Der Waffenhändler WH e.K. bietet an:
Kipplauf-Revolver Webley & Scott Mk IV, Birmingham, Kal. .38, British South Africa Police (BSAP)
Der Mark IV Webley wurde zwischen 1899 und 1913 hergestellt. Er war in verschiedenen Ausführungen von 1887 bis 1963 ein Standard-Dienstrevolver für die Streitkräfte des Vereinigten Königreichs sowie der Länder des Britischen Empire und des Commonwealth of Nations, wurde er zu einer der ikonischsten Dienstwaffen der britischen Armee in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er zeichnete sich durch sein robustes Design und seine Sechs-Schuss-Kapazität aus.
Der Webley Mk IV wurde zur Standardwaffe der britischen Streitkräfte und des Commonwealth während des Zweiten Weltkriegs und wurde sowohl von Offizieren als auch von Soldaten verschiedener Einheiten eingesetzt. Die Webley Mk IV im Kaliber .455 Webley wurde 1899 eingeführt und aufgrund der großen Anzahl an Offizieren und Unteroffizieren, die sie auf dem Weg zum Burenkrieg erwarben, bald als „Burenkriegsmodell“ bekannt. Die Webley Mk IV diente neben einer Vielzahl anderer Handfeuerwaffen. Seine Zuverlässigkeit und einfache Handhabung machten ihn auch unter extremen Bedingungen sehr beliebt. Aufgrund eines akuten Mangels an Handfeuerwaffen wurden zur Linderung dieses Mangels auch andere Waffen eingeführt. So wurden beispielsweise sowohl der Webley Mk IV im Kaliber .38/200 als auch der Webley Mk VI im Kaliber .455 während des Krieges an die Soldaten ausgegeben. Charakteristisch für die englischen Webley-Revolver war der nach oben aufklappbare Rahmen (break-top revolver). Mit dem Öffnen des Rahmens wurden die Patronen von einem Auswerfer aus den Patronenkammern gezogen und konnten leicht entfernt werden. Berufssoldaten erhielten das erforderliche Training, um diese recht schwere Waffe treffsicher einzusetzen zu können. Aufgrund des hohen Verarbeitungsstandards waren die Webleys nahezu unverwüstlich und bewährten sich auch unter den extremen Bedingungen des Grabenkrieges. Im Vereinigten Königreich wurden die letzten Exemplare erst gegen 1970 ausgemustert. Bis dahin dienten sie als Dienstwaffen der Royal Ulster Constabulary und der Ulster Special Constabulary in Nordirland.
Im Kriegs- und Spionagekino hat er deutliche Spuren hinterlassen. In der James Bond-Reihe trägt Agent 007 gelegentlich einen Webley als Symbol der britischen Militärtradition. In Filmen wie Dunkirk (2017), der die dramatische Evakuierung alliierter Truppen darstellt, gehört er ebenfalls zur Ausrüstung britischer Offiziere.
Auch in Videospielen lebt sein Vermächtnis weiter. In Titeln wie Call of Duty: WWII ist der Webley Mk IV als spielbare Waffe vertreten und lässt die Spieler seine klassische Kraft und Gestaltung erleben.
British South Africa Police (BSAP) in Rhodesien (heute Simbabwe)
Der Webley Mark IV Revolver, oft mit der Markierung „BSAP“ (British South Africa Police) zu finden, ist ein robuster Kipplaufrevolver im Kaliber .38 S&W. Diese spezifischen Exemplare wurden von der britischen South Africa Police in Rhodesien genutzt, oft mit der Inventarnummer auf der linken Laufseite versehen. Sie zeichnen sich durch 5-Zoll-Läufe, sechs Schuss Kapazität und eine brünierte Ganzstahlkonstruktion aus.
Einsatzzeit: Eingesetzt bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts.
* Nutzen Sie die Möglichkeit zur Ansicht im Ladengeschäft. Zusandsbeschreibungen sind immr sehr objektiv!
* Alle Angaben ohne Gewähr!
Lebensgefahr durch Schussverletzung
Beim Umgang mit der geladenen Waffe ist eine unbeabsichtigte Schussauslösung möglich.
> Benutzen Sie die Waffe erst, wenn Sie diese Anleitung des Herstellers vollständig gelesen und verstanden haben.
> Beachten Sie die Sicherheitshinweise des Herstellers beim Umgang mit der Waffe.
> Führen Sie eine Sicherheitsüberprüfung durch, bevor Sie an der Waffe arbeiten.
Es gelten ausschließlich unsere AGB's die sie unter folgendem Link einsehen können: https://www.der-waffenhaendler.de/agb/
Bei Fragen zum Artikel, treten sie gerne in Kontakt mit uns!
Kauf natürlich nur mit entsprechender Erwerbsberechtigung!