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Armbrüste sind gemäß des Waffengesetz zwar keine Schusswaffen, allerdings sind sie diesen gleichgestellt. Der Erwerb und Besitz von Armbrüsten ist ab 18 Jahren erlaubt. Armbrüste sind damit den Schusswaffen näher als Pfeil und Bogen, welche den Schusswaffen nicht gleichgestellt sind. Grund dafür ist, dass bei Armbrüsten die Energie gespeichert werden kann, da die Sehne nach dem Spannen arretiert wird. Bei Pfeil und Bogen muss der Schütze den Bogen mit Körperkraft spannen und halten, um einen Pfeil abzuschießen.

Ja, Armbrüste fallen gemäß Anlage 1 unter das Waffengesetz- sie sind den Schusswaffen gleichgestellt. Man könnte sich fragen, weswegen Armbrüste selbst keine Schusswaffen sind, es wird doch damit geschossen- faktisch richtig, rechtlich sind Schusswaffen jedoch Gegenstände, die zum Angriff oder zur Verteidigung, zur Signalgebung, zur Jagd, zur Distanzinjektion, zur Markierung, zum Sport oder zum Spiel bestimmt sind und bei denen Geschosse durch einen Lauf getrieben werden. Theoretisch kann die Armbrust zu diesen Zwecken verwendet werden- durch einen Lauf getrieben werden die Pfeile nicht- ergo ist sie keine Schusswaffe.

Wie weit man mit einer Armbrust schießen kann ist vom Zuggewicht der Armbrust abhängig, sowie vom Pfeil. Ein höheres Zuggewicht der Armbrust überträgt mehr Energie auf den Pfeil, sodass dieser weiter fliegt. Je niedriger das Gewicht des Pfeils, desto weiter fliegt er.  In besonders leistungsfähigen Armbrust-Pfeil-Kombinationen sind Schussentfernungen von bis zu 500 m möglich. Allerdings ist dies etwa die theoretische Reichweite von Armbrüsten, der Pfeil in einer parabelförmigen Flugbahn abgeschossen wird. Präzise Schüsse setzen die Fähigkeiten eines fähigen Schützen voraus. Ein Profi kann mit leistungsfähigem Material durchaus präzise Schüsse von 80-100 m erreichen, manche sogar bis zu 150 m. Geübte Schützen schaffen präzise Schüsse bis zu etwa 50-60 m. Anfänger mit der Armbrust erreichen ihre Leistungsgrenze hingegen schon bei etwa 30 m.

Wie stark eine Armbrust sein sollte hängt vom Anwendungszweck an. Am relevantesten ist die Stärke der Armbrust für die Jagd- in Ländern wo die  Armbrust für die Jagd zugelassen ist. Je stärker die Armbrust, desto weiter kann präzise damit geschossen werden und desto höher ist die Tötungswirkung der damit verschossenen Pfeile im Wildkörper. Amerikanische Experten für die Armbrustjagd empfehlen ein Zuggewicht von 150 lbs, was etwa 70 kg entspricht. Zum Vergleich: ein Langbogen für einen kräftigen Sportschützen hat etwa ein Zuggewicht von bis zu 40 lbs (18 kg), ein Compound-Bogen etwa 60 lbs (27 kg).  

Die särksten Modelle von Compound-Armbrüsten erreichen ein Zuggewicht von etwa 200 lbs, womit sie passende Pfeile mit Geschwindigkeiten von bis zu 450 km/h (also 120 m/s) beschleunigen.

Für das Schießen auf Scheiben wird eine Stärke von etwa 75 lbs empfohlen.

Prinzipiell gibt es zwei Konstruktionsweisen für die Armbrust, die Kozeption der Compound-Armburst und die der Recurve-Armbrust.

Die Compound-Armbrust basiert auf dem Prinzip in den 1960er Jahren entwickelten  Compound-Bogens. Charakteristisch für die Konstruktionsweise eines Compound-Bogen sind die exzentrisch aufgehängten Rollen, die sogenannten Cams. Über die Rollen-Konstruktion liegt das höchste Zuggewicht am Anfang des Spannvorgangs, wodurch das Spannen leichter fällt und die Abzugsmechanik entlastet wird. Außerdem wird der Sehnenweg, auf dem der Pfeil beschleunigt wird verlängert werden, ohne dass die Spannweite des Bogens, der schlagende Teil der Sehne und somit die Vibrationen bei der Schussabgabe zunehmen. Dadurch erhöht sich die Geschwindigkeit des Pfeile mit zunehmender Präzision des Schusses. Die Compound-Technologie ermöglicht es auch, verschiedene Spannhilfen an der Armbrust anzubringen, wie beispielsweise eine Kurbe.

