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Sehr seltenes G98 Wehrmannsgewehr – Kaliber 8,15x46R – seltene zivile Waffe des Systems 1898 für Wehrmanns-Wettbewerbe – Einzellader – Waffe von September 1925 – TBE und sehr seltenes Sammlerstück der Galaxie 1898 – TBE

800 €
Erwerbsscheinpflichtig
75002 Paris, Frankreich
6
ID: 10338427
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Kategorie
Erwerbsberechtigung
Erforderlich - Was darf ich kaufen?
Kaliber
8,15x46R
Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
nicht lieferbar

Aktualität

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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 19 Stunden

Beschreibung

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Noch eine Waffe aus dem Weltall. Meister Flingus hatte sie bis heute noch nie in den Händen.

Das G98 Wehrmannsgewehr … Was ist das?

Das Mauser G98 oder Gewehr 1898 kennt jeder. Eine Ikone unter den Militärgewehren des 20. Jahrhunderts, die für die herausragende deutsche Ingenieurskunst steht. Von Paul Mauser entwickelt und 1898 offiziell bei der deutschen Armee eingeführt, wurde dieses Gewehr während des Ersten Weltkriegs zur Standardwaffe der deutschen Streitkräfte und, kaum verändert, auch im Zweiten Weltkrieg.

Mit einem unverwüstlichen Verschluss mit zwei Verriegelungswarzen, einem Magazin für Ladestreifen und all den Verbesserungen, die Paul Mauser seit 1871 patentiert hatte, hob sich das G98 durch seine außergewöhnliche Robustheit, Feuerkraft, makellose Fertigungsqualität und Präzision von der Konkurrenz ab. Damit wurde es auf allen Kontinenten zur bevorzugten Kriegswaffe – von Südafrika über Lateinamerika bis nach China.

Weltweit wurden in den verschiedenen nationalen 98-Systemen vielleicht mehr als 25 Millionen Waffen hergestellt. Ein weltweiter Erfolg Made in Germany.

Doch hier haben wir eine der Raritäten dieses Systems vor uns: ein Wehrmannsgewehr 98.

Beginnen wir mit der Geschichte.

Die Franzosen machten eine Revolution, um auch das Recht auf die Jagd zu bekommen. Seit den 1820er-Jahren gingen die französischen Bauern in großer Zahl auf die Jagd, anfangs oft mit Militärkalibern oder ähnlichen. Zum Schießen fanden die Franzosen erst nach der Niederlage von 1870 in großer Zahl – und meist mit dem Zimmerstutzen –, dann aber schon in der Schule.

Die Deutschen machten keine Revolution und durften nicht jagen. Große aristokratische Grundbesitzer behielten sich dieses Recht vor. Und das blieb auch lange nach 1918 so. Also gingen die einfachen Bürger zum Schießsport und standen damit den Schweizern und Österreichern näher als den Galliern oder den ligurischen Römern.

Die germanischen Stämme verwendeten meist prächtige, verzierte und geschnitzte zivile Schützengewehre, zunächst mit Kipplaufverschluss nach Art des Rolling Block, später mit Zylinderverschluss. Bei den Wettkämpfen setzten sich schließlich zwei Zentralfeuerpatronen durch: die 9,5X47R und unsere heutige 8,15 X46R, die sich in der germanischen Welt gegen die anderen durchsetzen sollte.

Ein hervorragendes Kaliber für den Schießsport, das auf 300 Metern bei offener Visierung optimale Präzision ermöglicht. Wenn die Augen mitspielen. Die Patrone ist ähnlich, aber nicht mit der US-amerikanischen 32-40 austauschbar. Sie lässt sich aus der 30-30 mit einem Bleigeschoss herstellen. Die Werkzeuge gibt es bei Hornady.

1897 führte ein Niederländer einen neuen Dreistellungskampf ein: liegend, kniend und stehend mit freiem Arm auf 300 Meter, im Sportkaliber 8×46 oder 8,15×46 mit einem 150-gr-Geschoss. Das Wehrmannsgewehr war geboren. Ursprünglich war das der Name eines zivilen Schießwettbewerbs, der allerdings stark militärisch geprägt war. Man könnte sagen: eine Art TAR.

Der Wettbewerb fand Anklang, doch in Deutschland blieb der Erfolg mäßig. Dort wurden die traditionellen zivilen Wettkämpfe mit Schützengewehren nach Wilhelm-Tell-Art weiterhin ganz unbeschwert ausgetragen.

