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Seltener Revolver Claudin mit System – Kollektive Hülsenentnahme – 6 Schuss – Kaliber .22LR (!) – Einfach- und Doppelaktion – Mit Öffnung nach oben – Sehr seltenes und nicht dokumentiertes Stück in .22LR – TBE

Preis auf Anfrage
Erwerbsscheinpflichtig
75002 Paris, Frankreich
3
ID: 10338908
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Kategorie
Erwerbsberechtigung
Erforderlich - Was darf ich kaufen?
Kaliber
.22lr
Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
nicht lieferbar

Aktualität

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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 15 Stunden

Beschreibung

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Der hat mir ganz schön Kopfzerbrechen bei der Identifikation bereitet. In diesem Kaliber ist das Tierchen nirgendwo verzeichnet…

Ferdinand Claudin war Büchsenmacher, ansässig in der 1 rue Joquelet im 2. Arrondissement, neben Notre Dame des Victoires. Die Straße hieß seit 1622 so und wurde 1897 in Rue Léon Cladel umbenannt – keine Chance, den Laden unseres Ferdinand dort wiederzufinden. Alle Gebäude sind im Haussmann’schen Umbau verschwunden.

Ich sollte mal über den Ruhestand nachdenken und eine geführte Tour durch das Paris der Büchsenmacher und Militärpersönlichkeiten organisieren. So viel zu erzählen von den Mauern, an denen Jeanne d’Arc ganz in der Nähe des Palais Royal war, und eine lebendige Demonstration dessen, was am 14. Juli 1789 beim Plündern berühmter Büchsenmachergeschäfte passierte, indem man dem Fußweg der Aufständischen in diesem seltsamen Sommer folgt! Man musste sich ja ausrüsten, um die Bastille zu stürmen, selbst mitten im Juli. Jedenfalls…

Wahrscheinlich waren es diese Veränderungen im Pariser Stadtbild, die unseren Ferdinand Claudin dazu brachten, in die 38 Boulevard des Italiens umzuziehen, wo wir ihn wiederfinden. Er stammte aus einer Büchsenmacherfamilie, die seit mindestens drei Generationen in Paris aktiv war, und war selbst ein angesehener Büchsenmacher. Er verkaufte Smith&Wesson, Fagnus, Perrin an eine eher gehobene Kundschaft. Und natürlich auch seine eigenen Waffen.

Am 19. März 1870 meldete Claudin ein geniales Patent Nr. 89279 für einen Bruchrevolver mit einem System zur kollektiven Auswurf der Hülsen mit nur einer Bewegung an. Das ist unsere heutige Waffe.

Das Prinzip beruht auf einem kleinen Stern, der im hinteren Teil des Trommelgehäuses sitzt. Ist die Waffe geöffnet (dazu gleich mehr), drückt man auf die Auszieherstange, der Stern löst sich hinten von der Trommel und zieht dabei die Hülsen am Boden mit heraus. Einfach und effektiv – und ein bedeutender Schritt bei den Systemen zum kollektiven Hülsenauswurf, die viele Lösungen durchliefen, bis hin zur rechts klappbaren Trommel mit Sternauswerfer (wie beim Claudin) und der Feder von Stephen Wood 1876, die ihre endgültige Form im Auswerfer unseres Modells von 1892 fand.

Aber der Claudin ist zweifellos ein Fortschritt. Auf jeden Fall einfacher als ein DD Levaux, auch wenn das mechanische Ergebnis weniger spektakulär ist.

Der Claudin-Revolver ist eine dieser Waffen aus dem späten 19. Jahrhundert, die für mich die Exzellenz des Handwerks jener Zeit verkörpert, indem er geschickt Forschung, Funktionalität, Fertigungsqualität und Ästhetik vereint.

Die Waffe hat einen klappbaren Abzug. Das Öffnen des Bruchrahmens (nach oben) wird durch ein kleines Pedal gesteuert, das in Verlängerung des Rahmens direkt unter der Auszieherstange sitzt und ebenfalls nach oben gedrückt werden muss. Das Ganze klappt dank eines kleinen Scharniers oben am Rahmen nahe dem Hahn nach oben.

Doppel- und Single-Action hat unser Claudin außerdem, und er ist viel sicherer als die meisten vergleichbaren Systeme der Zeit. Der Halbschlag wird durch ein Teil gesichert, das sich zwischen Rahmen und Hahn schiebt, wenn letzterer in der ersten Position gespannt wird.

