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Sehr schönes Schweizer Gewehr Vetterli – Modell 1871 – Kaliber 10,4mm – 11 Schuss Röhrenmagazin – Einheitsnummer – exzellenter Lauf – revolutionäres europäisches Gewehr – TBE++

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75002 Paris, Frankreich
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
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Details

Originalsprache
Französisch
Kategorie
Erwerbsberechtigung
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Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 3 Stunden

Beschreibung

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Als die Kanonen von Sadowa am 3. Juli 1866 verstummten, war die politische Ordnung Europas für immer verändert.

Das älteste Reich Europas, mindestens 800 Jahre lang Feind Frankreichs und länger als England selbst, hatte gerade einen ordentlichen Tritt in den … von einem „kleinen“ frechen und sturen Königreich bekommen. Und auch dieses war dazu bestimmt, die Spitze einer Weltmacht zu werden, die das alte Europa zweimal verwüsten würde. Aber lassen wir das vorweg.

Auch die Waffenwelt wurde durch Sadowa ordentlich durchgeschüttelt.

Die Leistung des preußischen Dreyse-Gewehrs Modell 1862 gegenüber den Österreichern zwang alle dringend dazu, sich eine Hinterladerwaffe mit kleinem Kaliber zuzulegen. Innerhalb eines Jahres hatte fast jede Nation ihre Wahl getroffen.

Die pragmatischen Engländer wandelten schnell Hunderttausende Enfield 1853-Gewehre im Kaliber .577 (15mm) in Tabatièr-Gewehre um, die zum Snider Enfield (1866) wurden, bevor sie nach einem sehr anspruchsvollen Wettbewerb eines der besten Gewehre seiner Zeit annahmen, das Martini-Henry, eine Fallblockwaffe, 1871.

Das Kaiserreich Frankreich stürzte sich mit Haut und Haar in die Produktion des exzellenten Chassepot 1866, der seine Überlegenheit gegenüber dem Dreyse im Krieg 1870/71 beweisen sollte. Sein Nadelzündsystem, das eine 11mm-Papierpatrone durchstach, war dem Dreyse weit überlegen, und sein Verschluss war tatsächlich einer der modernsten der Welt und versprach eine viel größere Zukunft als Fallblockverschlüsse – doch er kam fünf Jahre zu spät im Vergleich zum preußischen Rivalen.

Die Schweizerische Eidgenossenschaft reagierte nicht anders als die anderen. Die kleinen Schweizer wandelten ihre neuesten Karabiner schnell in Kaliber 10,4mm zu Tabatièrwaffen um.

Heute kann man über diese Kaliber 10/11mm als „kleine“ Kaliber schmunzeln. Zum Vergleich: Unsere Karabiner Modell 1858, die 1862 in Mexiko und Camerone im Einsatz waren, hatten fast 18,5mm…

Um sicherzugehen, bei Windböen (hier sind es drei!) nicht überrascht zu werden, begann die Schweiz bereits im August 1866 Tests mit den besten Modellen des Bürgerkriegs. Die beiden herausragenden Modelle waren die Henry-Repetierkarabiner 1860 und das starke Peabody. Es wurde auch eine Zeit lang erwogen, die gesamte Bundesarmee mit modifizierten Winchester auszurüsten, eine Idee, die aus Kosten-, Werkzeug- und Zeitgründen verworfen wurde.

Die Übergangswaffe der Schweizer wurde also das Peabody mit Hebel unter dem Abzugsbügel und externem Hahn. Der Fallblockverschluss des Peabody wurde übrigens von einem Schweizer Ingenieur namens Friedrich Von Martini (1833–1897) deutlich verbessert: Das Spannen des innenliegenden Schlagbolzens erfolgt gleichzeitig mit der Bewegung des Unterhebelmechanismus, während beim Peabody der Nutzer den Hahn nach dem Laden noch spannen muss, bevor er feuert. Genau diesen Martini-Verschluss übernahmen die Engländer dann direkt und ohne Umschweife für ihr berühmtes Martini-Henry.

So wurden 15.000 Randfeuergewehre hergestellt, die den Übergang für die Eliteeinheiten sicherten, die sie nach der Verteilung des neuen Schweizer Gewehrs wieder abgeben sollten.

Aber was war das für ein neues Schweizer Gewehr?

Die Waffe, deren Prototypen bereits 1867 fertig waren, ist das geniale Werk von Johan-Frederick Vetterli (1822–1882), Technischer Direktor der SIG (Schweizerische Industrie Gesellschaft).

