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Mit dem Aufschwung von Langstrecken-Wettkämpfen im Sportschießen bieten Hersteller schon seit Längerem erschwingliche Modelle für Disziplinen wie die Precision Rifle Series (PRS) an. Einer der ersten Hersteller, der eine preisgünstige Waffe mit den passenden Eigenschaften und einem Metallchassis anbot, war SAVAGE mit dem Modell 10 BA Stealth im Jahr 2016. Die 2020 erschienene SAVAGE AXIS II PRECISION ist die Weiterentwicklung dieses Modells und bietet verbesserte Eigenschaften, darunter eine Präzision nahe einer halben MOA bei Fünf-Schuss-Gruppen mit hochwertiger kommerzieller Munition.
Das auffälligste Merkmal ist das Aluminiumchassis, auf dem das Gewehr montiert ist. Es entstand in Zusammenarbeit mit einem Drittanbieter, genauer gesagt mit dem renommierten kanadischen Unternehmen Modular Driven Technologies (MDT). Auf den ersten Blick ist die Ähnlichkeit mit dem günstigeren Modell ORYX der Firma unverkennbar. Obwohl es sich um ein exklusiv für SAVAGE entwickeltes Modell handelt, ist der Einfluss auf die Entwicklung für den US-amerikanischen Hersteller deutlich. Der größte Vorteil ist die zusätzliche Steifigkeit der Konstruktion, was sich natürlich in einer höheren Präzision niederschlägt. Dabei bleibt das Gesamtgewicht mit nur 4,5 kg im Rahmen – ein guter Wert für ein Präzisionsgewehr mit schwerem Lauf.
Zu den Eigenschaften: Das Chassis besteht aus einem einzigen Stück Flugzeugaluminium 6061 und ist mit einer dicken Harteloxalschicht nach Militärspezifikation Typ III versehen. Ziel ist eine möglichst harte Oberfläche mit hoher Abriebfestigkeit. Es ist mit olivgrünen Polymerplatten verkleidet. Der Lauf ist selbstverständlich innerhalb dieser Konstruktion freischwingend. Bei dieser Ausführung befindet sich die Rückstoßwarze nicht neben der Verbindungsmutter zwischen System und Lauf, sondern im Chassis selbst.
Der Schaft lässt sich auf verschiedene Arten anpassen. Zum einen kann seine Länge durch Hinzufügen oder Entfernen der mitgelieferten Zwischenstücke verändert werden. Zum anderen lässt sich die Höhe der Schaftbacke mit zwei Innensechskantschrauben einstellen. So kann das Gewehr an die Körperform jedes Besitzers angepasst werden. Der Pistolengriff aus Polymer und Gummi stammt ebenfalls von MDT und ist auf beiden Seiten verbreitert, damit er sich für Rechts- und Linksschützen eignet.
Auch der Vorderschaft ist erwähnenswert: Er verfügt über zahlreiche Öffnungen im M-LOK-Muster. Das herausnehmbare Magazin entspricht dem AICS-Standard und fasst 10 Patronen; es besteht je nach Kaliber aus Polymer oder Metall. Die Vorderseite des Magazinschachts dient außerdem als Anschlag für die Kante der Stützhand.
Das erste SAVAGE AXIS war der Einstieg des US-amerikanischen Herstellers in das Einstiegssegment der Jagdgewehre, also in die günstigste Preisklasse. Wie zu erwarten, griff man dafür auf das beliebte Modell 110 zurück, das Flaggschiff des Unternehmens. Es gibt einige kleinere Änderungen, etwa ein kleineres Auswurffenster im System, das für mehr strukturelle Steifigkeit und damit für höhere Präzision sorgt. Serienmäßig ist das System mit einer Picatinny-Schiene mit 20 MOA Neigung ausgestattet.
Da das Modell 110 als Grundlage dient und Skaleneffekte genutzt werden, verfügt das Gewehr weiterhin über den berühmten Verschluss mit zwei Verriegelungswarzen und schwimmendem Verschlusskopf. Diese Eigenschaft trägt zur Präzision bei, da sie beim Verriegeln eine genaue Anpassung ermöglicht und dafür sorgt, dass die Verschlussfläche vollständig am Hülsenboden der Patrone anliegt. Bei diesem Modell endet der Verschlussgriff in einer glatten Kugel, was die Bedienung und die Geschwindigkeit beim Repetieren verbessert.
