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Schweizer Armee Helm aus U-Boot-Stahl in kleiner Größe 55-56 / ideal für Zivilschutz / Stahlhelm Swiss Made

89 €

41061 Mönchengladbach, Deutschland
16.01.2026
14
ID: 9714960
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Über den Verkäufer
phwal001
Privater Verkäufer
Aktiv seit 04.11.2023
Zufriedenheit: TOP

Details

Kategorie
Zustand
Gebraucht
Standort
🇩🇪 41061 Mönchengladbach, Deutschland
Verfügbarkeit
lieferbar
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innerhalb der EU
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7

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1 Änderung

Beschreibung

Sehr hochwertiger militärischer Stahlhelm der Schweizer Armee aus den 70er-80er Jahren. Gute Option für den Zivilschutz. 

Der Helm ist vollständig, die Glocke in gutem Zustand, das Innenfutter aus Leder ist gepflegt und absolut einsatzbereit.

Das Material ist gehärteter U-Boot-Stahl (Hadfield-Steel / Manganstahl) in feinster Güte und einer Materialstärke von 1,15 mm. Die Glocke ist mit oliv-grünem Rauhtarn-Lack überzogen.
 

Größe:

Größe 55-56 ist ausgelegt für Menschen mit einem gemessenen Kopfumfang von 55-56 cm. 
Sollten Sie einen Wert darüber besitzen, kriegen Sie Platzprobleme. 
Sollten Sie einen Wert darunter besitzen, ist das kein Problem. Fehlbeträge kann man zur Not ausgleichen.


Eigenschaften:

Sehr hochwertiger Manganstahl nach militärischen, und sogar schweizer Anforderungen. Die Ränder sind zur Erhöhung der Schutzwirkung gebördelt.

Kompakte ästhetische Form, die uneingeschränkte Beweglichkeit ermöglicht. Das Hörvermögen ist nicht beeinträchtigt und das "Alpenpanorama" Sichtfeld ermöglicht die Verwendung von Ferngläsern und Optiken. 

Die Glocke verfügt über zwei massive Lüftungsbolzen im hinteren Bereich.

Der Helm ist in schweizer Manier fast schon nervig pedantisch einstellbar. Das kann schonmal etwas Zeit nehmen, wenn es aber erstmal erledigt ist, sitzt der Helm sehr gut und angenehm.

Die vier Lederzungen im Inneren sind mit einem Polstermaterial aus Wollfilz gefüttert. Diese Einlagen lassen sich herausnehmen, die Passform kann man dadurch noch weiter personalisieren.

Das Gewicht ist gut verteilt und man gewöhnt sich schnell ans Tragen.

Der Helm hat einen zusätzlichen Sicherheitsmechanismus an der Aufhängung des Kinnriemens eingebaut
Sollte der Kinnriemen einer deutlich höheren Kraft ausgesetzt sein, die deutlich über eine normale Verwendung hinausgeht, dann springt der Sicherungsbügel raus und er öffnet sich. 
Dies dient dazu beim Träger Schäden an den Halswirbeln zu verhindern, sollte man mit dem Helm ungünstig irgendwo hängen bleiben, etwa bei einem Sprung aus der Höhe.


Meiner Meinung nach die beste Option für den persönlichen Zivilschutz:

Gehen Sie in einem Kriegsfall getrost davon aus, dass der Zivilschutz in Deutschland de facto nicht existiert. Aus dem Ukraine-Krieg wissen wir, dass die meisten zivilen Opfer durch Artilleriebeschuss zu Tode kommen.

Da ballistische Helme entgegen der landläufigen Vorstellung ohnehin nicht "kugelsicher", sondern dafür ausgelegt sind gegen Schrapnelle zu schützen, ist auch ein Stahlhelm hierfür eben so effektiv, zumal er ursprünglich für diesen Zweck konzipiert wurde. 