Um ein unbeabsichtigtes Längsverschieben der Trommel auf der Auswurfachse nach dem Öffnen zu verhindern, hat Claudin links an der Konsole eine Feder angebracht, die die Trommel beim Laden und Entladen in fester Position hält. Das ist viel besser als eine Trommel, die längs auf einer Achse wackelt und nie ganz perfekt sitzt, wenn sie wieder eingesetzt wird. Gut durchdacht, unser Claudin.

Kurzum, ein echter und seltener Revolver mit System aus dieser verrückten Zeit voller Büchsenmacher-Innovationen.

Auch bei der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern. Unser hier gezeigter Claudin-Revolver besticht durch seinen hervorragenden Gesamtzustand.

Trotz der Zeit ist dieses Stück in einem Zustand, den ich als eher sehr gut bis exzellent bezeichnen würde, bewahrt seinen alten Charme und zeugt von seiner hochwertigen Fertigung.

Übrigens habe ich Referenzen für diese Waffe im Kaliber 7mm gefunden (aber nicht s
ûr en fait!) und sehr sicher im Kaliber 8mm. Und da bin ich mir aus einem anderen Grund sicher. Aber im Kaliber 5,5 long / 22LR auf keinen Fall. Nirgendwo. Wenn jemand Referenzen zur Waffe im Kaliber 22LR hat, ist mein Kontaktformular jederzeit offen.

Die Claudin sind selten im Kaliber 8mm und eindeutig sehr selten im 22LR, das sie problemlos aufnehmen. Ein Stück von großer Wahl für einen Sammler von Waffen des 19. Jahrhunderts mit System.

Warum bin ich mir beim Kaliber 8mm sicher?

Zuerst, weil ich schon welche gesehen habe, und dann ... er ist paradoxerweise berühmt, ohne es zu wissen! Denn der Claudin im Kaliber 8mm hat Geschichte geschrieben.

Es handelt sich tatsächlich um ein fast identisches Exemplar wie unseres, aber im Kaliber 8mm, des Claudin-Revolvers, der eine entscheidende Rolle in einem tragischen Ereignis spielte, an dem Léon Gambetta, ein bedeutender Staatsmann der Dritten Republik, beteiligt war.

Wie Napoleon III. und viele Politiker der III. Republik mochte Gambetta das schöne Geschlecht und machte daraus keinen Hehl. Als prominenter Politiker, Held von 1870 und möglicher Präsidentschaftskandidat der Republik, wurde ihm vom schönen Geschlecht auch nicht viel verweigert. Darüber hinaus war Gambetta in dieser noch virilen Zeit ein großer Waffenliebhaber und tatsächlich ein Schütze auf Wettkampfniveau (wie auch Clemenceau und viele andere politische Prominente jener Zeit). Und er war Kunde unseres Büchsenmachers Claudin. Diese beiden Leidenschaften zusammen sollten ihm unabsichtlich teuer zu stehen kommen.

Am 27. November 1882 empfängt Léon Gambetta zum Mittagessen in seinem Anwesen in Ville-d’Avray seinen Arzt, Dr. Fieuzal, und eine seiner unzähligen Geliebten, Léonie Léon. Gambetta ist etwas aufgeregt und möchte das Essen schnell beenden.

Diesmal nicht so sehr, um die Reize der lebhaften Léonie zu genießen, sondern vielmehr, um so bald wie möglich ein prächtiges Paar Claudin-Revolver im Kaliber 8mm zu testen, das ihm der Pariser Büchsenmacher gerade geschenkt hat, in der Überzeugung, dass die zufriedenen Rückmeldungen des großen Mannes über seine Waffe seinem Geschäft zugutekommen würden. Gambetta spielt ständig am Tisch mit einem der beiden Revolver, während er mit seinen Gästen plaudert.

Was geschah dann?

