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Sehr schöne Trainingsbüchse DSM 34 des III. Reichs – 22LR – Seltene Herstellung „GECO“ – Waffe von 1936 – Mono-Nummer – Ausgezeichneter Zustand – TBE++

1.800 €
Erwerbsscheinpflichtig
75002 Paris, Frankreich
4
ID: 10338690
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Marke
GECO
Kategorie
Erwerbsberechtigung
Erforderlich - Was darf ich kaufen?
Kaliber
.22lr
Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
nicht lieferbar

Aktualität

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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa einer Stunde

Beschreibung

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Im Anschluss an den Versailler Vertrag von 1919, der Deutschland die Herstellung von Waffen untersagte, musste etwas gefunden werden, um die Jugend im Umgang mit Waffen und im Schießen zu schulen – mit Blick auf die Rache.

Dieses Etwas nahm zwei Formen an: die Vermehrung der Schützenvereine, die von etwa 1.600 im Jahr 1919 auf über 100.000 im Jahr 1925 anstiegen (zum Vergleich: heute gibt es in Frankreich etwa 1.700 Schützenvereine), und die Massenproduktion von präzisen .22LR-Karabiner, die im Funktionieren und Aussehen den Gewehren G98 und später der K98, der regulären Grundwaffe der deutschen Armee bis 1945, so nahe wie möglich kamen.

Alle großen deutschen Hersteller (Mauser, Walther, Simson, Geco, Erma, BSW …) produzierten solche Waffen, ebenso kleinere Hersteller. Insgesamt waren es sechzehn Hersteller mit mehr oder weniger limitierten (manchmal sehr limitierten) Serien, aber immer von hoher Qualität, denn diese Übungswaffen, die die Dienstwaffen imitierten, mussten auch Wettkampfwaffen sein.

Es besteht kein Zweifel, dass Deutschland damals einige der schönsten, präzisesten und am besten verarbeiteten .22LR-Übungskarabiner der Welt herstellte. Aus diesen Sportkarabinern entstand später auch die Wiedergeburt der deutschen Schulterwaffen nach dem Krieg.

Mit dem Aufstieg des Dritten Reichs wurden auch diese Übungskarabiner standardisiert, um ein einheitliches Training für alle Jugendorganisationen zu gewährleisten.

Zwei Modelle wurden definiert, deren Bezeichnungen man auf diesen Karabinern findet: DSM 34 – für Deutsche Sport Modell 1934 („deutsches Sportmodell 1934“) und KKW für Kleine Kaliber Wehrsport Modell („kleines Kaliber Wehrsportmodell“). Alle sind im Kaliber .22LR und Einzellader.

Diese Karabiner wurden mit zivilen Prüfzeichen versehen und in den Katalogen privater Hersteller verkauft, um die laufende Wiederbewaffnung so gut wie möglich zu tarnen. Neben zivilen Nutzern wurden nach 1933 natürlich die Jugendorganisationen der Partei die größten Abnehmer und Nutzer dieser Waffen, zusätzlich zu den Vereinen, die selbst schnell in die Sportorganisationen der Partei eingegliedert wurden.

Woher kam das alles?

Zunächst muss man sich erinnern, dass das .22LR im Wettkampfschießen in Deutschland erst Anfang der 30er Jahre populär wurde. Davor dominierte das Präzisionsschießen in Deutschland traditionell mit „schweizerischen“ oder „bayerischen“ Waffen – kurz gesagt die „deutschen Bergler“, wie ich sie für mich nenne – mit schweren Waffen vom Typ „Feuerstutzen“ oder „Büsche“ mit stark verzierten Schäftungen und Beschlägen, oft mit langem, facettiertem Lauf, fast immer mit Diopter und meist in großem Kaliber oder „neueren“ (erst ab 1897) militärischeren Waffen wie dem G98-Typ, etwa dem Wehrmanns Gewehr für Wehrmanns-Wettkämpfe, von denen ich hier ein seltenes Exemplar vorgestellt habe, die nach 1918 und vor 1930 eine Renaissance erlebten.

Meist waren diese Waffen in typisch alemannischen Wettkampfkali­bern wie 8×46, 9,5×47R oder 8,15×46 geladen, ein Kaliber, das in den Schießständen des nach dem Ersten Weltkrieg verarmten Deutschlands recht beliebt wurde. Aber letztlich wurden vor 1933 nur wenige solcher Wehrmanns-Waffen produziert, bedingt durch die wirtschaftlichen Verhältnisse.

