Das HIKMICRO Condor CQ50L 2.0 ist ein Wärmebild-Monokular für die Wildbeobachtung und das Ansprechen von Wild bei Dämmerung und Nacht. Ein 640 × 512-Sensor mit 12 µm Pixelpitch zeichnet feine Wärmekonturen auf, die thermische Empfindlichkeit liegt bei unter 15 mK, und der eingebaute Laser-Entfernungsmesser misst Distanzen bis 1.000 m auf ±1 m genau. Damit richtet sich das Monokular an Jäger, die Wärmebildbeobachtung und Entfernungsmessung in einem Gerät führen wollen.
Im Ansitz zeigt der Wärmebildkanal Wild schon auf größere Distanz als deutliches Wärmesignal, bevor es mit bloßem Auge sichtbar wird; bei der Nachsuche hilft das kontrastreiche Bild, Wild auch in dichter Vegetation zu verfolgen. Der Mehrwert liegt in der Kombination aus Wärmebild und Laser-Entfernungsmesser in einem handlichen Gerät – die vom Hersteller angegebene Erkennungsreichweite beschreibt dabei ein sichtbares Wärmesignal, nicht automatisch die sichere Bestimmung der Wildart.
Geeignet für Jäger, die bei Ansitz und Nachsuche ein Wärmebild-Monokular mit eingebautem Laser-Entfernungsmesser und IP67-Gehäuse suchen und auf ein zweites Messgerät verzichten wollen.
Weniger geeignet, wenn der Ansitz länger dauert als die vom Hersteller angegebene Akkulaufzeit von mindestens 6,5 Stunden – dann sollte ein Ersatzakku vom Typ 21700 eingeplant werden.
Der VOx-Sensor des Condor CQ50L 2.0 arbeitet mit 640 × 512 Bildpunkten und einem Pixelpitch von 12 µm. Je feiner das Pixelraster, desto deutlicher zeichnet sich die Kontur von Wild gegenüber dem Hintergrund ab, auch wenn es teilweise durch Vegetation verdeckt ist. Im Ansitz lässt sich so ein Wärmesignal früher als zusammenhängende Form statt als diffuser Fleck wahrnehmen.
Die thermische Empfindlichkeit (NETD) liegt laut Hersteller bei unter 15 mK (bei 25 °C, Blende F1,0). Eine niedrige NETD bedeutet, dass auch geringe Temperaturunterschiede im Bild sichtbar werden, etwa zwischen einem warmen Wildkörper und kühlem Untergrund bei feuchtkaltem Wetter. Das macht das Wärmebild gerade in den Übergangsstunden der Dämmerung kontrastreicher.
Mit dem 50-mm-Objektiv (Blende F0,9) erreicht das Condor CQ50L 2.0 laut Hersteller eine Erkennungsreichweite von bis zu 2.600 m. Diese Angabe beschreibt, auf welche Distanz ein Wärmesignal überhaupt als solches sichtbar wird – ob sich die Wildart daraus sicher ansprechen lässt, hängt von Gelände, Witterung und Erfahrung ab und ist damit nicht gleichzusetzen. Für die sichere Bestimmung der Wildart bleibt die Beobachtung aus kürzerer Distanz wichtig.
Der eingebaute Laser-Entfernungsmesser misst laut Hersteller Distanzen bis 1.000 m mit einer Genauigkeit von ±1 m. Damit lässt sich die Entfernung direkt im Sucherbild ablesen, ohne das Monokular abzusetzen oder ein zweites Messgerät mitzuführen. Gerade bei wechselndem Gelände im Revier hilft der Wert, Entfernungen schneller einzuschätzen.
Das Condor CQ50L 2.0 zoomt laut Hersteller von 2,7-fach bis 21,6-fach, davon bis zum 8-fachen digital. Die vom Hersteller als Zoom Pro bezeichnete Bildverarbeitung soll dabei auch beim digitalen Vergrößern ein rauschärmeres Bild liefern. Auf dem 0,49 Zoll großen OLED-Display mit 1920 × 1080 Pixeln bleibt ein weiter entferntes Wärmesignal so auch nach dem Heranzoomen eher als klare Form erkennbar.
Der austauschbare Li-Ion-Akku vom Typ 21700 liefert laut Hersteller eine Laufzeit von mindestens 6,5 Stunden. Weil sich der Akku wechseln lässt, lässt sich ein längerer Ansitz oder eine Nachsuche mit einem geladenen Ersatzakku ohne Ladepause fortsetzen. Das Gehäuse ist zudem nach IP67 geschützt, also gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen in Wasser.
| Sensor & Optik | |
|---|---|
| Sensortyp | VOx Uncooled Focal Plane Array |
| Auflösung | 640 × 512 px |
| Pixelpitch | 12 µm |
| Thermische Empfindlichkeit (NETD) | unter 15 mK (bei 25 °C, Blende F1,0) |
| Objektiv | 50 mm, Blende F0,9 |
| Erkennungsreichweite | bis 2.600 m (laut Hersteller) |
| Sichtfeld | 8,7° × 7,0° (15,2 m × 12,2 m auf 100 m) |
| Display & Zoom | |
| Display | 0,49 Zoll OLED, 1920 × 1080 px |
| Zoom | 2,7-fach bis 21,6-fach (davon bis 8-fach digital) |
| Laser-Entfernungsmesser | |
| Messbereich | bis 1.000 m |
| Genauigkeit | ±1 m |
| Stromversorgung | |
| Akkutyp | Li-Ion, Typ 21700, austauschbar |
| Laufzeit | mindestens 6,5 h (laut Hersteller) |
| Gehäuse & Allgemein | |
| Schutzklasse | IP67 |
| Abmessungen | 193 mm × 71,5 mm × 93,3 mm |
| Gewicht | 537 g |
| Speicher | 64 GB (integriert) |
Nein, die Erkennungsreichweite von bis zu 2.600 m beschreibt laut Hersteller, auf welche Distanz ein Wärmesignal überhaupt sichtbar wird – für die sichere Bestimmung der Wildart ist eine deutlich kürzere Distanz nötig.
Nein, der eingebaute Laser-Entfernungsmesser misst bereits Distanzen bis 1.000 m mit einer Genauigkeit von ±1 m direkt im Sucherbild.
Der austauschbare Li-Ion-Akku vom Typ 21700 hält laut Hersteller mindestens 6,5 Stunden; mit einem geladenen Ersatzakku lässt sich ein längerer Einsatz unterbrechungsfrei fortsetzen.
Das Gehäuse ist nach IP67 geschützt, also gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen in Wasser – geeignet für den Einsatz bei Regen und feuchtem Wetter.
Ja, das Gerät verfügt über ein integriertes Speichermodul mit 64 GB Kapazität.
Der Zoombereich reicht laut Hersteller von 2,7-fach bis 21,6-fach, wobei der Anteil ab dem 8-fachen digital erzeugt wird; der Hersteller gibt dafür eine rauschärmere Bildwiedergabe an.
Ja, zum Condor CQ50L 2.0 gehört eine Tasche, die im Lieferumfang enthalten ist.