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Seltenes bayerisches Gewehr Podewils Lindner 1858 / 67 – Hinterlader – Bayerische Guard – Krieg von 1870/71 – Äußere Zustand, Lauf und Mechanismus einwandfrei – TBE+

2.400 €
Erwerbsscheinpflichtig
75002 Paris, Frankreich
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ID: 10339083
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Kategorie
Erwerbsberechtigung
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Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
nicht lieferbar

Aktualität

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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 13 Stunden

Beschreibung

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Maître Flingus ist wirklich stolz, dir eine dieser Raritäten zu präsentieren, die er so gerne entdeckt – und dazu noch in einem außergewöhnlichen Zustand. Man könnte sagen: „Qualität Flingus“.

Wir alle kennen die beiden legendären und tödlichen Gegner, die der gallische Chassepot und der teutonische Dreyse im Konflikt von 1870/1871 füreinander waren.

Doch diese revolutionären Waffen mit Verschlussladung und nicht mehr mit Vorderlader waren bei weitem nicht die einzigen, die rund um das belagerte Sedan zum Einsatz kamen. Die Württemberger, die Bayern, die Hessen – jeder hatte sein System und Modell.

Verschlusswaffen mit einer Patrone, die eine Schlagzündhütchen im Zündhütchenzug hatte, die uns heute selbstverständlich erscheinen, waren Mitte des 19. Jahrhunderts noch lange nicht unumstritten.

Pulver war damals noch ein Explosivstoff und kein Brennstoff, und die Erinnerung an die versehentliche Explosion der Munitionskisten der Pontcharra 1833 Karabiner mit Flügelzündhütchen am Boden einer Papierhülse war noch frisch und schmerzhaft. Das war eine bittere Gegenwerbung für diese Innovation der direkten Verbindung zwischen Zündhütchen und Patrone.

Kurz gesagt, es brauchte Zeit, bis die Militärs sich an die Verschlussladung gewöhnten und auch bereit waren, ein weiteres „Vorsichtsprinzip“ aufzugeben, wie man heute sagen würde: das separate Zünden der Patrone.

Doch die Niederlage Dänemarks 1864 und die Demütigung Österreichs bei Sadowa 1866 durch preußische Gewehre und einen unersättlichen Bismarck hatten ihre Wirkung gezeigt. Auch die Leistung der Chassepot bei Mentana 1867.

Vor allem forderten alle Kavalleristen lautstark Waffen, mit denen sie anders als im Stehen auf dem Schlachtfeld nachladen konnten, ohne dabei die Hälfte des Pulvers bei ihren wilden Galopps zu verlieren…

Große Namen machten sich daran und glänzten, von der britischen Calisher & Terry um 1855 gegen die Zulus bis zu den amerikanischen Staar und Sharps der Jahre 1855/60 und des Bürgerkriegs. Doch für den Kavalleristen blieb der individuelle Einsatz von Säbel oder Lanze.

Für den Infanteristen und die Stäbe suchte man etwas anderes. Vorsichtig. Manchmal zu langsam.

Bayern, ein im Grunde ruhiges und lebensfrohes Land, genetisch konservativ, eine Art deutsches Belgien mit einem Hauch von Süden, gestört von den aufgeregten Norddeutschen und Sachsen, mehr auf gute Arbeit als auf Modernität bedacht, übernahm 1858 eines der letzten Kolbenladergewehre der Geschichte. So gut und schön es auch war, es war bei seiner Geburt schon veraltet. Doch die Kriege, in denen aus einem alten europäischen Königreich ein einfacher Teil Deutschlands wurde, standen bevor. Nach 66 und mit Blick auf 70 musste man sich „bewegen“, wie die Jugend sagt.