Es ging als Vetterli-Gewehr Modell 1871 in die Geschichte ein und war schlicht das erste Hinterlader-Repetiergewehr, das in einer europäischen Armee eingeführt wurde.

Das von Vetterli entworfene Gewehr hatte mit zwei seiner Elemente schon einen Fuß in der Zukunft: ein 11-Schuss-Rohrmagazin (das bestausgestattete aller Dienstgewehre jener Zeit) und ein raffiniertes Verschlusssystem mit Verriegelung.

Und das lange bevor das Systè...
von Alfred Ritter von Kropatschek (1822-1911) entworfen, basiert ebenfalls auf einem Röhrenmagazin, das jedoch mit einem Fördertrichter kombiniert ist, und fand erst in der Waffenwelt Verbreitung (es wurde zunächst 1878 von Frankreich übernommen).

Warum ein so gut bestücktes Magazin mit 11 Patronen?

Wegen der Schweizer Einsatzdoktrin, die vorsah, dass dieses Gewehr einer zahlenmäßig stark unterlegenen, aber perfekt auf Langstreckenschießen trainierten Truppe, die sich auf das Schweizer Relief stützt, ermöglichen sollte, einer feindlichen Armeeeinheit standzuhalten, bis der Großteil der Truppen der Eidgenossenschaft eintrifft.

Sein Verschluss ist sehr modern und raffiniert. Er vereinheitlicht einen abgewinkelten Verschlusshebel für alle Truppen, um die Nutzung in beengten Räumen zu optimieren. Die Verriegelung von hinten durch echte große Verriegelungswarzen soll es bestmöglich vor der Verschmutzung durch Schwarzpulver schützen.

Dagegen ist das Geheimnis um die Herkunft seiner „King“-Ladeklappe (direkte Einführung der Munition durch ein Fenster im Verschlussgehäuse im Winchester-Stil) noch immer ungelöst. Dieses Rätsel ist hartnäckig. Wahrscheinlich wird man nie erfahren, ob SIG oder Winchester der Ursprung ist.

Auf jeden Fall ermöglichte diese Anordnung ein Nachladen bei geschlossenem Verschluss, was unterwegs viel bequemer war oder während man das Magazin nachlud, einen Schuss bereit zu halten.

Vetterli hatte außerdem (ein weiteres modernes Detail) eine vollständige, einfache und werkzeuglose Zerlegung seines Gewehrs entworfen.

Der zweiteilige Lauf des Vetterli wurde auch bei den französischen Gewehren 1884, 1885 und 1887 übernommen und findet sich in abgeschwächter Form bei den Lee-Enfield wieder. So gewinnt man an Steifigkeit des Gehäuseblocks. Außerdem ist es möglich, kostengünstig ein Holz mit besser ausgerichteten Fasern zu wählen. Reparaturen werden dadurch ebenfalls stark erleichtert. Kurz: eine modern durchdachte Waffe, perfekt für ihren Einsatz und ihr Land.

Unsere Waffe ist ein sehr schönes Exemplar des Vetterli 1871 Gewehrs in seiner ursprünglichen Konfiguration.

Sie zeigt zunächst einen eleganten Schaft mit sehr stark gebogener Schaftkappe, eine typische Silhouette der Schweizer Schießkarabiner, die bei dieser Dienstwaffe übernommen wurde.

Das Holz dieses Schafts ist sehr frisch und zeigt mit bloßem Auge sehr schöne Abnahmezeichen.

Der Abzugsbügel ist im reinsten Infanteriestil gehalten. Obwohl ohne Stretcher-Vorrichtung, ist der Abzug sehr sauber und lässt das volle Potenzial dieser Waffe zur Geltung kommen.

Das Gehäuse ist sehr sorgfältig bearbeitet und poliert. Es zeigt an einigen Stellen leichte Aufhellungen, besonders sichtbar unter bestimmtem Licht am Schriftzug „Waffenfabrik Bern“. Der Abzugsbügel ist ebenfalls leicht entbronzt. Das sind die einzigen (sehr kleinen) Mängel. Ansonsten ist unser Gewehr perfekt. Keine Oxidation irgendwo.

Der Verschluss, komplett nummerngleich, ist straff und man muss den Dreh raus haben, ihn in einer Bewegung zu öffnen. Die Waffe, ohnehin sehr schön, braucht nur eine kleine Reinigung und etwas Fett. Achtung, sie ist noch in ihrer originalen Konfiguration mit Randzündung. Es ist ein „echtes“ 1871er.