Kevlar weißt in Relation zu einem Stahlhelm zwar eine materialtechnisch gesteigerte Schutzwirkung von ca. ~15% auf, allerdings ist Kevlar auch sehr Feuchtigkeits- und Lichtempfindlich, und besitzt ein MHD.
Ab dem Verfallsdatum ist die volle Schutzwirkung von Kevlar nicht mehr gegeben, weshalb es regelmäßig vom Militär ausgemustert werden muss.  Es kann seine Schutzwirkung auch schon vorher drastisch einbüßt, sollte es Nässe oder direkter Lichteinwirkung ausgesetzt sein. 
Kevlar-Helme auf dem Gebrauchtmarkt sind in der Regel ausgemusterte Exemplare, die das MHD bereits überschritten haben. Ein Stahlhelm ist in diesem Punkt wesentlich rigider und besitzt eine vielfach längere Nutzungslaufzeit, die theoretisch gegen Unendlich strebt.

Im Grunde muss man abwägen, ob man sich alle 10 Jahre einen neuen Kevlarhelm für ca. 500€ kaufen will, der Anforderungen für Militärpersonal erfüllt. Wenn man aber einen solchen Aufwand betreibt um den Kopf zu schützen, wird man erfahrungsgemäß wahrscheinlich ohnehin ins Knie getroffen (Murphys Gesetz).
Meiner Meinung nach ist ein simpler guter Stahlhelm die wesentlich kosten-effizientere Lösung und für zivile Anforderungen völlig ausreichend.

Gewichtstechnisch sind Stahlhelme auch nicht schwerer als Kevlar-Helme, wie manche glauben. Das gängige einem Soldaten noch zumutbare Gewicht für einen Schutzhelm liegt materialunabhängig in der Regel bei etwa 1,3 KG.

Eine wichtige Komponente, die man daher nicht außer Acht lassen darf ist der Komfort.
Gehen Sie in einem Ernstfall davon aus, dass Sie den Helm über mehrere Tage am Stück tragen müssen. Wenn dieser irgendwo am Schädel drückt, wird das spätestens nach dem ersten Tag zur Qual. Es ist also wichtig, dass der Helm korrekt und angenehm sitzt.


Anmerkungen:

Sollten Fragen zu dem Stück oder Rüstungen generell haben, schreiben Sie mir gerne eine Nachricht.

Das genaue Baujahr ist 1977.

Die Helmform könnte man mit einer modernen Interpretation eines Morion vergleichen (Helmtypus 16. Jahrhundert).

Die Kordel im inneren musste ich zum Fotografieren leider ausbauen, Sie müssten sich diese aber ohnehin selbst auf Ihre eigene Größe einstellen. Sie wird natürlich mitgeliefert und übrigens zwei-mal herumgeführt.

Dem Leder tut es ab und zu mal ganz gut mit etwas Lederfett eingerieben zu werden, damit es geschmeidig bleibt. Wegen des Leders sollte der Helm nicht in feuchter oder heißer Umgebung aufbewahrt werden.

Bitte sehen Sie davon ab sich online mit irgendwelchem vermeintlich "kostengünstigen" chinesischen "UHMW-PE" einzudecken!

1. Kann man den Lümmeln erfahrungsgemäß so wieso nicht trauen. Im besten Fall handelt es sich um nicht-ballistisches PU ohne nennenswerte Schutz-Eigenschaften. Im schlimmsten Fall handelt es sich einfach nur um billiges gegossenes PE und der China-Schrott verpasst Ihnen noch Krebs bevor er überhaupt zum Einsatz kommt.

2. Weist echtes modernes ballistisches UHMW-PE (etwa Dyneema) zwar eine erhöhte Reißfestigkeit gegenüber Kevlar auf, allerdings besitzt es auch schlechtere Traumwerte weswegen es ohnehin keine Gute Wahl für den ballistischen Schutz des Kopfes darstellt.
 


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