In Erwartung des Gewehrs, das vielleicht endlich einem der schönsten deutschen Länder wieder Größe verleihen würde, wurde beschlossen, dass die Königliche Manufaktur Amberg 100.000 Gewehre 1858, die alle nagelneu waren, auf das Lindner-System umrüsten würde. Die Waffe verschoss ein Kaliber 13,9mm (.54) in einer Papphülse. So sieht das im Schuss aus: https://www.youtube.com/watch?v=JAxwfyeSPqQ

Stark inspiriert von den Systemen Arcelin und Chassepot 1858, weicht es nur wenig davon ab. Die Lösungen sind interessant, aber komplex. Hier sieht man den Fortschritt, den die Tabatière brachte, die zu Recht und weit verbreitet von den Franzosen übernommen wurde, um das gleiche Problem zu lösen: die schnelle Umstellung von Vorderlader- auf Verschlussladung. Und genau das ist interessant, denn es wurde von einer der mächtigsten Armeen Europas jener Zeit, der bayerischen Armee, übernommen.

Das Werder-System (Gewehr, Karabiner und Pistole), das darauf folgte, ein kleines mechanisches Juwel, kam zu spät für einen Krieg, in dem Bayern, gegen seinen Willen nach
von Preußen 1866 besiegt, konnte nur 4 Bataillone Jäger damit ausstatten.

So war es also unser tapferes Gewehr Podewils-Lindner, das die Arbeit erledigen musste. In diesem Konflikt verlor die Bayerische Armee 6.000 Söhne mehr, die ohne Preußen wohl die meisten weiterhin gemütlich ihren Schweinebraten gegessen und Bier getrunken hätten.

Diese Waffe, die wir nur mit großer Mühe für dich auftreiben konnten, befindet sich in einem einfach beeindruckenden Gesamtzustand. Schaft, Lauf, Mechanik – alles atmet Qualität Made in Bavaria. Ein BMW der Umrüstung auf Hinterlader.

Unser Podewils war noch mit altem, jahrhundertealtem Fett bedeckt, als er ins Gewehrgestell von Meister Flingus kam.

Sein Schaft aus massivem Nussbaum hat keinerlei Risse, Fehlstellen oder Verleimungen, trotz des feinen Stabkanals, einer klassischen Schwachstelle dieses Modells.

Der Schlosskasten trägt die Jahreszahl „1859“, was mit der sehr niedrigen Seriennummer 9073 übereinstimmt, die überall an der Waffe zu finden ist. Einer der ersten!

Auch die Punzen sind überall gleich. Eine stimmige Waffe, ohne jeglichen Austausch nach der Umrüstung 1867, im komplett originalen Zustand.

Das Herzstück des Systems, der Verschluss mit zehn (10!) hinteren Zapfen, ist ebenso geschmeidig wie sein Verschluss fest sitzt. Er hat noch seine Verschlussabdeckung (oft fehlt diese), ähnlich wie bei einem Arisaka.

Die Passungen sind bemerkenswert, zumal keinerlei Oxidationsspuren in der Kammer zu sehen sind – ein kleines Wunder angesichts der Verwendung von gefetteten Papierpatronen, Schwarzpulver und der vergangenen Zeit. Die Waffe ist wirklich sehr schön.

Die Dichtigkeit wird sowohl durch eine Filzscheibe am Patronenboden, die Ausdehnung des „Verschlusskopfs“ als auch durch eine zusätzliche Vorsichtsmaßnahme gewährleistet: Die Basis des Spannhebels bildet einen Schild, der das Gesicht des Schützen besser schützt als beim Dreyse. Ein cleveres System verhindert den Schlagbolzen, solange der Verschluss nicht vollständig verriegelt ist.

Das Korn mit einem Gefechtsrast für 300 Schritt lässt sich bis 1100 Schritt für Gruppenfeuer ausklappen. Es ist ebenfalls in perfektem Zustand.

Das Innere des Laufs mit 4 Zügen ist in absolut perfektem, neuwertigem Zustand, eine Sauberkeit, die man selten selbst bei neueren Militärwaffen sieht.