Fieuzal verlässt den Ort, und das Drama spielt sich zwischen Léonie und Léon ab. Lange Zeit hieß es, ein Streit zwischen Liebenden sei schlecht ausgegangen. Und das ist auch sehr wahrscheinlich. Version 1: Léonie hätte mit der Waffe auf sich selbst gezielt und mit Selbstmord gedroht. Léon, der sie entwaffnen wollte, hätte versehentlich den Schuss ausgelöst. Version 2: Ein wenig verärgert und eifersüchtig, hätte sie auf Gambetta geschossen, der als großer Herr und Gentleman sie nicht beschuldigte, da die Verletzung zunächst als leicht galt. Version 3: Léon hätte einen Bedienungsfehler mit dieser ihm unbekannten Waffe gemacht, indem er versehentlich den Abzug betätigte, nachdem er den Lauf wieder eingesetzt hatte, die Waffe auf sich oder in dessen Nähe gerichtet. Das wird die offizielle Version sein und vielleicht auch die richtige. Man wird es nie erfahren.

Aber die Sache bleibt nicht dabei.

Die Kugel durchschlug die rechte Handfläche unter dem Daumen und blieb im Unterarm stecken. Sie trat mit Löchern von der Größe einer 20-Cent-Münze aus und der Abstand zwischen Ein- und Austrittsöffnung betrug 13 cm. Gambetta blutete stark, aber seine Ärzte waren sich sicher: Die Kugel war durchgetreten, die Wunde sauber, alles sollte gut verlaufen.

Im Liegen gehalten während seiner Genesung, entwickelte Gambetta jedoch schnell schwere Verdauungsstörungen, die ihn bereits einige Jahre zuvor in der Schweiz zum Arzt gezwungen hatten. Fieber setzte ein, die Lage verschlechterte sich ab dem 8. Dezember ernsthaft und führte am 31. Dezember zum Tod durch eine generalisierte Infektion. Gambetta wurde nie Präsident der Republik, die er teilweise mitbegründet hatte.

Man erinnere sich, dass Schussverletzungen durch weiche, unbeschichtete Bleikugeln, die mit tierischem Fett geschmiert sind, neben ihren erheblichen Schäden durch Dum-Dum-Effekt oft auch heftige Infektionen verursachten, an denen die Militärverwundeten des 19. Jahrhunderts, vermutlich schlechter behandelt als der berühmte Redner, massenhaft litten. Es gibt
vielleicht gab es einen Infektionszusammenhang zwischen der Verletzung und den medizinischen Veranlagungen von Léon Gambetta zu Verdauungsinfektionen.

Kurz gesagt, auch wegen dieses Ereignisses ist Maître Flingus sich natürlich sicher, dass es tatsächlich einen Claudin in 8mm gab :-)). Dennoch scheint dieser Vorfall den Verkauf der Waffe von Ferdinand Claudin nicht gefördert zu haben. Im Gegenteil. Denn sie blieb sehr selten…

Unsere Waffe ist insgesamt in sehr gutem Zustand mit schönen Ebenholzgriffschalen, von denen eine oben einen kleinen Schlag hat, der dem optischen Gesamtzustand nicht schadet.

Die Waffe ist (alt) vernickelt und nicht verchromt (modern) und auch nicht brüniert wie die Claudin-Waffen in 8mm, die man meistens findet. Die Vernickelung ist noch zu 97% vorhanden (nur eine kleine Stelle am Trommelzylinder fehlt). Diese vernickelte Oberfläche, gut gepflegt, verleiht der Waffe meiner Meinung nach eine zeitlose Eleganz.

Schöne Gravur „Invention Claudin – Boulevard des Italiens 38 – Paris“ noch lesbar am Laufrücken – Alle Schrauben ebenfalls in ausgezeichnetem Zustand.

Die Mechanismen funktionieren alle einwandfrei – kein Spiel am Trommelzylinder – ebenso Öffnen/Schließen des Rahmens – und der Abzug funktioniert problemlos im Einfach-/Doppelwirkungsmodus.

Schöner Lauf mit schönen Zügen.

Es ist Made in France und sogar Made in Paris um 1880/90 und das ist deutlich besser als der durchschnittliche belgische Kram jener Zeit.

Darüber hinaus bin ich mir nicht sicher, ob diese Art von Waffen aus dem 19. Jahrhundert heute wirklich zum Schießen gemacht sind, und ich rate meinen lieben Kunden wie immer zur größten Vorsicht, auch wenn die Funktion einwandfrei ist.

Insgesamt eine sehr schöne und ziemlich seltene, ja sogar sehr seltene Waffe im Kaliber 22LR. Für mich eine Premiere, völlig unbekannt.