Der Lauf aus Kohlenstoffstahl ist schwer ausgeführt (0,745” an der Mündung) und bei allen Kalibern 24” (609 mm) lang. Wie seit einigen Jahren üblich, ist er an der Mündung mit einem Standardgewinde 5⁄8 x24 versehen, das durch eine passende metallene Gewindeschutzkappe geschützt wird. Wie bei allen SAVAGE-Gewehren ist der Drall des Laufs …
gefertigt mit der „Button-Rifling“-Technik und mit hervorragender Leistung, wie die ausgezeichnete Präzision zeigt. Die Verbindung zwischen Verschluss und Lauf erfolgt über eine Mutter, die einen sehr präzisen „Headspace“ ermöglicht und so zur Präzision der Waffe beiträgt.
Erhalten bleibt der ausgezeichnete ACCUTRIGER-Abzug, der zu einem Sportgewehr wie diesem hervorragend passt. Das hatten wir bereits festgestellt, als wir ihn in reinen Jagdgewehren getestet haben. Seine Leistung ist ausgezeichnet: ultrakurzer Abzugsweg und ein Abbrechen wie bei einer Glasstange. Durch die Sicherung am Abzugszüngel fühlt sich der Abzug wie ein zweistufiger Abzug an. Außerdem lässt er sich vom Nutzer einfach einstellen, bei diesem Modell von 1,13 kg (2,5 Pfund) bis 2,72 kg (6 Pfund). Bei diesem Modell wurde die manuelle Sicherung von den üblichen drei Positionen der Serie 110 auf zwei Positionen geändert. Ihre Position hinter dem Verschluss bleibt jedoch gleich.
Kurz gesagt: Das AXIS II Precision ist eine der besten Optionen auf dem Markt, um mit dem Langstreckenschießen zu beginnen und zu einem günstigen Preis an Wettkämpfen teilzunehmen. Zweifellos wird es eines der Gewehre sein, die Fans der Precision Rifle Series (PRS) besonders schätzen. Hochwertige Technologie und Komponenten in einem sehr preisgünstigen und besonders attraktiven Paket.
Merkmale:
– Exklusives MDT-Chassis, entwickelt für die Savage-AXIS-II-Plattform.
– Schwarzes Aluminiumchassis mit Polymerverkleidung in Olivgrün.
– Verstellbare Schaftrückenhöhe und Schaftlänge, einstellbar über Distanzstücke.
– Vorderschaft mit MLOK™-Technologie.
– Vom Nutzer einstellbares AccuTrigger-Abzugssystem von 1,13 kg (2,5 Pfund) bis 2,72 kg (6 Pfund).
– Schwerer Lauf (0,745” an der Mündung) aus Kohlenstoffstahl, 24” (609 mm) lang, mit Mündungsgewinde und Gewindeschutz. (Gewindesteigung 5-8×24)
– Die Gewehre werden je nach gewähltem Kaliber mit einem AICS-Magazin aus Metall oder Polymer geliefert.
(Beschreibung in Originalsprache anzeigen)
Con el auge de las competiciones de tiro deportivo a larga distancia, los fabricantes llevan tiempo ofertando modelos asequibles para disciplinas como las Precision Rifle Series (PRS). Uno de los primeros en ofrecer un arma económica adaptada a esas características y dotada de un chasis metálico, fue SAVAGE, con su modelo 10 BA Stealth en 2016. El SAVAGE AXIS II PRECISION, aparecido en el 2020, es la evolución de aquel, con características mejoradas, entre ellas una precisión cercana al medio MOA para grupos de cinco disparos, utilizando munición comercial de calidad.
Su elemento más llamativo es el chasis de aluminio sobre el que va montado. Este es fruto de la colaboración con un tercero, concretamente con la prestigiosa casa canadiense Modular Driven Technologies (MDT). A primera vista, es innegable su parecido con el modelo más económico de la firma, el ORYX. Aunque se trata de un modelo exclusivo para SAVAGE, pero es clara su influencia en el desarrollo para la firma estadounidense. Su principal ventaja es el aporte de rigidez al conjunto, lo que obviamente se traduce en una mejora de la precisión. Todo ello sin que el peso del conjunto exceda demasiado, ya que solo pesa 4,5 Kg, una buena cifra para un rifle de precisión que monta un cañón pesado.
En cuanto a sus características, señalar está construido en aluminio aeronáutico 6061 en una sola pieza, y acabado en un anodizado grueso de capa dura, de especificación militar tipo III, buscando la mayor dureza posible de la superficie y resistencia a la abrasión. Está revestido con paneles de polímero en color verde oliva. Lógicamente, el cañón se mantiene flotante dentro de esta estructura. En esta configuración, la orejeta antiretroceso no está junto a la tuerca de unión entre acción y cañón, sino dentro del propio chasis.