Zur Info: Es gibt Ersatzverschlüsse, die relativ leicht zu finden sind und die Waffe auf Zentralzündung umrüsten können.

Die komplexe Patronenfördermechanik ist sehr speziell: Zwei Ohren steigen bis ganz oben am Verschluss, dann senken sie sich mit einem schönen Klicken wieder ab.

Das Korn erinnert an das der Schmidt-Rubin und Carcano. Es ist relativ einfach und auf 300 bis 1000 Meter abgestuft. Es ist auch ordnungsgemäß punziert und nummeriert. Die Waffe ist komplett einreihig nummeriert.

Der Lauf, mit klaren und gut erhaltenen Quadraten gerastert, ist wie der Rest des Holzes in sehr gutem Zustand. Diese Aufmerksamkeit auf die Handlage zeugt von den Anliegen der
typisch schweizerische Präzision.

Die Brünierung des Laufes ist über die gesamte Länge sehr schön, ebenso die Beschläge, die ebenfalls nummerngleich sind.

Das Innere des Laufes ist perfekt, völlig spiegelglatt, mit einer leichten Fase an der Mündung, um sie vor Stößen und Beschädigungen zu schützen. Immer die schweizerische Liebe zum Detail! Die Stange, von der gleichen Länge wie der Lauf, wurde sowohl zum Reinigen des Laufes als auch zum Herausziehen einer widerspenstigen Hülse konzipiert. Sehr gut durchdacht.

Das Korn und das Mündungsstück können auch eine Bajonettfassung aufnehmen, falls es zu einem überraschenden Kavallerieangriff kommt…

Überraschend einfach zu zerlegen und zu warten, ist dieses „Repieter gewehr modell 1871“ ein Wunder klassischer Büchsenmacherkunst. Als Vorläufer zahlreicher Nachkommen ist das Vetterli wohl eines der interessantesten Gewehre mit Röhrenmagazin. Wenn man den gemeinsamen Vorfahren sieht, versteht man, woher die Schmidt Rubin Nachkommen kommen – sie sind nicht vom Mond gefallen!

Letztlich eine Dienstwaffe von sehr hoher Qualität, ein Meilenstein in der Geschichte der weltweiten Bewaffnung, zehn Jahre ihren Konkurrenten voraus und in einem mehr als ausgezeichneten Erhaltungszustand. Ein Muss für jede Sammlung europäischer Dienstwaffen. Ein sehr schönes Stück!

Waffe der Kategorie D im CSI: gültiger CNI oder Pass obligatorisch

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Alle historischen Waffen alter Herstellung, die als C- oder D-Waffen, „Collection“ oder „Cow-boy shooting“ verkauft werden, sind Sammlerwaffen, die nicht für den Schießbetrieb geprüft oder getestet wurden. Sie wurden nur optisch auf ihren allgemeinen Zustand inspiziert, aber keine wurde zum Schießen verwendet und werden daher als ungetestet verkauft. Käufer, die eine Waffe zum Schießen verwenden möchten, müssen sich unbedingt vorher an das Nationale Prüfbüro in Saint Étienne wenden, die einzige Stelle, die Prüfbescheinigungen für den Schießbetrieb ausstellen darf. (Beschreibung in Originalsprache anzeigen)
Lorsque les canons de Sadowa se turent le 3 juillet 1866, l’ordre politique de l’Europe était changé à jamais.

Le plus vieil Empire d’Europe, ennemi de la France pendant 800 ans au moins et plus longtemps que l’Angleterre elle-même, venait de se prendre un méchant coup de pied au … de la part d’un  »petit » royaume insolent et têtu. Et promis lui aussi à devenir la tête d’une puissance planétaire qui ravagerait la vieille Europe par deux fois. Mais n’anticipons pas.

Le monde des armes fut sacrément secoué par Sadowa lui aussi.

Les performances du Fusil Dreyse prussien modèle 1862 face aux autrichiens imposaient à tous et en toute urgence de se doter d’une arme à chargement par la culasse de petit calibre. En l’espace d’un an, chaque nation ou presque avait fait son choix.

Les pragmatiques anglais convertirent au plus vite des centaines de milliers de fusils Enfield 1853 en calibre .577 (15mm) en un fusil à tabatière qui devint le fusil Snider Enfield (1866) avant d’adopter, suite à un très exigeant concours, un des meilleurs fusils de son temps, le Martini-Henry , une arme à bloc tombant, en 1871.

