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Kurzwaffen für Jäger


Jäger dürfen nach Waffenrecht im Regelfall zwei Kurzwaffen besitzen, wobei für den Erwerb der der gültige Jahresjagdschein nicht ausreicht- wie etw bei Langwaffen.

Beim Erwerb von Kurzwaffen ist ein Voreintrag in der grünen WBK zwingend vorgeschrieben. Jäger, die sich eine Kurzwaffe anschaffen wollen, müssen also zuvor bei der Waffenbehörde unter Vorlage von WBK und gültigem Jahresjagdschein den Voreintrag beantragen.

Verpflichtend ist dabei, dass die Waffenart (Pistole oder Revolver) sowie das Kaliber der gewünschten Waffe eingetragenwerden.  . Der Voreintrag bleibt ein Jahr lang gültig, innerhalb dieser Frist kann die gewünschte Waffe erworben werden.

Der Erwerb einer anderen Waffe, auch in einem anderen Kaliber als durch den Voreintrag festgelegt ist nicht möglich.

Dieser Voreintrag gilt auch, wenn eine Kurzwaffe gebraucht von einem Privatverkäufer verkaufen wird.

Dies ist besonders wichtig, weil es in diesem Bereich leicht zu Fehlern kommen kann und dies ein Verstoß gegen das Waffenrecht führen kann - mit der Konsequenz dass die waffenrechtlichen Befugnisse durch den Verlust der Zuverlässigkeit bedroht sind.

Ein Fehler kann also bei Jägern auch dazu führen, dass der Jagdschein abgegeben werden muss.

Bei Kurzwaffen sind wie bei Langwaffen entsprechende Regelungen für die Aufbewahrung und den Transport zu beachten.

Auf dem Weg zum Schießstand muss die Kurzwaffe nicht schussbereit und nicht zugriffsbereit transportiert werden, also entladen, das heißt auch auch nicht unterladen: Waffe und Munition müssen getrennt voneinander sein, die Kurzwaffe in einem verschlossenen Behältnis.

Kurzwaffen können auf der Jagd zum einen für den Fangschuss auf Schalenwild bei der Nachsuche oder für die Erlegung von Raubwild bei der Fallen- und Baujagd eingesetzt werden.

Hierbei ist zu beachten, dass die Anforderungen an das Kaliber mitunter unterschiedlich sein können. Um schweres, wehrhaftes Schalenwild wie Schwarzwild sicher abfangen zu können empfiehlt sich ein möglichst großes, starkes Kaliber. Bei der Bau- und Fallenjagd hingegen ist es empfehlenswert ein möglichst kleines Kaliber zu verwenden.

Außerdem stellt sich bei der Wahl der Kurzwaffe die Frage, ob eine Pistole oder ein Revolver von Vorteil sind. Revolver sind in der Regel schwerer, allerdings sind sie leichter zu bedienen und weniger anfällig für Fehler. 

Eine weitere wichtige Aufgabe von Kurzwaffen ist ihre Verwendung als Backup: Wenn ein Nachsuchenführer beispielsweise von einer annehmenden Sau attackiert wird, kann es passieren, dass er die die Langwaffe nicht mehr einsetzen kann: Etwa, weil der Nachsuchenführer auf der Waffe liegt, diese fortgeschleudert wurde oder die Nähe zur Sau den sicheren und notwendigerweise schnellen Umgang mit der Waffe nicht mehr ermöglichen.

Die Kurzwaffe kann in dem Fall Leben retten.

Wie Langwaffen können auch Kurzwaffen online erworben werden.

Die meisten Kurzwaffen werden online bei EGun angeboten.

Allerdings ist auch hier die Ansicht der Original-WBK unerlässlich, worauf EGun sowie andere Portale explizit hinweisen.

Händler sind verpflichtet, die Kurzwaffe selbst in die WBK des Kunden einzutragen.

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