Dennoch lud die Heer 1931, also vor dem Nationalsozialismus, bei einem Treffen in Berlin mit den wichtigsten Herstellern von leichten Waffen diese ein, den Markt für preiswertere Übungswaffen im Kaliber .22LR zu „studieren“, die in kürzeren und zahlreicheren Schießständen eingesetzt werden konnten und so nah wie möglich an der Deutsche Post Karabiner 98 lagen, die damals dem späteren regulären Modell 98K sehr ähnlich war.

Aber es konnte niemand eine offizielle Regierungsanfrage oder Subventionierung nachweisen...
Achtung bei der Auswahl/Produktion dieser Waffen. Es waren nur die paramilitärischen Organisationen der damaligen Zeit, die ab 1933 aus dem auf der Versammlung von 1931 verfügbaren Handelsangebot die beiden Modelle auswählten, die am meisten „standardisiert“ wurden.

Übrigens war die Reaktion der Industrie auf diese Nachfrage wenig begeistert und ziemlich langsam, da die ersten Modelle dieser Waffenart, die Mauser bereits 1921 entworfen hatte (dazu kommen wir noch), sich nicht verkauften…

Erst 1933 und der Regierungswechsel machten das Konzept des Trainingsgewehrs im Kaliber 22LR endgültig und bis heute populär. Die Nachfrage wurde plötzlich stark und die Anbieter fanden natürlich ihre Kunden…

Diese 22LR-Gewehre, mit denen die deutsche Jugend in einer entscheidenden Phase ihrer Geschichte vertraut gemacht wurde, sind zu Recht für ihre Fertigungsqualität und ihre beeindruckende Zielgenauigkeit bekannt. Außerdem erzählen sie heute einen Teil der Geschichte Europas im 20. Jahrhundert in all ihren Schrecken.

Aber woher stammt unser heutiges Modell DSM34?

Hier muss man zwei Namen aus der Waffengeschichte nennen, die selten im Zusammenhang mit der DSM34 erwähnt werden und ohne die die DSM34 nie entstanden wäre.

Zuerst ist da Fidel Federle, der Entwickler der ikonischen Mauser C96-Pistole Ende des vorigen Jahrhunderts, bereits älter, langjähriger Weggefährte von Paul Mauser, der 1914 verstarb, der durch seine Initiative die Entstehung der leichten 22LR-Gewehre bei Mauser ermöglichte. Das erlaubte dem berühmten Haus später, ihr produktivster Hersteller in Anzahl der Modelle und Stückzahlen zu werden. Und dadurch noch berühmter zu sein!

1921, angesichts der Nachkriegsnotlage nach 1914 und um den strengen Bedingungen des Versailler Vertrags zu entgehen (das Kaliber 22LR war nicht eingeschränkt), ließ er die Produktion leichter Schulterwaffen im Kaliber 22LR mit seinem Prototyp SN1 entwickeln, dessen Patent er bereits am 21. Dezember 1921 in Deutschland und im März 1923 in den USA anmeldete.

Diese Waffe wurde zur Mutter der frühen 20er-Modelle wie EB300, 310 und 320 sowie MS410 und 420, die heute selten sind. Daraus entstand 1924 das berühmte Es340, die Mutter aller folgenden Trainingsgewehre, die dann in großer Stückzahl produziert wurden.

Man musste daran glauben.

Denn das damals elende Deutschland, das kaum Brot kaufen konnte, stürzte sich nicht auf 22LR-Gewehre, die auf den Schießständen eher eine Randerscheinung blieben. So wurden die meisten dieser ersten Mauser 22LR-Gewehre überhaupt nicht verkauft und lagen 1929 noch zahlreich auf Lager bei Mauser…

Der zweite Name, der mit der Geschichte der ikonischen DSM34 verbunden ist, ist Fritz Hausser.

Ernst Weber, der Leiter der Kleinwaffenabteilung bei Mauser, hatte 1931 an der Sitzung mit dem Generalstab teilgenommen, der 22LR-Trainingswaffen forderte, die den künftigen Dienstwaffen ähnlich sein sollten. Er berichtete seinem Team davon.

In seinem Team war ein äußerst produktiver Ingenieur, der die meisten späteren Sportwaffen des Hauses entwickeln sollte: Fritz Hausser. Nebenbei war Hausser auch der große Spezialist für Drucktestsysteme bei Mauser. Fritz Hausser war es, der die DSM34 schuf und das Patent für seinen ersten Prototyp im Juli 1933 anmeldete.