La France impériale se jeta corps et âme dans la production de l’excellent Chassepot 1866 qui démontrera sa supériorité sur le Dreyse durant la Campagne de 1870/71. Sa mise à feu par aiguille traversant une cartouche en papier de 11mm était infiniment supérieure à celle du Dreyse, et sa culasse était réellement une des plus modernes du monde et promise à un bien plus grand avenir que les blocs tombant mais elle arrivait avec cinq ans de retard sur son rival prussien.

La Confédération Suisse ne réagit pas autrement que les autres. Les petits suisses convertirent au plus vite à tabatière leurs carabines derniers cris en calibre 10,4mm.

On peut aujourd’hui sourire en considérant ces calibres 10/11mm comme des « petits » calibres. Rappelons, pour comparaison,que nos carabines mod 1858, qui avaient fait le Mexique et Camerone en 1862, frôlaient, elles, les 18,5mm….

Afin d’être sûre de ne pas être prise au dépourvue en cas de bise (ici c’est trois !), et dès le mois d’août 1866, la Suisse débuta des tests sur les meilleurs modèles de la guerre de Sécession. Les deux modèles qui se distinguèrent furent la carabine à répétition Henry 1860 et le puissant Peabody. Il fût aussi un temps envisagé d’équiper entièrement l’armée fédérale de Winchester modifiées, idée abandonnée pour des raisons de coûts, d’outillage et de délais.

L’arme de transition des suisses sera donc des Peabody à levier sous le pontet et à chien externe. La culasse à bloc tombant du Peabody sera d’ailleurs sensiblement améliorée par un ingénieur suisse du nom de Friedrich Von Martini (1833-1897): l’armement du percuteur interne devient concomitant du mouvement du levier de sous-garde alors que sur le fusil Peabody il faut encore que l’utilisateur arme le chien après chargement avant de faire feu. C’est d’ailleurs cette culasse Martini que les anglais adopteront directement sans autre forme de procès sur leur célébrissime Martini-Henry.

On fit ainsi 15 000 fusils à percussion annulaire qui assurèrent la transition pour les troupes de premier ordre, troupes qui devraient s’en dessaisir une fois le nouveau fusil suisse distribué.

Mais c’était quoi ce nouveau fusil suisse ?

L’arme en question, dont les prototypes étaient prêts dès 1867, est le fruit du génie inventif de Johan-Frederick Vetterli (1822-1882) Directeur Technique de la SIG (Schweizerische Industrie Gesellschaft ou Société industrielle suisse).

Il rentrera dans l’Histoire comme le fusil Vetterli  modèle 1871 et il est tout simplement le premier fusil à chargement par la culasse et à répétition en usage dans une armée européenne.

Le fusil conçu par Vetterli avait déjà un pied dans le futur par deux de ses éléments : un magasin tubulaire de 11 coups (le plus richement doté de tous les fusils réglementaires de cette époque) et un système ingénieux de culasse à verrou.

Et cela bien avant que le système conçu par Alfred Ritter von Kropatschek (1822-1911), basé lui aussi sur un magasin tubulaire mais associé à un auget élévateur, ne prenne son essor dans le monde de l’armement (il ne sera adopté, en premier lieu par la France, qu’en 1878) .

Pourquoi un tel magasin, si bien fourni, de 11 cartouches ?

A cause de la doctrine d’emploi suisse qui voulait que ce fusil puisse permettre à une troupe en nette infériorité numérique, mais parfaitement entraînée au tir à longue distance et appuyée sur le relief suisse, de tenir face un corps d’armée ennemi en attendant l’arrivée du gros des troupes de la Confédération.

Sa culasse est fort moderne et ingénieuse. Elle généralise un levier de culasse coudé pour l’ensemble de ses troupes afin d’optimiser leur utilisation en espace clos. Son verrouillage par l’arrière par de vrais gros tenons de verrouillages vise à la prémunir au mieux contre l’encrassement de poudre noire.

En revanche, le mystère plane encore autour de l’origine de sa portière de chargement « King » (introduction directe des munitions par une fenêtre pratiquée sur le boitier de culasse façon Winchester). Et ce mystère est tenace.  On ne saura sans doute jamais qui de la SIG ou de la Winchester en est à l’origine.

En tout cas, cette disposition permettait un rechargement avec la culasse fermée ce qui était bien plus commode en déplacement ou tout en conservant un coup prêt à partir tandis qu’on réapprovisionne le magasin.

Vetterli avait aussi (modernisme supplémentaire) conçu un démontage complet, facile et sans outils de son fusil.