Kurz nach der Einführung des 98 bei der Heer nahm Mauser dennoch ein Gewehr für diese Wettkämpfe in den Katalog auf: ein Militärgewehr für Zivilisten, das nichts anderes war als ein G98 mit einem Lauf im Kaliber 8,15 – dem damals führenden Kaliber unter den germanischen Sportschützen. Mauser gab ihm tatsächlich den Namen Wehrmannsgewehr. Von 1909 bis 1913 stellte Mauser etwa 1.800 dieser zivilisierten Militärgewehre für Schützenvereine im Kaliber 8,15X46R her. Ich betone, dass diese 1898er vollständig zivile Waffen waren.

So surreal es auch klingen mag: Während des Krieges stellte Mauser noch einige dieser Wettkampf-Wehrmannsgewehre her, obwohl die militärischen Aufträge auf Hochtouren liefen und die deutsche Kriegsindustrie bereits Mühe hatte, den Bedarf des Krieges zu decken.

Wahrscheinlich, um die militärische Vorbereitung auf dem Schießstand zu unterstützen. Wie viele wurden zwischen 1914 und 19…
8? Keine Ahnung. Aber 1.227 von 1916 bis 1922, also vielleicht 2.000/3.000 oder weniger zwischen 1914 und 1922. Reine Vermutung, aber sie scheint ziemlich realistisch. Jedenfalls sieht man diese kaum jemals.

Meines Wissens hat nur „Momo“ sie damals bis nach 1918 hergestellt. Es sind alles „klassische“ G98, der Ordonnanzwaffe sehr ähnlich, mit der Schiebeleiter-Visierung und geradem Kammerstängel, aber direkt im Kaliber 8,15 gefertigt und durch einen Holzblock im Magazin, der auf den Zubringer drückt, zu Einzelladern umgebaut.

Das Interesse an dieser Art von Wehrmanns-Wettkämpfen und den dazugehörigen Waffen wird nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und den Einschränkungen des Versailler Vertrags wieder etwas zunehmen.

Um in einer Zeit voller Einschränkungen weiter trainieren zu können, kehren manche zu den Wehrmanns-Wettkämpfen und zur guten alten 8,15×46 aus der Vorkriegszeit zurück, die nicht streng überwacht wird und praktisch nicht verboten ist – anders als die standardmäßige 8×57 der deutschen Armee.

Diese zivilen Waffen kommen also wieder auf den Markt, vor allem in Norddeutschland (der Süden, kulturell Österreich und der Schweiz näher, ist noch sehr Schützen-Buschen-geprägt).

Tatsächlich wird in dieser Zwischenzeit zwischen der Niederlage von 1918 und 1933 kaum mit .22 LR geschossen. Dieses Kaliber wird erst ab etwa 1927/30 und noch stärker nach 1933 massenhaft fürs Training eingesetzt, als der aufgeregte Schnauzbartträger an die Macht kommt und ein wirklich flächendeckendes Training mit diesem Kaliber fördert. Dafür braucht man viel mehr, kleinere Schießstände (50 statt 300 Meter) und eine massenhafte, von der Regierung finanziell unterstützte Produktion von .22-LR-Gewehren.

Ziel, Wettkampftyp und Maßstab änderten sich, also änderten sich auch Kaliber, Waffen, Schießstände und Budget. Denn .22 LR ist auch deutlich günstiger als 8,15, besonders bei diesen sehr hohen Mengen.

So, jetzt weißt du, was ein Wehrmanns Gewehr ist und warum man manchmal wunderschöne, neuwertige G98 mit militärischem Aussehen findet, die aber zu 100 % zivil und im Kaliber 8,15×46 eingerichtet sind.

Grob lassen sich also drei Arten von G98 unterscheiden, die speziell für Wehrmanns-Gewehr-Wettkämpfe entwickelt wurden: die vor 1922 von Momo hergestellten, alle mit Schneckenvisierung, geradem Kammerstängel und Mauser Banner. Dann solche wie unseres, die aus umgebauten G98 stammen, auf Einzellader umgerüstet und im Kaliber 8,15 gefertigt wurden. Sie wurden zwischen 1922 und 1930 von drei oder vier Herstellern produziert, teils mit flacher Visierung, teils mit Schneckenvisierung, mit oder ohne Gehäusemarkierungen von Fabriken aus der Zeit von 1914 bis 1918. Sie waren für diejenigen gedacht, die zwischen 1922 und 1930 wieder mit Wehrmanns-Wettkämpfen anfangen wollten.