So ist kurz der Kontext der Entstehung deines Lieblingsmodells dieser großartigen Trainingsgewehre der Zwischenkriegszeit zusammengefasst.

Unser heutiges Gewehr ist ein sehr schönes Exemplar dieses ikonischen DSM34-Modells. Das so sehr einem Miniatur-K98 in seiner makellosen Verarbeitung ähnelt!

Es ist eine sehr seltene Fertigung von Geco oder Gustav Genschow & Co., einem der 16 Hersteller der Waffe, auch wenn Hermann Weihrauch und B&A (Bolte & Anschutz) zum Beispiel eher eine Randerscheinung sind mit vermutlich...
weniger als einige Dutzend produzierte Waffen…

Gustav Genschow & Co, Marke Geco, ist ein altes Haus, gegründet 1897, das bis 1945 ein Waffenimperium aufbaute, ein Imperium mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Partnerschaften in Deutschland und Lateinamerika.

Durch die Übernahme von Deutsche Werke im Jahr 1924 produzierte Geco auch die berühmten Ortgies-Waffen und, was weniger bekannt ist, viele der gefürchteten U-Boote vom Typ IIA bis VIIC über die Werften in Kiel, die zu Deutsche Werke gehörten. Ja, das U-99 von Otto Kretschmer, genannt Otto der Schweigsame, gehört ebenfalls zur „Geco-Gruppe“ wie unser Gewehr!

Geco produzierte sogar den einzigen Flugzeugträger des Dritten Reichs, den unvollendeten Graf Zeppelin, der wegen des Krieges nicht fertiggestellt wurde…

Beim Kaliber sind wir weit entfernt vom .22Lr!

Aber mit so einem „Pedigree“ war die Nachkriegszeit von Geco ziemlich „kompliziert“, wie ein Sportkommentator nach einem schweren Fußballspiel sagen würde, inklusive der schweren Bombardierungen der Fabriken, die 1945 in totale Ruinen verwandelt wurden. Nach einem Wiederbelebungsversuch 1948 wurde Geco nach 1951 ein einfacher Munitionshersteller im Umfeld von Dynamit Nobel. Das Geco, das ihr alle für eure Patronen kennt. Aber dieses Haus hat eine echte Geschichte…

Unsere Waffe ist in der Serie „b 15xx“. Das ist wichtig.

Die ersten DSM 34 „hergestellt“ von Geco wurden tatsächlich an ein Konsortium von Büchsenmachern in Suhl, einer der Hauptstädte der deutschen leichten Waffen, ausgelagert. Die Montage erfolgte durch Haenel, ebenfalls in Suhl. Diese haben keinen Buchstaben vor der Seriennummer.

Aber sobald Geco seine eigene Produktionslinie für DSM 34 am Standort Treptow bei Berlin hatte, begann Geco, eigene Waffen unter Mauser-Lizenz herzustellen. Diese sind alle vom ursprünglichen DSM34-Modell und tragen ein „a“ als Präfix vor der Seriennummer.

Im Laufe des Jahres 1936 führte Geco eine der Änderungen am ursprünglichen Mauser-Modell ein (ovale Gehäuseaussparung), wie auch Mauser selbst, und änderte seine Markierungen, darunter das Produktionsjahr, das bei den ersten Serien vorhanden war und später entfiel. Dabei änderte man auch das Präfix auf „b“ (ein kleiner Buchstabe mit einem unteren Strich, der bei weniger gut erhaltenen oder schlecht markierten Exemplaren manchmal wie ein „h“ aussieht, aber es ist ein gotisches kleines „b“).

Die Archive von Geco wurden zwar zusammen mit den Fabriken stark bombardiert, aber dieses Präfix „b“ erlaubt uns dennoch, unsere Waffe auf 1936 oder Anfang 1937 zu datieren, da es eine der ersten 1600 „b“-Nummern ist. Geco scheint die Produktion um 1939 eingestellt zu haben. Die höchste bekannte „b“-Präfix-Nummer liegt bei etwa 7200.

Sammler unterscheiden bei Mauser zwischen den DSM 34-Modellen und den 1936 modifizierten Modellen oder „DSM36“ mit Änderungen an den Riemenbügeln, der Gehäuseaussparung, dem Korn usw. Es gibt sogar ein „Modell 34/36“, da die Änderungen schrittweise eingeführt wurden.