Eine solche bemerkenswerte Erhaltung bestätigt nicht nur die handwerkliche Meisterschaft von Ferdinand Claudin, sondern unterstreicht auch die inhärente Haltbarkeit dieser mechanischen Kunstwerke aus dem sehr erfinderischen späten 19. Jahrhundert. Unser Claudin-Revolver ist somit eine seltene Waffe für einen versierten Sammler, die allen Waffenliebhabern sowohl das bewegte politische Leben und die Sitten des ausgehenden 19. Jahrhunderts als auch den Glanz der französischen Waffenbau-Ingenieurskunst jener Zeit erzählt. Sehr schönes Stück.

Waffe der Kategorie D e) im CSI: CNI oder gültiger Pass obligatorisch.

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Hinweis: Alle Sammler-, Jagd- und Schießwaffen sind gebraucht und werden im Zustand verkauft, ohne Garantie.

Alle historischen Waffen alter Herstellung, die als C oder D, „Collection“ oder „Cow-boy shooting“ verkauft werden, sind Sammlerwaffen, die nicht für den Schießbetrieb geprüft und nicht auf dem Schießstand getestet wurden. Sie wurden nur optisch auf ihren Gesamtzustand inspiziert, aber keine wurde zum Schießen verwendet und werden daher als ungetestet verkauft. Der Käufer, der eine Waffe zum Schießen verwenden möchte, muss sich unbedingt vorher an die Nationale Prüfstelle in Saint Étienne wenden, die einzige Stelle, die Prüfbescheinigungen für den Schießbetrieb ausstellt. (Beschreibung in Originalsprache anzeigen)
M’en a donné du mal celui-là à l’identification. Répertorié nulle part dans ce calibre en plus l’animal…

Ferdinand Claudin était armurier installé 1 rue Joquelet dans le 2° à coté de Notre Dame des Victoires. Elle s’appelait comme ça la rue depuis 1622 et elle est devenue Rue Léon Cladel en 1897- Aucune chance d’y retrouver la boutique de notre Ferdinand. Tous les immeubles ont disparu dans le chambardement Haussmannien.

Faudra que je songe à la retraite à organiser un tour guidé du Paris des armuriers et personnalités militaires. Tant à raconter des murs où fût Jeanne d’Arc à deux pas du Palais Royal et faire la démonstration vivante de ce qui s’est passé le 14 juillet 1789 en pillage d’armureries célèbres en suivant le parcours pédestre des émeutiers de cet étrange été ! Fallait bien s’équiper pour aller prendre la Bastille même en plein mois de juillet. Bref…

C’est sans doute ces transformations de l’urbanisme parisien qui poussèrent notre Ferdinand Claudin à déménager vers le 38 Boulevard des Italiens où nous allons le retrouver. Descendant d’une famille d’armuriers active à Paris depuis au moins trois générations et armurier réputé lui-même, il vendait du Smith&Wesson, du Fagnus, du Perrin à une clientèle plutôt haut de gamme. Et ses armes à lui aussi.

Le 19 mars 1870, Claudin déposa un ingénieux brevet n°89279 pour un revolver à brisure disposant d’un système d’extraction collectif des étuis en une seule manipulation. C’est notre arme de ce jour.

Le principe de la chose repose sur une petite étoile logée en partie postérieure de barillet. Arme ouverte (on va y revenir), lorsque l’on presse sur la tige d’extracteur, l’étoile se dégage de l’arrière du barillet entraînant avec elle les étuis saisis par le culot. Simple et efficace et un pas notable néanmoins dans les système d’extractions collectives d’étuis qui erreront entre pas mal de solutions jusqu’au barillet basculant à droite avec éjecteur en étoile (comme sur le Claudin) et à ressort de Stephen Wood en 1876 et qui trouvera sa forme définitive dans l’éjecteur de notre 1892.

Mais le Claudin est indubitablement un pas en avant. Plus simple qu’un DD Levaux en tous cas même si le résultat est moins spectaculaire mécaniquement.

Le revolver Claudin est l’une de ses armes fin XIX° qui incarne selon moi l’excellence de l’artisanat de l’époque, fusionnant habilement recherche, fonctionnalité, qualité de fabrication et esthétisme.