Der äußere Zustand ist makellos, ohne Oxidation oder Flugrost, alle Punzen und Markierungen sind gut sichtbar und lesbar. Alle Schrauben und Beschläge in ausgezeichnetem Zustand.

Dieses großartige Infanteriegewehr ist zudem der Bayerischen Königsgarde zugeordnet, mit einer gekrönten Punze und großem „G“ am Schaftabsatz sowie dem Alpha-Zeichen am Schaftabsatz.

Dieser bemerkenswerte Zustand macht unseren Podewils zum perfekten Kandidaten für die Mentana-Schießprüfung mit historischen Waffen und hebt ihn aus dem Gewöhnlichen heraus.

Ein praktisches Detail für die Reinigung: Die Basis des Zündhütchenhalters verfügt über eine Schraube, die vollen Zugang ermöglicht und mühelos alle korrosiven Rückstände entfernt.

Es ist zu beachten, dass Podewils-Gewehre, egal ob mit Kolben- oder Verschlussladung, für ihre beeindruckende Präzision in diesem Kaliber .54 (ca. 14mm) bekannt waren.

Als besonderes Detail ist der Stabkopf regelkonform zweiteilig, aus Stahl, aber mit einer Kupferbeschwerung an der Spitze, um das Rohrinnere aus Weichstahl zu schonen, das damals noch relativ empfindlich war im Vergleich zu den späteren Bessemer-Stählen.

Technische Meisterleistung, einfache Probleme mit komplizierten Lösungen perfekt umgesetzt – der Podewils ist heute ein seltenes Juwel, das die volle Aufmerksamkeit anspruchsvoller Sammler von Systemen des 19. Jahrhunderts oder Spezialisten für deutsche Dienstwaffen verdient.

Letztlich eine seltene Waffe mit besonderer Bedeutung in der Geschichte der individuellen Bewaffnung und der Konflikte, in einem außergewöhnlichen, fast musealen Zustand, ein unverzichtbares Stück zur Darstellung des Konflikts, der uns verändern ließ.
e siècle en faisant naître l’Allemagne.

Waffe der Kategorie D im CSI: gültiger Personalausweis, CNI oder Reisepass obligatorisch

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Wiederholen wir es! Die Waffenkammer Flingus Maximus in Paris und überall in Frankreich ist auch für deine Waffenformalitäten zwischen Privatpersonen, den Ankauf von Waffen- und Militaria-Sammlungen, deine Waffenbewertungen sowie deine Fragen zu Waffen bei Nachlässen und Erbschaften da. Kontaktiere deinen Lieblingswaffenschmied über unser Kontaktformular oder unter [email protected]

 

Flingus Maximus Waffenschmied in Paris: Alle Sammler-, Jagd- und Schießwaffen sind gebraucht und werden im Zustand verkauft, ohne Garantie.

Alle historischen Waffen alter Herstellung, die als C oder D, „Collection“ oder „Cow-boy shooting“ verkauft werden, sind Sammlerwaffen, die nicht für den Schießbetrieb geprüft und nicht auf dem Schießstand getestet wurden. Sie wurden optisch auf ihren allgemeinen Zustand inspiziert, aber keine wurde zum Schießen verwendet und werden daher als ungetestet verkauft. Der Käufer, der eine Waffe zum Schießen verwenden möchte, muss sich unbedingt vorher an die Nationale Prüfstelle in Saint Étienne wenden, die einzige Stelle, die Prüfbescheinigungen für die Schießnutzung ausstellen darf.

 

  (Beschreibung in Originalsprache anzeigen)
Maître Flingus est vraiment fier de vous présenter une de ces raretés qu’il adore dénicher et, qui plus est, dans un état exceptionnel. On dirait de la « Qualité Flingus ».

Tous, nous connaissons les deux adversaires légendaires et mortels que furent l’un pour l’autre le Chassepot gaulois et le Dreyse teutonique dans le conflit de 1870/1871.