Und schließlich einige, die noch von der Privatindustrie unter dem aufkommenden Dritten Reich hergestellt wurden, zusätzlich zu den zahlreichen .22-LR-Gewehren des Regimes. Sie hatten andere Auswurffenster, gekröpfte Kammerstängel und diesmal flache Visierungen. Das ist die letzte Version vor dem Einheitgewehr (ein anderes Thema, das Maître Flingus ein andermal behandeln wird).

Für einen G98-Sammler gibt es also mindestens drei Haupttypen, die es zu sammeln gilt. So wie ich selbst einer bin. Viel mehr als beim K.

Wie viele dieser Wehrmanns-Gewehre gab es?

Nach meinen Recherchen auf US-Seiten nur sehr wenige.

Die Zahlen zur Produktion von Momo von 1914 bis 1922 habe ich bereits genannt. Auch die in den Jahren 1922 bis 1930 auf 8,15 umgebauten Gewehr 98 sind sehr selten. Bekannt sind (noch) Exemplare von Mauser, Haenel und VCS. Die Katalogpreise lagen bei etwa 90/120 DM, vermutlich wegen der robusten Bauweise, die bei allen Teilen massive Stahlarbeit erforderte, des nötigen Laufaustauschs und der Verarbeitung.

Jedenfalls war das für die verarmten Deutschen jener Zeit absolut unerschwinglich. Noch einmal: Das sind zivile Waffen, die man selbst kaufte, um an einer bestimmten Art von Wettkampf teilzunehmen – keine massenhaft umgebauten Waffen, die an eine nach Rache dürstende Bevölkerung verteilt werden sollten …

Vielleicht insgesamt 5.000/6.000 von allen …
verschiedene Modelle des Wehrmanns Gewehr. Vermutlich etwas weniger. Und die meisten befinden sich inzwischen in den USA, geplündert im großen Durcheinander der deutschen Niederlage von 1945 und der Ausplünderung des Landes durch alle Alliierten. Dem war übrigens, als gerechte Vergeltung, eine gigantische Plünderung Europas durch die Deutschen zwischen 1939 und 1944 vorausgegangen.

 

Unsere heutige Waffe ist typisch für die wenigen Exemplare, die in den 1920er- und 1930er-Jahren für Wehrmanns-Wettkämpfer hergestellt wurden. Sie ist eindeutig zu 100 % zivil und basiert bei Verschluss und Gehäuse auf einem G98 von VCS (Schilling in Sühl). Diese Markierung ist die einzige verbliebene Spur einer möglichen ursprünglichen militärischen Verwendung – am Rand des Gehäuses. Die übliche Herstellerkennzeichnung und das Produktionsdatum, die normalerweise oben auf dem Patronenlager stehen, wurden sehr professionell entfernt oder waren vielleicht nie angebracht. Keine Kratzer oder Feilspuren – deutsche Handwerksarbeit aus jener Zeit.

Der Schaft ist für die damalige Zeit äußerst fortschrittlich: mit Griffrillen am Vorderschaft (die bei Ordonnanzwaffen Ende 1916 auftauchten) und einer Demontageöse im Kolben, die sich erst ganz am Ende des Krieges allgemein durchsetzte. Bemerkenswert ist, dass bei dieser zivilen Fertigung auf beiden Seiten des Schafts eine brünierte Demontageöse vorhanden ist (bei einer Ordonnanzwaffe undenkbar, da diese nur eine einzige Öse hatte, und auch das eher selten und natürlich nicht brüniert).

Das Holz ist aus schönem, hochwertigem Buchenholz und nicht aus Nussbaum wie bei 95 % der Militärwaffen. Natürlich gibt es keine militärischen Markierungen im Holz. Angesichts der beiden Ösen, des Holzes und der fehlenden Spuren jeglicher Markierungen ist nicht einmal sicher, ob dieser Schaft jemals beim Militär war. Da er nicht im Krieg eingesetzt wurde, ist sein Zustand nahezu neuwertig und weist nur sehr wenige Gebrauchsspuren auf. Keine größeren Dellen oder Ausbesserungen. Er braucht nur eine sorgfältige Behandlung mit Öl, um wieder prächtig auszusehen.

Mechanisch ist die Waffe perfekt – ihr Lauf ist spiegelblank und hat schöne, scharf ausgeprägte Züge. Tatsächlich neuwertig.

Die Waffe ist überall mit der Nummer 742 versehen (Beschläge, Schaftkappe, Lauf, Patronenlager …), außer am Kammerstängel, der aber ebenfalls zivil ist. Er trägt nämlich den gekrönten Handelsstempel „U“, der von der Kaiserzeit bis einschließlich zum Dritten Reich zivile deutsche Waffen kennzeichnet. Auch auf dem Lauf befindet sich der gekrönte „G“-Beschussstempel für zivile Gewehre. Die Schrauben sind in sehr gutem Zustand, nicht nummeriert und wie die Waffe brüniert. Eine zivile Ausführung.

Um ganz sicherzugehen, habe ich die Waffe vollständig zerlegt und dabei wunderschöne zivile, gekrönte G- und U-Stempel an den Laufteilen gefunden. Und ausschließlich zivile Stempel. Keine abgeschliffenen, entfernten oder überstempelten Militärstempel. Es handelt sich eindeutig um einen zu 100 % zivilen Lauf, der auf einem ehemaligen VCS-Gehäuse montiert ist.

Der gekrönte Handelsstempel U befindet sich auch links am Patronenlager unter der Nummer 742. Auf den Fotos der nicht zerlegten Waffe ist er zwar nicht zu sehen, weil er vom Holz verdeckt wird, aber er ist da. Zu 100 % garantiert, und ich habe auch ein Foto davon beigefügt. Eine zu 100 % kommerzielle Waffe.

Die Waffe hat das Kaliber 8,15x46R – der Holzblock, ebenfalls aus Buche, ist auch im Magazin vorhanden, um die Kapazität für Einzelladungen zu begrenzen. Die Blöcke haben eine besondere Form, und dieser hier ist korrekt.

Ein Stempel auf dem Lauf zeigt, dass die Waffe aus dem September 1925 stammt. Ein sternförmiges H und die Markierung ESB sind mir dagegen ein Rätsel (der Büchsenmacher, der den Lauf hergestellt hat?). Die am Lauf angegebene 7,7 mm ist das Bohrungsmaß des Laufs über die Felder.

Wie bei den meisten Wehrmanns, die ich auf US-Websites gesehen habe, wurden Gehäuse und Verschluss blank belassen (was übrigens entgegen einem hartnäckigen Mythos bei allen G98 aus der Kriegszeit ebenfalls normal war), während der Rest der Waffe (Lauf, Visier, Beschläge einschließlich Schaftkappe und sogar die beiden Demontageösen) mit einer tiefschwarzen, sehr schönen und keineswegs militärischen zivilen Brünierung versehen ist.

Diese originale Brünierung ist an 99 % der Waffe erhalten, außer an der Schaftkappe, wo sie nur noch zu 60 % vorhanden und etwas oxidiert ist (m
ist ebenfalls mit der Nummer 742 versehen). Insgesamt eine hervorragende Waffe.

Klarer Abzug, alle Federn schön straff, alle Schrauben in sehr gutem Zustand. Die Waffe lässt sich problemlos zerlegen. Insgesamt in hervorragendem Zustand, nahezu neuwertig und mit außergewöhnlicher Verarbeitung.

Letztlich eine sehr seltene zivile Wettkampfvariante des G98 – sehr wenig bekannt und in unseren Breitengraden wie auch anderswo äußerst selten – in nahezu neuwertigem Zustand. Eine außergewöhnliche Ergänzung für Sammler deutscher Waffen, Mauser-Systeme aller Art oder seltener ziviler Sportwaffen.

 

 

Waffe der Kategorie C gemäß CSI: gültige Schießlizenz mit Stempel und Unterschrift eines Arztes auf der Rückseite oder ein Jagdschein mit gültiger Verlängerung für das laufende oder das vorherige Jahr UND gültiger Personalausweis oder Reisepass.

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  (Beschreibung in Originalsprache anzeigen)
Encore une arme venue de l’espace. Maître Flingus ne l’avait jamais eue entre les mains jusqu’à ce jour.

Le G98 Wehrmannsgewehr… Késako ?

Le Mauser G98 ou Gewehr 1898, tout le monde connait. Une icône parmi les fusils militaires du XXe siècle qui incarne l’excellence de l’ingénierie allemande. Conçu par Paul Mauser et introduit réglementairement dans l’armée allemande en 1898, ce fusil devint l’arme standard des forces armées allemandes pendant la Première Guerre Mondiale puis, à peine modifié, de la seconde.

Doté d’un mécanisme de verrouillage à deux tenons indestructible, d’un magasin à lames-chargeur et de toutes les améliorations brevetées par Paul Mauser depuis 1871, le G98 se distingue de sa concurrence par son exceptionnelle robustesse, sa puissance de feu, sa qualité de production irréprochable et sa précision qui en feront une arme de guerre de choix sur tous les continents, de l’Afrique du Sud à la Chine en passant par l’Amérique Latine.

Dans les divers systèmes nationaux de 98 existant au monde, peut-être plus de 25 millions d’armes produites. Un succès planétaire Made in Germany.

Mais ici nous sommes devant une des raretés de ce système. Un Wehrmannsgewehr 98.

Partons de l’histoire profonde.

Les français ont fait une Révolution. Pour avoir aussi le droit de chasser. Et le paysan français est massivement chasseur depuis les années 1820, et souvent, au moins au départ, avec des calibres militaires ou presque. Les français ne se mettront massivement au tir que sous contrainte qu’après la défaite de 1870 et le plus souvent à la bosquette mais dès l’école.

Les allemands n’ont pas fait de Révolution et ils n’ont pas le droit de chasser. De gros propriétaires terriens aristocrates se réservent ce droit. Et ce sera comme ça encore bien après 1918. Alors les simples citoyens font du tir, plus proches en cela des suisses et des autrichiens que des gaulois ou ligures latins.

Les tribus geraniques utilisent le plus souvent de superbes Schützen décorées et sculptées, civiles, à culasse basculante type rolling block puis à culasse mobile. Deux munitions à percussion centrale finissent par dominer les compétitions, le 9,5X47R et notre 8,15 X46R de ce jour qui va prendre le pas sur les autres dans le monde germanique.

Un excellent calibre de tir, permettant une précision optimale sans souci pour du tir à 300 mètres en visée ouverte. Si vous avez les yeux pour. La cartouche est proche mais pas interchangeable avec la 32-40 US. Elle se refait à partir du 30-30 sur base d’une balle plomb. Les outils sont chez Hornady.

En 1897, un hollandais introduit une nouvelle compétition à trois positions, allongé, à genou et debout bras franc à 300 mètres en calibre sportif 8×46 ou en 8,15×46  sur base d’une balle de 150 gr. Le Wehrmannsgewehr vient de naitre. Car c’est initialement le nom d’une compétition civile de tir à forte consonance militaire quand même. Une sorte de TAR appliqué dirait-on.

Ça prend mais le succès reste mitigé en Allemagne qui continue tranquillement ses compétitions civiles à l’ancienne façon Guillaume Tell  avec ses schützen.

Peu après l’adoption du 98 par la Heer, Mauser met quand même à son catalogue de quoi pratiquer ces épreuves là avec un fusil militaire pour civils qui n’est autre qu’un G98 canonné en 8,15, calibre roi des tireurs sportifs germaniques de l’époque, et auquel Mauser donne bel et bien le nom de Wehrmannsgewehr. De 1909 à 1913, Mauser produira environ 1.800 de ces fusils militaires civilisés à destination des Sociétés de Tir et au calibre 8,15X46R. J’insiste sur le caractère totalement civil de ces 1898.

Aussi sur-réaliste que cela puisse paraître, ils en produiront encore quelques uns de ces Wehrmannsgewehr de concours pendant la guerre alors que les commandes militaires tournent à plein et que l’industrie de guerre allemande est déjà à la peine pour produire ce que la guerre demande.

Sans doute pour contribuer aux préparations militaires en stand de tir. Combien produits en 14-18 ? Sais pas. Mais 1.227 de 1916 à 1922 donc peut-être dans les 2.000/3.000 ou moins entre 1914 et 1922. Pure supposition mais qui semble assez réaliste. En tous cas on en voit jamais de ceux-là.

A ma connaissance, seul « Momo » en a produit à cette époque jusque l’après 1918. Ce sont tous des G98 « classiques », très proches de l’arme réglementaire avec la hausse toboggan et levier droit, mais canonnés directement en 8,15 et transformés en armes à un coup par l’adjonction d’un bloc en bois en magasin appuyant sur la planchette élévatrice.

Mais l’intérêt pour ce type de compétitions Wehrmanns et ces armes va croître un peu à nouveau avec la fin de la première guerre et avec les restrictions du Traité de Versailles.

Pour continuer à s’entrainer dans un monde de restrictions, certains reviennent aux compétitions Wehrmanns et au bon vieux 8,15×46 d’avant-guerre qui, lui, n’est pas sous haute surveillance et de fait n’est pas quasi interdit comme le 8×57 standard de l’armée teutonne.

Ces armes civiles reviennent donc sur le marché, surtout en Allemagne du Nord (le Sud, proche culturellement de l’Autriche et des Suisses est encore très Schützen Buschen).

En fait, en cette époque intermédiaire entre défaite de 1918 et 1933, on ne tire pas beaucoup de 22LR. Ce calibre n’apparaitra massivement pour l’entrainement qu’à partir des années 27/30 et encore plus après 1933, avec l’arrivée du moustachu agité au pouvoir qui promouvra un entrainement réellement massif dans ce calibre obligeant à des stands beaucoup plus nombreux, plus petits (des 50 mètres au lieu de 300) et à une production massive de carabines 22LR soutenues financièrement par le gouvernement.

On changeait de but, de type de compétitions, et d’échelle donc on changea de calibre, d’armes, de stands, et de budget. Car la 22LR est aussi nettement moins cher que la 8,15, surtout à ces très hautes doses.

Mais voilà. Vous savez désormais ce qu’est un Wehrmanns Gewehr et pourquoi on peut parfois trouver de superbe G98 neuf, d’aspect militaire, et pourtant 100% civils et chambrés en 8,15×46.

On peut donc distinguer, en gros, trois types de G98 spécifiquement conçus pour ces compétitions Wehrmanns Gewehr: ceux produits par Momo avant 1922 toujours à hausse escargot, levier droit et Mauser Banner. Des, comme le notre, issus de récupérations de G98 passé en coup par coup et canonnés en calibre 8,15 par trois ou quatre fabricants entre 1922 et 1930, certains à hausse plate et d’autres escargot, avec des marquages de boitiers d’usines 14-18 ou non et destinés à ceux souhaitant se remettre aux compétions Wehrmanns entre 1922 et 1930 en gros.

Et, enfin, quelques uns encore produits par l’industrie privée sous le Troisième Reich naissant, en sus des nombreuses 22LR du régime, avec des fenêtres d’éjection différentes, des  leviers coudés et des hausses plates cette fois, et qui sont une dernière version avant le Einheitgewehr (autre sujet que Maître Flingus abordera une autre fois).

Donc au moins trois types principaux à récupérer en collection pour un passionné du G98. Comme je le suis moi-même d’ailleurs. Bien plus que du K.

Combien y en a t-il eu de ces Wehrmanns Gewehr?

Des recoupements que j’ai fais sur les site US, très peu.

J’ai donné les chiffres pour les productions Momo 1914-1922. Les Gewehr 98 transformés au 8,15 dans les années 22/30 sont également très rares. On en connait des (encore) de chez Mauser, des Haenel et des VCS. Les prix catalogue tournaient autour de 90/120 DM, sans doute du fait de la robustesse de ces armes obligeant à du travail plein acier sur toutes les pièces, du re-canonnage nécessaire, et de leur finition. 

De toutes façons, c’était absolument prohibitifs pour les allemands ruinés de cette époque. Encore une fois ce sont des armes civiles d’achat personnel pour faire un type de compétition particulier et pas des trucs refaits massivement pour être distribués aux populations avides de revanche…

Peut-être 5/6.000 en tout pour tous les modèles confondus de Wehrmanns Gewehr. Sans doute un peu moins. Et le plupart sont désormais aux USA, barbotés dans le grand bazar de la défaite allemande de 1945 et du pillage du pays par tous les alliés qui faisaient d’ailleurs suite, juste retour des choses, à une razzia gigantesque de tout par les allemands en Europe entre 1939 et 1944.