L’arme est munie d’une détente repliable. L’ouverture du cadre à brisure (vers le haut) est commandée par une petite pédale placée dans le prolongement de la carcasse juste sous la tige d’extracteur et qu’il faut presser vers le haut aussi. Le tout pivote vers le haut grâce à une petite charnière située en haut de carcasse au niveau de la tête de chien quasiment.

Simple et double action en plus, notre Claudin est bien plus sûr que la plupart des systèmes équivalents de l’époque. Le cran de demi armé est assuré par une pièce venant s’intercaler entre carcasse et chien quand se dernier est tiré en position de 1er cran.

Pour éviter un glissement intempestif de barillet de long de cet axe d’extraction après ouverture de l’arme, Claudin a placé un ressort à gauche de la console qui retient le barillet en position fixe lors des opérations de chargement/déchargement. C’est bien plus sain qu’un barillet mobile longitudinalement qui se balade sur un axe sans jamais garantir totalement un ajustement parfait une fois remis en position. Pas mal pensé notre Claudin.

Bref un vrai et peu courant revolver à système de cette époque folle d’innovation armurière.

Au plan des finitions rien à redire non plus. Notre revolver Claudin présenté ici se distingue par son excellent état général.

Malgré le passage du temps, cette pièce demeure dans un état que je qualifierai de plutôt très bon à excellent, préservant son charme d’antan et témoignant de sa qualité de sa fabrication.

Au passage, j’ai trouvé des références de cette arme en calibre 7mm (mais pas sûr en fait!) et très certainement en 8mm. Et ça on revanche j’en suis sûr à cause d’autre chose. Mais en en 5,5 long / 22LR que nenni. Nulle part. Si quelqu’un a des références à me passer sur l’arme en 22LR, mon formulaire de contact lui est grand ouvert.

Les Claudin sont rares en 8mm et clairement rarissimes en 22LR qu’il chambre sans problème. Une pièce de grand choix pour un collectionneur d’armes XIXème à système.

Pour quoi suis-je sûr pour le calibre 8mm?

D’abord j’en ai déjà vu et ensuite …. il est paradoxalement célèbre sans le savoir ! Car il a fait l’Histoire le Claudin en 8mm.

C’est en effet un exemplaire quasi identique au notre mais en calibre 8mm du revolver Claudin qui joua un rôle crucial dans un événement tragique impliquant Léon Gambetta, éminent homme d’État de la Troisième République.

Comme Napoléon III et pas mal d’hommes politiques de la III°, Gambetta aimait bien le beau sexe et n’en faisait pas mystère. Homme politique en vue, héros de 1870 et candidat possible à la Présidence de la République, le beau sexe ne lui refusait pas grand chose non plus. Au-delà de cela, dans ces époques encore viriles, Gambetta était un grand amateur d’armes et véritablement tireur de niveau compétition (comme encore Clemenceau et bien d’autres célébrités politiques de l’époque). Et c’était un client de notre armurier Claudin. Ces deux passions conjuguées vont, accidentellement, lui coûter cher.

Le 27 novembre 1882, Léon Gambetta reçoit à déjeuner dans sa propriété de Ville-d’Avray son médecin, le Dr Fieuzal, et une de ses innombrables maitresses, Léonie Léon. Gambetta est un peu excité et pressé de finir le repas.

Pas tant pour profiter des charmes de la sémillante Léonie cette fois, mais bien plutôt pour tester dès que possible une superbe paire de revolvers Claudin en 8mm que vient de lui offrir l’armurier parisien, certain que les retours satisfaits du grand homme sur son arme serviront ses affaires. Gambetta joue continuellement à table avec l’un des deux révolvers tout en papotant avec ses invités.

Que c’est il passé ensuite ?

Fieuzal quitte les lieu et le drame se jouera entre Léonie et Léon. Longtemps, on dira qu’une dispute entre amants a mal tournée. Et c’est fort possible aussi. Version 1, Léonie aurait menacé de se suicider en braquant l’arme vers elle. Léon, voulant la désarmer, aurait fait partir le coup. Version 2, un peu énervée et jalouse, elle a tiré sur Gambetta qui, grand seigneur et gentleman, ne l’a pas accusée pour une blessure supposée légère au départ. Version 3, Léon aurait fait une erreur de manipulation sur cette arme inconnue de lui, en pressant accidentellement la détente après avoir remis le canon en place, arme tournée vers lui ou pas loin. Ce sera la version officielle et elle est peut-être la bonne aussi. On ne saura jamais.

