei aktivierter 850-nm-Infrarot-Beleuchtung an. Das bedeutet, dass auf dieser Distanz grundsätzlich ein Bild bzw. eine Kontur sichtbar wird – nicht, dass du auf 400 m sicher ansprechen kannst, um welche Wildart es sich handelt. Für die sichere Bestimmung der Wildart ist meist eine deutlich kürzere Distanz nötig als die reine Erkennungsreichweite.
Das Cheetah C32F zeigt das Bild auf einem 0,49″-OLED-Display mit 1920 × 1080 Pixeln und bietet die Modi Tag, Nacht, Automatisch und Defog. Im Ansitz wechselst du damit nicht manuell zwischen Dämmerung und Dunkelheit, sondern lässt das Gerät im Automatik-Modus die Lichtverhältnisse selbst einschätzen. Der Defog-Modus hilft laut Hersteller zusätzlich bei diesigem oder nebligem Wetter.
Der integrierte Infrarot-Strahler des Cheetah C32F arbeitet mit einer Wellenlänge von 850 nm und passt seine Intensität über die Smart-IR-Funktion automatisch an die Umgebung an. Dadurch musst du die Beleuchtung beim Ansitz nicht selbst nachregeln, sondern kannst dich auf die Beobachtung des Wildes konzentrieren. Für die Praxis bedeutet das vor allem eine gleichmäßigere Ausleuchtung bei wechselnder Dunkelheit, nicht zwingend eine größere Reichweite als bei fester Intensität.
Der herausnehmbare 18650-Akku liefert laut Hersteller eine Betriebszeit von bis zu 5,5 Stunden. Im Lieferumfang ist ein zweiter Akku enthalten, sodass ein längerer Ansitz ohne Zwischenladen möglich ist. Ist auch der Ersatzakku leer, lässt sich das Gerät alternativ über eine handelsübliche USB-C-Powerbank weiterbetreiben.
Das eingebaute Speichermodul fasst 64 GB und nimmt Fotos, Videos sowie Ton auf. Ein Erschütterungsauslöser startet die Videoaufnahme laut Hersteller zusätzlich automatisch, wenn das Gerät eine starke Erschütterung von bis zu 750 g registriert. So lassen sich auch unvorhergesehene Momente im Ansitz dokumentieren, ohne die Aufnahme vorher manuell zu starten.
| Optik & Sensor | |
|---|---|
| Sensorauflösung | 2560 × 1440 px |
| Bildfrequenz | 25 Hz |
| Brennweite | 32 mm |
| Blende | F1,2 |
| Sichtfeld | 9,9° × 7,5° |
| Optische Vergrößerung | 1-fach |
| Digitaler Zoom | 1-fach |
| Minimale Fokusdistanz | 3 m |
| Erkennungsreichweite | bis 400 m (mit 850-nm-Infrarot-Beleuchtung, laut Hersteller) |
| IR-Wellenlänge | 850 nm |
| Display & Modi | |
| Display | 0,49″ OLED, 1920 × 1080 px |
| Bildmodi | Tag, Nacht, Automatisch, Defog |
| Funktionen | |
| Bild-in-Bild | nein |
| Standby-Modus | ja |
| Fadenkreuz | nein |
| Hotspot-Funktion | ja |
| Laser-Entfernungsmesser | nein |
| Erschütterungsauslöser für Videoaufnahme | ja, ab einer Erschütterung bis 750 g (laut Hersteller) |
| Speicher & Aufnahme | |
| Speicher | 64 GB, eingebaut |
| Videoaufnahme | integriert |
| Tonaufnahme | ja |
| Fotoaufnahme | integriert |
| Stromversorgung | |
| Batterietyp | herausnehmbarer Li-Ion-Akku (18650) |
| Betriebszeit | bis 5,5 h (laut Hersteller) |
| Akkuanzeige | ja |
| Stromversorgung extern | USB-C (auch über Powerbank) |
| Gehäuse & Allgemein (laut Hersteller-Datenblatt) | |
| Arbeitstemperatur | -30 °C bis 55 °C |
| Luftfeuchtigkeit | höchstens 90 % |
| Schutzklasse | IP67 |
| Maße (Gerät) | 182,8 × 70 × 87,2 mm |
| Gewicht (Gerät) | 465 g |
| Modellbezeichnung | HM-TR2E-32Q/W-C32F |
| Shop-Stammdaten | |
| Hersteller-Artikelnummer | 50-2-075 |
| EAN | 6974004642174 |
| Gewicht (Shop-Stammdaten) | 1,97 kg |
| Maße (Shop-Stammdaten) | Länge 33,5 mm × Breite 10,8 mm × Höhe 23 mm |
| Inhalt je Verkaufseinheit | 1 Stück |
| Verpackungseinheit | Stück |
Der herausnehmbare 18650-Akku liefert laut Hersteller bis zu 5,5 Stunden Laufzeit; ein zweiter Akku ist im Lieferumfang enthalten und lässt sich bei Bedarf nachladen oder durch eine USB-C-Powerbank ersetzen.
Sie beschreibt laut Hersteller, auf welche Distanz mit aktivierter Infrarot-Beleuchtung grundsätzlich ein Bild bzw. eine Kontur sichtbar wird – nicht, dass du auf dieser Distanz sicher ansprechen kannst, um welche Wildart es sich handelt.
Als Clip-On-Gerät wird sie vor die Frontlinse der vorhandenen Tagesoptik gesetzt; die genaue Passung richtet sich nach dem jeweiligen Optik-Modell und ist im Datenblatt für dieses Produkt nicht näher spezifiziert.
Enthalten sind das Gerät, eine Bedienungsanleitung, ein Staubtuch, ein USB-C-Kabel, zwei Akkus und ein Ladegerät.
Ja, das Gerät erfüllt laut Hersteller die Schutzklasse IP67 und ist damit gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen geschützt.
Ab einer Erschütterung von bis zu 750 g startet laut Hersteller automatisch die Videoaufnahme, sodass auch kurzfristige Ereignisse im Ansitz dokumentiert werden.
Erwerb, Besitz und Nutzung von Nachtsichttechnik sind je nach Land unterschiedlich geregelt; informiere dich vor dem Kauf über die geltenden Vorschriften an deinem Einsatzort und beachte bei der Befestigung an optischen Geräten die jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen.