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Labrador Retriever - ein toller Jagd- und Familienhund

Gunfinder Magazin

Ein kurzer Überblick über den Labrador Retriever

Der Labrador Retriever ist eine der beliebtesten Hunderassen weltweit. Sie sind ausgesprochen intelligent, lernbegierig und verspielt, was sie zu ausgezeichneten Familienhunden macht. Sie sind auch sehr gutmütig und verträglich mit Kindern und anderen Haustieren. Labrador Retriever stammen ursprünglich aus Kanada, wo sie von Fischern als Arbeitshunde eingesetzt wurden, um Netze und andere Ausrüstung zu tragen und zu apportieren. Aufgrund ihrer Fähigkeit, gut zu schwimmen und sich schnell anzupassen, sind sie auch als Rettungshunde und Assistenzhunde sehr beliebt.

Labrador Retriever im Steckbrief

Steckbrief
Größe: 53-57 cm
Gewicht: 30-38 kg
FCI-Gruppe: 8: Apportierhunde – Stöberhunde – Wasserhunde
Sektion: 1: Apportierhunde
Herkunftsland: Großbritannien
Farben: Schwarz, Gelb, Gelb-Schokoladenbraun
Lebenserwartung: 10-13 Jahre
Geeignet als: Familien-, Begleit-, Blindenbegleit-, Rettungs-, Schweiß- und Drogenhund
Sportarten: Agility, Apportieren, Dummytraining
Charakter: Sanft, Intelligent, Gutmütig, Gütig, Abgehend, Agil
Auslaufbedürfnisse: hoch
Sabber-Potential: mittel
Stärke des Haarens: hoch
Pflegeaufwand: gering
Fellstruktur: kurz, dicht, nicht wellig, hart und wetterbeständige Unterwolle
Kinderfreundlich: ja
Familienhund: ja
Sozial: ja

Genauere Details

Labrador Retriever sind mittelgroße Hunde mit einem kräftigen, athletischen Körperbau. Sie haben ein kurzes, glänzendes Fell, das in den Farben Schwarz, Gelb und Braun vorkommen kann. Ihr Kopf ist breit und ihre Ohren sind lang und flach anliegend. Sie haben auch eine robuste Nase und einen kräftigen Kiefer, der ihnen dabei hilft, fest zu greifen. Labrador Retriever sind sehr aktive Hunde und brauchen tägliche Bewegung und Auslauf. Sie sind auch ausdauernd und können lange Spaziergänge oder Joggingrunden mitmachen. Sie sind auch gute Schwimmer und genießen es, im Wasser zu spielen und zu schwimmen. Die Hunde sind auch sehr intelligent und lernbegierig. Sie nehmen schnell neue Befehle und Tricks auf und sind daher leicht zu trainieren. Sie sind auch sehr anhänglich und möchten gerne in der Nähe ihrer Menschen sein. Im Allgemeinen sind Labrador Retriever sanftmütige, freundliche Hunde, die sich gut in jede Familie einfügen. Sie sind auch sehr langlebig und können ein Alter von 12 bis 14 Jahren erreichen. Wenn sie regelmäßig gepflegt werden, sind sie auch sehr gesunde Hunde.

Der Unterschied zwischen Labrador und Golden Retriever

Der Golden Retriever und der Labrador Retriever sind beide mittelgroße Hunde mit einem kräftigen, athletischen Körperbau. Beide Rassen sind ausgesprochen intelligent, lernbegierig und freundlich und eignen sich daher gut als Familienhunde. Allerdings gibt es auch einige wichtige Unterschiede zwischen diesen beiden Rassen. Ein wichtiger Unterschied ist das Aussehen. Golden Retriever haben ein längeres, weniger glänzendes Fell als Labrador Retriever und kommen in den Farben Gold, Creme und Rot vor. Sie haben auch längere Ohren und einen schlanken, weniger kräftigen Kiefer als Labrador Retriever. Ein weiterer Unterschied ist die Persönlichkeit. Golden Retriever sind allgemein etwas ruhiger und gelassener als Labrador Retriever und neigen weniger dazu, übermäßig aufgeregt zu sein. Sie sind auch weniger anhänglich und möchten manchmal mehr Zeit für sich alleine haben. Labrador Retriever hingegen sind sehr anhänglich und möchten gerne in der Nähe ihrer Menschen sein. Der Ursprung dieser beiden Rassen ist auch unterschiedlich. Golden Retriever stammen ursprünglich aus Schottland, wo sie von Jägern als Apportierhunde eingesetzt wurden. Labrador Retriever hingegen stammen aus Kanada, wo sie von Fischern als Arbeitshunde eingesetzt wurden. Zusammenfassend gibt es sowohl äußerliche als auch persönliche Unterschiede zwischen Golden Retriever und Labrador Retriever. Während beide Rassen als ausgezeichnete Familienhunde geeignet sind, haben sie unterschiedliche Persönlichkeiten und Aussehen. Es ist wichtig, sich über beide Rassen zu informieren und diejenige auszuwählen, die am besten zu den Bedürfnissen und Vorlieben des Besitzers passt.

Herkunft und Rassegeschichte

Über die genaue Herkunft der Rasse gibt es verschiedene Theorien. Es wird berichtet, dass Mitte des 19. Jahrhunderts Hunde aus der kanadischen Provinz Neufundland, zu der auch die Halbinsel Labrador gehört, mit Fischern nach Großbritannien gelangten, wo vor allem in Adelskreisen die Zucht vorangetrieben wurde. Es soll sich bei diesen ersten Hunden um den sogenannten St. Johns Wasserhund gehandelt haben, der in den sehr wasserreichen Gegenden der nordöstlichen Regionen Kanadas vor allem von Fischern als Arbeitshund eingesetzt wurde. Der St. Johns Hund hatte ein dichtes schwarzes Fell und die typischen weißen Flecken auf der Brust und auf den Pfoten. Der Hund konnte ausgezeichnet schwimmen und zeigte eine große Kälteunempfindlichkeit, was in seiner Heimat mit sehr kaltem, arktischen Klima besonders wichtig war. Die Vorfahren dieser Hunderasse kamen vermutlich im 17. Jahrhundert mit britischen Siedlern nach Nordamerika, sodass die ursprüngliche Herkunft wohl in Großbritannien liegt. Der St. Johns Hund, welcher besonders für Wasserarbeit geeignet war, wurde immer mehr in eine jagdliche Richtung gezüchtet, indem er mit verschiedenen britischen Jagdhunderassen gekreuzt wurde. Dadurch entstand eine neue Jagdhunderasse, die für Apport bei der Jagd auf Feder- und Niederwild Verwendung findet. 

Wesen und Charakter

Labrador Retriever werden als sehr freundliche und gutmütige Hunde beschrieben, die auch als Familienhunde sehr beliebt sind, da sie auch Kindern gegenüber sehr anhänglich und liebevoll sind. Die Hunde haben das ständige Bedürfnis, es ihrem Besitzer recht zu machen. Dieses Verhalten nennt man auch “will to please” und erleichtert die Erziehung des Hundes enorm, wobei es dabei natürlich auch auf das Verhalten des Erziehers ankommt. Die Tiere verfügen allerdings über keinen sonderlich stark ausgeprägten Jagdtrieb, da sie die Aufgabe haben, bereits totes Wild zu apportieren und keine noch lebenden Wildtiere zu hetzen. Das macht sie auch für Familien attaraktiv, bei denen nicht gejagt wird. Dennoch benötigen die Hunde ihren Auslauf, denn es bleiben Arbeitstiere, die bewegt werden müssen. Freude an Wasser haben die Labrador Retriever aber nach wie vor, sodass sie gerne Bälle oder Stöckchen aus dem Wasser apportieren. 

Aussehen des Labrador Retriever

Labrador Retriever sind mittelgroße Hunde und haben einen kräftigen Körperbau. Der Körper mit geradem Rücken, kurzer Lendenpartie und breiter Brust ist stämmig, kompakt und hat starke, gerade Läufe. Der Kopf ist breit und hat eng anliegende Schlappohren und braune Augen. Ein charakteristisches Merkmal für Labrador Retriever ist eine sehr dicke, runde und dicht behaarte Rute. Diese dient dem Hund im Wasser als Ruder und erinnert an den Schwanz eines Otters. Rüden erreichen eine Schulterhöhe von 56-57 Zentimetern, Hündinnen sind mit 54-56 Zentimetern etwas kleiner. Das Fell ist ohne Ausnahme einfarbig und kann entweder schwarz, gelb oder schokoladenbraun sein. Häufig haben die Hunde einen weißen Brustfleck. Das Haarkleid ist kurz, glatt und wetterbeständig. Der Rassestandard kennt zwar nur einen Labrador Retriever-Typ, doch trotzdem haben sich im Lauf der Zeit zwei unterschiedliche Zuchtlinien entwickelt, die als “Arbeitstyp” und als “Showtyp” bezeichnet werden. 

Erziehung und Haltung des Hundes

Labrador Retriever sind sehr freundliche und einfach zu erziehende Hunde, weswegen sie bei Familien sehr beliebt sind. Die Hunde gelten als unkompliziert und können auch von Anfängern leicht und ohne Probleme erzogen werden, sofern die Grundregeln der Hundeerziehung befolgt werden. Viel Liebe, aber auch Geduld und klare, konsequente Ansagen sind hierbei unabdingbar, damit der Hund versteht, was er tun soll und was er nicht tun soll. Ihm plötzlich etwas zu verbieten, was ihm kurz zuvor noch erlaubt war, kann der Hund nicht verstehen. Der Besuch in einer Hundeschule wird daher empfohlen, damit die allgemein üblichen Kommandos sowie das Verhalten gegenüber anderen Hunden gelernt werden. Hundebesitzer müssen wissen, dass sie ihren Hund artgerecht halten, ernähren und pflegen müssen. Dem Tier dürfen keine Schmerzen oder vermeidbares Leid zugefügt werden. Viel Bewegung für den Labrador Retriever ist ebenfalls nötig. Ein großer Garten wäre hierfür optimal, ist aber nicht zwingend erforderlich, da auch ausgedehnte Spaziergänge mit dem Besitzer ihren Zweck erfüllen. 

Ernährung des Labrador Retriever

Hunde sind Fleischfresser. Es ist daher enorm wichtig, dass der Hund mit ausreichend Fleisch von guter Qualität gefüttert wird. Auch Innereien oder Fisch bieten sich dafür an. Bei einer zu wenig ausgewogenen oder gar rein vegetarischen Ernährung kommt es früher oder später zu Mangelerscheiungen oder Krankheiten. Labrador Retriever fressen viel und gerne. Es ist deswegen sehr wichtig, dass die Rationen genau berechnet werden, damit der Hund nicht überfüttert wird, was ein Übergewicht zur Folge hätte. Übergewicht kann bei falscher Ernährung schnell entstehen und wird nur langsam wieder abgebaut. Es ist für die Gesundheit des Hundes von Nachteil und kann im schlimmsten Fall die Lebenserwartung des Hundes verkürzen. Ein hochwertiges Fertigfutter, das den Hund mit allen nötigen Nährstoffen versorgt ist sehr wichtig. Dabei ist es egal, ob es sich dabei um Nass- oder Trockenfutter handelt. Auch eine biologisch artgerechte Rohfütterung ist für Labrador Retriever geeignet, dazu sollte allerdings ein genauer Zutaten- und Mengenplan erstellt werden, um das Futter ausgewogen und richtig zu gestalten. Grundsätzlich sollten Hunde dieser Größe ihre Tagesration verteilt auf zwei Mahlzeiten erhalten, um einer Überfüllung des Magen-Darm-Traktes und einer lebensbedrohenden Magendrehung vorzubeugen.