 

Notre arme de ce jour est typique des quelques uns produits pour les compétiteurs Wehrmanns dans les années 20/30 – Elle est bien 100% civile sur base d’un G98 en culasse et boitier qui sort de chez VCS (Shilling à Sühl). Ce marquage est le seul subsistant d’une possible utilisation militaire originelle – en bord de boite de culasse. Le marquage traditionnel de fabricant et la date de production figurant usuellement sur le dessus de chambre ont été effacés très professionnellement ou bien rien n’a même jamais été apposé. Aucune rayure ou coup de limes – Du travail made in Germany de ces années-là.

Le bois est ce qui se faisait de plus perfectionné à l’époque avec rainures de préhension en fût (qui apparaissent fin 1916 sur les réglementaires) et œillet de démontage en crosse qui ne se sont généralisé qu’en extrême fin de guerre. A noter que dans cette production civile un l’œillet de démontage est présent des deux cotés de la crosse et bronzé (impensable sur un réglementaire qui ne comportait qu’un seul œillet et encore assez rarement et non bronzé évidemment).

Le bois, c’est du beau hêtre de qualité et pas du noyer comme 95% des militaires. Aucun marquage militaire en bois évidemment. Entre les deux œillets, le bois et l’absence de trace du moindre marquage, il n’est même pas sûr que ces bois aient connus l’armée un jour. N’ayant pas fait la guerre, leur état est proche du neuf avec très peu de marques de manipulations. Aucun coup important ou enture. Méritent juste un coup soigneux d’huile pour être superbes.

Mécaniquement l’arme est parfaite – son canon est miroir avec de belles rayures bien nettes. Neuf en fait.

L’arme est au numéro 742 partout (garnitures, plaque de couche, canon, chambre…) sauf le levier de culasse mais qui est bien civil aussi. En effet, il porte le poinçon commercial « U » couronné qui, de l’Empire au III° Reich inclus, identifie les armes allemandes de fabrications civiles. Poinçon « G » couronné d’épreuve civile pour les fusils aussi en canon. Les vis sont en TBE, non numérotées et bronzées comme l’arme. Une finition civile.

En effet, pour en avoir le cœur net, j’ai démonté intégralement l’arme et j’ai bien retrouvé de magnifiques poinçons civils G et U couronnés en canonnerie. Et seulement des poinçons civils. Pas de poinçons militaires rayés, effacés ou en sur impression.C’est bien un canon 100% civil fixé sur un ex boitier de VCS.

Le poinçon commercial U couronné est aussi en chambre coté gauche sous le n° 742 mais pas visible sur les photos de l’arme non démontée car masqué par le bois mais il est là. 100% garanti et j’ai mis la photo aussi. Arme 100% commerciale.

L’arme est en 8,15x46R – le bloc de bois, du hêtre aussi, est bien là aussi en magasin pour limiter la capacité en coup par coup. Ils sont d’un dessin particulier et celui-ci est bien conforme.

Un poinçon du canon indique que l’arme est de septembre 1925 – en revanche un H étoilé et un marquage ESB restent mystérieux pour moi (canonnier ayant fabriqué le canon?). Le 7,7 mm indiqué en canon, c’est la côte de forage du canon à flanc de rayures.

Comme sur la plupart des Wehrmanns que j’ai vu sur les sites US, le boitier et la culasse ont été laissés blanc (ce qui, par parenthèse, et contrairement à une légende tenace, était aussi normal sur tous les G98 de la période de guerre) alors que le reste de l’arme (canon, hausse, garnitures y compris plaque de couche et même les deux œillets de démontage) est recouvert d’un bronzage noir profond civil très beau et nullement militaire.

Ce bronzage d’origine est présent à 99% sur toute l’arme sauf la plaque de couche à 60%, elle, un peu oxydée (mais bien numérotée 742 aussi). Au final une arme superbe.

Percussion franche, tous ressorts biens fermes, toutes vis en TBE. Arme au démontage aisé et sans souci. État global magnifique proche du neuf dans une finition exceptionnelle.

In fine, une très rare variante de compétition civile du G98 – très peu connue et très rares sous nos climats et même ailleurs – dans un état proche du neuf – Un complément exceptionnel pour un collectionneurs d’armes allemandes, d’armes des systèmes Mauser de toutes natures ou bien d’armes de tir sportif civil rares.

 

 

Arme de catégorie C au CSI : Licence de tir en cours de validité avec cachet et signature d’un médecin au dos ou bien un permis de chasse avec sa validation pour l’année en cours ou l’année précédente ET CNI ou passeport en cours de validité.

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