Das „DSM36-Modell“ oder „zweiter Typ“ war jedoch nie eine offizielle Bezeichnung. Es ist nur eine Entwicklung ohne Erwähnung dieser „Modelle“ in den Katalogen. Das Dritte Reich kannte nur die „DSM34“ mit vielen Varianten, auch zwischen den Herstellern und während der Produktion bei einem Hersteller.

Unsere Waffe hat eine einheitliche Seriennummer, auch am Verschluss. Sie ist in allen Teilen völlig homogen, keine wurde später ersetzt. Die berühmte „attrappe“ des Ladestockes, um noch mehr wie ein „K98 regulär“ zu wirken, die oft fehlt, ist vorhanden und original.

Die Waffe trägt die zivilen Prüfzeichen „U“ und „B“ mit Krone, die seit der Kaiserzeit unverändert waren. Das zivile Prüfzeichen des Dritten Reichs (Adler+N) stammt von 1939 und wurde sehr allmählich bei allen Herstellern eingeführt (April 40 bei Mauser). Das passt also zur Datierung 1936/37 unserer Waffe.

Die Angabe des
Modell « Deutsche Sport Model » in gotischen Buchstaben steht gut sichtbar auf der rechten Seite des Verschlussgehäuses. Es war bei den ersten Produktionen mit Lauf, ein weiterer Unterschied, der hilft, die Waffen zeitlich einzuordnen.

Die Schäfte sind aus schönem Nussbaumholz von sehr guter Qualität, hübsch original lackiert. Sie sind in sehr gutem Zustand mit einigen Gebrauchsspuren, die durch meine Nahaufnahmen wie üblich stark übertrieben wirken, aber alles wird gezeigt. Keine größeren Stöße, keine Absplitterungen oder Reparaturen.

Persönlich finde ich für ein Gewehr von fast 90 Jahren, das sicher einige kindliche Hände durchlaufen hat, dass es sehr schön ist... Man muss nur die beiden Gesamtfotos der Waffe ansehen, um sich zu überzeugen.

Trageriemenbefestigung Typ 98 und Abzugsstift-Demontagering im Schaft sind fast neuwertig. Kurz gesagt, eine sehr schöne Waffe in der Montage. Sehr guter Zustand++

Der Lauf ist sauber, absolut spiegelglatt, mit herrlichen Zügen – Die Waffe wurde wenig geschossen und gut gepflegt. Hervorragender Zustand. Sehr guter Zustand+++

In diesem Zusammenhang weise ich darauf hin, dass eine Geco-Werbung aus der Zeit Ziele mit hervorragenden Schussgruppen zeigte, obwohl die Waffen bereits über 120.000 Schuss abgegeben hatten! Nur um die Qualität und Haltbarkeit dieser Waffen zu verdeutlichen.

Mit unserer quasi neuwertigen Waffe sind also viele Jahre glücklichen Schießens garantiert! Du wirst dieses sehr schöne DSM34 an deine Enkel weitergeben!

Mechanisch ist die Waffe einwandfrei. Der Verschluss ist ebenfalls in sehr gutem Zustand mit einem sehr geschmeidigen Lauf, der nur eine gründliche Reinigung und etwas Schmierung verdient. Er trägt auch die zivilen Prüfzeichen von vor 1939 und die Waffennummer. Sehr guter Zustand++.

Die Federn sind straff, auch die des Verschluss-Demontagehebels. Der Schlag ist klar und der Abzug einfach großartig. Kein Teil wurde seit den Berliner Olympischen Spielen verändert!

Die Brünierung ist die typische schwarz-bläuliche Brünierung der Zeit, noch zu 97 % erhalten mit nur sehr leichten Aufhellungen am Verschluss. Das Logo ist gut sichtbar und entspricht genau den Produktionen mit dem Buchstaben „b“. Keine Oxidation oder Orangenhaut an den Metallteilen. Sehr guter Zustand+!

Sicherheitshebel, Visierung, Verschluss und dessen Demontage, Schaft – alles funktionstüchtig und imitiert die militärische 98K.

Kurzum ein „Premium“-Stück durch seinen historischen Kontext und seinen Zustand, so wie es ist, sogar vor der Reinigung.

Es ist vor allem unter den DSM34-Schwestern recht selten. John Speed gibt in seinem Standardwerk etwa 10.000 produzierte DSM34 in allen Varianten von Geco an, gegenüber fast 57.000 bei Mauser...