Le fut en deux partie du Vetterli sera aussi repris sur les fusils 1884, 1885 et 1887 français et se retrouvera dans une moindre mesure dans les Lee-Enfield. On gagne ainsi en rigidité du bloc boîtier. Il est ainsi possible aussi de choisir à moindre frais un bois aux fibres mieux orientées. Les réparations en sont aussi grandement facilitées. Bref une arme moderne extrêmement bien pensée pour son usage et sa nation.

 

Notre arme est un très bel exemplaire du fusil Vetterli 1871 resté dans sa configuration initiale.

Il nous montre d’abord une élégante crosse à la plaque de couche très arquée, silhouette typique des carabines de tir helvétiques reprise sur cette arme réglementaire.

Le bois de cette crosse est d’une grande fraîcheur, laissant percevoir à l’œil nu de très beaux marquages d’acceptation.

Le pontet est dans le plus pur style de l’infanterie. Bien que ne disposant pas dispositif de Stretcher, sa détente est d’une grande netteté et permet à tout le potentiel de cette arme de se révéler.

Le boîtier est très méticuleusement usinée et poli. Il accuse quelques éclaircissements par endroits, visibles en particulier sous une certaine lumière au niveau du marquage «  Wafenfabrik Bern ». Le pontet est également très légèrement dé-bronzé. Ce sont ses seuls (tout petits) défauts. Pour le reste, notre fusil est parfait. Aucune oxydation nulle part.

La culasse, tout au numéro, est ferme et il faut prendre le coup de main pour l’ouvrir d’un seul mouvement. L’arme, plus que très belle au demeurant, mérite juste un petit nettoyage et un peu de graisse.  Attention, elle est encore dans son exacte configuration d’origine, montée en percussion annulaire. C’est un « vrai » 1871.

Pour info, il existe des culasses de remplacement que l’on trouve relativement facilement et qui permettent de le faire revivre en percussions centrale

La cinématique complexe d’élévation des cartouches est très particulière: deux oreilles montent jusqu’en haut de la culasse, puis redescendent dans un joli cliquetis.

La hausse préfigure celle des Schmidt-Rubin et des Carcano. Elle est relativement simple et est graduée de 300 à 1000 mètres. Elle est aussi dûment poinçonnée et numérotée. L’arme est intégralement monomatricule.

Le fut, quadrillé en carrés bien nets et bien conservés, est, comme le reste des bois, en très bon état.  Cette attention portée au placement de la main dénote des préoccupations de précision typiquement suisses.

Le bronzage du canon est très beau sur son intégralité, de même que pour les garnitures qui sont, elles aussi, au numéro.

L’intérieur du canon est parfait, totalement miroir, avec un léger chanfrein à la gueule afin de le prémunir les chocs et détériorations. Toujours le souci suisse du détail !  La baguette, de longueur équivalente au canon, a été conçue autant pour nettoyer le canon que pour sortir un étui récalcitrant. Très bien pensé.

Le guidon et l’embouchoir peuvent aussi servir à accueillir une baïonnette à douille, en cas d’attaque impromptue de cavalerie…

Surprenamment facile à démonter et à entretenir, ce « Repieter gewehr modell 1871″ est une merveille d’armurerie classique. Ayant donné naissance à un grand nombre descendants, le Vetterli est sans doute l’un des plus intéressants fusils à magasin tubulaire. En voyant l’ancêtre, commun, on comprend que ses descendants Schmidt Rubin ont de qui tenir et ne sortent pas de la lune !

Au final, une arme réglementaire de très grande qualité, point d’étape de l’Histoire de l’arment mondial, de dix ans en avance sur ces concurrents, et dans un état de conservation plus qu’excellent. Un must pour une collection d’armes réglementaires européennes. Très belle pièce!

Arme de catégorie D au CSI:  CNI ou passeport en cours de validité obligatoire

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Rappel : Toutes les armes de collection, de chasse, et de tir sont d’occasion et sont vendues dans l’état, sans garantie.

Toutes les armes historiques de fabrication ancienne vendues en tant que C ou D, “Collection” ou “Cow-boy shooting”, sont des armes de collection non éprouvées pour le tir et non testées en stand. Elles ont été inspectées visuellement relativement à leur état général mais aucune n’a été utilisée au tir et elles sont donc vendues comme non testées. L’acquéreur désirant utiliser une arme pour le tir devra impérativement se rapprocher préalablement du banc National d’Épreuve de Saint Étienne, seule entité habilitée à délivrer des certifications d’épreuves préalable à un usage de tir.

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