Eine Recurve-Armbrust funktioniert wie ein Recurve-Bogen: Der Recurvebogen, der auch Reflexbogen genannt wird, lässt sich an seinen zurückgebogenen Wurfarmen erkennen. Durch diese Wurfarme liegt die Sehne an den Wurfarmen an. Diese Bauweise redurziert die Schwingung der Sehne und damit den Schock welche der Bogen auf die Mittelsäule der Armbrust überträgt.  

Im Gegensatz zur Compound-Armbrust verfügen Recurve-Armbrüste nicht über den Vorteil des leichteren Spannens und des geringen Zuggewichts im gespannten Zustandsm, allerdings sind sie auch robuster und erfordern weniger Wartungen oder spezifische Einstellungen.

eine Pistolenarmbrust ist eine kleine, kompakte Version der Armbrust. Sie ist handlicher und verfügt aufgrund des geringeren Sehnenwegs über eine geringere Zugkraft und Reichweite als ein vergleichbares “ausgewachsenes” Modell.

Die Armbrust ist eine Abschussvorrichtung für Bolzen und Pfeile und auch Kugeln. Sie ist eine gefährliche Waffe und wurde ursprünglich zur Kriegsführung entwickelt. Heutzutage wird die Armbrüsten in Ländern, in welchen die Jagd mit Bogen und Armbrust erlaubt ist eingesetzt, außerdem zum sportlichen Schießen. Mithilfe von Harpunenpfeilen kann die Armbrust sogar zum Fischen verwendet werden, was in Deutschland, wie der jagdliche Einsatz ebenfalls nicht gestattet ist. Zuletzt kann die Armbrust als Hilfsmittel für das Spannen von Seilen und Tauen verwendet werden.

In Deutschland ist die Jagd mit Pfeil und Bogen als auch mit der Armbrust verboten, weil sie als nicht waidgerecht gilt. In vielen Ländern ist die Jagd mit der Armbrust allerdings gänginge Praxis, dazu gehören zum Beispiel viele Bundesstaaten der USA, Kanada, Südafrika oder auch Spanien, um nur einige zu nennen. Gegenüber der Jagd mit der Büchse bietet die Jagd mit der Armbrust einige Vorteile, weswegen es auch Bestrebungen gibt, sie teils in Deutschland einzuführen. Klar haben Büchsen gegenüber allen anderen Jagdwaffen den Vorteil, dass sie am präzisesten sind und die meiste Energie ins Ziel bringen, allerdings kann der letzte Aspekt auch ein Nachteil sein. Ein von einer herkömmlichen Büchse verschossenes Projektil kann je nach Kaliber und Laborierung abhängig vom Abschusswinkel 5-7 km weit fliegen. Abprallende Projektile oder Teile davon fliegen oft noch hunderte Meter weit und gefährden daher die Umgebung des Schützen immens. Inzwischen hält sich viel Wild Füchse, Waschbären aber auch Wildschweine in stadtnahem Gebiet oder sogar mitten in der Stadt auf. Für Stadtjäger ist die sichere Bejagung eine echte Herausforderung. Die Verwendung einer Armbrust könnte hierbei einen großen Vorteil bieten, weil dort noch gejagt werden könnte, wo sich der Büchsenschuss aus Sicherheitsgründen verbietet. Im Gegensatz zum Bogen kann einerseits mehr Energie auf die Pfeile übertragen werden, zum Anderen ist es viel leichter präzise zu schießen, was die Armbrust die bessere Wahl im Gegensatz zum Bogen erscheinen lässt. Beide Waffen bieten außerdem den Vorteil, dass sie nahezu geräuschlos abgeschossen werden können.

Wie lange eine Armbrust gespannt bleiben kann hängt vom Modell ab- man sollte sich hierzu auf die Empfehlungen des Herstellers berufen. Bei modernen Fiberglas- oder Metallbögen ist es kein Problem, die Armbrust über mehrere Stunden gespannt zu lassen.

Nein! Wird eine Armbrust ohne Pfeil “abgeschossen” kann dies Schäden am Material hinterlassen, da die Energie nicht durch den Abschuss des Pfeils absorbiert wird. Sollte die Armbrust doch einmal ohne Pfeil “abgefeuert” werden sollte sie nach Schäden in Form von Rissen untersucht werden.

Armbrüste für Einsteiger kosten etwa um 100 Euro, mittelpreisige Modelle etwa bis 300  Euro. Wer sportlich auf einem höheren Level schießen oder im Ausland mit der Armbrust jagen möchte, sollte etwa 300-500 Euro einplanen. Wie bei jeglicher Ausrüstung gilt auch bei Armbrüsten, dass es nach oben nicht wirklich eine Preisgrenze gibt.

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