Das HIKMICRO Falcon FQ35 2.0 ist ein Wärmebild-Monokular für die Jagd bei Dunkelheit und unterstützt Ansitz, Pirsch und Nachsuche mit einem detailreichen 640 × 512-Sensor. Es richtet sich an Jäger, die bei Dämmerung und Nacht ein kompaktes, robustes Einzelgerät zur Wildbeobachtung suchen. Die drei kaufentscheidenden Fakten: ein 640 × 512 Bildpunkte großer Sensor mit 12 µm Pixelpitch, eine Erkennungsreichweite von laut Hersteller bis zu 1.800 m und eine Akkulaufzeit von mindestens 6,5 Stunden mit austauschbarem 21700-Akku.
In der Praxis sorgt die Kombination aus lichtstarkem F1.0-Objektiv und dem shutterlosen HIKMICRO-Bildsystem HSIS dafür, dass das Bild beim Ansitz nicht für eine Kalibrierpause einfriert. Der Mehrwert liegt in dieser Kombination aus Auflösung, Lichtstärke und Laufzeit für lange Einsätze – nicht darin, dass die große Erkennungsreichweite bereits eine sichere Ansprache der Wildart auf voller Distanz erlaubt.
Geeignet für Jäger, die bei Ansitz, Pirsch oder Nachsuche ein einzeln geführtes Wärmebildgerät mit robustem, nach IP67 geschütztem Gehäuse und langer Akkulaufzeit über mehrere Stunden suchen; laut Hersteller auch für Einsätze in der Personensuche nutzbar.
Weniger geeignet, wenn durchgehend mit beiden Augen beobachtet werden soll – als Monokular führt es immer nur ein Auge – oder wenn dauerhaft ein sehr weites Sichtfeld bei 1-facher Vergrößerung gebraucht wird, da die Basisvergrößerung des Geräts bei 1,9-fach beginnt.
Der Wärmebildsensor des Monokulars arbeitet mit 640 × 512 Bildpunkten und einem Pixelpitch von 12 µm. Zusammen mit dem 35-mm-Objektiv (Blende F1.0) bleibt das Bild beim Ansitz in der Dämmerung kontrastreich. Für die Nachsuche in dichter Deckung zahlt sich die Auflösung aus, weil auch entferntere Wärmequellen als klar abgegrenzte Umrisse erscheinen.
Die Erkennungsreichweite des Geräts liegt laut Hersteller bei bis zu 1.800 m, bei einer thermischen Empfindlichkeit von unter 15 mK (bei 25 °C, F1.0). Diese Reichweite beschreibt die Entfernung, auf der ein Wärmesignal sichtbar wird – nicht, dass die Wildart darauf schon sicher angesprochen werden kann, das gelingt erst deutlich näher. Für den Ansitz an weiten Freiflächen ist das ein Vorteil, um Bewegungen frühzeitig wahrzunehmen.
Das Display des Falcon FQ35 2.0 ist ein 0,49 Zoll großes OLED-Panel mit 1920 × 1080 Pixeln. Die Vergrößerung reicht von 1,9-fach bis 15,2-fach, darin enthalten ein 8-facher Digitalzoom, sodass zwischen Übersicht beim Ansitz und Detailblick bei der Nachsuche gewechselt werden kann. Für dauerhafte Übersicht bei 1-facher Vergrößerung ist das Monokular wegen der Basisvergrößerung weniger ausgelegt.
Der austauschbare, wiederaufladbare 21700-Akku des Monokulars liefert laut Hersteller eine Laufzeit von mindestens 6,5 Stunden. Für einen langen Ansitz in der Dämmerung oder eine nächtliche Nachsuche reicht das in der Regel aus, und ein Ersatzakku lässt sich unterwegs tauschen, ohne das Gerät ans Ladegerät zu hängen. Wie lange der Akku im Einzelfall hält, hängt laut Hersteller von Nutzung und Temperatur ab.
Die Dioptrieneinstellung des Geräts reicht von −5 bis +3 dpt und gleicht damit viele Sehstärken direkt am Okular aus. Die integrierte Bild-in-Bild-Funktion blendet zusätzlich einen vergrößerten Bildausschnitt ein, was beim genauen Ansprechen auf Distanz hilft, ohne die Übersicht über das Sichtfeld zu verlieren. Beide Funktionen sind für Brillenträger und für den Wechsel zwischen Übersicht und Detail in der Praxis nützlich.
Das Gehäuse des Falcon FQ35 2.0 ist nach IP67 vor Staub und zeitweisem Untertauchen geschützt. Bei Regen am Ansitz oder Feuchtigkeit bei der Nachsuche im Unterholz bleibt die Elektronik dadurch geschützt. Für Fotos und Videos steht außerdem ein internes Speichermodul mit 64 GB zur Verfügung.
| Sensor & Optik | |
|---|---|
| Sensortyp | VOx Uncooled Focal Plane Arrays |
| Auflösung | 640 × 512 px |
| Pixelpitch | 12 µm |
| Thermische Empfindlichkeit | unter 15 mK (bei 25 °C, F1.0) |
| Objektiv | 35 mm, F1.0 |
| Erkennungsreichweite | bis 1.800 m (laut Hersteller) |
| Sichtfeld | 12,5° × 10,0° (21,9 × 17,5 m auf 100 m) |
| Display & Bedienung | |
| Display | 0,49 Zoll OLED, 1920 × 1080 px |
| Zoom | 1,9× bis 15,2× (8× Digitalzoom) |
| Dioptrieneinstellung | −5 bis +3 dpt |
| Bild-in-Bild-Funktion | vorhanden |
| Stromversorgung | |
| Akku | austauschbarer, wiederaufladbarer 21700-Akku |
| Laufzeit | mindestens 6,5 h (laut Hersteller) |
| Gehäuse & Speicher | |
| Schutzklasse | IP67 |
| Speicher | 64 GB integriertes Speichermodul |
Ja, das Gehäuse ist nach IP67 vor Staub und zeitweisem Untertauchen geschützt. Für den Ansitz bei Regen oder die Nachsuche im feuchten Unterholz reicht das aus.
Nein, die Erkennungsreichweite zeigt nur, ab wann ein Wärmesignal sichtbar wird. Für ein sicheres Ansprechen der Wildart muss die Distanz deutlich geringer sein.
Laut Hersteller mindestens 6,5 Stunden. Da der 21700-Akku austauschbar ist, lässt sich die Beobachtungszeit mit einem Ersatzakku verlängern.
Ja, die Dioptrieneinstellung reicht von −5 bis +3 dpt und gleicht viele Sehstärken direkt am Okular aus.
Ja, die Vergrößerung beginnt bei 1,9-fach für die Übersicht und reicht bis 15,2-fach, darin enthalten ein 8-facher Digitalzoom für den Detailblick.
Ja, dafür steht ein internes Speichermodul mit 64 GB zur Verfügung.
Enthalten sind das Monokular, der austauschbare 21700-Akku und eine Tasche.