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Sehr gutes Gewehr Kropatschek Modell 1886 – Herstellung OEWG in Steyr 1886 (auch!) – Kaliber Schwarzpulver Original 8×60 – 8×56 portugiesisch – Schöne Hölzer – Guter ästhetischer und mechanischer Zustand – Sehr gutes Stück in BE+ / TBE!

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75002 Paris, Frankreich
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Kategorie
Erwerbsberechtigung
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Kaliber
8x60
Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 3 Stunden

Beschreibung

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Die Familie der Kropatschek-Gewehre ist eine der produktivsten des späten 19. Jahrhunderts.

Fast alle Länder haben sie getestet und viele haben sie in unterschiedlichen Mengen übernommen, besonders für ihre Kolonialtruppen. Auch Frankreich, der erste „Kunde“ bereits 1878 für seine Marineinfanterie.

Ursprünglich aus einem unbekannten österreichischen Gendarmeriekarabiner (Frürwirth-Karabiner 1869 und 1872) stammend, setzte sich das Kropatschek-System weltweit durch, von den steilen Küsten des Atlantiks (Portugal mit den Waffen des Systems 1886) bis zum Japanischen Meer (Gewehr 1889 Meiji 22 Murata). Es fand auch Verwendung in Deutschland (Mauser 71/84), im Osmanischen Reich (Gewehr 1887) und in Norwegen (Gewehr Jarmann 1884).

Das Kropatschek-System (benannt nach Alfred von Kropatschek, Baron, General, Erfinder, nebenbei Leiter der Kadettenschule für Artillerie des Kaiserreichs und Veteran der Italien-Kampagne gegen die Franzosen 1859, geboren 1838, gestorben 1911) – mit seinem Röhrenmagazin und dem sehr zuverlässigen Zuführer – eroberte die Welt und verankerte für immer das Konzept der Repetition bei Dienstwaffen.

Der Frürwirth-Karabiner (benannt nach seinem Erfinder) besitzt bereits ein Röhrenmagazin unter dem Lauf, das es einem einzelnen Schützen ermöglicht, eine Serie von Schüssen abzugeben. Die Repetition war endlich im militärischen Bereich angekommen.

Doch das Frürwirth-System ist alles andere als einfach zu bedienen und vor allem nicht zuverlässig genug für eine Militärwaffe.

Jede Bewegung, sei es beim Öffnen oder Schließen des Verschlusses, muss fest und sogar übertrieben sein, da die Steigplatte sich sonst nicht hebt. Es handelt sich um einen federbelasteten Mechanismus, der gegen den Verschluss drückt, sobald dieser am Anschlag ist (eine Art Dämpfer am Ende des Verschlusswegs, der nur dazu dient, die Steigplatte zu betätigen).

Kurz gesagt, das Konzept ist vielversprechend, aber weit davon entfernt, perfekt zu sein.

Nach vielen Umwegen gelang es dem Erfinder, eine Vereinbarung mit der Waffenfabrik OEWG (dem früheren Namen von Steyr) zu treffen, die ihm die Rechte an seiner Erfindung abtrat. So konnte Kropatschek an der Waffe arbeiten und 1874 ein erstes einsatzfähiges Gewehr vorstellen, das heute seinen Namen trägt.

Die vorgestellte Waffe war ziemlich ausgereift. Sie beseitigte die Mängel des Frürwirth-Systems mit einem viel besseren Steig- und Magazin-Zuführsystem. Für den Verschluss übernahm OEWG einfach den des Mauser Gewehr 71, das zufällig ebenfalls bei OEWG produziert wurde.

Die Waffe wurde sofort von Dritten ernst genommen, da Werndl und Mannlicher Prototypen mit dem Kropatschek-Röhrenmagazin testeten. Das Kaiserreich selbst bestellte über 1.000 Gewehre zu Testzwecken.

Dennoch entschied sich das Österreich-Ungarische Kaiserreich für das deutlich weniger moderne Werndl-Holub 1873.