Mais l’affaire n’en reste pas là.

La balle a traversé la paume de la main droite sous le pouce et est venue se loger dans l’avant bras. Elle en est ressortie avec des trous de l’ordre d’une pièce de 20 centimes et une distance de 13cm entre les orifices d’entrée et de sortie. Gambetta saigne abondamment mais ses médecins sont formels: la balle est ressortie, la blessure est propre, tout devrait bien se passer.

Maintenu en position allongé le temps de sa guérison, Gambetta va toutefois rapidement développer les troubles digestifs importants qui l’avaient obligé à consulter en Suisse quelques années auparavant. La fièvre s’y met et la situation s’aggrave sérieusement dès le 8 décembre et conduisent à son décès par infection généralisée le 31 décembre. Gambetta ne sera jamais Président de la République qu’il avait en partie fondée.

Rappelons que les blessures par balles en plomb mou nu et graissées à la graisse animale, outre leurs dégâts importants par effet dum-dum, ont souvent entrainé aussi de violentes infections dont les blessés militaires du XIX siècle, sans doute moins bien soignés que l’illustre tribun en plus, furent massivement victimes. Il y a peut-être eu un lien d’infection entre la blessure et les prédispositions médicales de Léon Gambetta aux infections digestives.

Bref, à cause de cet événement aussi, Maître Flingus est donc bien sûr qu’il y a bien eu un Claudin en 8mm :-)). Mais il ne semble néanmoins pas que cet incident ait favorisé les vente de l’arme de Ferdinand Claudin. Au contraire. Car elle est restée très rare…

Notre arme est en TBE général avec de belles plaquettes d’ébène dont l’une a reçu un petit coup en partie supérieure qui ne nuit pas à l’état esthétique général .

L’arme est nickelé (ancien) et non chromée (moderne) et non bronzée comme les armes Claudin en 8mm le plus souvent rencontrés. Le nickelage est encore présent à 97% (juste une petite absence uniquement en barillet). Cette finition nickelée, bien entretenue, ajoute à l’élégance intemporelle de l’arme à mon sens.

Beau marquage  » Invention Claudin – Boulevard des Italiens 38 – Paris » encore lisible en dos de canon – Toutes vis en excellent état aussi.

Les mécanismes sont tous bien fonctionnels – pas de jeu en barillet – idem ouverture/fermeture du cadre – et fonctionnement sans histoire de la platine en simple/double action.

Beau canon avec de belles rayures. 

C’est du Made in France et même du made in Paris vers 1880/90 et c’est plutôt nettement mieux que la quincaillerie belge moyenne de l’époque.

Au-delà de cela, je ne suis pas sûr que ce type d’armes XIX° soient réellement faites pour tirer aujourd’hui, et j’invite mes chers clients comme d’habitude à la plus élémentaire prudence même si le fonctionnement est excellent.

Au global, une très belle arme et assez rare et même rarissime en calibre 22LR. Une première pour moi, totalement inconnue au bataillon.

Une telle conservation remarquable confirme non seulement la maîtrise artisanale de Ferdinand Claudin mais souligne également la durabilité inhérente à ces œuvres d’art mécaniques de cette fin du XIX° si inventive. Notre revolver Claudin est donc une arme rare pour un collectionneur averti qui raconte à tous les amateurs d’armes autant la vie politique agitée et les mœurs du XIX° finissant que l’éclat de l’ingéniosité armurière française de cette époque. Très belle pièce.

 

Arme de catégorie D e)  au CSI: CNI ou passeport en cours de validité obligatoire.

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Rappel : Toutes les armes de collection, de chasse, et de tir sont d’occasion et sont vendues dans l’état, sans garantie.

Toutes les armes historiques de fabrication ancienne vendues en tant que C ou D, “Collection” ou “Cow-boy shooting”, sont des armes de collection non éprouvées pour le tir et non testées en stand. Elles ont été inspectées visuellement relativement à leur état général mais aucune n’a été utilisée au tir et elles sont donc vendues comme non testées. L’acquéreur désirant utiliser une arme pour le tir devra impérativement se rapprocher préalablement du banc National d’Épreuve de Saint Étienne, seule entité habilitée à délivrer des certifications d’épreuves préalable à un usage de tir.

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