Gunfinder jetzt
karloooo

Die besten Kaliber für Jungjäger


Bei der großen Zahl an verschiedenen Kalibern kann es leicht passieren, den Überblick zu verlieren. Gerade als Jungjäger tut man sich dann schwer, sich beim Kauf der Waffe für das richtige Kaliber zu entscheiden.

Prinzipiell stehen sich bei der Wahl des Kalibers zwei gewünschte, aber widersprüchliche Faktoren gegenüber: Ein Projektl soll eine möglichst Starke Trefferwirkung erzielen, allerdings bei möglichst hoher Balg- und Wildbretschonung.

Als Jungjäger sind die eigenen Präferenzen und Jagdmöglichkeiten meist noch nicht genau herausgebildet. Die erste Büchse sollte für daher möglichst für alle jagdlichen Situationen geeignet sein und das Kaliber leicht zu schießen sein. 

Außerdem ist wichtig, dass die Munition leicht erhältlich ist und es viele verschiedene Laboriereungen gibt. 

Die aufgrund dieser Eigenschaften am weitesten verbreitete Kaliber in Deutschland sind .308 Winchester (7,62 x 51 mm), .30-06 Springfield und 8x57 IS. Alle weisen im Detail verschiedene ballistische Eigenschaften auf, wie beispielsweise die Krümmung der Flugkurve, die Geschwindigkeit des Geschosses oder die Auftreffenergie im Ziel.

Als Faustregel kann man sagen, je länger die Hülse, desto gestreckter ist die Flugbahn, was das Zielen auf hohe Distanz erleichtert. Andererseits erhöht sich der Rückstoß und unter Umständen auch das Mündungsfeuer beim Schuss.

Im direkten Vergleich dieser drei Kaliber wird .308 Winchester die höchste Eigenpräzision nachgesagt, außerdem ist der Rückstoß nicht so stark wie bei dem mit einer stärkeren Treibladung versehenen .30-06 Springfield. Jenes weist aufgrund dieser stärkeren Ladung eine gestreckte Flugkurve auf, außerdem schwören die Fans dieses Kalibers auf die “Energie-Reserven”, welche die stärke Beladung im Vergleich zum Kaliber .308 aufweise. Das bedeutet, dass das Projektil mehr Zerstörungswirkung im Wildkörper entfalten soll: Auch schwere Stücke sollen eher im Knall liegen als bei gleichem Abkommen mit .308. 

Dem traditionellen deutschen Kaliber 8x57 wird gerade auf die ersten 100 Meter eine sehr hohe Trefferwirkung nachgesagt, wobei es danach schneller an Wucht und Höhe verliert - auf Distanz tun sich unerfahrene Schützen schwer mit disem Kaliber. Weitere Nachteile sind der höhere Preis und dass es weniger verschiedene Laborierungen der Munition dafür gibt als bei den genannten angelsächsischen Kalibern.

Fazit: Die Wahl des richtigen Kalibers sollte man von der Art der Jagd abhängig machen. Als Jungjäger, der seine Präferenzen und Möglichkeiten vielleicht noch nicht erschlossen hat, empfiehlt es sich ein Allround-Kaliber wie die soeben genannten, sehr verbreiteten 8x57 IS, .308 Win. oder .30-06 Spring. Mit diesen kann er alles europäische Schalenwild und Raubwild erlegen und wird keine Schwierigkeiten bekommen, die passende Munition zu finden.

Zur Übersicht über die gängigsten Jagdkaliber in Deutschland

 

Anzeige
t