Diese DSM34 und KKJ aus der Vorkriegszeit sind bekannt für ihre Verarbeitung und Präzision. Die Produktionsstandards waren so hoch, dass die Verschlüsse meist zwischen den Herstellern austauschbar sind...

Sie werden heute weltweit von Sammlern aktiv gesucht.

Durch ihre Fertigungsqualität, ihren hervorragenden Zustand und ihre „Marke“ Geco wird unsere Waffe also einen anspruchsvollen Sammler oder Schützensammler begeistern, egal ob er Liebhaber deutscher Waffen oder militärischer Trainingswaffen in 22LR ist – ein echtes Sammelthema für sich.

Das schließt nicht aus, dass man auch einfach Spaß haben kann, im Garten ein paar Schüsse zu machen oder einen familiären Schießwettbewerb mit einer quasi militärischen Waffe zu veranstalten, die etwas von der großen Geschichte erzählt.

Waffe der Kategorie C nach CSI: Gültiger Schießschein inklusive ärztlichem Attest oder Jagdschein mit aktueller oder Vorjahresgültigkeit UND gültiger Personalausweis oder Reisepass. SIA-Konto MUSS ERÖFFNET SEIN!!

Zur Erinnerung: Mit deinem Schießschein oder Jagdschein darfst du unbegrenzt viele Waffen der Kategorie C besitzen.

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Dans la suite du Traité de Versailles de 1919 qui interdisait à l’Allemagne de produire des armements, il a bien fallu trouver quelque chose pour entrainer la jeunesse au maniement d’armes et au tir dans la perspective de la revanche.

Ce quelque chose prit deux formes : la multiplication des clubs de tir qui passèrent d’environ 1.600 en 1919 à plus de 100.000 en 1925 (pour comparaison, environ 1.700 clubs de tirs aujourd’hui en France) et celle de la production en nombre de carabines 22LR de précision, les plus proches possibles en fonctionnement et en allure des fusils G98 puis de la K98 qui sera l’arme réglementaire de base de l’armée allemande jusque 1945.

Tous les grands producteurs allemands (Mauser, Walther, Simson, Geco, Erma, BSW….) produisirent de telles armes et de plus petits fabricants aussi. En tout seize fabricants avec des séries plus ou moins limitées (et parfois ultra limitées) mais toujours de grande qualité car ces armes de manipulation imitant les armes réglementaires se devaient être aussi des armes de concours.

Il ne fait aucun doute que l’Allemagne de cette époque produisit quelques unes des plus belles, des plus précises et mieux finies de toutes les carabines entrainement 22LR au monde. Elle repartira d’ailleurs de ces carabines sportives dans sa renaissance armurière d’armes d’épaule de l’après-guerre.

A l’avènement du III° Reich, ces carabines d’entrainement furent elles aussi standardisées pour assurer un entrainement uniforme pour toutes les organisations de jeunesse.

Deux modèles furent définis avec des mentions que l’on retrouve sur ces carabines : la DSM 34 – pour Deutsche Sport Modell Model 1934 (« modèle sportif  allemand 1934 » ) et KKW pour Kleine Kaliber Wehrsport Model (ou « modèle de sport militaire de petit calibre »). Elles sont toutes en calibre 22LR et mono-coup.

Ces carabines étaient éprouvées de poinçons civils et vendues dans les catalogues des fabricants privés pour camoufler, autant que faire se pouvait, le réarmement en cours. Outre les utilisateurs civils, les organisations de jeunesses du Parti après 1933 devinrent évidemment les plus gros consommateurs et utilisateurs de ces armes en sus des clubs qui seront eux-mêmes rapidement enrégimentés dans les organisations sportives du Parti.

D’où tout cela venait-il ?

Il faut d’abord se rappeler que le 22LR en tir de compétition ne devint populaire en Allemagne qu’au tout début des années 30. Précédemment, le tir de précision en Allemagne était traditionnellement dominé par des armes « à la suisse » ou à « la bavaroise » – bref les » allemands des montagnes » comme je dis pour moi – avec des armes lourdes de type « Feuerstutzen » ou « Büsche » à crosse et garnitures ultra décorées, canon long souvent à pans, quasi toujours munies de dioptre et en gros calibre ou, « plus récemment » (à partir de 1897 seulement), des armes de style plus « militaires » de type G98 comme le Wehrmanns Gewehr pour compétitions Wehrmanns dont je vous ai présenté un rare exemplaire ici qui connurent un renouveau après 1918 et avant 1930.