Or, ces armes révolutionnaires à chargement par la culasse et non plus par la bouche n’étaient, de loin, pas les seules à faire le coup de feu autour de Sedan assiégé. Les wurtembergeois, les bavarois, les hessois, tout le monde y allait de son système et de son modèle.

Les armes à verrou, avec une cartouche munie en son train d’une amorce à percuter, qui nous paraissent évidentes aujourd’hui, étaient loin d’être de faire l’unanimité au milieu du siècle numéroté 19.

La poudre était un encore explosif et pas un combustible, et le souvenir était encore tout vif et tout brûlant de l’explosion accidentelle des caissons de cartouches de carabine Pontcharra 1833 montées avec une amorce à ailette au cul d’un étui de papier. C’était une cuisante contre publicité pour cette innovation de lien direct entre amorce et cartouche.

Bref, il fallut du temps pour que les militaires se fassent à l’idée du chargement par la culasse et qu’ils acceptassent (car cela allait presque automatiquement de paire) de se défaire aussi d’un autre « principe de précaution » comme on dirait aujourd’hui: celui de l’amorçage séparé de la cartouche.

Mais la défaite du petit Danemark en 1864 et l’humiliation de l’Autriche à Sadowa en 1866 par les fusils prussiens et un Bismarck insatiable étaient passées par là. La performance des Chassepot à Mentana en 1867 aussi.

Notamment, tous les cavaliers réclamaient à cors et à cris des armes qui leur permettraient de recharger autrement que debout sur le champ de bataille et sans perdre la moitié de la poudre dans leurs galops effrénés…

De grands noms s’y collèrent et s’y illustrèrent de la Calisher & Terry britannique vers 1855 contre les zoulous, au Staar et autres Sharps états-uniennes des années 1855/60 et de la Guerre de Sécession. Mais au cavalier restait l’exploit individuel du sabre ou de la lance.

Pour le fantassin et les états-majors, c’était autre chose que l’on cherchait. Prudemment. Parfois trop lentement.

La Bavière, pays sur le fond assez tranquille et bon vivant, génétiquement conservateur, une sorte de Belgique allemande où flotterait un avant-parfum de Midi et qui aurait été perturbée par les agités du nord teutonique et saxon, plus soucieuse de travail bien fait que de modernité, adoptait en 1858 un des derniers fusils à piston de l’histoire. Aussi bon et aussi beau soit-il, il était déjà obsolète à sa naissance. Mais les guerres, où, de vieux Royaume européen elle se transformerait en simple bout d’Allemagne, arrivaient. Après 66, et dans la perspective de 70, il fallait bien « se bouger » comme on dit chez les jeunes.

Dans l’attente de l’arrivée du fusil qui permettrait peut être enfin de rendre sa grandeur à l’un des plus beaux Lander germanique, il fût décidé que la Manufacture Royale d’Amberg convertirait 100 000 fusils 1858 pourtant tous neufs au système Lindner. L’arme tirait un calibre 13,9mm (.54) dans une cartouche en carton. Au tir ça donne ça : https://www.youtube.com/watch?v=JAxwfyeSPqQ

Fortement inspiré des systèmes Arcelin et Chassepot 1858, il ne s’en écarte que peu. Les solutions sont intéressantes mais complexes. On mesure ici le progrès que fut la tabatière adoptée à juste raison et largement par les français pour résoudre le mème souci : transformer en urgence du chargement par la bouche en chargement par la culasse. Et c’est bien cela qui est intéressant car il a été adopté par une des plus puissantes armées d’Europe de l’époque, l’armée bavaroise. 

Le système Werder (fusil, carabine et pistolet) qui lui succèdera, petit bijou de mécanique, arriva trop tard pour une guerre où la Bavière, entraînée contre sa volonté après avoir été vaincue par la Prusse en 1866, ne pourra en équiper que 4 bataillons de chasseurs.

Ce fût donc à notre brave fusil Podewils-Lindner de faire le boulot. Dans ce conflit, l’Armée bavaroise laissera 6.000 fils de plus au tapis qui, sans la Prusse, auraient sans doute, pour la plupart, continué tranquillement à dévorer leur schweinebraten en buvant de la bière.