Das Kuriose geschah 1877, als die österreichische Armee den Werndl-Holub 1873 lieber auf eine stärkere Patrone umkalibrierte, anstatt endlich auf das bereits erfolgreich getestete exzellente Kropatschek-System umzusteigen.

Diese Entscheidung diente vermutlich auch der Absicherung, denn 1877 das bereits seit 1873 verfügbare und getestete Kropatschek zu wählen, hätte praktisch bedeutet, zuzugeben, dass man das Geld der Steuerzahler für eine veraltete Waffe nur drei Jahre zuvor verschwendet hatte.

Doch die Qualitäten des Kropatschek-Systems und die Ergebnisse der Tests des Österreich-Ungarischen Kaiserreichs blieben anderen Armeen nicht verborgen.

Frankreich hatte während des Krieges 1870-71 gegen Preußen manuelle Repetierwaffen wie die Winchester 1866 oder den Spencer-Karabiner testen können, und die intrinsischen Vorteile von Repetierwaffen mit Röhrenmagazin waren dort wohl erkannt worden.

Außerdem entstand unmittelbar nach dem Krieg ein besonderer Bedarf, der...
Krieg von 1870.

Die Marine, die die Gras 1874 locker übersprungen hatte, musste um 1875 schnellstmöglich ihre Chassepots und deren papierbasierte Munition, die empfindlich gegen Feuchtigkeit auf Schiffen und in Kolonien war, ersetzen. Außerdem war die Repetition für Truppen, die bei Landungen einem zahlenmäßig überlegenen Feind gegenüberstanden, voll gerechtfertigt.

So stattete sich die französische Marine regulär mit dem Gewehr Modell 1878 Kropatschek aus, einer manuell repetierenden Waffe mit einem großvolumigen Röhrenmagazin.

Die Waffe musste in diesen Zeiten des instinktiven Wirtschaftspatriotismus schon Qualitäten haben, um eine ausländische Fertigung zu rechtfertigen. Und tatsächlich ist das Marine-Kropatschek Mle 1878 eines der schönsten Repetiergewehre, die unsere Armee je besaß (Fertigung Werndl in Steyr – Österreich).

Dagegen entschied man sich für ein Magazinrohr aus Messing und nicht für ein direkt ins Holz gebohrtes Rohr, um zu vermeiden, dass Holzquellungen im tropischen Klima zu Ladehemmungen führen.

Vielleicht ein ausländisches Gewehr. Aber eine Mauser 71-Verschluss aus Deutschland zu verwenden, kam nicht in Frage. Das geht zu weit! Die Waffe wurde tatsächlich ein Gras-Kropatschek, der einen Gras-Verschluss mit dem Kropatschek-Magazinsystem kombinierte.

Frankreich wurde so die erste Großmacht, deren Matrosen mit einem Repetiergewehr bewaffnet waren. Dank Kropatschek. Das System, zu Recht als sehr zuverlässig angesehen, wurde später auch im schönen Lebel 1886 verwendet.

Ein anderes Land hatte ebenfalls ein großes Kolonialreich zu schützen: Portugal.

Portugal entfernte sich im letzten Viertel des Jahrhunderts immer mehr von seinem goldenen Zeitalter.

Sein Ruf auf der diplomatischen Bühne blieb aufgrund seines Kolonialreichs, das bis in die 1860er Jahre das größte Afrikas war, sehr prestigeträchtig. Um seine wertvollen Besitzungen gegen die Ansprüche neuer Nachbarn zu verteidigen und die Überlegenheit seiner kleinen, aber gut ausgebildeten Truppen zu sichern, brauchte es eine neue, moderne Waffe.

Dies wurde mit der Einführung des Gewehrs Modell 1886 mit verbessertem Kropatschek-Magazin in 8x60R erreicht, das sofort das sehr raffinierte Einzelladerhebelgewehr des Kapitäns Luis Guedes Dias (1854-1926) überflüssig machte, das zudem erhebliche Produktionsprobleme bereitete.

Nebenbei: Das 8x60R wurde beim Übergang auf rauchfreies Pulver durch eine geschickte Reduzierung des Hülsenhalses um 4 mm zum 8x56R, es ist aber dieselbe Patrone.

So war Portugal für einen kurzen Moment in der Geschichte mit dem Modell 1886 mit dem fortschrittlichsten manuell repetierenden Gewehr seiner Zeit ausgestattet, das eine schnelle und ballistische gute Patrone verschoss.

Das Kropatschek-Zuführsystem ist nun perfektioniert und vom Anfang bis zum Ende kontrolliert.

Die Zuführplatte senkt sich erst, wenn der Verschluss fast geschlossen ist. Das verhindert zum Beispiel eine klassische Ladehemmung: Die Platte senkt sich vor dem vollständigen Verschluss, der Schütze zögert und betätigt den Repetierhebel erneut, obwohl der Auszieher die Patrone noch nicht gefasst hat, was zu einem Stau von zwei Patronen vor der Kammer führt.

Das konnte sogar gefährlich werden, wenn die Patrone auf der Platte mit der Spitze die bereits in der Kammer liegende Patrone berührte, während der Verschluss noch nicht verriegelt war. Hier gibt es dieses Problem nicht mehr.

Im Gegensatz zum Mauser Gewehr 71/84 ist der Magazinumschalterhebel nun für Offiziere gut sichtbar und kann jederzeit betätigt werden, wodurch die Zuführplatte dauerhaft in der oberen Position bleibt, bis der Repetiermodus wieder aktiviert wird.

Es ist hervorzuheben, dass der Verschluss des 1886 vollständig vom Mauser-Verschluss inspiriert ist, sei es der...
mechanischer Sicherungshebel, Teile, die den Schlag auslösen, oder auch mit der Schraube, die den Verschluss in der Waffe hält. Ein sicherer Wert.

Das portugiesische Gewehr 1886 wurde in Österreich von Steyr gefertigt, und zwar nur 49.000 Exemplare. Es ist eine Art Höhepunkt der Schwarzpulverwaffen. Es ist bekannt für seine Präzision und seine Verarbeitungsqualität und gehört zu den angenehmsten Schwarzpulverwaffen zum Schießen.

Eine ausgezeichnete Waffe, die den technischen Höhepunkt eines Systems markiert, das die Geschichte der Militärwaffen geprägt hat.

 

Genau dieses Gewehr Modell 1886 Portugiesisch hat dir heute Meister Flingus gefunden. Es ist ein sehr schönes „klassisches“ Exemplar, also kein Mononummer-Modell. Ansonsten ist es eine sehr schöne Waffe, bei der alle Teile genau dem portugiesischen Vertrag von 1886 entsprechen.

Österreichische Fertigung von „OEWG Steyr“ (Österreichische Waffenfabriksgesellschaft), die später einfach „Steyr“ genannt wurde, nach ihrem Standort benannt, und so auch im Verschluss deutlich markiert.

Schöne Modellbezeichnung „M.1886“ ebenfalls im Verschluss mit dem schönen gekrönten Monogramm von König Ludwig I. (unter anderem Gründer des ersten öffentlichen Aquariums der Geschichte, leidenschaftlicher Ozeanograph!). Alle Markierungen sind klar und gut lesbar ohne Oxidation.

Die Waffe ist schmutzig, aber in einem ausgezeichneten Gesamtzustand mit wenigen vereinzelten und begrenzten Spuren alter Oxidation und einem Tabakfleck (keine Orangenhaut) im Verschluss, der sich mit WD40 und Stahlwolle 000 gut reinigen lässt. Einige winzige, kaum sichtbare kleine Stellen im Brünierüberzug oberhalb des Laufs, sehr leicht und klein, so leicht, dass ich mir den Grund nicht erklären kann und sie auf den Fotos nicht zu sehen sind. Aber das nur der Vollständigkeit halber, denn der Originalbrünierüberzug ist zu 95 % oder mehr noch vorhanden. Die Waffe ist also insgesamt sehr schön. Sie stammt aus dem Jahr 1886, dem ersten Produktionsjahr.

Das Holz ist in gut bis sehr gutem Zustand mit relativ wenigen Gebrauchsspuren für eine Militärwaffe. Die Marken sind noch sichtbar, darunter die von Steyr und das Datum 1886 sowie die Empfangsmarke mit der Krone, die noch erkennbar, wenn auch nicht vollständig lesbar ist. Die Seriennummer ist ebenfalls noch gut lesbar, ebenso mehrere Holzstempel. Kein Fehlstück, kein großer Schaden und keine Ausbesserung. Kurz: sehr gutes Holz.

Mechanisch ist die Waffe einwandfrei, sogar hervorragend – Repetiermechanismus ohne Probleme (ich habe die etwas schwache Zuführfeder gewechselt) – Schlag wie am ersten Tag – Alle Federn sind straff – Magazin funktionstüchtig – Keine Orangenhaut innen – Sehr schön.

Der Lauf ist sehr schön, fast spiegelnd mit sehr klaren Zügen. Kurz gesagt: top!

Die Waffe ist im Originalkaliber 8×60 portugiesisch oder 8×56, das dasselbe ist, aber mit einem verjüngten Hals bei gleicher Patronenlänge (dieses 8×56 ist jedoch nicht das 8x56R österreichisch aus den 30er Jahren, das das 8×50 1895 ersetzte und 40 Jahre später erschien…).

Diese Dienstpatrone lässt sich problemlos aus 348 Winch oder 50-90 Sharps Starline Hülsen herstellen, und die Werkzeuge sind häufig auf dem Markt erhältlich. Dieses 8×60 portugiesisch, am Ende der Entwicklung der Schwarzpulverpatronen, ist wohl eine der besten Patronen für diese Disziplin.

Letztlich eine recht imposante Schulterwaffe wie viele Waffen ihrer Zeit, am Höhepunkt der Innovationskurve der Schwarzpulverwaffen und selten. Eine der präzisesten und für das TAR zugelassene. Ideal für einen Sammler, der europäische Dienstwaffen schießt.

 

Waffe der Kategorie D nach CSI: Personalausweis, CNI oder Reisepass, gültig und obligatorisch

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Wiederholen wir es! Die Waffenhandlung Flingus Maximus in Paris und ganz Frankreich ist auch für deine Waffenformalitäten zwischen Privatpersonen, den Ankauf von Waffen- und Militaria-Sammlungen, deine Waffenbewertungen, deine Waffenfragen in den
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Alle historischen Waffen alter Herstellung, die als C oder D, „Collection“ oder „Cow-boy shooting“ verkauft werden, sind Sammlerwaffen, die nicht für den Schuss geprüft und nicht auf dem Schießstand getestet wurden. Sie wurden nur einer Sichtprüfung bezüglich ihres allgemeinen Zustands unterzogen, aber keine wurde zum Schießen verwendet und sie werden daher als ungetestet verkauft. Der Käufer, der eine Waffe zum Schießen verwenden möchte, muss sich unbedingt vorher an das Nationale Prüfbüro in Saint Étienne wenden, die einzige Stelle, die Prüfbescheinigungen für die Schussverwendung ausstellt. (Beschreibung in Originalsprache anzeigen)
La famille des fusils Kropatschek est l’une des plus prolifiques de la fin du XIXème siècle.

La quasi totalité des pays les ont testé et beaucoup l’ont adopté dans des quantités variables, en particulier pour leurs troupes coloniales. Y compris la France, son premier « client » dès 1878 pour son infanterie de Marine.

Pourtant parti  d’une obscure carabine de gendarmerie autrichienne (carabine Frürwirth 1869 puis 1872), le système Kropatschek s’est imposée partout dans le monde, des côtes escarpées de l’atlantique (Portugal avec les armes du système 1886)  jusqu’à la Mer du Japon (fusil 1889 Meiji 22 Murata). Il est aussi passé par l’Allemagne (Mauser 71/84), l’Empire ottoman (fusil 1887) ou la Norvège (fusil Jarmann 1884).

Le système Kropatschek (de Von Kropatschek, Alfred de son petit nom, Baron éponyme, Général, inventeur, accessoirement Patron de l’Ecole des Cadets d’Artillerie de l’Empire et ancien de la Campagne d’Italie contre les français en 1859, né en 1838 et mort en 1911)- avec son magasin-tube et son auget très fiable, a conquis le monde et a ancré pour toujours le concept de répétition dans les armes à feu réglementaires.

La carabine Frürwirth (du nom de son inventeur) possède déjà un magasin tubulaire situé sous le canon, permettant alors à un seul tireur de délivrer une série de tirs. La répétition était enfin dans l’air du temps pour les armes militaires.

Mais, le système Frürwirth est loin d’être simple à utiliser et surtout loin d’être assez fiable pour une arme militaire.

Chaque mouvement, que ce soit à l’ouverture ou à la fermeture de la culasse, se doit d’être ferme et même exagéré car la planchette élévatrice refuse de monter si on ne respecte pas ce procédé très directif. C’est un mécanisme monté sur ressort qui pousse contre la culasse une fois celle-ci arrivée en butée (une sorte d’amortisseur en fin de course de la culasse qui sert purement à faire fonctionner la planchette).

Bref, le concept est promoteur mais loin d’être parfait.

Après multes circonvolutions, l’inventeur finit par trouver un accord avec la Manufacture d’Armes d’OEWG (l’ancien nom de Steyr) pour lui céder la propriété de son invention ce qui va permettre à Kropatschek de travailler sur cette arme pour, en 1874, sortir un premier fusil opérationnel et qui porte aujourd’hui son nom.

L’arme dévoilée est assez aboutie. Elle corrige les défauts de la Frürwirth avec un bien meilleur système élévateur et de jonction magasin/auget. Pour la culasse, OEWG ne se casse pas la tête et adopte simplement celle du fusil Mauser Gewehr 71 qui, heureux hasard, était aussi en production à la OEWG…

L’arme est immédiatement prise au sérieux par des tiers puisque Werndl ou encore Mannlicher expérimentent des prototypes utilisant le magasin tubulaire de Kropatschek. L’Empire lui-même commande plus de 1.000 fusils pour des essais.

Pourtant, l’Empire Austro-Hongrois opte pour… le fusil Werndl-Holub 1873 bien moins moderne que notre Kropatschek.

Le comble se produit en 1877 quand l’armée autrichienne va préférer re chambrer le Werndl-Holub 1873 dans une munition plus pêchue plutôt que de changer d’arme une bonne fois pour toutes et se décider enfin à utiliser l’excellent système Kropatschek pourtant déjà testé avec succès…

Cette décision visait probablement aussi à se « couvrir » car, choisir en 1877 le Kropatschek déjà disponible et testé dès 1873, serait revenu concrètement à avouer avoir dépensé l’argent du contribuable à tord pour une arme archaïque à peine 3 ans avant.

Mais les qualités du système Kropatschek et les résultats des essais de l’Empire Austro-Hongrois ne passent pas inaperçus aux yeux d’autres armées

La France, pendant le conflit de 1870-71 avec la Prusse, avait pu tester des armes à répétition manuelle comme la Winchester 1866 ou encore la carabine Spencer et les qualités intrinsèques des armes à répétition à magasin tubulaire y avait bien été remarquées.

De plus, un besoin particulier se fit sentir dans l’immédiat après guerre de 1870.

La Marine, qui avait allégrement sauté l’étape Gras 1874, devait, vers 1875, remplacer au plus vite ses Chassepots et leurs munitions papier sensibles à l’humidité des bateaux et des colonies. De plus, la répétition se justifiait pleinement pour des troupes susceptibles de faire face à un ennemi en surnombre lors de débarquements.

C’est ainsi que la Marine française se dota réglementairement du fusil modèle 1878 Kropatschek, arme à répétition manuelle dotée d’un magasin tubulaire de grande capacité.

Il fallait bien que l’arme, en ces époques de patriotisme économique instinctif, eu des qualités pour recourir à une fabrication étrangère. Et il est vrai que le fusil Kropatschek Mle 1878 de Marine constitue l’un des plus beau fusil à verrou qu’ait jamais possédé notre armée (fabrication Werndl à Steyr – Autriche).

En revanche, elle opta pour un tube de magasin en laiton et non pas d’un tube directement percé dans le bois, afin d’éviter que des gonflements de bois en ambiance tropicale ne provoquent des enrayements.

Fusil étranger peut-être. Mais il était toutefois hors de question d’utiliser une culasse de Mauser 71 allemande. Faut pas pousser trop loin ! L’arme sera en fait un Gras-Kropatschek, utilisant une culasse de fusil Gras avec le système de magasin Kropatschek.

La France devenait ainsi la première grande puissance militaire dont les matelots étaient armés d’un fusil à répétition. Grâce à kropatschek. Le système, considéré à juste titre comme très fiable, sera encore utilisé sur notre beau Lebel 1886.

Mais un autre pays avait un bel Empire colonial à protéger: le Portugal.

Le Portugal, en ce dernier quart de siècle, s’éloignait chaque année un peu plus de son siècle d’or.

Sa réputation sur la scène diplomatique restait fort prestigieuse du fait son empire colonial resté, jusque dans les années 1860, le plus important de toute l’Afrique. Pour défendre ses belles possessions contre les appétits de ses nouveaux voisins et assurer la supériorité de ses troupes, réduites mais fort entraînées, il lui fallait une arme nouvelle et moderne.

Ce fut chose faite avec l’adoption du fusil modèle 1886 à magasin Kropatschek encore amélioré en 8x60R qui rendait instantanément obsolète le très ingénieux fusil mono-coup à levier de sous garde inventé par le Capitaine Luis Guedes Dias (1854-1926) et pour lequel les Portugais éprouvaient en plus un important problème de production.

Par parenthèse, ce 8x60R deviendra le 8x56R au moment du passage à la poudre sans fumée par habile réduction de 4mm du collet de l’étui mais c’est la même cartouche.

Ainsi, pendant un très bref moment dans l’histoire, le Portugal, avec son fusil modèle 1886, se retrouve équipé du fusil à répétition manuelle le plus avancé de son temps, chambré dans une munition véloce et de bonne trajectoire.

Le système d’alimentation de Kropatschek est désormais perfectionné et contrôlé du début à la fin.

La planchette d’auget ne s’abaisse que lorsque la culasse est quasiment fermée. Cela évite, par exemple, un cas d’enrayage « classique »: la planchette d’auget s’abaisse avant fermeture complète de la culasse, suivi d’une hésitation du tireur qui cycle à nouveau alors que la griffe de l’extracteur n’a pas encore attrapé la cartouche chambrée provoquant alors un embouteillage de deux cartouches présentées devant la chambre.

Cela pouvait même parfois mener à une situation dangereuse si la cartouche présente sur la planchette venait à percuter de sa pointe la munition déjà présente dans la chambre alors même que la culasse n’est pas obturée. Ici, plus de problème

Contrairement au Gewehr 71/84 de Mauser, le levier interrupteur du magasin est désormais bien visible par les officiers et peut être actionné à tout moment faisant alors monter la planchette en position haute de manière permanente jusqu’à ce que le mode tir à répétition soit réactivé.

Il faut souligner que la culasse du 1886 est totalement inspirée de celle de Mauser, que ce soit le drapeau du levier de sûreté mécanique, pièces réalisant la percussion ou encore avec la vis qui garde la culasse dans l’arme. Une valeur sûre.

Le fusil 1886 Portugais fut fabriqué en Autriche par Steyr à 49.000 exemplaires seulement. C’est une sorte de paroxysme de la poudre noire. Il est réputé pour sa précision et ses qualités de finitions et est une des armes à poudre noire les plus agréables à tirer.