Le plus souvent ces armes étaient chambrées dans des calibres de tir typiquement alémaniques de type 8×46 ou 9,5X47R ou encore en 8,15×46, calibre qui devint assez populaire dans les stands de tir d’une Allemagne appauvrie par l’après guerre de 14. Mais in fine assez peu d’armes de ce type Wehrmanns furent produites avant 1933 du fait des conditions économiques.

Néanmoins, en 1931, donc avant le nazisme, lors d’une réunion à Berlin entre l’Armée et les principaux fournisseurs d’armes légères, la Heer invita les dits producteurs à « étudier le marché » pour des armes d’entrainement en calibre 22Lr plus économique, utilisables dans des stands plus petits en longueur et plus nombreux et les plus proches possible de la carabine 98 Deutsche Post qui était alors très proche de ce qui deviendra le modèle 98K réglementaire final.

Mais personne n’a pu mettre en évidence de demande gouvernementale officielle ou de subvention à la sélection /production de ces armes. Ce sont juste les organisations para-militaires de l’époque qui sélectionnèrent ultérieurement, à partir de 1933, dans l’offre commerciale disponible préparée par cette réunion de 1931, les deux modèles qui devinrent les plus « standards ».

D’ailleurs, la réponse de l’industrie à cette demande fut peu enthousiaste et assez lente car les premiers modèles d’armes de ce type dessinées chez Mauser dès 1921 (on va y revenir) ne se vendaient pas…

C’est 1933 et le changement de régime qui popularisèrent définitivement et jusqu’à nos jours le concept de la carabine d’entrainement au tir en 22LR. La demande devint subitement forte et les fournisseurs trouvèrent donc tout naturellement leurs clients…

Ces carabines 22LR qui ont entrainé la jeunesse allemande dans une période charnière de son histoire sont à juste titre réputées pour leur qualité de fabrication et leur précision redoutable en cible. En outre, elles racontent aujourd’hui une partie de l’Histoire de l’Europe au XX° siècle dans tous ses affres.

Mais d’où sort notre modèle DSM34 de ce jour?

Il faut ici faire référence à deux noms de l’histoire de l’armement, rarement cités à propos de la DSM 34 et, sans qui, pourtant, la DSM34 ne serait jamais née.

C’est Fidel Federle d’abord, concepteur de l’iconique pistolet Mauser C96 à la fin du siècle précédent, déjà âgé, compagnon de toujours de Paul Mauser, disparu lui en 1914, qui permit par son initiative la naissance des carabines légères 22 Lr chez Mauser. Cela permettra unlèrieurment à la célèbre maison de devenir in fine leur fabricant le plus prolifique en nombre de modèles et en quantité. Et d’en être encore plus célèbre!

En 1921, face au marasme de l’après-guerre de 14 et cherchant à échapper aux rigueurs du traité de Versailles (le calibre 22Lr n’était pas soumis à restrictions), c’est lui qui fit développer la production d’armes d’épaule légères en calibre 22Lr avec son prototype SN1 dont il déposa le brevet en Allemagne dès le 21 décembre 1921 et aux USA en mars 1923.

Cette arme sera la mère des modèles du début des années 20 type EB300, 310 et 320 et MS410 et 420, rares aujourd’hui. C’est ce qui deviendra le fameux Es340 en 1924, mère de toutes les carabines d’entrainement suivantes, elles, produites en nombre.

Et il fallait y croire.

Car l’Allemagne misérable de cette époque qui avait bien du mal à acheter du pain ne se précipitait pas pour acheter des carabines 22Lr qui restaient bien marginales sur les stands. Au point que l’essentiel de la fabrication de ces premières 22Lr Mauser ne se vendit pas du tout et qu’elles étaient encore en nombre et toujours en stock chez Mauser à l’inventaire de 1929…

Le second nom lié à l’histoire de l’iconique DSM34 est est celui de Fritz Hausser.

Ernst Weber, le patron de la division armes d’épaule de petit calibre chez Mauser avait en effet assisté à la réunion avec l’état-major de l’armée de 1931 réclamant des 22LR d’entrainement proches des armes réglementaires à venir. Il en fit part à son équipe.

Il se trouve qu’il avait dans son équipe un ingénieur qui se révéla extrêmement prolifique et qui développera la plupart des armes de sport ultérieures de la maison, Fritz Hausser. Accessoirement, Hausser était aussi le grand spécialiste des systèmes de test de pression sur armes à feu de chez Mauser. C’est bien Fritz Hausser qui a créé la DSM34 et a déposé le brevet de son premier prototype en juillet 1933.