Gesundheit, Lebenserwartung und häufige Krankheiten

Gesunde Labrador Retriever können, sofern sie artgerecht gehalten werden, richtig ernährt werden und ihren Auslauf bekommen, ein Alter von etwa 10-12 Jahren erreichen. Dieses Alter ist für Hunde ihrer Größe schon beinahe überdurchschnittlich. Wichtig bei der Auswahl eines Hundes sind auch dessen Elterntiere, da bei Hunden auch Erbkrankheiten vorkommen können, die im Laufe der Zeit erkannt werden und die Gesundheit des Hundes massiv beeinträchtigen. Hierbei treten Erkrankungen des Bewegungsapparates vermehrt auf, wie beispielsweise Hüftgelenksdysplasie oder Ellenbogendysplasie. Hunde, die zur Zucht zugelassen werden sollen, müssen daher zuvor durch Röntgenbilder untersucht werden, um solche Krankheiten möglichst auszuschließen. Auch Augenerkrankungen, die in manchen Fällen sogar zur Erblindung des Hundes führen können, treten bei Labrador Retrievern auf. Eine weitere Erkrankung ist die Labrador-Myopathie, welche rassespezifisch auftritt. Dabei handelt es sich um eine Krankheit, die Muskelschwund und eine schnelle Ermüdung verursacht, sich aber meistens ab einem Alter von etwa einem Jahr stabilisiert. Weitere Krankheitserscheinungen wie Epilepsie oder Lähmungen durch Rückenmarkserkrankungen kommen bei Labrador Retrievern vermehrt vor. Es ist daher sehr wichtig, dass es sich bei der Hundezucht um eine seriöse Zucht handelt. 

Fellpflege beim Labrador Retriever

Das Fell des Labrador Retrievers gilt als sehr pflegeleicht und reinigt sich fast von alleine. Abhängig vom “Verschmutzungsgrad” und dem begangenen Gelände kann der Hund auch mit einem großen, trockenen Handtuch vorsichtig abgerubbelt werden. Im Frühjahr und Herbst, wenn der Fellwechsel ansteht, lohnt es sich, den Hund regelmäßig zu bürsten, um zumindest einen Teil der losen Haare aus dem Haus und dem Auto fernzuhalten. Wird der Hund bereits im Welpenalter an regelmäßige Pflegeeinheiten wie Bürsten oder Zahn- und Ohren-Überprüfung gewöhnt, lässt er das auch zu und hat im Idealfall sogar Freude an der intensiven Aufmerksamkeit, die ihm geschenkt wird.

Aktivitäten und Training

Der Labrador Retriever gilt als ein sehr bewegungsfreudiger und aktiver Hund. Er will sich täglich auspowern und benötigt daher einen Besitzer, die ihm diese Möglichkeit auch bieten kann. Lange, ausgedehnte Spaziergänge und Apportierspiele mit Ball, Stock oder Frisbee sind also für den Labrador Retriever-Besitzer Pflicht, um einen ausgeglichenen, gesunden und zufriedenen Hund zu haben. Neben der jagdlichen Nutzung, für welche diese Rasse ursprünglich überhaupt erst gezüchtet wurde, können auch zahlreiche Hundesportarten wie Agility, Dog Dancing oder Obedience dem Labrador Retriever zu artgerechter und ausreichender Beschäftigung verhelfen. Sogar für die Ausbildung zum Such- und Katastrophenhund oder als Blindenführhund ist der Labrador Retriever optimal geeignet.

Nachteile des Labrador Retrievers

Durch seine große Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit gegenüber Menschen ist der Labrador Retriever zwar ein perfekter Familienhund, vor dem auch kleine Kinder keine Angst zu haben brauchen. Allerdings taugt ein Hund wie dieser als Wachhund nicht wirklich viel. Durch sein freundliches und verspieltes Wesen würde er sich einem etwaigen Einbrecher wohl kaum bellend in den Weg stellen. Ein weiterer Punkt, der beachtet werden muss, ist die große Lust am Fressen. Wer nicht aufpasst, überfüttert seinen Hund, sodass dieser übergewicht bekommt und darunter leidet. Die Tagesrationen müssen immer ganz genau berechnet und im Auge behalten werden. Auch Leckerlis sollten nicht leichtfertig gegeben werden, sondern immer ganz bewusst. Wenn sich ein leicht zu öffnender Mülleimer mit Essensresten in der Nähe eines unbeaufsichtigten Labrador Retrievers befindet, kann es auch sein, dass dieser umgeworfen oder durchwühlt wird. Ein anderer wichtiger Aspekt ist die Zeit des Fellwechsels. In dieser Zeit neigen die Hunde dazu, sehr stark zu haaren. Die kurzen und harten Haare des Hundes landen dann überall und sind nicht nur für Allergiker ein Problem. 

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