Cette arme, que nous avons eue beaucoup de mal à vous dénicher, est dans un état général tout simplement bluffant. Bois, canon, mécanique, tout respire la qualité Made in Bavaria. Une BMW de la conversion au chargement par l’arrière.

Notre Podewils était encore recouvert de vieille graisse centenaire lorsqu’il a rejoint le râtelier de Maître Flingus.

Sa monture, en solide noyer, n’a strictement ni fissure, ni manque, ni enture malgré la finesse du canal de baguette, faiblesse classique sur ce modèle.

La platine est ornée de la date « 1859 » ce qui est cohérent avec son très petit numéro de série 9073 que l’on retrouve partout sur l’arme. Un des premiers !

Les poinçons aussi sont les mêmes partout. Arme cohérente, sans aucun remplacement après sa transformation en 1867, en total état d’origine.

Pièce maîtresse du système, la culasse aux dix (10 !) tenons arrières est aussi fluide que son verrouillage est serré. Elle dispose encore de son couvre culasse (souvent manquant) à la manière d’un Arisaka.

Les ajustages sont remarquables d’autant qu’aucune trace d’oxydation n’est à constater dans la chambre ce qui relève du miracle au vu de l’utilisation de cartouches en papier graissé, de la poudre noire et du temps passé. L’arme est vraiment très belle.

L’étanchéité est assurée à la fois par une rondelle de feutre au cul de la cartouche, la dilatation de la « tête de culasse » et, précaution supplémentaire, la base du levier d’armement forme un bouclier protégeant mieux le visage du tireur que sur le Dreyse. Un ingénieux dispositif permet d’empêcher la percussion tant que la culasse n’est pas complètement verrouillée.

La hausse avec un cran de combat pour 300 pas se déploie pour atteindre les 1100 pas pour les tirs en section. Elle est en parfait état aussi.

L’intérieur du canon aux 4 rayures droites est dans un état absolument parfait, neuf, d’une propreté rarement observée même sur des armes militaires plus récentes.

État extérieur nickel sans oxydation ni piqure avec tous les poinçons et marquage bien visibles et lisibles. Toutes vis et garnitures en excellent état.

Ce superbe fusil d’infanterie est en outre attribué à la Garde Royale Bavaroise avec poinçon couronné et grand « G » sur le talon de crosse ainsi que du signe alpha sur le talon de crosse toujours.

Cet état remarquable fera de notre Podewils un parfait candidat pour l’épreuve de tir aux armes anciennes Mentana tout en sortant des classiques.

Élément appréciable pour le nettoyage, l’embase de la cheminée dispose d’une vis permettant un accès total à celle-ci et de supprimer sans effort tout résidu corrosif.

Il est à noter que les Podewils, qu’ils soient à piston ou à chargement par la culasse, étaient réputés pour leur précision redoutable dans ce calibre .54 (environ 14mm).

Comble du raffinement, la tête de la baguette est règlementairement en deux parties, en acier mais munie en tête d’une masselotte de cuivre permettant ainsi de préserver l’âme des canon en acier doux, encore relativement sensibles à l’époque en comparaison des aciers sortis des plus tardifs convertisseurs Bessemer.

Prouesse technique, contournement de problèmes simples par des solutions compliquées dans une fabrication parfaite, le Podewils est aujourd’hui une merveille rare qui mérite toute l’attention des plus exigeants collectionneurs de systèmes XIX° ou de spécialistes du réglementaire allemand.

Au final, une arme rare, avec une place particulière dans l’Histoire de l’armement individuel et des conflits, dans un état exceptionnel, presque muséal, complément indispensable pour représenter le conflit qui nous fit changer de siècle en faisant naître l’Allemagne.

Arme de catégorie D au CSI : pièce d’identité, CNI ou passeport,  en cours de validité obligatoire

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