Une excellente arme qui marque le sommet technique d’un système qui a marqué l’Histoire des armes militaires.

 

C’est bien ce fusil modèle 1886 Portugais que vous a trouvé Maitre Flingus ce jour. C’est un très bel exemplaire « classique » donc non – monomatricule. Pour le reste, c’est une très belle arme dont toutes les pièces sont bien conformes du contrat portugais de 1886.

Fabrication autrichienne de chez « OEWG  Steyr »(Österreichische Waffenfabriksgesellschaft), qui deviendra plus tard juste « Steyr », emprunté à sa localisation, et bien marqué tel en chambre.

Belle mention de modèle « M.1886 » en chambre aussi avec le beau monogramme couronné du Roi Louis 1er (créateur, entre autres, du 1er aquarium public de l’Histoire, passionné d’Océanographie qu’il était!). Tous marquages bien nets et bien lisibles sans oxydation.

L’arme est sale mais dans un excellent état général avec de rares traces d’ancienne d’oxydation éparses et limitées et une tache tabac (pas une peau d’orange) en culasse largement nettoyable au WD40 plus paille 000. Quelques tout petits coups infimes en bronzage en dessus de canon, très légers et petits, tellement légers que je m’en explique pas la raison et qu’on ne peut pas les voir sur les photos. Mais tout est dit. Tout ça c’est vraiment pour être complet car le bronzage d’origine est quand même là à 95% ou plus. L’arme est donc globalement très belle. Elle est de 1886, la première année de production.

Les bois sont en bon à très bon état avec assez peu de traces de manipulations pour une arme militaire. Les macarons sont encore visibles avec celui de Steyr et la date 1886 et son macaron de réception à la couronne lui encore devinable à défaut d’être totalement lisible. Le numéro matricule est lui encore bien lisible aussi de même que plusieurs poinçons du bois. Aucun manque, coup important et aucune enture. Bref de très bons bois.

Mécaniquement, l’arme est impeccable, superbe même – Mécanisme à répétition sans problème (j’ai changé le ressort d’alimentation qui était un peu faiblard) – Percussion comme au 1er jour – Tous ressorts bien fermes – Auget fonctionnel – Aucune peu d’orange en interne – Très beau.

Le canon est très beau quasi miroir avec de très belles rayures bien nettes. Bref au top !

L’arme est en calibre d’origine 8×60 portugais ou 8X56 qui est le même avec un collet réduit pour une longueur de cartouche identique (mais ce ce 8×56 là n’est pas le 8x56R autrichien des années 30, remplaçant le 8×50 1895 et qui est apparu 40 ans plus tard…).

Cette munition règlementaire se fabrique sans problème à partir 348 Winch ou d’étuis 50-90 Sharps Starline et les outils sont fréquemment disponibles sur le marché. Ce 8×60 portugais, arrivé à la fin de l’histoire de l’évolution des poudre noire est sans doute une des toutes meilleures cartouches à tirer dans cet exercice.

In fine, une arme militaire d’épaule assez imposante comme beaucoup d’armes de son époque, au sommet de la courbe d’innovation des poudres noires et peu courante. Une des plus précise et admise au TAR. Idéal pour un collectionneur tireur d’armes réglementaires européennes.

 

Arme de catégorie D au CSI : pièce d’identité, CNI ou passeport,  en cours de validité obligatoire

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Toutes les armes historiques de fabrication ancienne vendues en tant que C ou D, “Collection” ou “Cow-boy shooting” , sont des armes de collection non éprouvées pour le tir et non  testées en stand. Elles ont été inspectées visuellement relativement à leur état général  mais aucune n’a été utilisée au tir et elles sont donc vendues comme non testées. L’acquéreur désirant utiliser une arme pour le tir devra impérativement se rapprocher préalablement du banc National d’Épreuve de Saint Étienne, seule entité habilitée à délivrer des certifications d’épreuves préalable à un usage de tir.

 

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