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Wunderschöne Kavallerie-Büchse Chassepot Modell 1866 – 11. Jäger – Einzeleinheit – Außergewöhnliches Stück – TBE++

2.200 €
Erwerbsscheinpflichtig
75002 Paris, Frankreich
3
ID: 10339451
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Über den Verkäufer
Flingus Maximus
Händler

Details

Originalsprache
Französisch
Kategorie
Erwerbsberechtigung
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Zustand
Neu
Standort
🇫🇷 75002 Paris, Frankreich
Verfügbarkeit
nicht lieferbar

Aktualität

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Quelle
Flingus Maximus
Zuletzt aktualisiert
vor etwa 24 Stunden

Beschreibung

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Sehr schöne Kavalleriekarabiner Modell 1866 des Chassepot-Systems – im originalen Kaliber 11mm Chassepot – Waffe in mehr als sehr gutem Zustand.

Sehr schöne Waffe, gefertigt in der Manufacture Impériale de Saint Étienne im Jahr 1870 – gut punziert auf dem Verschluss links „Manufacture Impériale de St Étienne Mdle 1866“ – Verschluss gut markiert mit „P.G“ und „B“ + „D“ in Kreisen – rechts am Verschluss ebenfalls „MI“ und „S 1870“ – Beschläge aus Messing und kein Bajonettansatz, wie es bei diesen Kavallerie-Chassepot-Modellen üblich ist. Keine Umrüstung 1874.

Alle Beschläge und Schrauben sind in sehr gutem Zustand, mit klaren und lesbaren Punzen. Schaftplatte ebenfalls makellos, was bei diesen Waffen selten ist.

Das Holz ist in sehr gutem Zustand – ohne Schläge, Fehlstellen, Ausbesserungen oder Risse – nur einige Gebrauchsspuren – der Schaftstempel ist nicht mehr sichtbar, aber die Buchsbaumplakette mit MI ist noch gut erhalten.

Die Mechanik funktioniert einwandfrei – der Lauf ist in exzellentem Zustand und hat das bewiesen. Zerlegen/zusammenbauen läuft sauber und flüssig – keine beschädigten Schrauben – Trageriemen ist eine Nachbildung, aber passend zum Modell.

Die Waffe ist komplett einheitlich nummeriert mit der Nummer „F15922“, einschließlich Schaft und Stange, was selten ist.

Nach der Kampagne von 1870 wurde keine Kavalleriewaffe dieses Typs mehr produziert. Die Kavalleriekarabiner Chassepot gehören zu den seltensten französischen Dienstwaffen dieser Zeit. Sie sind unendlich seltener als das Gewehr.

Zur Verdeutlichung der Seltenheit: Etwa eine Million Chassepot-Gewehre wurden produziert, aber nur 50.000 Kavalleriekarabiner… Nur das äußerst seltene Chassepot-Gewehr für die Kavallerie von Afrika ist noch seltener.

Über den mehr als exzellenten Zustand und die intrinsische Seltenheit hinaus hat diese Waffe einen unbestreitbaren historischen Wert, da sie mit „11 C“ markiert ist, also dem 11. Regiment der Chasseurs à Cheval zugeordnet ist. Es ist das einzige Kavallerie-Regiment, das nach der Katastrophe von Sedan im September 1870 nicht gefangen genommen wurde und den Kampf gegen die Preußen während der gesamten Kampagne 1870/1871 bis zur Kommune fortsetzte.

1870 wurde es eilig aus Algerien herbeigerufen, wo es an der Spitze der Kolonnen Martineau und Lapasset-Deligny kämpfte, und dem Kavallerie-Division des 1. Armeekorps am Rhein gegenüber der deutschen Armee zugeteilt. Es war bei Wissembourg und Frœschwiller-Wœrth im Einsatz, blutleer geschlagen, entging aber der Katastrophe von Sedan. Das Regiment verlor drei Viertel seiner Stärke und erholte sich in seiner ursprünglichen Kaserne in Avignon. Nach der Neuformierung wurde das Regiment in die Loire-Armee eingegliedert und kämpfte bei Coulmiers und Beaune-la-Rolande. Am 31. Oktober 1870 wurde es vom Gouvernement de la Défense Nationale der Ost-Armee zugeteilt, und ein Eskadron, Teil des 6. gemischten Kavallerie-Regiments, kämpfte noch in der Schlacht von Illiers in Eure-et-Loir. Es entging der Internierung in der Schweiz und beteiligte sich noch an der Niederschlagung der Blutwoche während der Pariser Kommune. Wirklich bei allen schweren Einsätzen dabei…

Insgesamt ein Kavalleriestück von wirklich außergewöhnlichem Interesse, angesichts seiner Seltenheit, seines Zustands und seiner Geschichte.

Ich hatte die Gelegenheit, diese Waffe am Schießstand mit einem H&C-Kit (das ich empfehle) zu testen. Sie erwies sich bei 50 Metern auf kleine Metallziele als äußerst präzise, entgegen einer hartnäckigen Legende über Schwarzpulverwaffen… Ich würde sie sogar als die angenehmste Schwarzpulverwaffe bezeichnen, mit der ich je geschossen habe.

Achte auf die Pulverladung bei einer so seltenen und historisch wertvollen einheitlich nummerierten Waffe. Diese Waffen mussten in Kavalleriekämpfen, die naturgemäß auf kurze Distanz stattfanden, sehr wirkungsvoll sein.

Erstklassige Ergänzung in einer seriösen Sammlung französischer Dienstwaffen. Eine schöne Seltenheit in außergewöhnlichem Zustand.