Voilà rapidement résumé, le contexte de création de votre modèle favori de ces splendides carabines d’entrainement de l’entre-deux guerres. 

 

Notre carabine de ce jour est un très bel exemplaire de cet iconique modèle DSM 34. Celui qui ressemble tant à un K98 miniature dans ses finitions irréprochables !

C’est une très peu fréquente fabrication de Geco ou Gustav Genschow & Co., l’un des 16 producteurs de l’arme même si Hermann Weihrauch et B&A (Bolte&Anschutz) par exemple sont totalement anecdotiques avec sans doute moins de quelques dizaines d’armes produites…

Gustav Genschow & Co, marque Geco, est une vielle maison, née en 1897, qui construisit un empire de l’armement jusqu’en 1945, empire aux multiples filiales et partenariats en Allemagne et en Amérique Latine. 

Via son acquisition de Deutsche Werke en 1924, Geco produisit aussi les célèbres armes Ortgies et, ce qu’on sait moins, nombre des redoutables sous-marins du type IIA au VIIC via les chantiers navals de Kiel qui étaient dans l’escarcelle de Deutsche Werke. Oui, le U-99 de Otto Kretschmer, dit Otto le Taciturne, c’est du « groupe « Geco aussi comme notre carabine !

C’est même Geco qui produisit le seul porte-avion du III°Reich, inachevé pour des raisons de conflit, le Graf Zepellin…

En calibre, on est loin du 22Lr !

Mais avec un tel « pédigrée », l’après-guerre de Geco fut assez « compliqué » comme dirait un commentateur sportif après un match de foot difficile, larges bombardements des usines transformées en ruines totales en 1945 compris. Après une tentative de renaissance en 1948, Geco devint donc, après 1951, un simple fabricant de munitions dans l’orbite de Dynamit Nobel. Le Geco que vous connaissez tous pour vos cartouches. Mais cette maison a une vraie histoire…

Notre arme est en série « b 15xx ». C’est important.

Les premières DSM 34 « fabriquées » par Geco furent en fait sous-traitées en fabrication à un consortium d’armuriers à Suhl, une des capitales de l’armement léger allemand. L’assemblage était assuré par Haenel toujours à Sühl. Celles-là n’ont pas de lettre préfixe devant leur numéro de série. 

Mais dès que Geco eut sa propre ligne de production de DSM 34 sur son site de Treptow près de Berlin, Geco commença à fabriquer les siennes propres toujours sous licence Mauser. Celles-là sont toutes du modèle DSM34 originel et portent un préfixe « a » devant le numéro de série. 

Courant 1936, Geco introduisit une des modifications au modèle initial de Mauser (découpe de boitier ovale) comme Mauser lui-même et modifia ses marquages dont celui d’année de production qui existait sur le premières séries et disparut ensuite. Elle en profita pour changer la lettre préfixe en « b » (avec un bas de lettre plus faible qui fait parfois croire à une lettre « h » sur des exemplaires légèrement moins préservés ou moins bien marqué mais c’est bien un « b » gothique minuscule).

Les archives de Geco ont certes été lourdement bombardées avec les usines, mais ce préfixe « b » nous permet néanmoins de dater notre arme comme de 1936 ou du début 1937 car c’est une des 1600 premières en  » b ». Geco semble avoir stoppé sa production vers 1939. Le numéro à préfixe « b » le plus élevé répertorié est dans les 7200.

Les collectionneurs distinguent, chez Mauser, les modèles DSM 34 des modèles modifiés 1936 ou « DSM36 » avec des modifications de grenadières, de découpe du boitier, de guidon, etc entre les deux. Et même un « modèle 34/36 » car les modifications furent apportées progressivement.  

Le « modèle DSM36 » ou « second type » parfois n’a toutefois jamais correspondu à une dénomination officielle. C’est juste une évolution sans aucune mention de ces « modèles » dans les catalogues. Le III° Reich lui n’a connu que la « DSM34 » avec pas mal de variantes y compris entre les producteurs et en cours de production chez un producteur donné.

Notre arme est mono-matricule y compris en culasse. Elle est parfaitement homogène dans toutes ses pièces dont aucune n’a été remplacée ultérieurement. Noter que sa fameuse « baguette » factice, pour faire encore plus « K98 réglementaire »,souvent manquante, est bien présente et conforme.