La culata permite varias opciones de personalización, por una parte, se puede variar su longitud agregando o quitando los espaciadores suministrados. Por otra, también se puede regular la altura de la carrillera, mediante dos tornillos de cabeza Allen. Esto facilita la adaptación a la morfología de cualquier tipo de propietario. El pistolete de polímero y goma también es de MDT y tiene un recrecido de material en ambos lados, para acomodar tanto a los tiradores diestros como a los zurdos.
Indicar también que el guardamanos presenta numerosas perforaciones que sigue el patrón MLOK. Además, en cuanto al cargador extraíble, opta por una solución siguiendo el estándar AICS de 10 cartuchos en polímero o metal, esto último dependiendo del calibre. Por cierto, el brocal en su parte delantera tiene la funcionalidad de tope para el canto de la mano de apoyo.
El primer modelo SAVAGE AXIS fue la incursión de este fabricante estadounidense en el segmento de entrada de los rifles de caza, los más económicos. Para ello y como era de esperar, se recurrió a su popular modelo 110, el buque insignia de la compañía. Aunque con algún pequeño cambio, como una ventana de expulsión de menor tamaño en la acción, lo que le proporciona mayor rigidez estructural y por tanto mejora la precisión. Acción a la que le acompaña de serie un rail Picatinny con 20 MOAs de inclinación.
Lógicamente utilizando la base del modelo 110 y por economía de escala, mantiene su famoso cerrojo de dos tetones con cabeza flotante. Una característica que contribuye a la precisión del rifle, dado que permite un ajuste preciso durante el bloqueo, haciendo que la cara del cerrojo tenga contacto completo con toda la cabeza del cartucho. En este modelo, la maneta del cerrojo acaba en una bola lisa, una circunstancia que favorece su operativa y velocidad de acerrojado.
El cañón de acero al carbono es de tipo pesado (0,745” en boca) de 24” (609 mm) de longitud en todos los calibres. Como es tendencia desde ya hace algunos años, está roscado en su extremo con un paso de hilo estándar 5⁄8 x24, protegido con el pertinente cubre roscas metálico. Como en todos los rifles de SAVAGE, el estriado del mismo está elaborado siguiendo la técnica de “button rifling” con excelente competencia a tenor de la magnífica precisión de la que hacen gala. La unión entre la acción y el cañón se realiza mediante una tuerca, que permite un “headspace” muy preciso y que redunda en la precisión del arma.
Lo que se mantiene es el excelente disparador ACCUTRIGER, un componente que no desentona en absoluto en un rifle deportivo como este. Algo que ya habíamos advertido cuando lo hemos evaluado en rifles puros de caza. Su comportamiento es excelente, recorrido ultracorto y rotura como de varilla de cristal. Debido a la seguridad en la cola del disparador, su comportamiento se asemeja a un falso dos tiempos. Por lo demás, admite una fácil regulación por el usuario, en este caso y para este modelo desde los 1,13 Kg (2,5 libras) a 2,72 Kg (6 libras). En este modelo el seguro manual ha variado, de las habituales tres posiciones de la serie 110, a solo dos posiciones, lo que sí se mantiene es su ubicación tras la acción.
En definitiva, el AXIS II Precision es una de las mejores opciones disponibles en el mercado para iniciarse y competir el tiro a larga distancia a un precio económico. No cabe duda, que va a ser uno de los rifles que los aficionados a las Precision Rifle Series (PRS) apreciaran especialmente. Tecnología y componentes de calidad, en un paquete muy económico y que resulta especialmente atractivo.
Características:
– Chasis MDT exclusivo diseñado para la plataforma Savage AXIS II.
– Chasis de aluminio negro con revestimiento de paneles de polímero en color verde oliva.
– Altura de carrillera ajustable y longitud de culata ajustable mediante espaciadores.
– Guardamanos con tecnología MLOK™.
– Sistema de disparador AccuTrigger ajustable por el usuario de 1,13 Kg (2,5 libras) a 2,72 Kg (6 libras)
– Cañón pesado (0,745” en boca) de acero al carbono con longitud de 24” (609 mm) roscado en su punta y protegido con cubre rosca. (paso de hilo 5-8×24)
– Los rifles se proporcionan con un cargador AICS de metal o polímero, dependiendo del calibre elegido.