Waffe der Kategorie D nach CSI: gültiger Personalausweis, CNI oder Reisepass erforderlich

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Alle historischen Waffen alter Herstellung, die als C oder D, „Collection“ oder „Cow-boy shooting“ verkauft werden, sind Sammlerwaffen, die nicht für den Schuss geprüft und nicht auf dem Schießstand getestet wurden. Sie wurden optisch hinsichtlich ihres allgemeinen Zustands inspiziert, aber keine wurde zum Schießen verwendet und sie werden daher als ungetestet verkauft. Der Käufer, der eine Waffe zum Schießen verwenden möchte, muss sich unbedingt vorher an die Nationale Prüfstelle in Saint Étienne wenden, die einzige Stelle, die Prüfbescheinigungen für die Schussverwendung ausstellt. (Beschreibung in Originalsprache anzeigen)
Très belle carabine de cavalerie modèle 1866 du système Chassepot – en calibre 11mm Chassepot d’origine – arme dans un état plus que très bon.

Très belle arme fabriquée à la Manufacture Impériale de Saint Étienne en 1870 – bien marquée sur la culasse à gauche « Manufacture Impériale de St Étienne Mdle 1866 » – Tonnerre bien marqué « P.G » et « B » + « D » dans des cercles – à droite toujours sur le tonnerre « MI » et » S 1870′ – garnitures en laiton et pas de tenon de baïonnette comme il se doit sur ces modèles Chassepot de cavalerie. Aucune transformation 1874.

Toutes les garnitures et vis sont en très bon état, poinçonnées avec des poinçons bien nets et lisibles. Plaque de couche impeccable aussi ce qui est rare sur ces armes.

Les bois sont en très bon état – sans coup, manque, enture ou fêlure – juste quelques traces de manipulations – le cachet de crosse n’est plus visible mais la pastille de buis marquée MI est encore bien présente.

La mécanique fonctionne impeccablement – le canon est en excellent état et l’a prouvé. Démontage/ remontage bien sain et fluide – aucune vis abimée -Bretelle en copie mais bien du modèle.

L’arme est intégralement mono-matricule au numéro » F15922″ y compris la crosse et la baguette ce qui est rare.

Aucune arme de ce type cavalerie n’a été produite après la campagne de 1870.  La carabine de cavalerie Chassepot est l’une des moins courantes pour ne pas dire des plus rares des armes réglementaires françaises de cette époque. Elle est infiniment plus rare que le fusil.

Pour donner une idée de sa rareté Un million environ de fusils Chassepot produits pour seulement 50.000 carabines de cavalerie… Seul le rarissime fusil chassepot pour la Cavalerie d’Afrique est plus rare.

Au delà de son état plus qu’excellent, et de sa rareté intrinsèque, cette arme présente un intérêt historique indéniable car elle est bien marquée « 11 C « soit  au 11° régiment de Chasseurs à Cheval. C’est le seul régiment de cavalerie qui, n’ayant pas été capturé dans le désastre de septembre 1870 à Sedan, a poursuivi la lutte contre les prussiens durant toute la campagne de 1870/1871  jusqu’à la Commune.

En 1870, rameuté en toute urgence d’Algérie alors qu’il combattait à l’avant-garde des colonnes Martineau et Lapasset-Deligny, il est affecté à la division de cavalerie du 1er corps de l’armée du Rhin face à l’Armée allemande. Il est de Wissembourg et de Frœschwiller-Wœrth, saigné à blanc, mais échappant au désastre de Sedan. Le régiment a perdu perd les trois quarts de son effectif et se rétablit dans son casernement d’origine à Avignon. Reformé, le régiment intègre l’Armée de la Loire et combat à Coulmiers et à Beaune-la-Rolande. Ré affecté à l’Armée de l’Est par le Gouvernement de la Défense Nationale, le 31 octobre 1870, un de ses escadrons, formant partie du 6e régiment mixte de cavalerie, lutte encore au combat d’Illiers en Eure-et-Loir. Il échappe à l’internement en suisse et participe encore à la répression de la semaine sanglante lors de la Commune de Paris. Vraiment de tous les coups durs…

Au global une pièce de cavalerie d’un intérêt réellement exceptionnel compte tenu de sa rareté, de son état et de son historique.

Il se trouve que j’ai pu essayer cette arme au stand avec un Kit H&C (que je recommande).  Elle s’est avérée redoutablement précise à 50 mètres sur de petites cibles métalliques contrairement à une légende tenace sur les armes à poudre noire… Je la qualifierai même d’arme à poudre noire la plus agréable avec laquelle j’ai tiré. 

Faire attention à la charge de poudre sur une arme monomatricule aussi rare et d’une telle valeur historique. Ces armes devaient être très redoutables dans les combats de cavalerie qui par essence avaient lieu à faible distance.

Complément de première classe dans une collection sérieuse d’armes réglementaires françaises. Une belle rareté dans un état exceptionnel.

Arme de catégorie D au CSI : pièce d’identité, CNI ou passeport,  en cours de validité obligatoire

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Toutes les armes historiques de fabrication ancienne vendues en tant que C ou D, “Collection” ou “Cow-boy shooting” , sont des armes de collection non éprouvées pour le tir et non  testées en stand. Elles ont été inspectées visuellement relativement à leur état général  mais aucune n’a été utilisée au tir et elles sont donc vendues comme non testées. L’acquéreur désirant utiliser une arme pour le tir devra impérativement se rapprocher préalablement du banc National d’Épreuve de Saint Étienne, seule entité habilitée à délivrer des certifications d’épreuves préalable à un usage de tir.

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