L’arme porte bien ses poinçons d’épreuve civils « U » et « B » couronnés qui n’avaient pas changé depuis l’époque impériale. Le poinçon civil d’épreuve du 3° Reich (aigle+N) date de 1939 et a été apposée très progressivement chez tous les producteurs (avril 40 chez Mauser). Ceci reste donc cohérent avec notre datation de 1936/37 pour cette arme.

La mention du modèle « Deutsche Sport Model » en lettres gothiques figure bien sur le coté droit du boitier de culasse. Elle était en canon sur les premières productions, autre différence qui permet de situer les armes.

Les bois sont en beau noyer de qualité très joliment vernis d’époque. Ils sont en très bon état avec assez des marques de manipulations très exagérées par mes gros plans comme d’habitude mais tout est montré. Ni choc majeur, ni éclat ou enture.

Personnellement pour une carabine de près de 90 ans qui a du passer par quelques mains enfantines, je la trouve très belle… Il n’ y a qu’à regarder les deux photos d’ensemble de l’arme pour s’en convaincre.

Système de fixation de bretelle type 98 et anneau de démontage de percuteur en crosse à l’état quasi neufs. Bref très belle arme en monture. TBE++

Le canon est bien net, absolument miroir, avec de splendides rayures – L’arme a peu tiré et a été bien conservée. État superbe. TBE+++

A cet égard, je signale qu’une publicité Geco de l’époque montrait des cibles avec de superbes groupements et pourtant ayant été tirés avec des armes ayant déjà dépassé les … 120.000 coups tirés! Juste pour indiquer la qualité et la durabilité de ces armes.

Avec notre arme quasi neuve sont donc garantis de très nombreuses années de tirs heureux ! Vous transmettrez cette très belle DSM34 à vos petits enfants !

Mécaniquement, l’arme est impeccable. La culasse est aussi en très bon état avec un fonctionnement bien fluide qui mériterait juste un bon nettoyage et un peu de graisse. Elle porte aussi les poinçons d’épreuve civile d’avant 1939 et le numéro de l’arme. TBE++.

Les ressorts sont fermes y compris celui du verrou de démontage culasse. La percussion est franche et la détente est juste magnifique. Aucune pièce modifiée depuis l’année des JO de Berlin !

Le bronzage est le bon bronzage noir bleuté de l’époque encore présent à 97% avec quelques très légers éclaircissements en culasse. Le logo est bien visible et bien conforme aux productions en lettre « b . Aucune oxydation ou peau d’orange nulle part sur les fers. TBE+!

Sécurité en drapeau, organes de visée, culasse et son démontage, bois, tout est fonctionnel et imite la 98K militaire.

Bref une pièce « premium » par son contexte historique et son état telle quelle est même avant nettoyage. 

Elle est surtout assez peu courante parmi ses sœurs DSM34. John Speed dans son ouvrage de référence indique environ 10.000 carabines DSM34 produites en toutes leurs variantes par Geco contre près de 57.000 chez Mauser…

Ces DSM34 et KKJ d’avant-guerre sont réputées pour leur finition et leur précision. Les standards de production étaient tels que les culasses sont la plupart du temps interchangeables d’un fabricant à l’autre…

Elles sont désormais activement recherchées par les collectionneurs partout dans le monde.

Par sa qualité de fabrication, son excellent état, et sa « marque » Geco, notre arme ravira donc un collectionneur ou tireur-collectionneur exigeant, qu’il soit amateur d’armes allemandes ou d’armes d’entrainement militaire en 22LR, un vrai thème de collection en soi.

Ce qui n’empêche pas non plus de s’amuser à faire un petit carton dans le jardin avec elle ou d’organiser un concours de tir familial avec une arme quasi militaire qui raconte quelque chose de la grande Histoire

 

Arme de catégorie C au CSI : Licence de tir en cours de validité y compris médecin ou bien un permis de chasse avec sa validation pour l’année en cours ou l’année précédente ET CNI ou passeport en cours de validité. COMPTE SIA OBLIGATOIREMENT OUVERT !!

Rappel avec votre licence ou permis de chasse vous pouvez détenir sans limite de nombre des armes de catégorie C.

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Répétons le ! L’armurerie Flingus Maximus à Paris et partout en France est là aussi pour vos formalités armes entre particuliers, le rachat de collections armes et militaria,  vos estimations d’armes, vos questions armes dans les successions et héritage. Contactez votre armurier préféré via notre formulaire de contact ou à [email protected]

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